diff --git a/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug b/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug
index bdda20f..f5382dd 100644
--- a/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug
+++ b/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug
@@ -780,105 +780,246 @@ block content
q
| Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
br
- | sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich ...
+ | sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
+ br
+ | ... er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod,
+ br
+ | bis zum Tod am Kreuz
h6.card-subtitle.text-muted
- | Mitte der konzentrischen Gliederung: die Söhne des Zebedäus lassen ihren Vater mit den Tagelöhnern zurück
- hr
- ul.card-text
- li
- | Nicht nur durch das – auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde – Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben)
- | sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch
- | durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“:
- br
- | In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung.
- li
- | Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele
- | zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst:
- br
- | Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen,
- | sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat.
- ul.card-text
- li
- | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
- br
- | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
- br
- | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
- | sich entäußert hat.
- li
- | Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
- br
- | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
- | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
-
- .card.slide.border-secondary.mb-2
- .card-body
- h5.card-title
- q
- | Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
- br
- | sondern ... er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
- h6.card-subtitle.text-muted
- | Oberes und unteres Ende der konzentrischen Gliederung: Jesus, Sohn (eines) Gottes, erniedrigt sich und „tauscht“ mit einem „Letzten“
+ | Oberes und unteres Ende der konzentrischen Gliederung
br
| in Verbindung mit der Berufung der Söhne des Zebedäus in der Mitte der konzentrischen Gliederung
hr
- ul.card-text
- li
- | Der Philipperhymnus besingt, wie der Gottessohn die Position tauscht:
- br
- | aus der himmlischen Herrlichkeit heraus in die Erniedrigung bis zum schmachvollen Kreuzestod;
- br
- | von weiter oben als der Gottgleichheit kann man nicht kommen, tiefer als zum Kreuzestod kann man nicht sinken:
- br
- | Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
- li
- | In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –,
- | mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
- | um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
- br
- | durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
- li
- | In diese Analogie ist die Parallele im Handeln Jesu und der Söhne des Zebedäus einzubinden:
- br
- | Auf der soteriologischen Ebene gilt:
- br
- i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
- | – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen.
- br
- | Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
- | was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
- | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
- br
- i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
- br
- i Der Mächtigen werden zu Dienern, damit die, die Diener sind, bedient werden.
- li
- | So erhält das ethische Handeln der Zebedäus-Söhne bei ihrer Berufung ein Gegenüber, wie das soteriologische
- | Handeln Jesu und der Jünger schon immer ein Gegenüber hatte:
- br
- | Ihr Verzicht und ihr Gehorsam Jesus gegenüber geschieht nicht in ein „Nichts“ hinein, auch nicht primär um eines
- | himmlischen Lohnes willen,
- br
- i sondern geschieht zugunsten eines menschlichen Gegenübers, mit dem es in gewisser Weise auch zu einem „Austausch“ kommt.
- br
- | Damit zielt Nachfolge auf die umfassende Verwandlung der Lebensumstände im Hier und Heute: der eigenen zugunten der von anderen
- | im Sinne einer Teilhabe an der „Neuheit des Lebens“ und des „Aufrichtens von Menschen“.
- li
- | In diesem Sinn bilden das „soteriologische Element“ (→ „Menschenfischer/-reiniger“) und das „ethische Element“ (→ Verzicht, Sich-in-Dienst-nehmen-Lassen)
- | von Nachfolge nicht nur eine unlösliche Einheit, es kann sogar von einem doppelten „soteriologischen Handeln“ der Jünger die Rede sein:
+ .card.slide.border-secondary.mb-1
+ .card-body
+ h5.card-title Philipperhymnus und Heilung des „Aussätzigen“
+ h6.card-subtitle.text-muted Jesus, Sohn (eines) Gottes, erniedrigt sich und „tauscht“ mit einem „Letzten“
+ hr
ul.card-text
li
- | Dass Jesus durch den „Austausch“ (= Tod am Kreuz) den „Aussätzigen“ rein gemacht hat,
- | ermächtigt und ruft sie, Menschen im Bad der Taufe rein zu machen.
- li
- | Aber auch ihr ethisches Handeln in der Nachfolge Jesu hat soteriologische Qualität,
- | insofern Menschen aus ihren schwierigen Lebensumständen befreit oder diese zumindest gelindert werden;
+ | Der Philipperhymnus besingt, wie der Gottgleiche die Position tauscht:
br
- | dies aber in Analogie, nicht Identität, als indirekte Auswirkung durch analoges Handeln der Jünger,
- | nicht als Mitwirkung an der einmaligen Erlösertat Christi.
- li
- | Durch diese mehrdimensionale Nachfolge werden die „Söhne des Zebedäus“ zu „Söhnen Gottes“.
+ | aus der himmlischen Herrlichkeit heraus in die Erniedrigung bis zum schmachvollen Tod am Kreuz;
+ br
+ | von weiter oben als der Gottgleichheit kann man nicht kommen, tiefer als zum Tod am Kreuz kann man nicht sinken:
+ br
+ | Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
+ li
+ | In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –,
+ | mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
+ | um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
+ br
+ | durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft,
+ br
+ | und Ort des „Austausches“ ist der „Tod am Kreuz“ (s. o.).
+ li
+ | Während in der Heilung des „Aussätzigen“ der „Austausch“ konstitutiv ist,
+ | enthält der Philipperhymnus nicht explizit den Gedanken, dass die Erniedrigung des Gottgleichen geschieht, um jemand anderen zu erhöhen;
+ br
+ | der Hymnus geht vielmehr zur Erhöhung des sich selbst erniedrigt habenden durch Gott über.
+ li
+ | Allerdings zeigt der Kontext des Hymnus im Philipperbrief, dass Paulus den Hymnus der Erniedrigung des Gottgleichen und seine darauffolgende Erhöhung
+ | in seinen Brief aufnimmt, um damit ein Verhalten der Gemeinde zugunsten anderer zu motivieren, bei dem der Gedanke „Erniedrigung zur Erhöhung anderer“ eine Rolle spielt
+ | und er also den Hymnus im diesem Sinne versteht:
+ br
+ q.bibeltext
+ | In Demut schätze einer den anderen höher ein als sich selbst.
+ br
+ | Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
+ span.bibelstelle Phil 2,3a.4
+ li
+ | Mit „gehorsam“ und „Tod am Kreuz“ enthält der Hymnus aber schon selber Begriffe, die eine soteriologische Bedeutung der Erniedrigung des Gottgleichen andeuten bzw. beinhalten:
+ ul.card-text
+ li
+ | In der Adam-Christus-Parallele in Röm 5,12-21 wird dem Gehorsam Christi eine soteriologische Funktion beigemessen:
+ br
+ q.bibeltext
+ | Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
+ br
+ | so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
+ span.bibelstelle Röm 5,19
+ li
+ | Der „Tod am Kreuz“ ist in der gesamten paulinischen Tradition „Ort des Heiles“.
+ br
+ | Im Philipperhymnus klappt diese Wendung nach und ist daher betont, sicher in einem soteriologischen Sinne.
+ br
+ ul.card-text.small
+ li
+ | Vielleicht hängt die auffällige Doppelung „bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ mit dem Vierten Lied vom Gottesknecht des Jesaja zusammen;
+ br
+ | dort findet sich die Aussage „... er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ“ (Jes 53,12a):
+ br
+ | der Tod am Kreuz lässt sich als Tod der Abtrünnigen/Verbrecher sehr gut mit dem Satzteil „sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ“ verbinden.
+ li
+ | Auffällig ist, dass im Vierten Gottesknechtslied der stellvertretende Tod – analog zum Tod am Kreuz im Philipperhymnus – Grund für die Erhöhung ist:
+ br
+ q.bibeltext
+ | Deshalb gehe ich ihm Anteil unter den Großen und mit den Mächtigen teilt er die Beute,
+ br
+ | weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
+ span.bibelstelle Jes 53,12a-b
+ li
+ | Wahrscheinlich speist sich also der Philipperhymnus aus dem Vierten Gottesknechtslied.
+ li
+ | Das Vierte Lied vom Gottesknecht, das mit der Aussage „Er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4a) auch Pate für die Erzählung von der
+ | Heilung des „Ausätzigen“ stand, ist generell vom „Austausch“ geprägt, so auch das Sich-unter-die-Abtrünnigen-rechnen-Lassen im Sinne des
+ | „Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. ... Er hob die Sünden der Vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein“ (Jes 53,11d.12c).
+ br
+ | Daher ist es wahrscheinlich, dass Entleerung und Erniedrigung des Gottgleichen „bis zum Tod am Kreuz“ analog im Sinne eines „Austauches“ zu verstehen sind:
+ br
+ | um den Menschen, der in die Tiefe der Gottferne gefallen war, zu Gott zu erhöhen, ist der Gottgleiche in die Tiefe der Gottferne – den Tod am Kreuz – hinabgestigen.
+ li
+ | Der Hymnus weist im Vergleich zum Gottesknechtslied eine doppelte Radikalisierung auf:
+ br
+ | Der „Austausch“ geschieht als Entleerung und Erniedrigung von der höchsten Stelle – der Gottgleichheit – herab in die tiefste Tiefe der Todes am Kreuz,
+ br
+ | und die Erhöhung stellt nicht „unter die Großen und Mächtigen“, sondern verleiht „den Namen, der größer ist als alle Namen“.
+
+ li
+ | Insgesamt wird man sagen können, dass bis zum soteriologisch verstandenen „Tod am Kreuz“ die Heilung des „Aussätzigen“
+ | genau das erzählt, was der Philipperhymnus besingt, nur dass die Erzählung von Jes 53,4a her das Bild „gesund ↔ krank“ nutzt.
+ br
+ | Wie der Philipperhymnus vom Vierten Gottesknechtslied inspiriert ist, so auch die Heilung des „Aussätzigen“,
+ | die aber im Kontext der konzentrischen Gliederung auch mit dem Philipperhymnus in Beziehung steht.
+
+ //- li
+ | In diese Analogie der Erniedrigung des Gottessohnes im Philipperhymnus und bei der Heilung des Aussätzigen
+ | ist die Parallele im Handeln des Gottessohnes Jesus und der Söhne des Zebedäus einzubinden:
+ br
+ | Auf der soteriologischen Ebene gilt:
+ br
+ i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
+ | – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen und zur Anwendung bringen.
+ br
+ | Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
+ | was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
+ br
+ | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
+ br
+ i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
+ br
+ i Der Mächtigen werden zu Dienern, damit die, die Diener sind, bedient werden.
+
+ .card.slide.border-secondary.mb-1
+ .card-body
+ h5.card-title Die Söhne des Zebedäus: Berufen zum Dienst am Menschen
+ h6.card-subtitle.text-muted „Austausch“ in einem ethischen Sinne als Nachfolge Jesu
+ hr
+ ul.card-text
+ li
+ | Über das Stichwort „Sohn“/„Söhne“ sind die Söhne des Zebedäus (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) mit dem „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung) verbunden,
+ br
+ | über die sprachliche Ähnlichkeit „rein machen“/„Netze reinigen“ mit der Heilung des „Aussätzigen“ durch Jesus (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
+ li
+ | Wie die Söhne des Zebedäus ihren Vater verlassen und damit die Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb aufgeben, um Jesus nachzufolgen,
+ br
+ | so hat der Gottgleiche seine himmlische Herrlichkeit und die damit verbundene Stellung dort verlassen:
+ ul.card-text
+ li
+ | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für die Söhne des Zebedäus, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
+ br
+ | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
+ br
+ | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
+ | sich entäußert hat.
+ li
+ | Und wie der Gottessohn durch seine Erniedrigung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
+ br
+ | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
+ | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
+ li
+ | Während bei Simon und Andreas ihr Netzeauswerfen unmittelbar bei der Berufung mit der Bestimmung, „Menschenfischer“ zu werden, aufgegriffen wird,
+ br
+ | fehlt ein analoger Erzählzug bei Jakobus und Johannes, die gerade ihre Netze reinigen;
+ br
+ | dies wird hier indirekt nachgeholt, indem das Handeln Jesu am „Aussätzigen“ (→ „rein machen“) mit dem Handeln der Zebedäussöhne bei ihrer Berufung
+ | (→ „Netze reinigen“) durch eine sprachliche Ähnlichkeit verbunden wird:
+ br
+ | sie, die einst „Netze gereinigt“ haben, werden künftig – in der Taufe – „Menschen reinigen“ und dabei den von
+ | Christus vollzogenen „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“ (= Sündern) im Tod am Kreuz vergegenwärtigen und zur Anwendung und Auswirkung bringen;
+ br
+ | so setzt sich in ihrem Wirken die Erlösung in Christus fort (s. o.).
+ li
+ | Weil das Thema „Austausch“ für die Erzählung von der Heilung des „Aussätzigen“ konstitutiv ist und
+ | das Handeln Jesu mit dem der Zebedäussöhne verknüpft ist,
+ | ist nahegelegt, dass das Thema „Austausch“ auch bei den Söhne des Zebedäus eine Rolle spielen muss.
+ li
+ | Allerdings kommt es beim „Menschen reinigen“ – also der Taufe – nicht zu einem „Austausch“ der Jünger mit den Täuflingen (in dem Sinne, dass die Taufspender „unrein“ werden würden).
+ br
+ | Dadurch entsteht eine Spannung, die aufgelöst werden muss.
+ li
+ | Hier kann folgender Gedankengang helfen:
+ br
+ | Das „Rein machen“ des „Aussätzigen“ ist mit dem „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ (→ „er hat unsere Krankheit getragen“) identisch;
+ br
+ | damit wiederum ist – löst man die Bildsprache auf – identisch, was der Philipperhymnus bis zum „Tod am Kreuz“ besingt;
+ br
+ | Entleerung und Erniedrigung des Gottgleichen im Philipperhymnus ist aber
+ | analog von den Söhnen des Zebedäus erzählt, die ihren Vater und damit die Stellung im väterlichen Betrieb verlassen
+ | und in den Dienst Jesu treten. – Genau damit lässt sich der Gedanke des „Austausches“ verbinden im Sinne der Nachfolge.
+ br
+ span.small
+ | Verkürzt könnte man auch sagen:
+ br
+ | Weil das Thema „Austausch“ bei der Heilung des „Aussätzigen“ zentral ist, dieses sich aber nicht mit der
+ | Analogie „(Menschen) rein machen“ – „Netze reinigen“ verbinden lässt,
+ br
+ | ist in die Analogie zwischen Jesus und den Zebedäussöhnen das hineinzuholen, was von letzteren
+ | neben dem Netzereinigen noch erzählt wird, nämlich das, womit sie auf den Ruf in die Nachfolge antworten
+ | und womit sie dem Vorbild des Gottgleichen im Philipperhymnus folgen;
+ br
+ | vom „Austausch“ Jesu her ist dort ein „Austausch“ zu ergänzen.
+ br
+ | Oder, nochmal anders ausgedrückt:
+ br
+ | Der „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ bedeutet für die Jünger, dass sie nun – in der Taufe – „Menschen reinigen“ können von Schuld.
+ br
+ | Von dieser soteriologischen Ebene ist auf die ethische Ebene zu gehen, weil der „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“ durch Jesus ein Bild ist
+ | für seine Entäußerung und Erniedrigung zum Sklaven bis zum Tod am Kreuz; bei dieser Rückübertragung müssen die Söhne des Zebedäus
+ | mitgenommen werden, also ist statt der Verbindung „Netze reinigen → Menschen reinigen“ das in Blick zu nehmen, was im Zuge des Eintritts in die Nachfolge
+ | von ihnen auf der ethischen Ebene erzählt wird und womit sie dem Vorbild des Gottgleichen im Philipperhymnus folgen;
+ | dort ist der „Austausch“ einzutragen.
+ li
+ | Der Evangelist will also sagen:
+ ul.card-text
+ li
+ | Wie Jesus bei der Heilung des Aussätzigen einen „Austausch“ vollzogen hat:
+ br
+ i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
+ li
+ | So sollen – auf die ethische Ebene übertragen – auch die Jünger einen „Austausch“ vollziehen:
+ br
+ i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, beschenkt werden.
+ br
+ i Der Mächtigen werden zu Dienern, damit die, die „Letzte“ sind, bedient werden.
+ br
+ | Denn gerade dies ist das Handeln des Gottessohnes nach dem Philipperhymnus, das für die Menschen Erlösung gebracht hat.
+ li
+ | So erhält das ethische Handeln der Zebedäus-Söhne bei ihrer Berufung ein Gegenüber, wie das soteriologische
+ | Handeln Jesu und der Jünger schon immer ein Gegenüber hatte:
+ br
+ | Ihr Verzicht und ihr Gehorsam Jesus gegenüber geschieht nicht in ein „Nichts“ hinein, auch nicht primär um eines
+ | himmlischen Lohnes willen,
+ br
+ i sondern geschieht zugunsten eines menschlichen Gegenübers, mit dem es in gewisser Weise zu einem „Austausch“ kommt.
+ br
+ | Damit zielt Nachfolge auf die umfassende Verwandlung der Lebensumstände im Hier und Heute: der eigenen zugunten der von anderen
+ | im Sinne einer Teilhabe an der „Neuheit des Lebens“ und des „Aufrichtens von Menschen“.
+ li
+ | In diesem Sinn bilden das „soteriologische Element“ (→ „Menschenfischer/-reiniger“) und das „ethische Element“ (→ Verzicht, Sich-in-Dienst-nehmen-Lassen)
+ | von Nachfolge nicht nur eine unlösliche Einheit, es kann sogar von einem doppelten „soteriologischen Handeln“ der Jünger die Rede sein:
+ ul.card-text
+ li
+ | Dass Jesus durch den „Austausch“ (= Tod am Kreuz) den „Aussätzigen“ rein gemacht hat,
+ | ermächtigt und ruft sie, Menschen im Bad der Taufe rein zu machen.
+ li
+ | Aber auch ihr ethisches Handeln in der Nachfolge Jesu hat soteriologische Qualität,
+ | insofern Menschen aus ihren schwierigen Lebensumständen befreit oder diese zumindest gelindert werden;
+ br
+ | dies aber in Analogie, nicht Identität, als indirekte Auswirkung durch analoges Handeln der Jünger,
+ | nicht als Mitwirkung an der einmaligen Erlösertat Christi.
+ li
+ | Durch diese mehrdimensionale Nachfolge im Dienst an den Menschen werden die „Söhne des Zebedäus“ zu „Söhnen Gottes“.
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@@ -893,40 +1034,43 @@ block content
hr
ul.card-text
li
- | Tod und Auferstehung Jesu wirken sich aus:
+ | Tod und Auferstehung Jesu, die in der Tauferzählung präsent sind, wirken sich aus:
br
| Die Menschen werden „gesund“, die Dämonen müssen weichen.
br
- | → Jesus ist der Eine, der für die Vielen starb;
+ | → Jesus ist der Eine, der für die Vielen starb: „Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.“ (Jes 53,11 b);
br
| dies verbindet sich mit der Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, der dadurch gesund wird (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
li
- | In der Auferstehung (→ „als er aus dem Wasser stieg“) wird Jesus „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht“ (→ Röm 1,4);
+ | An dieser Tat Jesu hat Gott sein Wohlgefallen, wie es in der Taufszene ausgesprochen wird.
+ li
+ | In der Auferstehung (→ „als er aus dem Wasser stieg“) wird Jesus daher „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht“ (→ Röm 1,4);
br
| entsprechend wird Jesus von Gott angeredet: „Du bist mein geliebter Sohn“.
br
| Gegenüberliegend weichen die Dämonen, die wissen, wer Jesus ist.
- li
+ br
| „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung und Tauferzählung)
| ist Kaisertitualtur im römischen Reich, der Titel des „Ersten“ im Reich;
br
| somit kann sich diese Sohnesbetitelung mit der Verleihung des Namens, „der größer ist als alle Namen“ verbinden.
- li
- | Im Philipperhymnus wird zwar nicht auf den Gottessohntitel abgehoben, sondern auf den Titel „Kyrios“ (= „Herr“).
br
- | Allerdings ist auch dies ein Titel des Kaisers – der Bezug zum „Ersten im Reich“ ist so oder so gegeben.
+ span.small
+ | Im Philipperhymnus wird zwar nicht auf den Gottessohntitel abgehoben, sondern auf den Titel „Kyrios“ (= „Herr“).
+ br
+ | Allerdings ist auch dies ein Titel des Kaisers – der Bezug zum „Ersten im Reich“ ist also so oder so gegeben.
li
- | Bei der Taufe Jesu wird auch das Wohlgefallen Gottes gegenüber Jesus zum Ausdruck gebracht
- | und indirekt wird die „Stimme vom Himmel“ durch den Sohnestitel als „Gott, der Vater“ aufgelöst;
- br
- | dies lässt sich mit der „Ehre Gottes, des Vaters“ verbinden, der als letzte Instanz über allem steht.
- li
- | Die Austreibung der Dämonen, die wissen, wer Jesus ist, lässt sich – besonders hier, wo es um den „Namen“ Jesu geht (→ Gottessohntitel) –
+ | Die Austreibung der Dämonen, die wissen, wer Jesus ist, lässt sich –
+ | besonders im Gegenüber zur Taufe, wo der Gottessohntitel Jesu im Sinne des „Namen über alle Namen“ aufleuchtet –
| auch mit dem Satzteil „damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“
| im Philipperhymnus verknüpfen:
br
| sie beugen in dem Sinne das Knie vor Jesus, dass sie aus den Menschen weichen – und indem sie gehorsam sind, also nicht bekannt machen, wer Jesus ist,
| was die Erzählung indirekt aussagt.
+ li
+ | Durch den Sohnestitel wird die „Stimme vom Himmel“ bei der Taufe indirekt als Stimme „Gottes, des Vaters“ aufgelöst;
+ | das geäußerte Wohlgefallen Gottes und die sich damit verbindende Erhöhung im Sinne der Auferstehung =
+ | Einsetzung Jesu als „Sohn Gottes in Macht“ legt Zeugnis ab, dass dies alles „zur Ehre Gottes, des Vaters“ geschieht.
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@@ -960,6 +1104,9 @@ block content
| mitbedacht werden:
br
| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
+ br
+ | Von dort aus ist hier einzutragen, dass selbst Satan sein „Knie vor dem Namen Jesu“ beugen muss, den Jesus hat seine Versuchung bestanden
+ | und damit Satan besiegt.
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@@ -970,7 +1117,7 @@ block content
br
| er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
br
- | damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
+ | damit alle auf der Erde ... und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
h6.card-subtitle.text-muted
| Der Eröffnungsruf des Wirkens Jesu und die Dämonenaustreibung in der Synagoge als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
hr
@@ -982,16 +1129,22 @@ block content
| dies verbindet sich mit der Frage des Dämon, ob Jesus gekommen sei, ihn und Seinesgleichen „ins Verderben zu stürzen“:
br
| → Jesus ist gekommen, um dem Dämon „voraus“ „ins Verderben“ zu gehen (→ Tod am Kreuz) und ihn und seinesgleichen auf diese Weise „ins Verderben zu stürzen“.
- li
- | Gerade dieser Gang Jesu ins Verderben ist fundamentaler Teil des „Evangelium Gottes“; durch Tod und Auferstehung Jesu ist „das Reich Gottes zum Greifen nahegekommen“.
br
- | Dieses Evangelium ruft zum Glauben daran und nötigt zur Umkehr: eine Verpflichtung, zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“.
+ | Insofern es sich dabei um jenen handelt, den der Dämon als „Heiligen Gottes“ bezeichnet – eine Ehrbezeichnung! –, schwingt jene Erniedrigung mit,
+ | die der Philipperhymnus besingt.
li
- | Der Gang dessen, den der Dämon als „Heiligen Gottes“ bezeichnet – eine Ehrbezeichnung! –, ins Verderben zur Rettung der Menschen ist Erniedrigung.
- li
- | Der Titel „Heiliger Gottes“, der auf die Einsetzung Jesu „dem Geist der Heiligkeit nach als Sohn Gottes in Macht“ anspielt,
+ | Gerade dieser Gang Jesu, des „Heiligen Gottes“, ins Verderben ist fundamentaler Teil des „Evangelium Gottes“;
br
- | ist der Name Jesu, vor dem der Dämon die Knie beugt, indem er schweigt und weicht.
+ | der Titel „Heiliger Gottes“ spielt zugleich auf die Einsetzung Jesu „dem Geist der Heiligkeit nach als Sohn Gottes in Macht“ an
+ | als komplementärem Bestandteil des „Evangelium Gottes“:
+ br
+ | durch Tod und Auferstehung Jesu ist „das Reich Gottes zum Greifen nahegekommen“.
+ li
+ | Das Nahegekommensein des Gottesreiches wirkt sich aus und muss sich auswirken:
+ br
+ | Wie der Dämon vor dem Namen Jesu, des „Heiligen Gottes“, die Knie beugt, indem er schweigt und weicht,
+ | sollen auch die Menschen vor diesem Namen Jesu die Knie beugen, indem sie seinem Ruf zu Glaube und Umkehr folgen:
+ | eine Verpflichtung, zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“.
.card.slide.border-secondary.mb-2
@@ -1027,11 +1180,12 @@ block content
br
| so wird Jesus von „allen“ gesucht und geht Jesus dann aus der „Wüste“ in die „benachbarten Dörfer“ und zieht schließlich durch „ganz Galiläa“.
li
- | Doch kommen die Leute in die Wüste, weil ihre Heimat selber „Wüste“ ist: Ort der Gottferne (→ Jes 40,3: „Wüste“ bezieht sich auf Jerusalem!).
+ | Doch kommen die Leute zu Johannes in die Wüste, weil ihre Heimat selber „Wüste“ ist: Ort der Gottferne (→ Jes 40,3: „Wüste“ bezieht sich auf Jerusalem!).
br
| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
li
- | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist.
+ | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist,
+ | wie sie auch schon Ort der Sendung Johannes des Täufers war.
li
| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
| auf sich genommen hat,
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| dieser Weg der Erniedrigung des Gottgleichen muss sich im Verhalten der Christen ausprägen.
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- | In diesem Sinn verkündet Johannes die „Taufe des Sinneswandels“, der der Umlenkung vom Blick auf den Auferstanden
- | auf die Sendung Jesu und damit auch der eigenen Sendung in der Nachfolge Jesu folgt und
- | der als Vorbild den Sinneswandel des Gottgleichen hat, der dieses Gott-gleich-Sein nicht als Raub festhielt, sondern sich entäußerte
- | und erniedrigte.
+ | In diesem Sinn verkündet Johannes die „Taufe des Sinneswandels“, der
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+ | der Umlenkung vom Blick auf den Auferstanden
+ | auf die Sendung Jesu und damit auch die eigene Sendung in der Nachfolge Jesu folgt und der
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+ | als Vorbild den Sinneswandel des Gottgleichen hat, der dieses Gott-gleich-Sein nicht als Raub festhielt, sondern sich entäußerte
+ | und erniedrigte.
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| So fällt der Blick auch auf die Askese Johannes des Täufers als Vorläufer Jesu und die Jünger, die Jesus nachfolgen bzw. nacheilen
| (→ Gegenüber und Mitte der konzentrischen Gliederung):
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- | Die Askese des Täufers kann dazu in Beziehung gesetzt werden, dass die Söhne des Zebedäus den Reichtum der Familie (→ Tagelöhner)
+ | Die Askese des Täufers kann dazu in Beziehung gesetzt werden, dass Petrus und seine Begleiter Jesus nach in die Wüste „herabsteigen“
+ | und dass die Söhne des Zebedäus den Reichtum der Familie (→ Tagelöhner)
| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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| Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus – im Tod am Kreuz – den „Austausch“ vollzieht,
| den Grund und den Ursprung des Evangeliums,
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- | zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen
+ | zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufruft, das Handeln Jesu im eigenen
| Handeln nachzuvollziehen.