diff --git a/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug b/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug
index 5a29606..2daab6d 100644
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| zu einem Leben als Ausgegrenzter; er gehörte zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
li
| Als Aussätziger ist der Mann nicht nur von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen – nur unter Seinesgleichen konnte er sich aufhalten –
- | sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
+ | sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit von der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
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@@ -301,7 +301,8 @@ block content
li
| Dieser Erzählzug stellt aber eine Beziehung zur Austreibung des unreinen Geistes in der Synagoge her.
br
- | Dabei gilt es zu beachten, dass das Besessensein vom „unreinen Geist“ in einem ethischen Sinne gedeutet werden musste:
+ | Das Besessensein vom „unreinen Geist“ in jener Erzählung wurde in einem ethischen Sinne gedeutet:
+ br
| der Bessene ist Diener Satans, nicht Diener Gottes,
| was sich in einem entsprechenden ethischen Verhalten ausdrückt.
li
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| Aussatz angesteckt hat; dennoch ist es für die Erzählung und das, was sie ausdrücken will, unbedingt notwendig, dass Jesus nun ein „Aussätziger“ ist.
li
| Der bibelkundige Leser denkt dabei unweigerlich an eine Stelle im Buch Jesaja, wo vom „Gottesknecht“
- | (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
+ | (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist:
+ br
+ | „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
br
| Nicht unerheblich ist, dass Jesaja die Wendung „Er hat unsere Krankheit getragen!“ in einem bildlichen,
| die Überwindung körperlicher Leiden übersteigenden, umfassend-heilvollen Sinn versteht im Sinne einer Befreiung aus Schuld und Gottferne:
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span.bibelstelle Jes 53,2-6.8.11-12
li
| Der in der Heilung des „Aussätzigen“ tragende Gedanke das „Austausches“,
- | der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
+ | der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch dieses „Vierte Gottesknechtslied“ des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
br
| Und die Beschreibung dessen, der die Krankheit des Volkes getragen hat bzw. die damit zusammenhängende Beschreibung
| des Volkes vor der Rettung („jeder ging für sich seinen Weg“ [Jes 53,6b]), passt sehr gut zur „Krankheit“ „Aussatz“.
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| die in der (Herrschaft der) Sünde
| gefangen sind und deren Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen daher
| der ‚Heilung‘ bedürfen.
- br
- | Am Kreuz tauscht Jesus mit ihnen „den Platz“:
- br
- | er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
- br
- | er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
+ i
+ br
+ | Am Kreuz findet einen „Austausch“ zwischen ihnen und Jesus statt:
+ br
+ | er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
+ br
+ | er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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@@ -534,9 +538,9 @@ block content
ul.card-text
li Im Dialog zwischen Jesus und dem Aussätzigen geht es um den Willen Jesu: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“
li
- | Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelden „Vielen“) herausgestellt:
+ | Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelnden „Vielen“) herausgestellt:
br
- | Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
+ i Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
li
| In die Sendung durch Gott ist auch wieder das „sogleich“ einzuordnen:
br
@@ -564,7 +568,7 @@ block content
li
| Angesichts der bereits an Dämonen ergangenen Schweigebote ist das Schweigegebot hier aber in einen größeren Kontext einzuordnen;
br
- | auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt.
+ | auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt.
li
| Während aber gegenüber den Dämonen das Wissen darum, wer Jesus ist, mit dem Schweigegebot belegt wurde,
br
@@ -587,7 +591,9 @@ block content
li
| Auch in der Heilung des „Aussätzigen“ wird der Tod Jesu am Kreuz gedeutet, und zwar
| im Sinne des „Austausches“ zur Befreiung der von Satan/den Dämonen
- | Besessenen: Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
+ | Besessenen:
+ br
+ | Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
li
i „Austausch“ (nicht „Schicksalsgemeinschaft“) – Auswirkung des Todes Jesu (nicht der Auferstehung)
ul.card-text
@@ -595,16 +601,16 @@ block content
| Anders als bei den bisherigen Wundern geht es hier bei der Heilung des „Aussätzigen“
| nicht um eine (positive) Schicksalsgemeinschaft des/der Geheilten mit Jesus
| im Sinne einer Analogie zur Auferstehung Jesu – wie etwa bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus –,
- | die alle ohne sich auf das Wunder beziehende Schweigegebot erzählt werden,
+ | die alle ohne ein sich auf das Wunder beziehendes Schweigegebot erzählt werden,
br
- | sondern um den „Austausch“ Jesu, der er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
+ | sondern um den „Austausch“ Jesu, den er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
li
| Gemeinsam ist den Dämonenaustreibungen und dem „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“
| die Verbindung des Wunders nicht mit der Auferstehung, sondern mit dem Tod Jesu am Kreuz:
br
| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
br
- | mit dem „Aussätzigen“ tauscht er im Tod am Kreuz den Platz.
+ | mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
li
| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
ol.card-text
@@ -625,7 +631,7 @@ block content
hr
ul.card-text
li
- | Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich auch künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
+ | Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
| wird das Schweigegebot durch den vom „Aussatz“ Geheilten gebrochen.
li
| Formal entspricht die Verkündigungstätigkeit des Geheilten dem „Austausch“ mit Jesus: von dessen Verkündigungstätigkeit
@@ -653,7 +659,7 @@ block content
li Jesu Gang ins Verderben den Dämonen voraus, um die Menschen von der Herrschaft der Dämonen zu befreien;
li Jesu Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, was diesem Heilung bringt.
li
- | Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite der gleichen Medaille – ein neues Leben.
+ | Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite derselben Medaille – ein neues Leben.
li
| Insofern das Schweigegebot hier das einzige ist, das im ganzen Evangelium gebrochen wird,
| könnte dies ein Signal sein:
@@ -663,12 +669,12 @@ block content
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h5.card-title
- q geht, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
+ q geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
h6.card-subtitle.text-muted Der Tempel in Jerusalem kommt in Blick
hr
ul.card-text
li
- | Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes haben –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
+ | Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes hatten –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
br
| Wenn der Priester die Heilung bestätigt – die wiederhergestellte „Reinheit“ feststellt –, darf der Geheilte wieder am normalen Leben teilnehmen.
li
@@ -702,7 +708,7 @@ block content
hr
ul.card-text
li
- | Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Platz tauscht“, befreit er ihn aus der Gottferne
+ | Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Austausch“ vollzieht, befreit er ihn aus der Gottferne
| und stellt ihn neu in die geheilte Gemeinschaft mit Gott (und den anderen Menschen).
li
| So ist Gott (neu) im Leben dieses Menschen angekommen.
@@ -803,28 +809,29 @@ block content
ul.card-text
li
| Nicht nur durch das – auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde – Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben)
- | sind die Söhne des Zebedäus und ihr Handeln mit Jesus und seinem Handeln verbunden, sondern auch
+ | sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch
| durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“:
br
| In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung.
- br
+ li
| Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele
| zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst:
br
| Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen,
- | sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen hat.
- li
- | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
- br
- | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
- br
- | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
- | sich entäußert hat.
- li
- | Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
- br
- | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
- | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
+ | sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat.
+ ul.card-text
+ li
+ | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
+ br
+ | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
+ br
+ | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
+ | sich entäußert hat.
+ li
+ | Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
+ br
+ | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
+ | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
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@@ -849,7 +856,7 @@ block content
| Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
li
| In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –,
- | den Platz mit einem „Aussätzigen“ tauscht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
+ | mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
| um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
br
| durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
@@ -859,10 +866,11 @@ block content
| Auf der soteriologischen Ebene gilt:
br
i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
+ | – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen.
br
- | Diese Reihung ist auf das zu übertragen,
+ | Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
| was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
- | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her ein „Austausch“ zu ergänzen:
+ | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
br
i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
br
@@ -954,6 +962,12 @@ block content
| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
hr
ul.card-text
+ li
+ | Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht,
+ br
+ | so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen:
+ br
+ | Aufgerichtet zum Dienst.
li
| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
br
@@ -968,6 +982,7 @@ block content
| mitbedacht werden:
br
| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
+
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.card-body
@@ -1025,7 +1040,7 @@ block content
| so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf:
br
| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“,
- | die der Ort seines irdischen Wirkens war und die ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin erfüllt.
+ | die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin.
li
| Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen:
ul.card-text
@@ -1038,10 +1053,7 @@ block content
br
| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
li
- | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung als „Menschenfischer“ ist;
- br
- | es sei daran erinnert, dass das Reinigen der Fischernetze durch die Söhne des Zebedäus sich mit dem Reinmachen des „Aussätzigen“
- | durch einen sprachlichen Anklang verbindet.
+ | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist.
li
| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
| auf sich genommen hat,
@@ -1070,7 +1082,7 @@ block content
| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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+ .card.slide.border-secondary
.card-body
h5.card-title
q
@@ -1128,3 +1140,23 @@ block content
| selber zum Diener der „Letzten“ zu werden und so selber „Letzter“, um diese „Letzten“ in
| die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
+
+ .card.slide.border-primary
+ .card-body
+ h5.card-title
+ | Anfang des Evangeliums!
+ h6.card-subtitle.text-muted Grund und Prinzip des Evangeliums
+ hr
+ ul.card-text
+ li
+ | Das griechische Wort, das wir mit „Anfang“ übersetzen, meint nicht nur den zeitlichen Anfang,
+ | sondern auch „Grund“, „Ursprung“, „Prinzip“.
+ li
+ | Wenn daher hier – in einem zeitlichen Sinn – eher von einem Ende als von einem Anfang erzählt wird,
+ | kann das an Anreiz sein, weiterzudenken.
+ li
+ | Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus – im Tod am Kreuz – den „Austausch“ vollzieht,
+ | den Grund und den Ursprung des Evangeliums,
+ br
+ | zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen
+ | Handeln nachzuvollziehen.