From 1669ef029723a94a97d5249eda15e64fd3f49f37 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Peter Fischer Date: Fri, 29 Oct 2021 10:27:24 +0200 Subject: [PATCH] Verbesserungen Mk/Reinigen --- views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug | 124 +++++++++++++++++----------- 1 file changed, 78 insertions(+), 46 deletions(-) diff --git a/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug b/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug index 5a29606..2daab6d 100644 --- a/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug +++ b/views/nt/ev/mk/getauft/reinigen.pug @@ -262,7 +262,7 @@ block content | zu einem Leben als Ausgegrenzter; er gehörte zu den „Letzten“ der Gesellschaft. li | Als Aussätziger ist der Mann nicht nur von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen – nur unter Seinesgleichen konnte er sich aufhalten – - | sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit der Begegnung mit Gott ausgeschlossen. + | sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit von der Begegnung mit Gott ausgeschlossen. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body @@ -301,7 +301,8 @@ block content li | Dieser Erzählzug stellt aber eine Beziehung zur Austreibung des unreinen Geistes in der Synagoge her. br - | Dabei gilt es zu beachten, dass das Besessensein vom „unreinen Geist“ in einem ethischen Sinne gedeutet werden musste: + | Das Besessensein vom „unreinen Geist“ in jener Erzählung wurde in einem ethischen Sinne gedeutet: + br | der Bessene ist Diener Satans, nicht Diener Gottes, | was sich in einem entsprechenden ethischen Verhalten ausdrückt. li @@ -371,7 +372,9 @@ block content | Aussatz angesteckt hat; dennoch ist es für die Erzählung und das, was sie ausdrücken will, unbedingt notwendig, dass Jesus nun ein „Aussätziger“ ist. li | Der bibelkundige Leser denkt dabei unweigerlich an eine Stelle im Buch Jesaja, wo vom „Gottesknecht“ - | (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4). + | (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: + br + | „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4). br | Nicht unerheblich ist, dass Jesaja die Wendung „Er hat unsere Krankheit getragen!“ in einem bildlichen, | die Überwindung körperlicher Leiden übersteigenden, umfassend-heilvollen Sinn versteht im Sinne einer Befreiung aus Schuld und Gottferne: @@ -423,7 +426,7 @@ block content span.bibelstelle Jes 53,2-6.8.11-12 li | Der in der Heilung des „Aussätzigen“ tragende Gedanke das „Austausches“, - | der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja (Jes 52,13-53,12). + | der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch dieses „Vierte Gottesknechtslied“ des Jesaja (Jes 52,13-53,12). br | Und die Beschreibung dessen, der die Krankheit des Volkes getragen hat bzw. die damit zusammenhängende Beschreibung | des Volkes vor der Rettung („jeder ging für sich seinen Weg“ [Jes 53,6b]), passt sehr gut zur „Krankheit“ „Aussatz“. @@ -487,12 +490,13 @@ block content | die in der (Herrschaft der) Sünde | gefangen sind und deren Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen daher | der ‚Heilung‘ bedürfen. - br - | Am Kreuz tauscht Jesus mit ihnen „den Platz“: - br - | er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt; - br - | er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt. + i + br + | Am Kreuz findet einen „Austausch“ zwischen ihnen und Jesus statt: + br + | er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt; + br + | er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body @@ -534,9 +538,9 @@ block content ul.card-text li Im Dialog zwischen Jesus und dem Aussätzigen geht es um den Willen Jesu: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“ li - | Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelden „Vielen“) herausgestellt: + | Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelnden „Vielen“) herausgestellt: br - | Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen. + i Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen. li | In die Sendung durch Gott ist auch wieder das „sogleich“ einzuordnen: br @@ -564,7 +568,7 @@ block content li | Angesichts der bereits an Dämonen ergangenen Schweigebote ist das Schweigegebot hier aber in einen größeren Kontext einzuordnen; br - | auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt. + | auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt. li | Während aber gegenüber den Dämonen das Wissen darum, wer Jesus ist, mit dem Schweigegebot belegt wurde, br @@ -587,7 +591,9 @@ block content li | Auch in der Heilung des „Aussätzigen“ wird der Tod Jesu am Kreuz gedeutet, und zwar | im Sinne des „Austausches“ zur Befreiung der von Satan/den Dämonen - | Besessenen: Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten. + | Besessenen: + br + | Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten. li i „Austausch“ (nicht „Schicksalsgemeinschaft“) – Auswirkung des Todes Jesu (nicht der Auferstehung) ul.card-text @@ -595,16 +601,16 @@ block content | Anders als bei den bisherigen Wundern geht es hier bei der Heilung des „Aussätzigen“ | nicht um eine (positive) Schicksalsgemeinschaft des/der Geheilten mit Jesus | im Sinne einer Analogie zur Auferstehung Jesu – wie etwa bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus –, - | die alle ohne sich auf das Wunder beziehende Schweigegebot erzählt werden, + | die alle ohne ein sich auf das Wunder beziehendes Schweigegebot erzählt werden, br - | sondern um den „Austausch“ Jesu, der er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird. + | sondern um den „Austausch“ Jesu, den er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird. li | Gemeinsam ist den Dämonenaustreibungen und dem „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“ | die Verbindung des Wunders nicht mit der Auferstehung, sondern mit dem Tod Jesu am Kreuz: br | den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus; br - | mit dem „Aussätzigen“ tauscht er im Tod am Kreuz den Platz. + | mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt. li | So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden: ol.card-text @@ -625,7 +631,7 @@ block content hr ul.card-text li - | Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich auch künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden, + | Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden, | wird das Schweigegebot durch den vom „Aussatz“ Geheilten gebrochen. li | Formal entspricht die Verkündigungstätigkeit des Geheilten dem „Austausch“ mit Jesus: von dessen Verkündigungstätigkeit @@ -653,7 +659,7 @@ block content li Jesu Gang ins Verderben den Dämonen voraus, um die Menschen von der Herrschaft der Dämonen zu befreien; li Jesu Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, was diesem Heilung bringt. li - | Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite der gleichen Medaille – ein neues Leben. + | Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite derselben Medaille – ein neues Leben. li | Insofern das Schweigegebot hier das einzige ist, das im ganzen Evangelium gebrochen wird, | könnte dies ein Signal sein: @@ -663,12 +669,12 @@ block content .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title - q geht, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis + q geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis h6.card-subtitle.text-muted Der Tempel in Jerusalem kommt in Blick hr ul.card-text li - | Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes haben –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen. + | Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes hatten –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen. br | Wenn der Priester die Heilung bestätigt – die wiederhergestellte „Reinheit“ feststellt –, darf der Geheilte wieder am normalen Leben teilnehmen. li @@ -702,7 +708,7 @@ block content hr ul.card-text li - | Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Platz tauscht“, befreit er ihn aus der Gottferne + | Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Austausch“ vollzieht, befreit er ihn aus der Gottferne | und stellt ihn neu in die geheilte Gemeinschaft mit Gott (und den anderen Menschen). li | So ist Gott (neu) im Leben dieses Menschen angekommen. @@ -803,28 +809,29 @@ block content ul.card-text li | Nicht nur durch das – auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde – Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben) - | sind die Söhne des Zebedäus und ihr Handeln mit Jesus und seinem Handeln verbunden, sondern auch + | sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch | durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“: br | In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung. - br + li | Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele | zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst: br | Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen, - | sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen hat. - li - | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen: - br - | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann. - br - | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen, - | sich entäußert hat. - li - | Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz, - br - | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus, - | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen. + | sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat. + ul.card-text + li + | Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen: + br + | sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann. + br + | Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen, + | sich entäußert hat. + li + | Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz, + br + | so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus, + | von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen. .card.slide.border-secondary.mb-2 .card-body @@ -849,7 +856,7 @@ block content | Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“. li | In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –, - | den Platz mit einem „Aussätzigen“ tauscht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird, + | mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird, | um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“); br | durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft. @@ -859,10 +866,11 @@ block content | Auf der soteriologischen Ebene gilt: br i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird. + | – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen. br - | Diese Reihung ist auf das zu übertragen, + | Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist, | was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird; - | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her ein „Austausch“ zu ergänzen: + | dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene: br i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben. br @@ -954,6 +962,12 @@ block content | in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen hr ul.card-text + li + | Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht, + br + | so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen: + br + | Aufgerichtet zum Dienst. li | Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung: br @@ -968,6 +982,7 @@ block content | mitbedacht werden: br | Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten. + .card.slide.border-secondary.mb-2 .card-body @@ -1025,7 +1040,7 @@ block content | so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf: br | der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“, - | die der Ort seines irdischen Wirkens war und die ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin erfüllt. + | die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin. li | Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen: ul.card-text @@ -1038,10 +1053,7 @@ block content br | So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein. li - | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung als „Menschenfischer“ ist; - br - | es sei daran erinnert, dass das Reinigen der Fischernetze durch die Söhne des Zebedäus sich mit dem Reinmachen des „Aussätzigen“ - | durch einen sprachlichen Anklang verbindet. + | Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist. li | Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung | auf sich genommen hat, @@ -1070,7 +1082,7 @@ block content | verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen. - .card.slide.border-secondary.mb-2 + .card.slide.border-secondary .card-body h5.card-title q @@ -1128,3 +1140,23 @@ block content | selber zum Diener der „Letzten“ zu werden und so selber „Letzter“, um diese „Letzten“ in | die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben, | letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten. + + .card.slide.border-primary + .card-body + h5.card-title + | Anfang des Evangeliums! + h6.card-subtitle.text-muted Grund und Prinzip des Evangeliums + hr + ul.card-text + li + | Das griechische Wort, das wir mit „Anfang“ übersetzen, meint nicht nur den zeitlichen Anfang, + | sondern auch „Grund“, „Ursprung“, „Prinzip“. + li + | Wenn daher hier – in einem zeitlichen Sinn – eher von einem Ende als von einem Anfang erzählt wird, + | kann das an Anreiz sein, weiterzudenken. + li + | Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus – im Tod am Kreuz – den „Austausch“ vollzieht, + | den Grund und den Ursprung des Evangeliums, + br + | zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen + | Handeln nachzuvollziehen.