diff --git a/views/nt/ev/mk/anfang/leben.pug b/views/nt/ev/mk/anfang/leben.pug
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@@ -616,7 +616,7 @@ block content
| Gal 4,4-5a ist also zu kombinieren mit Röm 8,2, so dass effektiv zu lesen ist:
br
q.bibeltext
- | Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
+ | Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetz des Geistes unterstellt,
br
| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
li
@@ -650,6 +650,12 @@ block content
zumal sowohl in der aktuellen als auch in der folgenden konzentrischen Gliederung der Geist an Jesus vermittelt wird.
Es ist auch zu beachten, dass die Verheißung der Geistgabe der Führung durch den Geist in der aktuellen Gliederung
gegenüberstehen!
+ li
+ | Welche genauen Bezüge man auch immer hernehmen will,
+ br
+ | die Gabe des Geistes erscheint als Frucht der Sendung des Sohne „in die Wüste“;
+ br
+ | dem entspricht, dass Jesus am Kreuz den Geist aushaucht.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
@@ -771,6 +777,130 @@ block content
| Weiterhin wird der Freikauf vom Gesetz in allen Erzählungen getriggert – sofern inhaltich möglich (Kreuz!) –,
| die Mk 1,14-15 in einer konzentrischen Gliederung gegenüber stehen.
+ .card.slide.border-primary.mb-3
+ .card-body
+ h5.card-title
+ | Mk 1,1-15 und die Taufe auf den Tod Jesu nach dem Römerbrief
+ h6.card-subtitle.text-muted Gesamtbetrachtung der konzentrischen Gliederung
+ hr
+ ul.card-text
+ li
+ | Die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet die Taufe Jesu mit einem besonderen Akzent auf der Auferstehung, ohne seinen Tod zu vergessen:
+ br
+ | Jesus ist – gemäß
+ span.bibelstelle Röm 1,4
+ | –
+ q.bibeltext
+ | dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten.
+ li
+ | Gleichzeitig ist mit dem Herreinbrechen der Herrlichkeit Gottes bei der Taufe/Auferstehung Jesu
+ span.bibelstelle Röm 6,4*
+ | angespielt:
+ br
+ q.bibeltext
+ | ... damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde
+ | in der Neuheit des Lebens wandeln.
+ br
+ | Dabei wird das „in der Neuheit des Lebens wandeln“ neben anderem in den zwei Schritten „nach außen“ bebildert.
+ li
+ | Die innere Flanke der Mitte bilden dann Mk 1,4-8 und Mk 1,12-13:
+ ul.card-text
+ li
+ | Im Gegenüber ist der Eine – Christus – als Heilsbringern für die Vielen in Szene gesetzt.
+ li In Mk 1,12-13 wird die Sendung des Sohnes bebildert und damit sein Tod vergegegenwärtigt.
+ li In Mk 1,4-8 wird einerseits der Empfang des Geisttaufe verheißen – als Frucht des Todes Jesu.
+ li
+ | Gleichzeitig wird diese Geisttaufe als Taufe auf den Tod Jesu verdeutlicht:
+ br
+ q.bibeltext
+ | Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
+ br
+ | Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus ...
+ span.bibelstelle Röm 6,3-4*
+ li
+ | Jesus ist in Mk 1,12-13 – wie es
+ span.bibelstelle Röm 6,10
+ | ausdrückt –
+ q.bibeltext
+ | durch sein Sterben ... ein für alle Mal gestorben für die Sünde.
+ br
+ | Daher sollen sich – nach
+ span.bibelstelle Röm 6,11
+ | – die Christen begreifen
+ q.bibeltext
+ | als Menschen, die für die Sünde tot sind.
+ br
+ | Wie es Paulus auch einleitend in
+ span.bibelstelle Röm 6,2
+ | formuliert:
+ br
+ q.bibeltext
+ | Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben?
+ br
+ | (3 Wisst ihr denn nicht ...)
+ br
+ | Entsprechend laufen die zur Taufe kommenden Menschen der Sünde davon und bekennen ihre Sünden;
+ br
+ | sie vollziehen die „Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden“ als Geist-Taufe auf den Tod Jesu: sie sind selbst tot für die Sünde bzw. Satan
+ | und lassen den Geist Gottes einziehen – mit Konsequenzen, die die äußere Flanke beleuchtet (als zweitem Teil der einen Umkehr).
+ li
+ | Die äußere Flanke der Mitte bilden im nächsten Schritt Mk 1,1-3 und Mk 1,14-15:
+ br
+ | Hier geht es dann – die entsprechenden Anti-Sünde-Formulierungen von Röm 6 weiterführend –
+ | um das „leben für Gott“.
+ ul.card-text
+ li
+ | Mk 1,14-15 kann – in diesem Kontext – von
+ span.bibelstelle Röm 6,10
+ | her verstanden werden: Jesus ist
+ br
+ q.bibeltext ... ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
+ br
+ | Dies wird durch seine Verkündigungstätigkeit bebildert.
+ li
+ | Der Umkehrruf Jesu in Mk 1,14-15 verbindet sich – gerade angesichts der nahegekommenen Königsherrschaft Gottes – mit dem Ruf in
+ span.bibelstelle Mk 1,3
+ br
+ q.bibeltext Bereitet den Weg des Herrn!
+ br
+ | Es geht darum, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen.
+ br
+ | Also werden die Menschen effektiv aufgerufen,
+ | dass sie – wie
+ span.bibelstelle Röm 6,11
+ | es formuliert –,
+ q.bibeltext für Gott leben in Christus Jesus,
+ br
+ | so wie auch Christus für Gott lebt.
+ br
+ | Paulus konkretisiert dies in
+ span.bibelstelle Röm 6,13,
+ | indem er die Getauften mahnt:
+ br
+ q.bibeltext
+ | stellt euch Gott zur Verfügung als solche, die aus Toten zu Lebenden geworden sind,
+ br
+ | und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.
+ br
+ | Röm 6,13 lässt sich sehr gut mit dem Ruf zur Umkehr und dem diesen konkretisierenden Ruf, den Weg des Herrn zu bereiten, verbinden.
+ li
+ | Im Blick auf den Ruf zum Glauben an das Evangelium
+ | ist festzuhalten,
+ | dass der Inhalt dieses Evangeliums – nämlich Jesu Tod und Auferstehung – in der konzentrischen Gliederung ebenso bebildert ist
+ | – sowohl in der Mitte selbst (→ Zweiteiligkeit der Taufe),
+ | als auch schrittweise in den Flanken (nach Röm 6: „gestorben für die Sünde“ → Tod, „leben für Gott“ → Auferstehung) –
+ | wie die notwendigen Folgen für den Gläubigen nach Röm 6, ebenso schrittweise;
+ br
+ | stimmig verbindet sich der Ruf nach dem Glauben mit dem Ruf zur Umkehr, der in der inneren wie der äußeren Flanke der Mitte laut wird:
+ br
+ | Umkehr, Sinneswandel – ganz im Sinne von Röm 6 – dergestalt, dass der Getaufte nicht mehr Diener der Sünde (innere Flanke) ist, der er ja gestorben ist,
+ | sondern Diener Gottes (äußere Flanke), Webgereiter des Herrn, nicht der Sünde.
+ li.small
+ | Einerseits ist die Königsherrschaft Gottes durch Tod und Auferstehung Jesu nahegekommen – Jesus ist hier selber der „Wegbereiter des Herrn“ –,
+ br
+ | andererseits gilt es für die Gläubigen, sich in den Dienst dieser nahegekommenen Königsherrschaft Gottes zu stellen,
+ | den Weg des Herrn zu den konreten Menschen und Situationen zu bereiten und in diesem Sinne bzw. dazu umzukehren.
+
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h5.card-title