Mk/Wer er ist

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Peter Fischer 2021-10-02 19:24:29 +02:00
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,4-8
p.card-text.mb-1
| Johannes weist auf Jesus hin, den Stärkeren
p.card-text
| Johannes ist es nicht wert, sich „zu bücken und ihm die Rimen der Sandalen zu lösen“.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,29-31
p.card-text.mb-1
| Petrus und Andreas weisen Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus hin;
br
| Jesus, der Stärkere, heilt sie: Aufrichtung als Chifre für die Auferstehung (Jesu bzw. die Anteilhabe der Menschen daran)
| bzw. die <q>Taufe zur Vergebung der Sünden</q>, die <q>Geisttaufe</q>, die Johannes angekündigt hat.
p.card-text
| Jesus dient der Schwiegermutter des Petrus, die daraufhin Jesus und den Jüngern dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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.card.mb-1.konzentr-5
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür die Dämonen wissen, wer Jesus ist
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
.slide.mb-3
hr
p.card-text.mb-0.konzentr-5.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
br
| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
br
| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
br
| und er lebte von wildem Honig.
br
| 7 Er verkündete:
q
| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
br
| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
br
| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
br
| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
br
| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
br
| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
br
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
br
| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
br
| er verkündete das Evangelium Gottes
br
| 15 und sprach:
q
| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
br
| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
br
| 17 Da sagte er zu ihnen:
q
| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
br
| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
br
| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
br
| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
br
| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
br
| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
br
| Der begann zu schreien:
br
q
| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
br
| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
br
| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
| 25 Da drohte ihm Jesus:
br
q
| Schweig und verlass ihn!
br
| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
br
| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
br
q
| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
br
| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
| 29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
br
| 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
br
| Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
br
| 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.
br
| Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
p.card-text.konzentr-5.bibeltextkonzentr
| 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
br
| 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
br
| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
br
| Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.
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h5.card-title
q Anfang
hr
ul.card-text
li Das erste Mal wird erzählt, dass die Massen zu Jesus kommen: „die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt“.
li Das erste Mal werden Massenheilungen erzählt.
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h5.card-title
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
h6.card-subtitle.text-muted Jesus, der göttliche Bote zum Heil der Menschen
hr
ul.card-text
li
| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!);
br
| Jesus ist der göttliche Bote, der den Dämonen voraus ins Verderben geht, um sie ins Verderben zu stürzen.
li
| Die Heilung „aller möglichen Krankheiten“ erinnert an die Heilung der Schwiegermutter des Petrus (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die Mitte);
br
| Jesus ist der göttlichen Bote, der durch seinen Tod am Kreuz den Weg ins Leben eröffnet hat: „ihm nach“ folgen die Kranken den Weg in die Gesundheit.
li
| Da legt sich nahe, diese „Krankheiten“ in Analogie zum Fieber der Schwiegermutter des Petrus im übertragenen Sinne zu verstehen.
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h5.card-title
q Bereitet den Weg des Herrn
h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
hr
ul.card-text
li
| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
li
| Es wird erzählt, dass man alle Kranken und Besessenen zu Jesus brachte,
br
| womit die Menschen in ihrem Handeln die Chance, die durch das zum Greifen nahegekommene Gottesreich gegeben ist, ergreifen;
br
| eine Analogie zu den Jüngern in der Erzählung von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus (Mitte Gliederung „Galiläa I/A“),
| die Jesus auf die kranke Frau ansprechen.
li
| Damit stellen sich die Menschen, die die Kranken und Besessenen zu Jesus bringen, in den Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen;
br
| sie „bereiten“ ganz plastisch „den Weg des Herrn“ zu den kranken und besessenen Menschen,
br
| diesmal nicht, indem sie Jesus zu Kranken führen, sondern indem sie Menschen zu Jesus bringen.
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h5.card-title
q Evangelium Jesu Christi Evangelium Gottes
h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium entfaltet seine Kraft
hr
ul.card-text
li Das Handeln der Menschen zeigt ihren Glauben an das Evangelium (→ Mitte konzentrische Gliederung)
li
| Die Erzählung legt Zeugnis ab, wie das Evangelium seine ganze erlösende und befreiende Kraft entfaltet:
br
q.bibeltext
| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der <i>glaubt</i>
span.bibelstelle Röm 1,16
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h5.card-title
q Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war
h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf die Schweigegebote im Markus-Evangelium
hr
ul.card-text
li
| Die Schweigegebote sind eines der großen Themen rund um die Erforschung des Markus-Evangeliums.
br
| Bahnbrechend ist das Werk von William Wrede von 1901.
ul.card-text
li Er erkannte, dass die Schwegegebote nicht auf den historischen Jesus zurückgehen, sondern eine „Erfindung“ des Markus sind.
li Damit ist nicht zu fragen, was Jesus mit ihnen bezwecken wollte, sondern warum sie der Evangelist Markus einsetzt.
li
| Die Schweigegebote sind auch nicht eigentlich an das Gegenüber Jesu in den Erzählungen gerichtet,
br
| sondern gehören zur Kommunikation des Erzählers mit seinen Lesern: ihnen soll ein Signal gegeben werden.
li Immer wieder gab es Wandlungen im Verständnis der Schweigegebote; sie zu verstehen, ist offenbar eine Herausforderung; und viele Erklärungsversuche „hinken“.
li Was das Verstehen der Schweigegebote besonders erschwert:
ul.card-text
li Matthäus und Lukas übernehmen die Schweigegebote zu einem gewissen Teil, haben sie aber offenbar auch nicht verstanden.
li Nicht immer sind Schweigegebote bei Dämonenaustreibungen und Wundern gesetzt.
li
| Die Schweigegebote haben unterschiedliche Typen:
br
| manchmal geht es um die Person Jesu („Bekenntnisse“), ohne dass das Wunder selbst mit einem Schweigegebot belegt wird,
br
| manchmal geht es um die Wunder selbst;
br
| irritierend ist, dass Jesus auch zum Weitererzählen einer Dämonenaustreibung explizit aufrufen kann und es trotz „Bekenntnis“ des Dämon kein Schweigegebot an ihn gibt (→ Mk 5,1-20).
br
| Die Einzelbetrachtung wird sich dem jeweils widmen.
p.card-text.mb-0 Für die vorliegende Erzählung gilt:
ul.card-text
li
| In der Gliederung „Galiläa I/A“ liegt die Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge gegenüber.
br
| In beiden geht es um Dämonenaustreibung(en), in beiden findet sich ein Schweigegebot; beide Male bezieht es sich auf das Wissen um die Person Jesu.
li
| Während das Schweigegebot dort unausgesprochen den Weg Jesu ans Kreuz gegenwärtig macht, so hier das Evangelium im Sinne von Jesu Tod und Auferstehung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung):
br
| dieses christologisch-soteriologische Doppelereignis wirkt sich hier aus zum Heil der Menschen;
br
| das Schweigegebot will verhindern, den „Preis“ dieses Heiles nämlich Jesu Weg ans Kreuz zu vergessen.
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.card-body
h5.card-title
| Jesu Vorläufer und Nachfolger in der Rettung der Menschen
br
| Jesus, der Stärkere, der die Schwiegermutter des Petrus aus dem Todesverfallensein aufrichtet
h6.card-subtitle.text-muted Das Wirken Johannes des Täufers und die Heilung der Schwiegermutter des Petrus als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
hr
ul.card-text
li
| Johannes verkündet eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden und weist die Menschen auf den nach ihm kommenden Stärkeren (= Jesus) und seine Geisttaufe hin;
br
| in der Mitte der konzentrischen Gliederung ruft auch Jesus nachdem Johannes ausgeliefert worden war zur Umkehr auf und verkündet das nahegekommene Gottesreich,
br
| als dessen Auswirkung er die Schwiegermutter des Petrus aufrichtet und so aus den Fängen der Sünde und des Todes befreit;
br
| indirekt erscheint die Taufe als sakramentaler Ort dieser Aufrichtung.
li
| Wie Johannes durch die Verkündigung der Umkehr(taufe) im Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen steht,
br
| so stellen sich die Jünger in den Dienst des Kommens Gottes, indem sie Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus hinweisen und so die Heilung in Gang bringen.
li
| Wie der Ausspruch des Johannes, dass er es nicht wert sei, sich „zu bücken und ihm [= dem Stärkeren = Jesus] die Rimen der Sandalen zu lösen“
| die „Hoheit“ des kommenden Stärkeren verkündet,
br
| so bebildet der Umstand, dass Jesus zunächst der Schwiegermutter des Petrus dient indem er sie (durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung!) aufrichtet
| und sich dann(!) von ihr bedienen lässt, die Zugewandtheit dieses „Stärkeren“ zu den Menschen, erweist der Stärkere seine Hoheit in der Erniedrigung (am Kreuz!),
| durch die der Dienst aneinander zu einer „hoheitlichen Aufgabe“ aufgewertet wird.
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h5.card-title
| Der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzte Sohn Gottes in Macht als „Heiliger Gottes“, der die Dämonen austreibt.
h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe Jesu und die Dämonenaustreibung als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
hr
ul.card-text
li
| Jesus ist der „Heilige Gottes“, weil er der „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt[e] Sohn Gottes in Macht“ ist (→ Röm 1,4).
li
| Das erklärt auch die Vollmacht, die er hat und die die Menschen „bemerken“.
li
| Die (nicht näher spezifizierte) Lehre Jesu bezieht sich auf das in der Taufe Jesu gegenwärtige christologisch-soterialogische Doppelereignis
| von Tod und Auferstehung Jesu, das das „Evangelium Gottes“ ist, das Jesus verkündet (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
li
| Das Wohlgefallen, das Gott an Jesus hat, bezieht sich darauf, dass er um den Dämon und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen
| selber in das Verderben gegangen ist (Taufe in seiner „negativen Hälfte“ als „in das Wasser [= Tod] Steigen“);
br
| so schenkt er den Vielen (→ Mk 1,34!) die Gesundheit.
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h5.card-title
| Jesus nach die Versuchung bestehen
h6.card-subtitle.text-muted Die Versuchung Jesu und die Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
hr
ul.card-text
li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
li Eine spezielle Versuchung ist darauf wird das Evangelium noch eingehen der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
li
| Gleichzeitig ergeht mit der Bestimmung, Menschenfischer zu werden, der Auftrag, Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes zu befreien;
br
| damit nimmt Jesus die Jünger in Diennst, wie ihm die Engel in der Wüste gedient haben.
br
| Dazu gehört auch die Verkündigung des Evangeliums mit der Ansage des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
li Wie Jesus sollen sich die Jünger der Führung des Geistes anvertrauen und werden so auch „Wüstenzeiten“ überstehen.