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| das macht der Bezug zu 10,13-16 klar:
| Jesus sagt im Hinblick auf die Kinder: Solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
| Amen, ich sage auch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie in Kind, der wird nicht hineinkommen.
+ br
+ | Gerade das aber ist keine Eingrenzung auf ein paar besondere Personen – wie es Jakobus und Johannes für sich wollen –,
+ | sondern ist offen für alle; es braucht nur die Bereitschaft zur Jesus-Nachfolge.
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| Blickt man von der Anspielung auf die Taufe her auf die gegenüberliegende
| Formulierung 10,6-8 Am Anfang der Schöpfung hat Gott sie männlich und weiblich erschaffen.
- | ... und sie werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.
,
+ | ... und sie werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.,
| kann einem Gal 3,27-28 in den Sinn kommen:
| Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden
- | und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer
in Christus Jesus.
+ | und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
| Angeregt durch die Gegenüberstellung von 10,2-12 und 10,35-40 ergänzt der Paulusbriefkundige von 10,6-8 her in 10,35-40
| fast automatisch den Tauftext aus dem Galaterbrief.
br
+ | Gerade das ihr alle seid einer in Christus
in Gal 3,28 steht quer zum Ansinnen
+ | des Jakobus und Johannes, einmal besondere Plätze zu haben.
+ br
+ | Die Familie Gottes
soll eine integrierende sein, in der das Ansehen des Standes nicht gilt – in Mk 10,13-16
+ | die Kinder, in Gal 3,28 die Sklaven –, in der Gleichheit gilt – in Mk 10,35-40 die Frage nach den besonderen Plätzen,
+ | in Mk 10,2-12 gleiche Regeln für Mann und Frau, in Gal 3,28 nicht (mehr) männlich und weiblich
+ | [das nicht Jude noch Grieche
ist dem Markus auch sonst ein Anliegen] und wo es keinen Platz für
+ | Hartherzigkeit geben darf, die Menschen aus der Gemeinde vertreibt.
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| In 10,(2-)10-12 fällt auf, dass Markus Jesus sowohl den Fall Mann entlässt Frau
als auch den Fall
| Frau entlässt Mann
ansprechen lässt. Das wird allgemein daher verstanden, dass ein solcher
| Vorgang im griechisch-römischen Kulturkontext durchaus möglich war und Markus beide Fälle bedacht wissen wollte. Es könnte aber auch sein,