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| jetzt ist – in der Mitte der konzentrischen Gliederung – Johannes der Täufer, der Vorläufers Jesu, erinnert,
| mit dem sich nicht nur eindrücklich die Askese in der Wüste verbindet, sondern auch besonders die in der Mitte erwähnte „Auslieferung“,
- | die auf seinen schmachvollen Tod der Erniedrigung als Opfer der Mächtigen im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
+ | die auf sein erniedrigendes Schicksal als Opfer der Mächtigen bis hin zu seinem schmachvollen Tod im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
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| Diese Beobachtungen legen nahe:
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| Johannes ist der göttliche Bote, der Jesus voraus nicht nur Entäußerung und Erniedrigung praktizierte, sondern
- | auch das Schicksal des gewaltsamen, erniedrigenden Todes erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
+ | auch das Schicksal der Erniedrigung durch die Mächtigen bis hin zum gewaltsamen Tod erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
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- i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in die Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen Tod hat („ausgeliefert“).
+ i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in Entäußerung und Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen, erniedrigenden Tod hat.
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| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!):
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| seit der Auferstehung von den Toten“ (→ Taufe). Daher hat er Vollmacht auch und gerade über die unreinen Geister.
br
| Allerdings liegen der Tod Jesu und seine Auferstehung in der Erzählabfolge noch in der Zukunft und ist auch noch keine Leidensankündigung gesprochen,
- | kann an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
+ | kann also an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
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| Daher setzt Markus Schweigegebote ein, die mit dem Verschweigen der Herkunft von Vollmacht und Hoheit Jesu einhergehen,
- | zugleich aber – zumindest für den „sehenden Leser“ – die Ursache für Vollmacht und Hoheit Jesu – nämlich seinen Tod am Kreuz
+ | zugleich aber – zumindest für den „sehenden Leser“ – unterstützt durch indirekte Anspielungen in den Erzählungen
+ | die Ursache für Vollmacht und Hoheit Jesu – nämlich seinen Tod am Kreuz
| und die darin begründete Auferweckung – indirekt präsent machen:
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- | Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit verschwiegen wird;
- | in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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+ | Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit verschwiegen wird;
+ | in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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- | Insofern die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“,
- | ist ein besonderer Akzent auf den Tod Jesu gelegt. Dem entspricht, dass das „Darum“ (→ Philipperhymnus) bzw. das „Deshalb“ (→ Viertes Lied vom Gottesknecht)
+ | Da die Schweigegebote einen Kontrapunkt zur Hoheit Jesu (→ Titel/Bekenntnisse) in den Erzählungen setzen,
+ | liegt ein besonderer Akzent auf „Auferstehung von den Toten“, also auf dem Tod Jesu.
+ | Dazu passt, dass die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“.
+ | Dem entspricht auch, dass das „Darum“ (→ Philipperhymnus) bzw. das „Deshalb“ (→ Viertes Lied vom Gottesknecht)
| der Erhöhung Jesu bzw. des Gottesknechtes gerade im auf sich genommenen Tod besteht.
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| Wie es in Mk 1,21-28 die Lehre Jesu in Vollmacht ist, die den unreinen Geist austreibt und die effektiv mit dem „Evangelium Gottes/Jesu Christi“