Mk/Gestorben Verbesserung und Ergänzung
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da1d0fc6ad
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i Diese Anspielungen verbindet die beiden Erzählungen „Taufe“ und „Versuchung“ miteinander.
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| Setzt man voraus, dass Jesus die Versuchung besteht, führt Markus sein Thema „neue Schöpfung“ bzw. „neuer Mensch“ fort.
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| Dieser Gedanke wir dadurch unterstrichen, dass sich in dieser Gliederung das „Es geschah“ in Mk 1,4 und das „Und es geschah“ in Mk 1,9
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| – womit an das Schema der ersten Schöpfungserzählung angespielt wird – genau gegenüberstehen am Anfang des jeweiligen Abschnittes.
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q Er lebte bei den wilden Tieren
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| Im Nachgang zur Taufe (Geisteinwohnung in Jesus) kann die Notiz mit den wilden Tieren anleiten, Jes 11,1-9 zu vergegenwärtigen:
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| Im Nachgang zur Taufe (Geisteinwohnung in Jesus) kann die Notiz mit den wilden Tieren anleiten, Jes 11,1-9 zu vergegenwärtigen,
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span.small (zumal dort vom „Geist der Stärke“ die Rede ist und in der konzentrischen Mitte Johannes den „Stärkeren“ verheißen hat)
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| zumal dort vom „Geist der Stärke“ die Rede ist und in der konzentrischen Mitte Johannes den „Stärkeren“ verheißen hat:
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| 1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bricht Frucht!
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h5.card-title Das Gegenüber von Taufe der Vielen und der Taufe Jesu in der konzentrischen Gliederung
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h6.card-subtitle.text-muted Schicksalsgemeinschaft und Adam-Christus-Parallele
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h6.card-subtitle.text-muted Schicksalsgemeinschaft und Adam-Christus-Parallele – Der Eine für die Vielen
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| Gerade in jener Gliederung, in der durch die Anspielung auf die Schöpfungserzählungen und das Thema Versuchung
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| der Sündenfall des ersten Menschenpaares präsent wird, liegen sich die Taufe Jesu einerseits
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| und die Taufe der zu Johannes gekommenen Scharen andererseits gegenüber.
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| Die vorliegende Gliederung setzt klar die Taufe der zu Johannes strömenden Massen („<i>ganz</i> Judäa und <i>alle</i> Einwohner Jerusalems“),
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| die sich von ihm taufen lassen,
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| und die Taufe des Einen, Jesus, zueinander in Beziehung.
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| Dies kann in zwei sich ergänzende Richtungen ausgelegt werden:
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| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Neuheit des Lebens wandeln.
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mnit der seiner Auferstehung sein.
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft verbindet sich mit der Tauftheologie im Sinne einer Grundlegung der Schicksalsgemeinschaft auf das Leben mit bzw. (künftig) bei Gott hin,
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft ist besonders verbunden mit der Tauftheologie;
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| gleichzeitig beinhaltet sie den Ruf, wie Jesus zu handeln, also wie er „den Weg des Herrn zu bereiten“ und nicht (mehr) Sklave der Sünde zu sein
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| (vgl. auch den weitern Fortgang in Röm 6!).
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| in der Taufe wird das Schicksal des Täuflings an das Schicksal Jesu gebunden:
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| Einerseits den Tod (→ „mit ihm gestorben, begraben“, „auf den Tod Jesu getauft“, „mit der Gestalt seines Todes verbunden“; „einer ist gestorben, also sind alle gestorben“),
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| als Absterben gegenüber dem früheren (von der Sünde bestimmten) Leben.
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| Andererseits mit der Auferstehung im Sinne eines neuen Lebenswandels („... nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie ...“, „in der Neuheit des Lebens wandeln“).
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| Dies bedeutet – wie Röm 6 insgesamt deutlich macht –, wie Jesus für Gott und nicht für die Sünde zu leben:
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| also wie Jesus in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen („den Weg des Herrn zu bereiten“) und nicht (mehr) Sklave der Sünde zu sein.
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| Schließlich – mit Blick auf die Zukunft – auf das sein bei Gott bzw. die eigene Auferstehung („... werden wir es auch mit der [Gestalt] seiner Auferstehung sein“, vgl. auch 1 Thess 4,13-18).
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span.bibelstelle.card-text Röm 5,12-21*
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| Der Bezug zu Adam (bzw. dem ersten Menschenpaar) legt sich hier besonders durch die Anspielungen auf die Schöpfungserzählungen und das Thema Versuchung
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| besonders nahe.
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li Adam und Christus sind jeweils <i>der Eine</i>, der das Schicksal der zu ihm Gehörenden bestimmt (→ „Urbild“).
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li Durch Adam wurden alle zu Sündern, die dem Tod anheimgefallen sind (→ Erbsünde).
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| Durch Adam wurden alle zu Sündern, die dem Tod anheimgefallen sind
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| (→ Erbsünde im Sinne einer schicksalhaften Verstrickung, aus der sich niemand selber freien kann, sondern selber zum Sünder wird).
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li Durch Christus werden alle zu Gerechten, das heißt neu in die Gemeinschaft mit Gott aufgenommen.
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| Markus spielt auf diese Thematik an, indem hier gegenüberliegend einerseits die Taufe des Einen, nämlich Jesus,
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| erzählt,
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| und andererseits schreibt, dass „<i>Ganz</i> Judäa und <i>alle</i> Einwohner Jerusalems“ zu Johannes dem Täufer zogen uns sich von ihm taufen ließen.
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i Jesus ist der „neue Adam“, der der Versuchung standgehalten hat und so ein neues „Urbild“ geworden ist.
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h5.card-title Der Eine, der die Vielen gerecht macht
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h6.card-subtitle.text-muted Das Vierte Gottesknechtslied des Deuterojesaja
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| Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg.
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| Doch der Herr ließ auf ihn treffen die Schuld von uns allen. ...
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| Doch der Herr hat Gefallen an dem von Krankheit Zermalmten.
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| Wenn du, Gott, sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und lange leben. ...
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| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
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span.bibelstelle.card-text Jes 53,6.10-11*
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li Das vierte Gottesknechtslied des (Deutero-)Jesaja spielt eine ganz zentrale Rolle zur Deutung des Schicksals Jesu; darauf sind wir schon gestoßen und werden es noch öfter tun.
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| Jesus ist der „neue Adam“, der der Versuchung standgehalten hat und so ein neues „Urbild“ geworden ist.
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| Zentral wichtig ist unserem Kontext die Lebenshingabe des Einen für das Leben der Vielen im Sinne eines stellvertretenden Todes.
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| Diese Vielen macht er dadurch „gerecht“, eröffnet ihnen also eine geheilte Beziehung zu Gott jenseits der eigenen Strafe für die Sünde, die durch den Tod des „Einen“ abgegolten ist.
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