Ergänzungen "Anfang"
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| (vgl. Adam-Christus-Parallele in Röm 5).
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| Jesus ist der Prototyp des neuen, <q>umgekehrten</q> Menschen.
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| Einerseits begegnet hier die Wiederherstellungder durch die Sünde Adams zerstörten Schöpfung
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| als Neuschöpfung (Tierfriede, Gemeinschaft mit den himmlischen Wesen [Engel] etc.),
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| andererseits wird deutlich, dass dies (für diese Weltzeit) nichts statisches ist,
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| sondern auch weiterhin die Versuchung bleibt; das aber ist genau die Situation des Christen nach der Taufe.
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| in diesem Sinne ist <q>der Weg des Herrn bereitet</q>.
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| Die Analogie zum Verständnis des Rufes bei Jesaja ist frappierend!
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| Für Markus wird man sagen können: Es geht um eine Umkehr, die die Zuwendung und Rettung Gottes
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| bei den Menschen ankommen lässt und den so handelnden gleichzeitig mit der Gegenwart Gottes/Jesu beschenkt.
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| So kann man den Aufruf <q>Bereitet den Weg des Herrn!</q> am Anfang des Evangeliums mit der Mitte
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| des Meta-Teiles <q>Weg Jesu</q> verbinden, wo es in Mk 9,36-37 heißt: <q>Und er stellte ein Kind in ihre Mitte,
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| nahm es in die Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf;
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| wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich genannt hat.</q> –
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| man könnte auch sagen: hat in doppelter Weise den <q>Weg des Herrn gebahnt</q>: zum hilfsbedürftigen Menschen
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| und auch zu sich selber.
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| In Zusammenschau mit dem oberen Punkt zu <q>vor dir her</q> wird man sagen können:
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| In Jesu Lehre, als deren Auswirkung die Dämonenaustreibung hier zu begreifen ist,
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| dass es einerseits um eine objektive Heilssetzung von Gott her geht, andererseits
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| aber <q>Blindenheilung</q> bzw. <q>Dämonenaustreibung</q> nötig sind, um das zu begreifen
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| und wirklich dann auch zum Glauben zu kommen und die Konsequenzen im eigenen Leben(sstil) zu ziehen.
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| Also: Dort der Ruf zur Umkehr, hier ein von einem unreinen Geist Besessener:
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i Jesus heilt einen der Umkehr Bedürftigen, indem er ihn mit seiner Lehre konfrontiert!
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| Ein weiterer Zugang:
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span.small → Tod (Johannes des Täufers und) Jesu
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q.card-text.small Bereitet den Weg des Herrn!
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h6.card-title Ankündigung Jesaja-Zitat
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,2a
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h6.card-title Zitat aus Mal 3 und Ex
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,2b
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h6.card-title Tatsächliches Jesaja-Zitat
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,3
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| In dieser Mikrostruktur spiegelt sich die Makrostruktur,
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| die in die Mitte Johannes als Vorläufer Jesu nach Mal 3 zeichnet
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| und im Abschluss dann Jesaja zitiert.
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,6-8
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ul.small.mb-0
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li Kleidung ist eindeutiger Hinweis auf Elija, in Aufgriff von Mal 3,1 in 1,2
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li Verkündigung des Kommens des Stärkeren gehört ebenfalls in das Elija-Schema nach Mal 3,1.23
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li
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| Verkündigung des Kommens des Stärkeren gehört ebenfalls in das Elija-Schema nach Mal 3,1.23;
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i in diesem Kontext findet sich aber auch Gerichtsthematik
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li Hinweis auf die Geisttaufe
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q Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret ...
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| Setzt Taufe der Sünder und ‚Taufe’ Jesu zueinander in Verbindung
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| Dass Markus hier die Taufe Jesu zweiteilt und die Taufe Jesu als solche
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| der Taufe der <q>Vielen</q> gegenüberstellt,
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| betont den Tod des Einen als <q>Lösegeld für viele</q> (Mk 10,45!)
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q an dir habe ich Wohlgefallen gefunden
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span → ‚Rückblick‘ auf den Weg Jesu; ‚Werbung‘ für die Nachfolger, <q>den Weg des Herrn zu bereiten</q>
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span
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| Auch: Einspielung der Gerichtsthematik von Mal 3, mit Aufzeigen des Ausweges: 1) Taufe [in seiner ‚Taufe‘ hat Christus die Sünden der Menschen getragen, <q>die vielen gerecht gemacht</q>];
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| 2) <q>Weg des Herrn bereiten</q> im Sinne der vollzogenen Umkehr, zu der Johannes der Täufer und Jesus aufgerufen haben.
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li Einerseits klarer Bezug zu Jes 40,1 (→ Geistausstattung des Gottesknechtes).
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| Andererseits findet sich das Wohlgefallen im Hinblick auf den Gottesknecht gerade auch in Jes 53.
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| Dort heißt es auch – sogar im engern Kontext! –: <q>Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.</q> (Jes 53,11)
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| – eine Analogie zum Sehen der Himmelsöffnung, die bei Markus nur auf Jesus selbst begrenzt ist und
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| sich von Jes 53,11 herleiten könnte.
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br
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| Ferner ist zu bedenken, dass die ganze Thematik Weg/Tod/Auferstehung in der Taufe Jesu präsent ist,
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| was auch zu Jes 53 passt, weil dort die gleiche Thematik begegnet.
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| Man beachte hier besonders auch die Gegenüberstellung des Einen mit den Vielen, was an Mk 10,45 erinnert und den Lösegeldgedanken einspielt,
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| der sich sicher aus Jes 53 speist.
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li
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| So ergibt sich, dass einerseits vom Bezug zu Mal 3 her der Gerichtsgedanke eingespielt ist (→ Mitte),
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| vom Bezug zu Jes 53 her andererseits der Gedanke der Rechtfertigung (des <q>Platztausches</q>) (→ Abschluss).
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li
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| Es wird also im Abschluss – mit Rückgriff auf 1,1-3 – der doppelte Ausweg aus dem Gericht Gottes aufgezeigt:
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li Taufe als Sakrament der Rechtfertigung des Sünders.
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li
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| <q>Bereitet den Weg des Herren!</q> im Sinne der vollzogenen – in der Taufe besiegelten aber auch danach gelebten –
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| Umkehr, zu der Johannes der Täufer und Jesus aufgerufen haben und die die Zuwendung und Rettung Gottes bei
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| den Menschen ankommen lässt.
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| Auch aus dieser Sicht schließt sich die Versuchung Jesu – als Versuchung der Christen auch nach der Taufe! –
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| wunderbar an.
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