| In der geographischen Perspektive (Galiläa: oben; Taufort des Johannes: unterhalb Galiläas)
| In der geographischen Perspektive (Galiläa: oben; Taufort des Johannes: unterhalb Galiläas)
| kann man auch an das Kommen vom Himmel herab (→ Selbstverleugnung; vgl. Mk 10,18.19) denken.
| kann man auch an das Kommen vom Himmel herab (→ Selbstverleugnung; vgl. Mk 10,18.19) denken.
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| Obige Gliederung(smöglichkeit) bietet die erwähnten bemerkenswerten Bezüge:
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| Die Berufung des Petrus (und Andreas) wird mit der Versuchungserzählung verbunden, was gut zum Umkehrruf Jesu passt,
| da sich ja Petrus in der Passion gegenüber Jesus – und damit: Gottes Absicht und dem <q>Weg des Herrn</q> – versündigt hat.
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| Die Berufung des Johannes und des Jakobus, die ihren Vater verlassen, passt gut zur Tauferzählung, wo auch die Thematik Vater – Sohn begegnet (siehe auch oben).
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| Doch es gibt auch ein paar unschöne Auffälligkeiten:
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| Die Erzählung vom Beginn des Wirkens Jesu steht bei zwei Gliederungen im Mittelpunkt.
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| Dies ist zwar auch bei der Tauferzählung so, doch ist es dort wirklich offensichtlich, was hier nicht so ohne weiteres der Fall ist.
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| Das Gegenüber von Petrus-Berufung und Versuchungserzählung gibt es auch in der nächsten Gliederung,
| dann in Kombi mit der Berufung auch der anderen Jünger.
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| Das Gegenber von Söhne-des-Zebedäus-Berufung und Taufe Jesu (mit Vater-Sohn-Thematik) ergibt sich in jedem (möglichen) Fall.
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| Die Erzählung der Berufung der ersten Jünger ist zwar tatsächlich teilbar, doch wird dies erst später wirklich der Fall sein;
| in der nächsten Gliederung ist die Berufung in jedem Fall wieder eine Einheit.
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| Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus beinhaltet das Thema <q>Dienst an Jesus (und den Jüngern)</q> –
| dieses findet sich aber auch in der Erzählung von der Versuchung Jesu (aber nicht mehr beim Wirkbeginn Jesu);
| das kann als Hinweis verstanden werden, dass beide Erzählungen als Mitte – Rand verbunden werden sollten.
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| Andererseits gelingt es nicht, diese beiden allein zu verbinden, da dann
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| Taufpredigt und Hinweis auf Jesu, den Stärkeren, geteilt werden müssten;
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| die <q>Neue Lehre in der Synagoge</q> dann aber mit der Taufpredigt und nicht mit dem Predigt vom Stärkeren, der kommt, verbunden würde;
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| eine Verbindung zwischen <q>Neue Lehre in der Synagoge</q> mit der Prdigt vom Stärkeren, der kommt, aber auch in einer anderen Gliederung
| nicht zustande kommt; doch ist eine solche Verbindung unbedingt zu erwarten.
| Ferner ist zu bemerken, dass das Thema <q>Evangelium</q> beim Wirkbeginn Jesu auch gut zur sich erhebenden – weil geheilten – Schwiegermutter des Petrus passt.
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| Daher bietet sich folgende Alternativ-Gliederung an:
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
.card.mb-3.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
| In der Kombination Mahl mit den Zöllnern („Viele“) und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu Täuferpredigt und Taufe Jesu
| In der Kombination Mahl mit den Zöllnern („Viele“) und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu Täuferpredigt und Taufe Jesu
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| geht es um die Vielen, die durch den Arzt Jesus in der „Taufe zur Vergebung der Sünden“ (→ Tod und Auferstehung)
| geht es um die Vielen, die durch den Arzt Jesus in der „Taufe zur Vergebung der Sünden“ (→ Tod und Auferstehung)
| gerecht werden, da der Arzt Jesus ihre Schuld auf sich nimmt.
| gerecht werden, da der Arzt Jesus ihre Schuld auf sich nimmt; bzw.: es geht um das Geschehen der Gerechtmachung.
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| Im Gegenüber des Streitgespräches zur Taufe Jesu
| Im Gegenüber des Streitgespräches zur Taufe Jesu
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| geht es um den Arzt, der sich zu den Abtrünnigen zählen lässt und für sie eintritt:
| geht es um den Arzt, der sich zu den Abtrünnigen zählen lässt und für sie eintritt; bzw.: es geht um die Person und das Schicksal dessen, der gerecht macht:
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| wie der Sabbat für die Menschen da ist, ist auch der Menschensohn <i>für</i> die Menschen da –
| wie der Sabbat für die Menschen da ist, ist auch der Menschensohn <i>für</i> die Menschen da –
| das ist sein (und ihr) Weg in die Herrlichkeit Gottes, des Vaters.
| das ist sein (und ihr) Weg in die Herrlichkeit Gottes, des Vaters.