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f354b3aae7
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881ca56a32
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File diff suppressed because it is too large
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@ -24,7 +24,11 @@ block content
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,12-13
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p.card-text
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| Versuchung: Anspielung auf den Tod Jesu
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br
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| Die Engel dienen Jesus → Himmel dient Jesus
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@ -44,7 +48,11 @@ block content
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,29-31
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p.card-text
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| Aufrichtendes Wirken Jesu: Anspielung auf die Auferstehung Jesu und ihren Folgen für die Menschen
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br
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| Die Schwiegermutter des Petrus dient Jesus → Erde dient Jesus
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.card.mb-1.konzentr-4
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@ -54,7 +62,21 @@ block content
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.card.mb-1.konzentr-5
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Rückzug und erneuter Aufbruch
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-39
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,35-39
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p.card-text.mb-1
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| Jesus zieht sich an einen einsamen Ort zurück.
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p.card-text.mb-1
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| Nach mir kommt einer – die Jünger eilen Jesus nach.
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p.card-text.mb-1
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| Taufe – Dämonenaustreibungen
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p.card-text.mb-1
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| Johannes verkündet – Jesus verkündet
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p.card-text
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| Die Menschen aus <q>ganz Judäa</q> kamen zu Johannes dem Taufer;
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br
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| Jesus zieht in <q>ganz Galiläa</q> umher.
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br
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| <q>Alle</q> Einwohner Jerusalems – <q>alle</q> suchen dich.
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.card.mb-1.konzentr-6
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.card-body.gliederung
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@ -240,7 +262,7 @@ block content
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| zu einem Leben als Ausgegrenzter; er gehörte zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
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li
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| Als Aussätziger ist der Mann nicht nur von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen – nur unter Seinesgleichen konnte er sich aufhalten –
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| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit von der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
|
||||
| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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@ -279,8 +301,7 @@ block content
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li
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| Dieser Erzählzug stellt aber eine Beziehung zur Austreibung des <i>unreinen</i> Geistes in der Synagoge her.
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br
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| Das Besessensein vom „unreinen Geist“ in jener Erzählung wurde in einem ethischen Sinne gedeutet:
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br
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| Dabei gilt es zu beachten, dass das Besessensein vom „unreinen Geist“ in einem ethischen Sinne gedeutet werden musste:
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| der Bessene ist Diener Satans, nicht Diener Gottes,
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| was sich in einem entsprechenden ethischen Verhalten ausdrückt.
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li
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@ -350,9 +371,7 @@ block content
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| Aussatz angesteckt hat; dennoch ist es für die Erzählung und das, was sie ausdrücken will, unbedingt notwendig, dass Jesus nun ein „Aussätziger“ ist.
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li
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| Der bibelkundige Leser denkt dabei unweigerlich an eine Stelle im Buch Jesaja, wo vom „Gottesknecht“
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| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist:
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||||
br
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||||
| „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
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||||
| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
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||||
br
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||||
| Nicht unerheblich ist, dass Jesaja die Wendung „Er hat unsere Krankheit getragen!“ in einem bildlichen,
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| die Überwindung körperlicher Leiden übersteigenden, umfassend-heilvollen Sinn versteht im Sinne einer Befreiung aus Schuld und Gottferne:
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@ -404,7 +423,7 @@ block content
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span.bibelstelle Jes 53,2-6.8.11-12
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li
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| Der in der Heilung des „Aussätzigen“ tragende Gedanke das „Austausches“,
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| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch dieses „Vierte Gottesknechtslied“ des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
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||||
| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
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||||
br
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| Und die Beschreibung dessen, der die Krankheit des Volkes getragen hat bzw. die damit zusammenhängende Beschreibung
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||||
| des Volkes vor der Rettung („jeder ging für sich seinen Weg“ [Jes 53,6b]), passt sehr gut zur „Krankheit“ „Aussatz“.
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@ -468,13 +487,12 @@ block content
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| die in der (Herrschaft der) Sünde
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| gefangen sind und deren Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen daher
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| der ‚Heilung‘ bedürfen.
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i
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br
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| Am Kreuz findet einen „Austausch“ zwischen ihnen und Jesus statt:
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br
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| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
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br
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| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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br
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||||
| Am Kreuz tauscht Jesus mit ihnen „den Platz“:
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br
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||||
| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
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br
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| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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@ -516,9 +534,9 @@ block content
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ul.card-text
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li Im Dialog zwischen Jesus und dem Aussätzigen geht es um den Willen Jesu: „<i>Wenn du willst</i>, kannst du mich rein machen.“
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li
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||||
| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelnden „Vielen“) herausgestellt:
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||||
| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelden „Vielen“) herausgestellt:
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br
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||||
i Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
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||||
| Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
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li
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| In die Sendung durch Gott ist auch wieder das „sogleich“ einzuordnen:
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br
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@ -546,7 +564,7 @@ block content
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li
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| Angesichts der bereits an Dämonen ergangenen Schweigebote ist das Schweigegebot hier aber in einen größeren Kontext einzuordnen;
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br
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| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus <i>angefahren</i>, dass er schweigt.
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| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt.
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li
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||||
| Während aber gegenüber den Dämonen das Wissen darum, wer Jesus ist, mit dem Schweigegebot belegt wurde,
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br
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@ -569,9 +587,7 @@ block content
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li
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| Auch in der Heilung des „Aussätzigen“ wird der Tod Jesu am Kreuz gedeutet, und zwar
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| im Sinne des „Austausches“ zur Befreiung der von Satan/den Dämonen
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| Besessenen:
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br
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||||
| Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
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||||
| Besessenen: Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
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li
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||||
i „Austausch“ (nicht „Schicksalsgemeinschaft“) – Auswirkung des Todes Jesu (nicht der Auferstehung)
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ul.card-text
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@ -579,16 +595,16 @@ block content
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| Anders als bei den bisherigen Wundern geht es hier bei der Heilung des „Aussätzigen“
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| nicht um eine (positive) Schicksalsgemeinschaft des/der Geheilten mit Jesus
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| im Sinne einer Analogie zur Auferstehung Jesu – wie etwa bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus –,
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| die alle ohne ein sich auf das Wunder beziehendes Schweigegebot erzählt werden,
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||||
| die alle ohne sich auf das Wunder beziehende Schweigegebot erzählt werden,
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||||
br
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||||
| sondern um den „Austausch“ Jesu, den er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
|
||||
| sondern um den „Austausch“ Jesu, der er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
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||||
li
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||||
| Gemeinsam ist den Dämonenaustreibungen und dem „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“
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||||
| die Verbindung des Wunders nicht mit der Auferstehung, sondern mit dem Tod Jesu am Kreuz:
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br
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| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
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br
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| mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
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||||
| mit dem „Aussätzigen“ tauscht er im Tod am Kreuz den Platz.
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li
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||||
| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
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ol.card-text
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@ -609,7 +625,7 @@ block content
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|||
hr
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ul.card-text
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||||
li
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||||
| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
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||||
| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich auch künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
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||||
| wird das Schweigegebot durch den vom „Aussatz“ Geheilten gebrochen.
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||||
li
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||||
| Formal entspricht die Verkündigungstätigkeit des Geheilten dem „Austausch“ mit Jesus: von dessen Verkündigungstätigkeit
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@ -637,7 +653,7 @@ block content
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|||
li Jesu Gang ins Verderben den Dämonen voraus, um die Menschen von der Herrschaft der Dämonen zu befreien;
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||||
li Jesu Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, was diesem Heilung bringt.
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||||
li
|
||||
| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite derselben Medaille – ein neues Leben.
|
||||
| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite der gleichen Medaille – ein neues Leben.
|
||||
li
|
||||
| Insofern das Schweigegebot hier das einzige ist, das im ganzen Evangelium gebrochen wird,
|
||||
| könnte dies ein Signal sein:
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@ -647,12 +663,12 @@ block content
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.card.slide.border-primary.mb-3
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||||
.card-body
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||||
h5.card-title
|
||||
q geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
|
||||
q geht, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
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||||
h6.card-subtitle.text-muted Der Tempel in Jerusalem kommt in Blick
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||||
hr
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||||
ul.card-text
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||||
li
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||||
| Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes hatten –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
|
||||
| Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes haben –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
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||||
br
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||||
| Wenn der Priester die Heilung bestätigt – die wiederhergestellte „Reinheit“ feststellt –, darf der Geheilte wieder am normalen Leben teilnehmen.
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||||
li
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||||
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@ -686,7 +702,7 @@ block content
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|||
hr
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||||
ul.card-text
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||||
li
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||||
| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Austausch“ vollzieht, befreit er ihn aus der Gottferne
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||||
| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Platz tauscht“, befreit er ihn aus der Gottferne
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||||
| und stellt ihn neu in die geheilte Gemeinschaft mit Gott (und den anderen Menschen).
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||||
li
|
||||
| So ist Gott (neu) im Leben dieses Menschen angekommen.
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||||
|
|
@ -787,29 +803,28 @@ block content
|
|||
ul.card-text
|
||||
li
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||||
| Nicht nur durch das – auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde – Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben)
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||||
| sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch
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||||
| sind die Söhne des Zebedäus und ihr Handeln mit Jesus und seinem Handeln verbunden, sondern auch
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||||
| durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“:
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||||
br
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||||
| In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung.
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||||
li
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||||
br
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||||
| Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele
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||||
| zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst:
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||||
br
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||||
| Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen,
|
||||
| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat.
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
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||||
| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
|
||||
br
|
||||
| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
|
||||
br
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||||
| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
|
||||
| sich entäußert hat.
|
||||
li
|
||||
| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
|
||||
br
|
||||
| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
|
||||
| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
|
||||
| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen hat.
|
||||
li
|
||||
| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
|
||||
br
|
||||
| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
|
||||
br
|
||||
| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
|
||||
| sich entäußert hat.
|
||||
li
|
||||
| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
|
||||
br
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||||
| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
|
||||
| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-secondary.mb-2
|
||||
.card-body
|
||||
|
|
@ -834,7 +849,7 @@ block content
|
|||
| Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
|
||||
li
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||||
| In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –,
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||||
| mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
|
||||
| den Platz mit einem „Aussätzigen“ tauscht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
|
||||
| um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
|
||||
br
|
||||
| durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
|
||||
|
|
@ -844,11 +859,10 @@ block content
|
|||
| Auf der soteriologischen Ebene gilt:
|
||||
br
|
||||
i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
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||||
| – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen.
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||||
br
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||||
| Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
|
||||
| Diese Reihung ist auf das zu übertragen,
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||||
| was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
|
||||
| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
|
||||
| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her ein „Austausch“ zu ergänzen:
|
||||
br
|
||||
i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
|
||||
br
|
||||
|
|
@ -940,12 +954,6 @@ block content
|
|||
| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
|
||||
hr
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||||
ul.card-text
|
||||
li
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||||
| Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht,
|
||||
br
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||||
| so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen:
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||||
br
|
||||
| Aufgerichtet zum Dienst.
|
||||
li
|
||||
| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
|
||||
br
|
||||
|
|
@ -960,7 +968,6 @@ block content
|
|||
| mitbedacht werden:
|
||||
br
|
||||
| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.border-secondary.mb-2
|
||||
.card-body
|
||||
|
|
@ -1018,7 +1025,7 @@ block content
|
|||
| so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf:
|
||||
br
|
||||
| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“,
|
||||
| die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin.
|
||||
| die der Ort seines irdischen Wirkens war und die ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin erfüllt.
|
||||
li
|
||||
| Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen:
|
||||
ul.card-text
|
||||
|
|
@ -1031,7 +1038,10 @@ block content
|
|||
br
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| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
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| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist.
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| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung als „Menschenfischer“ ist;
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| es sei daran erinnert, dass das Reinigen der Fischernetze durch die Söhne des Zebedäus sich mit dem Reinmachen des „Aussätzigen“
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| durch einen sprachlichen Anklang verbindet.
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| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
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| auf sich genommen hat,
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| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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| selber zum Diener der „Letzten“ zu werden und so selber „Letzter“, um diese „Letzten“ in
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| die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
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| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
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| Anfang des Evangeliums!
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h6.card-subtitle.text-muted Grund und Prinzip des Evangeliums
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| Das griechische Wort, das wir mit „Anfang“ übersetzen, meint nicht nur den zeitlichen Anfang,
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| sondern auch „Grund“, „Ursprung“, „Prinzip“.
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| Wenn daher hier – in einem zeitlichen Sinn – eher von einem Ende als von einem Anfang erzählt wird,
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| kann das an Anreiz sein, weiterzudenken.
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| Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus – im Tod am Kreuz – den „Austausch“ vollzieht,
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| den Grund und den Ursprung des Evangeliums,
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| zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen
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| Handeln nachzuvollziehen.
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q er lehrte wie einer, der Vollmacht hat
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q Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht ...
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li Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
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li Deutlich hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders</i> in Inhalt und Mächtigkeit.
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| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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| Es sind also wunderbare und zugleich wundersame Dinge, die der Leser bisher erfahren hat;
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| wie aber das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich und die „Lehre Jesu“ inhaltlich zu füllen sind – das ist bisher offen!
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q ... wie einer der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten
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li Deutlich hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders</i> in Inhalt und Mächtigkeit.
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| Dabei darf man nicht an ein Unvermögen einiger oder damaliger Schriftgelehrter denken.
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| Vielmehr sind die <i>Schrift</i>gelehrten durchsichtig auf die Heiligen Schriften Israels, insbesondere die Tora, die traditionell Mose zugeschrieben wird
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| und die der jüdische „Weg zum Heil“ ist.
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| Durch die Betonung der offensichtlichen Vollmacht Jesu gerade auch gegenüber den Dämonen und das diesbezügliche Abheben Jesu von den Schriftgelehrten bzw. den Heiligen Schriften Israels
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| wird eine Insuffizienz der Tora genau in diesem Punkt angedeutet.
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