extends ../layout include ../mixins block content .card.mb-3.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title | Inhaltsangabe/Überschrift br | Himmlischer Sendungsbeschluss h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3 .card.mb-3.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title Johannes in der Wüste: Johannes, der wiedergekommene Elija mit seiner Taufe: Hinweis auf den Kommenden und dessen Geisttaufe; die Scharen kommen h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-5 .card.mb-3.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title Die Taufe Jesu h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11 .slide.mb-3 hr p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr | 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes. br | 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja: br q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird. br q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr | 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden. br | 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; br | sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr | 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften br | und er lebte von wildem Honig. br | 7 Er verkündete: q | Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; br | ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. br | 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. p.card-text.konzentr-2.bibeltextkonzentr | 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. br | 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, br | dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. br | 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Anfang | | I h6.card-subtitle.text-muted Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu hr p.card-text | Alle Evangelien sind sich darin einig, dass das öffentliche Wirken Jesu nach seiner Taufe durch Johannes den Täufer begann, | die Taufe für Jesus also einen Einschnitt in seinem Leben bedeutete br | (und dann später – nach Mk 1,14 – auch der Tod des Täufers, | nach welchem Jesus dann eigenständig in der Öffentlichkeit auftrat). .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Anfang | | II h6.card-subtitle.text-muted Beginn einer neuen Schöfung hr p.card-text.mb-0 Die Wüste – als äußerer Rahmen für die Taufe (nach Mk 1,4) – steht generell für Neuanfänge: ul.card-text li i Schöpfung br | Gen 1,2: Tohuwabohu [„wüst und wirr“] als Beschreibung der Roh-Erde. li i Konstituierung des Volkes Israel (Exodus) br | Wüstenwanderung aus der Sklaverei in Ägypten hinein ins „gelobte Land“ (Mk 1,2 → Ex 23,20!) li i Neuanfang nach dem Exil in Babylon br | Wüste als Beschreibung für den Zustand Jerusalems zur Zeit des Exils (Mk 1,3 → Jes 40,3). br | „Wüstenwanderung“ von Babylon nach Israel. br | Gedanke der „Neuschöpfung“ bei Deuterojesaja. p.card-text.mb-0 Verschiedene Elemente der Erzählung erinnern an die Schöpfungserzählungen in Gen 1.2: ul.card-text li i Wüste – Wasser – Geist br q.bibeltext | Im Anfang ... Die Erde war wüst und wirr br | und Finsternis lag über der Urflut br | und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. span.bibelstelle Gen 1,1-2 br | Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die „rabbinische Theologie … das Schweben des Gottesgeistes | über den Wassern (Gen 1,2) mit dem Schweben eines Vogels, einer | Taube oder eines Adlers veranschaulichen“ kann. +footnote("Gnilka, Markus I 52") li i Gott spricht – und es geschieht br | Die Zitate in Mk 1,2-3 sind „Wort Gottes“, zwar geschrieben, aber doch gesprochen. br | In Mk 1,4 heißt es nun (leider durch die Übersetzungen unkenntlich gemacht!): „Es geschah Johannes der Täufer“, | in Mk 1,9: „Und es geschah in jenen Tagen ...“. br | Dies kann als Anspielung auf das wiederholte „So geschah es“ in der ersten Schöpfungserzählung Gen 1 verstanden werden. li i Einhauchen des Lebensatems br q.bibeltext | Da formte Gott, der Herr, den Menschen, Staub vom Erdboden, br | und blies in seine Nase den Lebensatem. br | So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. span.bibelstelle Gen 2,7 br | Ein Blick in den griechischen Text des Markus-Evangeliums offenbart, | dass es in Mk 1,10 nicht heißt, dass der Geist Gottes wie eine Taube auf Jesus herabkam, br | sondern in ihn hinein! – Wohl ein bewusster, leider durch die deutschen Übersetzungen verdeckter Bezug zu Gen 2,7! br span.small | Beides, „herab“ und „hinein“, ist letztlich sachlich identisch. Auffallend | ist es allemal. Zumal Mt und Lk von Jes 42,1 her – der Stelle, die hier zugrunde liegt – | den Markus-Text verändern und statt „hinein“ „herab“ schreiben. p.card-text | Zusammengenommen kann man sagen: br | Die Art und Weise, wie Markus von der Taufe Jesu erzählt, macht deutlich: br b Markus erzählt mit der Taufe Jesu von einem „neuen Anfang“, von einer „neuen Schöpfung“: Jesus ist der Urtyp eines „neuen Menschen“. p.card-text.small | Hier kann uns bewusst werden: br | In der christlichen Tradition ist das Doppelereignis von Jesu Tod und Auferstehung der Beginn einer neuen Schöpfung, | in die der einzelne Christ durch die Taufe hineingestellt wird (vgl. z. B. Röm 6,4). .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird hr p.card-text | Mk 1,9 erwähnt den Täufer als Vorläufer Jesu nach Mk 1,4-8 explizit; br | mit dem „Ereignis“ Taufe, das äußerlich Johannes der Täufer an Jesus vollzieht, | ist Jesus für sein öffentliches Wirken gerüstet (→ Geistempfang), also sein „Weg gebahnt“. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg ... br | Taufe und Tod Jesu und ihre „Beziehung“ zueinander h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe als Gegenpart zum Tod Jesu hr p.card-text.mb-0 Die Erzählungen von Tod und Taufe Jesu sind im Markus-Evangelium klar als Kontrapunkte zueinander in Beziehung gesetzt: ul.card-text li i Elija, bzw. Beginn ↔ Ende br | Beim Tod Jesu wird Elija „vermisst“ – der Leser weiß, dass Elija in Gestalt Johannes des Täufers bereits da war; | er war Jesu Vorläufer und hat Jesus auch getauft. br | Der Weg Jesu, der mit (bzw. kurz nach) der Taufe durch Johannes begann, ist mit dem Tod am Kreuz an ein Ende gekommen. li i Geist ein- ↔ aushauchen br | Jesus wird bei der Taufe der Geist eingehaucht, br | beim Tod am Kreuz haucht er ihn (wieder) aus. li i Zerreißen des „Himmels“ br | Bei der Taufe Jesu „zerreißt“ der Himmel, br | beim Tod am Kreuz zerreißt der Vorhang im Tempel (gleiches Verb im Griechischen!); auf diesem war der Kosmos dargestellt! br | Es zerreißt also zweimal „der Himmel“ – dort als Zeichen der Gottferne im Tempel, hier als Zeichen des Hereinbrechens der Wirklichkeit Gottes in diese Welt. li i Gottes Sohn br | Bei der Taufe wird Jesus als Sohn Gottes angesprochen, br | im Zuge des Todes Jesu spricht der heidnische Hauptmann das Bekenntnis: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Sohn (eines) Gottes“. p.card-text | Insgesamt also Hereinbrechen der Wirklichkeit Gottes bei der Taufe Jesu, Gottferne bei der Kreuzigung Jesu. p.card-text.mb-0 Zwei Interpretationen sind möglich: ol.card-text li | Der Tod Jesu am Kreuz ist die Umkehrung der Taufe. br | Dann aber ist das Ende des Markus-Evangeliums trotz Auferstehungsbotschaft eigentlich nicht auszuhalten. li | Die Taufe Jesu ist – in ihrer positiven Hälfte des Heraussteigens aus dem Wasser – die Umkehrung des Kreuzestodes. br | Dafür sprechen: ul.card-text li Das Gegenüber zum Tod Jesu ist generell die Auferstehung. li In Mk 10,35-40 wird mit dem Chiffre „Taufe“ eindeutig der Tod Jesu bezeichnet. br span.small Das ist zu beziehen auf die negative Hälfte der Taufe, nämlich das Hinabsteigen ins Wasser. li | Paulus spricht in Röm 6 von der „Taufe auf den Tod Jesu“ bei gleichzeitigem Aufruf zum „Wandel in der Neuheit des Lebens“. li | Wasser ist – auch in der christlichen Taufsymbolik – Symbol für das Urchaos („Urflut“ → siehe oben, „Anfang“ II); br | auch im Markus-Evangelium ist das Wasser teils Ort der Gefahr und des Todes, vgl. Mk 4,35-41; 6,45-52. br span.small | Wenn Jesus in Mk 6,45-52 auf dem Wasser gehen kann, dann zeigt dies, dass er – als Auferstandener – über den Tod erhaben ist; br | denn er ist – ein für alle Mal – „aus dem Wasser gestiegen“ = auferstanden. p.card-text i Ergebnis br b | Die Erzählung von der Taufe Jesu im Evangelium nach Markus ist eine an den Anfang des Evangeliums gesetzte Erzählung vom Tod | (Taufe im Sinne des Hinabsteigens in Wasser = Tod) b und von der Auferstehung Jesu | („Als er aus dem Wasser stieg ...“). p.card-text | Gerade als Auferstandener ist Jesus Urtyp des „neuen Menschen“, vgl. Röm 6,1-14! p.card-text | Mithin ist also im ganzen Evangelium, vor allem bei den Wundern Jesu, zu bedenken: br i Jesus ist – wo er nicht klar als Vorösterlicher zu erkennen ist (Leiden, Tod) – schon auch der Auferstandene. p.card-text | Die Ansage „Evangelium Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes“ spiegelt sich hier in der Tauferzählung; br | das ist ein wichtiges Indiz, dass auch Markus – wie Paulus – mit „Evangelium“ vor allem Jesu Tod und Auferstehung meint | (und nur indirekt eine Erzählung vom Leben Jesu; siehe Gattung) .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten h6.card-subtitle.text-muted Röm 1,1-4 als Inspiration für den Anfang des Markus-Evangeliums hr p.card-text.mb-0 Zwischen Mk 1,1-11(.14-15) und Röm 1,1-4 gibt es klare Bezüge: q.bibeltext.card-text | 1 Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apotel, ausgesondert, das Evangelium Gottes zu verkünden (→ Mk 1,14), br | 2 das er durch seine Propheten im Voraus verheißen hat in heiligen Schriften (→ Mk 1,2-3): br | 3 das Evangelium von seinem Sohn (→ Mk 1,1.11), br | der dem Fleisch nach geboren it als Nachkomme Davids, br | 4 der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes (→ Mk 1,1.11) in Macht seit der Auferstehung von den Toten, br | das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn (→ Mk 1,1). p.card-text.mb-0.mt-3 | Diese vielen Bezüge sind kaum Zufall; daher wird man sagen können: ul.card-text li Markus hat den Brief des Apostel Paulus an die Römer gekannt; br | dies macht es wahrscheinlich, dass er auch andere Briefe des Paulus gekannt hat. li Markus hat diesen Brief nicht nur gekannt, sondern sich von ihm auch inspirieren lassen.; br | dies macht es wahrscheinlich, dass auch weitere Elemente des Markus-Evangeliums von Stellen in Paulus-Briefen inspiriert sind. li Das Hineinkommen des Geistes in Jesus bei der Taufe, wie sie Markus erzählt, steht sicher in Verbindung zu Röm 1,4; br | dies unterstreicht den obigen Befund. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title q Bereitet den Weg des Herrn br q An dir habe ich Wohlgefallen gefunden h6.card-subtitle.text-muted Auftrag und Erfüllung: Jesus als der „Wegbereiter Gottes“ hr ul.card-text li Von Jes 40,3 her bedeutet der Aufruf, den Weg des Herrn zu bereiten, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen. li Dies hat Johannes mit Predigt und Vollzug der Umkehrtaufe getan, in gewisser Weise auch durch die Taufe Jesu (wobei hier aber der ethische Aspekt fehlt!). li | Das an Jesus adressierte „An dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ aus dem Munde Gottes | in Mk 1,11 könnte im Sinne der „freien Gnadenwahl Gottes“ verstanden werden, br | im Blick auf die Konzentrik ist es aber eher als positive Reaktion auf | den Auftrag „Bereitet den Weg des Herrn!“ zu lesen. li | Versteht man die Erzählung der Taufe Jesu von Tod und Auferstehung Jesu her, ist auch die inhaltliche Bestimmung, | der inhaltliche Grund des Lobes klar: Jesu Weg ans Kreuz! li | Die „Begleiterscheinung“ der Taufe Jesu – Aufreißen der Himmel, Geistherabkunft, insgesamt „Neuschöpfung“ – | machen jedenfalls deutlich: br i Mit der „Taufe“ Jesu – also letztlich in der Auferstehung Jesu – bricht Gottes Wirklichkeit in diese Welt ein! li | In diesem Sinne ist Jesus also selber „Wegbereiter des Herrn“, nämlich Gottes selbst! li i Durch seinen Weg ans Kreuz, den Gott mit der Auferweckung „beantwortet“ (vgl. Phil 2,6-11! [V 9: „Darum“!]), ist Jesus also | der i Wegbereiter Gottes | schlechthin i geworden. .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title Unsichtbare Sichtbarkeit hr p.card-text | Was bei der Taufe geschieht, ist für die Umstehenden nicht sichtbar; nur Jesus ‚sieht‘ es. br | → Die Taufe ist keine ‚Show‘ für ‚Zuschauer‘, sondern schafft eine verborgene Wirklichkeit, die sich durch Wort und Tat auswirken wird. br span.small Das ist auch für unsere christliche Taufe ein wichtiger Impuls! .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title Anspielungen auf alttestamentliche Stellen h6.card-subtitle.text-muted Schriftgemäßheit des Evangeliums hr ul.card-text li Die Worte der „Stimme vom Himmel“ [= Stimme Gottes] enthalten Anspielungen auf alttesamentliche Stellen. li Sie lassen sich alle mit dem Weg Jesu in Verbindung setzen; br | sie unterstreichen dessen Schriftgemäßheit (wie schon Mk 1,2-3). li | Sie beleuchten Jesu Beziehung zu Gott, seinen Einklang mit Gott, seine Sendung, seine | künftige Herrlichkeit, aber auch die Schwere des vor ihm liegenden Weges, den er im | Auftrag Gottes gehen wird. li i „geliebter Sohn“ ul.card-text li | → Abrahams schwerer Weg mit seinem geliebten Sohn Isaak (Gen 22,2.12.16; Erzählung von der „Nichtopferung Isaaks“) li | → Joseph als geliebter Sohn Isaaks (Gen 37,3-4), der dann einen schweren Weg – Verkauf durch die Brüder, Falschaussage – auf sich nehmen muss, | schließlich aber „zweiter Mann im Staat“ wird, sich mit den Brüdern versöhnt und aller Welt Brot zum Essen bringt. br | Dieser Joseph (Gen 37-50) kann in besonderer Weise als Vorläufer Jesu verstanden werden; darauf wird zurückzukommen sein. li i „Du bist mein Sohn“ (Ps 2,7) br | Urchristlich auf die Auferweckung und Erhöhung Jesu bezogen → Apg 13,33 li i „an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ br i „ich habe meinen Geist auf ihn gelegt“ br span.bibelstelle Jes 42,1 q.bibeltext | Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. br | Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Nationen das Recht. br | → Gottesknecht, der Israel und allen Menschen Heil bringen soll. br span.bibelstelle Jes 53,10-11 q.bibeltext | Doch der Herr hat Gefallen an dem von Krankheit Zermalmten ... br | Nachdem er vieles ertrug, erblickt er das Licht ... br | Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. br | → Viertes Lied vom Gottesknecht; br | versteht man die Erzählung der Taufe von Tod und Auferstehung Jesu her, | dann ist dieser Bezug sehr nahe liegend; vgl. auch das „Sehen“ in Jes 53,11 und Mk 1,10! br span.small Die Gerechtsprechung der Vielen in Bezug auf Taufe bzw. Tod und Auferstehung Jesu wird immer wieder Thema bei Markus sein. .card.slide.border-primary.mb-3 h5.card-header Jesus, der Stärkere .small | Weitere konzentrische Beziehungen .card-body .card.slide.border-primary.mb-3 .card-body h5.card-title Jesus wird von Johannes getauft h6.card-subtitle.text-muted Selbstverleugnung Jesu hr ul.card-text li Johannes hatte sich Mk 1,7 als unwürdig bezeichnet, an dem nach ihm kommenden Stärkeren – das ist hier Jesus – den niedrigsten Sklavendienst zu verrichten | (die Riemen der Sandalen zu lösen). li | Dennoch lässt sich Jesus, der Stärkere weil Sohn Gottes (→ Mk 1,7 [Mitte] mit Mk 1,1 [oben] und Mk 1,11 [unten]), von Johannes taufen. li | Diese hier vollzogene Unterordnung Jesu gegenüber Johannes in der Taufe kann (im Sinne des Evangeliums) als Selbstverlegnung Jesu verstanden werden – darauf wird zurückzukommen sein. .card.slide.border-primary .card-body h5.card-title Geistempfung zur Geisttaufe hr ul.card-text li In Mk 1,8 kündigt Johannes die Geisttaufe durch den Stärkeren an. li In Mk 1,10 wird Jesus mit diesem Geist ausgestattet. br | So kann Jesus die Geisttaufe vollziehen. .card.slide.border-secondary.mb-3 .card-body h5.card-title Die Konzentrik von Mk 1,1-3 in Mk 1,1-11 hr p.card-text.mt-0 Die konzentrische Gliederung von Mk 1,1-3 im Kleinen entspricht der konzentrischen Gliederung von Mk 1,1-11 im Großen: ul.card-text li Mk 1,1-2a: Jesus, Gottes Sohn; Ankündigung Jesaja-Zitat br | → Mk 1,1-3: Anfang des Evangelium, mit Jesaja-Zitat am Ende. li Mk 1,2b: Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 br | → Mk 1,4-8: Wirken Johannes des Täufers, des Vorläufers Jesu, der ihm den Weg bahnt. li Mk 1,3: Zitat aus Jesaja mit dem Aufruf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen br | → Mk 1,9-11: Taufe Jesu, des Wegbereiters Gottes schlechthin (→ Tod und Auferstehung) mit Anspielung auf Jes 42,1; 53,10-11 | und Anrede Jesu durch Gott als „mein geliebter Sohn“ //- .small h6 Detailliertere Gliederungsvariante p | Setzt voraus, dass man die Taufe Jesu aufteilt, was möglich erscheint. .card.mb-3.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title | Inhaltsangabe/Überschrift br | Himmlischer Sendungsbeschluss h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3 .card.mb-3.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title Johannes in der Wüste I: Johannes und seine Taufe; die Scharen kommen h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-5 .card.mb-3.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title Johannes in der Wüste II: Johannes, der wiedergekommene Elija, der auf den Kommenden und dessen Geisttaufe hinweist h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,6-8 .card.mb-3.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title Die Taufe Jesu I: Jesus lässt sich taufen = Tod h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9 .card.mb-3.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title Die Taufe Jesu II: Als er aus dem Wasser stieg, da ... = Auferstehung h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,10-11 p | Als Gegenüber zur Johannes-Taufe erscheint der Tod Jesu: die eine Hälfte der Taufe.