extends ../layout include ../mixins block content .card.mb-3.slide.border-warning .card-body h5.card-title Gliederung des Evangeliums in fünf Teile h6.card-subtitle.text-muted Der Klassiker hr p.card-text Die klassische Markus-Exegese erkennt 5 Teile nach den 5 vom Evangelisten hervorgehobenen Orten: .slide .col-sm-5 .card.mb-1.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 I) In der Wüste h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,1-1,13 .col-sm-5 .card.mb-1.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 II) Galiläa h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,14-8,21 .col-sm-5 .card.mb-0.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 Blindenheilung h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,22-26 .card.mb-0.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 III) Auf dem Weg (von Galiläa nach Jerusalem) h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,27-10,45 .card.mb-1.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 Blindenheilung h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 10,46-52 .col-sm-5 .card.mb-1.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 IV) Jerusalem h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,1-15,47 .col-sm-5 .card.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 V) Am und im Grab h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 16,1-8 ul.card-text.slide li Es entsteht eine konzentrische Gliederung rund den Mittelteil „Auf dem Weg“, der durch die zwei Blindenheilungen gerahmt und dadurch formal hervorgehoben wird. li.slide Allerdings ist diese Gliederung nicht ohne Probleme: ul.card-text li Beim Galiläa-Teil ist nicht berücksichtigt, dass er merklich in zwei Abschnitte unterschieden werden kann: ul.card-text li Mk 1,14-3,6 hält sich Jesus nur an einem Ufer des See Gennesaret und damit in jüdischem Gebiet auf. li In Mk 3,7-8,13 wechselt Jesus immer wieder das Ufer und stößt dadurch in von Nicht-Juden bewohnte Gebiete vor, was auch die Erählungen bestimmt. li Ferner muss zu denken geben, dass das Orts-Signal „Judäa“ in Mk 10,1 völlig ignoriert wird! li Es scheint also, als wäre diese Gliederung nicht der Weisheit letzter Schluss! .card.mb-3.slide.border-primary .card-body h5.card-title Gliederung des Evangeliums in sieben Teile h6.card-subtitle.text-muted Konzentrik als Gliederungs- und Verstehensschlüssel hr ul.card-text li Schon der 5-teilige Gliederungsversuch ist konzentrisch angeordnet. li | Folgt man diesem Impuls, kann man im ganzen Evangelium kleinere konzentrisch angeordnete Einheiten finden, | bei denen es zwischen den sich konzentrisch gegenüberliegenden Einheiten formale und/oder inhaltliche Entsprechungen gibt. li | Zusammen mit Scharnierstücken lassen sich diese Klein-Konzentriken zu größeren Einheiten verbinden. li | So entstehen insgesamt 7 Teile des Evangeliums: .slide .col-md-9.col-xl-7 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-4 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 I) In der Wüste h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,1-1,13 .col-md-9.col-xl-7 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 II) In Galiläa h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,14-3,6 .col-md-9.col-xl-7 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 III) An den beiden Ufern des Sees von Galiläa h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 3,7-8,13 .col-md-9.col-xl-7 .card.mb-1.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0.card-title-small Überleitung: Auf der Überfahrt (ins Heidenland) – Aufbruch zu neuen Ufern h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,14-21 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-1 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 IV) In Galiläa „auf dem Weg“ h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,22-9,50 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-2 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 V) In Judäa „auf dem Weg“ h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 10,1-10,52 .card.mb-1.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0.card-title-small Überleitung: Einzug in Jerusalem h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,1-11 .col-md-9.col-xl-7 .card.mb-1.border-secondary.konzentr-3 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 VI) Jerusalem h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,12-15,47 .col-md-9.col-xl-7 .card.border-secondary.konzentr-4 .card-body.gliederung h5.card-title.nocounter.mb-0 VI) Am und im Grab h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 16,1-8 ul.slide.card-text li | Dabei wird die Teilung des Galiläa-Teils der 5er-Gliederung bestätigt. li | Ferner wird bestätigt, dass das Signal „Judäa“ in Mk 10,1 bewusst gesetzt ist und der Teil „Auf dem Weg“ in einen Galiläa-Teil und einen Judäa-Teil | zu unterteilen ist. li Als Mitte des Evangeliums erweist sich die Erzählung von der Verklärung Jesu, da sie die Mitte des mittleren (IV.) Teils ist. li | Nicht in die Konzentrik einordenbar sind die Überfahrt in Mk 8,14-21 sowie der Einzug Jesu in Jerusalem in Mk 11,1-11. ul.card-text li Beide bilden den Rahmen um den zweiteiligen Abschnitt „Auf dem Weg“ und schnüren ihn zusammen, so dass er trotz seiner Zweiteiligkeit eine Einheit darstellt. li Beide Erzählungen sind Übergangs-Erzählungen mit besonderem Gewicht. li Die Blindenheilungen dagegen sind in die Konzentrik einbezogen. li | Insofern hier Gliederungssignale auf mehreren Ebenen (Orte, Konzentrik) Beachtung finden, dürfte dies die Gliederung sein, die der Evangelist selber seinem Evangelium gegeben hat. br i Dabei zeigt sich eine überragende Gesamtkomposition des Evangeliums. li | Die formalen und/oder inhaltlichen Bezüge zwischen den konzentrisch sich gegenüberliegenden Erzählungen | sind für die Auslegung der einzelnen Erzählungen von großer Relevanz, weil uns der Autor so selbst eine Verstehenshilfe gibt. | Auch wo zwei konzentrische Abschnitte durch ein mittleres Scharnierstück verbunden sind (in den Galiläa-Teilen, im Judäa- und im Jerusalem-Teil), sind | – mit dem Scharnierstück als Mitte – zwischen den direkt und überkreuzt gegenüberliegenden Abschnitten formale und inhaltliche Bezüge festzustellen; auch das ist für die Auslegung von Relevanz.