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span Mk 11,1-13,37: Die siebte <q>Woche</q> im Wirken Jesu, Teil 1
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h5.card-title Der Einzug Jesu in Jerusalem
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 11,1-11
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li.slide Zeichnet Jesus als Friedensfürsten – Gegenentwurf zu den Messiaserwartungen, und zum <q>Einzug</q> des Titus in Jerusalem.
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li.slide Zeichnet Jesus als Heiland <i>aller</i> Menschen – Gegenentwurf zum messianischen Nationalismus in Israel damals.
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li.slide Greift den Themenkreis Wegbereiten/Nachfolge auf.
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h5.card-title Die Reinigung des Tempels
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 11,15-19
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p.small Jesus mal recht gewalttätig ... – und das umfangreiche Handeln wird Jesus allein zugeschrieben, auch ohne, dass ihn jemand gestoppt hat ...
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li.slide Stichwort <q>Haus des Gebetes</q> – nicht der Macht und des Machtmissbrauches der Hohepriester!
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li.slide Stichwort <q>... für alle Völker</q> – nicht nur für Israel!
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li.slide Stichwort <q>Räuberhöhle</q> – Anspielung auf Jer 7,1-15: Primat der Ethik!
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i
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| Pikant steht am Ende der Tempelreinigung der (erneute) Tötungsbeschluss:
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| Jesus muss weg – seine <q>Tempelreinigung</q> wurde als Angriff auf die Mächtigen im Land gewertet.
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| Historisch-kritisch ist anzumerken, dass die Tempelreinigung der Ausschlag gebende und wichtigste – als der <q>tatsächliche</q> – Grund für die Hinrichtung Jesu war.
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h5.card-title Die Frage nach der kaiserlichen Steuer
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,13-17 – Mitte des Teiles Jerusalem I!
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p.slide
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b Gebt Gott, was Gott gehört!
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li.slide Blickt zurück auf das Gleichnis von den Winzern, die den Weinberg an sich reißen wollen und dem Besitzer den Ertrag des Weinberges vorenthalten wollen (Mk 12,1-12).
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li.slide Blickt voraus auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot: Was Gott <q>gehört</q> ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen; Primat der Ethik (Mk 12,28-34).
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h5.card-title Die Frage nach der Auferstehung der Toten
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,18-27
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li.slide
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i Grundinformationen
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li.slide
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| Die sog. <q>Schwagerehe</q> war zum einen Teil der Sozialgesetzgebung in Israel (Dtn 25,5-10). Es gab noch keine Witwen-Rente; <q>Sozialversicherung</q> war die Familie.
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| Ist der Mann tot und ist kein Sohn da, ist die Witwe mittellos.
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| Durch den Bruder des Verstorbenen soll die Frau doch noch zu einem Sohn kommen, der dann für ihren Unterhalt im Alter sorgen kann.
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br
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| Gleichzeitig soll damit das Andenken an den Verstorbenen erhalten bleiben über die Fortführung der Familienline: der erstgeborene Sohn gilt als Sohn des Verstorbenen.
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li.slide
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| Die Sadduzäer haben im Gegensatz zu den Pharisäern (und Jesus) nicht an die Auferstehung der Toten geglaubt.
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li.slide
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b
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i Antwort Jesu
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li.slide
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i Auferstehung ist keine Rückkehr ins irdische Leben, sondern Beginn einer himmlischen Existenz.
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br
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| Gebären, Heiraten, Zeugen, Sterben – sprich: <q>Werden und Vergehen</q> – gibt es dort nicht mehr.
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li.slide
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i Gottes Macht ist auch und gerade Macht über <q>Leben und Tod</q> – und er ist ein Gott des Lebens bzw. der Lebenden.
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br
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| Dass sich Gott in Ex 3,6.15 mit Abraham, Isaak und Jakob – den längst verstorbenen Stammvätern Israels – identifiziert,
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| interpretiert Jesus so, dass sie für Gott lebendig sind.
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br
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span.small.slide
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| Diese Interpretation ist nicht selbstverständlich: Im hebräischen Text steht ein Nominalsatz: <q>Ich Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs</q>.
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br
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| Da kann man gut ein <q>war</q> einfügen: <q>Ich <i>war</i> Gott Abrahams ...</q> [Vergangenheit]
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br
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| Jesus dagegen fügt ein <q>bin</q> ein: <q>Ich <i>bin</i> Gott Abrahams ...</q> [Gegenwart]
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br
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| Bzw.: Gerade weil dieser Satz keinerlei Zeitangabe enthält – weder durch ein Verb mit seiner Zeitform noch durch eine andere Angabe – versteht ihn Jesus als zeitlos gültigen Satz, ist seine Aussage ewig gültig.
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li.slide
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| Während die <q>Schwagerehe</q> sicherstellen soll, dass das irdische Andenken eines Mannes im Volk nicht verlöscht,
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| so verbürgt der <q>Gott der Lebenden</q> die Auferstehung der Toten mittels seiner Erinnerung an sie.
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h5.card-title Das Beispiel der armen Witwe
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,41-44
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li.slide
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| Witwen sind schon an sich meist am Rande der Gesellschaft zu verorten;
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| im Alten Testament begegnet in der Sozialgesetzgebung oft die stehende Wendung <q>Witwen und Waisen</q>
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| als Hinweis auf besonders bedürftige Menschengruppen. Die Witwe gehört also schon per se zu den <q>Letzten</q>.
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li.slide Die Witwe hier gibt ihren <q>letzten Cent</q> (<q>alles, was sie besaß, ... ihren ganzen Lebensunterhalt</q>) für die Armen, denen sie so dient: sie wird zur <q>Letzten</q> unter den <q>Letzten</q> – wie Jesus, der auch <q>alles</q> (sein Leben) gibt.
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li.slide Sie ist eine positive Bebilderung der Aufforderung Jesu, <q>wie die Kinder</q> zu werden: selbst nichts haben und den anderen dienen.
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li.slide
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| Damit ist sie ein positives Gegenbild nicht nur zu den in der gleichen Erzählung erwähnten Reichen, sondern auch zu dem reichen Mann in Mk 10,17-22, der nicht bereit ist, seinen Besitz zu verkaufen und ihn den Armen zu geben,
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| und auch zu den Schriftgelehrten, von denen es in der Erzählung vorher eindrücklich–sarkastisch geheißen hat, sie <q><i>fressen</i> die Häuser der Witwen</q>.
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h5.card-title Die Rede Jesu über das <q>Ende der Welt</q>
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,3-37
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h6.card-title Negative Antwort Jesu: Was alles <i>nicht</i> Zeichen der Vollendung ist
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,5-23
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p.card-text
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| Ertrag:
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i Lokale, innergeschichtliche Ereignisse – so schrecklich und bedrückend und lebensbedrohend sie auch sein mögen – sind kein Indiz für das <q>Ende der Welt</q>!
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h6.card-title Positive Antwort Jesu: Zeichen für Vollendung und Rettung
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,24-27
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p.card-text
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| Ertrag:
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i Das <q>Ende der Welt</q> ist ein <u>kosmisches Ereignis</u> und verbindet sich mit der Wiederkunft Jesu als des <q>Menschensohnes</q> – ist also kein schreckliches Ereignis, sondern Ziel und Vollendung der Welt!
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h6.card-title Dialektische Antwort auf die Terminfrage
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,28-37
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p.card-text
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| Ertrag:
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i Der Zeitpunkt des Endes des Welt ist unbekannt
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br
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i ... allen Versuchen, das Ende der Welt zu <q>berechnen</q> oder durch besonders spitzfindige Bibelauslegung zu erschließen, zum Trotz!
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