bibelwissen/views/firmung2018/03_gott-gebote/03_zehn-gebote.pug

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+headline("Gott - Gebote")
span Die Zehn Weisungen (Ex 20/Dtn 5)
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b
i Ich bin YHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
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b Du wirst neben wir keine anderen Götter haben.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Gedenke des Sabbats, halte ihn heilig.
li.slide(style="margin-top: 10px;")
b Ehre deinen Vater und deine Mutter
li.slide
b Du wirst nicht morden.
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b Du wirst nicht die Ehe brechen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht stehlen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht nach dem Hab und Gut deines Nächsten verlangen.
h3.slide(style="margin-top: 30px;") Formale Auffälligkeiten
ul.nodisplay
li.slide Von Gott gegeben auf dem Weg von der Sklaverei ins <q>Gelobte Land</q>.
li.slide Die Formulierungen stehen nicht eigentlich im Imperativ, sondern sind (fast alle) Zukunfts-Formulierungen mit imperativischem Charakter.
li.slide Rückbezug daher auf den Satz, der als Überschrift über den Zehn Weisungen steht.
li.slide Gebote 1 - 3 auf Beziehung zu Gott bezogen, Gebote 4 - 10 auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bezogen.
h3.slide(style="margin-top: 30px;") Sinn der Zehn Weisungen und der Gebote Gottes überhaupt
ul.nodisplay
li.slide
b (Geschenkte) Freiheit bewahren, vor Unterdrückung und unguter Abhängigkeit aller Art schützen.
li.slide Die Gebote 1 - 3 bzw. ihre Befolgung stehen im Dienst der Gebote 4 - 10: Die Erinnerung an Gott und seine Tat der Befreiung sowie die absolute Bindung an ihn stehen im Dienst eines gelingenden zwischenmenschlichen Lebens, das Gott mit seinen Taten und Geboten ermöglichen will.
li.slide In diesem Sinne sind die Gebote für den Menschen da, und nicht die Menschen für die Gebote:
li.slide
b
i Gott geht es nicht um seine (abstrakt gedachte) Heiligkeit, sondern um die Rettung der Menschen und ein Leben in Freiheit, gegenseitiger Achtung und Würde.
br
span.slide Gerade darum die Verpflichtung, sich an Gott und zwar an diesen Gott der Befreiung zu binden.
li.slide Ignatius von Loyola (2. Hälfte des 2. Jhdt. n. Chr.): <i>Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch!</i>
li.slide Diese Auslegungsprinzipien prägte Jesus; daher kam er in Konflikt mit manchen seiner Zeitgenossen, die die Heiligkeit Gottes über alles stellten und dabei ganz <q>vergaßen</q>, wofür die Gebote eigentlich da sind und wofür der Gott Israels von Anfang an steht.
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