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block content
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+headline("Jesus-Nachfolge")
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span Mk 8,27-10,52: Dritter Erzählbogen: <q>Auf dem Weg</q> (Fünfte und sechste <q>Woche</q> im Wirken Jesu)
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h2 Was wird erzählt? Was ist aufgefallen? Was hat mich irritiert? Wo habe ich Fragen?
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Überblick
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p.slide.nomarginbottom Wir haben den Galiläa-Teil - den zweiten großen Teil des MkEv - verlassen und sind nun im dritten Teil <q><b>Auf dem Weg</b></q>; dieser wird <b>durch die Gliederung besonders hervorgehoben</b>:
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li.slide <b>Mittelteil</b> des Evangeliums
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li.slide(data-slideslave=".gliederung-blindenheilungen") <b>Blindenheilungen</b> davor und am Ende
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li.slide(data-slideslave=".gliederung-petrusbekenntnis") Erste Erzählung: <b>Petrusbekenntnis</b>
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li.slide(data-slideslave=".gliederung-programmatisch") <b>Programmatischer Schlusssatz</b> (vor Blindenheilung)
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p.slide(data-slideslave=".gliederung-leidensank")
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| Besonders stechen <q>Auf dem Weg</q> die <b>drei Leidensankündigungen</b> (Mk 8,31; 9,31; 10,33-34) hervor.
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| Ihnen folgt jeweils ein <i>Schülerunverständnis</i> und eine darauf aufbauende <i>Schülerbelehrung</i> Jesu.
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b Blindenheilung (Abschluss des Galiläa-Teils, 4. <q>Woche</q>)
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b Mittelteil des Evangeliums: <q>Auf dem Weg</q>
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b Petrusbekenntnis: Jesus ist der Messias
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br
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.small Überschrift über den ganzen Mittelteil
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b Drei Leidensankündigungen, jeweils gefolgt von Schülerunverständnis und darauf aufbauender Schülerbelehrung durch Jesus
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b Programmatischer Satz
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span
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q Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
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| Mk (10,45).
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b Blindenheilung
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.alert.alert-primary.slide(style="margin-top: 20px;")
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h4.alert-heading Der Weg Jesu und der Nachfolge-Weg der Jünger
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b Im mittleren Teil des Markus-Evangeliums - <q>Auf dem Weg</q> -, den der Evangelist besonders hervorhebt, lehrt Jesus die Jünger - und damit die Leser -, was es heißt, ihm nachzufolgen, also auf dem Weg der Jesus-Nachfolge zu sein.
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p.slide All dies geht auf die Arbeit des Evangelisten zurück, der damit das Bekenntnis zu Jesu als dem Messias Gottes in einer spezifischen Weise auslegt und Jünger wie Leser in Bekenntnis und Lebensführung darauf verpflichtet.
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Die Erzählungen genauer betrachtet
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h4.slide(style="margin-top: 15px;")
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b
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i Die fünfte <q>Woche</q> des Wirkens Jesu (Mk 8,27-9,29)
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Erster Durchgang (Mk 8,27-9,1)
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b
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i Mk 8,27-30 Messiasbekenntnis des Petrus
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li.slide <i>Eröffnung und Überschrift des Mittelteils</i>: <b>Jesus ist der Messias</b>
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li.slide <i>Von Jesus nicht direkt zurückgewiesen!</i>
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b
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i Mk 8,31-32a Die <q>Lehre</q> Jesu über sein Geschick: Erste Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung des Messias
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i Indirekter Widerspruch Jesu zum Messias-Bekenntnis des Petrus
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li.slide <i>Jesus verbietet</i>, mit irgendjemand <i>über ihn</i> - also dieses Bekenntnis - <i>zu sprechen</i>.
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li.slide <i>Erste Leidensankündigung</i>: <q>der Menschensohn müsse vieles erleiden und ... verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.</q> (Mk 8,31)
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li.slide
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| <i>Kontrast zu der üblichen Messiasvorstellung</i>:
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q Der Titel <q>Messias</q> setzt auf dem Hintergrund jüdischer Traditionen die Erwartung eines könglichen Herrschers frei, der seine Feinde vertreibt und demonstrativ in seine Königsstadt einzieht.
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span.footnote(data-toggle="tooltip", title="Ebner, Einleitung 159.")
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li.slide <i>Umbiegung des Messias-Titels auf Jesus</i>: <b>Korrektur der üblichen Messiasvorstellung</b>
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li.slide Jesus <i>ist</i> der Messias - das wird auch die Verklärung bestätigen!
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li.slide Jesus ist <i>anders</i> Messias als erwartet: Sein Weg führt nicht auf den Königsthron in Jerusalem - nachdem er seine Gegner und vor allem die Römer besiegt hätte -, sondern durch Leiden und Tod zur Auferstehung.
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li.slide Dieses andere Messias-Sein Jesu sollen die Jünger <i>auf dem Weg verinnerlichen</i> - zusammen mit den Folgen, die dies für die Jesus-Nachfolge haben muss.
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b Mk 8,32b-33 Einspruch des Petrus (<q>Schülerunverständnis</q>)
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li.slide Petrus denkt von der üblichen Messiasvorstellung her.
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li.slide Er kann den angekündigten Weg Jesu mit seiner Vorstellung - seiner Hoffnung! - vom Messias nicht vereinbaren.
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b Reaktion Jesu auf den Widerspruch des Petrus I
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li.slide Jesus <q>herrscht Petrus an</q> - so begegnet Jesus normalerweise nur Dämonen.
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li.slide Jesus weist Petrus scharf zurecht: <q>Hinter mich, Satan!</q>
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br
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span.small
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| <i>Wichtig</i>: Es heißt hier <i>nicht</i>: <q>Weg mit dir, Satan!</q>, wie etwa auch in der alten Einheitsübersetzung!
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| Es geht hier nicht um die Verstoßung des Petrus durch Jesus, sondern darum, dass Petrus mit seiner Ablehnung des angekündigten Weges Jesu aus der Nachfolge
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| herausgefallen ist; und Jesus fordert ihn auf, wieder in diese Nachfolge einzutreten, hinter Jesus herzugehen auf seinem Weg -
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| mit praktisch der gleichen Wendung, mit der Jesus den Petrus einst berufen hatte!
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b Mk 8,34-9,1 Reaktion Jesu auf den Widerspruch des Petrus II (<q>Schülerbelehrung</q>): Die Bedingungen der Nachfolge: Kreuz aufnehmen und Selbstverleugnung
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li.slide
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| Belehrung der Jünger und der Volksmenge:
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i
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q Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.
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| (Mk 8,34-35)
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li.slide Bedeutung innerhalb der Evangelienerzählung: Für <b>Petrus</b> hätte das bedeutet, dann, als es kritisch wurde im Hof des Hohepriesters während der Verhandlung Jesu, <i>nicht Jesus, sondern sich selbst</i> zu <i>verleugnen</i>, sich also zu Jesus zu bekennen und die Folgen zu tragen.
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li.slide Generelle Bedeutung in der Zeit der Verkündigung des Evangeliums (<q>um des Evangeliums willen</q>!) - gerade angesichts von Verfolgung und Nachteilen im Leben, bis hin zur letzten Konsequenz.
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h4.alert-heading Zweifache Ergänzung des Messias-Bekenntnisses mit fundamentaler Wichtigkeit
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li.slide
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b Jesu <q>Königsweg</q> als Messias ist ein Weg, der durch Leiden und Kreuz führt und gerade so zur Auferstehung.
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li.slide
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b Jesu Weg muss sich auswirken auf das Verhalten all derer, die ihm nachfolgen: Glaubenslehre (Messias, sein Leiden, Sterben, Auferstehn) und Glaubenspraxis in der Jesus-Nachfolge werden unlösbar miteinander verbunden.
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p.slide Gerade um Letzteres zu lernen, wiederholen sich Leidensankündigung, Schülerunverständnis und Schülerbelehrung noch zweimal mit konkreter Anwendung.
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Zweiter Durchgang (Mk Mk 9,2-29)
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b
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i Mk 9,2-8 Die Verklärung Jesu
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p.nomarginbottom.slide Vor ausgewählten Zeugen erscheint Jesus in strahlend-weißem Licht. <i><q>Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke [= Stimme Gottes]: <q>Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.</q></q></i> (Mk 9,7)
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p.nomarginbottom.slide Die Verkärung Jesu kann verstanden werden als:
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li.slide
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i Himmlische/Göttliche Bestätigung des Messiasbekenntnisses des Petrus: Ja, Jesus ist Gottes Sohn und damit der Messias.
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li.slide
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i Himmlische/Göttliche Legitimation dessen, was Jesus seine Jünger lehrt, besonders in diesem Mittelteil des Evangeliums bezüglich seines Weges und des Nachfolge-Weges des Jünger.
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b
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i Mk 9,9-13 Gespräch beim Abstieg: Über die Wiederkunft des Elija sowie das Leiden des <q>Elija</q> und des Menschensohnes (= Jesus)
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br
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span.slide <q>Elija</q>, dessen Kommen vor dem Auftreten des Messias erwartet wurde, wird dabei mit Johannes dem Täufer identifiziert, der bereits gewaltsam aus der Welt geschafft wurde - ein Schicksal, wie es Jesus noch blühen würde.
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b Mk 9,14-27 Das Versagen der Jünger bei einer Heilung
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b Mk 9,28-29 Schülerbelehrung im Haus
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b
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i Die sechste <q>Woche</q> des Wirkens Jesu (Mk 9,30-10,52)
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p.slide Mit den zwei im weiteren Verlauf noch folgenden Leidensankündigungen wird ein direktes, beispielhaftes Fehlverhalten der Jünger verbunden; darauf geht Jesus jeweils ein und lehrt Konsequenzen seines Passionsweges für das Verhalten der Jünger in seiner Nachfolge.
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Erster Durchgang (Mk 9,30-50)
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b
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i Mk 9,30-32 Zweite Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
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b Mk 9,33-50 Belehrungen über die Jüngerschaft
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b Mk 9,33-37 Rangstreit der Jünger (<q>Schülerunverständnis</q>: <q>Größter sein</q>) und die Belehrung Jesu über <q>Erste</q> und <q>Letzte</q> (<q>Schülerbelehrung</q>); Aufnahme von (Waisen)-Kindern
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li.slide Jesus reagiert in lehrender Pose: er setzt sich.
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li.slide
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i
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q Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
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| (Mk 9,35)
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li.slide <i>Veranschaulichung</i>: Jesus stellt ein Kind in die Mitte und spricht von der Aufnahme von (Waisen-)Kindern.
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li.slide Es geht um den Dienst an den nicht nur im körperlichen Sinne Kleinen und Bedürftigen.
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li.slide Mit ihnen solidarisiert sich Jesus: <q>Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf ...</q> (Mk 9,37)
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b Mk 9,38-40 Der fremde Wundertäter
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b Mk 9,31-50 Warnung vor der Verführung zum Bösen
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Zweiter Durchgang (Mk 10,1-31)
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p.nomarginbottom
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b Mk 10,1 Aufbruch nach Judäa
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p.nomarginbottom
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b Mk 10,2-12 Über Ehe und Ehescheidung
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b Mk 10,13-16 Die Segnung der Kinder
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p.nomarginbottom.slide <i>Test der Transferleistung der Jünger</i> nach obiger Schülerbelehrung - die fallen durch:
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li.slide Als man Kinder zu Jesus bringt, damit er sie segnet, weisen die Jünger die Leute mit ihren Kindern schroff ab.
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li.slide Jesus kritisiert dies scharf und macht wieder grundsätzliche Aussagen: <q>Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.</q> (Mk 10,15)
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br
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span.slide
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i
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q Wie die Kinder werden
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Kinder haben (noch) nichts:
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br
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i Verzicht auf materielle Sicherheiten.
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li.slide Kinder werden - da <q>Kleinste</q> - gerne als Diener eingesetzt:
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br
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i Diener der <q>Kleinsten</q> und <q>Letzten</q> der Gesellschaft werden.
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b Den (nicht nur im körperlichen Sinne) Kleinen, den Bedürftigen, den Letzten gehört das Reich Gottes.
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br
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b
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i Wer nicht bereit ist, mit ihnen den Platz zu tauschen und ihr Diener zu werden, dem ist der Weg in das Reich Gottes versperrt.
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span.slide.small Eine <i>beispielhafte Bebilderung</i> dazu findet sich in der <i>Erzählung von der Aussendung der Zwölf</i>
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li.slide
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| Die Jünger sollen <i>auf alle materiellen Sicherheiten verzichten</i>.
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span.small Dass dies nicht bedeutet, ins materielle Nichts zu fallen, stellt Jesus auf die Anfrage des Petrus in Mk 10,28-31 klar: man findet Halt in der Solidarität der Schwestern und Brüder, die untereinander teilen.
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li.slide Jesus gibt den Jüngern die Vollmacht über die unreinen Geister, also die <i>Vollmacht, alle Unterdrückten und Beladenen von ihrer Last zu befreien</i>.
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li.slide Und genau dies tun die Jünger nach Mk 6,13: <q>Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie</q>, das heißt, sie wendeten sich den Kleinen und Geringen und Außenseitern, den <q>Letzten</q> der Gesellschaft zu.
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p.nomarginbottom
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b Mk 10,17-31 Weitere Bedingungen für das Eingehen in das ewige Leben: Richtige Haltung zum Reichtum
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Dritter Durchgang (Mk 10,32-52)
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.viewbox.slide.konzentrisch-1(style="background-color: darkgrey;")
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p.nomarginbottom
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b
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i Mk 10,32-34 Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
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.viewbox.slide.konzentrisch-1
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p.nomarginbottom
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b Mk 10,35-45 <q>Schülerunverständnis</q>: Plätze ganz oben haben wollen (links und rechts von Jesus) (<q>Herrschen</q>) [Zebedäus-Söhne], darauf aufbauende <q>Schülerbelehrung</q>
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Wer diese Plätze bekommt, das entscheidet Gott.
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li.slide Grundsätzliche Lehre zum Thema Dienen und Herrschen (Vertiefung der bisherigen Aussagen nach dem Rangstreit der Jünger):
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br
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span.slide
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i Nicht Herrschen und Unterdrücken - wie es die Mächtigen so tun - sondern Dienen und Sklave sein soll die Nachfolger Jesu prägen.
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p.nomarginbottom.slide <b>Begründung</b> letztlich der ganzen Lehre <q>auf dem Weg</q><b>:</b>
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br
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q
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b Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
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| (Mk 10,45).
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Als letzter Satz vor der den Mittelteil abschließenden Blindenheilung besonders gewichtig.
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li.slide Das Wirken Jesu insgesamt und besonders sein Weg ans Kreuz werden <i>verallgemeinert</i> zum <i>Weg des Dienens</i>, des dienenden Daseins für andere.
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li.slide
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i Dieser Weg des Dienens, den Jesus beschritten hat, der muss auch der Nachfolge-Weg <u>aller</u> Jünger sein! Auch sie sollen ihren Mitmenschen, besonders den <q>Kleinen</q> und <q>Geringen</q>, den <q>Letzten</q> in einer Gesellschaft, dienen.
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h5.slide(style="color: peru;")
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b Abschluss und Überleitung zum Jerusalem-Teil (Mk 10,46-52)
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.viewbox.slide.konzentrisch-1
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p.nomarginbottom
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|
b
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i Mk 10,46-52 Die Heilung des blinden Bartimäus bei Jericho
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p.nomarginbottom.slide
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i Ein erneuter Test, bei dem die Jünger aber erneut versagen
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Analog zur Episode mit den Kindern, die von den Jüngern abgewiesen wurden.
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br
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span.small.slide
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| Die Parallelität wird noch deutlicher, wenn man bemerkt, dass von Markus im Griechischen für das
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| Zurückweisen der Leute mit ihren Kindern das gleiche Wort benutzt ist, wie für den Versuch der Vielen,
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| Bartimäus zum Schweigen zu bringen.
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br
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span.small.slide Und dieses Wörtchen ist <q>epitimao</q>: <q>tadeln, schelten</q>. Die Grundform <q>timao</q> dagegen bedeutet <q>schätzen, ehren</q>.
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br
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span Die Anklänge an den Namen <q>Bartimäus</q> dürften im Griechischen nicht überhörbar sein;
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br
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span zumal angegeben wird, was dieser Name bedeutet: <q>Sohn des Timäus</q> (<q>Bar</q> = <q>Sohn</q> <span class="oi oi-arrow-right"></span> Kind)
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br
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span
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i Bartimäus ist <u>Inbegriff</u> der Kleinen, die eigentlich geehrt werden sollen, die aber allzuoft getadelt und gescholten, spricht: unterdrückt werden.
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li.slide <q>Viele</q> wollen den blinden Bartimäus zum Schweigen bringen - wohl auch die Jünger!
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li.slide Nicht die Jünger schreiten im Sinne Jesu ein, sondern Jesus muss selbst handeln!
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li.slide Bartimäus ist der <q>Kleine</q> und Bedürftige und <q>Letzte</q>, den es nicht gilt zurückzuweisen und zu unterdrücken - dem Thema gerade eben! -, sondern ihn als Adressaten der heilenden Gegenwart Jesu und des Reiches Gottes zu begreifen!
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Zusammenfassung
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.alert.alert-primary.slide
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h4.alert-heading Der Weg Jesu muss auch der Weg der Jünger sein
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p.nomarginbottom
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b
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| Markus ist der Überzeugung, dass jeder, der sich zu Jesus bekennt, zu seinem Tod am Kreuz und zu seiner Auferstehung <i>für</i> die Seinen,
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| selber den Weg Jesu gehen muss.
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br
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| Nicht für jeden geht es dabei um Kreuzes-Nachfolge im engeren Sinn - also darum, für seinen Glauben oder für andere Menschen zu sterben.
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br
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| Für <i>alle</i> geht es aber darum, <i>allgemein</i> und <i>grundsätzlich</i> den <i>Weg des dienenden Daseins für andere</i> zu gehen - in vielfältigen Ausgestaltungsformen.
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br
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| Die Lehre von Tod und Auferstehung Jesu übertragt Markus also in sozial-ethische Kategorien; es geht grundsätzlich um das Zusammenleben der Christen und der Menschen insgesamt.
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br
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| Prüfstein ist letztlich der Umgang mit jenen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die - wie Markus sagt - <q>Letzte</q> sind.
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p.slide
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| Und weil das ein Lernprozess ist und auch verschiedene Facetten hat, wird es dreimal durchgespielt.
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p.slide
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| Nicht umsonst rahmt Markus den wichtigen Mittelteil mit zwei Blindenheilungen: <q>Augen auf</q>, rufen sie uns zu!
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br
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| Und von Bartimäus heißt es abschließend - die Stichworte <q>Nachfolge</q> und <q>auf dem Weg</q> aufgreifend und verbindend -:
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q er folgte ihm [= Jesus] auf seinem Weg
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| ; wie dem Bartimäus sollen auch den Lesern die Augen aufgehend in einem tieferen Sinn: nämlich dafür, was echte Jesus-Nachfolge ist.
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p.small.slide
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| Bemerkenswert ist auch: Jesus stellt den Söhnen des Zebedäus und dem blinden Bartimäus die gleiche Frage:
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| <q>Was soll ich euch/dir tun?</q> (Mk 10,36.51) - Die einen wollen neben Jesus thronen, Bartimäus dagegen will sehen - also das, was den Jüngern fehlt!
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|
| Mit dem Wegwerfen des Mantels verlässt Bartimäus seine alte Existenz (wie die Jünger: Mk 1,18.20; 2,14; 10,28).
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Konkretisierung angesichts des zeitgeschichtlichen Kontextes
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p.slide.nomarginbottom <b>Vespasians Aufstieg zum Kaiser zog Kreise</b>
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ul.nodisplay
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li.slide Er erhob Anhänger aus dem Ritterstand - dem er selbst entstammte - in den römischen Senat.
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li.slide Mit Vespasians Aufstieg verband sich der Aufstieg vieler anderer.
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li.slide Der Traum vom eigenen Aufstieg griff um sich: Man will - so gut und soweit es geht - groß sein, vorne mit dabei sein.
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li.slide Die Chancen stehen naturgemäß bei denen besonders gut, die dem Kaiser nahe stehen bzw. ihm ergeben sind: Des Kaisers Weg nach oben kann auch ihr Weg nach oben sein!
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p.slide.nomarginbottom Markus adaptiert und <q>pervertiert</q> das: <b>Jesu Weg ans Kreuz muss Kreise ziehen</b>
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ul.nodisplay
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li.slide Jesu Weg nach unten muss auch der Weg seiner Nachfolger nach unten sein.
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li.slide Es darf nicht - wie bei den Gefolgsleuten des Kaisers - darum gehen, wer der Größte (nach dem Kaiser) ist bzw. wie man dorthin kommt.
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br
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span.slide Es gilt vielmehr, Letzter und Deiner zu sein - angesichts dessen, dass Jesus sich zum Diener aller gemacht hat.
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li.slide Und es darf auch nicht darum gehen, die Plätze ganz oben innezuhaben und wie die Mächtigen zu herrschen und zu unterdrücken.
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br
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span.slide Sondern es muss darum gehen, die Plätze ganz unten zu haben und wie Jesus zu dienen.
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.alert.alert-primary.slide
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h4.alert-heading Von der <i>Herrschaftspyramide</i> von oben nach unten zur <i>Dienstpyramide</i> von unten nach oben
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p.nomarginbottom
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| In einer Zeit, in der der Aufstieg Vespasians vom Ritter zum Kaiser in aller Munde ist - vor allem sicher in Rom -
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| schreibt Markus sein
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br
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b Gegen-Evangelium vom Abstieg des Messias und Menschensohnes Jesus bis ans Kreuz.
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p.nomarginbottom
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b
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| Markus dreht die - nicht nur - römische Herrschaftspyramide mit dem Kaiser ganz oben und der Herrschaft von oben nach unten
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| um zur Dienstpyramide von unten nach oben mit Jesus ganz unten.
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p.slide.small
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| Auch im Evangelium geschieht Übertragung von <q>Vollmacht</q>.
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| Aber diese Übertragung an die Jünger (konkret: die Zwölf) bei ihrer Aussendung geschieht nicht,
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| um sie als Herrscher über die Menschen einzusetzen, sondern um die Menschen von der Herrschaft alles Dämonischen
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| - in einem umfassenden Sinn - zu befreien.
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script.
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