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+headline("Sterben, Tod - Auferstehn")
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span Mk 11,1-13,37: Die siebte <q>Woche</q> im Wirken Jesu, Teil 1
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h2 Was wird erzählt? Was ist aufgefallen? Was hat mich irritiert? Wo habe ich Fragen?
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Die Erzählungen genauer betrachtet
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b Vierter Teil des Evangeliums: In Jerusalem
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span.slide Jesus wechselt zwischen Ölberg/Betanien/Betfage einerseits und Tempel/Jerusalem andererseits hin und her.
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span.slide Die einzelnen Tage werden voneinander abgegrenzt; es wird genau eine Woche erzählt.
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b
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i Die siebte <q>Woche</q> des Wirkens Jesu (Mk 11,1-37,37), Teil 1
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b Sonntag: Einzug in Jerusalem
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b Mk 11,1-11 Der Einzug Jesu in Jerusalem
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li.slide Sach 9,9: <q>Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem <u>Jungen</u> einer Eselin.</q>
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i Jesus kommt als Friedensfürst
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li.slide Gen 49,10-11: <q>Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der kommt, dem er gehört, dem der Gehorsam der Völker gebührt. Er <u>bindet</u> am Weinstock <u>sein Reittier fest</u>, seinen Esel am Rebstock.</q>
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i Jesus kommt als Heiland aller Menschen
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i Einzug Jesu als Gegenentwurf zum <q>Einzug</q> des Titus in Jerusalem:
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span.slide Titus, der Sohn des (späteren) Kaiser Vespasian, zieht in die Stadt ein als römischer Feldherr, um den Tempel und die Stadt zu zerstören.
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| Jesus zieht ein, um dort für die Seinen zu leiden und zu sterben;
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| er ist nicht gekommen, um zu herrschen und zu unterdrücken, sondern um zu dienen.
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| Aber auch setzt sich mit dem Tempel auseinander - bringt dessen Ende in einem geistlichen Sinn.
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li.slide Jesu Einzug wird einerseits wie der Einzug eines Königs in seine Herrscherstadt erzählt (Kleider ausbreiten, Jubelrufe), andererseits aber markant abgewandelt (die Jubelnden sind die, die mit Jesus gekommen sind - aus der Stadt selbst kommt niemand, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre!).
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li.slide Leider zeigt sich mal wieder, dass den Jüngern noch immer nicht die Augen aufgegangen waren: Sie sprechen von der <q>Königsherrschaft unseres Vaters David</q> - also von einem innerweltlichen, militärisch erfolgreichen Reich.
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b Montag: Symbolische Handlungen
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b Mk 11,12-14 Die Verfluchung des Feigenbaums, der keine Frucht trägt
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i Der unfruchtbare Feigenbaum ist ein Symbol für den <i>unfruchtbaren</i> Tempel, der seine Aufgabe, das Volk mit Gott und seinem Segen zu verbinden und stetig zu erneuern, nicht mehr erfüllt.
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b Mk 11,15-19 Die Reinigung des Tempels
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span.slide.small Jesus mal recht gewalttätig ... - und das umfangreiche Handeln wird Jesus allein zugeschrieben, auch ohne, dass ihn jemand gestoppt hat ...
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| Der Tempel war das Zentrum der jüdischen Religion zur Zeit Jesu.
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| Jesu Handeln steht ganz im Dienst der <i>Heiligkeit</i> dieses heiligen Ortes, die Jesus durch das tatsächliche Treiben am Tempel zerstört sieht.
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| Der Tempel hätte ein <q>Haus des <u>Gebetes</u> für <u>alle</u> Völker</q> sein sollen.
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span.slide Das greift eine Prophetie des Propheten (Deutero-)Jesaja auf (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Jes 56,7), mit zwei Akzenten:
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i <q>Haus des Gebetes</q>
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| Der Tempel hätte Ort der Gottesbegegnung sein sollen, die im Glauben stärkt für ein Leben aus dem Glauben.
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| Statt dessen ist er effektiv eine <q>Markthalle</q> mit buntem Treiben geworden. Und: es geht den Verantwortlichen am Tempel nicht um Gott, sondern um politisches Kalkül und Erhalt der eigenen Macht und des eigenen Wohlstandes (die Oberschicht lebte ja vom Tempel und seinen Erträgen).
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i <q>... für alle Völker</q>:
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| Der Tempel hätte (mittlerweile) ein offener Ort der Gottesbegegnung für <i>alle</i> Menschen sein müssen.
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| Damit ist das Thema <q>Gott ist der Gott aller Menschen und allen Menschen gilt das Evangelium</q> angeschnitten (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Teil IIb: Wirken Jesus an den beiden Ufern des Sees von Gennesaret).
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| Das Stichwort <q>Räuberhöhle</q>, mit dem Jesus den Tempel bezeichnet, ist eine Anspielung auf Jer 7,1-15 (besonders 7,11):
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q
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| ... nur wenn ihr euer Verhalten und euer Tun von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit,
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| wenn ihr die Fremden, die Waisen und die Witwen nicht unterdrückt ... dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort. ...
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| Stehlen, morden, die Ehe brechen, falsch schwören ... - [all das tut ihr] und dabei kommt ihr und tretet von mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist. ...
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| Ist denn in euren Augen dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine <i>Räuberhöhle</i> geworden?
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span.slide Der Prophet Jeremia sagt damit: Kult (im <u>Tempel</u>) <u>bzw. <q>Gottesdienst</q></u> allgemein <u>ist kein Ersatz für ein Leben, das sich an den Weisungen Gottes orientiert.</u>
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i Für Jesus bzw. den Evangelisten steht darüber hinaus fest: Die <u>Heiligkeit des Tempel</u>s ist <u>unwiederbringlich zerstört</u>; <u>es braucht einen Ersatz für den Tempel</u>.
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| Bei den ersten Lesern des Evangeliums könnte auch die Erinnerung wach gerufen worden sein, dass während des jüdischen Krieges (66 - 70 n. Chr.) der Tempel
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| von gewalttätigen Aufständischen (<q>Zeloten</q>) besetzt war, die dort ein blutiges Regiment führten.
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i Pikant steht am Ende der Tempelreinigung der (erneute) Tötungsbeschluss: Jesus muss weg - seine <q>Tempelreinigung</q> wurde als Angriff auf die Mächtigen im Land gewertet.
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b Dienstag: Auseinandersetzungen
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i Erster Abschnitt
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b Mk 11,20-26 Der verdorrte Feigenbaum und der <q>Ersatz</q> für den Tempel
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li.slide Der Feigenbaum, der von Jesus verflucht wurde, ist also tatsächlich ganz verdorrt.
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span.slide Vorwegnahme der Tempelzerstörung!
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li.slide Die Jüngergemeinde Jesu braucht keinen Tempel aus Stein mehr.
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span.slide An die Stelle des Tempels als Ort der Gottesbegegnung tritt die Gemeinschaft der Jünger Jesu, die sich von Glaube, Gebet und Versöhnung leiten lässt (und tatsächlich ein <q>Haus des Gebetes für <u>alle</u> Völker</q> ist!).
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b Mk 11,27-33 Die Frage nach der Vollmacht Jesu
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b Mk 12,1-12 Das Gleichnis von den Winzern
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span.slide Kann als (nachösterliche!) Kurzzusammenfassung der Geschichte Gottes mit seinem Volk verstanden werden: Es hat weder auf die Propheten, noch auf seinen Sohn gehört. Letzteren haben sie getötet - doch er ist auferstanden. Dadurch ist er <q>Schlussstein</q> (d. h. das heißt Mittelstein des Gewölbes, der dieses stabilisiert und vor dem Einsturz bewahrt) eines von Gott errichteten neuen <q>Gebäudes</q>: der Gemeinschaft der Jünger Jesu.
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i Zweiter Abschnitt: Fragen an Jesus
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b Mk 12,13-17 Die Frage nach der kaiserlichen Steuer
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span.slide Vor Heuchelei nur so strotzend ...
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| Nachösterliche Bedeutung: Die christliche Gemeinde ist loyal zum (römischen) Staat, solange er nur das verlangt, was ihm gebührt.
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| Unberührt davon bleiben die Forderungen von Gott, die aber auf einer anderen Ebene anzusiedeln sind als die Forderungen des Staates.
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b Mk 12,18-27 Die Frage nach der Auferstehung der Toten
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i Grundinformationen
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| Die sog. <q>Schwagerehe</q> war zum einen Teil der Sozialgesetzgebung in Israel (Dtn 25,5-10). Es gab noch keine Witwen-Rente; <q>Sozialversicherung</q> war die Familie.
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| Ist der Mann tot und ist kein Sohn da, ist die Witwe mittellos.
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| Durch den Bruder des Verstorbenen soll die Frau doch noch zu einem Sohn kommen, der dann für ihren Unterhalt im Alter sorgen kann.
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br
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| Gleichzeitig soll damit das Andenken an den Verstorbenen erhalten bleiben über die Fortführung der Familienline: der erstgeborene Sohn gilt als Sohn des Verstorbenen.
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li.slide
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| Die Sadduzäer haben im Gegensatz zu den Pharisäern (und Jesus) nicht an die Auferstehung der Toten geglaubt.
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b
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i Antwort Jesu
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i Auferstehung ist keine Rückkehr ins irdische Leben, sondern Beginn einer himmlischen Existenz.
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| Gebären, Heiraten, Zeugen, Sterben - sprich: <q>Werden und Vergehen</q> - gibt es dort nicht mehr.
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li.slide
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i Gottes Macht ist auch und gerade Macht über <q>Leben und Tod</q> - und er ist ein Gott des Lebens bzw. der Lebenden.
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| Dass sich Gott in Ex 3,6.15 mit Abraham, Isaak und Jakob - den längst verstorbenen Stammvätern Israels - identifiziert,
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| interpretiert Jesus so, dass sie für Gott lebendig sind.
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| Diese Interpretation ist nicht selbstverständlich: Im hebräischen Text steht ein Nominalsatz: <q>Ich Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs</q>.
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| Da kann man gut ein <q>war</q> einfügen: <q>Ich <i>war</i> Gott Abrahams ...</q> [Vergangenheit]
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| Jesus dagegen fügt ein <q>bin</q> ein: <q>Ich <i>bin</i> Gott Abrahams ...</q> [Gegenwart]
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| Bzw.: Gerade weil dieser Satz keinerlei Zeitangabe enthält - weder durch ein Verb mit seiner Zeitform noch durch eine andere Angabe - versteht ihn Jesus als zeitlos gültigen Satz, ist seine Aussage ewig gültig.
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| Während die <q>Schwagerehe</q> sicherstellen soll, dass das irdische Andenken eines Mannes im Volk nicht verlöscht,
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| so verbürgt der <q>Gott der Lebenden</q> die Auferstehung der Toten mittels seiner Erinnerung an sie.
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b Mk 12,18-27 Die Frage nach dem wichtigsten Gebot
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li.slide Jesus antwortet mit dem Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe.
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li.slide Die Verbindung dieser beiden Gebote, die im Alten Testament an unterschiedlichen Stellen zu finden sind (Dtn 6, Lev 19), ist bereits im zeitgenössischen Judentum bekannt, also keine Erfindung Jesu.
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li.slide Für Jesus und die Christen charakteristisch ist aber, dass ein besonderer Akzent auf die Nächstenliebe gesetzt wird: Gottes- und Nächstenliebe gehören zusammen und sind keine Rivalen.
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li.slide Vergleiche dazu auch das generell zur Auslegung von den Geboten in Gruppenstunde 3 Gesagte: <q>Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch</q>
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li.slide Immerhin ist der Schriftgelehrte, der zu Jesus gekommen war, <q>nicht fern von der Herrschaft Gottes</q> - doch ihm fehlt offenbar noch was ...
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i Dritter Abschnitt: Jesus ergreift das Wort
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.small Quasi Erklärung, was dem Schriftgelehrten noch fehlt ...
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b Mk 12,35-37a Messias und Davidssohn
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span.slide Erkenntnis: Jesus als Messias ist <i>mehr</i> als ein irdischer Nachkomme des großen Königs David; er ist <i>Gottes</i> Sohn.
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b Mk 12,37b-40 Polemik gegen die Schriftgelehrten
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p.slide.nomarginbottom ... die sind das Anti-Beispiel für die Jesus-Nachfolge-Gemeinschaft:
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li.slide wollen <q>Erste</q> sein;
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li.slide bringen die <q>Letzten</q> um das, was sie haben (wunderbar formuliert: <q><i>fressen</i> die Häuser der Witwen</q>).
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b Mk 12,41-44 Das Beispiel der armen Witwe
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p.slide.nomarginbottom ... sie ist das <q>positive</q> Beispiel der Nachfolge und damit Gegenentwurf zum Verhalten der Schriftgelehrten.
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li.slide Witwen sind schon an sich meist am Rande der Gesellschaft zu verorten; im Alten Testament sind <q>Waisen und Witwen</q> klassische Beispiele für besonders bedürftige Menschen. Die Witwe gehört also schon per se zu den <q>Letzten</q>.
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li.slide Sie gibt ihren <q>letzten Cent</q> (<q>alles, was sie besaß, ... ihren ganzen Lebensunterhalt</q>) für die Armen, denen sie so dient: sie wird zur <q>Letzten</q> unter den <q>Letzten</q> - wie Jesus, der auch <q>alles</q> (sein Leben) gibt.
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li.slide Sie ist eine positive Bebilderung der Aufforderung Jesu, <q>wie die Kinder</q> zu werden: selbst nichts haben und den anderen dienen.
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li.slide Damit ist sie auch ein positives Gegenbild nicht nur zu den in der gleichen Erzählung erwähnten Reichen, sondern auch zu dem reichen Mann in Mk 10,17-22, der nicht bereit ist, seinen Besitz zu verkaufen und ihn den Armen zu geben.
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b Mk 13,1-2 Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels
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b Die Rede Jesu über das <q>Ende der Welt</q> (Mk 13,3-37)
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b Mk 13,3-4 Exposition (<q>auf dem Ölberg</q> - <q>gegenüber des Tempels</q>)
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span.slide.small Man erwartete, dass vom vom Ölberg aus die Ereignisse der Endzeit beginnen würden.
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i Frage nach Termin der Tempelzerstörung (<q>das</q>) und dem Zeichen der Vollendung (<q>das <i>alles</i></q>)
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b Mk 13,5-23 Negative Antwort Jesu: Was alles <i>nicht</i> Zeichen der Vollendung ist
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b Mk 13,5-6 Rede-Eröffnung: <i><q>Gebt Acht!</q></i> + Warnung für Verführern
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b Mk 13,7-8 Anfang der Wehen - nicht das Ende
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b Mk 13,9-13 Konkrete Bedrängnisse der (ersten) Leser; Verheißung
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b Mk 13,14-20 Drangsal - bedrängend; aber noch nicht das Ende
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b Mk 13,21-24 Rede-Schluss: Warnung vor Verführern + <i><q>Gebt Acht!</q></i>
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| Ertrag:
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i Lokale, innergeschichtliche Ereignisse - so schrecklich und bedrückend und lebensbedrohend sie auch sein mögen - sind kein Indiz für das <q>Ende der Welt</q>!
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b Mk 13,24-27 Positive Antwort Jesu: Zeichen für Vollendung und Rettung
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| Ertrag:
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i Das <q>Ende der Welt</q> ist ein <u>kosmisches Ereignis</u> und verbindet sich mit der Wiederkunft Jesu als des <q>Menschensohnes</q> - ist also kein schreckliches Ereignis, sondern Ziel und Vollendung der Welt!
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b Mk 13,28-37 Dialektische Antwort auf die Terminfrage
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b Mk 13,28-29 Am Beispeil lernen: Feigenbaum
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span.slide Man muss unterscheiden zwischen den Anzeichen, <i>dass etwas <u>kommt</u></i>, und dem Zeichen, <i>dass etwas <u>bereits da</u> ist</i>.
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b Mk 13,30-32 Das <q>Ende</q> ist nahe - aber der Zeitpunkt ist unbekannt
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span.slide ... allen Versuchen, das Ende der Welt zu <q>berechnen</q> oder durch besonders spitzfindige Bibelauslegung zu erschließen, zum Trotz!
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b Mk 13,33-37 Für alle gilt: Wachsam sein!
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