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block headline
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+headline_item_active
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span Der ursprüngliche Schluss in Mk 16,8
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+footnote("Vgl. Ebner, Einleitung 158.")
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block content
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p.slide Wichtige und sehr alte Handschriften beenden das Markus-Evangelium mit Mk 16,8:
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br
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span.slide nachdem die Frauen die Osterbotschaft gehört haben, fliehen sie vom Grab und erzählen niemand etwas davon;
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br
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span.slide zugegeben, ein fragwürdiger Schluss (im doppelten Sinn!).
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p.nomarginbottom.slide Es entstanden zwei <b><i>sekundäre Markus-Schlüsse</i></b>
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ul.nodisplay
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li.slide
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b Längerer Markusschluss
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Entstanden wohl im 2. Jhdt.
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li.slide Leicht als Zufügung erkennbar:
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br
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span.slide Zusammenfassung der Ostererzählungen vor allem aus den Evangelien nach Lukas und Johannes und einiger Episoden aus der Apostelgeschichte (z. B. Himmelfahrt).
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li.slide In der Regel bei den Übersetzungen mit abgedruckt und in den Versen mitgezählt.
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br
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span.slide Man beachte die Hinweise in der Einheitsübersetzung.
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li.slide
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b Kürzerer Markusschluss
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Der Auftrag des göttlichen Boten wird ausgeführt, dann eine erneute Aussendung durch den Auferstandenen erzählt.
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p.slide Beide Schlüsse tauchen in Handschriften ab dem 5. Jhdt auf; zum Teil auch miteinander kombiniert.
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br
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span.slide Ihr sekundärer Charakter wurde aber in der Textüberlieferung immer durch Zeichen angemerkt!
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p.slide Seit dem 18. Jahrhundert wird auch darüber nachgedacht, ob nicht ein ursprünglicher Schluss verloren gegangen ist.
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br
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span.slide Allerdings spricht die Textüberlieferung dagegen.
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.slide.alert.alert-primary
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h4.alert-heading Ein Schluss, der provoziert
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p.nomarginbottom
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b Ursprünglich schloss das Evangelium mit Mk 16,8 und damit mit der Flucht von der Frauen vom Grab und dem Nicht-Ausrichten der Osterbotschaft!
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p.small.slide Eine echte Tragik der Leseordnung ist, dass der nicht von Markus stammende Schluss an seinem Festtag gelesen wird ...
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block bottomnav
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+bottom_aufbau("schluss")
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script.
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