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span Beweisbarkeit des Glaubens
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.card-body
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h5.card-title Ausgangspunkt: Erzählungen von der Auferweckung der Tochter des Jairus und der Heilung der blutflüssigen Frau
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.card.slide.mb-1
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.card-body
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h6.card-title Wirklich glaub-würdig?
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p.slide.mb-0
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| Nur diejenigen, die das Wunder am eigenen Leib erleben bzw. unmittelbar dabei sind, wissen, dass es sich tatsächlich um ein Wunder handelt!
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ul.nodisplay
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li.slide Bezüglich der blutflüssigen Frau ist man letztlich auf ihr Selbstzeugnis angewiesen.
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li.slide
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| Mit den drei von Jesus mitgenommenen Jüngern ist der Leser bei der Auferweckung der Tochter des Jairus dabei!
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br
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| Aber: ist ihr Zeugnis <q>wahr</q>?
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p.slide.mb-0 Es gäbe auch andere Erklärungen:
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ul.nodisplay.mb-0
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li.slide
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| Die Frau könnte auch die Unwahrheit sagen: war sie wirklich krank? hat Jesus sie wirklich geheilt?
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br
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| Wahrgenommen wurde sie erst als Nicht(mehr)kranke.
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li.slide War das Mädchen wirklich tot? Das <q>sie schläft nur</q> im Munde Jesu kann unterschiedlich interpretiert werden:
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ul.nodisplay
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li.slide Sie schläft tatsächlich nur, es gilt, sie einfach aufzuwecken – dann war es kein Wunder!
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li.slide
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| Aus der Perspektive des Schöpfers ist auch der Tod nur ein Schlaf! – dann war es ein echtes Wunder
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| und zeigt die Lebensmacht Gottes, die in und durch Jesus wirkt!
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.card.slide
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.card-body
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h6.card-title Bin ich <q>drinnen</q> oder bin ich <q>draußen</q>?
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.card-text
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p.slide
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| Dem, der nur – mehr oder weniger – ungläubig, verschlossen, (übermäßig) zweifelnd zuschaut, also <q>draußen</q> ist
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| (vgl. die Typen beim Sämanngleichnis!), wird durch seine Wahrnehmung des Erzählten nicht zum Glauben kommen.
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br
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| Mit der <q>falschen Fährte</q> (<q>sie schläft nur </q>) und dem Schweigegebot an die Jünger nimmt Jesus denen <q>draußen</q>
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| die Möglichkeit, doch an ein Wunder zu denken, auch noch weg – obwohl gerade sie, die das Mädchen für real tot gehalten haben,
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| doch die beste Voraussetzung gehabt hätten, an ein Wunder zu glauben. Doch für sie ist das <q>sie schläft nur</q>
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| ein Stolperstein, über den sie zu Fall kommen – weil sie Jesus noch nicht erkannt haben und daher nicht bemerkt haben,
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| aus welcher Perspektive dieser Satz gesprochen ist!
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br
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i Dem Nichtglaubenden sagen die Erzählungen nichts. Sie zwingen nicht dazu, zum Glauben zu kommen.
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p.slide
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b
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i
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| Dem aber, der glaubt und den Zeugnissen der Frau und (später [nach Ostern]) der Jünger Glauben schenkt, der also <q>drinnen</q> ist,
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| für den offenbart sich hier, was im Wirken Jesu wirklich geschieht: Jesus <i>erscheint</i> als Träger göttlicher Lebenskraft.
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br
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| Dem Glaubenden werden die Erzählung noch dazugegeben; sei stärken den Glauben.
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p.slide.mb-0
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| In gewisser Weise ist durch die Doppelerzählung und den darauf aufbauenden Gedanken
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| der Satz Jesu in Mk 4,25 averanschaulich:
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br
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q Wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
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.card.slide.mb-3
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.card-body
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h5.card-title (Nicht-)Beweisbarkeit des Glaubens
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.card-text
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ul.nodisplay.mb-0
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li.slide Wir leben und glauben in einer aufgeklärten Welt!
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li.slide Auch unsere Firmvorbereitung will verantwortet und verortet im 21. Jahrhundert vom Glauben sprechen.
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li.slide
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i Gott lässt sich NICHT wissenschaftlich beweisen - man kann immer auch Gründe gegen den Glauben an Gott formulieren!
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li.slide
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i Dennoch – oder gerade deswegen – muss sich Glaube immer auch – in gewisser Weise – rechtfertigen:
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br
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span.slide Es nötig, sich selber und anderen Rechenschaft über den eigenen Glauben abzulegen. Dazu muss man sich aber mit ihm beschäftigen.
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ul.nodisplay
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li.slide Warum glaube ich?
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li.slide Was sind zentrale <q>Glaubenswahrheiten</q> und wie gehe ich mit ihnen um?
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li.slide Kenne ich die grundlegenden Erzählungen des Glaubens (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Bibel)?
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li.slide Weil Glaube nicht beweisbar ist (im wissenschaftlichen Sinne), braucht es immer den <q>Sprung</q>.
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ul.nodisplay.mb-0
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li.slide Es braucht meine <i>Bereitschaft</i>, sich dem Glauben zu <i>öffnen</i>.
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li.slide Wer sich nur von außen mit dem Glauben beschäftigt (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Religionswissenschaft), kann nie die Tiefen des Glaubens ausloten.
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li.slide Wie es ist, im Wasser zu schwimmen, zu tauchen etc., das können mir zwar andere erzählen, aber ich muss selber rein, um zu <q>wissen</q>, wie das tatsächlich ist.
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.card.slide.mb-3
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.card-body
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h5.card-title Glaube und Glaubenserfahrung
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.card-text
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ul.nodisplay.mb-0
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li.slide Es gibt die Glaubenserfahrungen des Einzelnen.
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li.slide Es gibt aber auch die Glaubenserfahrungen einer Gemeinschaft, auch aus der Vergangenheit.
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ul.nodisplay
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li.slide Da kann ich andocken, damit kann ich mich identifizieren, auch wenn die ich einzelnen Erfahrung nicht selbst gemacht habe.
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li.slide
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| Solche Erfahrungen sind für die Identität einer Gemeinschaft äußerst wichtig; daher werden sie weitergegeben.
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span.oi.oi-arrow-right
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| Tradition.
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script.
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