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h5.card-title Inhaltsangabe/Überschrift
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,1
q.card-text.small <span style="color: blue;">Anfang</span> des <span style="color: green;">Evangeliums Jesu Christi</span>, Sohn eines Gottes.
.card.mb-3.konzentr-3
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h5.card-title Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,2-3
p.card-text.small
| Wie geschrieben ist beim Propheten Jesaja:
p.card-text.small.mb-0
i Johannes der Täufer, Vorläufer Jesu
p.card-text.small
| Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg herrichten soll;
p.card-text.small.mb-0
i Johannes der Täufer, (implizit) Künder des Kommenden; (explizit) Aufruf, für ihn <q>den Weg</q> zu <q>bereiten</q>
p.card-text.small
| Stimmes eines Rufenden in der <span style="color: red;">Wüste</span>: <span style="color: olive;">Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!</span>
.card.mb-3.konzentr-2
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Das Wirken Johannes des Täufers
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,4-8
p.card-text.small Er kündigt den <q>Stärkeren</q> an.
.card.mb-3.konzentr-1
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h5.card-title Die Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-13
.card.mb-3.konzentr-2
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h5.card-title Jesus in der Wüste: Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,12-13
p.card-text.small
| Jesus von Satan (in 3,27: der <q>Starke</q>) versucht.
p.card-text.small
| Versuchung erinnert an die Versuchung des (ersten) Adam in Gen 3;
br
| dem gegenüber steht (in der Verkündigung des Johannes) die Taufe zur <q>Vergebung der Sünden</q>, die
| in Verbindung mit der geforderten Umkehr nicht nur die eigenen Sünden
| vergibt, sondern doch als christliche Taufe, von Christus her (auch) aus der <q>Schuld Adams</q> befreit
| (vgl. Adam-Christus-Parallele in Röm 5).
br
| Jesus ist der Prototyp des neuen, <q>umgekehrten</q> Menschen.
.card.mb-3.konzentr-3
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,14-15
p.card-text.small.mb-0
i Johannes der Täufer, Vorläufer Jesu
p.card-text.small
| Nachdem aber ausgeliefert worden war Johannes,
p.card-text.small.mb-0
i <span style="color: blue;">Jesus, Künder des nahe gekommenen Gottesreiches mit dem Aufruf, die Konsequenzen zu ziehen</span>
p.card-text.small
| kam Jesus nach <span style="color: red;">Galiläa</span>, das <span style="color: green;">Evangelium Gottes</span> verkündend und sagend:
br
| Erfüllt ist die Zeit, und nahe gekommen ist das Reich Gottes;
br
| <span style="color: olive;">kehrt um (= ändert euch) und glaubt an das </span><span style="color: green;">Evangelium</span>!
p
| Formal entsprechen sich die Verse 3 und 15;
| der weitere Verlauf des Evangeliums wird zeigen, wie Umkehr, Glaube und Evangelium mit dem <q>Weg des Herrn</q> in Verbindung stehen.
p.mb-0
| Das Wort <q>Evangelium</q> rahmt die Botschaft Jesu mit den beiden Akzenten:
ul
li Ankündigung des nahe gekommenen Gottesreiches; die Zeit ist (bereits) erfüllt;
li Aufruf, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen: Umkehr, Glaube (an das Evangelium).
p
| Gleichzeitig rahmt das Wort <q>Evangelium</q> die Verse 1-15 insgesamt und binden sie zusammen um die Mitte <q>Taufe</q>.
p
| Das Wort <q>Anfang</q> in 1,1 korrespondiert formal dem Anfang der Verkündigung Jesu in 1,14-15.
br
| Aber es korrespondiert auch inhaltlich mit 1,14-15, ist das Reich Gottes doch nicht mit einem <q>Satz</q> da wiewohl die Zeit erfüllt ist ,
| sondern ist nahe gekommen; sein Kommen hat aber mit Umkehr und Glaube (an das Evangelium) zu tun.
p
| Es fällt auf, dass hier <q>Worthülsen</q> begegnen, die im restlichen Evangelium noch gefüllt werden
| (was heißt Umkehr? was ist der konkrete Inhalt des Evangeliums, an das geglaubt werden soll? etc).
br
| Von daher rahmt zwar der Gedanke <q>Anfang</q> 1,1-15, aber ohne das im Evangelium Erzählte ist
| nicht klar, was genau hier eigentlich den Anfang nimmt. Von daher kann sich das Wort <q>Anfang</q> nur
| auf das ganze Evangelium beziehen, nicht nur auf 1,1-15 hat man aber die wichtigen Zusammenhänge
| verstanden, ist in diesen 15 Versen tatsächlich der ganze <q>Anfang</q> präsent.
p.mb-0
| In der Mitte steht die Taufe Jesu, im Brennpunkt von <q>Evangelium</q> und <q>Anfang</q>.
br
| Dies zu verstehen, muss man einiges aus dem restlichen Evangelium bewusst haben:
ul
li In 10,38-39 wird die Taufe als Chifre für den Tod Jesu gebraucht.
li
| Die Erzählung von der Kreuzigung ist durch einige Themen/Elemente mit der Erzählung von der Taufe verbunden
| (Himmelaufreißen/Tempelvorhangzerreißen, Geisteinhauchen/Geistaushauchen).
li
| Von vorne nach hinten gelesen ist die Kreuzigung
| das Gegenteil zur Taufe von hinten wieder an den Anfang gesprungen ist die Taufe Neuschöpfung nach der Kreuzigung
| (mit Elementen, die normalerweise mit der Auferstehung Jesu verbunden werden: Geist, der lebendig macht; Aufgriff von Ps 2,7):
li
| Ergebnis:
br
i Die Tauferzählung ist die an den Anfang des Evangeliums gesetzte, am Ende des Evangeliums vermisste <q>Erscheinung</q> des Auferstandenen.
p
| Hier erklärt sich auch ein exegetisch-theologisches Problem:
br
| Vor allem bei Paulus sind es Tod und Auferstehung Jesu, die <i>der</i> Inhalt des Evangeliums schlechthin sind,
| Ort der Neuschöpfung, Beginn des neuen Zeitalters der Gnade etc.
br
| Bei Markus dagegen scheint dieser Beginn in der Taufe grundgelegt und in 1,14-15 entfaltet zu sein.
br
| Versteht man aber die Taufe Jesu bei Markus aus dem Kontext Kreuzigung und Auferstehung heraus, ist dieses Problem zumindest gemildert.
p.mb-0
| Klar ist: bei Markus steht nicht nur die offenbar dem öffentlichen Wirken des historischen Jesus vorausgehende Taufe am
| <q>Anfang</q> der Frohbotschaft, sondern vielmehr und besonders sein Tod und seine Auferstehung,
| die die neue Zeit begründen.
p.small
| In diesem Zusammenhang nicht uninteressant: Gliedert man den Teil IIA (In Galiläa) konzentrisch, entsprechen
| sich der Eröffnungsruf des Wirkens Jesu (der gleichzeitig auf das Schicksal Johannes des Täufers zurückblickt)
| und der Todesbeschluss der Pharisäer und Herodianer (in 3,6).
br
| All dies lässt nur den Schluss zu, dass auch für Markus der eigentliche Beginn des Reiches Gottes in
| Tod und Auferstehung Jesu zu sehen ist.
p
| Nochmal zum Gedanken <q>Anfang</q>:
| Die Taufe jedes Christen markiert den Anfang seiner christlichen Existenz.
br
| In Röm 6 unterstreicht Paulus, dass der Getaufte auf den Tod Jesu getauft ist und
| insofern Anteil am Leben des Auferstandenen hat, als dass er in der <q>Neuheit des Lebens wandeln</q> kann und soll,
| konkret: der Sünde widersagt und ganz für Gott lebt; also: den Neuanfang nutzt und nicht wie (der erste) Adam in Gen 3 der Sünde verfällt.
br
| Bei Markus scheint genau dieser Gedankengang zugrunde zu liegen.
| Es ist ja davon auszugehen, dass Markus von der Taufe Jesu einerseits im Horizont von Tod und Auferstehung Jesu
| erzählt, andererseits doch aber auch im Horizont der Taufe als christlichem Initiationssakrament.
| Von Röm 6 her betrachtet schließt die Erzählung von der Versuchung Jesu sehr sinnvoll an die Erzählung von
| der Taufe an; ja es scheint von Röm 6 her bzw. dem Gedanken Neuschöpfung her <q>gefordert</q>, wo es darum geht,
| als Getaufte der Sünde/dem Satan zu wiederstehen; Markus drückt das so aus:
| ein Leben zu führen, das die Umkehr vollzieht und von Glaube (an das Evangelium) geprägt ist
| bzw. den <q>Weg des Herrn</q> bereitet, was wie das Evangelium noch entfalten wird
| unter verschiedenerlei Anfeindungen und Anfechtungen geschieht.
br
| Gleichzeitig nimmt Markus damit den entscheidenden Punkt am Ende des irdischen Wirkens Jesu den Tod am Kreuz vorweg,
| womit sich <i>die</i> Versuchung Jesu schlechthin verbindet: Messias nach Menschenart zu sein, statt <q>zu dienen
| und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.</q>
p
| Versteht man 1,1-15 im Kontext des ganzen Evangeliums mit allen entschlüsselten Bezügen recht, findet sich hier
| eine komprimierte Fassung des Evangeliums und in diesem Sinn der ganze <q>Anfang</q>,
| der auf Nachfolge zielt: Berufung der ersten Jünger in 1,16-20 zur Nachfolge!
p
| Interessant auch: man kann um die Erzählung von der Versuchung konzentrisch gliedern:
.card.mb-3.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title
| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,1-3
q.card-text.small Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn eines Gottes.
br
q.card-text.small Vor dir her deinen Weg herrichten.
br
q.card-text.small Bereitet den Weg des Herrn!
.card.mb-3.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes in der Wüste: Das Wirken Johannes des Täufers Vorläufer Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,4-8
.card.mb-3.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-13
.card.mb-3.konzentr-1
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus in der Wüste: Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,12-13
p.card-text.small Das Bestehen durch Jesus ist vorausgesetzt und in den beiden angrenzenden Teilen präsent.
.card.mb-3.konzentr-2
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,14-15
p.card-text.small
| Nachdem aber ausgeliefert worden war Johannes,
br
| kam Jesus nach Galiläa, das Evangelium Gottes verkündend und sagend:
br
| Erfüllt ist die Zeit, und nahe gekommen ist das Reich Gottes;
br
| kehrt um (= ändert euch) und glaubt an das Evangelium!
p.card-text.small
| In dieser Gliederung sind die Taufe Jesu und der Eröffnungsruf der Verkündigung Jesu aufeinander bezogen,
| ganz im Sinne der Deutung oben:
br
| Im Schicksal des Täufers ist der Tod Jesu präsent [wie ja auch das vorausgesetzte Bestehen der Versuchung letztlich mit dem Tod Jesu am Kreuz identisch ist], im Ruf Jesu die Auferstehung.
p.card-text.small
| Die Taufe wird unter Zuspruch und Anspruch der Gottesherrschaft gestellt.
.card.mb-3.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Berufung der ersten Jünger Nachfolger Jesu: <q>Auf, mir nach!</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
.card.mb-3.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,21-28
p.card-text.small
| <i>Erste</i> Dämonenaustreibung.
p.card-text.small
| Jesus, der <q>Heilige Gottes</q>.
p.mb-0.small
| Doppelt wichtig ist der Bezug zu 1,2-3: Der <q>Weg des Herrn</q> wird in Beziehung gesetzt zur (hier nicht näher spezifizierten) Lehre Jesu, die eine Dämonenaustreibung rahmt.
ul.mb-0.small
li
q Ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg herrichten wird.
ul
li
| Dieser Bote, der mit Johannes dem Täufer zu identifizieren ist, ist das weiß der Leser (spätestens) seit 1,14
| <q>ausgliefert</q> worden, also einen gewaltsamen Tod gestorben.
li
| Das <q>vor dir her</q> impliziert den Tod Jesu.
li
| Damit wird die Dämonenaustreibung und der Tod Jesu in Beziehung gesetzt.
br
span.small [Wie ja auch die bestandene Versuchung mit dem Tod Jesu identisch ist.]
li
| Aufgrund der Bezüge von 1,1-3 und 1,21-28 ist also angedeutet, dass es bei der Lehre Jesu (auch) um den
| im Dienste des Verderbens der Dämonen stehenden Tod Jesu geht.
li
q Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Straßen!
ul
li
| Von 1,4 als Erfüllung von 1,3 her [und auch von der Verbindung 1,3 und 1,15 her, s. o.] ist klar: Der Ruf <q>Bereitet den Weg des Herrn!</q> hat etwas mit Umkehr, mit Sinneswandel zu tun.
br
span.small
| So versteht es schon Jesaja (Jes 40,3(-4)): Es geht um eine Neuorientierung am Heilswillen Gottes,
| nicht zuletzt in einem ethischen Sinne; als Folge wird die Offenbarung der göttlichen Herrlichkeit für
| alle Menschen verheißen: die ethische Neuausrichtung auf den Willen Gottes hin ist also tatsächlich der <q>Weg des Herrn</q>,
| der quasi darauf mit seinem Heil kommt.
br
| Dienst also die Dämonenaustreibung diesem Sinneswandel?
br
span.small
| In 8,32b-33 wird Petrus, der sich dem <q>Weg</q> Jesu entgegen stellt, behandelt wie ein Dämon
| und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, auf die Seite Satans gerutscht zu sein.
br
| Diese Stelle dürfte auch mit der Erzählung von der Versuchung Jesu zusammen hängen,
| ist es doch seine Versuchung, Messias nach Erwartung der Menschen und nicht nach der Sendung
| Gottes zu sein.
br
| So verstanden entspricht die Dämonenaustreibung hier den Blindenheilungen, die den Meta-Teil <q>Auf dem Weg</q> rahmen:
| jeweils ein Heilungswunder im Zusammenhang mit dem Weg Jesu und dem Nachfolgeweg der Jünger, die ein Umdenken
| erfordern.
li
| Jedenfalls ist durch den Bezug von 1,1-3 und 1,21-28 angedeutet, dass es bei der Lehre Jesu auch um
| eine nähere Spezifizierung des Rufes <q>Bereitet den Weg des Herrn!</q> gehen wird!
br
span.small
| Bei der <q>Lehre auf dem Weg</q> wird dann deutlich werden: Es gilt, auf dem Weg der Nachfolge Jesu
| den (eigenen) Dämon, groß sein zu wollen
| im Sinne menschlicher Macht- und Reichtumgsgelüste, zu überwinden und den Menschen zu dienen,
| so wie Jesus mit seinem Tod der Menschheit gedient hat (Mk 10,45).
br
| Auf diese Weise wird <q>der Weg des Herrn</q> beschritten; es ist gleichzeitig der Weg, auf dem Jesus (mit seiner rettenden Nähe) bei den Menschen ankommt;
| in diesem Sinne ist <q>der Weg des Herrn bereitet</q>.
br
| Die Analogie zum Verständnis des Rufes bei Jesaja ist frappierend!
li.small
| In Zusammenschau mit dem oberen Punkt zu <q>vor dir her</q> wird man sagen können:
| In Jesu Lehre, als deren Auswirkung die Dämonenaustreibung hier zu begreifen ist,
| ist Jesu Tod gegenwärtig, der als <q>Lösegeld für viele</q> (Mk 10,45)
| von der Herrschaft Satans bzw. der Dämonen befreit und in Aufgriff der entsprechende Stelle
| bei Jesaja <q>die vielen gerecht macht</q>;
br
| man beachte auch die Definition von <q>unrein</q> in Mk 7!
br
| Auffällig bei Markus wie aber auch bei Paulus und im gesamten urchristlichen Schrifttum ist,
| dass es einerseits um eine objektive Heilssetzung von Gott her geht, andererseits
| aber <q>Blindenheilung</q> bzw. <q>Dämonenaustreibung</q> nötig sind, um das zu begreifen
| und wirklich dann auch zum Glauben zu kommen und die Konsequenzen im eigenen Leben(sstil) zu ziehen.
li
| Ein weiterer Zugang:
ul
li
| Der <q>Weg des Herrn</q> so wird es hier offensichtlich hat mit dem Ende der Dämonenherrschaft zu tun;
| der Satan als Chef der Dämonen und die Versuchung, die er an Jesus richtet, sind in dieser Gliederungsvariante
| in die Mitte gestellt.
li
| Das kann nur bedeuten, dass <q>den Weg des Herrn bereiten</q> in die gleiche Richtung gehen muss: Dämonen überwinden, vernichten bzw. Mitwirkung dabei.
li
| Später (Mk 6,6b-13) wird Jesus seine Jünger mit dem Ruf zur Umkehr und der Vollmacht zur Dämonenaustreibung aussenden;
| hier (1,28) verbreitet sich der Ruf Jesu in ganz Galiläa.
li
| Noch ein Zugang:
br
| Ein weiterer Zugang: <q>Den Weg des Herrn bereiten</q> ist das Gegenteil des Verhaltens eines Menschen, der <q>von einem unreinen Geist besessen</q> ist.
br
| Wer der Versuchung (Mitte!) erliegt, ist (dann) von einem unreinen Geist besessen; statt dessen gilt es, <q>den Weg des Herrn zu bereiten</q>.
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