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q Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!
.small.text-muted Mk 1,3
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p
| <q>Mit Christus begraben Aufgerichtet zum Dienst</q>
p.mb-0 Röm 6,4:
q
| Wir wurden mit Christus begraben durch die Taufe auf den Tod;
br
span.small [→ Gelähmter auf Bare durch das Dach zu Jesus hinabgelassen.]
br
i und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
br
span.small [→ Himmelaufreißen, Geistsendung]
br
i so sollen auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln.
br
span.small [→ a) Der Gelähmte erhebt sich und ist geheilt; b) Die vier reißen für den Gelähmten das Dach auf und lassen ihn hinab zu Jesus]
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h6.card-title
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,1-3
p.card-text.small
| Anfang des Evangeliums.
br
| Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her.
br
| Bereitet den Weg des Herrn!
.card.konzentr-6.mb-2
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h6.card-title
| Wirken Johannes des Täufers mit Hinweis auf den <q>Stärkeren</q>, der nach ihm kommt
br
| Taufe Jesu mit Himmelaufreißen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,4-11
p.card-text.small
| Johannes der Täufer erscheint als jener, der mit der Umkehrpredigt und seiner
| Rede vom Kommenden auf Jesus hinweist, so seinen Weg bereitet;
br
| die in dieser Gliederungsvariante zum gleichen Block gehörende Taufe
| verdeutlicht die Erfüllung des Kommens des Stärkeren in Jesus.
p.card-text.small
| Die Taufe vermittelt Sündenvergebung.
p.card-text.small
| Um seinen Sohn aufzuwecken, reißt Gott den Himmel auf und sendet seinen Geist in seinen Sohn hinein.
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h6.card-title Jesus und Satan in der Wüste Versuchung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
.card.konzentr-4.mb-2
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h6.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
.card.konzentr-3.mb-2
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h6.card-title Die ersten Jünger
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,16-20
.card.konzentr-2.mb-2
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h6.card-title Die neue Lehre in der Synagoge
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,21-28
.card.konzentr-1.mb-2
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h6.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 1,29-31
p.card-text.small Die Jünger weisen Jesus auf die Kranke hin, bereiten so seinen Weg zu ihr.
p.card-text.small Die Kranke wird geheilt: aufgerichtet zum Dienst.
.card.konzentr-2.mb-2
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h6.card-title Die ganze Stadt vor der Tür
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 1,32-34
p.card-text.small
| Jesus treibt weiter Dämonen aus und heilt Kranke.
.card.konzentr-3.mb-2
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h6.card-title Der Rückzug Jesu, die Suche der Jünger, die Sendung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,35-38
.card.konzentr-4.mb-2
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h6.card-title Erneuter Aufbruch
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,39
.card.konzentr-5.mb-2
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h6.card-title Heilung eines Aussätzigen
.small endet damit, dass Jesus in der <q>Wüste</q> ist
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle M 1,40-45
.card.konzentr-6.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Einleitung
br
| Heilung eines Gelähmten mit Dachaufreißen (incl. Sündenvergebung)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 2,1-12
p.card-text.small
| Taufe als Ort der Sündenvergebung;
br
| Jesu Tod und Auferstehung <q>gegenwärtig</q> in der Taufe als Ursache der Vollmacht, dass Jesus Sünden vergeben kann.
br
| Er, der in der Taufe = Tod am Kreuz alle Sünden auf sich genommen hat (<q>unser Krankheit getragen hat</q>),
| er darf sie auch vergeben.
p.card-text.small
| In der Mitte steht das Aufgerichtetwerden (der Schwiegermutter des Petrus), hier erhebt sich ein Gelähmter:
| beides kann in Beziehung zur Auferstehung gesetzt werden (die ja auch in der Taufe [Gegenüber!] präsent ist).
p.card-text.small
| Das Aufgraben des Daches und das Hinunterlassen eines zumindest äußerlich leblosen Körpers
| auf einer Bare erinnert an eine Beerdigung.
br
| Vom Gegenüber <q>Taufe Jesu</q> in der Gliederung her kommt einem Röm 6(,4.13) in den Sinn:
br
q
| Wir wurden ja <i>mit ihm [= Jesus] begraben durch die Taufe auf den Tod</i>, damit auch wir,
| so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
| <i>in der Neuheit des Lebens wandeln</i>.
br
| Stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die <i>aus Toten zu Lebenden geworden</i> sind.
br
| Dies alles ist von Markus hier wunderbar tiefsinnig ins Bild gebracht und als Heilung erzählt.
br
| Markus betont auch, dass das Dach genau dort geöffnet wurde,
| wo Jesus war: der Gelähmte ist <q>mit Jesus <q>begraben</q></q> in diesem Haus und geht als Geheilt-Lebendiger weg:
| ihm ist ein neues Leben geschenkt.
br
| Diese Bezüge erklären die Verquickung von Heilung und Sündenvergebung: vordergründig eine Heilung,
| hintergründig eine Bebilderung von Röm 6,4.13.
| (Bzw. auf der Ebene der Soteriologie Sündenvergebung; auf der Ebene der Ethik rettende Hinwendung zu einem Letzten der Gesellschaft.)
p.card-text.small
| Auffällig ist die Analogie <q>Himmelaufreißen</q> <q>Dachaufreißen</q>:
br
| Zur Auferweckung seines Sohnes reißt Gott den Himmel auf und sendet seinen Geist herab,
br
| zur Rettung des Gelähmten reißen die 4 das Dach auf und lassen den Gelähmten hinab.
br
i Sie vollziehen das soteriologische Handeln Gottes auf der Ebene der Ethik nach.
br
| Damit haben sich die Vier in den Dienst Gottes gestellt (vgl. Röm 6,13!).
br
| Zielpunkt ist jeweils Jesus: das ist vom Gedanken der Schicksalsgemeinschaft mit Jesus her zu verstehen,
| womit auch deutlich wird: Jesus ist durch seinen Tod und seine Auferstehung Dreh und Angelpunkt
| des von Gott dem Menschen geschenkten Heiles.
p.card-text.small
| In den Paulus-Briefen ist der Geist Lebendigmacher; vgl. die Auferstehung Jesu und der Gläubigen,
| aber auch das geistgeführte und -gestärkte Leben der Gläubigen.
br
| Von daher ist seine Erwähnung bei der Taufe zu übertragen auf die Heilung des Gelähmten/Sünders.
| (Man beachte Mk 1,8!) (Vgl. auch Mk 3,22-30.)
p.card-text.small
| Das visuelle Geschehen, dass einer <q>wie tot</q> (eben gelähmt) (auf einer Trage liegend) <q>begraben</q> wird
| und sich dann erhebt, kann als Analogie zur Auferstehung Jesu verstanden werden.
br
| Das unterstreicht die <q>Schicksalsgemeinschaft</q> mit Jesus in der Taufe → Röm 6.
p.card-text.small.mb-0
| Die 4 haben alles, was den Jüngern (immer wieder) fehlt: sie dienen beispielhaft dem Gelähmten,
| einer Randgestalt in der Gesellschaft sie wissen damit, worauf es in der Jesus-Nachfolge ankommt ; sie haben Glauben.
br
| Im Gegensatz dazu fehlt es den Jüngern immer wieder an Glauben, und sie stellen sich dem <q>Weg des Herrn</q> (bzw. dem Weg zum Herrn) immer wieder
| in den Weg, z. B. bei den Kindern, bei Bartimäus.
br
| Sie bahnen dem Gelähmten den Weg zum Herrn und bereiten so gleichzeitig den Weg des Herrn zu ihm.
p.card-text.small
| Die Erzählung erhebt den Anspruch, zu belegen, <q>dass der Menschensohn die Vollmacht hat,
| auf der Erde Sünden zu vergeben</q>; äußerer Beleg ist das Sich-Erheben und Weggehen des Gelähmten.
br
| Ist die ganze Erzählung aber als Bebilderung von Röm 6,4.13 verstanden, stellt sich die Frage,
| was Markus dann damit realiter meint.
br
| Es kann sich nicht um die Auferstehung Jesu handeln denn es geht hier nicht um ein Erkennen an Jesus,
| sondern an einem anderen. Es kann aber auch nicht die (zukünftige, von Röm 6,5 her aber im Gedanken-Kontext präsente)
| Auferstehung des Geheilten sein denn die ist auf Erden nicht <q>sichtbar</q>,
| weil ein Geschehen in die Wirklichkeit Gottes hinein.
br
| Damit kann nur eine sichtbare Veränderung am Verhalten des ehedem von der Sünde befallenen im Blick sein.
| Und tatsächlich schließt sich eine Erzählung an, die von einer Verhaltensänderung eines <q>Sünders</q> erzählt:
.card.konzentr-7.mb-2
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h6.card-title Die Berufung des Zöllners Levi
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 2,13-14
p.card-text.small
| Jesus lehrt die Menschen; dabei geht es sicher auch um seinen Weg → Mk 1,2-3.
p.card-text.small
| Wie Johannes der Täufer Jesus vorausging, so soll Levi Jesus nachfolgen.
br
| Das <q>Bereitet den Weg des Herrn!</q> spiegelt sich im Ruf zur Nachfolge;
| bei beiden Rufen geht es das zeigt sich für Letzteren gerade auch in Mk 2,1-12! um ein Wirken im Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen.
| (Vgl. auch Mk 9,33-37!)
br
| → Wer Jesus nachfolgt, bereitet den Weg des Herrn (letztlich Gottes selbst).
br
span.small
| Man beachte, wie Nachfolge und Wegbereitung in der Erzählung vom Einzug in Jerusalem zusammengebunden sind.
br
| Wie schon in der Gliederung <q>Sendung Versuchung Heilung des Besessenen</q> und rückwärtiger Ansicht
| kann man Mk 1,2-3 nun auch verschoben betrachten: der Bote, der vorausgeht, ist Jesus; er hat
| in seinem Tod und seiner Auferstehung den Weg des Heils eröffnet.
p.card-text.small
| Levi steht auf und folgt Jesus nach. Unmittelbar nach der Symbolheilung des Gelähmten/Sünders erzählt,
| fällt die Parallelität der Vorgänge auf: aufstehen, gehen [mit besonderer Konnotation: nach Hause; in der Nachfolge]:
| das Sich-in-die-Nachfolge-Rufen-Lassen des Zöllners Levi
| eignet sich ganz gut als <q>Beleg</q> dafür, dass Jesus Sünden vergeben kann:
| das Geschehen seines Tod und seiner Auferstehung gegenwärtig in seiner Lehre (und in der Taufe)! <q>wandelt</q> Menschen;
| sie treten ein in die Jesus-Nachfolge, was ein entsprechendes Verhalten mit sich bringt.
p.card-text.small
| Den Gelähmten/Sünder hatte Jesus <q>nach Hause</q> geschickt, Levi soll Jesus nachfolgen.
br
| Den ersten Blinden in Mk 8,22-26 wird Jesus auch <q>nach Hause</q> schicken, vom zweiten (Bartimäus)
| wird es heißen, dass er Jesus nachfolgt. Beide Blindenheilungen sind durch die Gliederung des Meta-Teiles <q>Auf dem Weg</q>
| aufeinander bezogen, wie auch die Heilung des Gelähmten/Sünders und die Berufung des Levi eine Einheit bilden (vgl. die Gliederung und die Gedanken oben).
br
span.small
| Man beachte, dass die Heilung des Gelähmten durch die zwei Stufen, die hier erzählt werden, eine formale Verwandtschaft
| zu den beiden Blindenheilungen hat, die auch jeweils zwei Stufen kennen (Menschen sehen <q>alles ganz genau erkennen</q>;
| zunächst Zurückweisung, dann Herrufen durch die <q>Vielen</q>).
br
| Somit wird man das <q>nach-Hause</q>-Gehen und die Nachfolge aufeinander beziehen müssen: der Weg nach Hause ist der Weg der Nachfolge Jesu,
| das Haus, um das es hier eigentlich geht, ist nicht ein irdisches Wohnhaus, sondern das Haus Gottes, der Himmel, das dem offen steht,
| der Jesus nachfolgt.
br
span.small
| Man beachte, dass durch die Beziehung von Mk 8,22-26 und 9,41-50 praktisch verbürgt ist, dass <q>Haus</q> (in diesem Zusammenhang)
| und <q>Reich Gottes</q> effektiv identisch sind.
br
span.small
| Vgl. auch Röm 6,5 [Zukunftsform!]:
q Wenn wir nämlich ihm [= Christus] gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir auch in seiner Auferstehung vereint sein.
br
| Nach Hause gehen heißt noch nicht, zuhause zu sein; die Heimat steht jetzt offen, aber es ist noch der Weg dorthin zurückzulegen → Nachfolge!
br
| Auch nach Röm 6 ist das Begrabenwerden mit Christus in der Taufe nicht Ende, sondern gerade Beginn
| eines christlichen Lebens: mit dem Begrabenwerden verbindet sich ja das Aufgerichtetwerden zu einem Wandel in der Neuheit des Lebens;
| <q>Wandel</q> ist gerade nichts Statisches, sondern ein <q>Gehen</q>, ein im eigenen Handeln Nachvollziehen dessen,
| was in der Taufe geschehen ist.
br
| Vielleicht ist es nicht unbedacht geschrieben, dass der Geheilte seine Bahre auf dem Weg nach Hause mitnehmen soll,
| während doch Petrus &amp; Co. ihre Netze zurücklassen und Bartimäus seinen Mantel zurücklässt:
| sie ist ihm <q>Werkzeug</q> auf dem Weg <q>nach Hause</q>, um anderen zu helfen; so wie ihm
| geholfen wurde, indem vier Männer ihn auf der Bahre zu Jesus gebracht haben.
p.card-text.small.mb-0
| Durch die Gliederung ergeben sich auch Hinweise, wie hier Nachfolge inhaltlich zu bestimmten ist,
| wobei Röm 6 prägend ist:
ul.small
li
| Es geht um das Eintreten in die hier überpräsente Schicksalsgemeinschaft mit Jesus,
| das Begrabenwerden mit Jesus in der Taufe auf den Tod Jesu.
li
| Diese Schicksalsgemeinschaft soll in eine Verhaltensgemeinschaft mit Jesus führen, nach Röm 6,4.10-11:
br
q
| Wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
br
| so sollen auch wir in der Neuheit des Lebens wandenln.
br
| Durch sein Sterben ist er [= Christus] ein für allemal gestorben für die Sünde,
| sein Leben aber lebt er für Gott.
br
| So sollt euch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
li
| Hier kommt die Mitte der Gliederung ins Spiel: Jesus richtet die Schwiegermutter des Petrus auf.
br
| Er, der von Gott in der Auferstehung (→ Taufe!) aufgerichtet wurde, richtet (nun) Menschen auf;
| in der Mitte die Schwiegermutter des Petrus, in der zur Taufe gegenüberliegenden Erzählung
| den Gelähmten.
br
| Das lässt nur den Schluss zu:
| An diesem aufrichtenden Werk Gottes sollen sich also die Jesus Nachfolgenden beteiligen.
li
| Genau hier kommen die vier Männer ins Spiel, die den Gelähmten/Sünder zu Jesus bringen.
br
| Sie stellen sich in den Dienst Gottes, indem sie auf ethischer (und aber auch
| soteriologischer Ebene, siehe gegenüber) Ebene nachvollziehen,
| was Gott auf soteriologischer Ebene tut (vgl. die Parallelität des Handelns!).
br
| Das ist Nachfolge Jesu (→ Aufrichtung Schwiegermutter) und sich Stellen in den Dienst Gottes
| am Menschen (→ Auferweckung Jesu).
br
span.small
| Dabei ist <q>Nachvollziehen</q> deutlich abzuheben von Nachahmen und Nachspielen (→
| Fußwaschung am Gründonnerstag)
li.small
| Man kann hier fast von <q>Nachfolge</q> Gottes sprechen, ist doch Gottes Handeln Ursprung
| und Prototyp des Handelns Jesu und der Jesus Nachfolgenden.
br
| Grund für diese sonst bei Markus nicht mehr begegnende Verkettung dürfte sein,
| dass Röm 6 im Hintergrund steht: bei der Auferstehung Jesu ist Gott der Handelnde
| (<q>durch die Herrlichkeit Gottes</q>), mit einem Aufruf zum Handeln aufgrund der Taufe
| an die Getauften (<q>in der Neuheit des Lebens wandeln!</q>).
br
| Daneben begegnet die Parallelität im Handeln zwischen Jesus und den Getaufen:
| <q>... sein Leben aber lebt er [= Christus] für Gott. So sollt auch ihr euch
| als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.</q> (Röm 6,10-11)
br
| Beides ist hier präsent!
li.small
| In der <q>Lehre auf dem Weg</q> wird Markus die Nachfolge mit der Lebenshingabe Jesu als Dienst Jesu
| an den Menschen verbinden (→ Mk 10,45!).
br
| Dabei begegnet haber genau wie hier! der Gedanke, dass das soteriologische Handeln (hier Jesu)
| (→ <q>Lösegeld</q>) auf die ethische Ebene übertragen werden soll (→ Dienst an den Letzten).
p.card-text.small
| Abschließend
br
| <q>Nachfolge</q>, <q>Bereitet den Weg des Herrn!</q> kann also wie folgt verstanden werden:
ol.small.mb-0
li
| Imperativische und soteriologische Komponente:
br
| Bahnt den Weg für Notleidende zum Herrn (bzw. des Herrn zu Notleidenden, indem ihr euch ihnen zuwendet) es ist gleichzeitig euer Weg zum Herrn (Jesus sieht sie bzw. ihren Glauben) (vgl. Mk 9,36-37!)
br
| [= Bereitet den Weg, auf dem der Herr zu den Menschen kommt!]
li
| Inhaltliche Komponente (Wie? des Weges: Nachfolge = Nachvollziehen des soteriologischen Erlösungshandelns Gottes auf Ebene der Ethik):
br
| Dieser Weg [zu was man sich bekehren soll] ist der gleiche Weg, wie ihn der Herr selbst beschreitet.
| [und nicht ein mit den Handeln Gottes selbst nicht verbundener, von ihm nur auferlegter Weg]
br
| [= Bekehrt euch zu dem Weg/geht den Weg, den Gott/Jesus selbst geht!]
//- Macht es wie Gott [= geht den gleichen Weg, den Gott/Jesus geht]! [= Bereitet den gleichen Weg, wie ihn der Herr geht, und geht ihn selber [auf diesem Weg kommt gleichzeitig auch der Herr an].]
.card
h5.card-header
q Ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg herrichten wird.
.small.text-muted Mk 1,2b
.card-body
p
| Jesus, der gekommen ist, um sich begraben zu lassen auf dass in ihm die Sünder ihr Heil finden
.card.konzentr-7.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,1-3
p.card-text.small
| Anfang des Evangeliums.
br
| Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her.
br
| Bereitet den Weg des Herrn!
.card.konzentr-6.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Wirken Johannes des Täufers
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 1,4-8
p.card-text.small
| Die Scharen kommen zu Johannes
.card.konzentr-5.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
.card.konzentr-4.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Jesus und Satan in der Wüste Versuchung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
.card.konzentr-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Die ersten Jünger
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,16-20
.card.konzentr-1.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Die neue Lehre in der Synagoge
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 1,21-28
p.card-text.small
| Jesus, der gekommen ist durch seinen Tod! die Dämonen zu vernichten
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,29-31
.card.konzentr-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Die ganze Stadt vor der Tür
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,32-34
.card.konzentr-4.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Der Rückzug Jesu, die Suche der Jünger, die Sendung Jesu
br
| Erneuter Aufbruch
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 1,35-39
p.card-text.small
| Anklänge an die Auferstehung: <q>In aller Frühe ...</q>; Jesus <q>steht auf</q> [gleicher Wortstamm wie <q>Auferstehung</q>!]; Jesus ist <q>weg</q>/wird gesucht.
p.card-text.small
| Jesus ist <q>an einem einsamen Ort</q> = Wüste.
p.card-text.small
| Jesus betet: <q>Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet.</q> (Mk 14,38!)
p.card-text.small
| Erneuter Aufbruch enthält Dämonenaustreibungen.
.card.konzentr-5.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Heilung eines Aussätzigen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 1,40-45
p.card-text.small
| Taufe als neuer Ort der Reinheit (durch den <q>Platztausch</q> Jesu): Neuschöpfung
br
span.small Mit der Einspielung <q>zeig dich dem Priester</q> kommt der Tempel als bisheriger Ort der Reinheit ins Blickfeld.
p.card-text.small
| Taufe des Sündlosen, der unsere Sünden auf sich genommen hat (<q>unsere Krankheit getragen hat</q>).
.card.konzentr-6.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Einleitung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 2,1-2
p.card-text.small
| Die Scharen kommen zu Jesus Jesus als <q>Nachfolger</q> des Johannes
br
span.small Wie die Scharen einst zu Johannes kamen, so kommen sie jetzt zu Jesus.
br
span.small
| Durch das Trennen von Wirken des Johannes und der Taufe Jesu
| in Verbindung mit dem Trennen der Einleitung des Gelähmten von der Heilung des Gelähmten
| wird der Akzent auf die Vorgängerrolle des Johannes gelegt und damit die Sendung Jesu selbst betont
| (Sterben und Auferstehung; das Gekommensein Jesu zu einem Zweck, das in dieser Gliederungsvariante
| Mitte und Ende prägt).
p.card-text.small
| Jesus verkündet <q>das Wort</q>: Sündenvergebung, Umkehr
.card.konzentr-7
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Heilung eines Gelähmten/Sünders Berufung des Levi Jesus und die Zöllner und Sünder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 2,3-17
.card.konzentr-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Heilung eines Gelähmten/Sünders
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,3-12
.card.konzentr-1
.card-body.gliederung
h6.card-title Berufung des Levi
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,13-14
.card.konzentr-2
.card-body.gliederung
h6.card-title Jesus und die Zöllner und Sünder
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-3 Mk 2,15-17
p.card-text.small
| Bindet die Thematik <q>Sünder</q> und <q>Zöllner</q> (Mk 2,3-12 und Mk 2,13-14) zusammen;
| Vertreter beider Gruppen folgen Jesus nach.
br
| Gebraucht das Bild <q>Krankheit</q> für das Sündersein;
| es ist ein Arzt vonnöten (→ Jesus), der die so Kranken heilt (analog Mk 2,3-12).
br
| Spielt wie Mk 2,(1-2.)3-12 in einem Haus.
br
| Streitgespräch wie Mk 2,3-12.
p.card-text.small.mt-3
| Rand oben: Sendung Jesu.
br
| Mitte: Jesus ist gekommen, die Dämonen ins Verderben zu stürzen.
br
| Rand unten: Jesus ist nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
p.card-text.small
.small
| Die 4 Männer bereiten dem Gelähmten den Weg (zu Jesus),
br
| wie Johannes den Weg Jesu <q>hergerichtet</q> hat.
p.card-text.small.mb-0
| Zwei gegensätzliche Konzeptionen von <q>Wegbereitung für den Herrn</q>
| stehen hier einander gegenüber:
ul
li
| Das Land von den Sündern reinigen, indem man sie hinauswirft (<q>vor die Tür setzt</q>);
| dafür stehen hier die Pharisäer.
br
| → Sünder ausgrenzen, hinauswerfen, aus dem Volk ausschließen.
li
| Die Sünder zum Adressaten der Zuwendung Gottes werden lassen, um sie zu wandeln
| und auf diese Weise die Sünder (so gut es geht) zu <q>beseitigen</q>;
| dafür steht Jesus (und die vier Männer, die den Weg Gelähmten/Sünders zu Jesus hereintragen).
br
| → Sünder eingrenzen, sie <q>wandeln</q>, neu ins Volk integrieren.
p.card-text.small
| <q>Bereitet den Weg des Herrn</q> kann nach Röm 6 verstanden werden als
| <q>für Gott leben in Christus Jesus</q> (Röm 6,11):
br
| <q>stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind [→ Heilung Gelähmter!]
| und stellt eure Glieder als Waffen der Gerchtigkeit in den Dienst Gottes [→ Handeln der Vier!].</q> (Röm 6,13)
br
| Für den Sünder geht es um einen Herrschaftswechsel vom Diener der Sünde zum Diener Gottes.
| Immer wieder bringt Markus diese beiden Pole: Mk 1,2-3 Mk 2,1-12; Mk 1,2-3 1,21-28; Mk 8,33 [Petrus]!
br
| Dabei ist der Dienst Gottes Dienst an den Menschen; darin stimmen Paulus (andernorts) und
| Markus überein.
br
| Somit geht es um den Weg Gottes zu den Menschen, um sie in die Heilsgemeinschaft mit Gott hineinzuholen;
| in diesen Dienst sollen sich die Menschen stellen.
br
| Und Nachfolge heißt, das soteriologische Geschehen in die Ethik zu übertragen.
h4.mt-5 Weg des Herrn
ul.small
li
b Weg <i>zum</i> Herrn
br
| Der <q>Weg des Herrn</q> ist immer wieder der Weg <i>zum</i> Herrn: Gelähmter, Kinder, Bartimäus.
br
| Diesem Weg stellen sich die Jünger des öfteren in den Weg, was Jesu harrsche Reaktion ihnen gegenüber provoziert.
li
b Weg des kommenden Heiles zu den Bedürftigen
br
| Für die Bedürftigen geht es um den Weg, auf dem der Herr zu ihnen kommt, wie Segen und Zuwendung Gottes
| in der Welt ankommen können.
li
b Weg des Herrn zu den Nicht-Bedürftigen
br
| Gleichzeitig ist es der Weg, auf dem Jesus bzw. Gott bei demjenigen ankommt, der Hilfe leistet; vgl. Mk 9,37:
br
q
| Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt,
| der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
li
b Weg des Dienens
br
| Inhaltlich ist es der Weg des Dienens, den Jesus selbst gegangen ist (vgl. Mk 10,45).
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h6.card-title Heilung des Aussätzigen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 1,40-45
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| Blick auf den Tempel → vorprogrammierter Konflikt, wenn durch Jesus eine neue Quelle der Reinheit eröffnet ist.
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h6.card-title Viele Menschen kommen zu Jesus, er lehrt sie
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,1-2
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h6.card-title Heilung des Gelähmten/Sünders
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,3-12
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h6.card-title Scharen kommen zu Jesus, er verkündet des Wort
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,13
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h6.card-title Berufung des Levi; Jesus und die Zöllner und Sünder
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 2,14-17
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| Konflikt mit den Pharisäern