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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür – die Dämonen wissen, wer Jesus ist
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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p.card-text.mb-0.konzentr-5.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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br
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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br
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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br
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube in ihn hineinkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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br
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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br
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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br
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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br
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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br
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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br
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| Der begann zu schreien:
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q
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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q
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| Schweig und verlass ihn!
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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q
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
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| 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
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| Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
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| 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.
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| Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
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p.card-text.konzentr-5.bibeltextkonzentr
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| 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
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br
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| 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
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br
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| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
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br
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| Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten.
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h5.card-title
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q Anfang
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ul.card-text
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li Das erste Mal wird erzählt, dass die Massen zu Jesus kommen: „die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt“.
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li Das erste Mal werden Massenheilungen erzählt.
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h5.card-title
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| Die Präsenz von Tod und Auferstehung Jesu in Mitte und unterem Ende der konzentrischen Gliederung
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h6.card-subtitle.text-muted Indirekte Anspielungen auf das Schicksal Jesu
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hr
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ul.card-text
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li
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung wird das Schicksal des Vorläuferes Jesu erwähnt: „Nachdem Johannes <i>ausgeliefert</i> worden war ...“:
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br
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| Johannes wurde ein Opfer der Mächtigen, konkret des König Herodes, den Johannes kritisiert hatte und der Johannes dann umbringen ließ.
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br
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| Damit wird indirekt auf das Schicksal des gewaltsamen Todes Jesu selbst angespielt, ist doch „ausgeliefert“ terminus technicus für die Passion Jesu bis zum Tod am Kreuz.
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br
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| Die Notiz der Auslieferung Johannes des Täufers in der Mitte der konzentrischen Gliederung verbindet sich daher mit dem Abend
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| bzw. der untergehenden Sonne am unteren Ende der konzentrischen Gliederung:
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br
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| es ist – wie in Mk 14,17 angegeben wird – Abend, als Jesus sich mit den Jüngern zum
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| Mahl vor seinem Tod im vorbereiteten Raum einfindet; er thematisiert als erstes seine bevorstehende Auslieferung,
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| die sich dann – als Verrat des Judes – im weitern Verlauf des Abend ereignen wird.
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br
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| Als Jesus am Kreuz hängt, bricht eine Finsternis über das ganze Land herein.
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li
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| Im „<i>Nachdem</i> ... ausgeliefert“ und der Verkündigungstätigkeit Jesu einerseits sowie indirekt in den erzählten Heilungen andererseits
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| ist dagegen die Auferstehung Jesu gegenwärtig.
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li
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| Somit ist das „Evangelium Gottes“ im Sinne von Jesu Tod und Auferstehung in den Erzählzügen der Mitte wie des
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| unteren Endes der konzentrischen Gliederung präsent.
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.card-body
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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h6.card-subtitle.text-muted Johannes, der Vorläufer Jesu – Jesus, der göttliche Bote zum Heil der Menschen
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hr
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ul.card-text
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li
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| Wie oben beschrieben, wird ist das Schicksal Jesu in der Mitte und am unteren Ende der konzentrischen Gliederung
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| präsent, und dies nicht zuletzt in Verbindung mit genannten Personen: Johannes dem Täufer (→ Auslieferung/Tod) und den Geheilten (→ Auferstehung).
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li
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| Hinzu kommen noch die Dämonen, die mit Jesus den Weg ins Vererben teilen, den er ihnen dazu vorausgegangen ist.
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li
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| Es fällt auf, dass es in den beiden unmittelbar vorausgehenden Erzählungen auch um eine Dämonenaustreibung und eine Heilung ging;
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br
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| was dort für <i>einen</i> Dämon und für <i>eine</i> Kranke erzählt wurde, das wird hier in den <i>Plural</i> gesetzt.
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li
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| Vor Dämonenaustreibung und Heilung ging es um die <i>Nachfolge</i> und wurde dabei von der <i>Entäußerung und Erniedrigung der Zebedäussöhne</i> erzählt;
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br
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| jetzt ist – in der Mitte der konzentrischen Gliederung – Johannes der Täufer, der <i>Vorläufers</i> Jesu, erinnert,
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| mit dem sich nicht nur eindrücklich die Askese in der Wüste verbindet, sondern auch besonders die in der Mitte erwähnte <i>„Auslieferung“,
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| die auf sein erniedrigendes Schicksal als Opfer der Mächtigen bis hin zu seinem schmachvollen Tod</i> im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
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li
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| Diese Beobachtungen legen nahe:
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ul.card-text
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li
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| Aktuelle Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung greifen mit Johannes dem Täufer, den Dämonen und den Kranken
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| die Jünger, den Dämon und die Schwiegermutter des Petrus auf und damit die drei vorausgehenden Erzählungen.
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li
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| Diese drei Erzählungen bildeten auch insofern eine Einheit als alle drei die Wüstensendung in der Mitte der konzentrischen
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| Gliederung hatten, als sie selbst unteres Ende jener Gliederung waren.
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br
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| Mit ihnen am unteren Rand der konzentrischen Gliederung und der Wüstensendung in der Mitte
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| wurde der Weg Jesu von Entäußerung und Erniedrigung über den Tod am Kreuz bis hin zur Erhöhung
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| nach dem Philipperhymnus abgeschritten
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| im Sinne des „Boten vor dir her“, der mit Jesus zu identifizieren war und an dessen Geschickt die Jünger, der Dämon
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| und die Schwiegermutter des Petrus je nach Abschnitt des Philipperhymnus „Anteil“ hatten.
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li
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| Insofern wird dieser Weg Jesu nach dem Philipperhymnus in der Konstellation Mitte und unteres Ende der aktuellen konzentrischen Gliederung
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| wieder präsent, gleichsam als überschießender Abschluss.
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li
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| Somit ergeben sich folgende Bezüge im Sinne einer (positiven wie negativen) Schicksalsgemeinschaft:
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ul.card-text
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li
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| Die Auslieferung Johannes des Täufers macht die Auslieferung Jesu selbst präsent:
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br
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i
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| Johannes ist der göttliche Bote, der Jesus voraus nicht nur Entäußerung und Erniedrigung praktizierte, sondern
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| auch das Schicksal der Erniedrigung durch die Mächtigen bis hin zum gewaltsamen Tod erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
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br
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i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in Entäußerung und Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen, erniedrigenden Tod hat.
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li
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| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!):
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br
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i Jesus ist der göttliche Bote, der den Dämonen voraus ins Verderben geht, um sie ins Verderben zu stürzen.
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br
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i → Negative Schicksalsgemeinschaft
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li
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| Die Heilung „aller möglichen Krankheiten“ erinnert an die Heilung der Schwiegermutter des Petrus (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die Mitte),
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| wodurch sich nahelegt, diese „Krankheiten“ – wie das „Fieber“ der Schwiegermutter des Petrus – im übertragenen Sinne zu verstehen,
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| zumindest, was das Handeln Jesu betrifft (auf Seiten der Menschen ist es so oder so ein Liebesdienst gegenüber kranken Personen):
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br
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i
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| Jesus ist der göttlichen Bote, der nach seinem Tod am Kreuz von Gott auferweckt wurde:
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| „ihm nach“ folgen – im Sinne einer Analogie – die „Kranken“ den Weg in die „Gesundheit“.
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br
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i → Positive Schicksalsgemeinschaft
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.card-body
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h5.card-title
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q.bibeltext Mein Knecht, der Gerechte, macht die Vielen gerecht
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span.bibelstelle Jes 53,11
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h6.card-subtitle.text-muted
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||
| Die Veränderung des Numerus gegenüber den drei vorausgehenden Erzählungen, das Vierte Lied vom Gottesknecht des Jesaja
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| und der Philipperhymnus
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hr
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ul.card-text
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li
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| Sicher kein Zufall sind die Veränderungen im Numerus:
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ul.card-text
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li
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| Von den Nachfolgenden wird auf den Vorläufer gewechselt und damit in den Singular.
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li
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| Bei Dämon und Schwiegermutter ist das Gegenteil der Fall: es wird in den Plural gewechselt.
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| Damit wird – die Auslieferung Johannes des Täufers auf Jesus übertragen – das Motiv „der Eine für die Vielen“ präsent.
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br
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| Man beachte in diesem Zusammenhang auch, dass zwar erzählt wird, dass „man alle Kranken und Besessenen zu Jesus“ brachte,
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| dieser aber „viele“ heilte und „viele Dämonen“ austrieb: das ist keine Einschränkung – als ob einige Kranke ungeheilt geblieben
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| oder einige Dämonen nicht ausgetrieben worden wären – sondern diesem Motiv geschuldet.
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||
li
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| „Der Eine für die Vielen“ ist ein zentrales Motiv im Vierten Lied vom Gottesknecht des (Deutero-)Jesaja,
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| das den Tod des Einen zugunsten der Vielen besingt;
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br
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| dabei gibt es einige Analogien zum Philipperhymnus:
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br
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q.bibeltext
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| 7 Er wurde bedrängt und misshandelt, aber er tat seinen Mund nicht auf.
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br
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| Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht.
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br
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| 8 Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmert sein Geschick?
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br
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| Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Vergehen meines Volkes zu Tode getroffen. ...
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br
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| 10 Doch der HERR hat Gefallen an dem ... Zermalmten.
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br
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| Wenn du, Gott, sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und lange leben.
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||
br
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||
| Was Gott gefällt, wird durch seine Hand gelingen.
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br
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| 11 Nachdem er vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich mit Erkenntnis.
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br
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i Mein Knecht, der Gerechte, macht die Vielen Gerecht;
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br
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| er lädt ihre Schuld auf sich.
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br
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| 12 Deshalb gebe ich ihm Anteil unter den Großen und mit dem Mächtigen teilt er die Beute,
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br
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| weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
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br
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span.bibelstelle Jes 53,7-9.10-12
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ul.card-text
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li
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||
| Unzweifelhaft lässt sich Jes 53,7 mit Erniedrigung und Gehorsam bis zum Tod am Kreuz verbinden.
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li
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||
| Jes 53,8a nennt die Haft, die Jesus und Johannes gemeinsam ist; das Gerichtsverfahren Jesu wird Markus entfalten
|
||
| mit erzählerischer Aufnahme von Jes 53,7.
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li
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||
| Jes 53,8b erzählt vom Tod des Gottesknechts, mit dem sich sowohl der Tod Johannes des Täufers als auch der Tod Jesu parallelisieren lässt.
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li
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| Jes 53,11 besingt, dass Gott den Gottesknecht aus der Tiefe heraufgeführt hat
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||
| und Jes 53,12 von der hoheitlichten Stellung des einst Erniedrigten – beies in Analogie zu Auferstehung und Erhöhung Jesu (→ Taufe).
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||
li
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||
| Jes 53,10 spricht – im Horizont von Jes 53,8b, das den Tod des Gottesknechts mit der Schuld des Volkes begründet –
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||
| vom doppelten Schicksal des Gottesknechts: er wird selber lange leben, und er wird Nachkommen sehen.
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br
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||
| Das „lange leben“ kann man – wenn man Jesus mit dem Gottesknecht identifizert – auf die Auferstehung beziehen.
|
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br
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||
| Bei den „Nachkommen“ wird man mit Blick auf Jes 53,11b und vor allem vom Gedanken der Nachfolge im Evangelium her
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| an die Vielen denken dürfen, die der mit Jesus identifizierte Gottesknecht durch seinen Tod „gerecht macht“ und die ihm nachfolgen.
|
||
br
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| Jedenfalls ist die Aufrichtung und Erhöhung des Gottesknechts parallel der Gerechtmachung der Vielen;
|
||
| und beides ist im Tod des Gottesknechts begründet.
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li
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||
| Bedingung für diesen positiven Ausgang für den Gottesknecht und mit ihm die Vielen ist, dass sich Erniedrigung und Tod des
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||
| Gottesknechts im Rahmen einer göttlichen Sendung ereignet.
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||
li
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||
| Insgesamt wird hier im Vierten Lied vom Gottesknecht ein Weg besungen, zu dem einerseits Erniedrigung bis zum Tod gehört,
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||
| weil dieser Tod aber dem Heilsplan Gottes entspricht andererseites zugleich die Erhöhung des Gottesknechts,
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||
| ferner auch parallel dazu die Gerechtmachung der Vielen durch den stellvertretenden Tod.
|
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li
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||
| Der vom Vierten Lied des Gottesknechts besungene Weg ist daher dem im Philipperhymnus besungenen Weg Jesu analog,
|
||
| das „Darum“ des Philipperhymnus mit dem „Deshalb“ in Jes 53,32 identisch.
|
||
br
|
||
| Hinzu kommt eine soteriologische Deutung des Weges in Erniedrigung und Tod, die der Philipperhymnus aber voraussetzt
|
||
| (wie sich auch in den nächsten Erzählungen des Markus-Evangeliums noch zeigen wird).
|
||
li
|
||
| Die Erzählung von der Heilung der Vielen, die sich an das Abschreiten des Weges Jesu anhand von Jüngern (→ Erniedrigung),
|
||
| Dämon (→ Gang ins Verderben) und Schwiegermutter des Petrus (→ Erhöhung/Auferstehung) gemäß des Philipperhymnus anschließt,
|
||
| erzählt von der Bedeutung diese Weges Jesu für „die Vielen“ ganz im Sinne des Vierten Liedes vom Gottesknecht,
|
||
| das den Weg des Einen zur Rettung für „die Vielen“ erklärt.
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||
|
||
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
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||
h5.card-title
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||
q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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||
hr
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p.card-text.mb-0
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||
| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches und des Rufes nach Umkehr und Glaube an das Evangelium (→ Mitte konzentrische Gliederung)
|
||
| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
|
||
| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
|
||
| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Es wird erzählt, dass man alle Kranken und Besessenen zu Jesus brachte,
|
||
br
|
||
| womit die Menschen in ihrem Handeln die Chance, die durch das zum Greifen nahegekommene Gottesreich gegeben ist, ergreifen;
|
||
br
|
||
| eine Analogie zu den Jüngern in der Erzählung von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus (Mitte Gliederung „Galiläa I/A“),
|
||
| die Jesus auf die kranke Frau ansprechen.
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||
li
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||
| Damit stellen sich die Menschen, die die Kranken und Besessenen zu Jesus bringen, in den Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen;
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||
br
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||
| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu den kranken und besessenen Menschen,
|
||
br
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||
| diesmal nicht, indem sie Jesus zu Kranken führen, sondern indem sie Menschen zu Jesus bringen.
|
||
li
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| Das Handeln der Menschen zeigt ihren Glauben an das Evangelium
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br
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| im Sinne eines Glaubens, der durch die Liebe wirkt (→ Gal 5,6).
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.card-body
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h5.card-title
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q Evangelium Jesu Christi – Evangelium Gottes
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium entfaltet seine Kraft
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hr
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ul.card-text
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li
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| Neben Umkehr und Glaube an das Evangleium wirkt sich auch aus, was am Ende der Heilung des Dämon in der Synagoge (→ gegenüberliegende Erzählung der Gliederung „Galiläa I/A“) notiert wird:
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br
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| Jesu
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q.bibeltext Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa
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span.bibelstelle Mk 1,28.
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li
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| Die Erzählung legt Zeugnis ab, wie das Evangelium seine ganze erlösende und befreiende Kraft entfaltet:
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br
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q.bibeltext
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| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der <i>glaubt</i>
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span.bibelstelle Röm 1,16
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li
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| Damit wird auch das Ziel des Evangeliums – bzw. des darin verkündeten christologisch-soteriologischen Doppelereignisses von Jesu Tod und Auferstehung – deutlich:
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br
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| die „Heilung“ der „Kranken“.
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li
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| Dies aber ist – zusammen mit dem Handeln der Menschen – mit dem Ruf Jesu zu Glaube und Umkehr zu verbinden:
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br
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| die „Heilung“ bedeutet demgemäß, dass die nun Geheilten umgekehrt und zum Glauben an das Evangelium gekommen sind.
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.card-body
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h5.card-title
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q ... sein Leben lebt er für Gott
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h6.card-subtitle.text-muted – und das tun alle anderen Menschen hier auch
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hr
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ul.card-text
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li
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| Jene Erzähung, die jetzt die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet,
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| war im Kontext Taufe → Wüstensendung → Beginn des öffentlichen Wirkens → Ruf in die Nachfolge
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| von Röm 6 her mit „leben für Gott“ verbunden worden.
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li
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| Die Erzählung von der Heilung der vielen bebildet, wie Jesus „für Gott lebt“: er heilt und treibt Dämonen aus,
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| was – im Hinblick auf die übertragenen Bedeutung von „Krankheit“ identisch ist.
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li
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| Gleichzeitig folgen die Menschen, die die Kranken bringen, dem Ruf zu Umkehr und Glaube und leben
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| auch sie ganz handgreiflich für Gott, indem sie für ihre Kranken sorgen.
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li
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| Da das „Kranksein“ aber letztlich „Sündersein“ ist, die Heilung „gerecht macht“ nicht nur im Sinne eines freispechenden Urteils
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| sondern einer Dämonenaustreibung, „leben“ – als Konsequenz – nun auch die Geheilten „für Gott“.
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.card-body
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h5.card-title
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q Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf die Schweigegebote im Markus-Evangelium
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Schweigegebote sind eines der großen Themen rund um die Erforschung des Markus-Evangeliums.
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br
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| Bahnbrechend ist das Werk von William Wrede von 1901.
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ul.card-text
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li Er erkannte, dass die Schwegegebote nicht auf den historischen Jesus zurückgehen, sondern eine „Erfindung“ des Markus sind.
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||
li Damit ist nicht zu fragen, was Jesus mit ihnen bezwecken wollte, sondern warum sie der Evangelist Markus einsetzt.
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li
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| Die Schweigegebote sind auch nicht eigentlich an das Gegenüber Jesu in den Erzählungen gerichtet,
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br
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||
| sondern gehören zur Kommunikation des Erzählers mit seinen Lesern: ihnen soll ein Signal gegeben werden.
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||
li Immer wieder gab es Wandlungen im Verständnis der Schweigegebote; sie zu verstehen, ist offenbar eine Herausforderung; und viele Erklärungsversuche „hinken“.
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||
li Was das Verstehen der Schweigegebote besonders erschwert:
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ul.card-text
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||
li Matthäus und Lukas übernehmen die Schweigegebote zu einem gewissen Teil, haben sie aber offenbar auch nicht verstanden.
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li Nicht immer sind Schweigegebote bei Dämonenaustreibungen und Wundern gesetzt.
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li Ein Schweigegebot wird auch klar gebrochen.
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li
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| Die Schweigegebote haben unterschiedliche Typen:
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br
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| manchmal geht es um die Person Jesu („Bekenntnisse“), ohne dass das Wunder selbst mit einem Schweigegebot belegt wird,
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br
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||
| manchmal geht es um die Wunder selbst;
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br
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| irritierend ist, dass es auch einmal trotz „Bekenntnis“ des Dämon kein Schweigegebot an ihn gibt (→ Mk 5,1-20).
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br
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||
| Die Einzelbetrachtung wird sich dem jeweils widmen.
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p.card-text.mb-0 Für die vorliegende Erzählung gilt:
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ul.card-text
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li
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| In der Gliederung „Galiläa I/A“ liegt die Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge gegenüber.
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br
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||
| In beiden geht es um Dämonenaustreibung(en), in beiden findet sich ein Schweigegebot; beide Male bezieht es sich auf das Wissen um die Person Jesu.
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||
li
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||
| Während das Schweigegebot dort einem den Weg Jesu in den Tod am Kreuz vergessenden Bekenntnis den Riegel vorschiebt,
|
||
| kann es sich in diesem Sinne hier einerseits mit der Notiz verbinden,
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||
| dass Johannes der Täufer „ausgeliefert“ wurde (→ Mitte der konzentrischen Gliederung), andererseits mit dem Abend und der untergegangenen Sonne (s. o.),
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||
| was beides indirekt den Tod Jesu präsent macht.
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||
li
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||
| Beiden Schweigegeboten gemeinsam ist also, dass sie sich verbinden lassen mit dem in der
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||
| jeweiligen Mitte der konzentrischen Gliederung bzw. in der Erzählung selbst nur angedeuteten
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||
| Weg Jesu in den Tod am Kreuz,
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||
| der im Hintergrund der Austreibung der unreinen Geister steht:
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br
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| Jesus ist gleichsam den unreinen Geistern voraus ins Verderben gegangen, um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen, sie also ins Verderben zu stürzen.
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||
br
|
||
| Das wird aber von den Dämonen verschwiegen; sie wollen – wohl (wie der Dämon in Mk 1,21-28) mittels Titeln – verkünden, wer Jesus ist:
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||
| das greift zu kurz, daher das Schweigegebot.
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||
li
|
||
| Das Schweigegebot an die Dämonen ist geschickt am Ende der Erzählung platziert:
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||
br
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||
| nachdem der Leser in Gedanken ganz bei Auferstehung, Erhöhung und Heilung ist,
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| wird er – zusammen mit den Dämonen – gehindert, Jesus mit (einseitigen) Titeln, die (nur) seine hoheitliche Stellung verdeutlichen, zu überhäufen;
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||
br
|
||
| er wird – gerade mittels des Schweigebotes – auf das gelenkt, was nur indirekt angedeutet, aber in der direkten Aussage verschwiegen wird:
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br
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| den Tiefpunkt des Weges Jesu, den Tod am Kreuz, der aber gerade das „Darum“ der Erhöhung Jesu und des Heils der Menschen ist.
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||
li
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||
| Die Schweigegebote an die Dämonen sind von der Eigenart des Markus-Evangeliums her zu erklären:
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br
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| Jesus ist im ganzen Evangelium bereits der Auferstandene, der „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht
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| seit der Auferstehung von den Toten“ (Röm 1,4 → Taufe). Daher hat er Vollmacht auch und gerade über die unreinen Geister.
|
||
br
|
||
| Allerdings liegen der Tod Jesu und seine Auferstehung in der Erzählabfolge noch in der Zukunft und ist auch noch keine Leidensankündigung gesprochen,
|
||
| kann also an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
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||
br
|
||
| Daher setzt Markus Schweigegebote ein, die mit dem Verschweigen der Herkunft von Vollmacht und Hoheit Jesu einhergehen
|
||
| und die Person Jesu und damit auch die Quelle seiner Hoheit und Vollmacht in ein Geheimnis hüllen.
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||
br
|
||
| Zumindest der „sehende Leser“ erkennt aber in den Erzählungen indirekte Anspielungen auf Tod und Auferstehung Jesu;
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||
| er kann – mit Röm 1,4 im Hintergrund – die Quelle von Vollmacht und Hoheit Jesu erschließen.
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br
|
||
| Da die Schweigegebote einen Kontrapunkt zur Hoheit Jesu (→ Titel/Bekenntnisse) in den Erzählungen setzen,
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| liegt ein besonderer Akzent auf „Auferstehung <i>von den Toten</i>“, also auf dem Tod Jesu.
|
||
| Dazu passt, dass die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“.
|
||
| Dem entspricht auch, dass das „Darum“ (→ Philipperhymnus) bzw. das „Deshalb“ (→ Viertes Lied vom Gottesknecht)
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||
| der Erhöhung Jesu bzw. des Gottesknechtes gerade im auf sich genommenen Tod besteht.
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||
br
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||
i
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||
| Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit – nämlich sein Tod am Kreuz – verschwiegen wird;
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| in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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li
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||
| Wie es in Mk 1,21-28 die Lehre Jesu in Vollmacht ist, die den unreinen Geist austreibt und die effektiv mit dem „Evangelium Gottes/Jesu Christi“
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||
| im Sinne des Todes und der Auferstehung Jesu identisch ist,
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||
br
|
||
| so ist es hier das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich, das Jesu Tod und Auferstehung zur Grundlage hat,
|
||
| das die unreinen Geister austreibt und den Kranken Heilung bringt.
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||
br
|
||
| Das Schweigegebot will verhindern, den „Preis“ dieses Heiles – nämlich Jesu Tod am Kreuz – zu vergessen.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q Am Abend, als die Sonne untergegangen war ...
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br
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||
q Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten
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h6.card-subtitle.text-muted Die Rahmung der Erzählung und die Ursache für die Heilung der Kranken
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hr
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||
ul.card-text
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||
li
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||
| Wie deutlich geworden ist, beziehen sich sowohl die Zeitangabe am Anfang der Erzählung als auch
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| das Schweigegebot am Ende der Erzählung auf die Passion Jesu, zugespitzt den Tod Jesu.
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li
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| Damit rahmen die Anspielungen auf Jesu Tod die ganze Erzählung, in deren Mitte von Heilungen und Dämonenaustreibungen erzählt wird:
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br
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| Der Tod Jesu erscheint als „Rahmen“, als Ursache des in Jesus geschenkten Heils.
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li
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| Im Hinblick auf die Dämonen verbindet sich damit das Mit-ins-Verdergen-gerissen-Werden beim Tod Jesu.
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||
li
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||
| Im Hinblick auf die Heilungen ist die
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||
| Analogie zur Heilung der Schwiegermutter des Petrus zu beachten:
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||
br
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| die Parallele im Ablauf der Wüstensendung Jesu und der Heilung der Schwiegermutter des Petrus verortet gerade da,
|
||
| wo bei der Wüstensendung der Tod Jesu steht, bei der Heilung der Schwiegermutter deren Aufrichtung:
|
||
br
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||
| der Tod Jesu ist der „Wendepunkt“ für Jesus wie für die Schwiegermutter, und auch für die „Kranken“ hier,
|
||
| deren Heilung einerseits Folge des im soteriologischen Sinne gedeuteten Todes Jesu ist
|
||
| und andererseits Anteilhabe an der Auferstehung und Erhöhung Jesu.
|
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p.card-text.small
|
||
| Beide Dimensionen des soteriologisch gedeuteten Todes finden sich im Vierten Gottesknecht des Jesaja vorgezeichnet (s. o.).
|
||
li
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||
| In Mk 1,21-28 war es die Lehre Jesu in Vollmacht, die die Erzählung rahmte und die – neben der Auferstehung als Quelle der Vollmacht –
|
||
| Jesu Gang ins Verderben enthält – als Ursache für die hoheitliche Einsetzung, als Ursache der verliehenen Vollmacht –;
|
||
br
|
||
| ganz analog dazu ist Mk 1,32-34 durch indirekte Anspielungen auf Jesu Tod gerahmt
|
||
| als Ursache für das dazwischen erzählte Heil.
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||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
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.card-body
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||
h5.card-title
|
||
q.bibeltext Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn ...
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||
span.bibelstelle Gal 4,4
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||
h6.card-subtitle.text-muted Das heilende, befreiende Handeln Jesu als Freikauf vom Gesetz der Sünde und des Todes
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||
hr
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||
ul.card-text
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||
li
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||
| Mk 1,14-15 als Mitte der konzentrischen Gliederung macht
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span.bibelstelle Gal 4,4-5a(-6)
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||
| gegenwärtig:
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||
br
|
||
q.bibeltext
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||
| 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt,
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||
br
|
||
| 5 damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
|
||
br
|
||
| und damit wir die Sohnschaft erlangen.
|
||
br
|
||
| 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
|
||
li
|
||
| Flankiert wird die Mitte einerseits durch die Wüstensendung des Gottessohnes, „dem Gesetz des Geistes unterstellt“ (→ Röm 8,2),
|
||
| bei der sich der Fraukauf „vom Gesetz der Sünde und des Todes“ (→ Röm 8,2) ereignet (→ Versuchung durch Satan in der Wüste der Gottferne),
|
||
br
|
||
| andererseits ist die zweite Flanke die Berufung der ersten Jünger, bei der das zerrissene Netz das Niedergerissene
|
||
| „Gesetz der Sünde und des Todes“ ins Bild bringt und die Söhne des Zebedäus durch ihren Eintritt in die Nachfolge Jesu
|
||
| „die Sohnschaft erlangen“.
|
||
li
|
||
| Insgesamt bebildert also die erweiterte Mitte der konzentrischen Gliederung Gal 4,4-6.
|
||
li
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||
| Die Erzählung von der Heilung Vieler in Mk 1,32-34 ist daher ganz von Gal 4,4-6 her zu lesen:
|
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br
|
||
| die Vielen werden vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ befreit,
|
||
br
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||
| man darf vielleicht sogar das „Gesetz der Sünde“ mit den Dämonenaustreibungen,
|
||
| und das „Gesetz des Todes“ mit den Heilungen verbinden.
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||
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||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
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.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
| Jesu Vorläufer und Nachfolger in der Rettung der Menschen
|
||
br
|
||
| Jesus, der Stärkere, der die Schwiegermutter des Petrus aus dem Todesverfallensein aufrichtet
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Das Wirken Johannes des Täufers und die Heilung der Schwiegermutter des Petrus als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Johannes verkündet eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden und weist die Menschen auf den nach ihm kommenden Stärkeren (= Jesus) und seine Geisttaufe hin;
|
||
br
|
||
| in der Mitte der konzentrischen Gliederung ruft auch Jesus – nachdem Johannes ausgeliefert worden war – zur Umkehr auf und verkündet das nahegekommene Gottesreich,
|
||
br
|
||
| als dessen Auswirkung er die Schwiegermutter des Petrus aufrichtet und so aus den Fängen der Sünde und des Todes befreit;
|
||
br
|
||
| indirekt erscheint die Taufe als sakramentaler Ort dieser Aufrichtung.
|
||
li
|
||
| Insofern in der Mitte der konzentrischen Gliederung der Freikauf vom Gesetz gemäß Gal 4,4-5a steht, können die genannten Bezüge
|
||
| (Verheißung Stärkerer mit Geisttaufe einerseits, Befreiung aus Sünde und Tod andererseits) mit
|
||
span.bibelstelle Röm 8,2
|
||
| formuliert werden:
|
||
br
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||
q.bibeltext
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||
| Das Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
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||
li
|
||
| Wie Johannes durch die Verkündigung der Umkehr(taufe), verbunden mit seinem Hinweis auf den nach ihm kommenden Stärkeren, im Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen steht,
|
||
br
|
||
| so stellen sich die Jünger in den Dienst des Kommens Gottes, indem sie Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus hinweisen und so die Heilung in Gang bringen.
|
||
li
|
||
| Wie der Ausspruch des Johannes, dass er es nicht wert sei, sich „zu bücken und ihm [= dem Stärkeren = Jesus] die Rimen der Sandalen zu lösen“
|
||
| die „Hoheit“ des kommenden Stärkeren verkündet,
|
||
br
|
||
| so bebildet der Umstand, dass Jesus zunächst der Schwiegermutter des Petrus dient – indem er sie (durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung!) aufrichtet –
|
||
| und sich dann(!) von ihr bedienen lässt, die Zugewandtheit dieses „Stärkeren“ zu den Menschen, erweist der Stärkere seine Hoheit in der Erniedrigung (am Kreuz!),
|
||
| durch die der Dienst aneinander zu einer „hoheitlichen Aufgabe“ aufgewertet wird.
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
| Der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzte Sohn Gottes in Macht als „Heiliger Gottes“, der die Dämonen austreibt
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe Jesu und die Dämonenaustreibung als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Jesus ist der „Heilige Gottes“, weil er der „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt[e] Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“ ist (Röm 1,4 → Taufe!).
|
||
li
|
||
| Das erklärt auch die Vollmacht, die er hat und die die Menschen „bemerken“.
|
||
li
|
||
| Die (nicht näher spezifizierte) Lehre Jesu bezieht sich auf das in der Taufe Jesu gegenwärtige christologisch-soterialogische Doppelereignis
|
||
| von Tod und Auferstehung Jesu, das das „Evangelium Gottes“ ist, das Jesus verkündet (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
|
||
li
|
||
| Das Wohlgefallen, das Gott an Jesus hat, bezieht sich darauf, dass er – um den Dämon und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen –
|
||
| selber in das Verderben gegangen ist, was sich in der Taufe in seiner „negativen Hälfte“ als „in das Wasser [= Tod] Steigen“ spiegelt;
|
||
br
|
||
| so schenkt er den Vielen (→ Mk 1,34!) die Gesundheit.
|
||
li
|
||
| Die Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge spielt auf die Insuffizienz des Gesetzes an, zum Leben (jenseits der Sünde und des Todes) zu befreien,
|
||
| lebendig zu machen (→ Röm 8,3; Gal 3,21);
|
||
br
|
||
| diese Insuffizienz ist die Ursache für die Sendung des – bei der Taufe auch so titulierten – Sohnes:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte,
|
||
br
|
||
| sandte Gott seinen Sohn
|
||
| in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht,
|
||
br
|
||
| wegen der Sünde, um die Sünde im Fleisch zu verurteilen.
|
||
span.bibelstelle (Röm 8,3).
|
||
br
|
||
| Auf diese Sendung spielt die Mitte der konzentrischen Gliederung mit Rückgriff auf Gal 4,4-6 an, das mit Röm 8,2-3 verwandt ist.
|
||
br
|
||
| Die Erzählung von der Taufe erzählt nun vom erfolgreichen Abschluss der Sendung Jesu und seiner Erhöhung.
|
||
li
|
||
| Auch wenn in beiden sich gegenüberliegenden Erzählungen Tod und Auferstehung Jesu präsent sind,
|
||
| ist doch einmal die Auferstehung, einmal der Tod Jesu akzentuiert.
|
||
li
|
||
| Einmal ist Gott das „Gegenüber“ Jesu, das ihn aus dem Tod holt;
|
||
br
|
||
| einmal ist es der unreine Geist,
|
||
| dem voran Jesus ins Verderben geht.
|
||
li
|
||
| Aufgrund seiner Insuffizienz ist das Gesetz – um mit Röm 8,2 zu sprechen – zu einem
|
||
| „Gesetz der Sünde und des Todes“ geworden;
|
||
| weil es nicht lebendig machen kann, tötet es (es vermitelt <i>entweder</i> Segen, <i>oder</i> Fluch, worauf Paulus auch in Gal 3,10.12 abhebt!).
|
||
br
|
||
| Daher auch verbindet sich mit ihm der Fluch, von dem Paulus in Gal 3,10-14 spricht.
|
||
br
|
||
| So ist auch nicht nur die Insuffizenz des Gesetzes ausgedrückt, sondern ferner indirekt vom Gang Jesu ins Verderben erzählt,
|
||
| der nicht nur die Insuffizenz des Gesetzes ausgleicht, sondern vom Fluch des Gesetzes freikauft,
|
||
| indem Jesus am Kreuz „für uns zum Fluch geworden ist“ (Gal 3,13).
|
||
br
|
||
| Dass also das Gesetz tötet, gilt in einzigartiger Weise für Jesus selber, der damit alle anderen von diesem tödlichen Fluch des Gesetzes freikauft.
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||
br
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||
| Gegenüberliegend sieht Jesus und mit ihm der Leser den Geist in Aktion, der Jesus lebendig macht.
|
||
br
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||
| So betrachtet kann einem
|
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span.bibelstelle 2 Kor 3,6
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| in den Sinn kommen:
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||
br
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||
q.bibeltext
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||
| Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
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br
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||
| Von nun an gilt nicht mehr das „Gesetz der Sünde und des Todes“, sondern das davon befreiende
|
||
| „Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus Jesus“ – sich auswirkend in der Austreibung des unreinen Geistes.
|
||
p.card-text.small.mb-0
|
||
| Paulus macht die Aussage in 2 Kor 3,6 generell, nicht allein auf Jesus bezogen;
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||
br
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||
| diese Weitung begegnet bei Markus (besonders) dann, wenn die Heilung des Gelähmten der Auferstehung Jesu gegenüberliegt (siehe dort).
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||
br
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||
| Sie passt mit Fokussierung auf Jesus aber bereits hier;
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||
| generell muss die Fokussierung auf Jesus sowohl bei der Taufe, als auch bei der Dämonenaustreibung
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||
| auffallen (der Geheilte spricht kein Wort, die anderen sind Zaungäste).
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||
br
|
||
| Dies verbindet sich hier mit dem Gedanken des „Einen“ (→ aktuelles Gegenüber) für „die Vielen“ (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
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||
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.card.slide.border-primary
|
||
.card-body
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||
h5.card-title
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||
| Jesus nach die Versuchung bestehen
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h6.card-subtitle.text-muted Die Versuchung Jesu und die Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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||
li
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||
| Die Bezüge zum Freikauf vom Gesetz, die sich durch diese Gegenüberstellung ergeben, wurden oben bereits ausgeführt;
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br
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||
| zu ergänzen ist die Kombination der analogen Verse
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q.bibeltext
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| 10 Durch sein Sterben ist er (= Christus) ein für alle Mal gestorben für die Sünde (, sein Leben aber lebt er für Gott),
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||
br
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| 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind (, aber für Gott leben in Christus Jesus).
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span.bibelstelle Röm 6,10-11
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br
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||
q.bibeltext
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||
| Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben (, damit ich für Gott lebe).
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span.bibelstelle Gal 2,19
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||
br
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||
| Röm 6,10 ist auf die Wüstensendung/Versuchungserzählung zu beziehen, Röm 6,11 sowie Gal 2,19 auf die Berufung der Jünger.
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br
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span.bibelstelle Gal 2,19
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| fährt dann fort mit:
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||
br
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||
q.bibeltext Ich bin mit Christus gekreuzigt worden.
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||
br
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||
| Dabei ist zu bedenken, dass die Wüstensendung den Gehorsam Jesu bis zum Kreuz beinhaltet.
|
||
br
|
||
| Im Hinblick auf die Söhne des Zebedäus, die ihre Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb verlassen, kommt
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||
span.bibelstelle Gal 6,14
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||
| in den Sinn:
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||
br
|
||
q.bibeltext
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| Ich aber will mit allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
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br
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| Das ist eine Absage an irdische Werte: Anerkennung (→ Gal 6,12), aber auch Macht und Reichtum, wie das von den Söhnen des Zebedäus erzählt wird.
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li
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| Was die Wüstensendung Jesu mit der Berufung der ersten Jünger verbindet ist in besonderer Weise der Gehorsam:
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li Jesus ist in seiner Sendung gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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li Die Jünger lassen sich von Jesus gehorsam in die Nachfolge rufen.
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| Zu bedenken ist, dass Jesus in der Mitte zum Glauben an das Evangelium aufruft.
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li Dieses Evangelium ist in der Wüstensendung Jesu bebildert.
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li Die Jünger wiederum zeigen mit ihrem Eintreten in die Nachfolge ihren Glauben (der sich mit der Umkehr verbindet).
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| Dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz – dem Evangelium – (als eine Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung)
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| entspricht im Lichte der Auferstehung der Gehorsam des Glaubens
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| (incl. Umkehr gemäß des Evangeliums) (als die andere Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung).
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li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
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li Eine spezielle Versuchung sind – darauf wird das Evangelium noch eingehen – die Macht und der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
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| Gleichzeitig ergeht mit der Bestimmung, Menschenfischer zu werden, der Auftrag, Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes zu befreien;
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| damit nimmt Jesus die Jünger in Dienst, wie ihm die Engel in der Wüste gedient haben.
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| Dazu gehört auch die Verkündigung des Evangeliums mit der Ansage des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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| Wie Jesus sollen sich die Jünger der Führung des Geistes anvertrauen und werden so auch „Wüstenzeiten“ und Versuchungen überstehen.
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| Dies kann mit
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span.bibelstelle Gal 5,16-17.25
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| gefüllt werden:
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| Ich aber sage euch: Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.
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| Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch,
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| denn diese sind einander entgegengesetzt,
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| damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
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| Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln.
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| Dabei erscheint die Gabe des Geistes als Bedingung der Möglichkeit, der Versuchung zu widerstehen.
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