bibelwissen/views/nt/ev/mk/getauft/braeutigam.pug

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| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
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| Johannes in der Wüste: Die Verkündigung der Taufe zur Vergebung der Sünden und die Ankündigung des kommenden Stärkeren
br
| Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten (vier!) Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
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h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten, der von vier Männern gebracht wird
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
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h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
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h5.card-title Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
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h5.card-title
| Mahl mit den Zöllnern und Sündern
br
| Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15.16-17
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h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
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| Es werden Tag gekommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein
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hr
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.konzentr-1.mb-0.bibeltextkonzentr
| 35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
br
| 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,
br
| 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm:
br
q Alle suchen dich!
br
| Er antwortete:
br
q
| Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkündet;
br
| denn dazu bin ich gekommen.
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 18 Da die Jünger des Johannes und die Pharisäer zu fasten pflegten,
br
| kamen Leute zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht,
br
| während die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer fasten?
br
| 19 Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
br
| Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten.
br
| 20 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten, an jenem Tag.
br
| 21 Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand;
br
| denn der neue Stoff reißt vom alten Gewand ab und es entsteht ein noch größerer Riss.
br
| 22 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche.
br
| Sonst zerreißt der Wein die Schläuche; der Wein ist verloren und die Schläuche sind unbrauchbar.
br
| Junger Wein gehört in neue Schläuche.
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h5.card-title Jesus und das Fasten: Beachte die Zeit!
hr
p.card-text
| Zunächst ist hier die historische Erinnerung festgehalten, dass Jesus und seine Jünger
| nicht gefastet haben im Unterschied zu den anderen jüdischen Gruppierungen und
|den Christen nach Ostern (2,20!).
p.card-text
| Wichtig ist der Grund für das Nicht-Fasten: „Solange der Bräutigam bei ihnen ist“ (2,19)!
| Mit Jesus ist jener anwesend, mit dem das Reich Gottes schon begonnen hat (→ 1,14-15!); eine
| neue Zeit ist mit und durch Jesus angebrochen.
p.card-text
| Die Pharisäer und die Jünger des Johannes fasten, weil sie dies nicht bemerkt haben
| und immer noch auf den Beginn des Reiches Gottes warten.
br
| Wenn Christen nach Ostern wieder fasten (→ „wenn ihnen der Bräutigam genommen
| ist“), dann nicht, weil sie immer noch warten, sondern weil sie wieder warten, nämlich
| auf die Rückkehr Jesu.
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h5.card-title Das Neue in und durch Christus, das nicht vergessen werden darf
hr
p.card-text
| Für die Identität der Jünger Jesu ist damit festzuhalten: Mit Jesus hat eine neue Zeit begonnen,
| ist das Reich Gottes schon gegenwärtig, wenn auch noch nicht vollendet.
br
| Das bringt für die christliche Identität auch mit sich: Die Gemeinde passt nicht unbedingt in
| bekannte Schemata (wie hier die Vergleichsmaßstäbe die Pharisäer und die Jünger des Jo-
| hannes). Ein unreflektiertes Anpassen an die Erwartungen der anderen ist damit ausgeschlossen!
p.card-text
| Auch im Wort vom neuen Wein, der in neue Schläuche gehört, und im Wort vom neuen
| Stoff und dem alten Gewand ist festgehalten, dass mit Jesus etwas Neues begonnen hat,
| das sich nicht unbedingt mit dem Althergebrachten verträgt.
p.card-text
| Wichtig für die Identität der Gemeinde: Man sprengt die Grenzen des im Judentum Üblichen,
| entwickelt sich von einer jüdischen Sekte zu einer eigenen Religion. Grundlage dafür ist Jesu Überzeugung
| vom bereits angebrochenen Reich Gottes und sein damit zusammenhängendes Verhalten
| und seine Lehre.
p.card-text
Als Mitte der zweiten „Woche“ ist diese Feststellung, dass mit Jesus etwas Neues begon-
nen hat, das das Alte sprengt, Markus besonders wichtig.
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h5.card-title
q
| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
|
span.bibelstelle Jes 53,11
hr
p.card-text.mb-0
| Das Gegenüber von Johannespredgit und Taufe Jesu einerseits sowie Mahl mit den Zöllnern und Sündern samt
| Streitgespräch andererseits vergegenwärtigt den zitierten Vers aus dem Vierten Gottesknechtslied des Jesaja:
ul.card-text
li
| Jesus ist der (eine) Knecht Gottes ihm stehen die „Vielen“ (Zöllner und Sünder) gegenüber, die er „gerecht“ macht.
br
| Stichwort hier: Nachfolge → in Taufe als Applikation von Tod und Auferstehung Jesu werden die Sünden vergeben und wird zu einem neuen Leben befähigt.
li
| Es ist auffällig, wie Jesus in der Erzählung von der Fastenfrage die Jünger verteidigt:
br
| Er spricht sie frei aufgrund der Tatsache, dass er der Bräutigam anwesend ist;
| er zieht damit die Kritik der Pharisäer von den Jüngern weg und auf sich.
br
| Das kann als Analogie zum Wort des Jesaja verstanden werden: „er lädt ihre Schuld auf sich“.
p.small
| Sicher ist das Nicht-Fasten keine „Schuld“ wie Mord, Ehebruch, (Zoll-)Betrug und dergleichen,
| doch ist Fasten eine religiöse Übung, die nicht nur Pharisäer und Johannes-Jünger beherzigen,
| sondern auch die Jesus-Jünger nach Ostern, wie die Erzählung festhält.
br
| Das Nicht-Fasten kann mit Fug und Recht als Ärgernis betrachtet werden von dem Jesus aber die Jünger frei spricht und sich dafür verantwortlich macht.
br
| Sicher gibt es aufgrund der unterschiedlichen Bewertung von Nicht-Fasten und (schwerer) Schuld keine unmittelbare Entsprechung, aber doch eine Analogie.
li
| Die Gerechtmachung der Vielen aber verbindet sich mit dem Gekommensein Jesu als Arzt, in dessen Tod und Auferstehung Heilung („Gerechtmachung“) geschieht.
//-
br
span.small
| Gerade aber auch aufgrund dieser Untrennbarkeit von Taufe Jesu im Sinne von Tod und Auferstehung, Taufe zur Vergebung der Sünden (Johannespredigt),
| Gerechtmachung der Vielen und Jesus gekommen als Arzt
| ist es sinnvoll, Taufe Jesu und Auslegung in der Johannespredigt einerseits, sowie andererseits Mahl mit den vielen Zöllnern und Sündern
| mit Jesus und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu verbinden.
//-
p
| Im Fahrwasser der Alternativen zu den vorhergehenden Gliederungen siehe dort zur Begrüdung
| bietet sich als bessere(?) Alternative die oben gewählte Gliederung an.
br
| In der unten stehenden Gliederungsvariante wird das Streitgespräch aufgrund des Mahles Jesu mit den Zöllnern und Sündern zum
| Gegenüber zur Johannespredigt; das passt soweit doch es fehlt der Aspekt der „Vielen“ (die rutschen weil erst in der
| vorhergehenden Gliederung zusammen mit dem Streitgespräch als unterer Rand eingeführt gleichsam vorbei); das macht es sinnvoller,
| beide Teile der Erzählung auch hier als gemeinsames Gegenüber zur Kombination von Johannespredigt und Taufe Jesu aufzufassen:
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h5.card-title
| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
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h5.card-title Taufe Jesu
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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| Es werden Tag gekommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein
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