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span Eucharistie nach Paulus
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block content
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h2.mt-3.mb-2.slide <q>Teilhabe an Jesus Christus</q>; Gemeinde als <q>Leib Christi</q>
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blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
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p.mb-0
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| Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi?
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br
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| Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?
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br
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br
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| <i>Ein</i> Brot ist es.
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br
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| Darum sind wir <i>viele</i>
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br
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| <i>ein Leib</i>;
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br
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| denn <i>wir alle</i> haben teil
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br
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| an dem <i>einen</i> Brot.
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cite 1 Kor 10,16-17
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h5.card-title <q>Teilhabe</q> an Jesus
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p.slide
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| Im Griechischen steht das Wort <q>koinonia</q>; es bedeutet:
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br
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| <q>Gemeinschaft (mit jemandem) durch (gemeinsame) Teilhabe (an etwas)</q>.
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b
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i
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| Durch Eucharistie-Feier und Essen/Trinken der <q>eucharistischen Gaben</q> haben wir <q>Teil an Jesus</q>,
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| haben wir Gemeinschaft mit Jesus.
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br
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| Dabei ist die Gemeinschaft mit Jesus bzw. die Gegenwart Jesu Christi im eucharistischen Mahl
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| nicht bloß geistig oder symbolisch, sondern real: vermittelt durch Brot und Wein im eucharistischen Mahl.
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p.slide.mb-0
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| Diese Gemeinschaft mit Christus ist <i>exklusiv</i>, und zwar in dem Sinne, dass sie
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| die Gemeinschaft mit anderen Göttern/Religionen und ihren religiösen (Mahl-)Feiern absolut ausschließt;
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| das macht der Kontext, in welchem diese Sätze überliefert sind, mehr als deutlich.
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.card.slide.mb-3
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.card-body
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h5.card-title <q>Teilhabe</q> <i>an</i> Jesus als <q>Schicksalsgemeinschaft</q> <i>mit</i> Jesus
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.card-text
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p.slide
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| Es heißt nicht einfach <q>Teilhabe an Jesus Christus</q>, sondern <q>Teilhabe am <i>Blut/Leib</i> Christi</q>.
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br
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| Das lässt darauf schließen, dass Paulus eine umfassende Teilhabe der Gläubigen am Mysterium von Leiden, Sterben, Tod und Auferstehung Jesu meint:
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| eine <b><q>Schicksalsgemeinschaft</q></b>, wie sie Paulus im Hinblick auf die Taufe in Röm 6,3-6(-14) ausführt (wird in jeder Osternacht gelesen!):
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blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5.slide
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p.mb-0
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| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, <u>auf seinen Tod getauft</u> worden sind?
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br
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| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit
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| des Vaters von den Toten auferweckt wurde, <u>in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln</u>.
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br
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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br
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||
| Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde <u>mitgekreuzigt</u>, ... damit wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. ...
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br
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| <u>So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.</u> ...
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| Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern <u>stellt euch Gott zur Verfügung</u>
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| wie solche, die von Toten zu Lebenden wurden, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit <u>in den Dienst Gottes</u>!
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||
cite Röm 6,3-14
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p.slide.mb-0
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| Gemeinschaft mit Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, bedeutet daher in Taufe wie Mitfeier und Empfang der Eucharistie:
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.alert.alert-primary.slide.mb-0
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b
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i
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| Wir werden in das Geschehen von Tod und Auferstehung Jesu Christi mit hineingenommen:
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br
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| Wir erhalten Anteil am Leben des Auferstandenen; sein Sieg über Sünde und Tod ist auch uns geschenkt und will unser Leben prägen.
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br
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span.slide Das bedeutet zweierlei:
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b
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i
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ul.nodisplay.nomarginbottom
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li.slide Wir werden auch einmal – nämlich wenn wir gestorben sind – auferstehen und für immer bei Gott und Christus sein.
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li.slide Für dieses irdische Leben bedeutet es aber: <u>Jesu <q>Lebensmodell</q> soll sich in unserem eigenen Leben ausprägen</u>:
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br
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| Wir sollen unser Leben in den Dienst Gottes stellen, und das heißt: in den Dienst an den Mitmenschen.
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br
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span.small (Ganz in dem Sinne, wie es Markus mit seiner <q>Lehre auf dem Weg</q> beschreibt und wie auch er Taufe und Eucharistie sieht.)
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h5.card-title Die christliche Gemeinde als <q>Leib Christi</q>
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blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5.slide
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p.mb-0
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| <i>Ein</i> Brot ist es.
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br
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| Darum sind wir <i>viele</i>
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br
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||
| <i>ein Leib</i>;
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br
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||
| denn <i>wir alle</i> haben teil
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br
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||
| an dem <i>einen</i> Brot.
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cite 1 Kor 10,17
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.card-text
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p.mb-0.slide
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||
| Dieser Satz macht deutlich, dass die Gemeinschaft mit Jesus Christus nicht etwas Individualistisch-Privates ist,
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| sondern auf die Gemeinschaft der Glaubenden abzielt.
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br
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||
| Dabei fällt auf: <b><i><q>Leib Christi</q> ist als Begriff bei Paulus mehrdeutig: er bezeichnet das eucharistische Brot, aber auch die Gemeinschaft der Glaubenden!</i></b>
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.alert.alert-primary.slide.mb-0
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p
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||
b
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||
i
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||
| Die <u>gemeinsame</u> Teilhabe der vielen an dem einen (eucharistischen) Brot [und damit an Christus] stellt auch Gemeinschaft untereinander her,
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| so dass die Gemeinde selbst ein einziger <q>Leib</q> ist:
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||
| Der im eucharistischen Mahl empfangene Leib Christi verbindet die Empfangenden zum Leib Christi.
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br
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| Dabei schwingt für Paulus bei <q>Leib Christi</q> im Sinne der Gemeinde die Vorstellung eines
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||
| Organismus mit,
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| in welchem die einzelnen <q>Organe</q> und <q>Glieder</q> füreinander sorgen (bzw. sorgen sollen).
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p.slide.mb-0
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||
| Paulus führt dies in 1 Kor 12 näher aus und betont dabei (dort und auch in 1 Kor 13) nachdrücklich,
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||
| dass sich niemand angesichts der Gnadengaben, die er als Glied des Leibes Christi erhalten hat,
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| über andere erheben soll, sondern dass man sie einsetzen soll zum Dienst an der Gemeinschaft und ihren Gliedern.
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br
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||
i
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||
| Wie nämlich die Gemeinschaft mit Christus in der Eucharistie keine nur geistige oder symbolische ist, sondern eine reale,
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| so muss auch die Gemeinschaft der Christen untereinander eine echte und reale sein, mit allem, was dazugehört;
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| und das schließt besonders die gegenseitige Hilfe ein.
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.card.slide.mb-5
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.card-body
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h5.card-title Taufe und Eucharistie – Sakramente der Gemeinschaft
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.card-text
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p.mb-0.slide
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i Beide Sakramente stehen – wie gesehen – im Dienst der Gemeinschaft mit Christus und der Glaubenden untereinander:
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ul.nodisplay.mb-0
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li.slide
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b Die Taufe gliedert in den <q>Leib Christi</q> ein: sie konstituiert die Gemeinschaft mit Christus und den anderen Gläubigen.
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br
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span.small Vgl. Gal 3,27-28 (<q>Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. ... Ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus</q>); 1 Kor 12,12-13 (<q>Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen ...</q>)
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li.slide
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b Die Mitfeier der Eucharistie aktualisiert diese Eingliederung in den <q>Leib Christi</q> je neu und setzt sie in Geltung.
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br
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span.slide Das bedeutet für die Praxis:
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ul.nodisplay
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li.slide Die Eucharistie sollte regelmäßig mitgefeiert und empfangen werden – als <q>Auffrischung</q> der Taufe bzw. der Gemeinschaft mit Christus und den anderen Gläubigen.
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li.slide Eigentlich angedacht ist eine <i>wöchentliche</i> Mitfeier am Sonntag als dem wöchentlichen Ostern.
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li.slide Dabei sind die Gespräche vor und nach dem Gottesdienst sowie die Interaktionen innerhalb des Gottesdienstes Ausdruck der Gemeinschaft mit Christus und untereinander.
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h2.mt-3.mb-2.slide Aus Fehlern lernen: Die Herrenmahlfeier in Korinth
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blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
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p.mb-0
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span.small
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| Wenn ich schon Anweisungen gebe: Das kann ich nicht loben, dass ihr nicht zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt.
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| Zunächst höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt; zum Teil glaube ich das auch. ...
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||
| Wenn ihr euch versammelt, ist das kein Essen des Herrenmahles; denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg
|
||
| und dann hungert der eine, während der andere betrunken ist.
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||
| Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und trinken?
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||
| Oder verachtet ihr die Kirche Gottes?
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||
| Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben?
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| Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben?
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||
| In diesem Fall kann ich euch nicht loben.
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br
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||
b
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||
| Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe:
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br
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||
| Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde,
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||
| Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: <q>Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!</q>
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||
br
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||
| Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: <q>Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies,
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||
| sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!</q>
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||
br
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||
| Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
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||
br
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span.small
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||
| Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
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| Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
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||
| Denn wer davon isst und trinkt, ohne den Leib zu unterscheiden
|
||
| der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. ...
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||
| Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine Brüder und Schwestern, wartet aufeinander.
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||
| Wer Hunger hat, soll zu Hause essen; sonst wird euch die Zusammenkunft zum Gericht. ...
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footer.blockquote-footer
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cite 1 Kor 11,17-34
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.card.slide.mb-3
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.card-body
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h5.card-title Kontext
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Soziale Spannungen und gemeinschaftsschädigende Missstände in der Gemeinde
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.card-text
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p.small Von ihnen ist im Ersten Brief an die Korinther immer wieder die Rede.
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||
p.slide Die Eucharistiefeier in Korinth war offenbar mit einem Sättigungsmahl verbunden – ähnlich wie wenn wir vor dem Gottesdienst frühstücken oder nach dem Gottesdienst beisammen bleiben und etwas essen.
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||
p.slide Die sozialen Spannungen in der Gemeinde haben sich auch in der Eucharistiefeier gezeigt, vor allem beim Sättigungsmahl.
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||
p.slide Dies ist für Paulus besonders schlimm: <q>kein Essen des Herrenmahles</q>, <q>zieht sich das Gericht zu</q>.
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||
p.slide
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||
| Das Wörtchen <q>unwürdig</q> im Hinblick auf Brot-Essen und Aus-dem-Kelch-Trinken bei der Eucharistie bezieht sich
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| – da es als Adverb(!) die Handlung qualifiziert –
|
||
| auf die ganzen Umstände des Herrenmahles, das Setting insgesamt, das <i>Wie</i> des Miteinander-Feierns
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||
| (und nicht auf den sittlichen Zustand des Einzelnen).
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p.slide.mb-0
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||
| Die Wendung <q>ohne den Leib zu unterschieden</q> (= recht zu beurteilen) meint dann:
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| ohne zu bedenken, dass die <i>Eucharistiefeier nicht irgend ein Essen</i> ist
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| und die versammelte Gemeinschaft durch die gemeinsame Teilhabe an dem einen Brot
|
||
| <q>Leib Christi</q> ist, was – nicht zuletzt bei der Feier der Eucharistie selber – die Verpflichtung nach sich zieht,
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||
| aufeinander zu achten, in Liebe füreinander zu sorgen
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||
| (und nicht jeder nur für sich).
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.card.slide.mb-3
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.card-body
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h5.card-title Grundaussagen zur (Feier der) Eucharistie
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.card.slide.mb-1
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.card-body
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h6.card-title
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q Das ist mein Leib <b>für euch</b>.
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.card-text
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p.slide
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| Das ist mein Leib = das bin ich, das ist mein Leben.
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+symbol("arrow-right")
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| Im Brot, das Jesus den Jüngern reicht, schenkt er sich selber.
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p.slide
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| Das Brot wird mit Jesus selbst bzw. seiner im Tod am Kreuz vollzogenen, leibhaftigen Selbsthingabe für die Seinen identifiziert,
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||
| mit der er sie aus der Gewalt von Sünde und Tod rettet.
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||
p.slide Im Essen des Brotes erhalten die Mitfeiernden Anteil daran, wird Jesu Tod ein Tod für dich und mich.
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||
p.slide
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||
| Weil Jesus das Brot mit sich selbst bzw. seiner Selbsthingabe indentifiziert,
|
||
| ist er im Mahl real personal gegenwärtig,
|
||
| aber nicht nur als Person,
|
||
| sondern in seinem <u>Dasein für die Seinen</u>, das im Tod am Kreuz seinen Höhepunkt gefunden hat,
|
||
| und gibt Anteil an sich selbst.
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||
p.slide
|
||
| Das <b>nimmt die Adressaten in die Pflicht</b>:
|
||
| ein unsoziales Verhalten, wie es sich in Korinth im Umfeld der Mahlfeier abspielt,
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||
| passt überhaupt nicht zum Inhalt des Deutewortes.
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.alert.alert-primary.slide.mb-0
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||
b
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||
i
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||
| Gefordert wird gegenseitige Rücksichtnahme im Geist der Liebe,
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| die der Liebe Jesu und der Liebe Gottes zu entsprechen versucht – bei der Eucharistiefeier selber,
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||
| und darüber hinaus im ganzen Leben.
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.card.slide.mb-1
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||
.card-body
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h6.card-title
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||
q Dieser Kelch ist <b>der neue Bund</b> in meinem Blut
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.card-text
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p.slide
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||
| Der kreisende und getrunkene Kelch, der den heilswirksamen Tod Jesu repräsentiert, <b>integriert die Mahlteilnehmer
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||
| in den durch Jesu Blut konstituierten Neuen Bund</b>.
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||
p.slide
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||
| Im gemeinsamen Mahl der Eucharistie erfährt die Gemeinde die gegenwärtige Gültigkeit des
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||
| in der Lebenshingabe Jesu Christi von Gott gestifteten Bundes und
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||
| werden die Mahlfeiernden als Volk Gottes zusammengebunden.
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||
br
|
||
| Das Herrenmahl hat also eine gemeinschaftsstiftende Intention und Funktion.
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||
p.slide
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||
| Hier spielt auch das zu 1 Kor 10,16-17 Gesagte eine Rolle: Die gemeinsame Teilhabe an Leib und Blut Christi
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||
| lässt die Gemeinde selber zum <q>Leib Christi</q> werden, zu einer Gemeinschaft also,
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||
| in der alle Glieder zusammen gehören und füreinander sorgen.
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.alert.alert-primary.slide.mb-0
|
||
b
|
||
i
|
||
| Der Bund, der in Jesu Sterben gründet, hat eine vertikale und eine horizontale Dimension:
|
||
br
|
||
| Er ist nicht nur ein Bund zwischen Gott und den Menschen,
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||
| sondern schließt auch das bundes-gemäße Verhalten zu den Mitchristen ein.
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||
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||
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||
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.card.slide
|
||
.card-body
|
||
h6.card-title
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||
| <b>Rahmung</b>: <q>Jesus, der Herr, nahm <b>in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde,</b> Brot</q>;
|
||
| <q>sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, <b>verkündet</b> ihr <b>den Tod des Herrn</b></q>.
|
||
br
|
||
| <b>Auftrag:</b> <q>Tut dies ... <b>zu meinem Gedächtnis</b>!</q> (2x!)
|
||
|
||
.card-text
|
||
p.slide Das <b>Herrenmahl vergegenwärtigt die Todesstunde Jesu</b> bzw. das Leben Jesu insgesamt als <q>Leben-für (die Menschen)</q>.
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||
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.card.slide.mb-1
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||
.card-body
|
||
h6.card-title
|
||
q in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde
|
||
.card-text
|
||
p.slide Paulus erinnert an den geschichtlichen Ursprung des Herrenmahles.
|
||
p.slide.mb-0
|
||
| Die christliche Eucharistiefeier hat damit nicht einen zeitlosen oder in die Urzeit weisenden Mythos
|
||
| (eine erdachte Göttergeschichte) zur Grundlage
|
||
| – wie viele andere religiöse Mahlfeiern zur Zeit des Paulus –,
|
||
| sondern ein geschichtliches Ereignis: die Kreuzigung Jesu und das <q>Letzte Abendmahl</q>, das darauf bezogen ist.
|
||
|
||
.card.slide.mb-1
|
||
.card-body
|
||
h6.card-title
|
||
q ausgeliefert
|
||
.card-text
|
||
p.slide
|
||
i Dieses eine Wort kann als verdichtete Kurzformel der ganzen Passion Jesu verstanden werden.
|
||
p.slide
|
||
| Es ist eine passive Formulierung ohne Angabe des Akteurs. Es kann somit als ein <q>passivum divinum</q> verstanden werden,
|
||
| d. h. die Aussage ist so zu interpretieren, dass es Gott selbst ist,
|
||
| der seinen Sohn zum Heil der Menschen in den Tod ausliefert.
|
||
p.slide.mb-0
|
||
| Damit ist dieses Wort, das im Neuen Testament öfter begegnet (Röm 4,25; 8,32; Gal 2,20; Mk 9,11; 10,33, 14,10),
|
||
| nicht nur eine historische Notiz oder auf den Verrat des Judas einzugrenzen, sondern
|
||
| schon an sich eine Heilsaussage:
|
||
br
|
||
i Im Tod Jesu ist Gott selbst Heil-schaffend aktiv; dieses Heil wird in der Eucharistie gegenwärtig und empfangen.
|
||
|
||
.card.slide.mb-1
|
||
.card-body
|
||
h6.card-title
|
||
q Tut dies zu meinem Gedächtnis!
|
||
.card-text
|
||
p.slide Aufruf zur regelmäßigen Wiederholung!
|
||
p.slide.mb-0
|
||
| <q>Gedächtnis</q> bzw. griechisch <q>anamnäsis</q> meint nicht einen rein mentalen und kognitiven Vorgang,
|
||
| nicht nur geistige Rückschau und Rückbesinnung, nicht nur Erinnerung,
|
||
| sondern <i>Vollzug und Vergegenwärtigung einer (für eine Gruppe) besonders wichtigen und maßgeblichen
|
||
| Vergangenheit in Worten und Handlungen</i>.
|
||
br
|
||
span.slide
|
||
| Es geht also nicht darum, Jesus einfach dankbar im Gedächtnis zu behalten,
|
||
| sondern darum, dass Jesus Christus selbst bei der Feier des Mahles zu den Seinen
|
||
| kommen und sie mit seiner Gegenwart und mit seinem Sieg über Sünde und Tod zugleich beschenken und verpflichten will.
|
||
|
||
|
||
.card.slide.mb-1
|
||
.card-body
|
||
h6.card-title
|
||
q verkündet ihr den Tod des Herrn
|
||
.card-text
|
||
p.slide
|
||
| Stellt noch einmal das ganze Mahl in den Horizont des Kreuzestodes Jesu.
|
||
p.slide
|
||
| Das Mahl selbst ist eine Verkündigung des Todes Jesu;
|
||
| der Tod Jesu ist – zusammen mit der Auferstehung – der eigentliche Inhalt (das <q>Thema</q>) jedes christlichen Gottesdienstes.
|
||
| Ferner gilt, dass die Form der Feier dem entsprechen muss – was bestimmte Verhaltensweisen fordert und andere ausschließt.
|
||
p.slide.small
|
||
| An anderen Stellen (nicht nur) im Ersten Brief an die Korinther hebt Paulus ausdrucklich hervor,
|
||
| dass (besonders sein eigener) christlicher Verkündigungsinhalt Christus <i>als Gekreuzigter</i> ist
|
||
| und dass dieses Bekenntnis zu Christus als dem Gekreuzigten Folgen haben muss im Leben als Christ
|
||
| (ganz analog zur <q>Lehre auf dem Weg</q> im Markus-Evangelium).
|
||
br
|
||
| In diesem Sinne steht die Gegenwart bis zur Wiederkunft Jesu unter dem Vorzeichen des Kreuzes.
|
||
p.slide
|
||
| Gerade weil das Mahl sich auf den geschichtlichen und realen Tod Jesu am Kreuz bezieht, der als
|
||
| maßgebliche Vergangenheit vergegenwärtigt wird,
|
||
| ist es mit einer heiligen Ernsthaftigkeit zu feiern, die Ursprung und Inhalt nicht vergisst.
|
||
br
|
||
span.slide Paulus verdeutlicht dies auch durch die Gerichtsthematik in den VV 27-32!
|
||
.alert.alert-primary.slide.mb-0
|
||
b
|
||
i
|
||
| Paulus richtet sich gegen eine Geschichtsvergessenheit, die Jesu Leben, Leiden und Sterben vergisst – also nur
|
||
| den Auferstandenen, nicht aber den Gekreuzigten sieht –,
|
||
| und bringt Ernst und Verantwortung in die Feier (und das christliche Leben insgesamt) hinein.
|
||
|
||
|
||
.card.slide
|
||
.card-body
|
||
h6.card-title
|
||
q ... verkündet ihr den Tod des Herrn, <b>bis er kommt</b>.
|
||
.card-text
|
||
p.slide
|
||
| Der Ausblick auf das kommende Reich Gottes gehört zum Herrenmahl fest dazu;
|
||
| das Mahl wird in Erwartung des Wiederkommens Jesu gefeiert.
|
||
p.slide
|
||
| Einerseits erweist sich die Eucharistie als <b><q>Sakrament der Zwischenzeit</q></b>, das den Christen dabei hilft,
|
||
| die Strecke zu überbrücken, die noch zurückzulegen ist bis zur endgültigen Offenbarung
|
||
| des Herrn am Ende der Tage.
|
||
p.slide
|
||
| Andererseits wird durch den Ausblick auf die Wiederkunft Jesu auch Ernsthaftigkeit und Verantwortung im
|
||
| Hinblick auf das christiche Leben und besonders die Eucharistiefeier eingeschärft –
|
||
| wird Jesus bei seiner Wiederkunft doch über die Welt zu Gericht sitzen.
|
||
p.slide.mb-0
|
||
| So erinnert Paulus daran, dass christliche Existenz aus der Spannung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lebt,
|
||
| wie sich auch bei der Eucharistiefeier zeigt.
|
||
|
||
|
||
.alert.alert-primary.slide
|
||
p
|
||
b
|
||
i
|
||
| In dankbarer, aber auch ernsthafter Vergegenwärtigung des Todes Jesu [Vergangenheit]
|
||
| wird das Herrenmahl gefeiert.
|
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p.slide
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| Es erneuert die Zugehörigkeit zum in Jesu Tod geschlossenen <q>(Neuen) Bund</q> bzw. zum <q>Leib Christi</q> [Gegenwart],
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br
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| erneuert also einerseits die Verbindung mit Christus, dessen (verborgene, aber reale, im Zeichen des Mahles begangene) Gegenwart
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| als des gekreuzigten und auferstandenen Herrn es vermittelt [Zuspruch];
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br
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| andererseits erneuert es die Verbindung zu den anderen Christen und verpflichtet – gerade als Gedächtnis des Todes Jesu – zu einem Leben aus dem Glauben:
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| ein Leben aus dem Geist der Liebe und der Hingabe füreinander – beim Herrenmahl selbst und im ganzen Leben [Anspruch].
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| Mahlfeier wie christliches Leben insgesamt sind im Horizont der Wiederkunft Jesu zu verstehen, die wir als Vollendung aller Welt und Zeit erwarten [Zukunft];
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| damit wird auch zu Ernsthaftigkeit und Verantwortung gerufen, wird Christus doch als <q>Richter der Lebenden und Toten</q> erwartet.
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