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h5.card-title
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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br
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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.card.mb-1.konzentr-4
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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.slide.mb-3
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hr
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.
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br
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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br
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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br
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| und er lebte von wildem Honig.
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br
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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br
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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br
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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br
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube in ihn hineinkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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br
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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br
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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br
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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br
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p.card-text.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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br
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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br
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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br
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| Der begann zu schreien:
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br
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q
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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br
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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br
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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br
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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br
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q
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| Schweig und verlass ihn!
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br
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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br
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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br
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q
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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br
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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h5.card-title
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Anfang vom Ende der „unreinen Geister“
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hr
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ul.card-text
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li Markus erzählt die erste Austreibung eines Dämons, eines unreinen Geistes.
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li Sehr passend dazu findet sich in der Mitte der konzentrischen Gliederung die Erzählung von der Versuchung Jesu, also seine Auseinandersetzung mit dem Satan.
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li
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| Die Frage des Dämon an Jesus: „Bist du gekommen, um uns uns Verderben zu stürzen?“ beantwortet der Fortgang der Erzählung indirekt mit Ja.
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li
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| Mit Jesus hat das Ende des Dämonischen begonnen, letztlich – nimmt man die Mitte der Konzentrik dazu – das Ende der Herrschaft Satans insgesamt.
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h5.card-title
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Im Kampf gegen die Herrschaft des Satan bzw. das Besessensein durch einen <i>unreinen</i> Geist
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Versuchungserzählung als Mitte der konzentrischen Gliederung macht deutlich:
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br
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| Der unreine Geist – bzw. der Mensch, der von ihm besessen ist – ist dem Bereich Satans zuzuordnen.
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li
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| Dem gegenüber steht – als Einwirkung des oberen Endes der konzentrischen Gliederung – der Ruf, sich in den Dienst Gottes zu stellen.
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li
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| Wieder wird also letzlich das Gegenüber Gott ↔ Satan inszeniert und darin die Dämonenaustreibung verortet.
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li
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| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klar ethische Ausrichtung hat,
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br
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| das Gegenüber Gott ↔ Sünde in Röm 6, auf das wir in den vorhergehenden Erzählungen gestoßen sind, schon aus sich eine ethische Konnotation hat („nicht mehr Diener der Sünde“)
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br
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| und Markus selbst dann in Mk 7,14-23 „unrein“ in einem ethischen Sinne definieren wird,
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br
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| wird man so interpretieren müssen:
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br
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i
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| Der mit einem unreinen Geist Besessene ist ein Mensch, dessen ethisches Verhalten ihn als „Diener Satans/der Sünde“ erweist
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| (und nicht als „Diener Gottes“).
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li
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| „Besessensein“ meint in diesem Kontext, dass der Mensch in seinem Verhalten „gefangen“ ist:
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ul.card-text
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li jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache;
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li jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
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li jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
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li jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
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li
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| Es braucht daher ein rettendes Ereignis, eine rettende Begegnung, die so mächtig ist, dass der Mensch aus seinem Besessensein befreit wird.
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br
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| Dieses Ereignis ist hier die Begegnung mit Jesus bzw. mit seiner Lehre.
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li
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| So kann der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ speziell in dieser Erzählung auch auf die Sendung Jesu bezogen werden,
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br
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| wie insgesamt diese Erzählung auf das Gekommensein Jesu einen klaren Schwerpunkt legt („Bist du gekommen ...“ als Frage des Dämon an Jesus):
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br
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i
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| Jesu Sendung steht ganz im Dienste des Kommens Gottes zu den Menschen, das als notwendige Kehrseite das Stürzen der Dämonen – und letztlich Satan selbst –
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| ins Verderben mit sich bringt.
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br
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| Dies wird in dieser Erzählung „bebildert“.
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br
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span.small
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| Im weiteren Verlauf des Evangeliums wird deutlich werden, wie das Ausführen der Sendung Jesu auch zum ethischen Charakter
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| von „Bereitet den Weg des Herrn“ passt.
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li.small
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| Die hier gebotene Interpretation von „Besessensein mit einem unreinen Geist“ klingt fast aufgeklärt und passt auch ins 21. Jahrhundert.
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br
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| Doch muss man aufpassen, dass man das christologisch-soteriologische Element nicht übersieht und die Realität der gefangennehmenden Sünde nicht banalisiert.
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| Sonst ist man schnell bei der Nicht-Notwendkeit der Erlösung durch Christus – und hat den christlichen Glauben entleert.
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li.small
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| Es bleibt auch festzuhalten, dass man damals bestimmte Krankheiten als Besessenheit durch Dämonen deutete.
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| Zum Teil können anhand von Beschreibungen dieser Krankheiten heutige Ärzte genau sagen, um welche Krankheiten es sich
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| handelte (z. B. Epilepsie). Diese Krankheiten, denen man – anders als z. B. Brüchen
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| oder Erkältungen – nicht Herr werden konnte, deutete man als Besessensein durch
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| einen mächtigen Dämon, der einen Menschen gefangen hält und an einem normalen
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| Leben hindert.
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.card-body
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h5.card-title
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| Verkehrte Welt
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h6.card-subtitle.text-muted Die Lebensinsel in der Wüste – der unreine Geist in der Synagoge
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Erzählung von der Versuchung Jesu – Mitte der konzentrischen Gliederung – erzählt unter anderem, wie mitten in der Wüste der von Satan beherrschten Gottferne um Jesus herum eine Lebensinsel ersteht;
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br
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| am Ort des Todes macht sich das Leben, die „Neue Schöpfung“ breit.
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li
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| Hier nun stößt Jesus in der Syngoge – also einem Ort, der dem Gottesdienst gewidmet ist – auf einen Menschen, der von einem unreinen Geist besessen ist,
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| mithin also dem Bereich des Satan und also der Gottferne angehört.
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li
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| Dass dieser Kontrast von Markus bewusst hergestellt ist, zeigt der weitere Fortgang des Evangeliums,
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| wo religiöse Autoritäten sich gegen Jesus stellen (in Mk 3,1-6 im Kontext der Synagoge!) oder Jesus die ethische Praxis der
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| (sich als besonders fromm gebenden) Pharisäer kritisiert.
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br
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| Mithin begegnet hier eine indirekte Anklage, die dann bei der Tempelreinigung ausgesprochen werden wird:
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| Der Ort des Gottesdienstes ist zu einer „Räuberhöhle“ geworden.
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.card-body
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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hr
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ul.card-text
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li.small
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| Man könnte geneigt sein, hier an jene zu denken, die den Ruf Jesu im ganzen Gebiet von Galiläa verbreiten;
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| das wäre in gewisser Weise auch eine Analogie zu Johannes dem Täufer, der auf den kommenden Stärkeren hinweist.
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br
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| Doch bleiben die Träger des Rufes Jesu ohne direktes Subjekt; dies fällt auf und stellt sich gegen die genannte Deutung.
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li
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| Das einzige Gegenüber im Dialog mit Jesus ist der unreine Geist (mit dem Geheilten wechselt Jesus kein Wort!).
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li
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| Dieser fragt Jesus auch, ob er gekommen sei, Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen – womit auf die Sendung Jesu Bezug genommen wird,
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| die sich (auch) mit dem Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b verbinden lässt;
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br
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span.small
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| in der vorangehenden Erzählung, der Berufung der ersten Jünger, war jedenfalls klar Jesus der Bote Gottes nach Mal 3,1; Ex 23,20.
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li
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| Wissend, dass Jesus tatsächlich selber ins „Verderben“ (→ Kreuz) gegangen ist, um Sünde und Satan zu vernichten, lässt sich sagen:
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br
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i
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| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf Jesus im Hinblick auf den unreinen Geist zu beziehen:
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br
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| Jesus geht – als göttlicher Bote – dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesem – und Seinesgleichen – den Weg ins Verderben zu bahnen,
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| sie also ins Verderben zu stürzen.
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br
|
||
| Das ist seine göttliche Sendung.
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||
.card-body
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h5.card-title
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||
q Du bist der Heilige Gottes – uns ins Verderben zu stürzen
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||
br
|
||
q Evangelium von Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes
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||
hr
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ul.card-text
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||
li Die Wendung „Sohn (eines) Gottes“ spiegelt sich im „Bekenntnis“ des unreinen Geistes: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“.
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||
li Analog wird „Evangelium“ damit gefüllt, dass Jesus offensichtlich gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
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.card-body
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h5.card-title
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||
q er lehrte wie einer, der Vollmacht hat
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||
br
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||
q Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht ...
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hr
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ul.card-text
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||
li Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
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li
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| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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br
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||
| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
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||
br
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||
i So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
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li
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| Die gelungene Dämonenaustreibung bestätigt jedenfalls die Vollmacht Jesu und die
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||
| Gültigkeit seiner Lehre.
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li Inhaltlich bleibt die Lehre Jesu unbestimmt – eine Lücke!
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li.small
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| Aus dem bisherigen Geschehen und besonders der inhaltlich stark geladenen „fortschreitenden Konzentrik“ bis zu dieser Erzählung mag man hier einiges ergänzen.
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br
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||
| Ohne diesen Blick des „sehenden Lesers“ bzw. ohne das Wissen, was im Evangelium noch kommen wird,
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||
| bleibt die Lücke aber bestehen. Das will beachtet sein.
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li.small
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||
| Hier muss uns bewusst werden, was der „unbedarfte Leser“ bisher erzählt bekommen hat:
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ul.card-text
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||
li Er hat von einem himmlischen Sendungsbefehl gehört, der ihn an die großen Ereignisse zum Heil Israels erinnert – das lässt Großes erahnen.
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||
li Ihm wird von Johannes dem Täufer und einer Taufe erzählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
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li
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| Er wird Zeuge der Taufe Jesu. Als einziger – außer Jesus selbst – wird er Zeuge phantastischer Ereignisse rund um die Taufe Jesu;
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||
| die „Überschrift“ des Evangeliums wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
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||
li
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||
| Gleich nach der Taufe wird Jesus in Versuchung geführt.
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||
br
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||
| Über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erfährt der Leser aber nichts;
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| er kann sich zwar manches denken, doch wird er geheimnisvoll in der Luft hängen gelassen.
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li
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| Jesus ruft zu Umkehr auf – wie schon Johannes der Täufer – und verkündet das Evangelium Gottes, das mit dem Nahegekommensein des Gottesreiches zusammenhängt.
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br
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||
| Inhaltlich bleibt das Evangelium aber ansonsten unbestimmt. – Und was das Nahegekommensein des Gottesreiches nun bedeutet bzw. mit sich bringt – außer, dass sich damit der Ruf zur Umkehr verbindet – ist auch verschwiegen.
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li
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||
| Der Leser wird Zeuge der Berufung der ersten Jünger, die Jesus um sich schart und denen er einen doch etwas zwielichtigen Auftrag geben wird (→ „Menschenfischer“);
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| er wundert sich vielleicht auch über die Radikalität der Reaktion der in die Nachfolge Gerufenen.
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||
li
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||
| Schließlich erfährt er von der ersten Austreibung eines unreinen Geistes und vom Staunen der Menge, weniger über das Wunder als vielmehr über die Lehre Jesu,
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||
| die für ihn inhaltlich unbestimmt bleibt.
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br
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||
| Dass Jesus das Wunder wirken kann, hängt für ihn wohl eher damit zusammen, dass Jesus „der Heilige Gottes“ ist;
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||
| er weiß ja schon, dass Jesus „Sohn Gottes“ ist.
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||
li
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||
| Es sind also wunderbare und zugleich wundersame Dinge, die der Leser bisher erfahren hat;
|
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br
|
||
| wie aber das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich und die „Lehre Jesu“ inhaltlich zu füllen sind – das ist bisher offen!
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
q ... wie einer der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten
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||
hr
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ul.card-text
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||
li Deutlich hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders</i> in Inhalt und Mächtigkeit.
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li
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||
| Dabei darf man nicht an ein Unvermögen einiger oder damaliger Schriftgelehrter denken.
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br
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||
| Vielmehr sind die <i>Schrift</i>gelehrten durchsichtig auf die Heiligen Schriften Israels, insbesondere die Tora, die traditionell Mose zugeschrieben wird
|
||
| und die der jüdische „Weg zum Heil“ ist.
|
||
li
|
||
| Durch die Betonung der offensichtlichen Vollmacht Jesu gerade auch gegenüber den Dämonen und das diesbezügliche Abheben Jesu von den Schriftgelehrten bzw. den Heiligen Schriften Israels
|
||
| wird eine Insuffizienz der Tora genau in diesem Punkt angedeutet.
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
q .... mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation
|
||
h6.card-subtitle.text-muted
|
||
| Charakterisierung der Menschen in der Synagoge nach
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||
span.bibelstelle Phil 2,15
|
||
hr
|
||
ul.card-text
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||
li
|
||
| Die Erzählung vom Wüstenaufenthalt Jesu bzw. seiner Versuchung, die jetzt die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet, wurde bereits mehrfach mit
|
||
span.bibelstelle Phil 2,14-15
|
||
| in Verbindung gebracht:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| Tut alles ohne Murren und Bedenken,
|
||
br
|
||
| damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel
|
||
br
|
||
i mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation,
|
||
br
|
||
| unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.
|
||
li
|
||
| Von dort aus lassen sich auch die Menschen in der Synagoge charakterisieren:
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Der Mensch, der von einem unreinen Geist besessen ist, kann als Angehöriger einer „verkehrten Generation“ verstanden werden;
|
||
| der Ausdruck ist nach dem Kontext im Philipperbrief ethisch zu verstehen.
|
||
li
|
||
| Die anderen Menschen in der Synagoge staunen und fragen sich angesichts der Lehre Jesu;
|
||
| sie stellen auch eine Unterscheidung zwischen Jesus und den Schriftgelehrten fest.
|
||
br
|
||
| Insgesamt aber ist alles von „Verwirrung“ geprägt.
|
||
li
|
||
| Immerhin bricht die abschließende Notiz, dass sich der Ruf Jesu in ganz Galiläa verbreitet, das eher negative Bild auf:
|
||
br
|
||
| Wenn auch verwirrt, werden die Menschen zu Boten Jesu, was sich in der übernächsten Erzählung positiv auswirken wird.
|
||
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
q Schweig!
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Ein erster Blick auf die Schweigegebote im Evangelium nach Markus
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li In allen Galiläa-Teilen des Evangeliums (und nur dort!) begegnen Schweigegebote, die Jesus in bestimmten Situationen ausspricht:
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen darum, wer er ist
|
||
br
|
||
| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu).
|
||
li
|
||
i Im Hinblick auf Wunder, die nicht weitererzählt werden dürfen
|
||
br
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen).
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| Die Aufforderung Jesu an den Dämon, zu schweigen, ist hier unmittelbar nach dessen Bekenntnis gesprochen und bezieht sich also darauf.
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span.small Das Wunder selbst wird nicht mit einem Schweigegebot belegt – dass es weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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li Der Aufforderung zum Schweigen korrespondiert hier geheimnisvoll, dass die Lehre Jesu durch den Evangelisten verschwiegen wird.
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| Dies legt nahe, dass beides zusammengesehen werden muss:
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| Jesu – hier noch verschwiegene – Lehre enthält offenbar
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| Aussagen, die das Wissen darum, wer er ist, notwendig ergänzen;
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| daher wird dieses Wissen bzw. die diesbezüglichen Bekenntnisse
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| mit einem Schweigegebot versehen.
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| Gerade angesichts dessen, dass man sich – besonders als „unbedarfter Leser“ – sich einiges zusammenreimen kann – nicht zuletzt aus den Stichworten „Heiliger Gottes“ und „Sohn (eines) Gottes“ –,
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| ist dieses Schweigegebot ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild:
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| Aus den Hoheitstiteln allein – die Jesus z. B. mit Kaiser Vespasian „teilt“ – könnte man ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
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| Ein solcher Jesus Christus darf nicht verkündet werden!
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| Man wird also sagen können:
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| Wo Schweigegebote sich auf Jesu Person beziehen („wer er ist“, Bekenntnisse), signalisieren sie,
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| dass diese Aussagen in den größeren Kontext der Lehre Jesu einzubinden sind.
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| Der „sehende Leser“ kann hier aber schon weitergehende Bezüge herstellen:
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| Indem das Staunen über die Lehre Jesu die Erzähung rahmt und man – als „sehener Leser – gelernt hat,
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| sich bei der Auslegung auch durch die Konzentrik leiten zu lassen,
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| wird man so interpretieren dürfen, dass die Mitte der Erzählung einen Hinweis enthält, was die Lehre Jesu beinhaltet.
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| Just in der Mitte der Erzählung geht es um die Sendung Jesu:
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| der Dämon fragt Jesus, ob dieser gekommen sei, ihn und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen.
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| Unterstützend ist daran zu erinnern, dass sowohl die Aussage „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her,
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| der deinen <i>Weg</i> bahnen wird“, als auch der Imperativ „Bereitet den <i>Weg</i> des Herrn!“ (→ je oberes Ende der konzentrischen Gliederung!)
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| auf die <i>Sendung Jesu</i> bezogen werden kann (s. o.).
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| Die Frage des Dämon kann schon aus der Erzählung selbst mit einem Ja beantwortet werden,
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| der „sehende Leser“ weiß aber bereits darum, dass Jesus vor
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| dem Dämon und Seinesgleichen her selber den Weg ins Verderben geht (→ Tod am Kreuz), um ihnen damit den Weg ins Verderben zu bahnen
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| und sie so ins Verderben zu stürzen.
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| Damit hat sich Jesus auf einzigartige Weise in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen stellt.
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| So wird klar, dass die Lehre Jesu sich auf den <i>Weg</i> beziehen muss,
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| den er zur Ausführung seiner Sendung auf sich nimmt: den Weg ans Kreuz!
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| Die Teile „In Galilaä/Judäa auf dem Weg“ werden dies bestätigen.
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i Durch diesen Weg ist Jesus zu dem geworden ist, dem die Hoheitstitel gebühren:
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i Der, dem die Engel dienen, ist der, der selber als Diener in die Wüste gegangen ist.
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| Allerdings ist dieser Weg genau das Gegenteil von dem, was man vom „Sohn (eines) Gottes“ erwarten würde:
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| Nicht Hoheit, sondern Erniedrigung.
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| Was der Dämon ‚bekennt‘, ist ‚wahr‘; und doch ist es – wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammenhängende Lehre kennt –
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| für sich allein genommen verführerisch und irreführend, verzerrend unvollständig.
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| Für den „sehenden Leser“ war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
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| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
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| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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h5.card-title Jesu Lehre: Das Evangelium Jesu Christi
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h6.card-subtitle.text-muted Von der Kraft des Evangeliums
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li Wie durch die obigen Ausführungen deutlich wurde, kann die „Lehre Jesu“ inhaltlich mit seinem Weg ans Kreuz gefüllt werden.
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li Dieser Weg ans Kreuz ist – zusammen mit der Auferstehung – das „Evangelium Jesu Christi“.
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li So lassen sich „Evangelium Jesu Christi“ im oberen und „Lehre Jesu“ im unteren Ende der konzentrischen Gliederung aufeinander beziehen.
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| Dies erklärt – mit Rückgriff auf
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span.bibelstelle Röm 1,16
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| – auch die Wirkmächtigkeit der Lehre Jesu:
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q.bibeltext
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| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der glaubt
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h5.card-title Taufe Jesu und Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu will um sich greifen
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li Beide Erzählungen waren schon als Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung verbunden.
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| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das – in der Taufe Jesu „gegenwärtige“ –
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| christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
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| darauf bezieht sich der Glaube.
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| Mit der Auferweckung des Gekreuzigten durch Gott (→ „Wohlgefallen“!) verbindet sich auch die Forderung, das eigene Leben am Weg Jesu ans Kreuz auszurichten (→ Ruf zur Umkehr),
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| um das künftige Sein bei Jesus zu erlangen.
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| Diese Zusammenhänge bestätigen, dass die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung inhaltlich mit dem
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| „Evangelium Gottes/Jesu Christi“ zu füllen ist und jene Erzählung dessen Auswirkungen bebildert:
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| Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes legt Zeugnis ab, wie das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu seine Kraft entfaltet
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| zur Befreiung des Menschen aus der Hand des Satan/der Sünde.
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h5.card-title Der Vorläufer und die Nachfolger Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Beide im Dienste des Stärkeren
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ul.card-text
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li Wie Johannes der Täufer Jesus vorausging, so folgen die Jünger Jesus nach.
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| Wie die Gewandung des Johannes eine Radikalität ausdrückt in Analogie zu Elija,
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| so spricht auch eine Radikalität aus der Berufung der ersten Jünger, die nach der Berufung des Elischa – des Schülers Elijas – gestaltet ist.
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| Johannes selber praktiziert eine Umkehrtaufe und weist auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
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| die Jünger werden diese Geisttaufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
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ul.card-text
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li Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
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li Beide haben damit – wie Jesus (Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung) – eine Sendung, die gegen Dämonen, Satan und Sünde gerichtet ist.
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| Das Verlassen des Vaters durch die Söhne des Zebedäus – womit sie aus einer Gesellschaft des „Habens“ und „menschlicher Macht“ ausbrechen –
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| spiegelt sich in der Wüsten-Askese Johannes des Täufers;
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| seine „Taufe des Sinneswandels“ wiederum im Sinneswandel der Zebdäussöhne.
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| Beides ist zu verbinden mit Jesu „Weg in die Wüste“ (→ Mitte der konzentrischen Gliederung),
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| der für Jesus ein „Weg ins Verderben“ ist (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung),
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| ein Weg der Erniedrigung des „Sohn (eines) Gottes“ bis hin ans Kreuz (→ Phil 2,6-11).
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