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| Es geschah aber: Als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte,
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| da stand er am See Gennesaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen
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| und wunschen ihre Netze.
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| Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren.
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| Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.
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| Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon:
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| <q>Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!</q>
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| Simon antwortete ihm:
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| <q>Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.
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| Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.</q>
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| Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen.
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| Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen.
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| Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken.
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| Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte:
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| <q>Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr!</q>
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| Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten;
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| ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten.
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| Da sagte Jesus zu Simon: <q>Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.</q>
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| Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgte ihm nach.
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cite Lk 5,1-11
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h5.card-title Jesus, der Menschenfischer
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| Lukas gestaltet die Szenerie im Vergleich zur Mk 1,16-20 um und greift einen Gedanken auf,
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| der sich bei Markus erst in 4,1-2 findet: Weil die Menge Jesus bedrängt, <q>flüchtet</q> dieser in ein Boot.
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| Von diesem Fischer-Boot aus verkündet Jesus nun das Wort Gottes.
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| Lukas illustriert damit, was Menschenfischer sein zunächst und zuerst bedeutet:
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br
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i
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| Den Menschen das Wort Gottes verkünden und sie gerade so zusammensammeln.
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p
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| Gleichzeitig erscheint durch die Gestaltung der Szene Jesus selbst sehr augenfällig als
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| <i>erster</i>, prototypartiger Menschenfischer.
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| Indem die Erzähung abschließend festhalten kann, dass Petrus und die Söhne des Zebedäus Jesus folgen,
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| hat sich Jesus tatsächlich als Menschen<i>fischer</i> erwiesen,
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| der Menschen durch sein Wirken – hier sein doppeltes Wort an Petrus und das dieses bekräftigende Wunder – <q>eingefangen</q> hat.
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| Während der erste Teil der Erzählung Jesus als Menschenfischer zeichnet, der das <q>Wort Gottes</q> verkündet,
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| illustriert der letzte, kurze Teil also, was als <i>Folge rechten Hörens</i> erwartet ist
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| (im Sinne eines <i>erfolgreichen <q>Menschen<b>fischen</b>s</q></i>):
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p.mb-0.ml-3
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i die alte Existenz hinter sich lassen
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span.small (hier: <q>sie zogen die Boote an Land, verließen alles</q>),
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br
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i aufbrechen und Jesus nachfolgen
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span.small (hier: <q>folgten ihm [= Jesus] nach</q>)
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br
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i in der Gemeinschaft der Glaubenden
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span.small (hier: Petrus nicht allein, sondern mit den Söhnen des Zebedäus)
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br
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i – was auch immer das im eigenen Leben bedeuten mag.
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| Dass und wie dies im Spannungsfeld von <q>Auf dein Wort hin!</q> und <q>Ich bin ein sündiger Mensch!</q> geschieht,
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| bebildert diese Erzählung an Petrus – dazu später mehr.
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h5.card-title
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q Menschen fangen
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p
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| Der Begriff <q>Menschenfischer</q> hat in der damaligen Zeit einen negativen Klang,
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| vergleichbar unserem <q>Nepper, Schlepper, Bauernfänger</q>;
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br
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| das kommt ja wohl auch davon, dass das im Fischernetz Gefangene zu Tod und Verzehr bestimmt ist ...
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p
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| Vom Kontext im Evangelium her ist zwar klar, dass es sich bei <q>Menschen fangen</q> im Munde Jesu um etwas Positives handelt,
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| aber Lukas will das auch durch seine Wortwahl unterstreichen:
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br
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| Er ersetzt den Ausdruck <q>Menschenfischer</q> (Mk/Mt) durch <i><q>Menschen (lebendig) fangen</q></i>.
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br
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| Das gleiche Wort bedeutet auch <q>beleben</q>, <q>wiederbeleben</q>!
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i
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| So wird das Fischerboot zum Rettungsschiff, das Netz zum Rettungsring, das verkündete Wort
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| zur rettenden Botschaft!
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h5.card-title
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q Auf dein Wort hin
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p
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| Die Antwort des Petrus auf den Auftrag Jesu, die Netze zum Fischfang auszuwerfen, klingt
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| in der ersten Hälfte ernüchternd:
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br
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| In der günstigen Nachtzeit wurde nichts gefangen. Und jetzt ist man am hellen Tag,
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| der ohnehin eher Misserfolg verspricht.
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p
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| Die zweite Hälfte der Antwort drückt dann schon den Glauben des Jüngers aus: <q>Auf <i>dein Wort</i> hin ...</q>.
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p
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| Interessant ist, dass Petrus zwar den eigenwilligen Auftrag Jesu, <i>jetzt</i> die Netze auszuwerfen,
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| kommentiert, aber – anders als Maria bei der Verkündigung der Geburt Jesu –
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| nicht auf eine weitere Bekräftigung oder ein Zeichen wartet:
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| er handelt voll Vertrauen auf Jesu Wort hin.
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p
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| Das Wort Jesu gibt Petrus nicht nur – gegen alle Wahrscheinlichkeit gerichtete – Zuversicht,
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| sondern bewirkt auch das Wunder des großen Fischfangs, welches wiederum die Wirkmächtigkeit des Wortes Jesu unterstreicht.
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br
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| Aber es brauchte auch das <q>Auf dein Wort hin!</q> des Petrus;
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| es braucht die vertrauende Bereitschaft, Jesus zu folgen.
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| Anzumerken ist hier, dass Lukas in Lk 4,31-41 einige Wunderheilungen erzählt,
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| in denen insbesondere Jesus wirkmächtiges Wort unterstrichen wird.
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br
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| In 4,36 fragen sich die Zeugen des Wunders:
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| <q>Was ist das für ein <i>Wort</i>? Mit <i>Vollmacht und Kraft befiehlt</i> er den unreinen Geistern und sie fliehen.</q>
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br
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| Bei der Heilung des Schwiegermutter des Petrus in Lk 4,38-39 schreibt Lukas <q>Er beugte sich über sie und <i>gebot</i>
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| dem Fieber.</q> In Mk 1,31 heißt es dagegen: <q>und er ging zu ihr,
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| fasste sie an der Hand und richtete sie auf.</q> Lukas betont das wirkmächtige Wort Jesu und bereitet durch diese Erzählungen
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| das <q>Auf dein Wort hin</q> des Petrus vor.
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h5.card-title
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q Ich bin ein sündiger Mensch
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p
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| Die spontane Reaktion des Petrus auf den überwältigenden, durch Jesu Wort gewirkten Fischfang
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| entspricht der (alttestamentlichen) Reaktion des Menschen, wenn er dem Göttlichen begegnet:
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br
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| er erkennt seine Niedrigkeit, Unwürdigkeit, Sündhaftigkeit, hier durch die Geste verstärkt: Petrus geht auf die Knie.
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p
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| Die Antwort Jesu entspricht ihrerseits diesem Schema: <q>Fürchte dich nicht!</q> in
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| Verbindung mit einer göttlichen Intervention bzw. einem göttlichen Auftrag.
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br
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| Die Szenerie malt also aus, wie Petrus dem Göttlichen in Jesus begegnet, der ihn in Dienst nimmt.
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p
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| Dass Petrus aber nicht nur erschrickt und/oder sich fürchtet (wie vor ihm Zacharias, Maria, die Hirten),
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| sondern sagt <q>Ich bin ein sündiger Mensch!</q>, das ist sicher bedacht von Lukas so erzählt.
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p
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| Der Leser weiß ja wohl doch schon um das Versagen des Petrus während der Passion Jesu.
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br
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| Er weiß aber auch, dass Petrus am Anfang dessen steht, was Kirche wurde – vor Ostern wie nach Ostern.
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br
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| Beide Aspekte kommen bereits hier zusammen.
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| So unterstreicht Lukas gerade an Petrus den Sünde überwindenden
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| Neuanfang in Jesus, der wenig später sagen wird: <q>Ich bin nicht gekommen, um Gerechte, sondern Sünder
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| zur Umkehr zu rufen.</q> (Lk 5,32).
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h5.card-title Petrus, der Menschenfischer – auf Jesu Wort hin
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blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5
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| Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!
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cite Lk 5,10
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h6.card-title Das <q>Einfangen</q> des Petrus
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p
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| Nach diesem Wort Jesu geht die Erzählung sehr schnell zu Ende; es wird <q>nur</q> noch erzählt,
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| dass Petrus und die Söhne des Zebedäus ihre Boote an Land ziehen, alles verlassen und Jesus nachfolgen,
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| ihm also <q>ins Netz gegangen</q> sind.
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p
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| Das <q>Auf dein Wort hin!</q> des Petrus ist schon gesprochen; es behält auch hier seine Gültigkeit
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| und wird vollzogen.
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p
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| Der überreiche Fischfang ist jener Moment, der auch und gerade für Petrus alles verändert:
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br
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| Als das Wunder geschieht, als Petrus dem Göttlichen in Jesus, wirklich dem Wort Gottes begegnet,
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| da geht es nicht mehr um das Fangen von Fischen, sondern um das <q>Einfangen</q> des Petrus für seine künftige Aufgabe.
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p
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| Das ist der Dreiklang dieser Erzählung:
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br
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| <u><i>Auf Jesu Wort hin</i></u> <i><b>Fische</b> fangen</i>, um <i><b>Petrus</b></i> zu <i>fangen</i> zum <i><b>Menschen</b> fangen</i>
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| <u><i>auf Jesu Wort hin</i></u>.
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| Wie das Wort <q>Fahr hinaus und werft eure Netze aus!</q> den überreichen Fischfang bewirkt,
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| so fängt das Wort <q>Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!</q> in Verbindung
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| mit dem reichen Fischfang den Petrus ein: er verlässt alles und folgt Jesus nach.
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h6.card-title Die Zukunft des Petrus: getragen von Jesu Wort
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| Formal bilden die Worte Jesu (<q>Fahr hinaus und werft eure Netze aus!</q>, <q>Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!</q>)
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| den Rahmen um die Worte des Petrus (<q>Auf dein Wort hin!</q>, <q>Ich bin ein sündiger Mensch!</q>).
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br
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| So ist die Existenz des Petrus mit seinen Höhen und Tiefen von Jesu Wort zusammengebunden, umfangen und getragen,
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| ja wie in einem Netz gehalten.
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br
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| Der überreiche Fischfang – die Mitte der Erzählung – ist Bestätigung der Wirkmächtigkeit des Wortes Jesu und dadurch zugleich
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| Verheißung für die von Jesu Wort getragene Zukunft, die hier aufleuchtet.
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br
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| Sie wird aber nicht mehr im <q>Fangen</q> von Fischen, sondern von Menschen bestehen.
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p
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| Formal ist anzumerken, dass <q>Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!</q> weder Auftrag
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| noch Befehl ist, vielmehr Prophetie und Verheißung für die <i>jetzt</i> beginnende Zukunft des Petrus.
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| Man wird Auftrag und Befehl aus dem Wort <q>Fahr hinaus und werft eure Netze aus!</q>
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| mithören sollen.
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br
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| Die beiden gesprochenen Worte Jesu vor und nach dem Fischfang und das durch Jesu Wort
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| gewirkte Wunder wollen als Einheit verstanden werden:
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br
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i
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| Petrus begegnet dem <i>wirkmächtigen Wort des Herrn</i>,
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br
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| das ihn in seiner ganzen Existenz anspricht und ihn in Dienst nimmt,
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br
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| das ihn in eine Zukunft getragen von Jesu Wort stellt, ihn hält und halten wird,
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br
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| das ihn ergreift und alles verlassen lässt.
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p.mb-0
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| Die Existenz des Petrus ist <q>von jetzt an</q> durch
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| Auftrag und Verheißung Jesu bestimmt, <q>Netze auszuwerfen</q> und <q>Menschen (lebend) zu fangen</q>.
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| Auch wenn dieses Wort Jesu jetzt schon beginnt, sich zu erfüllen:
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| Petrus geht doch einer größeren Erfüllung erst noch entgegen.
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h6.card-title Ausblick in die Apostelgeschichte: Petrus, der Menschenfischer
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p
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| An bzw. seit Pfingsten wird auch das Wort des Petrus – in der Kraft des Geistes – wirkmächtig sein:
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| seine Pfingstpredigt trifft die Hörer <q>mitten ins Herz</q> (Apg 2,37) und bringt viele Menschen dazu,
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| sich taufen zu lassen
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| (<q>Die nun, die <i>sein Wort</i> annahmen, ließen sich taufen.
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||
| An diesem Tag [= Pfingsten] wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.</q> [Apg 2,41]).
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br
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i Petrus ist zum Menschenfischer geworden.
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br
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| Der überreiche Fischfang auf das Wort Jesu hin, der zusammen mit dem Wort <q>Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!</q>
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| den Petrus und die Söhne des Zebedäus <q>eingefangen</q> hat,
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||
| wird zum Bild der erfolgreichen, wirkmächtigen Verkündigungstätigkeit des Petrus
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||
| und der Apostel – ja der Kirche überhaupt – in der Kraft des Geistes Gottes.
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br
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span.small
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| Und von Pfingsten her wird auch klar, warum Petrus ein zweites Boot herbeiwinken musste:
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| es wird Rettungsboot <q>all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird</q> (Apg 2,39),
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||
| womit nur die Heiden gemeint sein können.
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hr
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.small
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p
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| Petrus erscheint in der Erzählung vom reichen Fischfang - wie es synoptischer Tradition (Mk, Mt, Lk) entspricht –
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| als erstberufener Apostel. Er wird dann im Verlauf des Evangeliums seine <q>übliche</q> Rolle
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| als Erster und Sprecher der Apostel ausüben.
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p
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| Dahinter mag die Erinnerung stecken, dass Petrus tatsächlich der Erstberufene war.
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p
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||
| Wichtiger ist aber, dass nach Ostern Petrus am Anfang der Sammlungsbewegung stand, die dann zur Kirche
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| wurde: Petrus gilt als der Erste, dem der Auferstandene erschienen ist (vgl. Lk 24,34).
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p.mb-0
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||
| Da dies ausgerechnet auch Paulus überliefert (1 Kor 15,3b-5), ist daran nicht zu zweifeln.
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h6.card-title Grundlegend: Auf Jesu Wort hin und aus der Kraft des Geistes
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p.mb-0
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| Während wir in der Erzählung vom reichen Fischfang auf <i>die ersten Worte</i> stoßen, die Jesus <i>an Jünger</i> richtet,
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| finden wir <i>die letzten Worte</i>, die Jesus – dann als Auferstandener, vor der Himmelfahrt – <i>zu</i> den <i>Jüngern</i> spricht
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| am Anfang der Apostelgeschichte:
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blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5
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p.mb-0
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| Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen:
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| <q>Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters,
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| die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft,
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| ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden.</q>
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||
| ...
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||
br
|
||
| <q>... ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt;
|
||
| und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa
|
||
| und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.</q>
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footer.blockquote-footer
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cite Apg 1,4-5.8
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p
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| Die Weisung Jesu an seine Jünger, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern auf die Gabe des Geistes zu <i>warten</i>,
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| kann im Kontext nur so verstanden werden, dass die Jünger nicht auf eigene Faust
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| verkündigen sollen – die Forderung Jesu unterstreicht nicht nur die Bedeutung Jerusalems
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| sondern impliziert doch wohl auch, dass eine Verkündigung ohne Geistgabe ohne Erfolg sein würde.
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br
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| Denn der Warnung davor, jetzt (schon) Jerusalem zu verlassen –
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| und damit eine eigenmächtige Verkündigungstätigkeit zu starten –, auf der einen Seite korrespondiert auf der anderen Seite
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||
| die Gabe des Heiligen Geistes <i>als Kraft</i> zu einem die Grenzen Israels überschreitenden Verkündigungsgeschehen.
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//- dass Lukas es so verstanden hat, zeigt sich darin, dass die Jünger nicht nur in Jerusalem bleiben,
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||
//- sondern auch dort nicht verkündigen!!!
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br
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span.small
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| <q>Ihr werdet Kraft empfangen!</q> und <q>Ihr werdet meine Zeugen sein!</q> sind in Apg 1,9
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| zwar nebeneinandergstellt, aber es sind nicht Aussagen auf der gleichen Ebene,
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| vielmehr ist Ersteres Bedingung der Möglichkeit für Letzteres.
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br
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| Es heißt aber nicht <q>... dann <i>könnt</i> ihr</q>,
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| sondern <q>... und ihr <i>werdet</i> meine Zeugen sein</q>!
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br
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||
| Das Wort Jesu ist Verheißung und Prophetie; durch den Heiligen Geist wird es Wirklichkeit werden.
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p
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| Jesus warnt also am Anfang der Apostelgeschichte seine Jünger:
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||
br
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| wartet auf den Heiligen Geist, er ist die Kraft zur Verkündigung, ohne die nichts läuft!
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||
p
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||
| Auch in der Erzählung vom reichen Fischfang ist der Kontrast aufgebaut
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| zwischen einerseits dem eigenen – eigentlich den Regeln entsprechenden – Handeln der Fischer
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| um Petrus, das aber ohne Erfolg bleibt, und andererseits dem – fast widersinnigen – Folgen des Auftrages Jesu,
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||
| was aber tatsächlich von (übergroßem) Erfolg gekrönt ist.
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br
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||
| Ferner hat das Wort Jesu an seine Jünger in Apostelgeschichte: <q><u>Ihr werdet meine Zeugen sein!</u></q> –
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| das letzte Wort Jesu überhaupt vor der Himmelfahrt – doch eine gewisse Ähnlichkeit zu
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||
| <q>Von jetzt an <u>wirst du Menschen (lebendig) fangen!</u></q>:
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||
| Beide haben prophetischen Charakter, sind Verheißung.
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p
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||
| Während bei der Erzählung vom reichen Fischfang der Akzent auf dem wirkmächtigen Wort Jesu ruht,
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| ist in der Apostelgeschichte – gerade am Anfang, aber letztlich durchgängig – der Akzent
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| auf den Heiligen Geist gelegt, ohne den nichts läuft.
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p
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| In der Zusammenschau kommt etwas für Lukas sehr wichtiges zum Ausdruck:
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br
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i
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| Die Verkündigung durch die Apostel
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| erhält einerseits ihre Kraft und Wirkung aus dem Wort Jesu, <q>die Netze auszuwerfen</q>:
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| <q>Von jetzt an wirst du Menschen (lebendig) fangen!</q>.
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br
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||
| Andererseits ist es der Heilige Geist, der nicht nur Jesus während seines irdischen Wirkens erfüllte,
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| sondern nach Ostern Jesu verheißendes Wort bleibend und kraftvoll wirksam sein lässt.
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br
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||
| Was aber für die Verkündigung gilt, gilt für die Kirche insgesamt.
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p
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| Ohne dies – das Wort Jesu und den Geist – sind Verkündigung und Kirche nichts und zum Scheitern verurteilt.
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br
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| Umgekehrt ist der Beistand gerade auch für widrige Verhältnisse verheißen; es braucht den Glauben des Petrus:
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| <q>Auf dein Wort hin ...</q>
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p
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||
| Kirche ist als Geschöpf des Wortes Gottes in Jesus und als Geschöpf des Geistes Gottes vorgestellt;
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| sie verkündet – wie Jesus – in der Kraft des Geistes das Wort Gottes als ihre erste und eigentliche Aufgabe
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| und ist dabei Zeuge des Heils in Christus.
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br
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||
| Mit genau diesen Zügen wird Lukas die Verkündigungstätigkeit in der Apostelgeschichte zeichnen:
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| die Apostel verkünden – gegen alle Wiederstände – <q>das Wort Gottes</q>; sie sind tatsächlich <q>Menschenfischer</q> geworden.
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||
p
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||
| Hinter der Verkündigung der Kirche steht Gott selbst, der durch sie sein Wirken entfaltet,
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||
| das Menschen zusammensammelt in der Gemeinde Jesus Christi.
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p.mb-0
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||
| Wo Kirche – aus Eigensinn, Kleingläubigkeit etc. – dem nicht entspricht (wie auch einst Petrus auf die Seite der Sünde rutschte),
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| muss sie sich neu das <q>Auf <i>dein Wort</i> hin!</q> des Petrus zu eigen machen.
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.card.slide
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h5.card-title Ver-<i>Netz</i>-ung
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p.small
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||
| Natürlich darf man einzelne Elemente der Erzählung nicht überfrachten.
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br
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||
| Aber das Symbol des Netzes, das sich mit dem Fischfang verbindet, welcher in der Erzählung
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| zum Symbol der Sammlungsbewegung durch die Verkündigung des Gotteswortes wird, ist es doch wert,
|
||
| genauer <q>beleuchtet</q> zu werden.
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||
p
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||
| Als erste und wichtigste Bedeutung – weil schon in der Erzählung selbst angelegt – ist zu nennen:
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br
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i
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||
| Ein Netz trägt und hält: so sollen die Menschen durch das Wirken der Kirche Halt erleben
|
||
| (wie Petrus mit seinen Höhen und Tiefen im Wort Jesu).
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br
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||
| Gerade weil sich Kirche im <q>Netz</q> Gottes getragen wissen darf, kann und darf, muss und soll sie selbst
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||
| <q>Netz</q> sein für die verschiedenen Menschen, die bei ihr Halt und Zukunft suchen.
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||
p
|
||
| Unabhängig davon, ob die Fische als Einzeltiere oder als Schwarm vorzustellen sind,
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||
| werden sie durch das Netz <q>zusammengeschweißt</q>, und zwar zu einer Schicksalsgemeinschaft:
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||
br
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||
| man teilt das gleiche Los – normalerweise zu Tod und Verzehr, hier aber –: Anteil am in Christus eröffneten Heil.
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||
p
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| Ein Netz besteht selber aus miteinader verbundenen Knoten.
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br
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| Das Netz ist Symbol für Verbindung (
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+symbol("arrow-right")
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| Internet).
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||
br
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| Das passt sehr gut zum im Evangelium erzählten Anliegen Jesu, Menschen neu mit Gott und untereinander zu verbinden,
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| Sünde, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu überwinden.
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| Da fügt sich auch gut ins Bild, dass ein Fischernetz Fische ganz unterschiedlicher Art <q>einfangen</q> kann,
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| eine bunte Sammlung, wie auch Jesus Jüngerschar – und schon der Zwölferkreis – bunt war.
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| Weiter gedacht steht das Netz auch für die Verbindung von Gruppen und Gemeinden untereinander, eine Vernetzung auf
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| verschiedenen Ebenen (Pfarrei, Seelsorgebereich, Dekanat, Bistum, Weltkirche).
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| Grundlegend bleibt aber, dass Jesus nicht einzelne unverbunden berufen hat, sondern von Anfang an
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| auf eine Gemeinschaft abgezielt hat, die durch die Verkündigung des Wortes Gottes und seine gläubige Aufnahme entsteht.
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