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h5.card-title
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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br
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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.card.mb-1.konzentr-4
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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.slide.mb-3
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hr
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.
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br
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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br
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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br
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| und er lebte von wildem Honig.
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br
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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br
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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br
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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br
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube in ihn hineinkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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br
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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br
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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br
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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br
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p.card-text.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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br
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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br
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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br
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| Der begann zu schreien:
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br
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q
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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br
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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br
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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br
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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br
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q
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| Schweig und verlass ihn!
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br
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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br
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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br
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q
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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br
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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h5.card-title
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Anfang vom Ende der „unreinen Geister“
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hr
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ul.card-text
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li Markus erzählt die erste Austreibung eines Dämons, eines unreinen Geistes.
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li Sehr passend dazu findet sich in der Mitte der konzentrischen Gliederung die Erzählung von der Versuchung Jesu, also seine Auseinandersetzung mit dem Satan.
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li
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| Die Frage des Dämon an Jesus: „Bist du gekommen, um uns uns Verderben zu stürzen?“ beantwortet der Fortgang der Erzählung indirekt mit Ja.
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li
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| Mit Jesus hat das Ende des Dämonischen begonnen, letztlich – nimmt man die Mitte der Konzentrik dazu – das Ende der Herrschaft Satans insgesamt.
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h5.card-title
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Im Kampf gegen die Herrschaft des Satan bzw. das Besessensein durch einen <i>unreinen</i> Geist
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Versuchungserzählung als Mitte der konzentrischen Gliederung macht deutlich:
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br
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| Der unreine Geist – bzw. der Mensch, der von ihm besessen ist – ist dem Bereich Satans zuzuordnen.
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li
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| Dem gegenüber steht – als Einwirkung des oberen Endes der konzentrischen Gliederung – der Ruf, sich in den Dienst Gottes zu stellen.
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li
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| Wieder wird also letztlich das Gegenüber Gott ↔ Satan inszeniert und darin die Dämonenaustreibung verortet.
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li
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| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klar ethische Ausrichtung hat,
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br
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| das Gegenüber Gott ↔ Sünde in Röm 6, auf das wir in den vorhergehenden Erzählungen gestoßen sind, schon aus sich eine ethische Konnotation hat („nicht mehr Diener der Sünde“)
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br
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| und Markus selbst dann in Mk 7,14-23 „unrein“ in einem ethischen Sinne definieren wird,
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br
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| wird man so interpretieren müssen:
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br
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i
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| Der mit einem unreinen Geist Besessene ist ein Mensch, dessen ethisches Verhalten ihn als „Diener Satans/der Sünde“ erweist
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| (und nicht als „Diener Gottes“).
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li
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| „Besessensein“ meint in diesem Kontext, dass der Mensch in seinem Verhalten „gefangen“ ist:
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ul.card-text
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li jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache;
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li jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
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li jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
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li jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
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li
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| Es braucht daher ein rettendes Ereignis, eine rettende Begegnung, die so mächtig ist, dass der Mensch aus seinem Besessensein befreit wird.
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br
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| Dieses Ereignis ist hier die Begegnung mit Jesus bzw. mit seiner Lehre.
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li
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| So kann der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ speziell in dieser Erzählung auch auf die Sendung Jesu bezogen werden,
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br
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| wie insgesamt diese Erzählung auf das Gekommensein Jesu einen klaren Schwerpunkt legt („Bist du gekommen ...“ als Frage des Dämon an Jesus):
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br
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i
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| Jesu Sendung steht ganz im Dienste des Kommens Gottes zu den Menschen, das als notwendige Kehrseite das Stürzen der Dämonen – und letztlich Satan selbst –
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| ins Verderben mit sich bringt.
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br
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| Dies wird in dieser Erzählung „bebildert“.
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p.small.card-text
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| Im weiteren Verlauf des Evangeliums wird deutlich werden, wie das Ausführen der Sendung Jesu auch zum ethischen Charakter
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| von „Bereitet den Weg des Herrn“ passt.
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li.small
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| Die hier gebotene Interpretation von „Besessensein mit einem unreinen Geist“ klingt fast aufgeklärt und passt auch ins 21. Jahrhundert.
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br
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| Doch muss man aufpassen, dass man das christologisch-soteriologische Element nicht übersieht und die Realität der gefangennehmenden Sünde nicht banalisiert.
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| Sonst ist man schnell bei der Nicht-Notwendkeit der Erlösung durch Christus – und hat den christlichen Glauben entleert.
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li.small
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| Es bleibt auch festzuhalten, dass man damals bestimmte Krankheiten als Besessenheit durch Dämonen deutete.
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| Zum Teil können anhand von Beschreibungen dieser Krankheiten heutige Ärzte genau sagen, um welche Krankheiten es sich
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| handelte (z. B. Epilepsie). Diese Krankheiten, denen man – anders als z. B. Brüchen
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| oder Erkältungen – nicht Herr werden konnte, deutete man als Besessensein durch
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| einen mächtigen Dämon, der einen Menschen gefangen hält und an einem normalen
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| Leben hindert.
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.card-body
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h5.card-title
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| Verkehrte Welt
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h6.card-subtitle.text-muted Die Lebensinsel in der Wüste – der unreine Geist in der Synagoge
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Erzählung von der Versuchung Jesu – Mitte der konzentrischen Gliederung – erzählt unter anderem, wie mitten in der Wüste der von Satan beherrschten Gottferne um Jesus herum eine Lebensinsel ersteht;
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br
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| am Ort des Todes macht sich das Leben, die „Neue Schöpfung“ breit.
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li
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| Hier nun stößt Jesus in der Syngoge – also einem Ort, der dem Gottesdienst gewidmet ist – auf einen Menschen, der von einem unreinen Geist besessen ist,
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| mithin also dem Bereich des Satan und also der Gottferne angehört.
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li
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| Dass dieser Kontrast von Markus bewusst hergestellt ist, zeigt der weitere Fortgang des Evangeliums,
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| wo religiöse Autoritäten sich gegen Jesus stellen (in Mk 3,1-6 im Kontext der Synagoge!) oder Jesus die ethische Praxis der
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| (sich als besonders fromm gebenden) Pharisäer kritisiert.
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br
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| Mithin begegnet hier eine indirekte Anklage, die dann bei der Tempelreinigung ausgesprochen werden wird:
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| Der Ort des Gottesdienstes ist zu einer „Räuberhöhle“ geworden.
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.card-body
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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hr
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ul.card-text
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li.small
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| Man könnte geneigt sein, hier an jene zu denken, die den Ruf Jesu im ganzen Gebiet von Galiläa verbreiten;
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| das wäre in gewisser Weise auch eine Analogie zu Johannes dem Täufer, der auf den kommenden Stärkeren hinweist.
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br
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| Doch bleiben die Träger des Rufes Jesu ohne direktes Subjekt; dies fällt auf und stellt sich gegen die genannte Deutung.
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li
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| Das einzige Gegenüber im Dialog mit Jesus ist der unreine Geist (mit dem Geheilten wechselt Jesus kein Wort!).
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||
li
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| Dieser fragt Jesus auch, ob er gekommen sei, ihn und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen; damit wird die Sendung Jesu hinterfragt.
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ul.card-text
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||
li
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| Diese Sendung Jesu wird am oberen Ende der konzentrischen Gliederung durch den Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“
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| ausgedrückt (s. o.).
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br
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| Aber auch das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b hat die Sendung Jesu im Blick;
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br
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| in der vorangehenden Erzählung, der Berufung der ersten Jünger, war jedenfalls klar Jesus der Bote Gottes nach Mal 3,1; Ex 23,20.
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li
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung treibt der gute Geist Gottes Jesus in die „Wüste“;
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| das Treiben durch den Geist verdeutlicht, dass dieser Gang Jesu in die „Wüste“ seiner Sendung durch Gott entspricht,
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| und damit auch das, was sich dort ereignet:
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br
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||
| In der „Wüste“ wird eine Auseinandersetzung Jesu („Versuchung“) mit Satan verortet, und Jesus erschafft
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||
| inmitten der „Wüste der Gottferne“ die „Insel des Lebens“.
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li
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| Das Wirken des guten Geistes Gottes, der Jesus als dessen Sendung in die „Wüste“ treibt (→ Mitte der konzentrischen Gliederung),
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| und das Gekommensein Jesu,
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||
| um den unreinen Geist und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung), verbinden sich,
|
||
br
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||
| wobei der Geist (Gottes) und der „unreine Geist“ sich als Gegensätze gegenüberstehen, „Wüste“ und „Verderben“ aber parallel
|
||
| für das Gleiche.
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||
br
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||
| Schlüssel zum Verständnis ist die Einsicht, dass die „Wüste“ als Ort der Gottferne eine Analogie zum Tod am Kreuz hat,
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| das auch als Ort der Gottferne verstanden werden kann; der Tod Jesu am Kreuz wird jedenfalls
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||
| von Markus sehr deutlich als Sterben in Gottferne bebildert wird (→ „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“).
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||
li
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||
| Man wird also sagen können: Der Geist Gottes treibt Jesus in die „Wüste“ im Sinne des „Verderbens“ im Tod am Kreuz,
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||
| um den unreinen Geist und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen.
|
||
li
|
||
| Überträgt man nun diese Gedanken auf das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung),
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| wird man sagen dürfen:
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br
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i
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||
| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf Jesus im Hinblick auf den unreinen Geist zu beziehen:
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br
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| Jesus geht – als göttlicher Bote – dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesem und Seinesgleichen den Weg ins Verderben zu bahnen,
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| sie also ins Verderben zu stürzen.
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||
br
|
||
| Das ist seine göttliche Sendung.
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||
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.card-body
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h5.card-title
|
||
q er lehrte wie einer, der Vollmacht hat
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||
br
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q Du bist der Heilige Gottes – uns ins Verderben zu stürzen – Schweig!
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br
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q Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht ...
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hr
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.card.slide.border-secondary.mb-2
|
||
.card-body
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h5.card-title
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||
| Jesus dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten
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hr
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ul.card-text
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||
li
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||
| Der Hinweis auf die Vollmacht der Lehre Jesu rahmt die Erzählung.
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||
li
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||
| In der Mitte der Erzählung wird die Vollmacht Jesu durch die Austreibung eines unreinen Geistes bestätigt.
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||
br
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||
| Dieser betitelt Jesus als „Heiligen Gottes“: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“.
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||
br
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||
| Darin spiegelt sich die Betitelung Jesu mit „Sohn (eines) Gottes“ am oberen Ende der konzentrischen Gliederung.
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||
li
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||
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung ist der Geist Gottes die treibende Kraft des Wirkens Jesu.
|
||
li
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||
| „Vollmacht“ als Rahmen der Erzählung und „Heiliger Gottes“ in der Mitte der Erzählung,
|
||
| sowie „Sohn Gottes“ am oberen Ende der konzentrischen Gliederung und „Geist (Gottes)“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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||
| gehen eine Verbindung ein und machen gemeinsam
|
||
span.bibelstelle Röm 1,4
|
||
| gegenwärtig:
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||
br
|
||
| Jesus ist
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||
q.bibeltext
|
||
| dem <i>Geist</i> der <i>Heilig</i>keit nach eingesetzt als <i>Sohn Gottes in Macht</i> seit der Auferstehung von den Toten.
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li
|
||
| Damit ist die Quelle der Vollmacht Jesu deutlich: seine Auferstehung von den Toten.
|
||
br
|
||
| Dabei liegt angesichts dessen, dass die Erzählung im Kontext der konzentrischen Gliederung darauf abhebt,
|
||
| dass Jesus zum Verderben der unreinen Geister diesen ins Verderben vorausgeht (→ Tod am Kreuz),
|
||
| ein besonderer Akzent auf „von den <i>Toten</i>“.
|
||
|
||
.card.slide.border-secondary
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
| Die machtvolle, aber verschwiegene Lehre Jesu und das Schweigegebot an den unreinen Geist
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||
hr
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ul.card-text
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li
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||
| Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
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||
li
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||
| Inhaltlich bleibt die Lehre Jesu in der Erzählung selber unbestimmt;
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||
| gemäß den Gesetzen der Konzentrik muss die Lehre Jesu aber in der Mitte der Erzählung gefunden werden können,
|
||
| wie auch die Quelle seiner Vollmacht – die in Verbindung mit der Lehre die Erzählung rahmt – in der Mitte gefunden werden konnte.
|
||
li
|
||
| Dem Verschweigen der Lehre im Rahmen der Erzählung eigentümlich parallel ist das Schweigegebot an den unreinen Geist
|
||
| in der Mitte der Erzählung;
|
||
br
|
||
| dies legt nahe, dass beides zusdammengesehen werden muss.
|
||
li
|
||
| Das Schweiggebot folgt unmittelbar auf die Betitelung Jesu als „Heiliger Gottes“;
|
||
br
|
||
| davor hatte der unreine Geist die Frage nach dem Ziel der Sendung Jesu gestellt.
|
||
li
|
||
| Was der unreine Geist verschweigt, ist der Weg zu diesem Ziel und damit auch die Ursache für den Titel „Heiliger Gottes“;
|
||
br
|
||
| dieser Weg, der mit der Frage des unreinen Geistes wesenhaft zusammenhängt,
|
||
| kann aber und soll auch durch das Dreieck „oberes Ende – Mitte – unteres Ende der konzentrischen Gliederung“ in der Mitte
|
||
| der Erzählung eingetragen werden:
|
||
br
|
||
| Jesus geht – getrieben von Gottes Geist – vor dem unreinen Geist und Seinesgleichen her
|
||
| <i>selber den Weg ins Verderben</i> (→ Tod am Kreuz), um ihnen damit den Weg ins Verderben zu bahnen
|
||
| und sie so ins Verderben zu stürzen.
|
||
br
|
||
| Damit hat sich Jesus auf einzigartige Weise in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen stellt.
|
||
li
|
||
| Durch diesen Weg in den Tod am Kreuz, der von Gott mit der Auferstehung beantwortet wurde,
|
||
| hat Jesus die Dämonen ins Verderben gestürzt und hat Jesus den Titel „Heiliger Gottes“ erhalten.
|
||
br
|
||
i Weil der unreine Geist diesen Weg Jesu verschweigt, wird er zum Schweigen verpflichtet.
|
||
li
|
||
| Für die verschwiegene <i>Lehre Jesu</i> gilt im Sinne der Analogie zum Schweigegebot,
|
||
| dass sie als wesentlichen Inhalt den verschwiegenen Weg Jesu ans Kreuz,
|
||
| mit dem er seine Sendung ausführt, enthält.
|
||
p.small.card-text Die Teile „In Galilaä/Judäa auf dem Weg“ werden dies bestätigen.
|
||
li
|
||
| Gerade dadurch, dass der Weg Jesu nur indirekt in der Erzählung gegenwärtig ist,
|
||
| liegt ein besonderer Akzent darauf;
|
||
| er ist notwendiger Verstehenshintergrund für diese Erzählung.
|
||
br
|
||
| In diesem Sinne kann das Schweigegebot auch invertierter Impuls sein:
|
||
br
|
||
i Dieser Weg Jesu in den Tod am Kreuz ist es, was verkündet werden soll!
|
||
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
q Schweig!
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Ein erster Blick auf die Schweigegebote im Evangelium nach Markus
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Das Schweigegebot an den unreinen Geist in dieser Erzählung ist in einen größeren Kontext einzuordnen,
|
||
| denn in allen Galiläa-Teilen des Evangeliums (und nur dort!) begegnen Schweigegebote, die Jesus in bestimmten Situationen ausspricht:
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen darum, wer er ist
|
||
br
|
||
| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu).
|
||
li
|
||
i Im Hinblick auf Wunder, die nicht weitererzählt werden dürfen
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br
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen).
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li
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||
| In der vorliegenden Erzählung wird das „Bekenntnis“ des unreinen Geistes mit dem Schweigegebot belegt;
|
||
| dass das Wunder als solches weitererzählt wird, ist dagegen völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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li
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||
| Das Schweigegebot angesichts des „Bekenntnisses“ hier wurde ausgesprochen, weil der Weg Jesu in den Tod am Kreuz verschwiegen wurde.
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br
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| Ohne das Miteinbeziehen dieses Weges können Vollmacht und Hoheitstitel Jesu irreführend und missverständlich sein.
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li
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| Man wird verallgemeindernd sagen können:
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br
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i
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| Wo Schweigegebote sich auf Jesu Person beziehen („wer er ist“, Bekenntnisse), signalisieren sie,
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| dass diese Aussagen in den größeren Kontext der Lehre Jesu – vor allem seines Todes, aber auch seiner Auferstehung von den Toten – einzubinden sind.
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li
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||
| Gerade angesichts dessen, dass man sich – besonders als „unbedarfter Leser“ – sich einiges zusammenreimen kann – nicht zuletzt aus den Stichworten „Heiliger Gottes“ und „Sohn (eines) Gottes“ –,
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| ist dieses Schweigegebot ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild:
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br
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| Denn aus den Hoheitstiteln allein – die Jesus z. B. mit Kaiser Vespasian „teilt“ – könnte man ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
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br
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| Ein solcher Jesus Christus darf nicht verkündet werden!
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li.small
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| Hier muss uns bewusst werden, was der „unbedarfte Leser“ bisher erzählt bekommen hat:
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ul.card-text
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li Er hat von einem himmlischen Sendungsbefehl gehört, der ihn an die großen Ereignisse zum Heil Israels erinnert – das lässt Großes erahnen.
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li Ihm wird von Johannes dem Täufer und einer Taufe erzählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
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li
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| Er wird Zeuge der Taufe Jesu. Als einziger – außer Jesus selbst – wird er Zeuge phantastischer Ereignisse rund um die Taufe Jesu;
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| die „Überschrift“ des Evangeliums wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
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li
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| Gleich nach der Taufe wird Jesus in Versuchung geführt.
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br
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| Über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erfährt der Leser aber nichts;
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| er kann sich zwar manches denken, doch wird er geheimnisvoll in der Luft hängen gelassen.
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li
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| Jesus ruft zu Umkehr auf – wie schon Johannes der Täufer – und verkündet das Evangelium Gottes, das mit dem Nahegekommensein des Gottesreiches zusammenhängt.
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br
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||
| Inhaltlich bleibt das Evangelium aber ansonsten unbestimmt. – Und was das Nahegekommensein des Gottesreiches nun bedeutet bzw. mit sich bringt – außer, dass sich damit der Ruf zur Umkehr verbindet – ist auch verschwiegen.
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li
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| Der Leser wird Zeuge der Berufung der ersten Jünger, die Jesus um sich schart und denen er einen doch etwas zwielichtigen Auftrag geben wird (→ „Menschenfischer“);
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| er wundert sich vielleicht auch über die Radikalität der Reaktion der in die Nachfolge Gerufenen.
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li
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| Schließlich erfährt er von der ersten Austreibung eines unreinen Geistes und vom Staunen der Menge, weniger über das Wunder als vielmehr über die Lehre Jesu,
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| die für ihn inhaltlich unbestimmt bleibt.
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br
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| Dass Jesus das Wunder wirken kann, hängt für ihn wohl eher damit zusammen, dass Jesus „der Heilige Gottes“ ist;
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| er weiß ja schon, dass Jesus „Sohn Gottes“ ist.
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li
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| Es sind also wunderbare und zugleich wundersame Dinge, die der Leser bisher erfahren hat;
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br
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| wie aber das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich und die „Lehre Jesu“ inhaltlich zu füllen sind – das ist bisher offen!
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li
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| Was der Dämon ‚bekennt‘, ist ‚wahr‘; und doch ist es – wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammenhängende Lehre kennt –
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| für sich allein genommen verführerisch und irreführend, verzerrend unvollständig.
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||
li
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| Für den „sehenden Leser“ war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
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br
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||
| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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br
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||
| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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p.small.card-text
|
||
| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
|
||
| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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||
| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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br
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||
| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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|
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.card-body
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h5.card-title
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||
q ... in Versuchung geführt
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h6.card-subtitle.text-muted Von der Versuchung, das Kreuz auszublenden
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hr
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ul.card-text
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li
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||
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung ist die Versuchung Jesu klar jene,
|
||
| nicht den Weg des Gehorsams bis zum Tod am Kreuz zu gehen.
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p.card-text.small.mb-0
|
||
| Dies wird in Mk 8,32b-33 deutlich werden, wo Petrus Jesus von eben diesem Weg abhalten will und daher mit „Satan“ bezeichnet werden wird.
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||
li
|
||
| In der Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge besteht die Versuchung Jesu darin, den Dämon reden zu lassen,
|
||
br
|
||
| den Dämon also ein einseitiges Bild von ihm, seiner hoheitlichen Stellung und seiner Vollmacht verbreiten zu lassen (s. o.).
|
||
li
|
||
| Damit würde das „Darum“ der Erhöhung und also die Ursache für die hoheitliche Stellung und seine Vollmacht – nämlich
|
||
| der Gehorsam bis zum Tod am Kreuz – ausgeblendet, zumindest nicht betont.
|
||
li
|
||
| Besteht also vorösterlich die Versuchung darin, den Weg des Gehorsams bis zum Tod am Kreuz nicht zu gehen,
|
||
| so besteht sie nachösterlich darin, eben dieses Kreuz auszublenden und als entscheidendes Weg- und Wendestück nicht ernst zu nehmen.
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||
li
|
||
| Mithin geht es also um eine Versuchung in der nachösterlichen Verkündigung, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen (Gal 5,11).
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||
br
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||
| Dass dies nicht nur eine theoretische Versuchung ist, dass vielmehr dieser Versuchung immer wieder nicht standgehalten wurde,
|
||
| davon legen die Briefe des Paulus Zeugnis ab.
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||
br
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||
| Die Ausführungen des Paulus machen deutlich, dass die christliche Theologie und auch die christliche Ethik eine andere wäre,
|
||
| wenn man das Kreuz ausblendet.
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||
li
|
||
| Markus wird die Versuchung, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen, an bestimmten Stellen seines Evangeliums aufgreifen.
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|
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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||
h5.card-title
|
||
q ... wie einer der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten
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hr
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ul.card-text
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||
li Deutlich hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders</i> in Inhalt und Mächtigkeit.
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||
li
|
||
| Dabei darf man nicht an ein Unvermögen einiger oder damaliger Schriftgelehrter denken.
|
||
br
|
||
| Vielmehr sind die <i>Schrift</i>gelehrten durchsichtig auf die Heiligen Schriften Israels, insbesondere die Tora, die traditionell Mose zugeschrieben wird
|
||
| und die der jüdische „Weg zum Heil“ ist.
|
||
li
|
||
| Durch die Betonung der offensichtlichen Vollmacht Jesu gerade auch gegenüber den Dämonen und das diesbezügliche Abheben Jesu von den Schriftgelehrten bzw. den Heiligen Schriften Israels
|
||
| wird eine Insuffizienz der Tora genau in diesem Punkt angedeutet.
|
||
li
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||
| Markus führt also – mit der Sendung Jesu in der Mitte der konzentrischen Gliederung – seine Beschäftigung mit dem jüdischen Gesetz
|
||
| weiter; von der Beziehung Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung kommt
|
||
span.bibelstelle Röm 8,3
|
||
| in Blick (nachdem Röm 8,2
|
||
| bereits in der konzentrischen Gliederung Mk 1,1-15 präsent war):
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||
br
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||
q.bibeltext
|
||
| Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte,
|
||
br
|
||
| sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht,
|
||
| wegen der Sünde,
|
||
br
|
||
| um die Sünde im Fleisch zu verurteilen.
|
||
br
|
||
| Dies verbindet sich unmittelbar mit der Wüstensendung Jesu bzw. dem Gang Jesu ins Verderben.
|
||
li
|
||
| Aufgrund seiner Insuffizienz wurde das Gesetz zum „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2);
|
||
br
|
||
| mit ihm verbindet sich daher ein Fluch, von dem Jesus freikauft:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| ... sandte Gott seinen Sohn, ... dem Gesetz des Geistes unterstellt, [→ Mitte der konzentrischen Gliederung]
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||
br
|
||
| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen. [→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung]
|
||
span.bibelstelle Gal 4,4-5 mit Röm 8,2
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
q .... mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation
|
||
h6.card-subtitle.text-muted
|
||
| Charakterisierung der Menschen in der Synagoge nach
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||
span.bibelstelle Phil 2,15
|
||
hr
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||
ul.card-text
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||
li
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||
| Die Erzählung vom Wüstenaufenthalt Jesu bzw. seiner Versuchung, die jetzt die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet, wurde bereits mehrfach mit
|
||
span.bibelstelle Phil 2,14-15
|
||
| in Verbindung gebracht:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| Tut alles ohne Murren und Bedenken,
|
||
br
|
||
| damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel
|
||
br
|
||
i mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation,
|
||
br
|
||
| unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.
|
||
li
|
||
| Von dort aus lassen sich auch die Menschen in der Synagoge charakterisieren:
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Der Mensch, der von einem unreinen Geist besessen ist, kann als Angehöriger einer „verkehrten Generation“ verstanden werden;
|
||
| der Ausdruck ist nach dem Kontext im Philipperbrief ethisch zu verstehen.
|
||
li
|
||
| Die anderen Menschen in der Synagoge staunen und fragen sich angesichts der Lehre Jesu;
|
||
| sie stellen auch eine Unterscheidung zwischen Jesus und den Schriftgelehrten fest.
|
||
br
|
||
| Insgesamt aber ist alles von „Verwirrung“ geprägt.
|
||
li
|
||
| Immerhin bricht die abschließende Notiz, dass sich der Ruf Jesu in ganz Galiläa verbreitet, das eher negative Bild auf:
|
||
br
|
||
| Wenn auch verwirrt, werden die Menschen zu Boten Jesu, was sich in der übernächsten Erzählung positiv auswirken wird.
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title
|
||
| Jesu Gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
|
||
br
|
||
| Jesus, der Sohn Gottes, dem die Engel dienen und dem die unreinen Geister gehorchen
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes und der Philipperhymnus
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Wie in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung (Berufung der ersten Jünger) deutlich wurde,
|
||
| ist in der Erzählung von der Versuchung Jesu der Philipperhymnus gegenwärtig:
|
||
br
|
||
| Jesu Gehorsam gegenüber dem ihn in die „Wüste der Gottferne“ treibenden Geist macht den Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz gegenwärtig;
|
||
br
|
||
| von diesem Weg will ihn Satan abbringen, darin besteht die Versuchung Jesu.
|
||
li
|
||
| Der dem Befehl Jesu folgende unreine Geist, der auf das Wort Jesu hin schweigt und ausfährt, verbindet sich zugleich einerseits mit diesem
|
||
| Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz sowie andererseits mit den Engeln, die Jesus dienen.
|
||
li
|
||
| Die Verbindung zum Dienst der Engel ist von Phil 2,10 her zu verstehen, wo als Ziel der Erhöhung besungen wird, dass Himmel, Erde
|
||
| und Unterwelt vor Jesus die Knie beugen, ihm also gehorsam sind.
|
||
br
|
||
| Genau dies ist zu 2/3 in den Engeln und dem unreinen Geist, der der Unterwelt zuzuordnen ist, bebildert.
|
||
li
|
||
| So sind der Dienst der Engel und der Gehorsam des unreinen Geistes Zeugnis für die erfolgte Erhöhung Jesu,
|
||
| für seine Einsetzung „dem Geist der Heiligkeit als Sohn Gottes in Macht aufgrund der Auferstehung von den Toten“ (Röm 1,4),
|
||
| im Sinne der Verleihung des „Namen, der größer ist als alle Namen“ (Phil 2,9),
|
||
| worauf auch mit dem Titel „Heiliger Gottes“ angespielt wird.
|
||
li
|
||
| Auch hier ist das betonte „Darum“ in Phil 2,9 zu beachten:
|
||
br
|
||
| Durch den Weg in den Tod am Kreuz ist Jesus zu dem geworden, dem die Hoheitstitel gebühren (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
|
||
li
|
||
| Allerdings ist dieser Weg genau das Gegenteil von dem, was man vom „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung)
|
||
| erwarten würde:
|
||
br
|
||
| Nicht Hoheit, sondern Erniedrigung.
|
||
li
|
||
| Der Gehorsam des unreinen Geistes als Parallele zum Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz ist wie bei den Jüngern
|
||
| im Sinne der Nachfolge zu verstehen:
|
||
br
|
||
| Jesus ist der göttliche Bote, der den unreinen Geistern voraus den Weg ins Verderben geht, um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen.
|
||
|
||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title Jesu Lehre: Das Evangelium Jesu Christi
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||
h6.card-subtitle.text-muted Von der Kraft des Evangeliums
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||
hr
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||
ul.card-text
|
||
li Wie durch die obigen Ausführungen deutlich wurde, kann die „Lehre Jesu“ inhaltlich besonders mit seinem Weg ans Kreuz gefüllt werden.
|
||
li
|
||
| Auch die Auferstehung Jesu im Sinne der Einsetzung als „Sohn Gottes in Macht aufgrund der Auferstehung von den Toten“ ist in der Erzählung präsent und
|
||
| als Teil der Lehre Jesu zu verstehen.
|
||
li
|
||
| Beides – Tod und Aufestehung – sind das „Evangelium Jesu Christi“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung),
|
||
| wobei hier ein besonderer Akzent auf Jesu Tod liegt.
|
||
li So lassen sich „Evangelium Jesu Christi“ im oberen und „Lehre Jesu“ im unteren Ende der konzentrischen Gliederung aufeinander beziehen.
|
||
li
|
||
| Als Bedeutung von Jesu Tod – als Inhalt von Jesu Sendung – gehört zu diesem „Evangelium“ wesentlich,
|
||
| dass Jesus gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
|
||
li
|
||
| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
|
||
br
|
||
| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
|
||
br
|
||
i So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
|
||
li
|
||
| Dies erklärt sich – die Identität von „Lehre Jesu“ und „Evangelium Jesus Christi“ bedenkend –
|
||
| durch
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||
span.bibelstelle Röm 1,16
|
||
br
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||
q.bibeltext
|
||
| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der glaubt.
|
||
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||
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||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title Taufe Jesu und Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu im konzentrischen Gegenüber
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu will um sich greifen
|
||
hr
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Beide Erzählungen waren schon als Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung verbunden.
|
||
li
|
||
| Jesus, der Sohn Gottes, verkündet das Evangelium Gottes.
|
||
li
|
||
| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das – in der Taufe Jesu „gegenwärtige“ –
|
||
| christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
|
||
| darauf bezieht sich der Glaube.
|
||
li
|
||
| Die Abfolge „Taufe → als er aus dem Wasser stieg“ in Mk 1,9-11 verbindet sich mit der Notiz
|
||
| „Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa“ in Mk 1,14-15;
|
||
br
|
||
| beidemale wird einleitend der Tod Jesu selbst angedeutet und damit vergegenwärtigt, dann aber in besonderer Weise
|
||
| auf die Auferstehung Jesu abgehoben.
|
||
br
|
||
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung wiederum ist der Tod Jesu das zentrale Thema.
|
||
br
|
||
| Insofern aber in beiden Flanken auf diesen Tod Jesu angespielt wird, ist er – ganz im Sinne des Schweigegebotes an den Dämon –
|
||
| notwendig als „davor“ bzw. „darum“ der Auferstehungsherrlichkeit mit jener verbunden.
|
||
li
|
||
| Mit der Auferweckung des Gekreuzigten durch Gott (→ „Wohlgefallen“!) verbindet sich auch die Forderung, das eigene Leben am Weg Jesu ans Kreuz auszurichten (→ Ruf zur Umkehr),
|
||
| um das künftige Sein bei Jesus zu erlangen.
|
||
br
|
||
span.bibelstelle Röm 6,3*-4*
|
||
| wird gegenwärtig:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
|
||
br
|
||
| ... damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde
|
||
| in der Neuheit des Lebens wandeln.
|
||
li
|
||
| Diese Zusammenhänge bestätigen, dass die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung inhaltlich mit dem
|
||
| „Evangelium Gottes/Jesu Christi“ zu füllen ist und jene Erzählung dessen Auswirkungen bebildert:
|
||
br
|
||
i
|
||
| Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes legt Zeugnis ab, wie das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu seine Kraft entfaltet
|
||
| zur Befreiung des Menschen aus der Hand des Satan/der Sünde.
|
||
li
|
||
| Die Tauferzählung macht
|
||
span.bibelstelle Röm 1,4
|
||
| gegenwärtig:
|
||
br
|
||
| Jesus ist jener,
|
||
q.bibeltext der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten.
|
||
br
|
||
| Mk 1,14-15 macht
|
||
span.bibelstelle Gal 4,4-6
|
||
| präsent:
|
||
br
|
||
q.bibeltext
|
||
| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit wir die Sohnschaft erlangen.
|
||
br
|
||
| Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
|
||
br
|
||
| Jesu Geistempfang und Einsetzung als Sohn Gottes in Macht korrespondiert also damit,
|
||
| dass auch die Christen in der Taufe zu Söhnen Gottes werden und den Heiligen Geist empfangen.
|
||
br
|
||
| Beides ist „Ergebnis“ der Sendung Jesu.
|
||
li
|
||
| Die drei Erzählungen von der Taufe, der Wüstensendung und des Beginns des öffentlichen Wirkens Jesu
|
||
| bilden den inneren Kern der aktuellen konzentrischen Gliederung.
|
||
br
|
||
| Sie sind insofern zusammengebunden, als Jesus aus Galiläa zur Taufe an den Jordan kommt und nach der Auslieferung
|
||
| nach Galiläa zurückkehrt; ein Kreis schließt sich.
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Es sind die drei Erzählungen, über deren Präsenz in der Mitte der Philipperhymnus in drei Etappen abgeschritten wird.
|
||
li
|
||
| Das „Galiläa“, aus dem Jesus kommt, ist daher einerseits als irdische Landschaft zu verstehen,
|
||
| andererseits aber auch auf den Himmel als die eigentliche Heimat des Gottessohnes zu beziehen.
|
||
br
|
||
| Das „Galiläa“, in das Jesus geht, ist – weil Ort der Verkündigung – auf Erden zu verorten:
|
||
br
|
||
| so kann man im Verschmelzen der „Galiläas“ – einmal Himmel, einmal Erde – das Nahegekommensein der Königsherrschaft Gottes ausgedrückt sehen,
|
||
| von dem in Mk 1,14-15 die Rede ist.
|
||
li
|
||
| Alle drei Erzählungen sind auch dadurch verbunden, dass sie jeweils das ganze Evangelium enthalten:
|
||
ul.card-text
|
||
li
|
||
| Die Erzählung von der Taufe erzählt implizit – als Hineinsteigen in das Wasser – vom Tod Jesu
|
||
| und bebildert besonders die Auferstehung als Heraussteigen aus dem Wasser.
|
||
li
|
||
| Die Erzählung von der Wüstensendung kulminiert zunächst im Versuchtwerden durch Satan,
|
||
| was auf den Tod Jesu anspielt, spricht dann aber vom Dienst der Engel, was die Erhöhung Jesu,
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||
| seine Auferstehung ausdrückt.
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||
li
|
||
| Die Erählung vom Beginn des öffentlichen Wirkens Jesus vergegenwärtigt im Ausgeliefertwerdens Johannes des Täufers
|
||
| das Ausgeliefertwerden Jesu, also seine Passion. Das öffentliche Auftreten „danach“ setzt aber Jesu Auferstehung voraus,
|
||
| sie ist im „nachdem“ enthalten.
|
||
|
||
|
||
.card.slide.border-primary
|
||
.card-body
|
||
h5.card-title Der Vorläufer und die Nachfolger Jesu im konzentrischen Gegenüber
|
||
h6.card-subtitle.text-muted Beide im Dienste des Stärkeren
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||
hr
|
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ul.card-text
|
||
li Wie Johannes der Täufer Jesus vorausging, so folgen die Jünger Jesus nach.
|
||
li
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||
| Wie die Gewandung des Johannes eine Radikalität ausdrückt in Analogie zu Elija,
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||
br
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||
| so spricht auch eine Radikalität aus der Berufung der ersten Jünger, die nach der Berufung des Elischa – des Schülers Elijas – gestaltet ist.
|
||
li
|
||
| Johannes selber praktiziert eine Umkehrtaufe und weist auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
|
||
br
|
||
| die Jünger werden diese Geisttaufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
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||
ul.card-text
|
||
li Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
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||
li Beide haben damit – wie Jesus (Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung) – eine Sendung, die gegen Dämonen, Satan und Sünde gerichtet ist.
|
||
li
|
||
| Das Verlassen des Vaters durch die Söhne des Zebedäus – womit sie aus einer Gesellschaft des „Habens“ und „menschlicher Macht“ ausbrechen –
|
||
| spiegelt sich in der Wüsten-Askese Johannes des Täufers;
|
||
br
|
||
| seine „Taufe des Sinneswandels“ wiederum im Sinneswandel der Zebdäussöhne.
|
||
br
|
||
| Beides ist zu verbinden mit Jesu „Weg in die Wüste“ (→ Mitte der konzentrischen Gliederung),
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||
| der für Jesus ein „Weg ins Verderben“ ist (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung),
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||
| ein Weg der Erniedrigung des „Sohn (eines) Gottes“ bis hin ans Kreuz (→ Phil 2,6-11).
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||
li
|
||
| Das zerrissene Netz, das die Söhne des Zebedäus zu flicken versuchen, bis Jesus sie in die Nachfolge ruft,
|
||
| steht für das jüdische Gesetz, das unter der Sünde eingeschlossen hatte (→ Gal 3,22);
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||
br
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| von diesem Zustand hat Jesus befreit, indem er – dem „Gesetz des Geistes“ unterstellt (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) –
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| vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2) befreit hat:
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q.bibeltext Das Netz ist zerrissen, und wir sind frei
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span.bibelstelle Ps 127,7.
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| Dies ermöglicht die neue, in der von Johannes verheißen Geisttaufe vermittelten Existenz unter dem „Gesetz des Geistes“ (Röm 8,2),
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| die die Existenz unter dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ ablöst;
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br
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| das Gesetz, das unter der Sünde eingeschlossen hatte, durch die Sendung des Sohnes nun aber zerrissen ist, einerseits,
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| und der Geist bzw. die Geisttaufe andererseits stehen sich gegenüber;
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| wie es kein Zurück zur Sünde gegen soll, darf es auch kein Zurück zum Gesetz geben.
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| Zu Johannes dem Täufer kommt „ganz Galiläa und alle Einwohner Jerusalems“, gehorsam seiner Verkündigung folgend;
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| die vier Erstberufenen folgen gehorsam dem Ruf Jesu in die Nachfolge;
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| sie verkörpern – siehe ihre Namen – Israel und die Völker, und damit die sich mit Jesus (nachösterlich) verbindende Weitung in die Völkerwelt.
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| Der Gehorsam auf beiden Seiten des Gegenübers verbindet sich mit dem Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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| in der Mitte der konzentrischen Gliederung.
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br
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| Jesus Sendung – bzw. die der nachösterlichen Verkünder (→ Paulus) – ist es,
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| alle Völker zu jenem Gehorsam zu führen, der dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz entspricht
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| (→ Taufe des Sinneswandels in Verbindung mit Entäußerung, Erniedrigung und Gehorsam der Söhne des Zebedäus in der Nachfolge Jesu).
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