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Peter Fischer
2019-12-01 20:11:26 +01:00
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span Willkommen
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| Willkommen zum
br
br
| InfoAbend
br
br
| Firmung 2019
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span InfoAbend
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.card.slide.mb-3
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h5.card-title Vorstellung FirmTeam St. Hedwig
h6.card-subtitle.text-muted.mb-4 Wir begleiten euch auf dem Weg zur Firmung
.card-text
h6.mb-0
b
i Peter Fischer
p
| Pfarrer St. Hedwig und St. Ottilia
h6.mb-0
b
i Michaela Meusel
p
| Gemeindereferentin im Seelsorgebereich Ebersdorf Neustadt/Co. Rödental
h6.mb-0
b
i Angela Weltz
p.mb-0
| Ehrenamtliche in der Pfarrei St. Hedwig; seit vielen Jahren in der Firmvorbereitung dabei
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Erwartungen? Befürchtungen? Fragen?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-4 Was euch auf den Nägeln brennt ...
.card-text
p
| Welche Erwartungen habt ihr an diesen Abend?
p
| Welche Erwartungen habt ihr an die Firmvorbereitung?
p
| Gibt es Befürchtungen im Hinblick auf die Firmvorbereitung?
p.mb-0
| Mit welchen Fragen seid ihr heute Abend gekommen?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Film <q>Firmung</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-4 Kleine Erstinformation zum Sakrament der Firmung
.card-text
p.slide
| Was aus dem Film ist bei euch hängen geblieben?
ul.slide
li <q>Ja</q> zu Gott
li Firmspender
//- nicht Pfarrer wie bei Taufe und (Erst-Kommunion)!
li Gesendet sein Antrieb
li Wort und Zeichen
li <i>eure</i> Entscheidung
li Pate
li Be<i>geist</i>ert sein
li Heiliger Geist
li Chrisam
p.slide.mb-0
| Jetzt (weitere) Fragen?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Der Weg der Firmvorbereitung
h6.card-subtitle.text-muted.mb-4 Was wir von euch erwarten
.card-text
p
+symbol("arrow-right")
| Terminliste
p.slide
+symbol("arrow-right")
| Bibel: Evangelium nach Markus
p.slide
+symbol("arrow-right")
| Begleitmappe: Lesehilfe, Arbeitsblätter
ul.slide
li Aktive Mitarbeit kein <q>Absitzen</q>
li.slide Firmvorbereitung ernst nehmen
li.slide Sich entschuldigen, wenn man nicht kann
li.slide Versäumte Firmgruppenstunden werden nachgeholt!
li.slide Ehrlich sein
li.slide Sich in die Diskussionen und Gespräche einbringen
li.slide Sich den Fragen des Glaubens und des Lebens stellen
li.slide Auch Zweifel zulassen
li.slide Mitfeier der Gottesdienste
li.slide Mitwirken bei Gemeindeaktionen: KinderKirche, Jugend-/Kirchenchor, Austragedienste, Mithilfe bei Neujahrsempfang, Kinderfasching, Pfarrfest ...
li.slide Wegbegleiter ...
p.slide.mb-0
| Jetzt (weitere) Fragen?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Auftakt-Aktion aller Firmlinge
h6.card-subtitle.text-muted.mb-4 Mithilfe bei der Feier von St. Martin
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| Sonntag, 11. November, abends
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span Einführung in die Bibel
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.card.slide.mb-3
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h5.card-title Die Bibel Buch der Bücher
.card-text
.slide
h6 Ein Stück Weltliteratur!
blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-3
p.mb-0
q
| Anfang 2018 gab es 3324 Sprachen, in die die Bibel oder Teile davon übersetzt waren:
| Gesamtübersetzungen in 674 Sprachen,
| vollständig übersetzte Neue Testamente in 1515 Sprachen und
| Teilübersetzungen in weiteren 1135 Sprachen.
footer.blockquote-footer
cite Wikipedia <q>Bibelübersetzung</q> 20.10.18
.slide
h6 Sammlung von <q>Büchern</q>
p.mb-0 Die Bibel ist eine Sammlung von Einzelschriften, ist also selber eine Bibliothek.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Bibel Buch des Glaubens
.card-text
.slide
p.ml-3
i
| Die Bibel ist von Menschen geschrieben,
br
| die Erfahrungen mit Gott gemacht haben
br
| und die diese Erfahrungen weitergeben wollten,
br
| weil sie sie als sehr wichtig erachtet haben.
.slide
p
| Frage also nicht: <q>Hat sich das alles wirklich genau so ereignet?</q>
| Denn da stolpert man schnell über Widersprüche in der Bibel selber!
p
| Frage vielmehr: <q><i>Was will uns die Bibel beziehungsweise was wollen die Menschen, die die einzelnen Schriften verfasst haben
| mit ihren Erzählungen, Weisungen und so weiter sagen?</i></q> Dann kannst Du erfahren,
| was die Bibel über Gott und den Menschen <q>denkt</q> und was sie Dir auf Deinem Lebensweg mitgeben möchte!
.slide
h6 Beispiel: Schöpfungserzählungen (Gen 1.2)
p.mb-0
| Ihnen geht es <b>nicht</b> um das <b>Wie</b> der Entstehung von Universum, Sonnensystem, Erde, Leben
| in einem naturwissenschaftlichen Sinn.
br
| <b>Sondern</b> es geht ihnen um das <b>Warum und Wozu</b> des Ganzen:
| Wer ist Gott und was ist sein Plan für seine Schöpfung?; wer ist der Mensch bzw. soll er sein?; was ist der Sinn des Ganzen?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Bibel zwei-einig
.card-text
.slide
p Die Bibel besteht aus zwei Teilen, dem Alten Testament (AT) und dem Neuen Testament (NT).
p Dabei ist das Neue Testament eine Ergänzung des Alten Testamentes, ohne es aufzuheben oder für unwichtig zu erklären ganz im Gegenteil.
p <q>Altes Testament</q> ist also im Doppelsinn von <q>älter als das NT</q> und gleichzeitig <q>Basis für das NT</q> zu verstehen.
p Unser Altes Testament ist grob gesprochen die Bibel der Juden, und damit auch die Bibel Jesu und der ersten Christen, die wiederum das Neue Testament geschaffen haben.
p Wichtige Themen des Neuen Testamentes etwa die Nächstenliebe sowie die Barmherzigkeit Gottes finden sich auch schon im Alten Testament.
.slide
p.mb-0
| <q>Neu</q> am Neuen Testament ist Jesus von Nazareth, sein leben, Wirken, seine spezifische Auslegung der jüdischen Tradition,
| sein Sterben und Auferstehn und seine bleibende Gegenwart in der Gemeinde (
+symbol("arrow-right")
| Heiliger Geist). In diesem sogenannten <q>Christus-Ereignis</q> hat Gott den Neuen Bund mit uns Menschen geschlossen,
| der allen Menschen angeboten ist und der andauert bis zum Ende der Zeiten.
.card.slide
.card-body
h5.card-title Bibelstellenangaben verstehen
.card-text
p Alle Bibelstellenangaben folgen dem Schema
p(style="padding-left: 30px;")
b [Buch (abgekürzt)] [Kapitel], [Vers]
p Beispiel: Am 7,14 meint den 14. Vers des 7. Kapitels im Buch Amos.
p Ein <i>Bindestrich</i> ist als <i>bis</i> zu lesen.
p.mb-0
| Ein <i>Punkt</i> verbindet Gleiches mit Gleichem:
br
| Am 7,14.15 meint also die Verse 14 und 15 im 7. Kap. im Buch Amos,
br
| Am 7.9 meint die Kapitel 7 und 9 im Buch Amos.
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@@ -0,0 +1,70 @@
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span <i>Mein</i> Bild von Jesus
block content
blockquote.blockquote
p.mb-0
| Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Auf dem Weg fragte er die Jünger:
| <q>Für wen halten mich die Menschen?</q> Sie sagte zu ihm: <q>Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten.</q>
br
| Da fragte er sie: <b><q><i>Ihr</i> aber, für wen haltet <i>ihr</i> mich?</q></b>
footer.blockquote-footer
cite Mk 8,27-29a
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <i>Mein</i> Bild von Jesus
.card-text
p.mb-0
i Auf dem Boden liegen Jesus-/Christus-Bilder:
ul
li Schaut auch die verschiedenen Jesus- bzw. Christus-Bilder an! Geht dazu umher.
li Welches Bild spricht Dich spontan besonders an? Welches Bild entspricht am ehesten <i>Deiner</i> Antwort auf die Frage Jesu an die Jünger? - Nimm dieses Bild und setze Dich!
li.small Jeder Firmling soll genau eines haben; nicht zwei Bilder oder mehr als ein Firmling dasselbe Bild.
.slide
h6 Austausch in Kleingruppen
ul.mb-0
li Warum habe ich mir dieses Bild herausgesucht?
li Was spricht mich an?
li Was stößt mich vielleicht auch ab?
li Was sagt es für mich über Jesus aus?
li Wie lautet meine Antwort auf die Frage Jesu: <q><i>Ihr</i> aber, für wen haltet <i>ihr</i> mich?</q>
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus ein besonderer Mensch!?
.card-text
p
| Aus Deinem bisherigen Wissen (Religionsunterricht, Gottesdienste, Firmvorbereitung): Was macht Jesus zu einem besonderen Menschen?
.slide
p.mb-0 Mögliche Antworten (ohne vollständig zu sein)
ul.mb-0
li charismatischer Mensch
li hat einfache Menschen angesprochen und sich besonders den Kranken und Sündern zugewandt
li begnadeter Gleichniserzähler
li hat Menschen eine neue Perspektive gegeben (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Krankenheilung, Sündenvergebung)
li stellte sich mutig gegen <q>traditionelle</q> Auslegungen von Gottes Willen
li unvoreingenommen auf Menschen zugegangen, hat Menschen nicht einfach abgestempelt - hatte aber auch mit so manchen Gegnern seine Probleme
li war ehrlich (aber dadurch auch provozierend)
li.small Auferstehung
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@@ -0,0 +1,195 @@
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span <q>Steckbrief</q> Jesus von Nazareth
block content
table.vertical-border.table.slide(style="width: 100%;")
tbody
tr
td(style="border-top: 0px; width: 10em;")
b Geboren
td(style="border-top: 0px;")
span.slide in den letzten Jahren der Regierung Herodes d. Großen (37 4 v. Chr.), also wohl zwischen 6 und 4 v. Chr.
br
span.slide.small
| (Die erst im 6. Jhdt. erfolgte Berechnung des Geburtsjahres Jesu und die noch später erfolgte
| Einteilung der Jahreszählung in vor/nach Christus geht von einem falschen Geburtsjahr Jesu aus.)
tr.slide
td(style="vertical-align: top;")
b Geburtsort
td
span.slide Nazareth
br
span.slide.small
| (Matthäus und Lukas erzählen zwar, Jesus sei in Betlehem geboren. Damit wollen sie aber nicht historische Wirklichkeit
| wiedergeben, sondern Jesus mit dem großen König David verbinden, der in Betlehem geboren wurde.
| Aus seiner Familie sollte der Messias hervorgehen.)
tr.slide
td(style="vertical-align: top;")
b Eltern
td
span.slide Maria (Miriam) und Josef
tr.slide
td(style="vertical-align: top;")
b Frühe Jahre
td
span.slide - nichts bekannt -
tr.slide
td(style="vertical-align: top;")
b Beruf
td
span.slide
| Bauhandwerker
|
span.small (bis zu seinem öffentlichen Wirken)
br
span.slide.small
| (Oft liest man Zimmermann, doch ist dies zu spezifisch;
| das griechische Wort ist allgemeiner zu verstehen.)
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus, Johannes der Täufer und ihre Zeit
.card-text
p
| In den 20er Jahren des 1. Jhdt. n. Chr. schloss sich Jesus der Umkehrbewegung Johannes des Täufers an,
| von dem er sich taufen ließ.
p
| Es war eine Zeit großer Erwartungen. Viele Juden fühlten sich politisch und religiös
| bedrängt einerseits durch die Römer, die die Herren im Land waren
| und an die Steuern zu zahlen waren, andererseits durch die damalige
| griechisch-hellenistische Kultur. Es war daher eine Zeit, in der man sich
| das göttliche Eingreifen ersehnte durch Gott selbst oder einen von ihm
| gesandten Retter („Messias“). Vor diesem Hintergrund ist das Wirken
| Johannes des Täufers wie auch das Jesu zu verstehen:
br
| Johannes glaubte
| an das unmittelbar bevorstehende Ende dieser Weltzeit und das Kommen
| Gottes zu Gericht und Rettung wobei er mit seiner Predigt die Juden
| daran erinnerte, dass auch sie oft nicht dem Willen Gottes gemäß leben.
| Er rief daher zur Umkehr, zur Erneuerung des ganzen Menschen auf.
| Weil aber die Zeit knapp und also keine Zeit für viele gute Taten mehr
| war, die Umkehr und Reue zeigen und damit Vergebung von Gott erbitten
| sollten, bot er eine Taufe an, die die Umkehr besiegelte, Sündenvergebung
| zusprach und zu einem erneuerten Lebenswandel nach den
| Geboten Gottes verpflichtete.
p.mb-0
| Gleichzeitig war seine Taufe eine Gegenveranstaltung zum Tempel in
| Jerusalem, denn das war eigentlich der Ort für die Sündenvergebung. Doch
| der Tempel war offenbar in den Augen des Johannes und seiner Anhänger
| nicht mehr in der Lage, seinen Zweck zu erfüllen: die Begegnung mit Gott
| ermöglichen, Gottes Segen vermitteln, das gläubige Volk stetig durch die
| Begegnung mit Gott erneuern und stärken.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Grundzüge des Wirkens und der Verkündigung Jesu
.card-text
p
| Nach dem gewaltsamen Tod des Täufers trat Jesus als Wanderprediger auf.
| Er betonte stärker als Johannes die Gnade Gottes und vertrat die Meinung, dass das Reich Gottes schon begonnen hat.
.slide
h6 <q>Reich Gottes</q>
p
| Dieses Reich Gottes kommt seiner Meinung nach nicht mit einem großen
| Schlag, sondern entfaltet sich; es ist da, zwar anfanghaft, aber doch da
| und entfaltet sich. Seine Gleichnisse vom Wachsen (z. B. Gleichnis vom
| Senfkorn) künden von dieser seiner Überzeugung. Jesus war sicher: das
| Böse ist schon grundsätzlich besiegt und überwunden. Das zeigten für
| ihn auch seine Dämonenaustreibungen.
.slide
h6 Erneuerung des Gottesvolkes
p
| Jesus wollte das Gottesvolk erneuern, also neu mit Gott verbinden und den Zusammenhalt im Volk fördern.
| Als äußeres Zeichen dieser Erneuerungsabsicht wählte er aus einfachen Leuten Fischern und Bauern zwölf Jünger aus (→ Apostel).
| Die Zwölfzahl beruht darauf, dass das Volk Israel aus zwölf Stämmen bestand.
| So wie es einst die zwölf Söhne des Patriarchen Jakob waren, die das Volk Israel und seine Stämme repräsentierten,
| so sollten die zwölf Apostel das erneuerte Gottesvolk repräsentieren.
p
| Die Anhängerschaft Jesu war größer als diese zwölf und bestand aus Männern und Frauen.
| Nicht dabei war seine Familie, die ihn für verrückt hielt. Auch in seiner Heimat Nazareth stieß er auf Ablehnung.
.slide
h6 Spezifische Neubelebung alttestamentlich-jüdischer Tradition
p
| Jesus lebte ganz aus den Traditionen Israels.
| In Aufgriff und Weiterführung dieser Glaubenstradition verkündete Jesus Gott als <q>ungeheuere ethische Energie</q>.
| Jesus sprach vom Reich Gottes, das in diese Welt einbrechen und sie verwandeln will
| zur Rettung für die Armen, Schwachen, Ausgestoßenen und Kranken in der Welt.
p
| Für diejenigen aber, die sich nicht von diesem Geschehen ergreifen lassen, würde es zum <q>Höllenfeuer</q> des Gerichts werden.
p
| Jeder Einzelne sei daher vor die Wahl gestellt, ob er sich ergreifen lasse von Gottes in diese Welt hereinbrechenden Reich
| oder ob er sich verschließen und damit dem Gericht aussetzen will.
.slide
h6 Dem Leben dienen
p
| Besonders wandte sich Jesus den <q>Zöllnern und Sündern</q> zu, was ihn in Konflikt mit den Frommen brachte;
| sein Anliegen war, die <q>Zöllner und Sünder</q> durch die Begegnung mit ihm zur Umkehr zu bewegen.
p
| Um auch die einfachen Menschen zu erreichen, verkündete Jesus seine Botschaft in anschaulichen Gleichnissen.
p.mb-0
| Die religiösen Vorschriften des Judentums legte Jesus so aus, dass sie dem Leben dienen sollen und nicht Selbstzweck sind.
| Im Zentrum der Ethik Jesu steht das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe,
| das Jesus jedoch radikalisierte zur Verpflichtung, auch die Feinde, die Fremden und die religiös am Rande Stehenden zu lieben.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus, die damaligen jüdischen Autoritäten und sein gewaltsamer Tod
.card-text
p
| Immer wieder kam es zum Konflikt mit jüdischen Autoritäten, die bei der Frage, wie Gottes Wille auszulegen ist,
| teils andere Akzente setzten.
p
| Zugespitzt hat sich der Konflikt in Jerusalem.
| Dort stellte sich Jesus gegen den Tempel bzw. die jüdischen Führer, die hinter dem Tempel standen
| (→ Prophetie gegen den Tempel; Tempelreinigung).
p
| Weil der Tempel für Jesus wie schon für Johannes den Täufer seine Funktion nicht mehr erfüllen konnte,
| setzte Jesus am Abend vor seinem Tod als Ersatz einen einfachen Mahl-Ritus ein,
| den die Jünger in Erinnerung an ihn und in Erwartung des endgültigen Kommens des Reiches Gottes begehen sollten
| (→ „Eucharistiefeier“).
| Er versinnbildlicht einerseits das Sterben Jesu zugunsten seiner Jünger („für euch“),
| andererseits war er eine Vorwegnahme des himmlischen Hochzeitsmahles, das für Jesus Sinnbild des kommenden Reiches Gottes ist.
p
| Nach dem Mahl wurde Jesus verhaftet; Judas, einer aus dem engsten Kreis, hatte Jesu Aufenthaltsort verraten.
p
| Nach Verhören vor dem Hohen Rat (Jüdische Führung) und dem römischen Statthalter Pontius Pilatus
| wurde Jesus von letzterem als politischer Unruhestifter zum Tode verurteilt und (sehr wahrscheinlich im April 30 n. Chr.) gekreuzigt.
p.mb-0
| Damit war die Jesus-Bewegung zunächst zu einem Ende gekommen.
| Die Jünger, die vor der Kreuzigung Jesu alle geflohen waren nur einige Frauen verfolgten die Kreuzigung Jesu ,
| begruben all ihre in Jesus gesetzten Hoffnungen.
.card.slide
.card-body
h5.card-title … doch es ging weiter!
.card-text
p
| Doch dann geschah das Unerwartete: Jesus erschien ausgewählten Jüngern.
| Sie verkündeten: wir haben Jesus gesehen, er ist vom Tode erstanden, er lebt.
| Ein neues Nachdenken über das, was sich mit und durch Jesus von Nazareth ereignet hat, setzte ein.
p.mb-0
| So entstand das Christentum als eine Untergruppe des Judentums.
| Im Laufe des 1. Jhdt. trennte es sich schließlich nach und nach von seiner Mutterreligion.
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+bottom_01("jesus_steckbrief")
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@@ -0,0 +1,197 @@
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+headline_item_01
+headline_item_active
span Das Evangelium nach Markus eine knappe Einführung
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.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Entstanden kurz nach 70. n. Chr. in Rom.
.card-text
h6 Zeitgeschichtlicher Kontext
ul.mb-0
li <i>Christenverfolgung</i> in Rom unter Kaiser Nero 64 n. Chr. mit vielen Toten.
li <i>Zerstörung des Tempels</i> in Jerusalem 70 n. Chr.
br
| → Neues Erstarken der Erwartung, dass Jesus sehr bald wiederkommt.
li <i>Vespasian</i> wird 69 n. Chr. römischer <i>Kaiser</i>
br
| ein grandioser Aufstieg, dem viele im Kleinen und Großen nacheifern wollen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Von einem Völkerchristen für eine mehrheitlich völkerchristliche Gemeinde geschrieben.
.card-text
h6 Begriffsklärung
p
| <b><u>Juden</u>christen</b>
br
| Juden, die sich zu Jesus als Messias bekennen im Unterschied zu den übrigen Juden, die Jesus als Messias ablehnen.
p.mb-0
| <b><u>Völker</u>christen</b> (<u>Heiden</u>christen)
br
| Mensch aus den (anderen) Völkern also Nichtjuden die den christlichen
| Glauben angenommen haben.
br
| Ein Teil von ihnen dürfte vorher zur Gruppe
| der „Gottesfürchtigen“ gehört haben, die sich für den jüdischen Glauben
| interessiert haben, aber nicht konvertiert sind, weil dies in ihrem gesellschaftlichen
| Umfeld nicht machbar war (→ jüdische Speise- u. Reinheitsvorschriften).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title.mb-0 Das Evangelium versteht sich als fundierende (= grundlegende) Geschichte für alle, die Jesus nachfolgen wollen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Wichtige Themen
.card-text
ul.mb-0.nodisplay
li.slide Dem Aufstieg Vespasians zum Kaiser stellt Markus den Abstieg Jesu bis zum Tod am Kreuz gegenüber.
li.slide
| Unterordnung der Wunder unter die Lehre Jesu und seinen Weg des Dienens bis ans Kreuz.
br
| Die erzählten Wunder haben nicht selten eine tiefsinnige symbolische Bedeutung.
li.slide Wer zu Jesus gehören will, muss wie er den Weg des Dienens gehen dies gilt gerade gegenüber den Letzten und Geringsten in einer Gesellschaft.
li.slide Christliches Bekenntnis geschieht in Wort und Tat und fordert die ganze Existenz.
li.slide Die Mission unter Heiden geht auf Jesus selbst zurück, ihnen werden Ohr und Mund für den Glauben an den Gott der Bibel geöffnet (→ Fahrten ans andere Ufer; Heilung des Taubstummen).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Gliederung
.card-text
table.table.vertical-border.slide
thead
tr
th(style="width: 15%; vertical-align: top;")
span.small
b Mk 1,1-13
br
span Wüste
th(style="width: 25%; vertical-align: top;").box_konz2
span.slide
span.small
b Mk 1,14 9,50
br
span Galiläa
th(style="width: 20%; vertical-align: top;").box_konz3
span.slide
span.small
b Mk 8,14-10,52
br
span
q Auf dem Weg
th(style="width: 25%; vertical-align: top;").box_konz2
span.slide
span.small
b Mk 10,1 15,47
br
span Judäa und Jerusalem
th(style="width: 15%; vertical-align: top;")
span.slide
span.small
b Mk 16,1-8
br
span Grab
tbody
tr
td
p.slide Ort des Todes und des Neuanfangs
td.box_konz2
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Ort von Predigt und Heilung.
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Reger Zulauf Begeisterung der Massen.
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Jüngerberufungen.
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Anfanghafter, erfolgreicher Vorstoß ins Heidenland.
td.box_konz3
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") … nach Jerusalem ist Jesus mit den Jüngern unterwegs und erklärt ihnen, was es heißt, in seiner Nachfolge zu stehen.
p.slide
i (Ziemlich) Am Anfang und am Ende: Blindenheilung
td.box_konz2
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Ort von Predigt und Heilung.
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Konflikt mit den Autoritäten.
p.slide(style="margin-bottom: 2px;") Zerfall des Jüngerkreises.
p.slide Die Massen wenden sich gegen Jesu.
td
p.slide Ort des Todes und des Neuanfangs.
p.slide(data-slidefunc="gliederung_konzentrisch") Es zeigt sich ein konzentrischer Aufbau.
p.slide.mb-0
| Der Teil „Auf dem Weg“ ist kein Teil zwischen Galiläa- und Judäa/Jerusalem-Teil,
| sondern legt sich über den letzten Unterabschnitt des Galiläa-Teils
| und den ersten des Judäa/Jerusalem-Teils. Er ist ein Meta-Teil. Die beiden
| Blindenheilungen, die diesem Meta-Teil rahmen, deuten an: hier, „auf
| dem Weg“, sollen den Jüngern den Lesern! die Augen aufgehen!
br
span.small
| Achtung: Diese Gliederung weicht von der sonst üblichen Gliederung des Markus-Evangeliums ab!
| Auch in der Einzelgliederung gibt es Unterschiede also nicht verwirren lassen!
script.
function gliederung_konzentrisch(isvisible) {
if(isvisible) {
$(".box_konz2").css("background-color", "yellow");
$(".box_konz3").css("background-color", "orange");
}
else {
$(".box_konz2").css("background-color", "white");
$(".box_konz3").css("background-color", "white");
}
}
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Das Sieben-Wochen-Schema
.card-text
p
| Folgt man diversen Zeitangaben im Evangelium, kann man das Wirken Jesu in sieben Wochen einteilen
| was theologisch, nicht historisch zu verstehen ist.
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Die siebte <q>Woche</q>, die in Jerusalem spielt, ist die <q>Woche</q> der Vollendung des Wirkens Jesu:
br
span.slide <b>Wie Gott sein Werk in 7 Tagen vollendete, so Jesus sein Wirken in 7 Wochen.</b>
li.slide
| Der erste Tag der Woche in Mk 16,1 ist dann der Sonntag der 8. <q>Woche</q>.
br
i
| Diese <b>achte <q>Woche</q> eröffnet eine <u>neue Zeitepdoche</u>,
| die durch Jesu Tod und Auferstehung geschaffen wurde; sie ist nach vorne hin offen.</b>
br
i In ihr leben die Leser des Evangeliums!
br
span
b In ihr soll das Evangelium verkündet, gelesen und hoffentlich verstanden und gelebt werden.
.card.slide
.card-body
h5.card-title Ende ist Anfang
.card-text
p.mb-0
| Als am Ende des Evangeliums die Frauen im Grab die Auferstehungsbotschaft vernehmen, erhalten sie den Hinweis,
| dass man Jesus in Galiläa sehen wird.
br
| Das kann als Aufruf verstanden werden, das Evangelium, das mit dem Wirken Jesu in Galiläa beginnt,
| (immer wieder) neu zu lesen und dabei immer tiefer in die Jesus-Nachfolge einzutreten.
br
| So zielt das Evangelium darauf ab, im eigenen Leben umzusetzen, dass das Reich Gottes auf dieser Erde schon begonnen hat,
| wie Jesus am Beginn seines Wirkens in Galiläa verkündet hat.
block bottomnav
+bottom_01("mk")
script.
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$(function () {
$('[data-toggle="tooltip"]').tooltip()
})

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@@ -0,0 +1,134 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_02
+headline_item_active
span Sakramente
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table.vertical-border.table.slide
tbody
tr(style="border-bottom: solid 1px #dddddd;")
td(style="border-top: 0px; width: 15em;")
b Was Sakramente sind
td(style="border-top: 0px;")
span.slide Sakramente sind <i>Feiern der besonderen Gegenwart Gottes</i>; sie <i>verändern die Wirklichkeit</i>.
tr.slide
td
b Anzahl der Sakramente
td.slide
| In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente.
tr.slide
td
b Diese Sakramente gibt es
td
ul.nodisplay
li.slide Taufe
li.slide Firmung
li.slide Eucharistie
li.slide Versöhnung
li.slide Ehe
li.slide Weihe
li.slide Krankensalbung
tr.slide
td
b <q>Bestandteile</q> eines Sakramentes
td.slide
| Zu jedem Sakrament gehört eine Zeichenhandlung und eine sog. Spendeformel.
h3.slide(style="margin-top: 50px;") Die Sakramente im Einzelnen
table.vertical-border.table.slide
thead
tr
th(style="width: 15%")
th(style="width: 28%") Zeichen, Symbole, Gesten
th(style="width: 28%") Spendeformel
th(style="width: 28%") Veränderung der Wirklichkeit
tbody
tr
td
b Taufe
td.slide Übergießen des Kopfes mit Wasser
td.slide Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
td.slide Ein Mensch wird zum Kind Gottes und Glied der Kirche.
tr
td
b Firmung
td.slide Handauflegung, Zeichen des Kreuzes mit Chrisam auf die Stirn
td.slide Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.
td.slide (Erneute) besondere Geistgabe; <q>Besiegelung</q> der Taufe.
tr
td
b Eucharistie
td.slide (Segnen und gemeinschaftliches Essen/Trinken von) Brot und Wein
td.slide Dies ist mein Leib. Dies ist mein Blut.
td.slide
| Gemeinschaft mit Jesus und untereinander;
br
| Stärkung, selber Brot des Lebens für andere zu sein.
tr
td
b Versöhnung
td.slide (Handauflegung,) Kreuzzeichen
td.slide Ich spreche dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
td.slide Sünden werden vergeben.
tr
td
b Ehe
td.slide Austauschen der Ringe und Ineinanderlegen der Hände
td.slide
| Ich nehme dich an als meine Frau.
br
| Ich nehme dich an als meinen Mann.
td.slide Mann und Frau werden <q>ein Fleisch</q>, auf ewig verbunden.
tr
td
b Diakonen-, Priester- und Bischofs-Weihe
td.slide Handauflegung auf das Haupt des Kandidaten und Salbung (außer bei Diakonenweihe)
td.slide (Z. B.) Gib diesen deinen Dienern die Würde des Priesteramtes.
td.slide Ein Mann wird in den besonderen Dienst der Kirche gestellt.
tr
td
b Krankensalbung
td.slide Salbung der Stirn und der Handflächen des Kranken mit Krankenöl.
td.slide Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen. Er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit hat, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.
td.slide Stärkung in schwieriger Lebenssituation.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Sakramente der Eingliederung in die Kirche
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Taufe Firmung (Erst-)Eucharistie
.card-text
p
| Die Taufe kann als <i>Basis</i>-Sakrament bezeichnet werden, weil ihr Empfang Grundlage und Voraussetzung
| der Empfang aller anderen Sakramente ist.
p.mb-0
| Während die Taufe und die Firmung nur <i>einmal</i> empfangen werden können
| sie hinterlassen ein unauslöschliches Prägemal, gelten also für immer ,
| sollte die Eucharistie als Sakrament der bleibenden Verbundenheit mit Gott und Jesus regelmäßig empfangen werden.
br
| Ihr erster Empfang, der feierlich begangen wird (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Erstkommunion),
| gehört zur Eingliederung in die Kirche und ist zugleich die Erlaubnis, von nun an immer <q>zur Kommunion</q> zu gehen
| (wenn man sich nicht von der Kirche getrennt hat).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Sakramente des Personen-Status
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Ehe Weihe
.card-text
p.mb-0 Wie Taufe und Firmung können sie nur <i>einmal</i> empfangen werden; auch sie hinterlassen ein unauslöschliches Prägemal.
block bottomnav
+bottom_02("sakramente")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,56 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_02
+headline_item_active
span Nachfolge
block content
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Meine/Unsere Idole
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 <q>Auf, hinter mich!</q>: Wem laufe ich nach?
.card-text
p.mb-0 Wer sind Idole für mich/uns?
p.mb-0 Wen finden wir toll?
p Wer ist so cool, toll etc., dass ich auch so sein möchte?
p Was in meinem Leben lasse ich von ihnen bestimmen?
hr
.slide
p.mb-0 Als Hilfestellung:
ul
li Was für <i>Filme</i> schaue ich? Welche <i>Video-Spiele</i> spiele ich? Welche <i>Shows</i> schaue ich?
li Mit welchen Figuren darin identifiziere ich mich?
li Warum? Was haben die an sich, das mich anspricht?
li Gibt es auch Dinge, die mich an diesen Figuren abschrecken?
.slide
p.mb-0 Ergänzend:
ul.mb-0
li Schaue ich eher alleine oder mit anderen zusammen?
li Serien?, 120-Minuten-Filme? Halte ich das durch? Was fesselt mich?
li Zur Unterhaltung? Zur Inspiration?
li Fernsehen? youtube? amazon/netflix? …
li Gruppenzwang?
.card.slide
.card-body
h5.card-title <i>Meine</i> Idole
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Wem laufe ich nach? - ganz persönlich
.card-text
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Einzelarbeit auf dem Arbeitsblatt
block bottomnav
+bottom_02("nachfolge")
script.
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$(function () {
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})

View File

@@ -0,0 +1,82 @@
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include ../mixins
block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_02
+headline_item_active
span Dämonen
block content
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <q>Dämonen</q> im 21. Jhdt.?!?
.card-text
ul.nodisplay
li.slide Dinge, die mich einengen.
li.slide Dinge, von denen ich frei werden will.
li.slide Druck, (Gruppen-)Zwang, Sucht
p.mb-0.slide
b Was sind <q>Dämonen</q> für Menschen im meinem Alter?
br
+symbol("arrow-right")
| Auf Papierstreifen schreiben in Einzelarbeit; Zusammentragen im Plenum
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <i>Meine</i> Dämonen
.card-text
ul
li Was belastet mich?
li Was hält mich gefangen? Wovon will ich frei werden?
li Wo erlebe ich Druck, (Gruppen-)Zwang, Sucht?
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Einzelarbeit auf dem Arbeitsblatt
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Meine Idole, meine Dämonen und ich
.card-text
p
b Ist mir klar, was ich selber will?
p
b Ist mir bewusst, wo ich mich von anderen bestimmen lasse und wo ich selbst mein Leben bestimme?
p
+symbol("arrow-right")
| Einzelarbeit auf dem Arbeitsblatt
p.mb-0
b
i Erkennen, wo sich einfügen und wo ausscheren: eine lebenslange Aufgabe!
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Ich ein Dämon?
.card-text
p Wo bestimme ich über andere? bzw. lassen andere zu, dass ich über sie bestimme?
p Ist mir das bewusst?
p Was bedeutet das für mich?
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Einzelarbeit auf dem Arbeitsblatt
.card.slide
.card-body
h5.card-title Dämon <q>Fake-News</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Manipulation zum eigenen Vorteil
.card-text
p.mb-0 Gab es schon immer, aber ... Soziale Medien heute
block bottomnav
+bottom_02("daemonen")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,37 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_02
+headline_item_active
span Auf, Jesus nach!
block content
.card.slide
.card-body
h5.card-title
q Kommt her, mir nach!
|
| (Mk 1,17)
.card-text
ul
li Warum <i>Jesus</i> nach?
li Was erwarte ich von Gott, Jesus, Glaube, Kirche?
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Plenum, dann Einzelarbeit
block bottomnav
+bottom_02("jesus-nf")
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View File

@@ -0,0 +1,112 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_03
+headline_item_active
span Christliche Identität nach Mk 2,1-3,6
block content
p.small Jeweils die Erzählungen mit ihren Eigenheiten nacherzählen lassen, dann die dortigen Elemente einer christlichen Identität erarbeiten.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Heilung eines Gelähmten mit Sündenvergebung: Blasphemie oder Vollmacht Jesu?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 2,3-12
.card-text.slide
ul.mb-0
li Sündenvergebung geschieht nicht (mehr) im Tempel (der zur Zeit des Markus schon zerstört ist), sondern von Jesus her!
br
p.slide.small.mb-0
i Hintergrund
br
|
| In Jesu Tod hat Gott die Menschheit mit sich versöhnt. Daher ist Jesus bzw. sein Tod der neue und nunmehr
| einzige <q>Ort</q> der Sündenvergebung: Jesus hat die Vollmacht, Sünden zu vergeben, und in seiner Nachfolge die Apostel,
| später die Bischöfe und Priester.
li.slide
| Unbeirrbarer, von glauben erfüllter Einsatz für andere: Zum Diener werden für Existenzen am Rande der Gesellschaft;
| diese in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken;
| jenen helfen, die sich nicht selber helfen können.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Nachfolge und Mahl mit den Zöllnern und Sündern
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 2,13-17
.card-text.slide
p.mb-0
| Nicht ausgrenzen, sondern einladen aber auf Ansteckung und Wandlung zum Guten hin.
p.slide.mb-0.small
i Anmerkung
br
| Das Handeln Jesu meint nicht, dass er gut heißt, was <q>Zöllner und Sünder</q> tun!
| Das macht die Aussage <q>Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken</q> mehr als deutlich.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Fasten und Feiern Das Verhältnis des Neuen zum Alten: Mit Jesus hat etwas Neues begonnen!
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 2,18-22
.card-text.slide
ul.mb-0
li
| Das Reich Gottes hat schon begonnen (→ 1,14-15!); eine neue Zeit ist mit und durch Jesus angebrochen!
br
| Mit Jesus hat eine neue Zeit begonnen, ist das Reich Gottes schon gegenwärtig, wenn auch noch nicht vollendet.
li.slide
| Die Gemeinde passt nicht unbedingt in bekannte Schemata.
| Ein unreflektiertes Anpassen an die Erwartungen der anderen ist damit ausgeschlossen!
li.slide
| Man sprengt die Grenzen des im Judentum Üblichen, entwickelt sich von einer jüdischen Sekte zu einer eigenen Religion.
br
| Grundlage dafür ist Jesu Überzeugung vom bereits angebrochenen Reich Gottes und sein damit zusammenhängendes Verhalten
| und seine Lehre.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Sabbat und religiöse Gesetze
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 2,23-28
.card-text.slide
ul.mb-0
li Auslegungsprinzip Jesu: Gottes Gebote wollen dem Heil (und der Heilung/Regeneration) des Menschen dienen.
li.slide
| Jesus hat die Vollmacht, jüdische bzw. allgemein religiöse
| Gebote verbindlich auszulegen.
br
| Für uns gilt die Auslegung durch Jesus bzw. gelten
| seine Auslegungsprinzipien.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Heilung am Sabbat: Die Herzensverhärtung der Gegner
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 3,1-5
.card-text.slide
ul.mb-0
li Auslegungsprinzip Jesu: Gottes Gebote sollen dem Heil (und der Heilung) der Menschen dienen!
li.slide
| In den Mittelpunkt gilt es jene zu rücken, die am Rande der Gesellschaft stehen und die besonders der Hilfe
| bedürfen und das gilt immer und überall.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Tötungsabsicht
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Mk 3,6
.card-text.slide
p Jesus stößt mit seinem <q>Programm</q> der Gottesherrschaft ab Ablehnung; er erntet das Todesurteil.
p.mb-0
| Dieses Todesurteil ist der <q>Preis</q> für das (neue) Leben, das Jesus hier bringt: den Zöllnern und Sündern,
| den Geheilten, den Existenzen am Rande der Gesellschaft;
br
| letztlich: der <q>Preis</q> für den Anbruch der Gottesherrschaft.
block bottomnav
+bottom_03("identitaet")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,67 @@
extends ../layout
include ../mixins
block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_03
+headline_item_active
span
| Gottes Heilswille nach Ex 3
br
.small Gott bricht auf, um sein Volk aus Ägpyten zu befreien
block content
p.small Ex 3,1-15 lesen, jeder für sich, dann einer für alle laut
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Stellungnahme Gottes zur Situation (nicht nur) in Ägypten
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Der Heilsplan Gottes
.card-text.slide
p
b Gott ist gegen Unterdrückung und Ausbeutung (nicht nur) seines Volkes.
p.mb-0
| Gott will es herausführen aus der Unterdrückung.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Gottes Auftrag (nicht nur) an Mose
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Werkzeug Gottes werden
.card-text.slide
p
b Gott beruft Menschen, um sein Befreiungshandeln auf Erden umzusetzen.
p.mb-0
| Dazu sagt er den von ihm Berufenen hier konkret: Mose seinen <b>Beistand</b> zu; sie werden zum <i>Werkzeug in Gottes Hand</i>.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Wie heißt Gott?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Gottes Name: wesenhaft mehr als ein Wort!
.card-text.slide
p
| YHWH: Ich-bin-da-für-dich-und-euch!
p.slide
| Gott <q>identifiziert</q> sich hier (und öfter) über <q>Abraham, Isaak und Jakob</q>:
| an ihren Erfahrungen mit Gott kann man ablesen, wer und wie Gott ist (u. a. treu, barmherzig, langmütig).
p.slide.mb-0
| Jüdische Tradition: <q>Der Heilige, gelobt sei er, sagte zu Mose: Meinen Namen willst du wissen? Entsprechend meiner Taten werde ich benannt</q>.
.alert.alert-primary.slide
h4.alert-heading <i> Gott befreit</i> das ist die Ur-Erfahrung Israels mit seinem Gott
p.nomarginbottom
b.slide Damit stellt sich Gott auch gegen jede Form von Unterdrückung, Ausbeutung und unguter Abhängigkeit.
br
b.slide Diese Grunderfahrung mit Gott wird in der Bibel später Begründung vor allem von sozialen Geboten!: Gott steht auf der Seite der Schwachen, Unterdrückten, Armen etc.
br
.slide Diese Grunderfahrung mit Gott nimmt <i>alle</i> in die Pflicht, die an diesen Gott glauben!
block bottomnav
+bottom_03("ex3")
script.
push_slide_stack('.slide')
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View File

@@ -0,0 +1,77 @@
extends ../layout
include ../mixins
block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_03
+headline_item_active
span Die Zehn Weisungen (Ex 20/Dtn 5)
block content
p.slide(style="margin-top: 25px;")
b
i Ich bin YHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
ol.nodisplay
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst neben wir keine anderen Götter haben.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Gedenke des Sabbats, halte ihn heilig.
li.slide(style="margin-top: 10px;")
b Ehre deinen Vater und deine Mutter
li.slide
b Du wirst nicht morden.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht die Ehe brechen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht stehlen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.
li.slide(style="margin-top: 3px;")
b Du wirst nicht nach dem Hab und Gut deines Nächsten verlangen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Formale Auffälligkeiten
.card-text.slide
ul.mb-0
li Von Gott gegeben auf dem Weg von der Sklaverei ins <q>Gelobte Land</q>.
li.slide Die Formulierungen stehen nicht eigentlich im Imperativ, sondern sind (fast alle) Zukunfts-Formulierungen mit imperativischem Charakter.
li.slide Rückbezug daher auf den Satz, der als Überschrift über den Zehn Weisungen steht.
li.slide Gebote 1 3 thematisieren Beziehung zu Gott, Gebote 4 10 die zwischenmenschlichen Beziehungen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Sinn der Zehn Weisungen und der Gebote Gottes überhaupt
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Was will Gott? Damit auch: Wer ist Gott effektiv?
.card-text.slide
ul.mb-0
li
b (Geschenkte) Freiheit bewahren, vor Unterdrückung und unguter Abhängigkeit aller Art schützen.
li.slide Die Gebote 1 3 bzw. ihre Befolgung stehen im Dienst der Gebote 4 10: Die Erinnerung an Gott und seine Tat der Befreiung sowie die absolute Bindung an ihn stehen im Dienst eines gelingenden zwischenmenschlichen Lebens, das Gott mit seinen Taten und Geboten ermöglichen will.
li.slide In diesem Sinne sind die Gebote für den Menschen da, und nicht die Menschen für die Gebote:
li.slide
b
i Gott geht es nicht um seine (abstrakt gedachte) Heiligkeit, sondern um die Rettung der Menschen und ein Leben in Freiheit, gegenseitiger Achtung und Würde.
br
span.slide Gerade darum die Verpflichtung, sich an Gott und zwar an diesen Gott der Befreiung zu binden.
li.slide Ignatius von Loyola (2. Hälfte des 2. Jhdt. n. Chr.): <i>Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch!</i>
li.slide Diese Auslegungsprinzipien prägte Jesus; daher kam er in Konflikt mit manchen seiner Zeitgenossen, die die Heiligkeit Gottes über alles stellten und dabei ganz <q>vergaßen</q>, wofür die Gebote eigentlich da sind und wofür der Gott Israels von Anfang an steht.
block bottomnav
+bottom_03("zehn-gebote")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,68 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_03
+headline_item_active
span Gebote allgemein
block content
p <b>Zollstockübung</b> anschließend Gespräch: Was hat dies mit Regeln/Geboten zu tun?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Warum und wozu Gebote?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Grundsätzliche Feststellungen
.card-text
p.small
.small
| Abgesehen von zentralen und elementaren Geboten wie den Zehn Weisungen gibt es ja noch eine ganze Menge
| (alltäglicher) Gebote, Regeln und Gesetze
ul.nodisplay
li.slide
i Regeln haben nicht einen Sinn in sich: sie wollen gutes, gelingendes Leben in Gemeinschaft ermöglichen: es geht auf der Welt nicht nur um mich, sondern um uns alle.
li.slide
i Gebote/Regeln sind für die Identität einer Person, einer Gruppe, eines Staates wichtig.
br
span.slide.small Beispiel auch Ess-Kultur: Essen von Schweinen, Hunden und Katzen.
li.slide
i Manches ist so wichtig, dass ich es einklagen kann (auch vor Gericht).
p.mb-0.slide
i Gebote dienen ...
ul.nodisplay.mb-0
li.slide der <b>Verlässlichkeit</b> (im Hinblick auf bestimmte <q>Standards</q>, im Hinblick auf das, was ich von anderen erwarten kann bzw. können sollte - und was andere von mir erwarten können).
li.slide dem <b>Zusammenleben</b> (z. B. auch Absprachen zur Nutzung, Terminabsprachen).
li.slide der <b>Freiheit und Würde des Anderen</b>: die Grenze meiner Freiheit ist die Würde und das Leben des Anderen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Regeln und mein Umgang mit ihnen
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Gebote infrage stellen?!
.card-text
p
b Was ist, wenn ich mich störe an Regeln bzw. Überzeugungen der Eltern?
br
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
p.slide
i Es ist richtig, Gebote infrage zu stellen aber es ist falsch, Gebote einfach blind abzulehnen.
p.slide
b Es geht darum, in Übernahme und Ablehnung eine <i>eigene Identität</i> zu <i>entwickeln</i>!
p.slide.mb-0
i 1 Thess 5,21: <q>Prüft alles und behaltet das Gute!</q>
block bottomnav
+bottom_03("gebote-allgemein")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,163 @@
extends ../layout
include ../mixins
block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_04
+headline_item_active
span Beziehungen
block content
p.nomarginbottom
i Ausgangspunkt
ul.nodisplay
li.slide Erzählungen über das Verhältnis von Jesus zu seinen Verwandten bzw. den Menschen in seiner Heimat.
li.slide Jesus schart eine Jüngergemeinde um sich.
li.slide Der Mensch ist auf Beziehung angelegt: der Mensch ist ein soziales Wesen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Vielfältigkeit von Beziehungen
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Vorgegebene Beziehungen
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Familie
li.slide Schulklasse
li.slide Firmgruppe
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Selbstgewählte Beziehungen
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Freundeskreis
li.slide Interessengruppe
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Warum Mitglied einer bestimmten Gruppe sein?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Welche Gründe gibt es dafür, dass ich jemandes Freund sein bzw. zu einer bestimmten Gruppe dazugehören will?
.card-text
p.small.mb-0
i Spannbreite/Extreme
table.table.vertical-border.slide.mb-0
tbody
tr
td(style="width: 35%")
| Weil ich jemanden toll finde.
br
+symbol("arrow-right")
| Ich suche Anschluss.
br
| Weil ich etwas, das mir wichtig ist, weitergeben möchte.
br
+symbol("arrow-right")
| Ich gründe einen <q>Fanclub</q> bzw. eine <q>Jüngergemeinde</q>.
td(style="text-align: center; width: 30%") ... ... ... ...
td.slide(style="width: 35%")
| Weil ich Bestätigung suche.
br
+symbol("arrow-right")
| Es geht mir mehr um mich als um die Sache.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Beziehungen und soziale Medien
.card-text.slide
ul.mb-0
li
i Warum liket ihr etwas (auf Facebook), warum nicht?
span.small
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
li.slide
i Wie ist es mit Freunden auf Facebook?
span.small
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Was braucht es für eine gelingende Beziehung?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Vor allem im Hinblick auf Freundschaft und Partnerschaft
.card-text
p.small
+symbol("arrow-right")
| Diskussion im Plenum, Festhalten auf Flipchart
.slide
p.mb-0
b Einige grundlegende Stichworte
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Treue
li.slide Verlässlichkeit
li.slide Beständigkeit/Dauerhaftigkeit
li.slide gegenseitiger Respekt
li.slide Freiräume
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Nähe und Distanz
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Beides ist (nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen) wichtig!
.card-text
p
| Welche Chancen liegen in <q>Nähe</q>? Welche in <q>Distanz</q>?
br
span.small
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.slide
p.mb-0
b Einige Gedanken
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Körperliche Distanz als Hilfe zur geistigen Freiheit/Distanz.
li.slide Distanz ermöglicht einen Perspektivenwechsel.
li.slide <q>Rauskommen</q>: Urlaub, Exerzitien (mit Ortswechsel bzw. auch Wechsel des [menschlichen] Umfeldes).
li.slide Auch 5 Minuten können Distanz schaffen.
li.slide Auch Gebet/Gottesdienst sind eine Möglichkeit, Distanz zu schaffen (nicht nur vom Alltag).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Von der Chance des Neuanfangs
.card-text
p.slide
b Du bist an einem Ort, wo Dich niemand kennt! - Welche Chance und Möglichkeiten bietet Dir diese Situation?
br
span
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
p.slide.mb-0
b Inwieweit ist das heute im Zeitalter der sozialen Medien noch möglich? Stichwort: Facebook-Mobbing
br
span
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Kehrseite: Jemandem unvoreingenommen begegnen
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Sich nicht von Vorurteilen leiten lassen.
li.slide Sich nicht durch Erzählungen/Meinungen anderer (zu stark) beeinflussen lassen.
li.slide Selber Erfahrungen machen.
li.slide Einen Menschen und eine Situation mit <i>eigenen</i> Augen, <i>eigenen</i> Ohren und <i>eigenem</i> Hirn wahrnehmen.
li.slide
b
i Traue ich mich zu sagen, dass ich jemanden gut finde, wenn alle anderen sagen: der ist doof?
br
span.slide
i Vor dieser Herausforderung standen auch die Jünger Jesu angesichts der Anfeindungen gegenüber Jesus, nicht nur von den Schriftgelegten etc., sondern auch aus Jesu eigener Familie.
block bottomnav
+bottom_04("beziehungen")
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push_slide_stack('.slide')
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View File

@@ -0,0 +1,87 @@
extends ../layout
include ../mixins
block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_04
+headline_item_active
span Das Gleichnis vom Sämann (Mk 4,1-9) und seine Deutung (Mk 4,13-20)
block content
table.vertical-border.table
thead
tr
td(style="width: 35%;")
b Mk 4,1-9
td(style="width: 35%;")
b Mk 4,13-20
td(style="width: 30%;")
b
q Typisierung
tbody
tr
td.slide Und wieder begann er [=Jesus], am Ufer des Sees zu lehren, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnisen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
td.nodisplay.deutung Und er sagte zu ihnen: Wenn ihr schon dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen?
td
tr
td.slide Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.
td.nodisplay.deutung Der Sämann sät das Wort.
td.nodisplay.typisierung
span.oi.oi-arrow-right
span
|
| Es geht hier um die Verkündigung des Evangeliums und wie sie bei den Menschen <q>fruchtet</q>.
tr
td.slide Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es.
td.nodisplay.deutung Auf den Weg fällt das Wort bei denen, die es zwar hören, aber sofort kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät wurde.
td.nodisplay.typisierung
b Die zu leicht Beeinflussbaren/Die Zweifler
ul.nodisplay
li.nodisplay.typisierung Lassen sich von anderen abbringen (die das <q>doof</q> finden etc.).
li.nodisplay.typisierung Geben Zweifeln zu starkes Gewicht die andere auslösen oder die aus einem selbst kommen.
li.nodisplay.typisierung Können Unerwartetes nicht annehmen (siehe auch Jesus in seiner Heimat bzw. Jesu Familie).
li.nodisplay.typisierung Tun sich schwer, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues zu wagen.
tr
td.slide Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
td.nodisplay.deutung Ähnlich ist es bei den Menschen, bei denen das Wort auf felsigen Boden fällt: Sobald sie es hören, nehmen sie es freudig auf; aber sie haben keine Wurzeln, sondern sind unbeständig, und wenn sie dann um das Wortes willen bedrängt oder verfolgt werden, kommen sie sofort zu Fall.
td.nodisplay.typisierung
b Die Unbeständigen
ul.nodisplay
li.nodisplay.typisierung Zunächst Begeisterung und Freude!
li.nodisplay.typisierung Aber wenn es Arbeit bzw. Mühe macht dann halt nicht.
li.nodisplay.typisierung Zu wenig Durchhaltevermögen.
li.nodisplay.typisierung Man ist nicht bereit, sich für etwas schief anschauen zu lassen oder zu akzeptieren, dass etwas Veränderungen im sozialen Umfeld mit sich bringt.
tr
td.slide Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht.
td.nodisplay.deutung Bei anderen fällt das Wort in die Dornen: Sie hören es zwar, aber die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es und es bleibt ohne Frucht.
td.nodisplay.typisierung
b Die <q>Es gibt Wichtigeres</q>-Typen
ul.nodisplay
li.nodisplay.typisierung Andere Dinge verdrängen es.
li.nodisplay.typisierung Es wird zugeschüttet im Alltag man vergisst, kommt nicht dazu etc.
li.nodisplay.typisierung Es passt nicht zum eigenen Streben nach Reichtum, Macht etc.; es ist nach außen hin nicht prestigeträchtig - dann <q>spar ich es mir halt</q>.
tr
td.slide(data-subslides=".deutung")
| Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
br
| Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
td.nodisplay.deutung(data-subslides=".typisierung") Auf guten Boden ist das Wort bei denen gesät, die es hören und aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
td.nodisplay.typisierung
b Die Fruchtbringenden
p.slide
b
i Selbsteinschätzung [jeder für sich]: Welcher Typ bin ich (momentan)?
+bottom_04("gleichnis")
script.
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View File

@@ -0,0 +1,124 @@
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+headline
+headline_item_start
+headline_item_04
+headline_item_active
span Meine Fähigkeiten und meine Schwächen
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.card.slide.mb-3
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h5.card-title Verschiedene Typen
.card.slide.mb-1
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h6.card-title Die <q>Ich bin nicht dafür gemacht</q>-Typen
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Egal, wie ich mich anstrenge: es wird nichts.
li.slide Ich erlebe nur Frust.
li.slide Eigentlich will ich das nicht - es wird mir aufgezwungen.
.card.mb-1
.card-body
h6.card-title Die zu leicht Beeinflussbaren/Die Zweifler
.card-text
ul.mb-0
li Lassen sich von anderen abbringen (die das <q>doof</q> finden etc.).
li Geben Zweifeln zu starkes Gewicht - die andere auslösen oder die aus einem selbst kommen.
li Können Unerwartetes nicht annehmen (siehe auch Jesus in seiner Heimat bzw. Jesu Familie).
li Tun sich schwer, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues zu wagen.
.card.mb-1
.card-body
h6.card-title Die Unbeständigen
.card-text
ul.mb-0
li Zunächst Begeisterung und Freude!
li Aber wenn es Arbeit bzw. Mühe macht - dann halt nicht.
li Zu wenig Durchhaltevermögen.
li Man ist nicht bereit, sich für etwas schief anschauen zu lassen oder zu aktepieren, dass etwas Veränderungen im sozialen Umfeld mit sich bringt.
.card.mb-1
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h6.card-title Die <q>Es gibt Wichtigeres</q>-Typen
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ul.mb-0
li Andere Dinge verdrängen es.
li Es wird zugeschüttet im Alltag - man vergisst, kommt nicht dazu etc.
li Es passt nicht zum eigenen Streben nach Reichtum, Macht etc.; es ist nach außen hin nicht prestigeträchtig - dann <q>spar ich es mir halt</q>.
.card.mb-1
.card-body
h6.card-title Die Fruchtbringenden
.card-text
p.mb-0.slide Erfolgreich dabei und es zieht sogar Kreise.
.slide
hr
.card-text
p.mb-0
b
i Selbstübung (auf Blatt)
ul.mb-0.nodisplay
li.slide Ordne Dich vom Gesamtblick auf Dich her einem der genannten Typen zu!
li.slide Ordne bestimmte Tätigkeitsfelder/Schulfächer/Hobbys von Dir einem bestimmten Typ zu!
li.slide Nutze dafür das entsprechende Bibel-Einlege-Blatt.
.card.slide
.card-body
h5.card-title Wichtige Hinweise und Regeln
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Bleibe offen und entwicklungsfähig!
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Sei bereit, Neues und Unerwartetes an Dir zu entdecken
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Manches geht auf, obwohl Du das eigentlich nicht erwartet hättest!
li.slide Habe Mut, Dich auszuprobieren!
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Verbiege Dich aber nicht!
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Sei realistisch und Du selbst
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Ergibt es Sinn, Energie in Dinge zu stecken, die Du nie wirklich können wirst (obwohl Du es probiert hast)?
li.slide Willst Du etwas selber, oder wird es von anderen verlangt?
li.slide Beachte auch hier das Verhältnis von Fremd- und Eigenbestimmung im Hinblick auf Deine eigene Identität!
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Habe Vertrauen in Dich selbst!
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2 Gott traut Dir zu, dass Du Deinen Weg findest und ihn gehen kannst
.card-text
p.small.slide
i Gleichnis von der selbstwachsenden Saat
br
| Natürlich im Hinblick auf das Reich Gottes und seine Entfaltung gesprochen:
br
|
i Gott vertraut darauf, dass der Same des Reiches Gottes auf Erden aufgehen wird.
p.slide.mb-0.small
| Aber auch übertragbar auf das alltägliche Leben des Menschen:
p.mb-0.slide
span.slide
i Gott gibt jedem von uns Talente und Fähigkeiten - entdecke sie, nutze sie, auch zum Wohl von anderen Menschen (auch das ist Reich Gottes!)
block bottomnav
+bottom_04("faehigkeiten")
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@@ -0,0 +1,117 @@
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+headline
+headline_item_start
+headline_item_04
+headline_item_active
span Beweisbarkeit des Glaubens
block content
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Ausgangspunkt: Erzählungen von der Auferweckung der Tochter des Jairus und der Heilung der blutflüssigen Frau
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Wirklich glaub-würdig?
.card-text
p.slide.mb-0
| Nur diejenigen, die das Wunder am eigenen Leib erleben bzw. unmittelbar dabei sind, wissen, dass es sich tatsächlich um ein Wunder handelt!
ul.nodisplay
li.slide Bezüglich der blutflüssigen Frau ist man letztlich auf ihr Selbstzeugnis angewiesen.
li.slide
| Mit den drei von Jesus mitgenommenen Jüngern ist der Leser bei der Auferweckung der Tochter des Jairus dabei!
br
| Aber: ist ihr Zeugnis <q>wahr</q>?
p.slide.mb-0 Es gäbe auch andere Erklärungen:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Die Frau könnte auch die Unwahrheit sagen: war sie wirklich krank? hat Jesus sie wirklich geheilt?
br
| Wahrgenommen wurde sie erst als Nicht(mehr)kranke.
li.slide War das Mädchen wirklich tot? Das <q>sie schläft nur</q> im Munde Jesu kann unterschiedlich interpretiert werden:
ul.nodisplay
li.slide Sie schläft tatsächlich nur, es gilt, sie einfach aufzuwecken dann war es kein Wunder!
li.slide
| Aus der Perspektive des Schöpfers ist auch der Tod nur ein Schlaf! dann war es ein echtes Wunder
| und zeigt die Lebensmacht Gottes, die in und durch Jesus wirkt!
.card.slide
.card-body
h6.card-title Bin ich <q>drinnen</q> oder bin ich <q>draußen</q>?
.card-text
p.slide
| Dem, der nur mehr oder weniger ungläubig, verschlossen, (übermäßig) zweifelnd zuschaut, also <q>draußen</q> ist
| (vgl. die Typen beim Sämanngleichnis!), wird durch seine Wahrnehmung des Erzählten nicht zum Glauben kommen.
br
| Mit der <q>falschen Fährte</q> (<q>sie schläft nur </q>) und dem Schweigegebot an die Jünger nimmt Jesus denen <q>draußen</q>
| die Möglichkeit, doch an ein Wunder zu denken, auch noch weg obwohl gerade sie, die das Mädchen für real tot gehalten haben,
| doch die beste Voraussetzung gehabt hätten, an ein Wunder zu glauben. Doch für sie ist das <q>sie schläft nur</q>
| ein Stolperstein, über den sie zu Fall kommen weil sie Jesus noch nicht erkannt haben und daher nicht bemerkt haben,
| aus welcher Perspektive dieser Satz gesprochen ist!
br
i Dem Nichtglaubenden sagen die Erzählungen nichts. Sie zwingen nicht dazu, zum Glauben zu kommen.
p.slide
b
i
| Dem aber, der glaubt und den Zeugnissen der Frau und (später [nach Ostern]) der Jünger Glauben schenkt, der also <q>drinnen</q> ist,
| für den offenbart sich hier, was im Wirken Jesu wirklich geschieht: Jesus <i>erscheint</i> als Träger göttlicher Lebenskraft.
br
| Dem Glaubenden werden die Erzählung noch dazugegeben; sei stärken den Glauben.
p.slide.mb-0
| In gewisser Weise ist durch die Doppelerzählung und den darauf aufbauenden Gedanken
| der Satz Jesu in Mk 4,25 averanschaulich:
br
q Wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title (Nicht-)Beweisbarkeit des Glaubens
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Wir leben und glauben in einer aufgeklärten Welt!
li.slide Auch unsere Firmvorbereitung will verantwortet und verortet im 21. Jahrhundert vom Glauben sprechen.
li.slide
i Gott lässt sich NICHT wissenschaftlich beweisen - man kann immer auch Gründe gegen den Glauben an Gott formulieren!
li.slide
i Dennoch oder gerade deswegen muss sich Glaube immer auch in gewisser Weise rechtfertigen:
br
span.slide Es nötig, sich selber und anderen Rechenschaft über den eigenen Glauben abzulegen. Dazu muss man sich aber mit ihm beschäftigen.
ul.nodisplay
li.slide Warum glaube ich?
li.slide Was sind zentrale <q>Glaubenswahrheiten</q> und wie gehe ich mit ihnen um?
li.slide Kenne ich die grundlegenden Erzählungen des Glaubens (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Bibel)?
li.slide Weil Glaube nicht beweisbar ist (im wissenschaftlichen Sinne), braucht es immer den <q>Sprung</q>.
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Es braucht meine <i>Bereitschaft</i>, sich dem Glauben zu <i>öffnen</i>.
li.slide Wer sich nur von außen mit dem Glauben beschäftigt (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Religionswissenschaft), kann nie die Tiefen des Glaubens ausloten.
li.slide Wie es ist, im Wasser zu schwimmen, zu tauchen etc., das können mir zwar andere erzählen, aber ich muss selber rein, um zu <q>wissen</q>, wie das tatsächlich ist.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Glaube und Glaubenserfahrung
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Es gibt die Glaubenserfahrungen des Einzelnen.
li.slide Es gibt aber auch die Glaubenserfahrungen einer Gemeinschaft, auch aus der Vergangenheit.
ul.nodisplay
li.slide Da kann ich andocken, damit kann ich mich identifizieren, auch wenn die ich einzelnen Erfahrung nicht selbst gemacht habe.
li.slide
| Solche Erfahrungen sind für die Identität einer Gemeinschaft äußerst wichtig; daher werden sie weitergegeben.
|
span.oi.oi-arrow-right
|
| Tradition.
block bottomnav
+bottom_04("glaube")
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View File

@@ -0,0 +1,91 @@
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+headline
+headline_item_start
+headline_item_05
+headline_item_active
span Gemeinschaft, die trägt
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.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Großereignisse
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Wer war schon mal auf einem Großereignis?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Erzählt mal ...
.card-text
ul.mb-0
li Was war für Dich beeindruckend?
li Was hat Dir evtl. nicht gefallen?
li ...
.card.slide
.card-body
h6.card-title Für die andere <q>Fraktion</q>: <i>Warum</i> gehst Du nicht so zu solchen Veranstaltungen? ...
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Erzähl mal ...
.card-text
ul.mb-0
li Was schreckt dich ab?
li Wovor hast du vielleicht Angst?
li ...
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Erzählung von der Speisung der Fünftausend (Mk 6,35-44)
h6.sub-title.text-muted.mb-3
| Warum meint ihr lässt Jesus die Fünftausend sich in Gruppen zu fünfzig und zu hundert ins Gras setzen?
br
| Oder: Warum unterteilt man generell größere Gruppen in kleinere Einheiten? (Z. B. Schulklassen)
.card-text
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.slide
p.mb-0.mt-3
i Mögliche Gründe
ul.slide.mb-0
li Bessere Überschaubarkeit
li Große Gruppen kann man besser und manchmal ausschließlich handhaben, wenn man sie unterteilt
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesu Unterteilung in kleinere Gruppen als Hinweis auf die Sinnhaftigkeit von kleineren, überschaubareren Gruppen verstanden
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Risiken (und Chancen) von Großgruppen und -bewegungen
.card-text
ul.slide.mb-0
li Ich kann mich leichter verlieren und untergehen (mit Vor- und Nachteilen); ich bin Einer/Eine von Vielen
li Größere Anonymität: unpersönlicher
li Wenn ich Hilfe für Probleme brauche, wenn ich nicht mitgehen kann bei der Großbewegung, dann falle ich schnell durch alle Raster.
.card.slide
.card-body
h6.card-title Chancen von kleineren Gruppen
.card-text
ul.slide.mb-0
li Begegnung ist intensiver
li Gegenseitiges Kennen intensiver (mit Vor- und Nachteilen)
li Vertrauen kann stärker sein
li Man kann besser aufeinander achten
li In Kleingruppen bin ich besser gehalten
li.slide
i Wirklich gehalten bin ich bei Problemen nur in einer kleineren, persönlicheren, überschaubareren Gruppe, in der man sich umeinander sorgt.
.slide.alert.alert-primary
h4.alert-heading Impuls
p
b Geht nicht in Großgruppen auf die lassen euch vielleicht recht schnell fallen bzw. ihr fallt durch ihre Raster!
br
b Sucht auch Beziehungen in überschaubereren, persönlicheren und das heißt immer auch: kleineren Gruppen, die euch Halt versprechen, auch in schwierigeren Tagen.
block bottomnav
+bottom_05("gemeinschaft")
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View File

@@ -0,0 +1,238 @@
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block headline
+headline
+headline_item_start
+headline_item_05
+headline_item_active
span Paten
block content
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Erzählung von Aussendung der Zwölf (Mk 6,6b-11)
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Auffälligkeiten der Erzählung
.card-text
ul.mb-0
li.slide
i Immer zu zweit
ul.slide.mb-0
li Entspricht dem jüdischen Zeugnisrecht, das immer die übereinstimmende Aussage von zwei Männern voraussetzt.
li Bedeutet auch gegenseitige Stärkung auf dem Weg.
li.slide
i Alle Sicherheiten sollen <q>zuhause</q> bleiben; mitgenommen werden dürfen nur:
ul.slide
li Gottvertrauen
li Evangelium
li Vollmacht über die Dämonen
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Für die Jünger bedeutete diese Art der Sendung unter anderem:
.card-text
ul.slide.mb-0
li <i>Notwendigkeit</i>, vor Ort nach Kontakten zu suchen.
li Eigene Komfortzone verlassen (hier: um Jesus herum, der die Arbeit schon machen wird).
li Platz schaffen für Neues, für neue Erfahrungen, neue Beziehungen.
li Alte Gewohnheiten verlassen.
li Selbstverständlichkeiten verlassen bzw. hinterfragen.
li Aus dem Zutrauen, das Jesus zu den Zwölfen hat, leben.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Aussendung der Zwölf und ich als Firmling
.card-text
p.small
| Ausgehend von dieser Aussendung der Zwölf, die Zeugnis für ihren Glauben geben sollen,
| schauen wir auf Aufgabe und Sendung der Paten und auch Dich als Firmling.
p.slide
| Wie für die Jünger die Aussendung eine <b>Herausforderung</b> war (s. o.), so verlangt auch die Firmvorbereitung,
| dass sie nicht nur einfach so mitgemacht wird, sondern dass die Firmung bzw. die Vorbereitung darauf
| <i>vielleicht die eine oder ander Änderung im Leben und in der Lebensgestaltung mit sich bringt</i>.
p.slide.mb-0
| Wie kein Jünger allein ausgesandt wurde, so bist Du auch <b>als Firmling nicht allein</b>:
ul.slide.mb-0
li Firmgruppe
li.slide Pfarrgemeinde
li.slide <b>Pate</b>, der Dich auf Deinem weiteren Lebensweg begleitet.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Dein (Firm-)Pate und Du
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Paten-Amt was ist das?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
+symbol("arrow-right")
| Schreibgespräch
.card-text
ul.mb-0
li Was meint ihr ist Aufgabe und Zweck eines Paten?
li Welche Erfahrung hast du mit deinem Taufpaten gemacht?
li Welche Erwartung hast du an deinen Paten?
li Wieviel Kontakt hast du mit deinem Paten?
li Sprichst du mit deinem Paten auch über den Glauben?
li Gehst du mit deinem Paten in die Kirche?
li Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einem Paten und einem Tutor?
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Grundsätzliches zum Patenamt
.card-text
p.mb-0
| Man hat Erwachsenen, die um die Taufe baten die Firmung als eigenes Sakrament gab es damals noch nicht ,
| schon seit den ersten christlichen Jahrhunderten einen Paten gegeben
| mit folgenden Funktionen:
ul.slide
li
i Der Pate soll ein konkretes positives Beispiel sein.
br
span.small.slide
| Er soll dem Taufbewerber ermöglichen, den Glauben und das Leben als Gläubiger an einem konkreten Beispiel zu sehen
| und für sich selbst fruchtbar zu machen.
li.slide
i Der Pate ist eine Art Mentor.
br
span.small.slide
| Der Pate soll mit Rat und Tat zur Seite stehen und auf die Fragen bezüglich Glaube, Gottes- und Nächstenliebe
| sowie die spezifisch christliche Hoffnung Antworten geben.
li.slide
i Der Pate ist gleichzeitig so etwas wie ein Bürge gegenüber der Gemeinde.
br
span.small.slide
| Er bezeugt, dass dieser Mensch ein gutes Glied der Gemeinschaft ist bzw. werden kann:
| <q>Ja, es ist gut, diesen Menschen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen, er wird uns keinen Schaden zufügen.</q>
| Das war in Zeiten der Christenverfolgung etwas sehr Wichtiges.
p.slide.mb-0 Auch heute bekommt normalerweise jeder Täufling einen Paten, und zur Firmung ist wieder ein Pate zu wählen. Es wird empfohlen, dass Tauf- und Firmpate dieselbe Person sind.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Patenamt bei Taufe und Firmung
.card-text
p
| Vom beschriebenen Ursprung des Paten-Amtes her ist klar, dass das <b>Paten-Amt</b> eigentlich kein Amt in der Familie,
| sondern <b>ein Amt in der und für die Kirche ist</b>:
br
i Der Pate wird jemandem zur Seite gestellt, damit er diesem hilft, besser und tiefer in die Gemeinschaft der Glaubenden hineinzuwachsen:
ul.slide.mb-0
li
i Bei der <b>Taufe</b> eines Kindes verspricht der Pate, bei der christlichen Erziehung seines Patenkindes mitzuhelfen.
br
span.small.slide
| Das ist das eigentliche Taufgeschenk, das der Pate macht. Alles andere vor allem Materielles ist da reine Nebensache.
| Es gilt daher, jemanden zu wählen, der selbst einigermaßen gefestigt ist im Glauben und wirklich auch in dieser Hinsicht
| ein Vorbild und Beispiel sein kann.
li.slide
i Auch dem Jugendlichen bzw. Heranwachsenden soll der <b>(Firm-)Pate</b> ein konkretes positives Beispiel und Ansprechpartner sein.
br
span.small.slide
| Mit der Firmung wird die Eingliederung in die Kirche abgeschlossen,
| aber als Christ in der Welt zu leben ist eine bleibende Herausforderung,
| weil man immer wieder auf neue Situationen stößt.
| Hier kann der Pate eine besondere Stellung einnehmen gerade wenn und weil Jugendliche und Heranwachsende
| nicht alles mit ihren Eltern besprechen wollen. Daher gilt es, den Firmpaten bewusst unter dieser Hinsicht zu wählen,
| wenn man einen anderen als den Taufpaten wählen will.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Bedingungen zur Übernahme des Patenamtes
.card-text
p
| Für Tauf- und Firmpaten gilt es, folgendes zu beachten: Weil das Paten-Amt ein Amt in und für die Kirche ist
| (und nicht nur in der Familie), muss der <b>Pate</b> ein paar <b>Bedingungen erfüllen</b>, die sich aus der beschriebenen Aufgabe ergeben:
ul.slide.mb-0
li
i Der Pate muss selbst der römisch-katholischen Kirche angehören.
br
span.small.slide
| Denn in dieser Kirche heimisch zu werden soll er ja helfen.
| Das Patenamt ist ein bekenntnisgebundenes Amt!
| Ein evangelischer Christ kann Taufzeuge sein, aber normalerweise nur, wenn zusätzlich ein katholischer Taufpate benannt
| wird. Ein solches Zeugenamt gibt es nur bei der Taufe, nicht aber bei der Firmung!
br
span.small.slide
| Eine nicht getaufte Person kann weder Tauf- oder Firmpate noch Taufzeuge sein, da sie nicht am Sendungsauftrag
| der Kirche Teil hat und auch kein Zeugnis christlichen Lebens geben kann.
br
span.small.slide
| Glieder orthodoxer Kirchen können das Patenamt in der katholischen Kirche übernehmen, und zwar zusammen mit
| einem katholischen Paten, ggf. aber auch ohne (letzteres nur, wenn eines der Elternteile selbst einer orthodoxen Kirche
| angehört, und nur auf Antrag des Pfarrers beim Erzbischof). Genaueres klärt das Taufgespräch bzw. ein Gespräch am Rande der
| Firmvorbereitung.
li.slide
i Der Pate muss gefirmt sein.
br
span.small.slide
| Denn erst die Firmung befähigt zur Übernahme von Ämtern in der Kirche,
| weil erst mit der Firmung die Eingliederung in die Kirche wirklich abgeschlossen ist.
li.slide
i Der Pate darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein oder aus sonst einem andern Grund exkommuniziert sein.
br
span.small.slide
| Zur religiösen Erziehung gehört auch, dem Täufling einen Zugang zur konkreten Gemeinschaft der Kirche zu vermitteln.
| Dies kann ein ausgetretener Katholik schlicht nicht leisten!
li.slide
i Er muss selbst im Glaubensleben der Kirche zuhause sein.
br
span.small.slide
| Schließlich soll er dem Täufling oder Firmling ja gerade darin ein Vorbild sein.
| Dazu gehören besonders die aktive Beteiligung am Leben der kirchlichen Gemeinde,
| das persönliche Gebet, das Führen eines glaubwürdigen christlichen Lebens und das christliche Lebenszeugnis
| in Beruf und Gesellschaft.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Nachweis der Eignung zum Patenamt
.card-text
p
| <b>Um all dies formal zu belegen, muss derjenige, der das Patenamt übernehmen will, ein <u>Taufzeugnis</u> vorlegen,
| und zwar <u>ein neu ausgestelltes</u>.</b> Ein Taufzeugnis erhält man bei der Pfarrei, in der man selbst getauft wurde.
p.slide
| Warum ein Taufzeugnis, und warum neu ausgestellt? Ein Taufzeugnis enthält nicht nur Angaben zur Taufe, sondern auch zum
| gegenwärtigen Status des Gläubigen, also etwa zur (kirchlichen) Hochzeit und ob und wann jemand gefirmt wurde oder aus
| der Kirche ausgetreten ist. Daher hat ein Taufzeugnis immer ein Verfallsdatum, das auf 6 Monate nach Ausstellung festgelegt ist.
p.slide
| Das Taufzeugnis bitte rechtzeitig beantragen besonders, wenn der Pate außerhalb von Deutschland getauft ist!
p.slide
| Ist es trotz deutlichem Bemühen nicht möglich, ein Taufzeugnis beizubringen, kann an seine Stelle die eidesstattliche
| Erklärung des Paten treten, getauft, Glied der kath. Kirche, gefirmt und nicht ausgetreten zu sein.
| Näheres klärt das Taufgespräch bzw. ein Gespräch am Rande der Firmvorbereitung.
p.slide.mb-0
| Das Patenamt ist bei Taufe und Firmung wünschenswert und vorgeschrieben, jedoch mit der Einschränkung,
| dass wenn im konkreten Fall trotz eifrigen Bemühens kein Pate gefunden werden kann, die Taufe bzw. die Firmung
| ohne Paten gespendet wird.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Weitere Hinweise
.card-text
p
| Immer wieder wird der Wunsch geäußert, Tauf- oder Firmpate nachträglich zu ändern weil man sich nicht mehr versteht,
| die Familie auseinander gebrochen ist etc. Doch ein Pate lässt sich später nicht streichen oder ändern.
| Durch die Eintragung von Taufe und Firmung in die kirchlichen Bücher und das Ausstellen von Tauf- bzw. Firm-Urkunde entsteht
| ein Dokument, dessen Inhalt nicht mehr geändert werden kann, was auch den Paten einschließt.
p.slide.mb-0
| Es wird immer wieder gefragt, wie viele Paten man denn wählen kann. Vorgesehen ist stets ein Pate oder eine Patin.
| Es können auch zwei sein, dann aber ist empfohlen, dass es ein Mann und eine Frau sind.
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+bottom_05("paten")
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+headline
+headline_item_start
+headline_item_06
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span Unser (mein!) Glaubensbekenntnis
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.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Mein Glaubensbekenntnis
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Jeder für sich!
.card-text
p.mb-0
| Glaubensbekenntnis lesen
br
| und kommentieren:
ul.mb-0
li Fragen, die der Bekenntnistext bei mir aufwirft.
li Dinge, die ich nicht verstehe.
li Dinge, die mich stören.
li Aussagen, die ich herauslese (ich meiner Sprache umformuliert!).
li Aussagen, die ich für besonders wichtig halte.
.card.slide
.card-body
h5.card-title Unser(e) Glaubensbekenntnis(se)
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Kleingruppenarbeit
p.card-text
| Zusammentragen und Besprechen der Einzelarbeit.
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span Der Weg Jesu und der Nachfolge-Weg der Jünger
br
span.small Der Meta-Teil des Markus-Evangeliums <q>Auf dem Weg</q> (Mk 8,14-10,52)
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h5.card-title Überfahrt (ins Heidenland): Aufbruch zu neuen Ufern: Die blinden und tauben Jünger
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 8,14-21
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q Habt ihr keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören?
.col-3
h4 Nachfolge Jesu I: Gläubiges, unerschrockenes Bekenntnis zu Jesus und seinem Weg
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h5.card-title Fünfte <q>Woche</q> I
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 8,22-9,1
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h6.card-title Die Heilung eines blinden bei Betsaida, die nicht auf Anhieb geliebt
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 8,22-26
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p.mb-0
b SEHEN
ul.small.mb-0
li Augen auf (für den Weg Jesu)!
li Sich von Jesus zur Erkenntnis der Heilsbedeutung seines Todes führen lassen (<q>Platztausch</q>)!
li Begreifen, was diese Erkenntnis für das eigene Leben bedeutet.
li <i>Anderen</i> Weg gehen in die <i>andere</i> Heimat.
li Auch: Mit Jesus in den (sozialen) <q>Aussatz</q> gehen.
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h6.card-title <i>Ungenügendes</i> Sehen bei den Menschen und den Jüngern: Messiasbekenntnis des Petrus Schweigegebot!
h6.card-subtitle.text-muted Mk 8,27-30
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h6.card-title Erste Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted Mk 8,31-32a
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h6.card-title Der Einspruch des Petrus, der Hinweis Jesu auf dessen Widergöttlichkeit und der erneute Aufruf in die Nachfolge
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 8,32b-33
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ul.small.mb-0
li Diametral unterschiedliche Vorstellung vom Messias bei Jesus und (nicht nur) bei Petrus.
li
| Diametral unterschiedliche Vorstellung von <q>Größe</q> bei Gott und bei den Menschen:
br
| Was Gott will und was die (von Satan bestimmten) Menschen wollen, ist etwas total Gegensätzliches.
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h6.card-title Weitere Belehrung: Kreuz aufnehmen und Selbstverleugnung um Jesu, des Evangeliums und des Himmelreiches willen
h6.card-subtitle.text-muted Mk 8,34-9,1
.col-2
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h5.card-title Scharnierstück
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 9,2-13
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h6.card-title Verklärung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted Mk 9,2-8
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h6.card-title Gespräch beim Abstieg: Über die Wiederkunft des Elija sowie das Leiden des <q>Elija</q> und des Menschensohnes
h6.card-subtitle.text-muted Mk 9,9-13
.col-5
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h5.card-title Fünfte <q>Woche</q> II
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 9,14-50
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h6.card-title Das Versagen der Jünger bei der Austreibung eines Taub-Stumm-Dämons und die <q>Nachhilfe</q> Jesu
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 9,14-27
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p.mb-0
b HÖREN
ul.small.mb-0
li Stumm = kein Bekenntnis zu Jesus (in Anfeindung/Verfolgung)
li nach außen: Aufruf zu unerschrockenem Glaubensbekenntnis
li nach innen: Stärkung des Glaubens durch Hören auf Jesu Wort, besonders Teilhabe der Märtyrer an Tod und Auferstehung Jesu (wie hier an dem Jungen <i>sichtbar</i>-symbolisch dargestellt)
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h6.card-title Gespräch im Haus über das Unvermögen der Jünger
h6.card-subtitle.text-muted Mk 9,28-29
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h6.card-title Zweite Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted Mk 9,30-32
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h6.card-title Der Rangstreit der Jünger und die handlungsorientierende Umpolung dessen, was <q>Größe</q> ist
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 9,33-37
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li
| <q>Groß</q> in den Augen Gottes ist der, der dient, gerade auch den <q>Letzten</q> in der Gesellschaft
br
+symbol("arrow-right")
| zum <q>Letzten</q> werden, indem man der <q>Diener aller</q> wird, analog zum Weg Jesu ans Kreuz.
li
| <i>Diese</i> <q>Größe</q> gilt es zu suchen und nicht jene nach menschlich-dämonischen Vorstellungen.
li
| Gefahr einer nur eingebildeten <q>Größe</q> im Sinne einer falschen Selbstsicherheit:
br
| Versagen der Jünger in der Passion Jesu (und bei der Heilung oben)!
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h6.card-title Weitere Belehrung
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 9,38-50
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ul.small.mb-0
li Beziehungen nach außen: Friede und Dankbarkeit gegenüber außen stgehenden Sympathisanten und Unterstützern der Jesus-Gemeinde
ul.mb-0
li Der fremde (erfolgreiche!) Dämonenaustreiber, der in Jesu Namen handelt.
li Unterstützung der zu Jesus Gehörenden von außen (<q>Becher Wasser</q>).
li
| Innere Problematik: Warnung vor der Verführung zum Glaubensabfall:
br
| <q>Selbstverstümmelung</q> um des Himmelreiches willen
h4 Nachfolge Jesu II: <q>Gebt Gott, was Gott gehört!</q> (12,17): Gottesliebe durch Nächstenliebe
.small Sechste <q>Woche</q>
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.col-2
.col-8
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h5.card-title Machtmissbrauch gegenüber (materiall) Abhängigen/<q>Kleinen</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,1-16
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h6.card-title Aufbruch nach Judäa
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
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h6.card-title
| Über Ehe und Ehescheidung
|
+symbol("arrow-right")
| <q>wegschicken</q> (in die soziale Not)
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,2-12
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h6.card-title
| Die Segnung der Kinder
|
+symbol("arrow-right")
| <q>zurückweisen</q> (der Kleinen/sozial Schwachen)
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,13-16
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p.mb-0
q Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.
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h5.card-title Belehrung zu Reichtum Armut
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,17-31
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h6.card-title Von Reichtum und Nachfolge
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,17-27
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p
q Geh, verkaufe, was du hast, und gib das Geld den Armen.
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Der Mann soll sein Geld hingeben als Lösegeld für die Armen.
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h6.card-title Status der Jünger
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,28-31
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h5.card-title Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,32-34
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h5.card-title Belehrung zu Herrschen Dienen
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,35-45
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h6.card-title Status der Jünger
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,35-40
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h6.card-title Nicht unterdrücken/herrschen, sondern dienen
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,41-45
.card-text
p
q Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen, und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| Jesus gibt sein Leben hin als Lösegeld für viele.
.col-3
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h5.card-title Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Bedürftigen/<q>Kleinen</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,46-52
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h6.card-title Die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus bei Jericho
h6.card-subtitle.text-muted Mk 10,46-52
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p.mb-0
| Vom <i><q>Zurückweisen</q></i> zum <i><q>Herrufen</q></i>.
br
| <q>Die Vielen</q> sind <q>gerecht</q> (geworden) = handeln richtig.
.col-2
hr
.slide
h5 Zusammenfassung der Lehre „auf dem Weg“: Der Weg Jesu muss auch der Weg der Jünger sein
p
i Markus fordert das klare Bekenntnis zu Jesus und meint damit vor allem das Bekenntnis zu Kreuzes-Tod und Auferstehung Jesu und zur umfassenden Heilsbedeutung dieses Ereignisses. An diesem Bekenntnis gilt es unbedingt festzuhalten, auch angesichts von daraus resultierender Anfeindung, ja Verfolgung bis in den Tod. Denn dieses Bekenntnis gibt nicht zuletzt den um ihres Glaubens willen Verfolgten und Getöteten Anteil an Jesu eigener Auferstehung.
p Titel wie Messias/Christus, Sohn Gottes, Heiliger Gottes etc. sagen Wahres über Jesus aus, genauso wie die Wunder, die Markus erzählt. Aber für sich allein genommen ist das irreführend und unvollständig, kein vollgültiges christliches Bekenntnis.
p
i Es braucht das Bekenntnis zum Weg Jesu ans Kreuz, dazu, dass er diesen Weg für die Vielen gegangen ist und es braucht die gelebte Bereitschaft, selbst diesen Weg zu gehen im Sinne einer Verhaltensgemeinschaft.
p Nicht für jeden geht es dabei um Kreuzes-Nachfolge im engeren Sinn also darum, für seinen Glauben zu sterben.
p
i Für alle geht es aber darum, allgemein und grundsätzlich den Weg des dienenden Daseins für andere zu gehen in vielfältigen Ausgestaltungsformen.
| Prüfstein ist letztlich der Umgang mit jenen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die wie Markus sagt „Letzte“ sind.
p In einer globalisierten Welt kann es aber nicht nur um die Letzten der eigenen Gesellschaft (Stadt, Land, Staat) gehen, sondern es müssen auch die Verhältnisse weltweit im Blick bleiben; an vielen Orten unserer Welt gibt es Letzte in ganz anderer Dimension als bei uns. Auch sie dürfen nicht vergessen sein!
.slide
h5 Konkretisierung angesichts des zeitgeschichtlichen Kontextes
p
| Besonders eindringlich wird dieses Bild Jesu und der Jesus-Nachfolge, wenn man den zeitgeschichtlichen Kontext betrachtet.
| Vespasian wie Jesus werden von den jeweiligen Anhängern mit Hoheitstiteln bedacht, die zum Teil gleich oder ähnlich lauten
| („Sohn [eines] Gottes“ zum Beispiel).
br
| Doch beide sind grundverschieden: der eine sitzt herrscherlich auf dem Kaiserthron in Rom, der andere ist innerweltlich
| auf dem Thron des Kreuzes gestorben.
br
| Auch wenn Jesus aus christlicher Perspektive jetzt noch über dem Kaiser im Himmel thront,
| darf sein Weg dorthin nicht vergessen werden wie auch der Weg Vespasians vom Feldherrn auf den Kaiserthron etwas über ihn sagt.
p
| Dazu kommt: Vespasians grandioser Aufstieg zum Kaiser in Rom zog Kreise.
br
| Nachdem er selbst an die Macht kam, erhob Anhänger aus dem Ritterstand dem er selbst entstammte in den römischen Senat. Mit Vespasians Aufstieg verband sich also der Aufstieg vieler anderer. Der Traum vom eigenen Aufstieg griff um sich: Man will so gut und so weit es geht groß sein, vorne dabei sein, mitherrschen.
br
| Die Chancen stehen naturgemäß bei denen besonders gut, die dem Kaiser nahe stehen bzw. ihm ergeben sind: Des Kaisers Weg nach oben kann auch ihr Weg nach oben sein!
p
| Markus adaptiert und „pervertiert“ das: Jesu Weg an Kreuz muss Kreise ziehen!
br
| Jesu Weg nach unten muss auch der Weg seiner Nachfolger nach unten sein.
br
| Es darf nicht wie nicht nur bei den Gefolgsleuten des Kaisers
| darum gehen, nach (innerweltlicher) Größe, nach Macht, Herrschaft, Reichtum etc. zu streben.
| Es gilt vielmehr, Letzter und Diener zu sein angesichts dessen, dass Jesus sich zum Diener aller gemacht hat.
br
| Und es darf nicht darum gehen, die Plätze ganz oben inne zu haben und wie die Mächtigen zu herrschen und zu unterdrücken.
| Sondern es muss darum gehen, die Plätze ganz unten zu haben und wie Jesus zu dienen.
.alert.alert-primary.slide
h4.alert-heading Von der <i>Herrschaftspyramide</i> von oben nach unten zur <i>Dienstpyramide</i> von unten nach oben
p.nomarginbottom
| In einer Zeit, in der der Aufstieg Vespasians vom Ritter zum Kaiser in aller Munde ist vor allem sicher in Rom
| schreibt Markus sein
br
b Gegen-Evangelium vom Abstieg des Messias und Menschensohnes Jesus bis ans Kreuz.
p.nomarginbottom
b
| Markus dreht die nicht nur römische Herrschaftspyramide mit dem Kaiser ganz oben und der Herrschaft von oben nach unten
| um zur Dienstpyramide von unten nach oben mit Jesus ganz unten.
hr
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h6.card-title Austausch zu diesem Bild von Jesus und der Jesus-Nachfolge
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li Was spricht mich an?
li Was stößt mich vielleicht auch ab?
li Kann ich das mit meinem eigenen Bild von Jesus vereinbaren?
li Was bedeutet dieses Bild von Jesus und Jesus-Nachfolge für mich selbst und für mein konkretes Leben?
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span Nachfolge konkret
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h5.card-title Film <q>Fazenda da Esperança Gut Neuhof</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Ein Beispiel, wie Kirche Nachfolge lebt: Dienst an den <q>Letzten</q>
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p.small
| Videoquelle: www.bonifatiuswerk.de/fazenda/ (youtu.be/ciWx-Mfdcmg)
ol.mb-0
li Film anschauen
li.slide Gespräch über den Film
ul
li Was hast Du evtl. nicht verstanden? Nachfragen?
li Was hat Dich überrascht?
li Was möchtest Du unterstreichen?
li Sonstige Gedanken zum Film?
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Nachfolge konkret
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Weitere Beispiele (aus dem Leben der Kirche)
p.card-text
+symbol("arrow-right")
| Sammeln, wo und wie Nachfolge Jesu authentisch gelebt wird.
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Nachfolge konkret
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 <i>Mein</i> Weg der Nachfolge
p
| Welche Impulse gibt mir der Weg Jesu für meine eigenes Leben?
p.mb-0
+symbol("arrow-right")
| In Stichworten auf das Blatt!
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157
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span Mk 11,1-13,37: Die siebte <q>Woche</q> im Wirken Jesu, Teil 1
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.card.slide.mb-3
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h5.card-title Der Einzug Jesu in Jerusalem
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 11,1-11
.card-text
ul.mb-0.nodisplay
li.slide Zeichnet Jesus als Friedensfürsten Gegenentwurf zu den Messiaserwartungen, und zum <q>Einzug</q> des Titus in Jerusalem.
li.slide Zeichnet Jesus als Heiland <i>aller</i> Menschen Gegenentwurf zum messianischen Nationalismus in Israel damals.
li.slide Greift den Themenkreis Wegbereiten/Nachfolge auf.
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Die Reinigung des Tempels
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 11,15-19
.card-text
p.small Jesus mal recht gewalttätig ... und das umfangreiche Handeln wird Jesus allein zugeschrieben, auch ohne, dass ihn jemand gestoppt hat ...
ul.nodisplay
li.slide Stichwort <q>Haus des Gebetes</q> nicht der Macht und des Machtmissbrauches der Hohepriester!
li.slide Stichwort <q>... für alle Völker</q> nicht nur für Israel!
li.slide Stichwort <q>Räuberhöhle</q> Anspielung auf Jer 7,1-15: Primat der Ethik!
p.mb-0.slide
i
| Pikant steht am Ende der Tempelreinigung der (erneute) Tötungsbeschluss:
| Jesus muss weg seine <q>Tempelreinigung</q> wurde als Angriff auf die Mächtigen im Land gewertet.
p.mb-0.slide
| Historisch-kritisch ist anzumerken, dass die Tempelreinigung der Ausschlag gebende und wichtigste als der <q>tatsächliche</q> Grund für die Hinrichtung Jesu war.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Frage nach der kaiserlichen Steuer
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,13-17 Mitte des Teiles Jerusalem I!
.card-text
p.slide
b Gebt Gott, was Gott gehört!
ul.mb-0.nodisplay
li.slide Blickt zurück auf das Gleichnis von den Winzern, die den Weinberg an sich reißen wollen und dem Besitzer den Ertrag des Weinberges vorenthalten wollen (Mk 12,1-12).
li.slide Blickt voraus auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot: Was Gott <q>gehört</q> ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen; Primat der Ethik (Mk 12,28-34).
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Die Frage nach der Auferstehung der Toten
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,18-27
.card-text
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li.slide
i Grundinformationen
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Die sog. <q>Schwagerehe</q> war zum einen Teil der Sozialgesetzgebung in Israel (Dtn 25,5-10). Es gab noch keine Witwen-Rente; <q>Sozialversicherung</q> war die Familie.
| Ist der Mann tot und ist kein Sohn da, ist die Witwe mittellos.
| Durch den Bruder des Verstorbenen soll die Frau doch noch zu einem Sohn kommen, der dann für ihren Unterhalt im Alter sorgen kann.
br
| Gleichzeitig soll damit das Andenken an den Verstorbenen erhalten bleiben über die Fortführung der Familienline: der erstgeborene Sohn gilt als Sohn des Verstorbenen.
li.slide
| Die Sadduzäer haben im Gegensatz zu den Pharisäern (und Jesus) nicht an die Auferstehung der Toten geglaubt.
li.slide
b
i Antwort Jesu
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
i Auferstehung ist keine Rückkehr ins irdische Leben, sondern Beginn einer himmlischen Existenz.
br
| Gebären, Heiraten, Zeugen, Sterben sprich: <q>Werden und Vergehen</q> gibt es dort nicht mehr.
li.slide
i Gottes Macht ist auch und gerade Macht über <q>Leben und Tod</q> und er ist ein Gott des Lebens bzw. der Lebenden.
br
| Dass sich Gott in Ex 3,6.15 mit Abraham, Isaak und Jakob den längst verstorbenen Stammvätern Israels identifiziert,
| interpretiert Jesus so, dass sie für Gott lebendig sind.
br
span.small.slide
| Diese Interpretation ist nicht selbstverständlich: Im hebräischen Text steht ein Nominalsatz: <q>Ich Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs</q>.
br
| Da kann man gut ein <q>war</q> einfügen: <q>Ich <i>war</i> Gott Abrahams ...</q> [Vergangenheit]
br
| Jesus dagegen fügt ein <q>bin</q> ein: <q>Ich <i>bin</i> Gott Abrahams ...</q> [Gegenwart]
br
| Bzw.: Gerade weil dieser Satz keinerlei Zeitangabe enthält weder durch ein Verb mit seiner Zeitform noch durch eine andere Angabe versteht ihn Jesus als zeitlos gültigen Satz, ist seine Aussage ewig gültig.
li.slide
| Während die <q>Schwagerehe</q> sicherstellen soll, dass das irdische Andenken eines Mannes im Volk nicht verlöscht,
| so verbürgt der <q>Gott der Lebenden</q> die Auferstehung der Toten mittels seiner Erinnerung an sie.
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Das Beispiel der armen Witwe
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 12,41-44
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Witwen sind schon an sich meist am Rande der Gesellschaft zu verorten;
| im Alten Testament begegnet in der Sozialgesetzgebung oft die stehende Wendung <q>Witwen und Waisen</q>
| als Hinweis auf besonders bedürftige Menschengruppen. Die Witwe gehört also schon per se zu den <q>Letzten</q>.
li.slide Die Witwe hier gibt ihren <q>letzten Cent</q> (<q>alles, was sie besaß, ... ihren ganzen Lebensunterhalt</q>) für die Armen, denen sie so dient: sie wird zur <q>Letzten</q> unter den <q>Letzten</q> wie Jesus, der auch <q>alles</q> (sein Leben) gibt.
li.slide Sie ist eine positive Bebilderung der Aufforderung Jesu, <q>wie die Kinder</q> zu werden: selbst nichts haben und den anderen dienen.
li.slide
| Damit ist sie ein positives Gegenbild nicht nur zu den in der gleichen Erzählung erwähnten Reichen, sondern auch zu dem reichen Mann in Mk 10,17-22, der nicht bereit ist, seinen Besitz zu verkaufen und ihn den Armen zu geben,
| und auch zu den Schriftgelehrten, von denen es in der Erzählung vorher eindrücklichsarkastisch geheißen hat, sie <q><i>fressen</i> die Häuser der Witwen</q>.
.card.slide
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h5.card-title Die Rede Jesu über das <q>Ende der Welt</q>
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,3-37
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h6.card-title Negative Antwort Jesu: Was alles <i>nicht</i> Zeichen der Vollendung ist
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,5-23
p.card-text
| Ertrag:
|
i Lokale, innergeschichtliche Ereignisse so schrecklich und bedrückend und lebensbedrohend sie auch sein mögen sind kein Indiz für das <q>Ende der Welt</q>!
.card.slide.mb-1
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h6.card-title Positive Antwort Jesu: Zeichen für Vollendung und Rettung
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,24-27
p.card-text
| Ertrag:
|
i Das <q>Ende der Welt</q> ist ein <u>kosmisches Ereignis</u> und verbindet sich mit der Wiederkunft Jesu als des <q>Menschensohnes</q> ist also kein schreckliches Ereignis, sondern Ziel und Vollendung der Welt!
.card.slide
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h6.card-title Dialektische Antwort auf die Terminfrage
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 13,28-37
p.card-text
| Ertrag:
|
i Der Zeitpunkt des Endes des Welt ist unbekannt
br
i ... allen Versuchen, das Ende der Welt zu <q>berechnen</q> oder durch besonders spitzfindige Bibelauslegung zu erschließen, zum Trotz!
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span Dem Tod ein Schnippchen schlagen
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p
i Den Film anschauen ...
p.slide
i Erste Eindrücke/Reaktionen/Gedanken zum Film ...
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h5.card-title Der Tod begegnet in diesem Film zweifach
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| Diskussion
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li.slide als <q>Todesengel</q>
li.slide
| in der Haltung der Frau (<span class="oi oi-arrow-right"></span> <q>sozialer Tod</q>?)
br
span [Tote unter den Lebenden]
p.slide.mb-0
i Der Tod hat mehrere Facetten/Erscheinungsformen!
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h5.card-title Sich wehren gegen den Tod <i>warum</i> <span class="small">(generell und angesichts der Frau im Film)</span>?
h6.card-subtitle.text-muted
| Warum hängen wir am Leben?
|
br
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.card.slide
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h5.card-title Sich wehren gegen den Tod <i>können wir das überhaupt</i>?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
+symbol("arrow-right")
| Diskussion
.card-text
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li.slide Der Tod bleibt Realität, ob ich es nun wahr haben will oder nicht; irgendwann ...
li.slide Wann/Wie/Wo des Todes ist in der Regel nicht in unserer Hand.
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span Ente, Tod und Tulpe
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p
i Den Film anschauen ...
p.slide
i Erste Eindrücke/Reaktionen/Gedanken zum Film ...
p.slide
i Handlung nacherzählen ...
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h5.card-title Rolle des Todes im Film
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
+symbol("arrow-right")
| Austausch
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Lebensbegleiter (den ich manchmal mehr, manchmal weniger bemerke).
li.slide Am <q>Ende</q> ist er nicht der Haltpunkt, sondern der uns Frei-Gebende für etwas anderes (das im Film nicht mehr eigens thematisiert wird).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Wo geht es hin?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-0
| Welche Erwartung habe ich für mich im Hinblick auf Tod + Sterben (und das danach)?
|
+symbol("arrow-right")
| Austausch
.card.slide
.card-body
h5.card-title Wo geht es hin?
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
| Was uns unser christlicher Glaube verheißt!
.card-text
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Christliche Hoffnung gründet in der Auferstehung Jesu bzw. in der Lebensmacht Gottes, von der Jesus spricht.
li.slide Auferstehung vs. Wiedergeburt.
li.slide Beispielhafte Aussagen der Bibel über das, was nach dem Tod kommt.
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| 1 Thess 4,13-18:
|
q ... Wenn Jesus - und das ist unser Glaube - gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen. ... Dann werden wir immer beim Herrn sein.
li.slide
| Röm 8,11
|
q Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
li.slide
| Offb 21,1-22,5
|
q
| Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen ...
| Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen;
| sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. ...
| Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein;
| und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
| Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
li.slide
| Joh 14,1-14
|
q
| Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
| Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort sein, wo ich bin.
| ... Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
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span Beerdigung
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p
i Wer hat schon mal eine mitgefeiert und kann erzählen ...
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h5.card-title Sinn von Trauerriten
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
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| Diskussion
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ul.nodisplay.mb-0
li.slide Riten geben Halt
li.slide Beerdigung als Abschied(nehmenkönnen): Akzeptanz des Faktischen.
li.slide Weihwasser, Kreuz, (Weihrauch,) Erdwurf etwas tun können, obwohl man eigentlich nichts tun kann; Vergegenwärtigung christlicher Hoffnung.
li.slide Orte der Trauer: Friedhof vs. Friedwald vs. (anonyme) Grabfelder vs. anonyme Beerdigungen.
li.slide Öffentlich vs. kleiner Kreis:
ul.nodisplay
li.slide Wenn man seine Anteilnahme zeigen will, aber nicht <q>darf</q>.
li.slide Gemeinschaft <span class="oi oi-arrow-right"></span> Trost für die Trauernden, gegenseitiger Zuspruch.
li.slide Trauer als Herausforderung für und Aufgabe von Gemeinde.
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158
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span Eucharistie nach Markus
block content
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
| Während des Mahls nahm er [= Jesus] das Brot und sprach den Lobpreis;
| dann brach er das Brot, reichte es ihnen [= den Jüngern] und sagte: <q>Nehmt, das ist mein Leib.</q>
br
| Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.
| Und er sagte zu ihnen: <q>Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
br
| Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag,
| an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.</q>
footer.blockquote-footer
cite Mk 14,22-25
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Begründung einer neuen Tradition
.card-text
p
| Äußerlich wird das <q>Letzte Abendmahl</q> Jesu als ein Pessach-Mahl erzählt, also als Gedächtnismahl der Befreiung Israels aus Ägypten.
p.mb-0
| Doch dessen Elemente werden gar nicht erzählt, vielmehr wird das erzählt, was Jesu <i>anders</i> tut und sagt, als das so vorgesehen war.
| Damit <q>stiftet</q> er ein eigenes, neues <q>Gedächtnismahl</q>.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Brot und Wein
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Realsymbole der Gegenwart Jesu
.card-text
p.slide
| Es geht nicht um die Elemente Brot und Wein an sich der Wein wird auch gar nicht erwähnt! ,
| sondern das, was (Essen von) Brot und (Trinken von Wein aus dem) Kelch im Rahmen eines bestimmten Mahles
| vermitteln, was also die Mitfeier des Mahles für die Mitfeiernden bedeutet.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Das ist mein Leib = das bin ich, das ist mein Leben.
.card-text
p.slide
| Wenn Jesus das Brot mit diesem Hinweis von den Jüngern essen lässt, macht er deutlich:
| <q>Ihr lebt davon, dass ich mit meiner ganzen Existenz für euch da bin, bis zum Letzten, bis zum Tod
|
span.small [(der dann mit dem Becherwort unmissverständlich im Raum steht)]
| , dass ich <i>mein</i> <q>Leben hingebe als Lösegeld für viele</q> (Mk 10,45),
| um euch aus der Gewalt von Sünde und Tod zu befreien, in die sich die Menschheit verstrickt hat.</q>
p.slide.mb-0
i Durch das Essen des Brotes erhalte ich Anteil an dieser Selbsthingabe Jesu, wird sein Tod zu einem Tod <u>für mich</u>.
.card.slide.mb-2
.card-body
h6.card-title Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
.card-text
p.slide.small
| Der Vorausblick auf das Vergießen des Blutes Jesu macht seinen Tod vorab gegenwärtig.
p.slide.mb-0
i Durch das Trinken des <q>Blut des Bundes</q> trete ich ein bzw. erneuere meine Zugehörigkeit zu dem (neuen) Bund, den Gott mit den Menschen in Jesu Tod geschlossen hat.
.card-text
p.slide
| Während Jesus beim <q>Letzten Abendmahl</q> leibhaftig unter den Jüngern gegenwärtig war, gilt für die Zeit nach Ostern:
br
i
| Weil Jesus das Brot (<q><u>mein</u> Leib</q>) und den (Wein im) Kelch (<q><u>mein</u> Blut des Bundes</q>)
| mit sich selbst bzw. seiner Selbsthingabe identifiziert,
| ist Christus, der als Auferstandener bei Gott lebt, selber im Mahl der Eucharistie gegenwärtig,
| habe ich im Mahl Gemeinschaft mit Christus.
.alert.alert-primary.slide.mb-0
h4.alert-heading <q>Letztes Abendmahl</q> und Eucharistie: Hineingenommen in den Tod Jesu
p
b
i
| Das <q>Letzte Abendmahl</q> ist eine prophetische Zeichenhandlung Jesu am Abend vor seinem gewaltsamen Tod.
br
| Sie nimmt die Jünger, die das gebrochene Brot essen und aus dem Kelch Jesu trinken, mit hinein in das Geschehen seines Todes,
| das ein Geschehen <q>für</q> die Menschen ist: in Tod (und Auferstehung) Jesu schließt Gott einen (neuen) Bund mit den Menschen.
p.mb-0.slide
b
i
| In der Feier der Eucharistie, die sich auf dieses <q>Letzte Abendmahl</q> Jesu bezieht im Wissen um
| den tatsächlichen Tod Jesu, aber auch im Glauben an seine Auferstehung
| wird dieses Ereignis für alle Mitfeiernden vergegenwärtigt,
| ist Christus als der Gekreuzigte und Auferstandene mit seinem Leben gegenwärtig
| und schenkt rettende Gemeinschaft mit sich.
| Er nimmt die Mitfeiernden nimmt uns! mit hinein in das
| Geschehen seines Todes (und seiner Auferstehung),
| in den in ihm bzw. seinem Sterben geschlossenen Bund Gottes mit allem, was diesen Bund ausmacht.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <q>Aus dem Becher (Jesu) trinken</q>
.card-text
p.mb-0 Diese Wendung ist im Markus-Evangelium an zwei Stellen noch genannt, die hier von Belang sind:
ul.nodisplay
li.slide Mk 14,36: Jesus betet zu Gott: <q><i>Nimm diesen Kelch von mir!</i></q>
br
| Das Trinken des Kelches bezeichnet hier eindeutig auf den (gewaltsamen Kreuzes-)Tod Jesu, seine Passion.
li.slide Mk 10,38-39: Teil der Antwort Jesu an die Söhne des Zebedäus, die links und rechts neben Jesus thronen wollen:
br
| <q>Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde.</q>
ul.nodisplay
li.slide <q>Den <i>Becher</i> Jesu <i>trinken</i></q>
ul.nodisplay
li.slide
| Im Rückblick auf Jesu Tod bzw. von ihm (und Mk 14,36) her kann dies nichts anderes meinen,
| als wie Jesus um des Evangeliums willen einen gewaltsamen Tod zu erleiden.
li.slide
| Für die beiden Jünger, denen Jesus das sagt, Johannes und Jakobs wird das auch zutreffen.
|
br
| Sie sind also tatsächlich Jesus im eigentlichen Sinne des Wortes <i>nachgefolgt</i>.
li.slide <q>Die <i>Taufe empfangen</i>, mit der Jesus getauft werden wird</q>
ul.nodisplay
li.slide Kann sich auch nur auf den Tod Jesu beziehen bzw. dann den Tod der beiden Jünger um des Evangeliums willen.
li.slide.small Ein Rückbezug auf die am Anfang des Evangeliums erzählte Taufe Jesu ist nicht möglich, weil es sich hier um eine auf die Zukunft gerichtete Formulierung handelt!
li.slide
| Bedeutung innerhalb des Evangeliums:
br
| Jesus nimmt den beiden Jüngern das Versprechen ab, seinen Weg zu gehen im Sinne echter Jesus-Nachfolge
| und kündigt ihnen an, dass sie das auch tatsächlich tun werden.
li.slide
| Bedeutung insgesamt:
br
| Mit den Stichworten „Becher trinken“ und „Taufe empfangen“ werden die Sakramente Eucharistie
| (bei der ja aus dem Becher getrunken wird) und Taufe also die beiden grundlegenden Sakramente des Christentums
| angesprochen: sie werden vom Tod Jesu her gefüllt und im Hinblick auf <i>alle</i> Jünger zu denen ja auch wir gehören!
| in einem ganz spezifischen Sinn verstanden:
.alert.alert-primary.slide.mb-0
h4.alert-heading Taufe und Eucharistie im Dienst der Nachfolge
p.nomarginbottom.slide
i
| Wer die Taufe (und die Firmung) empfängt und immer wieder die Eucharistie, der <b>verpflichtet sich</b> damit auf
| den in Jesu Tod geschlossenen (neuen) Bund und somit <b>auf das Programm
| der Gottesherrschaft, wie Jesus es vorgelebt hat</b>, konkrekt: den Weg Jesu zu gehen (im allgemeinen Sinne):
| nicht herrschen, sondern <b>dienen</b>, Gott/Jesus dienen in den Nächsten und den <q>Letzten</q> der Gesellschaft;
| <q>denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und
| sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.</q> (Mk 10,45)
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443
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span Eucharistie nach Paulus
block content
h2.mt-3.mb-2.slide <q>Teilhabe an Jesus Christus</q>; Gemeinde als <q>Leib Christi</q>
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
| Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi?
br
| Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?
br
br
| <i>Ein</i> Brot ist es.
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Darum sind wir <i>viele</i>
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<i>ein Leib</i>;
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; denn <i>wir alle</i> haben teil
br
| an dem <i>einen</i> Brot.
footer.blockquote-footer
cite 1 Kor 10,16-17
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <q>Teilhabe</q> an Jesus
.card-text
p.slide
| Im Griechischen steht das Wort <q>koinonia</q>; es bedeutet:
br
| <q>Gemeinschaft (mit jemandem) durch (gemeinsame) Teilhabe (an etwas)</q>.
.alert.alert-primary.slide
b
i
| Durch Eucharistie-Feier und Essen/Trinken der <q>eucharistischen Gaben</q> haben wir <q>Teil an Jesus</q>,
| haben wir Gemeinschaft mit Jesus.
br
| Dabei ist die Gemeinschaft mit Jesus bzw. die Gegenwart Jesu Christi im eucharistischen Mahl
| nicht bloß geistig oder symbolisch, sondern real: vermittelt durch Brot und Wein im eucharistischen Mahl.
p.slide.mb-0
| Diese Gemeinschaft mit Christus ist <i>exklusiv</i>, und zwar in dem Sinne, dass sie
| die Gemeinschaft mit anderen Göttern/Religionen und ihren religiösen (Mahl-)Feiern absolut ausschließt;
| das macht der Kontext, in welchem diese Sätze überliefert sind, mehr als deutlich.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title <q>Teilhabe</q> <i>an</i> Jesus als <q>Schicksalsgemeinschaft</q> <i>mit</i> Jesus
.card-text
p.slide
| Es heißt nicht einfach <q>Teilhabe an Jesus Christus</q>, sondern <q>Teilhabe am <i>Blut/Leib</i> Christi</q>.
br
| Das lässt darauf schließen, dass Paulus eine umfassende Teilhabe der Gläubigen am Mysterium von Leiden, Sterben, Tod und Auferstehung Jesu meint:
| eine <b><q>Schicksalsgemeinschaft</q></b>, wie sie Paulus im Hinblick auf die Taufe in Röm 6,3-6(-14) ausführt (wird in jeder Osternacht gelesen!):
blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5.slide
p.mb-0
| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, <u>auf seinen Tod getauft</u> worden sind?
br
| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit
| des Vaters von den Toten auferweckt wurde, <u>in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln</u>.
br
| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
br
| Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde <u>mitgekreuzigt</u>, ... damit wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. ...
br
| <u>So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.</u> ...
| Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern <u>stellt euch Gott zur Verfügung</u>
| wie solche, die von Toten zu Lebenden wurden, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit <u>in den Dienst Gottes</u>!
footer.blockquote-footer
cite Röm 6,3-14
p.slide.mb-0
| Gemeinschaft mit Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, bedeutet daher in Taufe wie Mitfeier und Empfang der Eucharistie:
.alert.alert-primary.slide.mb-0
b
i
| Wir werden in das Geschehen von Tod und Auferstehung Jesu Christi mit hineingenommen:
br
| Wir erhalten Anteil am Leben des Auferstandenen; sein Sieg über Sünde und Tod ist auch uns geschenkt und will unser Leben prägen.
br
span.slide Das bedeutet zweierlei:
b
i
ul.nodisplay.nomarginbottom
li.slide Wir werden auch einmal nämlich wenn wir gestorben sind auferstehen und für immer bei Gott und Christus sein.
li.slide Für dieses irdische Leben bedeutet es aber: <u>Jesu <q>Lebensmodell</q> soll sich in unserem eigenen Leben ausprägen</u>:
br
| Wir sollen unser Leben in den Dienst Gottes stellen, und das heißt: in den Dienst an den Mitmenschen.
br
span.small (Ganz in dem Sinne, wie es Markus mit seiner <q>Lehre auf dem Weg</q> beschreibt und wie auch er Taufe und Eucharistie sieht.)
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die christliche Gemeinde als <q>Leib Christi</q>
blockquote.blockquote(style="font-size: 100%;").ml-5.slide
p.mb-0
| <i>Ein</i> Brot ist es.
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Darum sind wir <i>viele</i>
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<i>ein Leib</i>;
br
| &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; denn <i>wir alle</i> haben teil
br
| an dem <i>einen</i> Brot.
footer.blockquote-footer
cite 1 Kor 10,17
.card-text
p.mb-0.slide
| Dieser Satz macht deutlich, dass die Gemeinschaft mit Jesus Christus nicht etwas Individualistisch-Privates ist,
| sondern auf die Gemeinschaft der Glaubenden abzielt.
br
| Dabei fällt auf: <b><i><q>Leib Christi</q> ist als Begriff bei Paulus mehrdeutig: er bezeichnet das eucharistische Brot, aber auch die Gemeinschaft der Glaubenden!</i></b>
.alert.alert-primary.slide.mb-0
p
b
i
| Die <u>gemeinsame</u> Teilhabe der vielen an dem einen (eucharistischen) Brot [und damit an Christus] stellt auch Gemeinschaft untereinander her,
| so dass die Gemeinde selbst ein einziger <q>Leib</q> ist:
| Der im eucharistischen Mahl empfangene Leib Christi verbindet die Empfangenden zum Leib Christi.
br
| Dabei schwingt für Paulus bei <q>Leib Christi</q> im Sinne der Gemeinde die Vorstellung eines
| Organismus mit,
| in welchem die einzelnen <q>Organe</q> und <q>Glieder</q> füreinander sorgen (bzw. sorgen sollen).
p.slide.mb-0
| Paulus führt dies in 1 Kor 12 näher aus und betont dabei (dort und auch in 1 Kor 13) nachdrücklich,
| dass sich niemand angesichts der Gnadengaben, die er als Glied des Leibes Christi erhalten hat,
| über andere erheben soll, sondern dass man sie einsetzen soll zum Dienst an der Gemeinschaft und ihren Gliedern.
br
i
| Wie nämlich die Gemeinschaft mit Christus in der Eucharistie keine nur geistige oder symbolische ist, sondern eine reale,
| so muss auch die Gemeinschaft der Christen untereinander eine echte und reale sein, mit allem, was dazugehört;
| und das schließt besonders die gegenseitige Hilfe ein.
.card.slide.mb-5
.card-body
h5.card-title Taufe und Eucharistie Sakramente der Gemeinschaft
.card-text
p.mb-0.slide
i Beide Sakramente stehen wie gesehen im Dienst der Gemeinschaft mit Christus und der Glaubenden untereinander:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
b Die Taufe gliedert in den <q>Leib Christi</q> ein: sie konstituiert die Gemeinschaft mit Christus und den anderen Gläubigen.
|
br
span.small Vgl. Gal 3,27-28 (<q>Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. ... Ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus</q>); 1 Kor 12,12-13 (<q>Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen ...</q>)
li.slide
b Die Mitfeier der Eucharistie aktualisiert diese Eingliederung in den <q>Leib Christi</q> je neu und setzt sie in Geltung.
br
span.slide Das bedeutet für die Praxis:
ul.nodisplay
li.slide Die Eucharistie sollte regelmäßig mitgefeiert und empfangen werden als <q>Auffrischung</q> der Taufe bzw. der Gemeinschaft mit Christus und den anderen Gläubigen.
li.slide Eigentlich angedacht ist eine <i>wöchentliche</i> Mitfeier am Sonntag als dem wöchentlichen Ostern.
li.slide Dabei sind die Gespräche vor und nach dem Gottesdienst sowie die Interaktionen innerhalb des Gottesdienstes Ausdruck der Gemeinschaft mit Christus und untereinander.
h2.mt-3.mb-2.slide Aus Fehlern lernen: Die Herrenmahlfeier in Korinth
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
span.small
| Wenn ich schon Anweisungen gebe: Das kann ich nicht loben, dass ihr nicht zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt.
| Zunächst höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt; zum Teil glaube ich das auch. ...
| Wenn ihr euch versammelt, ist das kein Essen des Herrenmahles; denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg
| und dann hungert der eine, während der andere betrunken ist.
| Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und trinken?
| Oder verachtet ihr die Kirche Gottes?
| Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben?
| Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben?
| In diesem Fall kann ich euch nicht loben.
br
b
| Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe:
br
| Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde,
| Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: <q>Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!</q>
br
| Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: <q>Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies,
| sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!</q>
br
| Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
br
span.small
| Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
| Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
| Denn wer davon isst und trinkt, ohne den Leib zu unterscheiden
| der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. ...
| Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine Brüder und Schwestern, wartet aufeinander.
| Wer Hunger hat, soll zu Hause essen; sonst wird euch die Zusammenkunft zum Gericht. ...
footer.blockquote-footer
cite 1 Kor 11,17-34
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Kontext
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Soziale Spannungen und gemeinschaftsschädigende Missstände in der Gemeinde
.card-text
p.small Von ihnen ist im Ersten Brief an die Korinther immer wieder die Rede.
p.slide Die Eucharistiefeier in Korinth war offenbar mit einem Sättigungsmahl verbunden ähnlich wie wenn wir vor dem Gottesdienst frühstücken oder nach dem Gottesdienst beisammen bleiben und etwas essen.
p.slide Die sozialen Spannungen in der Gemeinde haben sich auch in der Eucharistiefeier gezeigt, vor allem beim Sättigungsmahl.
p.slide Dies ist für Paulus besonders schlimm: <q>kein Essen des Herrenmahles</q>, <q>zieht sich das Gericht zu</q>.
p.slide
| Das Wörtchen <q>unwürdig</q> im Hinblick auf Brot-Essen und Aus-dem-Kelch-Trinken bei der Eucharistie bezieht sich
| da es als Adverb(!) die Handlung qualifiziert
| auf die ganzen Umstände des Herrenmahles, das Setting insgesamt, das <i>Wie</i> des Miteinander-Feierns
| (und nicht auf den sittlichen Zustand des Einzelnen).
p.slide.mb-0
| Die Wendung <q>ohne den Leib zu unterschieden</q> (= recht zu beurteilen) meint dann:
| ohne zu bedenken, dass die <i>Eucharistiefeier nicht irgend ein Essen</i> ist
| und die versammelte Gemeinschaft durch die gemeinsame Teilhabe an dem einen Brot
| <q>Leib Christi</q> ist, was nicht zuletzt bei der Feier der Eucharistie selber die Verpflichtung nach sich zieht,
| aufeinander zu achten, in Liebe füreinander zu sorgen
| (und nicht jeder nur für sich).
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Grundaussagen zur (Feier der) Eucharistie
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q Das ist mein Leib <b>für euch</b>.
.card-text
p.slide
| Das ist mein Leib = das bin ich, das ist mein Leben.
|
+symbol("arrow-right")
| Im Brot, das Jesus den Jüngern reicht, schenkt er sich selber.
p.slide
| Das Brot wird mit Jesus selbst bzw. seiner im Tod am Kreuz vollzogenen, leibhaftigen Selbsthingabe für die Seinen identifiziert,
| mit der er sie aus der Gewalt von Sünde und Tod rettet.
p.slide Im Essen des Brotes erhalten die Mitfeiernden Anteil daran, wird Jesu Tod ein Tod für dich und mich.
p.slide
| Weil Jesus das Brot mit sich selbst bzw. seiner Selbsthingabe indentifiziert,
| ist er im Mahl real personal gegenwärtig,
| aber nicht nur als Person,
| sondern in seinem <u>Dasein für die Seinen</u>, das im Tod am Kreuz seinen Höhepunkt gefunden hat,
| und gibt Anteil an sich selbst.
p.slide
| Das <b>nimmt die Adressaten in die Pflicht</b>:
| ein unsoziales Verhalten, wie es sich in Korinth im Umfeld der Mahlfeier abspielt,
| passt überhaupt nicht zum Inhalt des Deutewortes.
.alert.alert-primary.slide.mb-0
b
i
| Gefordert wird gegenseitige Rücksichtnahme im Geist der Liebe,
| die der Liebe Jesu und der Liebe Gottes zu entsprechen versucht bei der Eucharistiefeier selber,
| und darüber hinaus im ganzen Leben.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q Dieser Kelch ist <b>der neue Bund</b> in meinem Blut
.card-text
p.slide
| Der kreisende und getrunkene Kelch, der den heilswirksamen Tod Jesu repräsentiert, <b>integriert die Mahlteilnehmer
| in den durch Jesu Blut konstituierten Neuen Bund</b>.
p.slide
| Im gemeinsamen Mahl der Eucharistie erfährt die Gemeinde die gegenwärtige Gültigkeit des
| in der Lebenshingabe Jesu Christi von Gott gestifteten Bundes und
| werden die Mahlfeiernden als Volk Gottes zusammengebunden.
br
| Das Herrenmahl hat also eine gemeinschaftsstiftende Intention und Funktion.
p.slide
| Hier spielt auch das zu 1 Kor 10,16-17 Gesagte eine Rolle: Die gemeinsame Teilhabe an Leib und Blut Christi
| lässt die Gemeinde selber zum <q>Leib Christi</q> werden, zu einer Gemeinschaft also,
| in der alle Glieder zusammen gehören und füreinander sorgen.
.alert.alert-primary.slide.mb-0
b
i
| Der Bund, der in Jesu Sterben gründet, hat eine vertikale und eine horizontale Dimension:
br
| Er ist nicht nur ein Bund zwischen Gott und den Menschen,
| sondern schließt auch das bundes-gemäße Verhalten zu den Mitchristen ein.
.card.slide
.card-body
h6.card-title
| <b>Rahmung</b>: <q>Jesus, der Herr, nahm <b>in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde,</b> Brot</q>;
| <q>sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, <b>verkündet</b> ihr <b>den Tod des Herrn</b></q>.
br
| <b>Auftrag:</b> <q>Tut dies ... <b>zu meinem Gedächtnis</b>!</q> (2x!)
.card-text
p.slide Das <b>Herrenmahl vergegenwärtigt die Todesstunde Jesu</b> bzw. das Leben Jesu insgesamt als <q>Leben-für (die Menschen)</q>.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde
.card-text
p.slide Paulus erinnert an den geschichtlichen Ursprung des Herrenmahles.
p.slide.mb-0
| Die christliche Eucharistiefeier hat damit nicht einen zeitlosen oder in die Urzeit weisenden Mythos
| (eine erdachte Göttergeschichte) zur Grundlage
| wie viele andere religiöse Mahlfeiern zur Zeit des Paulus ,
| sondern ein geschichtliches Ereignis: die Kreuzigung Jesu und das <q>Letzte Abendmahl</q>, das darauf bezogen ist.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q ausgeliefert
.card-text
p.slide
i Dieses eine Wort kann als verdichtete Kurzformel der ganzen Passion Jesu verstanden werden.
p.slide
| Es ist eine passive Formulierung ohne Angabe des Akteurs. Es kann somit als ein <q>passivum divinum</q> verstanden werden,
| d. h. die Aussage ist so zu interpretieren, dass es Gott selbst ist,
| der seinen Sohn zum Heil der Menschen in den Tod ausliefert.
p.slide.mb-0
| Damit ist dieses Wort, das im Neuen Testament öfter begegnet (Röm 4,25; 8,32; Gal 2,20; Mk 9,11; 10,33, 14,10),
| nicht nur eine historische Notiz oder auf den Verrat des Judas einzugrenzen, sondern
| schon an sich eine Heilsaussage:
br
i Im Tod Jesu ist Gott selbst Heil-schaffend aktiv; dieses Heil wird in der Eucharistie gegenwärtig und empfangen.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q Tut dies zu meinem Gedächtnis!
.card-text
p.slide Aufruf zur regelmäßigen Wiederholung!
p.slide.mb-0
| <q>Gedächtnis</q> bzw. griechisch <q>anamnäsis</q> meint nicht einen rein mentalen und kognitiven Vorgang,
| nicht nur geistige Rückschau und Rückbesinnung, nicht nur Erinnerung,
| sondern <i>Vollzug und Vergegenwärtigung einer (für eine Gruppe) besonders wichtigen und maßgeblichen
| Vergangenheit in Worten und Handlungen</i>.
br
span.slide
| Es geht also nicht darum, Jesus einfach dankbar im Gedächtnis zu behalten,
| sondern darum, dass Jesus Christus selbst bei der Feier des Mahles zu den Seinen
| kommen und sie mit seiner Gegenwart und mit seinem Sieg über Sünde und Tod zugleich beschenken und verpflichten will.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q verkündet ihr den Tod des Herrn
.card-text
p.slide
| Stellt noch einmal das ganze Mahl in den Horizont des Kreuzestodes Jesu.
p.slide
| Das Mahl selbst ist eine Verkündigung des Todes Jesu;
| der Tod Jesu ist zusammen mit der Auferstehung der eigentliche Inhalt (das <q>Thema</q>) jedes christlichen Gottesdienstes.
| Ferner gilt, dass die Form der Feier dem entsprechen muss was bestimmte Verhaltensweisen fordert und andere ausschließt.
p.slide.small
| An anderen Stellen (nicht nur) im Ersten Brief an die Korinther hebt Paulus ausdrucklich hervor,
| dass (besonders sein eigener) christlicher Verkündigungsinhalt Christus <i>als Gekreuzigter</i> ist
| und dass dieses Bekenntnis zu Christus als dem Gekreuzigten Folgen haben muss im Leben als Christ
| (ganz analog zur <q>Lehre auf dem Weg</q> im Markus-Evangelium).
br
| In diesem Sinne steht die Gegenwart bis zur Wiederkunft Jesu unter dem Vorzeichen des Kreuzes.
p.slide
| Gerade weil das Mahl sich auf den geschichtlichen und realen Tod Jesu am Kreuz bezieht, der als
| maßgebliche Vergangenheit vergegenwärtigt wird,
| ist es mit einer heiligen Ernsthaftigkeit zu feiern, die Ursprung und Inhalt nicht vergisst.
br
span.slide Paulus verdeutlicht dies auch durch die Gerichtsthematik in den VV 27-32!
.alert.alert-primary.slide.mb-0
b
i
| Paulus richtet sich gegen eine Geschichtsvergessenheit, die Jesu Leben, Leiden und Sterben vergisst also nur
| den Auferstandenen, nicht aber den Gekreuzigten sieht ,
| und bringt Ernst und Verantwortung in die Feier (und das christliche Leben insgesamt) hinein.
.card.slide
.card-body
h6.card-title
q ... verkündet ihr den Tod des Herrn, <b>bis er kommt</b>.
.card-text
p.slide
| Der Ausblick auf das kommende Reich Gottes gehört zum Herrenmahl fest dazu;
| das Mahl wird in Erwartung des Wiederkommens Jesu gefeiert.
p.slide
| Einerseits erweist sich die Eucharistie als <b><q>Sakrament der Zwischenzeit</q></b>, das den Christen dabei hilft,
| die Strecke zu überbrücken, die noch zurückzulegen ist bis zur endgültigen Offenbarung
| des Herrn am Ende der Tage.
p.slide
| Andererseits wird durch den Ausblick auf die Wiederkunft Jesu auch Ernsthaftigkeit und Verantwortung im
| Hinblick auf das christiche Leben und besonders die Eucharistiefeier eingeschärft
| wird Jesus bei seiner Wiederkunft doch über die Welt zu Gericht sitzen.
p.slide.mb-0
| So erinnert Paulus daran, dass christliche Existenz aus der Spannung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lebt,
| wie sich auch bei der Eucharistiefeier zeigt.
.alert.alert-primary.slide
p
b
i
| In dankbarer, aber auch ernsthafter Vergegenwärtigung des Todes Jesu [Vergangenheit]
| wird das Herrenmahl gefeiert.
p.slide
b
i
| Es erneuert die Zugehörigkeit zum in Jesu Tod geschlossenen <q>(Neuen) Bund</q> bzw. zum <q>Leib Christi</q> [Gegenwart],
br
| erneuert also einerseits die Verbindung mit Christus, dessen (verborgene, aber reale, im Zeichen des Mahles begangene) Gegenwart
| als des gekreuzigten und auferstandenen Herrn es vermittelt [Zuspruch];
br
| andererseits erneuert es die Verbindung zu den anderen Christen und verpflichtet gerade als Gedächtnis des Todes Jesu zu einem Leben aus dem Glauben:
| ein Leben aus dem Geist der Liebe und der Hingabe füreinander beim Herrenmahl selbst und im ganzen Leben [Anspruch].
p.mb-0.slide
b
i
| Mahlfeier wie christliches Leben insgesamt sind im Horizont der Wiederkunft Jesu zu verstehen, die wir als Vollendung aller Welt und Zeit erwarten [Zukunft];
| damit wird auch zu Ernsthaftigkeit und Verantwortung gerufen, wird Christus doch als <q>Richter der Lebenden und Toten</q> erwartet.
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+headline
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span Heiliger Geist
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.card.slide.mb-3
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h5.card-title Geist - Geistlich - Begeisterung
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3
+symbol("arrow-right")
| Schreibgespräch
.card-text
ul
li
| Bringt zu diesen Begriffen
| <b>kurze Gedanken, Fragen, Assoziationen oder auch Bilder</b> zu Papier <i>alles, was euch zu den darauf stehenden Worten einfällt.</i>
li
| Dazu steht euch das ganze Blatt zur Verfügung auch kreuz und quer.
li
b Dabei könnt ihr euch auch auf das beziehen, was andere bereits geschrieben oder gemalt haben.
li
b Während der Schreib-/Mal-Phase wird nicht gesprochen!
p.slide.mb-0
i Kurze Besprechung der Äußerungen, Beantwortung der Fragen.
br
| Hat das was mit dem <i>Heiligen</i> Geist zu tun?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die sieben Gaben des Heiligen Geistes
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
| Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
br
| Der Geist des Herrn ruht auf ihm:
br
span.slide der Geist der <b>Weisheit</b>
|
span.slide und der <b>Einsicht</b>,
br
span.slide der Geist des <b>Rat</b>es
|
span.slide und der <b>Stärke</b>,
br
span.slide der Geist der <b>Erkenntnis</b>,
|
span.slide der <b>Furcht des Herrn</b>
|
span.slide und der <b>Frömmigkeit</b>.
footer.blockquote-footer
cite Jesaja 11,1-2 [LXX]
.card-text
p.slide
b Was bedeuten diese Gaben?
br
span.small Austausch <span class="oi oi-arrow-right"></span> Flipchart
p.slide.mt-3
b
i Vorschläge
table.vertical-border.table.slide.mb-0
tbody
tr
td(style="border-top: 0px; width: 10em;")
b Weisheit
td.slide(style="border-top: 0px;")
| damit man nicht wegen unwichtiger Dinge aus der Haut fährt, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden kann.
br
| Wissen haben und auch damit intelligent umgehen können; sich Unwissen eingestehen und auch damit intelligent umgehen.
tr.slide
td
b Einsicht
td.slide
| damit man in dieser komplizierten Welt den Überblick behält und nicht auf Fake-News hereinfällt.
br
| Eigene Fehler eingestehen; in Dinge Ein-Sicht nehmen; Überblick haben; Zusammenhänge verstehen.
tr.slide
td
b Rat
td.slide
| damit einem in schwierigen Fällen eine Lösung einfällt, man nicht voreilig urteilt oder unangemessen reagiert.
br
| Tipps geben und bekommen; Hilfe in schwierigen Situationen.
tr.slide
td
b Stärke
td.slide
| damit man auch mit Hindernissen fertig wird und (Gruppen-)Zwängen und Ängsten begegnen kann.
br
| Kraft im körperlichen und geistigen Sinn.
tr.slide
td
b Erkenntnis
td.slide
| damit man unterscheiden kann, was richtig und falsch, gut und böse ist und sich in den <q>alternativen Wahrheiten</q> zurechtfindet, auf welche man im Leben stößt.
br
| Unterscheiden können (1 Kor 14: <q>Geist der Unterscheidung</q>); anerkennen; lieben Gott <q>erkennen</q>, den Nächsten <q>erkennen</q>
| in der Bibel Ausdruck für Liebe, Wert/Bedeutung anerkennen.
tr.slide
td
b Furcht des Herrn
td.slide
| damit man nicht glaubt, Menschen könnten so groß wie Gott sein;
br
| damit man dem Beispiel Christi, der gekommen ist, um zu dienen, im eigenen Leben folgt.
br
| Ehrfurcht; Größe Gottes anerkennen; Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen.
tr.slide
td
b Frömmigkeit
td.slide
| damit man den Kontakt zu Gott nicht verliert, ihn, seine Taten und seine Barmherzigkeit nicht vergisst.
br
| Gottesbeziehung pflegen; Umgang mit der Menschen untereinander nach Gottes Willen (
+symbol("arrow-right")
| Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Dienst an den <q>Letzten</q>).
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+headline
+headline_item_start
+headline_item_09
+headline_item_active
span Schuld Schuldig werden
block content
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Schuld in der Passion Jesu
.card-text
p.mb-0
| Markus erzählt rund um Gefangennahme, Prozess, Verurteilung und Hinrichtung Jesu auch <q>schuldhaftes Verhalten</q>
| von diversen Personen.
p.small.mb-3 Austausch <span class="oi oi-arrow-right"></span> Flipchart
.card.slide
.card-body
h6.card-title Judas und Petrus
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Durchsichtig auf eine Fragestellung zur Zeit des Markus
.card-text
p.slide <b><i>Christenverfolgungen unter Nero</i></b> (64 n. Chr.):
br
span.slide
i Wie umgehen mit jenen, die in der Verfolgung schwach geworden sind?
p.slide
| Damals galt, was Mk 13,12 schreibt: dass
|
q Bruder den Bruder in den Tod liefern wird, und der Vater sein Kind, dass Kinder gegen ihre Eltern aufstehen und sie zur Hinrichtung führen werden
| :
br
span.slide
| Magistrate haben festgenommene Christen dazu bringen wollen, andere Christen zu denunzieren.
p.slide
| Manche werden tatsächlich den Bruder verraten haben
|
span.slide wie Judas.
p.slide
| Andere werden den Glauben verleugnet haben
|
span.slide wie Petrus.
p.slide.small
| Zumindest für eine spätere Zeit (unter Plinius dem Jüngeren, zwischen 111 und 113/115 n. Chr. römischer Statthalter in Bithynien in der heutigen Türkei) ist bekannt:
br
q
| Zu leugnen, Christ zu sein oder gewesen zu sein, sowie Christus zu verfluchen, das sind die beiden
| Kriterien, aufgrund derer der römische Statthalter Plinius in Bithynien diejenigen freilässt,
| die ihm als Christen angezeigt wurden.
|
span.footnote("Ebner, Markus 155.")
p.slide
b Über Judas bzw. sein Verhalten wird ein deutliches Urteil im Evangelium gesprochen (Mk 14,21):
br
span.slide
q Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt.
|
i Doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.
p.mb-0.slide
b Petrus dagegen bekommt eine neue Chance:
p.mb-0.slide Der junge Mann, der am Ostermorgen im Grab die Auferstehung Jesu verkündet, erwähnt Petrus ausdrücklich (Mk 16,7):
br
q Sagt seinen Jüngern <i>und dem Petrus</i>: <q>Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werden ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.</q>
p.mb-0.slide Die Stelle im Evangelium, auf die sich das <q>wie er euch gesagt hat</q> bezieht, ist jene, bei der Jesus die Verleugnung durch Petrus ankündigt.
p.mb-0.slide
| In der Konzeption der Markus-Evangeliums meint das <q>Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werden ihr ihn sehen</q>,
| dass man das Evangelium wieder von vorne lesen soll.
br
span.slide Die erste Tat Jesu in Galiläa ist dann in Mk 1,16-20 die Berufung der ersten Jünger, und der allererste ist Petrus.
p.mb-0.slide Damit ist ausgedrückt, dass Petrus vergeben wurde und er nach Ostern wieder in die Nachfolge Jesu eingetreten ist.
p.mb-0.slide
i Ein Plädoyer des Evangelisten, auch jenen, die in der Verfolgung ihren Glauben geleugnet haben, eine zweite Chance zu geben?
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Judas und Petrus <i>heute</i>
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Judas
.card-text
p.slide.mb-0
b <i>Judas</i> kann für alle stehen, die durch eigenes schuldhaftes Verhalten andere Menschen in Bedrängnis bringen oder gravierenden Schaden anrichten.
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Falsche Aussage bzw. Beschuldigung (8. Gebot: <q>Du wirst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.</q>).
li.slide Andere umbringen (5. Gebot: <q>Du wirst nicht morden</q>).
li.slide (Schlimmer, Existenz bedrohender) Diebstahl (7,9./10. Gebot: <q>Du wirst nicht stehlen.</q>, <q>Du wirst nicht begehren ...</q>)
li.slide Andere verführen, schuldig zu werden.
li.slide Untreue gegenüber Mitmenschen oder gegebenen Versprechen, mangelnde Verlässlichkeit (6. Gebot: <q>Du wirst nicht die Ehe brechen.</q>)
li.slide Andere verspotten, niedermachen etc.
li.slide <q>Letzte</q>, Menschen am Rande der Gesellschaft, Menschen mit Migrationshintergrund, Ausländer etc. verachten (<span class="oi oi-arrow-right"></span> <q>Lehre auf dem Weg</q>)
li.slide ...
li.slide Aber auch: Dinge, die <i>einem selbst schaden</i>:
ul.nodisplay
li.slide Gewalt gegen sich selbst.
li.slide Desinteresse an den eigenen Talenten und Fähigkeiten.
li.slide Sich gehen lassen.
li.slide Raubbau an den eigenen körperlichen Ressourcen (zu viel Sport; Alkohol, Drogen)
li.slide ...
li.slide Auch <i>Schaden</i>, der <i>an der Schöpfung</i> entsteht, gehört hierher:
ul.nodisplay
li.slide Umweltverschmutzung
li.slide Ignoranz gegenüber Mülltrennung
li.slide Tierquälerei
li.slide ...
li.slide Auch <i>Vergehen gegenüber nachfolgenden Generationen</i> ist hier zu nennen:
ul.nodisplay
li.slide Nicht-nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen der Erde
li.slide Nur an sich denken
li.slide ...
li.slide Schließlich kann auch die <i>Beziehung zu Gott</i> schweren Schaden nehmen:
ul.nodisplay
li.slide Mangelnde oder ganz aufgegebene Pflege der Beziehung zu Gott
li.slide Kein Interesse an Gott und Religion
li.slide Glaube, dass am Ende des große Nichts auf uns wartet
li.slide Missachtung des Glaubens, dass Gott auch im Hier und Heute wirken kann
li.slide ...
p.slide
i All dies ist etwas ungeheuerlich Schlimmes!
br
span.slide
b
i Das kann man nicht einfach mit sich selber ausmachen!
p.slide.mb-0
i
b Diese Vergehen haben trennenden Charakter:
ul.nodisplay
li.slide Sie trennen von der Gemeinschaft, von Freunden, von Familie, von Klassenkameraden, von Kollegen etc.
li.slide Sie trennen von sich selbst.
li.slide Sie trennen von der Umwelt.
li.slide Sie trennen von Gott.
p.slide.mb-0
i Diese Trennungen müssen heilen - sonst haben sie <q>toxische Wirkung</q>: sie vergiften mein Lebensumfeld!
.card.slide.mb-0
.card-body
h6.card-title Petrus
.card-text
p.slide.mb-0
b <i>Petrus</i> kann für jene stehen, die durch ihr schuldhaftes Verhalten <i>nicht</i> andere oder sich selbst in Mitleidenschaft ziehen bzw. keinen wirklichen Schaden anrichten
br
span.slide.small Klassische Beispiele:
ul.nodisplay.mb-0.small
li.slide Notlügen (bei denen wirklich niemand zu Schaden kommt)
li.slide (Letztlich harmlose) Kabbelei zwischen Geschwistern und im Freundeskreis.
p.slide.mb-0
i Auch dieses schuldhafte Verhalten ist und bleibt schuldhaft - aber es wiegt weniger schwer.
br
span.slide
i Auch hier braucht es Versöhnung.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Weitere Hilfen, die Schwere von Schuld einzuschätzen
.card-text
ul.nodisplay
li.slide <i>Maß der Entscheidungsfreiheit</i>: War ich frei in meinem Willen?
li.slide <i>Klarheit der Erkenntnis</i>: War ich mir des schuldhaften Handelns bewusst?
li.slide <i>Gewichtigkeit der Sache</i>: Ging es um eine Sache von großer Bedeutung?
p.slide.mb-0
i Bedenke aber: Auch das Kleinreden von Schuld ist (schwere) Schuld!
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+headline
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span Vergebung Versöhnung
block content
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Unbedingte Vergebungsbereitschaft
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Als Zeichen für das angebrochene Gottesreich
.card-text
p.slide
b Jesu ureigenstes Anliegen war gelingende geheilte Gemeinschaft der Menschen untereinander.
br
span.slide
i Im Christentum geht es ja auch nicht (nur) um die Erlösung vom Tod, sondern auch von der Sünde.
p.slide.mb-0 Und diese Erlösung von der Sünde wird in einem an Jesu Weisungen orientierten Leben konkret.
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Gerade deshalb betont Jesus die Ethik.
li.slide Gerade deshalb fordert Jesus unbedingte Vergebungsbereitschaft:
ul.nodisplay
li.slide
| Mt 18,21-22:
|
q
| Da trat Petrus zu ihm [= Jesus] und fragte: <q>Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?</q>
| Jesus sagte zu ihm: <q>Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.</q>
br
span.slide Das heißt effektiv: <i>immer</i>!
li.slide
| Vaterunser bzw. Nachwort (Mt 6,12.14-15)
|
q
| Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie <i>unseren Schuldnern erlassen <u>haben</u>!</i>.
| ...
| Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
| Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die gelebte Barmherzigkeit soll den schuldig gewordenen Menschen verändern
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Kein einfaches <q>Weiter so</q>!
.card-text
p.mb-0.slide
b Röm 6,3-6(-14)
p.slide(style="margin-left: 30px;")
i
| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
br
| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit
| des Vaters von den Toten auferweckt wurde, <u>in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln</u>.
br
| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
br
| Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde <u>mitgekreuzigt</u>, ... <u>damit wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind</u>. ...
br
| <u>So begreift auch ihr euch als Menschen, die <u>für die Sünde tot</u> sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.</u> ...
| Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern <u>stellt euch Gott zur Verfügung</u>
| wie solche, die von Toten zu Lebenden wurden, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit <u>in den Dienst Gottes</u>!
p.mb-0.slide
b Joh 8,1-11: Jesus und die Ehebrecherin
p.slide(style="margin-left: 30px;")
i
q
| Auch ich verurteile dich nicht.
br
u Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!
p.mb-0.slide
b Lk 19,1-10 Der Zöllner Zachäus in Jericho
p.slide(style="margin-left: 30px;").mb-0
i
| ... Als Jesus an die Stelle kam [wo Zachäus auf den Baum geklettert war], schaute er hinauf und sagte zu ihm:
| <q>Zachäus, komm schnell unterunter! Denn ich muss heute in deinem Haus bleiben.</q> ...
br
| Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte:
| <q>Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich von jemandem zu viel gefordert habe,
| gebe ich ihm das Vierfache zurück.
br
| Da sagte Jesus zu ihm: <q>Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden ... Denn der Menschensohn ist gekommen,
| um zu suchen und zu retten, was verloren ist.</q>
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Damit Versöhnung gelingt
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Was es braucht, damit Versöhnung wirklich Versöhnung ist, die Folgen von Schuld heilen können
.card-text
p.small
+symbol("arrow-right")
| Überlegungen im Plenum
p.mb-0 Eckpunkte:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide <i>Aufrichtige Selbstreflexion</i>: Wirklich und ehrlich über sich selbst nachdenken
li.slide <i>Echte Reue</i>: da habe ich Mist gebaut, das ist meine Schuld, dafür schäme ich mich, ich wünschte, es wäre anders gelaufen ...
li.slide
| <i>Zeit</i>: Versöhnung ist immer (ein mehr oder weniger langer) Prozess:
| keine schnelle/billige Versöhnung: manchmal braucht es auch Zeit bei mir selbst als Täter,
| bis ich so Versöhnung empfangen kann, dass es für alle Beteiligten und auch für mich als Täter fruchtbar sein kann.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Versöhnung will begangen werden
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Sichtbare Zeichen für Versöhnung
.card-text
p.slide.mb-0 Schon in unserem Alltag ist (wirkliche) Versöhnung <i>mehr</i> als ein Wort ...
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Umarmung
li.slide Handgeben
li.slide (Kleine!) Geschenke
li.slide Miteinander essen
li.slide.small Indianer: Friedenspfeife rauchen
p.slide
| Bei großeren Vergehen bzw. bei jenen, die öffentlich sind und das Umfeld betreffen (<span class="oi oi-arrow-right"></span> toxische Wirkung von Schuld)
| wirkt oft auch jemand mit, der für die Gemeinschaft steht (Lehrer, Gruppenleiter, Cliquen-Anführer etc.)
p.slide.mb-0
b Nur, was (zeichenhaft) begangen wird, ist real.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Beichte
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Versöhnung als Sakrament
.card-text
p.slide.mb-0
b Beichtgeheimnis
ul.nodisplay
li.slide Vertraut reden können ist etwas sehr Wichtiges gerade, wenn es um so etwas unangenehmes wie eigene Schuld geht.
li.slide Für die eigene Verarbeitung von Schuld ist das <i>Aussprechen</i> von Schuld aber unablässig.
li.slide Die Beichte soll kein <q>Runterrattern von Sünden</q> sein, sondern ist ein echtes Gespräch auf Augenhöhe.
p.slide.mb-0
b Vergebung von Gott her
p.slide Damit ist die Schuld als solche weg aber es bleiben ggf. Folgen der Schuld.
p.slide.mb-0
b Zuspruch <q>Verzeihung und Frieden</q>
p.slide.mb-0 Hier geht es nicht zuletzt um die <q>Nachwirkungen</q> der Beichte:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Dass Versöhnung auch im zwischenmenschlichen Bereich gelingt.
li.slide Dass ich lerne, mit evtl. nicht mehr gut zu machenden Folgen meiner Schuld zu leben, versöhnt auch mit mir selbst sein kann.
li.slide Dass ich lerne, mit meinen eigenen Grenzen und der Begrenztheit des irdischen Lebens insgesamt umzugehen.
li.slide All dies wird je nach Sachlage auch im Beichtgespräch zum Thema werden.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Vertiefende Hinweise zur Beichte und Hilfen zur Gewissenserforschung
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Nimm dir Zeit zur Vorbereitung auf die Beichte!
.card-text
p.slide.mb-0
b Gotteslob
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Nr. 593: Das Sakrament der Buße und der Versöhnung
li.slide.small Nr. 594: Die Feier der Versöhnung für Einzelne
li.slide
i Hilfen zur Gewissenserforschung für Jugendliche und Erwachsene
ul.nodisplay
li.slide Nr. 599: Vorbereitung
li.slide Nr. 600: Gewissenserforschung I
li.slide Nr. 601: Gewissenserforschung II (anhand der 10 Gebote)
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+headline_item_10
+headline_item_active
span Mk 16,1-8: Der erste Tag der achten <q>Woche</q> im Markus-Evangelium
block content
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
| Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle,
| um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben.
br
| Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging.
br
| Sie sagten zueinander: <q>Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?</q>
| Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.
br
| Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen,
| der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.
br
| Er aber sagte zu ihnen:
br
| <q>Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten.
br
| Er ist auferstanden; er ist nicht hier.
br
| Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat.
br
| Nun aber geht und sagt den Jüngern und dem Petrus: <q>Er geht euch voraus nach Galiläa</q>; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.</q>
br
| Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemand etwas davon; denn sie fürchteten sich.
footer.blockquote-footer
cite Mk 16,1-8
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Die Erzählung vom leeren Grab und der Glaube an die Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Das leere Grab als <i>Beweis</i> für die Auferstehung?
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Das leere Grab an sich ist <i>mehrdeutig</i>!
.card-text
ul.nodisplay
li.slide Der Leichnam Jesu könnte umgebettet worden sein mit oder ohne Wissen der Jünger.
li.slide Man könnte sich auch im Grab geirrt haben.
li.slide Oder: war Jesus doch nicht wirklich tot?
li.slide Auch das Neue Testament selbst weiß um die Mehrdeutigkeit des leeren Grabes und antwortet darauf!
p.slide
b Das leere Grab an sich ist damit <i>kein Beleg, kein Beweis für die Auferstehung Jesu!</i>
p.slide.mb-0
| Die Erzählung von der Auffindung des leeren Grabes kam auch erst relativ spät in die christliche Überlieferung.
br
| Am Anfang des Glaubens an die Auferstehung Jesu stand etwas anderes:
.card.slide
.card-body
h6.card-title Die <i><u>Erscheinungen</u></i> Jesus als Auferstandener vor seinen Jüngern</b> und die entsprechenden Erzählungen
.card-text
p
| <i>Sie</i> stehen am Anfang der Oster-Überlieferung.
br
span.slide.small
| (Ohne dass damit gesagt wäre, dass sich jede im Neuen Testament erzählte Begegnung mit dem Auferstandenen
| auf ein Ereignis stützt, das sich genau so ereignet hätte.)
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.slide.mb-0
span.small
| Ich erinnere euch, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe.
| Ihr habt es angenomen; <i>es ist der Grund, auf dem ihr steht.</i>
| Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr festhaltet an dem Wort, das ich euch verkündet habe,
| es sei denn, ihr hättet den Glauben unüberlegt angenommen.
br
| Vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe:
p.slide.mb-0(style="margin-left: 20px;")
| Christus ist <i>für unsere Sünden</i> <b>gestorben</b>,
p.slide.mb-0(style="margin-left: 100px;")
| gemäß der Schrift,
p.slide.mb-0(style="margin-left: 200px;")
| und ist <u>begraben</u> worden.
p.slide.mb-0(style="margin-left: 20px;")
| Er ist <i>am dritten Tag</i> <b>auferweckt worden</b>,
p.slide.mb-0(style="margin-left: 100px;")
| gemäß der Schrift,
p.slide.mb-0(style="margin-left: 200px;")
| und <b><i><u>erschien</u></i></b> dem Kephas [= Petrus], dann den Zwölf.
footer.blockquote-footer
cite 1 Kor 15,3-6: eine urchristliche Glaubensformel
p.slide.mb-0
| An diesem christlichen Grundbekenntnis sind folgende Dinge wichtig:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide Das leere Grab wird gar nicht genannt.
br
span.slide.small Das wäre aber eigentlich sogar zu erwarten gewesen, wird doch das Begräbnis eigens erwähnt.
li.slide Das Begräbnis Jesu wird genannt als Beleg für das <i>echte</i> Totsein Jesu nur Tote werden begraben.
br
span.slide Im zweiten, parallel zum ersten konstruierten Satz, in welchem es um die Auferstehung Jesu geht, sind an der entsprechenden Stelle im Satz die Erscheinungen Jesu genannt.
br
span.slide
i Gemäß dieses urchristlichen Grundbekenntnisses ist also nicht das leere Grab, sondern sind vielmehr die <b>Erscheinungen das Auferstandenen Beleg für seine <i>echte</i> Auferstehung</b>.
li.slide Bei entsprechendem Verständnis der Heiligen Schriften Israels kann man Tod und Auferstehung Jesu schon darin vorgezeichnet sehen (<q>gemäß der Schrift</q>).
br
span.slide Das Christus-Ereignis steht damit im Einklang zur bisherigen Offenbarung Gottes und seinem bisherigen Handeln!
li.slide Tod auf Auferstehung Jesu geschahen nicht um Jesu selbst will, sondern zum Heil der Menschen (<q>für unsere Sünden</q>, <q>am dritten Tag</q> [der dritte Tag ist im AT der Tag des heilvollen Eingreifens Gottes!]).
li.slide <q>Erscheinen</q> meint hier nicht <q>Gedankenblitze</q> oder <q>Visionen</q>, sondern real-leibliche Begegnungen.
br
span.slide.small In verschiedenen Erzählungen von Erscheinungen des Auferstandenen ist davon die Rede, dass Jesus mit seinen Jüngern gegessen und getrunken hat, dass man ihn anfassen konnte.
li.slide
| Das verwendete griechische Wort für <q>erscheinen</q> ist hier das gleiche wie es für Gotteserscheinungen verwendet wird:
| Die Erscheinungen des Auferstandenen geschehen aus dem Bereich Gottes heraus!
br
span.slide.small Auferstehung ist nicht einfach ein aus dem Grab wieder ins irdische Leben Zurückkehren (<span class="oi oi-arrow-right"></span> Vampire, Zombies), sondern ist Neuschöpfung, ist ein Zu-Gott-Kommen.
br
span.slide.small Das Christentum kennt keine Wiedergeburt, sondern Auferstehung; nicht quasi-ewiger Kreislauf von Wiedergeburten, sondern <i>ein</i> Leben auf der Erde und dann Auferstehung.
.card.slide.mb-3
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h5.card-title Mk 16,1-8 als Ende der Evangelien-Erzählung des Markus
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 So endet das Evangelium nach Markus!?
.card-text
blockquote.blockquote.slide.ml-5.mb-3
p.mb-0
| Da verließen sie [= die Frauen] das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemand etwas davon; denn sie fürchteten sich.
footer.blockquote-footer
cite Mk 16,8
p.slide.small
| Die weiteren Verse (9-20), die in der Einheitsübersetzung abgedruckt sind, sind eine spätere Zufügung; vgl. auch die Hinweise zur Stelle in der Einheitsübersetzung!
p.slide.mb-0
| Das Ende des Markus-Evangeliums kann nur verstanden werden, wenn man die geheimnisvollen Worte, die der junge Mann im Grab
| doch wohl ein Engel an die Frauen richtet, versteht, und die Reaktion der Frauen hintergründig zu deuten weiß:
ul.nodisplay
li.slide
| Da ist der Verweis darauf, dass man Jesus in Galiläa sehen könne; dorthin würde er vorausgehen.
br
| Galiläa ist nicht nur der Name einer Landschaft in Palästina, sondern auch ein <q>Ort</q> innerhalb des Evangeliums:
| Das Wirken Jesu in Galiläa ist ein breiter Teil der Evangelien-Erzählung des Markus.
li.slide
| Petrus wird im Wort des Engels ausdrücklich genannt.
br
| Seine Berufung (im Rahmen der Berufung der ersten Jünger) ist das Erste, was Jesus in Galiläa tut.
br
span.small Liest man das von Ostern her, dann bekommt Petrus eine zweite Chance; er wird wie in 8,33 (wieder) in die Nachfolge gerufen.
li.slide
| Das Verhalten der Frauen kann in Verbindung mit dem Verkündigungsauftrag an sie verstanden werden als <q>invertiertes Schweigegebot</q>.
br
| Im Galiläa-Teil des Evangeliums gab es immer wieder Schweigegebote, die zum Teil gebrochen wurden; hier nun ein Auftrag zur Verkündigung,
| der ins Schweigen mündet.
p.slide
| Nimmt man alles zusammen, kann man sagen: Das Ende des Evangeliums verweist mit der Ankündigung, man könne Jesus in Galiläa sehen,
| auf jenen Teil des Evangeliums, in welchem sich Jesus tatsächlich als Messias und Heiland zeigt, seine Vollmacht unterstrichen wird.
br
| Der Leser des Evangeliums kann nun aber sagen, wo das alles herkommt: <i>aus Tod und Auferstehung Jesu</i> stammt seine Vollmacht über
| die Dämonen und den Satan sowie seine Vollmacht, religiöse und ethische Weisungen auszulegen und zu geben.
p.slide
| <q>Höhepunkt</q> in Galiläa ist dann die Erzählung von der Verklärung Jesu; dort kann man Jesus tatsächlich in seiner Auferstehungsherrlichkeit <q>sehen</q>.
br
| Gerade dort aber ist auch auf dem Weg vom Berg herab von seinem Tod und seiner Auferstehung die Rede.
p.mb-0.slide
| Das Ende des Markus-Evangeliums verweist also auf den ganzen Galiläa-Teil als <q>Ort</q> der <q>Erscheinung</q> des Auferstandenen,
| und mit der Erwähnung des Petrus gleich an dessen Anfang:
br
i Das kann als Impuls gelesen werden, das Evangelium (immer wieder!) von vorne zu lesen:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide um den Weg Jesu <i>immer besser und tiefer zu verstehen</i>,
li.slide ihn <i>für das eigene Leben anzueignen</i>
li.slide und aus ihm <i>Kraft schöpfen auf dem eigenen Weg der Nachfolge</i>.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Aus der Taufe leben
h6.card-subtitle.text-muted.mb-3 Die Verbindungen zwischen Tod und Auferstehung Jesu einerseits und seiner Taufe andererseits und was sie bedeuten
.card-text
ul.nodisplay
li.slide(data-subslides=".slide-johdt")
| Die Erzählung vom Tod Jesu am Kreuz enthält einen Verweis auf die Sendung Johannes des Täufers (s. u. <q>kein himmlischer Helfer</q>).
li.slide(data-subslides=".slide-taufe")
| Die Erzählung vom Tod Jesu am Kreuz enthält direkte inhaltliche Gegensätzlichkeiten zur Erzählung von der Taufe Jesu (s. u.: blau).
br
span.slide Der Tod Jesu ist von <i>Gottferne</i> geprägt Gottes Abwesenheit, kein himmlischer Helfer, der Geist wird ausgehaucht, Jesu Wirken als Menschen auf Erden endet , bei der Taufe Jesu <i>bricht die Welt Gottes in die irdische ein</i>.
.slide-johdt.nodisplay
.viewbox
p.mb-0 <i>Verspottung Jesu</i> u. a. durch die jüdischen Führer
p.mb-0
span.oi.oi-arrow-right
span
|
b negatives Bekenntnis
.viewbox.konzentrisch-2
p.mb-0 <i>Finsternis im ganzen Land</i> [Mk 15,33]
br
span.oi.oi-arrow-right
span
|
b Abwesenheit Gottes im Land
.viewbox.konzentrisch-3
p.mb-0
| <i>Jesu Schrei</i> der <b>Gottverlassenheit</b> [Mk 15,34 = Ps 22,2]
br
q Eloi, Eloi, lema sabachtani: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
.viewbox.konzentrisch-4
p.mb-0 <i>Elija</i> kommt nicht [Mk 15,35-36]
br
span.oi.oi-arrow-right
span
|
b kein himmlischer Helfer
br
span.slide-johdt.nodisplay Die Umstehenden denken so erzählt Markus , Jesus würde nach Elija als himmlischem Retter rufen.
ul.mb-0.nodisplay
li.slide-johdt.nodisplay
| Zu beachten:
|
q Juden würden den Gebetsruf niemals missverstehen und Römer könnten niemals auf die Figur des Elija kommen.
+footnote("Ebner, Markus 164.")
br
span.slide-johdt.nodisplay
span.oi.oi-arrow-right
|
i Es war also der Evangelist selbst, der sicher ganz bewusst in die Mitte der Kreuzigungsszene einen Hinweis auf das (Nicht-)Kommen des Elija gesetzt hat.
li.slide-johdt.nodisplay Mk 9,9-13: Gespräch über Elija, dessen Auftreten vor dem Kommen des Messias erwartet wurde.
br
| Mk 9,13:
br
q Ich sage euch: <q>Elija ist schon gekommen, doch sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie es in der Schrift steht.</q>
br
span.slide-johdt.nodisplay Das kann sich nur auf Johannes den Täufer beziehen!
br
span.slide-johdt.nodisplay
| So wissen die Leser:
br
| Elija war bereits gekommen, nämlich in der Gestalt Johannes des Täufers.
li.slide-johdt.nodisplay Mk 1,2-3 Auftrag Johannes des Täufers:
br
q
| Siehe, ich sended meinen Boten <b>vor dir her</b>, der deinen Weg bahnen wird.
| Stimme eines Rufers in der Wüste: <q>Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!</q>
ul.nodisplay.mb-0
li.slide-johdt.nodisplay Damit wird traditionell auf die Umkehrpredigt und Tauftätigkeit des Täufers hingewiesen.
li.slide-johdt.nodisplay Markus ist aber auch daran gelegen, dass der <i>Täufer den Weg Jesu insofern gebahnt hat, als er quasi vor ihm her den Weg des Leides und gewaltsamen Sterbens gegangen ist.</i>
br
span.slide-johdt.nodisplay Dieser Gedanke steckt auch hinter seiner Einspielung der Passion des Täufers in Mk 6,14-29!
br
li.slide-johdt.nodisplay
i Dieser Weg Jesu, den Johannes vorausgegangen ist, der ist jetzt am Kreuz an seinem Ziel angekommen.
.viewbox.konzentrisch-3
p.mb-0 Jesus stribt mit lautem <i>Schrei</i> und <b>haucht den Geist aus</b> [Mk 15,37]
p.mb-0.slide-taufe.nodisplay(style="color: blue;")
| Vgl. Taufe Jesu: Der Geist kommt au Jesus herab, bzw. wörtlich übersetzt ihn ihn hinein.
.viewbox.konzentrisch-2
p.mb-0 Der <i>Tempelvorhang zerreißt</i> [Mk 15,38]
br
span.oi.oi-arrow-right
span
|
b Abwesenheit Gottes im Tempel
p.mb-0.slide-taufe.nodisplay(style="color: blue;")
| Auf dem Tempelvorhang ist der Kosmos abgebildet!
br
span.nodisplay.slide-taufe
| Vgl. Taufe Jesu: <q>Zerreißen</q> des Himmels (im Griechischen gleiches Verb!).
.viewbox
p.mb-0 Römischer Hauptmann: <q>Wahrhaftig, dieser Mensch war ein Sohn eines Gottes!</q>
br
span.oi.oi-arrow-right
span
|
b positives Bekenntnis
p.mb-0.slide-taufe.nodisplay(style="color: blue;")
| Vgl. Taufe Jesu: Jesus wird von Gott als sein Sohn angesprochen.
ul.nodisplay
li.slide
| Die Erzählungen vom leeren Grab und von der Taufe sind durch das Thema <q>(neue) Schöpfung</q> miteinander verbunden.
br
span.small.slide
| <q>Neue Schöpfung</q> meint dabei die Erneuerung der Schöpfung durch den Beginn des Reiches Gottes, wie es Jesus am Anfang seines Wirkens angesagt hat.
ul.nodisplay
li.slide.small
| Schon formal sind die beiden Teile <q>Wüste</q> (Anfang: Taufe) und <q>Grab</q> (Neuaufbruch: Auferstehung)
| als Randteile des konzentrisch gegliederten Evangeliums aufeinander bezogen.
li.slide
i Erzählung vom leeren Grab
ul.nodisplay
li.slide Die Erzählung vom leeren Grab <q>spielt</q> am ersten (!) Tag der achten (!) <q>Woche</q>: 8 = 7 + 1.
br
span.slide Die Schöpfung geschah nach Gen 1 in 7 Tagen, Jesu Wirken wird von Markus in 7 Wochen eingeteilt.
br
span.slide Die 8 als 7 + 1 steht für den Neubeginn.
li.slide Als die Frauen zum Grab gehen, geht gerade die Sonne auf.
br
span.slide Gottes erstes Werk ist die Erschaffung des Lichtes.
li.slide
i Erzählung von der Taufe Jesu
ul.nodisplay
li.slide
| Bei der ersten Schöpfungserzählung heißt es in Gen 1,2, dass der Geist Gottes über der Urflut schwebte,
| bei der zweiten in Gen 2,7, dass Gott dem Menschen den Lebensatem einhaucht.
br
span.slide
| Zu beachten ist, dass die <q>rabbinische Theologie ... das Schweben des Gottesgeistes über den Wassern (Gen 1,2) mit dem Schweben eines Vogels, einer Taube oder eines Adlers veranschaulichen</q>
+footnote("Gnilka, Markus I 52.")
|
| kann.
br
span.slide In Mk 1,10 heißt es nun, dass der <i>Geist Gottes wie eine Taube herabkommt</i>, und zwar auffälligerweise nicht, wie meist übersetzt wird, auf Jesus herab, sondern in Jesus hinein.
br
span.slide.small Beides (<q>herab</q>, <q>herein</q>) ist, wie die Kommentare zur Stelle sagen, sachlich identisch. Auffallend ist es trotzdem. Zumal Mt und Lk von Jes 42,1 - der Stelle, die hier zugrunde liegt - her den Markus-Text verändern und statt <q>hinein</q> <q>herab</q> schreiben.
li.slide Die Wüste als Wirkort des Täufers steht für Neuanfänge:
ul.mb-0
li.slide Vor allem: Konstituierung Israels in der Wüste;
li.slide aber auch: Schöpfung (Gen 1,2: Tohuwabohu [<q>wüst und leer</q>] als Beschreibung der Roh-Erde).
p.slide.mb-0 Angesichts dessen, dass
ul.nodisplay.mb-0
li.slide das Markus-Evangelium am Ende eine Erzählung von der Erscheinung des Auferstandenen vermissen lässt;
li.slide die Kreuzigungsszene einen prominent platzierten Hinweis auf Johannes den Täufer enthält;
li.slide die Erzählung vom leeren Grab das Thema <q>neue Schöpfung</q> zwar anreißt, aber nicht ausführt,
br
span.slide dieses Thema aber auch in der Erzählung von der Taufe Jesu eine wichtige Rolle spielt
p.slide wird man sagen können:
.alert.alert-primary.slide
h4.alert-heading Die Erzählung von der Taufe Jesu ist im Markus-Evangelum eine an den Anfang des Evangelius gesetzte Ostererzählung
p.mb-0
| Markus bietet seine <q>Erscheinungserzählung</q> nicht am Ende, sondern am Anfang des Evangeliums!
br
span.slide
b Markus erzählt am Anfang seines Evangeliums Mk 1,1-13 von der Neuen Schöpfung, die in Tod und Auferstehung Jesu Wirklichkeit geworden war.
br
i Jesus <q>erscheint</q> hier als <q>Prototyp</q> dieser Neuen Schöpfung.
br
span.slide
i Und das Evangelium entfaltet, was dieser Anbruch des Gottesreiches (Mk 1,14-15!) bedeutet und bedeuten muss.
p.slide
| Hat man die Erzählung von der Taufe Jesu am Anfang des Evangeliums
| als am Ende fehlende Ostererzählung enttarnt, ist der abrupte und provozierende Schluss schlicht genial:
br
| Er verhindert, dass die Leser des Evangeliums beim Blick auf den Auferstandenen stehen bleiben und vergessen,
| was der Weg Jesu dorthin war.
br
| Statt dessen setzt Markus in gewisser Weise alles wieder auf Anfang:
| Ostern ist nicht nur das krönende Ende des Weges Jesu, sondern auch
| und das ist Markus besonders wichtig Anfang und Aufruf an die Jünger
| und die Leser des Evangeliums, das Evangelium selber zu verkünden (
+symbol("arrow-right")
| Auftrag an die Frauen, Aussendungen im Evangelium etc.)
| und
| den Weg Jesu im eigenen Leben zu gehen (
+symbol("arrow-right")
| Berufung der ersten Jünger gleich zu Beginn des Wirkens in Galiläa: <q>Auf, mir nach!</q>
| ) und gerade so zum eigenen
| Ostern, zur eigenen Auferstehung, zu gelangen.
p.slide
| Daher bot sich die Verbindung von Taufe Jesu und Erscheinungserzählung geradezu an,
| ist sie doch das Sakrament des Anfangs für Jesus wie
| für die Jünger.
br
| Einerseits und das ist urchristliche Erinnerung nahm
| Jesu öffentliches Auftreten und damit sein Weg mit der Taufe durch Johannes seinen Anfang.
br
| Andererseits ist nach Ostern die Taufe jenes Sakrament, mit dem jede christliche Existenz beginnt.
p.slide
| Somit kann als Impuls des Markus an die Leser festgehalten werden:
p.slide
b
| Werdet euch eurer eigenen Taufe bewusst und bedenkt und beherzigt, was dies
| für das eigene Leben bedeuten muss im Koordinatensystem von Tod und Auferstehung Jesu:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Wir sind durch die Taufe hineingenommen in das Ereignis von Tod und Auferstehung Jesu:
br
span.slide
| <i>Wir</i> sind durch die Taufe <b>Teil der Neuen Schöpfung</b>, der neuen Wirklichkeit, <b>die Gott in Tod und Auferstehung Jesu geschaffen hat,</b>
| Teil der neuen Welt, die mitten in der alten existiert.
li.slide
| Wir sind <b>beschenkt mit dem gleichen Geist, der auch in und durch Jesus gewirkt hat</b>.
li.slide
| Wir stehen zu Gott in ganz enger Beziehung: <b>wir sind Kinder Gottes</b>.
li.slide
b
| Wir sind gesandt, den Weg Jesu, den der Täufer auf seine Weise vorausgegangen ist,
| <q>hinter Jesus her</q> nachzugehen.
br
span.slide In diesem Sinne ist gerade die erste <q>Woche</q> des Wirkens Jesu in Galiläa wichtig:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| <i>Sich bei der Berufung der Jünger selber angesprochen fühlen</i>:
br
span.slide Jesu Ruf, <q>hinter ihm her</q> zu gehen, auf sich selbst zu beziehen und bewusst in die Jesus-Nachfolge einzutreten.
br
span.slide Dabei schließt die Berufung zu <q>Menschenfischern</q> ein Zweifaches ein:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Das Evangelium von und über Jesus Christus in die Welt zu tragen
| und in Wort und Tat zu verkünden;
| und damit in die <q>Kommunikationslücke</q> einzutreten, die durch die Flucht der Jünger
| und das Schweigen der Frauen am Ende des Evangeliums entstanden ist.
li.slide
| Teil der Sammlungsbewegung Jesu zu sein, oder wie Paulus sich ausdrückt: Glied des Leibes Christi sein;
| sich einzubringen mit den eigenen Fähigkeiten und Charismen und sich gegenseitig zu ergänzen.
br
| Christsein das geht nicht allein!
li.slide
| <i>Mit den Menschen bei der ersten Dämonenaustreibung über die Lehre Jesu, die die Dämonen besiegt, staunen</i>:
br
span.slide
| Es ist die Lehre, die Jesu <q>auf dem Weg</q> seinen Jüngern erklärt und versucht nahezubringen und die
| doch oft quer steht zu dem, was Menschen wichtig ist.
br
span.slide
| Im Blick auf den Weg Jesu sowie gestärkt durch den Glauben an die Auferstehung des Gekreuzigten und die Gabe des Geistes können auch
| wir die Dämonen besiegen, die uns antreiben wollen, groß, mächtig, Erster, Herrscher etc. zu sein.
li.slide
| <i>Sich wie die Schwiegermutter des Petrus von Jesus aufrichten lassen zum Dienst aneinander</i>:
br
span.slide die entsprechende Erzählung ist die Mitte (!) der ersten <q>Woche</q> des Wirkens Jesu:
br
span.slide Nachdem Jesus die Schwiegermutter des Petrus geheilt hat, dient sie Jesus und den Jüngern;
br
span.slide damit setzt sie die <q>Lehre auf dem Weg</q> beispielhaft um.
li.slide
i
| Wer so hinter Jesus her den Weg des Dienens geht gerade gegenüber den Letzten und Kleinen in der Gesellschaft
| der vollzieht im eigenen Leben, was Jesu programmatischer Eröffnungsruf am Anfang seines Wirkens war und ist (Mk 1,15):
br
span.slide
b
i(style="font-size: 200%;")
q
| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist zum Greifen nahe.
br
| Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
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span Das Sakrament der Firmung
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.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Firmung Wortbedeutung
.card-text
p.slide
| <q>Firmung</q> kommt vom lateinischen Wort <q>firmare</q>, und das heißt auf deutsch:
br
span.slide
b <q>stärken</q>.
br
span.slide.small Konfirmation meint dasselbe: confirmare zusammenstärken.
p.slide.mb-0
b
i Die Firmung will dazu stärken, den Lebensweg als Christ in der Nachfolge Jesu zu gehen.
.card.slide.mb-3
.card-body
h5.card-title Firmung als Sakrament mit Wort und Zeichen
.card-text
p.slide
| Die Firmung geht mit einer Reihe von Worten und Gesten einher, die alle verdeutlichen wollen, was die Firmung enthält.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Firmspender ist der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester
.card-text
p.slide
| Die Bischöfe sind die Nachfolger der Apostel und leiten jeweils eine Teilkirche innerhalb der großen katholischen Kirche.
| Priester und andere sind ihre Mitarbeiter.
p.slide
| Eigentlich ist die Aufgabe, neue Christen in die Gemeinschaft der Glaubenden zu integrieren,
| von Anfang an die des Bischofs. Doch da dies schwer bei allen drei Initiationssakramenten (Taufe, Firmung, [Erst-]Eucharistie) möglich ist,
| sind Taufe und Eucharistie an die Priester/Pfarrer delegiert.
br
| Die Firmung dagegen die bei uns auch Abschluss der Eingliedrung in die katholische Kirche ist
| behält sich der Bischof selbst vor oder sendet einen Vertreter aus der Bistumsleitung.
p.slide.mb-0
| Damit wird auch deutlich, dass die Gemeinschaft der Glaubenden größer ist als die konkrete Pfarrei.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Die Firmlinge bekunden öffentlich ihren Glauben an Gott
.card-text
p.slide
| Noch vor der eigentlichen Firmung wird das Taufversprechen erneuert.
| Jetzt, im Alter des Jugendlichen, kann man bewusst selber das Bekenntnis des Glaubens an Gott ablegen.
p.slide
| Gott spricht in der Firmung sein Ja zum Firmling. Vorbehaltslos.
p.slide.mb-0
| Damit dieses Ja aber ankommen und sich auswirken kann, muss es seinerseits bejaht werden vom Firmling.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Handauflegung durch den Bischof
.card-text
p.slide
| Die Handauflegung ist schon im Alten Testament als äußerer Gestus der Mitteilung von Gottes Geist bezeugt.
p.slide.mb-0
| Die Hand des Bischofs symbolisiert die Hand Gottes, der segnend seine Hand über den Firmling hält.
| Gottes Segen und die Zusage seines Mitgehens auf dem Lebensweg durch den Heiligen Geist wird mit dieser Handauflegung angedeutet.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Handauflegung durch den Paten
.card-text
p.slide
| Während der Bischof vor dem Firmling steht, steht der Pate hinter ihm und legt seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.
p.slide.mb-0
| Das symbolisiert: ich stehe hinter dir, ich halte dir den Rücken frei, ich mache dir Mut, deinen Weg mit Gott zu gehen.
br
| Und das bedeutet auch: ich verspreche dir, dir auf deinem Weg zu helfen, wenn du mich brauchst;
| ich möchte dir auch helfen, deinen Platz in der Kirche, der Gemeinschaft der Glaubenden, zu finden.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Der Firmspender zeichnet ein Kreuz auf die Stirn des Firmlings
.card-text
p.slide.mb-0
| Wie Taufe und Eucharistie steht auch die Firmung unter dem Zeichen des Kreuzes;
| es ist Zeichen des Segens dessen, der sich selber zum Diener und Letzten aller Menschen gemacht hat.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Die Bezeichnung mit dem Kreuz erfolgt mit Chrisam
.card-text
p.slide
| Chrisam ist ein Olivenöl, dem wohlriechender Balsam beigemischt wurde.
p.slide
| Chrisam wird jedes Jahr neu vom Bischof wenige Tage vor Ostern geweiht (zusammen mit anderen Ölen für andere Sakramente).
| Chrisam wird bei der Taufe und Firmung sowie der Priester- und Bischofsweihe verwendet.
p.slide.nomarginbottom
| Öl hat eine mehrfache Wirkung und Bedeutung, was auch den Sinn der Salbung bei der Firmung erschließt:
ul.nodisplay.mb-0
li.slide
| Auch die Salbung mit Öl wird schon im Alten Testament bezeugt;
| besondere Männer wurden gesalbt zum Zeichen der Würde und des Auftrages von Gott her;
| die Salbung drückt eine besondere Nähe zu Gott aus.
li.slide
| Ringkämpfer haben sich mit Öl eingerieben, um dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten <span class="oi oi-arrow-right"></span> der Angreifer rutscht ab:
| Salbung als Symbol für den Schutz durch Gott; durch Gott wird mein Leben letztlich gelingen, egal was kommen mag.
li.slide
| Öl zieht in den Körper ein: Salbung als Symbol für das Einziehen des Heiligen Geistes in den Menschen.
li.slide
| In den Salat gibt man Öl, damit die Vitamine im Salat und im Gemüse vom Körper verarbeitet werden können:
| Salbung als Symbol dafür, dass Gott mir mit seinem Geist helfen will, das aus mir zu holen, was in mir steckt zum Wohl für alle.
li.slide
| Dem Chrisam wurde Balsam beigemischt, damit es gut riecht: Salbung als Symbol dafür,
| dass wir den <q>Wohlgeruch Christi</q> in die Welt tragen dürfen und sollen, also Zeugnis für Gottes Wirken in
| und durch Jesus Christus geben sollen in einem Leben aus dem Glauben.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Der Firmspender spricht den Firmling mit seinem Namen an
.card-text
p.slide.mb-0
| Wir sind vor Gott keine Karteikarte und keine Nummer, wir sind Personen, wir sind seine Kinder.
| Er kennt uns, jeden einzelnen von uns.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title Der Firmspender spricht: <q>N., sei besiegelt ...</q>
.card-text
p.slide
| Die Firmung wird als Besiegelung verstanden.
p.slide
| In der Firmung wird das Siegel Christi aufgedrückt, wie ein Eigentumsstempel:
br
| Du gehörst für immer zu Gott, lebe mit seiner Gnade auch entsprechend.
p.slide
| Besiegelt wurden in der Antike Sklaven und Soldaten. Wer ein solches Zeichen trägt, steht im Dienst des Herrn,
| zu dem dieses Zeichen gehört. Damit weist es gleichzeitig die Gruppe derer aus, die erkennbar sind an dem gleichen Siegel.
| Mit der Besiegelung sind häufig eine Beauftragung und Verpflichtung verbunden, so auch bei der Firmung:
| lebe bewusst als Christ.
p.slide
| Zu einem Mächtigen zu gehören kann aber auch Schutz bedeuten.
| Daher ist das Siegel auch als Schutzzeichen zu verstehen.
| Und insofern es mit einer Verheißung und Hoffnung verbunden ist, gilt es als ein Unterpfand für die bleibende Gemeinschaft mit Gott,
| über den Tod hinaus.
p.slide.nomarginbottom Firmung als Besiegelung macht besonders deutlich:
.alert.alert-primary.slide.mb-0
h4.alert-heading Firmung ist Gabe und Aufgabe: <q>mach was draus!</q>
p.slide
| Die Firmung ist Besiegelung der Taufe, mit der das Christsein begann.
br
| Zuspruch und Sendung, wie sie in der Tauftheologie zum Ausdruck kommen, werden in der Firmung erneuert und vertieft.
p.slide.mb-0
b
| Die Firmung ist zwar Abschluss der Firmvorbereitung aber gerade als Aktualisierung der Taufe <i><u>Neuaufbruch</u></i>:
br
u in dieser Welt will ich mit Gottes Hilfe bewusst als Christ leben.
.card.slide.mb-1
.card-body
h6.card-title
q Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!
.card-text
p.slide
| Die Firmung verleiht den Heiligen Geist als Gottes Geschenk für seine Kinder.
p.slide
| Im Heiligen Geist bleibt Jesus Christus den Seinen nahe und leitet die Kirche.
| Der Heilige Geist ist es, der das Geschehen der Firmung nicht nur eine Ansammlung von Zeichen und Worten sein lässt,
| sondern mit Leben erfüllt, wie er auch der Kirche und der Welt stets neu Leben einhaucht.
p.slide.mb-0
| Durch den Heiligen Geist sind wir alle untereinander verbunden als Schwestern und Brüder Jesu und sind mit Gott verbunden
| als Kinder Gottes.
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| Auf diesen Seiten gibt es die Präsentationen zur Firmvorbereitung 2019 in der Pfarrei Rödental St. Hedwig mit Dörfles-Esbach Christkönig.
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| Grundlage bildet das Markus-Evangelium, das während der Firmvorbereitung einmal komplett durchzulesen ist und in den Gruppenstunden auszugsweise eingebunden sein wird.
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b FirmVorbereitung in der Pfarrei Rödental St. Hedwig 2019
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a(href=pathoffset+"/") Glaubensbekenntnis Der Weg Jesu und der Nachfolge-Weg der Jünger Jesus-Nachfolge konkret
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