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+headline("Gott - Gebote")
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span Mk 2,1-3,6
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h2 Was wird erzählt? Was ist aufgefallen? Was hat mich irritiert? Wo habe ich Fragen?
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Die Erzählungen genauer betrachtet
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h3.slide(style="margin-top: 10px;")
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i Mk 2,1-12: Die Heilung eines Gelähmten
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li.slide Dach wird doppelt geöffnet: Hier wird der Übergang von der Siedlungskultur in Palästina (Lehm-Stroh-Dach: <q>Decke durchschlagen</q>) zur Siedlungskultur in Rom & Co. deutlich (gedecktes Dach: <q>Dach abdecken</q>).
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li.slide Inhaltlich geht es um die <i>Vollmacht Jesu</i>, die schon bei der ersten Wunderheilung anklang.
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ul.nodisplay
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li.slide Damals waren alle froh, dass Jesus den Mann geheilt hat, man staunte über Jesu Vollmacht.
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li.slide Hier wird Jesu Vollmacht hinterfragt: <q>Sünden vergeben - das darf doch nur Gott!?</q>
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li.slide Wichtig für die Identität der Gemeinde: <i>Sündenvergebung geschieht nicht (mehr) im Tempel (der längst zerstört ist), sondern von Jesus her, der tatsächlich wirksam Sünden vergeben kann.</i>
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h3.slide(style="margin-top: 30px;")
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i Mk 2,13-17: Nachfolge und Mahl
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ul.nodisplay
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li.slide Berufung des Zöllners Levi - Zöllner waren aber per se Sünder, da sie mit der Besatzungsmacht Rom zusammenarbeiteten.
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li.slide <i>Jesus eckte an, weil er sich in Gemeinschaft mit <q>Zöllnern und Sündern</q> begeben hat.</i>
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li.slide <q>Nicht die Gesunden brauchen den Arzt ...</q>: Jesus heißt nicht einfach gut, was <q>Zöllner und Sünder</q> tun - aber er hofft, dass die Begegnung mit ihm <q>ansteckt</q> und die Menschen zum Guten wandelt (wie eine Krankheit, nur positiv).
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li.slide Wichtig für die Identität der Gemeinde: <i>Nicht ausgrenzen, sondern einladen - aber auf Ansteckung und Wandlung zum Guten hin.</i>
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h3.slide(style="margin-top: 30px;")
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i Mk 2,18-22: Fasten und Feiern
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li.slide Historisch Erinnerung, dass Jesus und seine Jünger nicht gefastet haben - im Unterschied zu den anderen jüdischen Gruppierungen und den Christen nach Ostern.
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li.slide Festgehalten ist aber auch die Überzeugung, dass mit <i>Jesus etwas Neues begonnen hat</i> (neuer Wein, der in neue Schläuche gehört).
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li.slide Wichtig für die Identität der Gemeinde: <i>Man sprengt die Grenzen des im Judentum Üblichen, entwickelt sich von einer jüdischen Sekte zu einer eigenen Religion.</i>
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h3.slide(style="margin-top: 30px;")
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i Mk 2,23-28: Sabbat und religiöses Gesetz
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ul.nodisplay
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li.slide Sabbat - im Judentum ein hohes Gut! Teilhabe an der göttlichen Schöpfungsordnung (Ruhe des Schöpfers) und Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten, daher Gott geweiht.
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li.slide Wieder Frage nach <i>Jesu Vollmacht</i>, diesmal in Bezug auf die Auslegung des Sabbatgebotes.
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li.slide Grundsätzliche Frage nach dem Auslegungsprinzip der Göttlichen Gebote bzw. ihrem Zweck - dazu später mehr.
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li.slide Wichtig für die Identität der Gemeinde: <i>Jesus hat die Vollmacht, jüdische bzw. allgemein religiöse Gebote verbindlich auszulegen.</i>
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h3.slide(style="margin-top: 30px;")
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i Mk 3,1-6: Sabbat, Heilung und Tötungsplan
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ul.nodisplay
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li.slide Wieder geht es um den Sabbat - wozu ist der da?
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li.slide Wenn am Sabbat Gottes Befreiungshandeln erinnert wird - dann darf es doch an diesem Tag auch geschehen!
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li.slide Wichtig für die Identität der Gemeinde: <i>Auslegungsprinzip Jesu: Gottes Gebote sollen dem Heil (und der Heilung) der Menschen dienen!</i>
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li.slide Dem steht eine Auslegung gegenüber, die starr die Gebote befolgt und auf diese Weise meint, Gott zu dienen - aber diese Auslegung tötet: Tötungsabsicht.
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h2.slide(style="margin-top: 75px;") Ertrag der zweiten <q>Woche</q> des Wirkens Jesu
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ul.nodisplay
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li.slide Während die erste <q>Woche</q> des Wirkens Jesu nur positiv gezeichnet wird, ja alle staunen und die Massen herbeiströmen, ist die zweite <q>Woche</q> vom <i>Widerspruch gegen Jesu Vollmacht und seine Auslegung der göttlichen Gebote</i> geprägt.
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li.slide Dabei geht es um die <i>Identität derer, die in der Nachfolge Jesu stehen</i>, in dem Bewusstsein, dass <i>mit Jesus etwas Neues begonnen hat</i>.
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li.slide Konkret geht es hier auch darum, wie Gottes Gebote zu interpretieren sind, was ihre eigentliche Absicht ist - und im Letzten: wer Gott ist und was er eigentlich will.
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+bottom_03("mk")
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script.
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push_slide_stack('.slide')
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$('[data-toggle="tooltip"]').tooltip()
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})
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include ../mixins
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block content
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+headline("Gott - Gebote")
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span Ex 3: Gott bricht auf, um sein Volk aus Ägpyten zu befreien
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ul
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li Ex 3,1-15 lesen, jeder für sich, dann einer für alle laut
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h2.slide(style="margin-top: 75px;") Was sagt diese Erzählung über Gott aus?
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ul.nodisplay
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li.slide
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b Gott ist gegen Unterdrückung und Ausbeutung (nicht nur) seines Volkes.
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li.slide Gott will herausführen aus der Unterdrückung.
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li.slide
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b Aber: Gott beruft Menschen, um sein Befreiungshandeln auf Erden umzusetzen.
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li.slide Dazu sagt er den von ihm Berufenen - hier konkret: Mose - seinen <b>Beistand</b> zu; sie werden zum <i>Werkzeug in Gottes Hand</i>.
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li.slide.small Gott <q>identifiziert</q> sich hier (und öfter) über <q>Abraham, Isaak und Jakob</q>: an ihren Erfahrungen mit Gott kann man ablesen, wer und wie Gott ist (u. a. treu, barmherzig, langmütig).
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li.slide.small Jüdische Tradition: <q>Der Heilige, gelobt sei er, sagte zu Mose: Meinen Namen willst du wissen? Entsprechend meiner Taten werde ich benannt</q>.
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.alert.alert-primary.slide(style="margin-top: 50px;")
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h4.alert-heading <i> Gott befreit</i> - das ist die Ur-Erfahrung Israels mit seinem Gott
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p.nomarginbottom
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b.slide Damit stellt sich Gott auch gegen jede Form von Unterdrückung, Ausbeutung und unguter Abhängigkeit.
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br
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b.slide Diese Grunderfahrung mit Gott wird in der Bibel später Begründung vor allem von sozialen Geboten!: Gott steht auf der Seite der Schwachen, Unterdrückten, Armen etc.
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+bottom_03("ex3")
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script.
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push_slide_stack('.slide')
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$(function () {
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$('[data-toggle="tooltip"]').tooltip()
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include ../mixins
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block content
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+headline("Gott - Gebote")
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span Die Zehn Weisungen (Ex 20/Dtn 5)
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p.slide(style="margin-top: 25px;")
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b
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i Ich bin YHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
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ol.nodisplay
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst neben wir keine anderen Götter haben.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Gedenke des Sabbats, halte ihn heilig.
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li.slide(style="margin-top: 10px;")
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b Ehre deinen Vater und deine Mutter
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li.slide
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b Du wirst nicht morden.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst nicht die Ehe brechen.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst nicht stehlen.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.
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li.slide(style="margin-top: 3px;")
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b Du wirst nicht nach dem Hab und Gut deines Nächsten verlangen.
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h3.slide(style="margin-top: 30px;") Formale Auffälligkeiten
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ul.nodisplay
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li.slide Von Gott gegeben auf dem Weg von der Sklaverei ins <q>Gelobte Land</q>.
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li.slide Die Formulierungen stehen nicht eigentlich im Imperativ, sondern sind (fast alle) Zukunfts-Formulierungen mit imperativischem Charakter.
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li.slide Rückbezug daher auf den Satz, der als Überschrift über den Zehn Weisungen steht.
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li.slide Gebote 1 - 3 auf Beziehung zu Gott bezogen, Gebote 4 - 10 auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bezogen.
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h3.slide(style="margin-top: 30px;") Sinn der Zehn Weisungen und der Gebote Gottes überhaupt
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ul.nodisplay
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li.slide
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b (Geschenkte) Freiheit bewahren, vor Unterdrückung und unguter Abhängigkeit aller Art schützen.
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li.slide Die Gebote 1 - 3 bzw. ihre Befolgung stehen im Dienst der Gebote 4 - 10: Die Erinnerung an Gott und seine Tat der Befreiung sowie die absolute Bindung an ihn stehen im Dienst eines gelingenden zwischenmenschlichen Lebens, das Gott mit seinen Taten und Geboten ermöglichen will.
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li.slide In diesem Sinne sind die Gebote für den Menschen da, und nicht die Menschen für die Gebote:
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li.slide
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b
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i Gott geht es nicht um seine (abstrakt gedachte) Heiligkeit, sondern um die Rettung der Menschen und ein Leben in Freiheit, gegenseitiger Achtung und Würde.
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br
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span.slide Gerade darum die Verpflichtung, sich an Gott und zwar an diesen Gott der Befreiung zu binden.
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li.slide Ignatius von Loyola (2. Hälfte des 2. Jhdt. n. Chr.): <i>Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch!</i>
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li.slide Diese Auslegungsprinzipien prägte Jesus; daher kam er in Konflikt mit manchen seiner Zeitgenossen, die die Heiligkeit Gottes über alles stellten und dabei ganz <q>vergaßen</q>, wofür die Gebote eigentlich da sind und wofür der Gott Israels von Anfang an steht.
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+bottom_03("zehn-gebote")
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script.
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push_slide_stack('.slide')
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$('[data-toggle="tooltip"]').tooltip()
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extends ../layout
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include ../mixins
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block content
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+headline("Gott - Gebote")
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span Gebote allgemein
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p
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b Zollstockübung - anschließend Gespräch: Was hat dies mit Regeln/Geboten zu tun?
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Wozu Gebote? - Gebote infrage stellen!
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.small
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.small Abgesehen von zentralen und elementaren Geboten wie den Zehn Weisungen gibt es ja noch eine ganze Menge (alltäglicher) Gebote, Regeln und Gesetze
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p.slide.nomarginbottom(style="margin-top: 20px;")
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b Grundsätzliche Feststellungen
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ul.nodisplay
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li.slide
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i Regeln haben nicht einen Sinn in sich - sie wollen gutes, gelingendes Leben in Gemeinschaft ermöglichen: es geht auf der Welt nicht nur um mich, sondern um uns alle.
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li.slide
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i Gebote/Regeln sind für die Identität einer Person, einer Gruppe, eines Staates wichtig.
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br
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span.slide.small Beispiel auch Ess-Kultur: Essen von Schweinen, Hunden und Katzen.
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li.slide
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i Manches ist so wichtig, dass ich es einklagen kann (auch vor Gericht).
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p.slide.nomarginbottom
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b Also: warum und wozu Gebote?
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ul.nodisplay
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li.slide <b>Verlässlichkeit</b> (im Hinblick auf bestimmte <q>Standards</q>, im Hinblick auf das, was ich von anderen erwarten kann bzw. können sollte - und was andere von mir erwarten können).
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li.slide <b>Zusammenleben</b> (z. B. auch Absprachen zur Nutzung, Terminabsprachen).
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li.slide <b>Freiheit und Würde des Anderen</b>: die Grenze meiner Freiheit ist die Würde und das Leben des Anderen.
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h2.slide(style="margin-top: 50px;") Regeln und mein Umgang mit ihnen
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p.slide
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b Was ist, wenn ich mich störe an Regeln bzw. Überzeugungen der Eltern?
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br
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| - Diskussion
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p.slide
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i Es ist richtig, Gebote infrage zu stellen - aber es ist falsch, Gebote einfach blind abzulehnen.
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p.slide
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b Es geht darum, in Übernahme und Ablehnung eine <i>eigene Identität</i> zu <i>entwickeln</i>!
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p.slide
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i 1 Thess 5,21: <q>Prüft alles und behaltet das Gute!</q>
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+bottom_03("gebote-allgemein")
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Reference in New Issue
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