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span Aufbau
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h5.card-title Prolog
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-0
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| Lk 1,1-4
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.card-body
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h5.card-title Vorgeschichte
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-2
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||||
| Lk 1,5-4,13
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p.card-text.mb-0
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||||
| Kindheitserzählungen, Vorbereitung des öffentlichen Wirkens
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.card.slide.mt-3.bg-light.border-info
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.card-body
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h5.card-title Wirken Jesu in Galiläa und Judäa
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-0
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| Lk 4,14-9,50
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.card-body
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h5.card-title
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q Reisebericht
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| : Wallfahrt Jesu nach Jerusalem
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-0
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||||
| Lk 9,51-19,27
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.card-body
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h5.card-title Die letzten Tage Jesu in Jerusalem und die Passion
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-0
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||||
| Lk 19,28-23,56
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.card-body
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h5.card-title Schluss
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-2
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||||
| Lk 24,1-53
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p.card-text.mb-0
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||||
| Auferweckung, Erscheinungen und Himmelfahrt jesu
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span Der Verfasser über sein Werk
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block content
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p
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| Als einziger der vier Evangelisten eröffnet Lukas sein Werk mit einem Prolog, wie man ihn von
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| literarischen Werken der Antike kennt, geschichtlichen wie wissenschaftlichen.
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br
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||||
| Diese Prologe folgen alle einem bestimmten Schema, das auch bei Lukas bis in die Wortwahl hinein zu finden ist
|
||||
| (einschließlich der gewissen Abwertung derer, der bereits ein Werk zum gleichen Thema geschrieben haben, der Widmung an eine konkrete Person
|
||||
| und der Angabe des Zieles des Werkes).
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||||
p.mb
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||||
| Dieser Prolog seht offenbar im Dienst von zwei zusammenhängenden Zielen, die Lukas mit seinem Werk verfolgt:
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.card.slide
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.card-body
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h5.card-title <i>Formal:</i> Anschluss der christlichen Verkündigung und Überlieferung an höhere Bildungsebenen.
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.card-text
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||||
p
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||||
| Der volkstümliche Charakter, den die christliche Verkündigung – einschließlich Mk und Q haben –
|
||||
| ist in höher stehenden Kreisen nicht wirklich salonfähig.
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||||
br
|
||||
| Lukas will die christliche Verkündigung und Überlieferung aufwerten; sie ist nicht (nur) etwas
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||||
| für die <q>einfachen und dummen Massen</q>, sondern auch für die höheren, gebildeten Gesellschaftskreise.
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||||
.small
|
||||
| Dazu passt, dass Lukas <i>seinen</i> Paulus in der Apostelgeschichte in Athen vor den Philosophen sprechen lässt – auch wenn
|
||||
| seine Verkünding dort nicht wirklich ankommt.
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.card.slide.mt-3
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.card-body
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h5.card-title <i>Inhaltlich:</i> Klarheit über Jesus, seine Botschaft etc. und die christliche Verkündigung schaffen.
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.card-text
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||||
p
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||||
| Schon seine eigenen schriftlichen Quellen – Mk und Q – weichen in ihrem Bild von Jesus voneinander ab und werten
|
||||
| seinen Tod am Kreuz unterschiedlich. Solchen <q>Unstimmigkeiten</q> in der christlichen Verkündigung will Lukas offenbar
|
||||
| genauso begegnen wie diversen Gerüchten, Halbwahrheiten und Falschinformationen, die zur jungen nachösterlichen Jesus-Bewegung die Runde machen.
|
||||
| Beides kann jemanden verunsichern, der am Christentum interessiert ist.
|
||||
br
|
||||
| Darauf zielt die von Lukas im Prolog zugesicherte Zuverlässigkeit ab.
|
||||
p.mb-0
|
||||
| Lukas will sich dabei von den <q>vielen</q>, die vor ihm über die Ereignisse rund um Jesus und die nachösterliche Verkündigung geschrieben haben,
|
||||
| abheben; dies ist in der deutschen Übersetzung leider kaschiert. Er will <i>alles</i> erzählen
|
||||
| (inclusive der Vor/Kindheitsgeschichte und der Zeit nach Ostern; beides fehlt in Q und Mk) und er
|
||||
| will zuverlässig(er) sein; denn er ist – so schreibt er -
|
||||
| allem sorgfältig (<i>akribisch</i>) <i>nachgegangen</i>. Ferner unterstreicht er seine Seriosität nicht zuletzt mit dem Vorwort selbst.
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.slide.mt-5
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h5 Einzelbeobachtungen am Prolog
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.card.slide
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.card-body
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h6.card-title
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q Erzählung über die Ereignisse ..., die sich unter uns erfüllt haben
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.card-text
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||||
p
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||||
| Lukas versteht sich als Geschichtsschreiber, der einerseits in der Tradition der griechisch-hellenistischen
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||||
| Geschichtsschreibung steht, andererseits in der Tradition der Septuaginta, der griechischen Übersetzung
|
||||
| des Alten Testamentes, besonders deren Geschichtsbücher; ihren Erzählstil ahmt er nach.
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||||
br
|
||||
| Und er qualifiziert den Inhalt seines Werkes, mit dem er sich von anderen <q>Geschichtsbüchern</q> seiner Zeit abhebt:
|
||||
| Es geht nicht nur um (geschichtliche) Ereignisse,
|
||||
| sondern um die
|
||||
i
|
||||
| Erfüllung von Gottes Verheißungen
|
||||
| (aus dem Alten Testament) im Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen Jesu
|
||||
| und im Leben der Kirche nach Ostern (
|
||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
| Apostelgeschichte).
|
||||
br
|
||||
| Es geht um
|
||||
i Heils-
|
||||
| Geschichte.
|
||||
p.mb-0
|
||||
| Man könnte gleichsam sagen: Lukas schreibt die Geschichtsbücher der Septuaginta weiter
|
||||
| und erzählt dabei die Erfüllung der Verheißungen des Alten Testamentes.
|
||||
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.card.slide.mt-2
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||||
.card-body
|
||||
h6.card-title
|
||||
q von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren
|
||||
.card-text
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||||
p
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||||
| Lukas gesteht ein, dass er selbst kein Augenzeuge war und dass er von Informationen anderer abhängig ist;
|
||||
| er gehört der zweiten oder dritten christlichen Generation an. Er ist sich auch der zeitlichen Distanz
|
||||
| zu den Ereignissen, über die er schreibt, bewusst.
|
||||
br
|
||||
| Doch über Augenzeugen – die Apostel und andere – ist Lukas am Ursprung der Überlieferung dran;
|
||||
| damit unterstreicht er die Zuverlässigkeit der von ihm verarbeiten Traditionen.
|
||||
p
|
||||
| Dabei geht es ihm nicht nur um Augenzeigen der Auferstehung, sondern gerade auch des Wirkens des irdischen Jesus
|
||||
| (<q>von Anfang an</q>; aus diesem Grund versagt Lukas dem Paulus den Aposteltitel).
|
||||
p.mb-0
|
||||
| Mit der Wendung <q>Diener des Wortes</q> zeigt Lukas sein (ideales) Bild von Tradition (= <q>Überlieferung</q>),
|
||||
| aber auch sein eigenes Selbstverständnis an:
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||||
br
|
||||
| Gerade als Verkündiger sind sie dem Wort – dem Wort Gottes wie auch der erzählten Heilsgeschichte – untertan;
|
||||
| sie sind gebunden an den Ursprung, der nicht einfach nach Gutdünken verändert werden kann.
|
||||
|
||||
.card.slide.mt-2
|
||||
.card-body
|
||||
h6.card-title Theophilus
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||||
p.card-text
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||||
| Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine reale Person (wie in anderen Vorworten der damaligen Zeit auch).
|
||||
| Theophilus ist ein bekannter Eigenname, der zwar aus dem griechischen Bereich stammt, aber auch von Juden übernommen wurde.
|
||||
|
||||
.alert.alert-success.slide.mt-5
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||||
h4.alert-heading Impulse zum Weiterdenken (und für die Predigt) ...
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||||
ul.mb-0
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||||
li
|
||||
| Mit welchem Blick schauen wir auf biblische Erzählungen: sind sie einfach <q>fromme Erzählungen</q>?,
|
||||
| was für Kinder etc.?
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||||
| – oder erachte ich sie für mein Leben als relevant? – gerade als Erwachsener und mündiges Glied der Gesellschaft!
|
||||
li
|
||||
| Glaube ich wirklich, dass sich mit Jesus und der Kirche <i>Heilsgeschicht</i> ereignet hat und ereignet? Was bedeutet das für mein Leben?
|
||||
li
|
||||
| Wie <i>akribisch</i> beschäfige ich mich mit der eigenen Glaubenstradition, vor allem der Heiligen Schrift?
|
||||
li
|
||||
| Wie stehe ich zum <q>Alten Testament</q>, das für Lukas und das gesamte <q>Neue Testament</q> die Basis ist,
|
||||
| der Bezugspunkt der christlichen Botschaft (
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||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
| Emmaus: <q>was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht</q>; damit ist das AT gemeint!).
|
||||
li
|
||||
| Wie <i>akribisch</i> beschäftige ich mit meiner eigenen, persönlichen Glaubensgeschichte? Warum ich was glaube? oder was ich warum nicht glaube?
|
||||
|
||||
block bottomnav
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||||
+bottom_einfuehrung("prolog")
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script.
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+headline_item_active
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||||
span Quellen
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block content
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||||
p
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||||
| Gemäß der sog.
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||||
q Zwei-Quellen-Theorie
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||||
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|
||||
| konnte Lukas auf das Markus-Evangelum, die Spruchquelle (
|
||||
q Q
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||||
| ) sowie auf umfangreiches schriftliches und mündliches Sondergut zurückgreifen.
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||||
.card.slide
|
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.card-body
|
||||
h5.card-title Markus-Evangelium
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2
|
||||
| Entstanden kurz nach 70 n. Chr. (
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+symbol("arrow-right")
|
||||
| Tempelzerstörung in Jerusalem)
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||||
br
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||||
| Bildet ein gutes Drittel des Lukasevangeliums.
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||||
.card-text
|
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ul.mb-0
|
||||
li Erzählt vom Wirken Johannes des Täufers bzw. der Taufe Jesu bis hin zur Auferstehung.
|
||||
li
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||||
| In Jesu Tod (und Auferstehung) schließt Gott einen (neuen) Bund mit den Menschen (
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||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
q Blut des Bundes
|
||||
|
|
||||
| in der Erzählung vom Letzten Abendmahl).
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||||
li
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||||
| Jesus ist Messias durch seinen Tod Kreuz, den er als <q>Lösegeld für viele</q> stirbt:
|
||||
br
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||||
| Er tauscht mit den Ausgestoßenen – den Sündern, den Toten, den Heiden – den Platz;
|
||||
| er macht sich zum <q>Letzten der Letzten</q> und wird gerade dadurch zum <q>Ersten von allen</q>.
|
||||
li Dieser Weg Jesu, der Weg des Dienens gerade gegenüber gesellschaftlichen Randexistenzen, muss auch der Weg aller sein, die ihm nachfolgen.
|
||||
blockquote.blockquote.mb-0
|
||||
.small
|
||||
p.mb-0
|
||||
i
|
||||
q
|
||||
| Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
|
||||
footer.blockquote-footer
|
||||
cite Mk 9,35
|
||||
blockquote.blockquote.mb-0
|
||||
.small
|
||||
p.mb-0
|
||||
i
|
||||
q
|
||||
| Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen,
|
||||
| sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
|
||||
footer.blockquote-footer
|
||||
cite Mk 10,45
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.mt-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Spruchquelle (<q>Q</q>)
|
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h6.card-subtitle.text-muted.mb-2
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||||
| Entstanden in mehreren Schüben bis kurz vor 70 n. Chr.
|
||||
br
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||||
| Bildet ein knappes Drittel des Lukasevangeliums.
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||||
.card-text
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||||
ul
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||||
li Erzählt von der Gerichtspredigt Johannes des Täufers über das Wirken Jesu bis hin zu dessen Ankündigung des Weltgerichts.
|
||||
li Jesus ist prophetischer Weisheitslehrer, der als Richter wiederkommen wird: deswegen soll man sich an <i>seiner</i> Ethik orientieren.
|
||||
li Passion und Auferstehung Jesu fehlen!
|
||||
li
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||||
| Jesus hat vielmehr – wie schon Johannes der Täufer – das Schicksal der Propheten und Gerechten getroffen (
|
||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
| Altes Testament); dem Tod Jesu wird keine Heilsbedeutung zugemessen.
|
||||
p.mb-0 Beispiel: <q>Rede am Fuße des Berges</q>/Bergpredigt
|
||||
|
||||
.card.slide.mt-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Sondergut
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted.mb-2
|
||||
| Bildet ein knappes Drittel des Lukasevangeliums.
|
||||
.card-text
|
||||
p.mb-0 Beispiel: Gleichnis vom Barmherzigen Vater/von den zwei Söhnen.
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||||
|
||||
.slide.mt-5
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||||
h5 Wie Lukas seine Quellen verarbeitet
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||||
ul
|
||||
li
|
||||
| Er übernimmt den Aufbau des Markus-Evangelium, baut aber die sog. Kindheitserzählungen davor und hängt explizite Ostererzählungen an (
|
||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
| Erscheinungen, Emmaus, Himmelfahrt).
|
||||
li Etwa ein Drittel des Markus-Evangeliums übernimmt Lukas nicht (Mk 6,45-8,26), manches stellt und gestaltet er etwas um.
|
||||
li Lukas bildet in den Aufriss des Markus-Evangeliums zwei Einschübe, in denen er Stoffe aus Q und aus seinem Sondergut verarbeitet:
|
||||
ul.mb-0
|
||||
li Kleine Einschaltung 6,20-8,3
|
||||
li Große Einschaltung 9,51-18,14
|
||||
li
|
||||
| Lukas <q>kopiert</q> aber nicht einfach Stücke aus seinen Quellen in sein Werk;
|
||||
| einerseits kürzt und erweitert er bzw. passt die Tradition seiner theologischen Intention ein,
|
||||
| andererseits verbessert er den sprachlichen Stil.
|
||||
|
||||
|
||||
block bottomnav
|
||||
+bottom_einfuehrung("quellen")
|
||||
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||||
script.
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||||
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|
||||
|
||||
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|
||||
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|
||||
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|
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|
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|
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|
||||
+headline_item_start
|
||||
+headline_item_einfuehrung
|
||||
+headline_item_active
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||||
span Verfasser
|
||||
|
||||
block content
|
||||
p
|
||||
| Der <i>wirkliche</i> Name des Verfassers ist unbekannt.
|
||||
br
|
||||
| Seit dem 2. Jahrhundert wird er <i>Lukas</i> genannt.
|
||||
br
|
||||
span.small
|
||||
| Die Verbindung zu einem Begleiter des Paulus mit gleichem Namen ist aus historisch-kritischer Perspektive nicht haltbar.
|
||||
br
|
||||
| Diese <q>Konstrukion</q> sollte aber die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit des Autors und seines Werkes untermauern.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Die Muttersprache des Verfassers war sicher Griechisch, und er verfügte offenbar über eine recht gute Bildung.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Er ist geprägt einerseits durch die griechisch-hellenistische Kultur des antiken Mittelmeerraumes,
|
||||
br
|
||||
| andererseits durch die jüdische Tradition: er ist mit dem Alten Testament vertraut sowie mit dem Frühjudentum in Jerusalem, Palästina und der hellenistischen Welt.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Ob Lukas ein gebürtiger Jude war oder nicht, das ist nicht sicher zu ermitteln.
|
||||
br
|
||||
| Sollte letzteres stimmen, dann gehörte er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den sogenannten <i>Gottesfürchtigen</i>; das waren Nicht-Juden (<q>Heiden</q>),
|
||||
| die sich zum Judentum hingezogen fühlten, die aber den Übertritt zum Judentum scheuten.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Entstanden ist das Evangelum 80 - 90 n. Chr.; sicher nach dem Markus-Evangelium (
|
||||
+symbol("arrow-right")
|
||||
| Quellen).
|
||||
br
|
||||
| Wo bzw. für welche konkrete Gemeinde Lukas sein Werk verfasste, ist unklar.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Vom gleichen Autor stammt auch die Apostelgeschichte, wie die beiden Vorworte sowie Sprache, Stil und Theologie verraten.
|
||||
|
||||
block bottomnav
|
||||
+bottom_einfuehrung("verfasser")
|
||||
|
||||
script.
|
||||
push_slide_stack('.slide')
|
||||
|
||||
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|
||||
$('[data-toggle="tooltip"]').tooltip()
|
||||
})
|
||||
Reference in New Issue
Block a user