Überarbeitung Mk Propheten
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bf6af6e546
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26d7a53005
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@ -3,28 +3,28 @@ include ../mixins
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.card.mb-3
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.card.mb-1
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Inhaltsangabe/Überschrift
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,1
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p.card-text
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q Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, (einem) Sohn eines Gottes
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q Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes
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.card.mb-3.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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h5.card-title Ankündigung Jesaja-Zitat
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,2a
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p.card-text
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q Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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.card.mb-3.konzentr-1
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.card.mb-1.konzentr-1
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Zitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,2b
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p.card-text
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.
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.card.mb-3.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Tatsächliches Jesaja-Zitat
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,3
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@ -36,11 +36,11 @@ block content
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.card.slide.border-primary.mb-3
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h5.card-header Inhaltsangabe
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.card.mb-3.border-secondary.slide
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h5.card-title „Anfang“ (gr. archä)
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hr
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.card-body
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h6.card-title Das <i>ganze</i> Evangelium als Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted unter Beachtung der „fortschreitenden Konzentrik“ im Markus-Evangelium
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@ -51,7 +51,7 @@ block content
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| Die „fortschreitende Konzentrik“ im Markus-Evangelium (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/konzentrik">Konzentrische Gliederungen</a>)
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| bringt aber mit sich, dass jede einzelne Erzählung bzw. jeder einzelne Erzählblock als „Anfang des Evangeliums“ betrachtet werden kann und soll,
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br
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| mithin also das ganze Werk des Markus vom „Anfang“ handelt.
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i mithin also das ganze Werk des Markus vom „Anfang“ handelt.
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li
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| Gerade die Erzählung vom leeren Grab verbindet sich mit dem Thema „Anfang“:
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ul.card-text
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@ -65,29 +65,29 @@ block content
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span.bibelstelle Mk 16,2b
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br
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| → Erinnerung an die Erschaffung des Lichtes als erstem Werk der Schöpfung in Gen 1
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li.small
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| Daneben knüpft
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span.bibelstelle Mk 16,7
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| mit
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q.bibeltext Er geht euch voraus nach Galiläa
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| klar an
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span.bibelstelle Mk 1,2
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| an:
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q.bibeltext Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her
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li.small
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||||
| Daneben knüpft
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||||
span.bibelstelle Mk 16,7
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||||
| mit
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||||
q.bibeltext Er geht euch voraus nach Galiläa
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||||
| klar an
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||||
span.bibelstelle Mk 1,2
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||||
| an:
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||||
q.bibeltext Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her
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.card.mb-1.slide
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.card.mb-2.slide.border-secondary
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.card-body
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h6.card-title „archä“ I: Zeitlicher Anfang
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hr
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ul.card-text
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li Mit dem Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen ist das Evangelium Gottes in diese Welt gekommen, hat es seinen Anfang genommen.
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||||
li Mit Jesu Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen ist das Evangelium Gottes in diese Welt gekommen, hat es seinen Anfang genommen.
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li
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||||
| Seine Fortsetzung findet es im Leben und Wirken der Christen und der Kirche,
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| durch die sich das Evangelium auswirkt und auswirken soll hinein in die Geschichte der Menschheit;
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br
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| auf diese Zeit wird innerhalb des Evangeliums bereits geblickt (Mk 13,10; 14,9).
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.card.slide.border-secondary
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.card-body
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h6.card-title „archä“ II: Grund, Ursprung, Prinzip
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hr
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@ -111,7 +111,7 @@ block content
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br
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i Wenn jemand Jesu Jünger sein will, muss er das beherzigen, was dieses Werk über Jesu Leben und seine Botschaft erzählt.
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.card.mb-3.border-secondary.slide
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h5.card-title „Evangelium“ – „Gute Nachricht“, „Frohe Botschaft“ (gr. euangelion)
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hr
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@ -131,7 +131,7 @@ block content
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li
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| So kann der Genitiv „Jesu Christi“ doppelt aufgelöst werden: Jesus als Bringer und dann auch Inhalt der Frohen Botschaft.
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.card.mb-2.border-secondary.slide
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.card.mb-3.border-secondary.slide
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.card-body
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h5.card-title (von/über) Jesus <i>Christus</i>
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hr
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@ -140,7 +140,7 @@ block content
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| „Christus“ ist nicht der „Nachname“ Jesu, sondern ein Hoheitstitel: „Gesalbter“ (des Herrn)
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br
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| Hebräisch: maschiach; griechische Transkription: Messias
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||||
li Königstitel in Israel, der die Nähe des Königs zu Gott bzw. den Auftrag Gottes für den König ausdrückt
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||||
li „Gesalbter“ (des Herrn) ist Königstitel in Israel, der die Nähe des Königs zu Gott bzw. den Auftrag Gottes für den König ausdrückt
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li
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| Idealbild ist (der verklärte und wohl auch gar nicht historische) König David, der vom Hirtenfeld weg zum König gesalbt wurde
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br
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@ -156,14 +156,14 @@ block content
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h5.card-title „(einem) Sohn (eines) Gottes“
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hr
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ul.card-text
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||||
li Die meisten Übersetzungen – auch die wörtlichen – schreiben hier in Mk 1,1 fast ausnahmslos: „des Sohnes Gottes“ oder „Gottes Sohn“
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||||
li Die meisten Übersetzungen – auch die wörtlichen – schreiben in Mk 1,1: „des Sohnes Gottes“ oder „Gottes Sohn“
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li
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||||
| Diese Übersetzung ist aber nicht korrekt!
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br
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| Dafür müsste Markus im Griechischen ausdrücklich die Artikel setzen: „<i>des</i> Sohnes <i>des</i> [einen] Gottes“.
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br
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.small
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||||
| Unseres monotheistischen Gottesbild und unser chrisltiches Glaubensbekenntnisses führen uns hier in die Irre.
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||||
| Unseres monotheistisches Gottesbild und unser christliches Glaubensbekenntnisses führen uns hier in die Irre.
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br
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||||
| Und die Übersetzer wollen uns wohl nicht verwirren ...
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li
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@ -172,9 +172,9 @@ block content
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li An anderen Stellen verwendet Markus durchaus die Form mit Artikel, z. B.
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span.bibelstelle Mk 3,11
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br
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q.bibeltext Wenn die von unreinen Geistern besessenen ihn [= Jesus] sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist <i>der Sohn (des) Gottes</i>!
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||||
q.bibeltext Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn [= Jesus] sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist <i>der Sohn (des) Gottes</i>!
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||||
li
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||||
| Dir artikellose Form begegnet noch genau einmal im Evangelium, nämlich in Mk 15,39, als der <i>römische</i> Hauptmann angesichts des toten Jesus bekennt:
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||||
| Die artikellose Form begegnet noch genau einmal im Evangelium, nämlich in Mk 15,39, als der <i>römische</i> Hauptmann angesichts des toten Jesus bekennt:
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br
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q.bibeltext Wahrhaftig, dieser Mensch war (ein) Sohn (eines) Gottes.
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li
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@ -184,7 +184,7 @@ block content
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br
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||||
b Markus stellt Kaiser Vespasian und Jesus Christus einander gegenüber;
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br
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||||
| auch der Begriff „Evangelium“ weist in diese Richtung (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>)
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||||
| auch der Begriff „Evangelium“ weist in diese Richtung (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>).
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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@ -195,7 +195,7 @@ block content
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|||
| die zwar im folgenden Bibelzität nicht namentlich genannt sind, an die Markus aber klar denkt – in Gott gründet
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| und in Einklang mit den heiligen Schriften Israels steht:
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br
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||||
| Jesus ist der von Gott gesandte Retter und Messias, Johannes der Täufer sein „Wegbereiter“.
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i Jesus ist der von Gott gesandte Retter und Messias, Johannes der Täufer sein Vorläufer.
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p.card-text
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||||
| Was als Zitat aus dem Buch des Propheten Jesaja angekündigt ist, stammt nur in seinem
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| zweiten Teil von dort (Jes 40,3); der erste Satz ist ein Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20.
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@ -215,12 +215,16 @@ block content
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p.card-text.mb-0.mt-2 Zu lesen im Zusammenhang mit
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span.bibelstelle Mal 3,1b-2.23-24
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q.bibeltext.card-text
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| Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes,
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||||
| den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen.
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||||
| Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht,
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||||
br
|
||||
| und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht.
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||||
br
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||||
| Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen.
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br
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||||
| ...
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||||
br
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||||
| Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint?
|
||||
| Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint?
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br
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||||
| Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag,
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||||
br
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||||
| seht, da sende ich zu euch den Propheten <i>Elija</i>.
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@ -229,8 +233,8 @@ block content
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|||
br
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||||
| damit ich nicht komme und das Land schlage mit Bann.
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ul.card-text.mt-2
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||||
li Ankündigung des Kommens Gottes (selbst) auf die Erde: <i>mein</i> Bote, Weg für <i>mich</i> Bahnen; Sprecher ist Gott.
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||||
li Verheißung, dass Elija „am Ende der Zeiten“ wiederkommt und das Volk Gottes auf die Ankunft Gottes vorbereitet, auf dass es im Gericht („Tag des Herrn“) besteht.
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||||
li Zu lesen ist hier die Ankündigung des Kommens <i>Gottes</i> (selbst) auf die Erde: <i>mein</i> Bote, Weg für <i>mich</i> bahnen; Sprecher ist Gott.
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||||
li Damit verbindet sich die Verheißung, dass Elija „am Ende der Zeiten“ wiederkommt und das Volk Gottes auf die Ankunft Gottes vorbereitet, auf dass es im Gericht („Tag des Herrn“) besteht.
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||||
li
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||||
| Elija ist nach 2 Kön 2,1-18 nicht gestorben, sondern in den Himmel aufgefahren;
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||||
br
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@ -252,17 +256,18 @@ block content
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|||
| Dem Volk Israel wird auf dem Weg aus der Sklaverei in Ägypten ins „gelobte Land“ angekündigt, dass Gott ihm einen Engel schicken würde, der ihm vorausgeht.
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br
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||||
| So kann der Weg durch die Wüste gelingen.
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||||
li | Dieser Zuspruch kann auch besonderes als an Mose gerichtet verstanden werden, mit dem Gott gerade spricht;
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||||
li
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||||
| Dieser Zuspruch kann auch besonderes als an Mose gerichtet verstanden werden, mit dem Gott gerade spricht;
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||||
br
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||||
| ihm als Gottes Werkzeug zur Leitung seines Volkes wird Beistand durch einen Engel versprochen.
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.card.mb-2.border-secondary.slide
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.card-body
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h5.card-title Elija und Mose
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hr
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ul.card-text
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li Diese beiden biblischen Figuren können – je auf eigene Weise – als Vorläufer Jesu begriffen werden.
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||||
li Im Hinblick auf Elija ist dabei besonders die Person Johannes des Täufers und die diesbezüglichen Aussagen im Evangelium wichtig.
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||||
li Im Hinblick auf Elija sind dabei besonders die Person Johannes des Täufers und die diesbezüglichen Aussagen im Evangelium wichtig.
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||||
li Elija und Mose „erscheinen“ beide bei der Verklärung Jesu.
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li Dort wird auch die „Vorläuferrolle“ des Mose Thema werden.
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@ -274,9 +279,9 @@ block content
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li Mit Jes 40 beginnt der sogenannte „Deuterojesaja“.
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li Dies ist eine Überarbeitung des Jesaja-Buches, die vor allem die Kapitel 40 bis 55 geschaffen hat.
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li.small Jes 56-66 wiederum gehört der Bearbeitungsschicht „Tritojesaja“ an.
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||||
li Deuterojesaja wirkte gegen Ende des Exils in Babylon (6. Jhdt. v. Chr.) und verkündete dessen Ende und damit eine neue Heilszeit für Israel.
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||||
li Auslöser dafür war Gottes unverdiente Gnade, wie in Jes 40 bis 55 an vielen Stellen deutlich wird: Gottes unverdientes Erlöserhandeln.
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.card-deck.mb-3.slide
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||||
li Deuterojesaja wirkte gegen Ende des Exils in Babylon (6. Jhdt. v. Chr.) und verkündete dessen Ende und damit verbunden eine neue Heilszeit für Israel.
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||||
li Basis dafür ist Gottes unverdiente Gnade, wie in Jes 40 bis 55 an vielen Stellen deutlich wird: Gottes unverdientes Erlöserhandeln.
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.card-deck.mb-2.slide
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.card
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.card-body
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h5.card-title Jes 40,3-5 MT
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@ -313,9 +318,9 @@ block content
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| denn der Herr hat geradet.
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.card.border-secondary.mb-2.slide
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.card-body
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h5.card-title In der Wüste bahnt vs. Rufer in der Wüste
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h5.card-title „In der Wüste bahnt“ vs. „Rufer in der Wüste“
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hr
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p.card-text.mb-0 Die hebräische Fassung („masoretischer Text“) unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Position der Wendung „in der Wüste“ in V 3
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p.card-text.mb-0 Die hebräische Fassung („masoretischer Text“) und die griechische Übersetzung (Septuaginta, LXX) unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Position der Wendung „in der Wüste“ in V 3
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ul.card-text
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||||
li
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||||
| MT ruft auf, in der Wüste den Weg des Herrn zu bahnen.
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@ -331,13 +336,13 @@ block content
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li
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| Jerusalem bzw. der Zion sind durch die Zerstörung im Zuge der Einnahme der Stadt durch König Nebukadnezar von Babylon zur „Wüste“ geworden – als Folge des Zornes Gottes.
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li
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||||
| So symbolisiert „Wüste“ die Gottferne der Menschen in Jerusalem – die aber erleben soll, dass Gott sich neu heilvoll zuwendet;
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||||
| So symbolisiert „Wüste“ die Gottferne der Menschen in Jerusalem – die aber erleben sollen, dass Gott sich neu heilvoll zuwendet;
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||||
br
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||||
| daher gilt es, seinen Weg zu bereiten.
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li
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||||
| In der LXX wird der Rufer selbst in der Wüste lokalisiert,
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||||
| In der LXX wird der Rufer selbst in der Wüste lokalisiert
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||||
br
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||||
| die Wegbereitung damit verallgemeinert und von einem konkreten Ort losgelöst.
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||||
| und so die Wegbereitung von einem konkreten Ort losgelöst.
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br
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||||
| Markus und mit ihm das ganze Neue Testament ist von dieser Fassung abhängig.
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.card.border-secondary.mb-2.slide
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@ -348,7 +353,7 @@ block content
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|||
li Zum einen hat sich Johannes der Täufer einen Ort in der Wüste für sein Wirken gesucht, um dort auf Gottes Kommen hinzuweisen und zur Umkehr aufzurufen.
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||||
li Auch die Gemeinde von Qumran hat sich in die Wüste zurückgezogen, um dort ein gottgefälliges Leben zu führen.
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||||
li
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||||
| Das weist darauf hin, wie „aufgeladen“ diese Zeit war; Auslöser waren vor allem die Anfechtungen durch die griechisch-hellenistische Kultur und die Besatzung durch die Römer,
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||||
| Das weist darauf hin, wie „aufgeladen“ diese Zeit war; Auslöser waren vor allem die Anfechtungen durch die griechisch-hellenistische Kultur und die Besatzung durch die Römer
|
||||
| bzw. die sich damit verbindenden Auseinandersetzungen im Volk Isreal.
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||||
.card.border-secondary.mb-2.slide
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||||
.card-body
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||||
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@ -358,7 +363,7 @@ block content
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|||
li Jes 40,3-5 denkt nicht an einen real-physischen Weg Gottes (oder an den Heimkehrweg der nach Babylon Exilierten).
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||||
li
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||||
| „Weg YHWHs“ (= „Weg des Herrn“) meint im Alten Testament
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||||
q nie einen konkret-räumlichen Weg (...), sondern immer den ehtisch-religiösen Lebenswandeln nach Maßgabe göttlicher Weisung (Gen 18,19; Ri 2,22; 2 Sam 22,22; 2 Kön 21,22; Jer 5.4.5; Hos 14,10; Ps 18,22; 138,5; Spr 10,29; 2 Chor 17,6
|
||||
q nie einen konkret-räumlichen Weg (...), sondern immer den ethisch-religiösen Lebenswandel nach Maßgabe göttlicher Weisung (Gen 18,19; Ri 2,22; 2 Sam 22,22; 2 Kön 21,22; Jer 5.4.5; Hos 14,10; Ps 18,22; 138,5; Spr 10,29; 2 Chor 17,6
|
||||
|)
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||||
+footnote("Berges, Ulrich: Jesaja 40-48 [HThKAT], 104")
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||||
li
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||||
|
|
@ -367,22 +372,26 @@ block content
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|||
| „gerade machen“ kann daher als Aufforderung verstanden werden, auf den rechten Weg zu wechseln.
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||||
li
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||||
| Angesichts des Endes des Exils in Babylon ruft der Prophet also nicht nur eine neue Heilszeit aus,
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||||
| sonnt nimmt dazu auch seine Adressaten in die Pflicht:
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||||
| sondern nimmt dazu auch seine Adressaten in die Pflicht:
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br
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||||
i
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||||
| Der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ fordert auf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen,
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br
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||||
| wobei über das Stichwort „Weg des Herrn“ ein klar ethischer Akzent gesetzt ist:
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||||
b
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||||
| Sich neu unter Zuspruch und Anspruch des Wortes Gottes und seiner Weisung stellen:
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||||
| weg von einem <q>hügeligen</q> – sprich: unsteten – Leben, hin zu einem geradlinigen,
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||||
| weg von einem <q>hügeligen</q> – sprich: unsteten – Leben, hin zu einem geradlinigen,
|
||||
| an der Weisung Gottes orientiertem Leben.
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||||
li Denn:
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||||
br
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||||
i
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||||
| Auf dem Weg eines rechten, an Gottes Weisung orientiertem Leben kommt Gott zu den Menschen;
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||||
| wer auf seinen Wegen geht, wird seine segenspendende Nähe erfahren.
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||||
| wer auf seinen Wegen geht, wird seine segen- und lebenspendende Nähe erfahren.
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||||
p.card-text.slide
|
||||
| Wie Markus diese „Wegbereitung“ meint, das wird im Laufe des Evangeliums deutlich werden – denn im Sinne der „fortschreitende Konzentrik“ wird
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||||
| Wie Markus diese „Wegbereitung“ versteht, das wird im Laufe des Evangeliums deutlich werden – denn im Sinne der „fortschreitende Konzentrik“ wird
|
||||
| jede einzelne Erzählung bzw. Erzähleinheit mit diesem Motiv verbunden – auf teils ungewöhnliche Weise.
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br
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||||
| Unter dem Strich lässt sich aber sagen – und das sei vorab festgehalten – ist Markus nicht weit von Deuterojesaja entfernt.
|
||||
| Unter dem Strich lässt sich aber sagen – und das sei vorab festgehalten –, dass Markus nicht weit von Deuterojesaja entfernt ist
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary
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||||
.card-body
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||||
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|
@ -391,7 +400,7 @@ block content
|
|||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
| Während das Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 Elija und Mose präsen haben werden lassen,
|
||||
| Während das Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 Elija und Mose haben präsent werden lassen,
|
||||
br
|
||||
| werden mit Ex 23,20 und Jes 40,3 die beiden grundlegenden Befreiungs-Erfahrungen Israels mit seinem Gott erinnert:
|
||||
br
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||||
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