Überarbeitung Mk Propheten

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Peter Fischer 2021-09-27 21:51:23 +02:00
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h5.card-title Inhaltsangabe/Überschrift
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,1
p.card-text
q Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, (einem) Sohn eines Gottes
q Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes
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h5.card-title Ankündigung Jesaja-Zitat
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,2a
p.card-text
q Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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h5.card-title Zitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,2b
p.card-text
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.
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h5.card-title Tatsächliches Jesaja-Zitat
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,3
@ -36,11 +36,11 @@ block content
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h5.card-header Inhaltsangabe
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h5.card-title „Anfang“ (gr. archä)
hr
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h6.card-title Das <i>ganze</i> Evangelium als Anfang
h6.card-subtitle.text-muted unter Beachtung der „fortschreitenden Konzentrik“ im Markus-Evangelium
@ -51,7 +51,7 @@ block content
| Die „fortschreitende Konzentrik“ im Markus-Evangelium (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/konzentrik">Konzentrische Gliederungen</a>)
| bringt aber mit sich, dass jede einzelne Erzählung bzw. jeder einzelne Erzählblock als „Anfang des Evangeliums“ betrachtet werden kann und soll,
br
| mithin also das ganze Werk des Markus vom „Anfang“ handelt.
i mithin also das ganze Werk des Markus vom „Anfang“ handelt.
li
| Gerade die Erzählung vom leeren Grab verbindet sich mit dem Thema „Anfang“:
ul.card-text
@ -65,29 +65,29 @@ block content
span.bibelstelle Mk 16,2b
br
| → Erinnerung an die Erschaffung des Lichtes als erstem Werk der Schöpfung in Gen 1
li.small
| Daneben knüpft
span.bibelstelle Mk 16,7
| mit
q.bibeltext Er geht euch voraus nach Galiläa
| klar an
span.bibelstelle Mk 1,2
| an:
q.bibeltext Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her
li.small
| Daneben knüpft
span.bibelstelle Mk 16,7
| mit
q.bibeltext Er geht euch voraus nach Galiläa
| klar an
span.bibelstelle Mk 1,2
| an:
q.bibeltext Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her
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h6.card-title „archä“ I: Zeitlicher Anfang
hr
ul.card-text
li Mit dem Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen ist das Evangelium Gottes in diese Welt gekommen, hat es seinen Anfang genommen.
li Mit Jesu Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen ist das Evangelium Gottes in diese Welt gekommen, hat es seinen Anfang genommen.
li
| Seine Fortsetzung findet es im Leben und Wirken der Christen und der Kirche,
| durch die sich das Evangelium auswirkt und auswirken soll hinein in die Geschichte der Menschheit;
br
| auf diese Zeit wird innerhalb des Evangeliums bereits geblickt (Mk 13,10; 14,9).
.card.slide
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.card-body
h6.card-title „archä“ II: Grund, Ursprung, Prinzip
hr
@ -111,7 +111,7 @@ block content
br
i Wenn jemand Jesu Jünger sein will, muss er das beherzigen, was dieses Werk über Jesu Leben und seine Botschaft erzählt.
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card.mb-3.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title „Evangelium“ „Gute Nachricht“, „Frohe Botschaft“ (gr. euangelion)
hr
@ -131,7 +131,7 @@ block content
li
| So kann der Genitiv „Jesu Christi“ doppelt aufgelöst werden: Jesus als Bringer und dann auch Inhalt der Frohen Botschaft.
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.card.mb-3.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title (von/über) Jesus <i>Christus</i>
hr
@ -140,7 +140,7 @@ block content
| „Christus“ ist nicht der „Nachname“ Jesu, sondern ein Hoheitstitel: „Gesalbter“ (des Herrn)
br
| Hebräisch: maschiach; griechische Transkription: Messias
li Königstitel in Israel, der die Nähe des Königs zu Gott bzw. den Auftrag Gottes für den König ausdrückt
li „Gesalbter“ (des Herrn) ist Königstitel in Israel, der die Nähe des Königs zu Gott bzw. den Auftrag Gottes für den König ausdrückt
li
| Idealbild ist (der verklärte und wohl auch gar nicht historische) König David, der vom Hirtenfeld weg zum König gesalbt wurde
br
@ -156,14 +156,14 @@ block content
h5.card-title „(einem) Sohn (eines) Gottes“
hr
ul.card-text
li Die meisten Übersetzungen auch die wörtlichen schreiben hier in Mk 1,1 fast ausnahmslos: „des Sohnes Gottes“ oder „Gottes Sohn“
li Die meisten Übersetzungen auch die wörtlichen schreiben in Mk 1,1: „des Sohnes Gottes“ oder „Gottes Sohn“
li
| Diese Übersetzung ist aber nicht korrekt!
br
| Dafür müsste Markus im Griechischen ausdrücklich die Artikel setzen: „<i>des</i> Sohnes <i>des</i> [einen] Gottes“.
br
.small
| Unseres monotheistischen Gottesbild und unser chrisltiches Glaubensbekenntnisses führen uns hier in die Irre.
| Unseres monotheistisches Gottesbild und unser christliches Glaubensbekenntnisses führen uns hier in die Irre.
br
| Und die Übersetzer wollen uns wohl nicht verwirren ...
li
@ -172,9 +172,9 @@ block content
li An anderen Stellen verwendet Markus durchaus die Form mit Artikel, z. B.
span.bibelstelle Mk 3,11
br
q.bibeltext Wenn die von unreinen Geistern besessenen ihn [= Jesus] sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist <i>der Sohn (des) Gottes</i>!
q.bibeltext Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn [= Jesus] sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist <i>der Sohn (des) Gottes</i>!
li
| Dir artikellose Form begegnet noch genau einmal im Evangelium, nämlich in Mk 15,39, als der <i>römische</i> Hauptmann angesichts des toten Jesus bekennt:
| Die artikellose Form begegnet noch genau einmal im Evangelium, nämlich in Mk 15,39, als der <i>römische</i> Hauptmann angesichts des toten Jesus bekennt:
br
q.bibeltext Wahrhaftig, dieser Mensch war (ein) Sohn (eines) Gottes.
li
@ -184,7 +184,7 @@ block content
br
b Markus stellt Kaiser Vespasian und Jesus Christus einander gegenüber;
br
| auch der Begriff „Evangelium“ weist in diese Richtung (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>)
| auch der Begriff „Evangelium“ weist in diese Richtung (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>).
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
@ -195,7 +195,7 @@ block content
| die zwar im folgenden Bibelzität nicht namentlich genannt sind, an die Markus aber klar denkt in Gott gründet
| und in Einklang mit den heiligen Schriften Israels steht:
br
| Jesus ist der von Gott gesandte Retter und Messias, Johannes der Täufer sein „Wegbereiter“.
i Jesus ist der von Gott gesandte Retter und Messias, Johannes der Täufer sein Vorläufer.
p.card-text
| Was als Zitat aus dem Buch des Propheten Jesaja angekündigt ist, stammt nur in seinem
| zweiten Teil von dort (Jes 40,3); der erste Satz ist ein Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20.
@ -215,12 +215,16 @@ block content
p.card-text.mb-0.mt-2 Zu lesen im Zusammenhang mit
span.bibelstelle Mal 3,1b-2.23-24
q.bibeltext.card-text
| Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes,
| den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen.
| Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht,
br
| und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht.
br
| Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen.
br
| ...
br
| Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint?
| Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint?
br
| Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag,
br
| seht, da sende ich zu euch den Propheten <i>Elija</i>.
@ -229,8 +233,8 @@ block content
br
| damit ich nicht komme und das Land schlage mit Bann.
ul.card-text.mt-2
li Ankündigung des Kommens Gottes (selbst) auf die Erde: <i>mein</i> Bote, Weg für <i>mich</i> Bahnen; Sprecher ist Gott.
li Verheißung, dass Elija „am Ende der Zeiten“ wiederkommt und das Volk Gottes auf die Ankunft Gottes vorbereitet, auf dass es im Gericht („Tag des Herrn“) besteht.
li Zu lesen ist hier die Ankündigung des Kommens <i>Gottes</i> (selbst) auf die Erde: <i>mein</i> Bote, Weg für <i>mich</i> bahnen; Sprecher ist Gott.
li Damit verbindet sich die Verheißung, dass Elija „am Ende der Zeiten“ wiederkommt und das Volk Gottes auf die Ankunft Gottes vorbereitet, auf dass es im Gericht („Tag des Herrn“) besteht.
li
| Elija ist nach 2 Kön 2,1-18 nicht gestorben, sondern in den Himmel aufgefahren;
br
@ -252,17 +256,18 @@ block content
| Dem Volk Israel wird auf dem Weg aus der Sklaverei in Ägypten ins „gelobte Land“ angekündigt, dass Gott ihm einen Engel schicken würde, der ihm vorausgeht.
br
| So kann der Weg durch die Wüste gelingen.
li | Dieser Zuspruch kann auch besonderes als an Mose gerichtet verstanden werden, mit dem Gott gerade spricht;
li
| Dieser Zuspruch kann auch besonderes als an Mose gerichtet verstanden werden, mit dem Gott gerade spricht;
br
| ihm als Gottes Werkzeug zur Leitung seines Volkes wird Beistand durch einen Engel versprochen.
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h5.card-title Elija und Mose
hr
ul.card-text
li Diese beiden biblischen Figuren können je auf eigene Weise als Vorläufer Jesu begriffen werden.
li Im Hinblick auf Elija ist dabei besonders die Person Johannes des Täufers und die diesbezüglichen Aussagen im Evangelium wichtig.
li Im Hinblick auf Elija sind dabei besonders die Person Johannes des Täufers und die diesbezüglichen Aussagen im Evangelium wichtig.
li Elija und Mose „erscheinen“ beide bei der Verklärung Jesu.
li Dort wird auch die „Vorläuferrolle“ des Mose Thema werden.
@ -274,9 +279,9 @@ block content
li Mit Jes 40 beginnt der sogenannte „Deuterojesaja“.
li Dies ist eine Überarbeitung des Jesaja-Buches, die vor allem die Kapitel 40 bis 55 geschaffen hat.
li.small Jes 56-66 wiederum gehört der Bearbeitungsschicht „Tritojesaja“ an.
li Deuterojesaja wirkte gegen Ende des Exils in Babylon (6. Jhdt. v. Chr.) und verkündete dessen Ende und damit eine neue Heilszeit für Israel.
li Auslöser dafür war Gottes unverdiente Gnade, wie in Jes 40 bis 55 an vielen Stellen deutlich wird: Gottes unverdientes Erlöserhandeln.
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li Deuterojesaja wirkte gegen Ende des Exils in Babylon (6. Jhdt. v. Chr.) und verkündete dessen Ende und damit verbunden eine neue Heilszeit für Israel.
li Basis dafür ist Gottes unverdiente Gnade, wie in Jes 40 bis 55 an vielen Stellen deutlich wird: Gottes unverdientes Erlöserhandeln.
.card-deck.mb-2.slide
.card
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h5.card-title Jes 40,3-5 MT
@ -313,9 +318,9 @@ block content
| denn der Herr hat geradet.
.card.border-secondary.mb-2.slide
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h5.card-title In der Wüste bahnt vs. Rufer in der Wüste
h5.card-title In der Wüste bahnt vs. Rufer in der Wüste
hr
p.card-text.mb-0 Die hebräische Fassung („masoretischer Text“) unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Position der Wendung „in der Wüste“ in V 3
p.card-text.mb-0 Die hebräische Fassung („masoretischer Text“) und die griechische Übersetzung (Septuaginta, LXX) unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Position der Wendung „in der Wüste“ in V 3
ul.card-text
li
| MT ruft auf, in der Wüste den Weg des Herrn zu bahnen.
@ -331,13 +336,13 @@ block content
li
| Jerusalem bzw. der Zion sind durch die Zerstörung im Zuge der Einnahme der Stadt durch König Nebukadnezar von Babylon zur „Wüste“ geworden als Folge des Zornes Gottes.
li
| So symbolisiert „Wüste“ die Gottferne der Menschen in Jerusalem die aber erleben soll, dass Gott sich neu heilvoll zuwendet;
| So symbolisiert „Wüste“ die Gottferne der Menschen in Jerusalem die aber erleben sollen, dass Gott sich neu heilvoll zuwendet;
br
| daher gilt es, seinen Weg zu bereiten.
li
| In der LXX wird der Rufer selbst in der Wüste lokalisiert,
| In der LXX wird der Rufer selbst in der Wüste lokalisiert
br
| die Wegbereitung damit verallgemeinert und von einem konkreten Ort losgelöst.
| und so die Wegbereitung von einem konkreten Ort losgelöst.
br
| Markus und mit ihm das ganze Neue Testament ist von dieser Fassung abhängig.
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@ -348,7 +353,7 @@ block content
li Zum einen hat sich Johannes der Täufer einen Ort in der Wüste für sein Wirken gesucht, um dort auf Gottes Kommen hinzuweisen und zur Umkehr aufzurufen.
li Auch die Gemeinde von Qumran hat sich in die Wüste zurückgezogen, um dort ein gottgefälliges Leben zu führen.
li
| Das weist darauf hin, wie „aufgeladen“ diese Zeit war; Auslöser waren vor allem die Anfechtungen durch die griechisch-hellenistische Kultur und die Besatzung durch die Römer,
| Das weist darauf hin, wie „aufgeladen“ diese Zeit war; Auslöser waren vor allem die Anfechtungen durch die griechisch-hellenistische Kultur und die Besatzung durch die Römer
| bzw. die sich damit verbindenden Auseinandersetzungen im Volk Isreal.
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.card-body
@ -358,7 +363,7 @@ block content
li Jes 40,3-5 denkt nicht an einen real-physischen Weg Gottes (oder an den Heimkehrweg der nach Babylon Exilierten).
li
| „Weg YHWHs“ (= „Weg des Herrn“) meint im Alten Testament
q nie einen konkret-räumlichen Weg (...), sondern immer den ehtisch-religiösen Lebenswandeln nach Maßgabe göttlicher Weisung (Gen 18,19; Ri 2,22; 2 Sam 22,22; 2 Kön 21,22; Jer 5.4.5; Hos 14,10; Ps 18,22; 138,5; Spr 10,29; 2 Chor 17,6
q nie einen konkret-räumlichen Weg (...), sondern immer den ethisch-religiösen Lebenswandel nach Maßgabe göttlicher Weisung (Gen 18,19; Ri 2,22; 2 Sam 22,22; 2 Kön 21,22; Jer 5.4.5; Hos 14,10; Ps 18,22; 138,5; Spr 10,29; 2 Chor 17,6
|)
+footnote("Berges, Ulrich: Jesaja 40-48 [HThKAT], 104")
li
@ -367,22 +372,26 @@ block content
| „gerade machen“ kann daher als Aufforderung verstanden werden, auf den rechten Weg zu wechseln.
li
| Angesichts des Endes des Exils in Babylon ruft der Prophet also nicht nur eine neue Heilszeit aus,
| sonnt nimmt dazu auch seine Adressaten in die Pflicht:
| sondern nimmt dazu auch seine Adressaten in die Pflicht:
br
i
| Der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ fordert auf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen,
br
| wobei über das Stichwort „Weg des Herrn“ ein klar ethischer Akzent gesetzt ist:
b
| Sich neu unter Zuspruch und Anspruch des Wortes Gottes und seiner Weisung stellen:
| weg von einem <q>hügeligen</q> sprich: unsteten Leben, hin zu einem geradlinigen,
| weg von einem <q>hügeligen</q> sprich: unsteten Leben, hin zu einem geradlinigen,
| an der Weisung Gottes orientiertem Leben.
li Denn:
br
i
| Auf dem Weg eines rechten, an Gottes Weisung orientiertem Leben kommt Gott zu den Menschen;
| wer auf seinen Wegen geht, wird seine segenspendende Nähe erfahren.
| wer auf seinen Wegen geht, wird seine segen- und lebenspendende Nähe erfahren.
p.card-text.slide
| Wie Markus diese „Wegbereitung“ meint, das wird im Laufe des Evangeliums deutlich werden denn im Sinne der „fortschreitende Konzentrik“ wird
| Wie Markus diese „Wegbereitung“ versteht, das wird im Laufe des Evangeliums deutlich werden denn im Sinne der „fortschreitende Konzentrik“ wird
| jede einzelne Erzählung bzw. Erzähleinheit mit diesem Motiv verbunden auf teils ungewöhnliche Weise.
br
| Unter dem Strich lässt sich aber sagen und das sei vorab festgehalten ist Markus nicht weit von Deuterojesaja entfernt.
| Unter dem Strich lässt sich aber sagen und das sei vorab festgehalten , dass Markus nicht weit von Deuterojesaja entfernt ist
.card.slide.border-primary
.card-body
@ -391,7 +400,7 @@ block content
hr
ul.card-text
li
| Während das Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 Elija und Mose präsen haben werden lassen,
| Während das Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 Elija und Mose haben präsent werden lassen,
br
| werden mit Ex 23,20 und Jes 40,3 die beiden grundlegenden Befreiungs-Erfahrungen Israels mit seinem Gott erinnert:
br