Überarbeitung Mk Einleitung
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669567072a
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bf6af6e546
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@ -3,36 +3,37 @@ include ../mixins
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h5.card-title Zumeist Gläubige aus den Völkern
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h6.card-subtitle.text-muted Das Werk über seine Adressaten
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li
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i Offenbar des Aramäischen/Hebräischen nicht mächtig
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h5.card-title Offenbar des Aramäischen/Hebräischen nicht mächtig
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ul.card-text
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li Hebräische/aramäische Worte werden ins Griechische übersetzt.
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li Dies könnte aber auch bei Juden nötig sein, die nicht im Heiligen Land selbst aufgewachsen sind („hellenistische Juden“ mit Muttersprache Griechisch)
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li Die Einbeziehung (statt Tilgung) der fremden Worte verleiht der Tradition auch den touch des Altehrwürdigen.
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li.slide
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i Mit jüdischen Bräuchen nicht vertraut
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ul
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li Dies könnte aber auch bei Juden nötig sein, die nicht im Heiligen Land selbst aufgewachsen sind („hellenistische Juden“ mit Muttersprache Griechisch).
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li Die Einbeziehung (statt Tilgung) der fremden Worte verleiht der Tradition auch den Touch des Altehrwürdigen.
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h5.card-title Mit jüdischen Bräuchen nicht vertraut
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ul.card-text
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li Jüdische Bräuche werden im Evangelium erklärt (Reinheitsvorschriften in Mk 7).
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li Das wäre bei Juden als Adressaten nicht nötig.
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li
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| In Mk 7 wird verallgemeinernd von „allen Juden“ gesprochen, was historisch nicht stimmig ist – das würden Juden auch außerhalb des Heiligen Landes sicher wissen;
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| der Autor würde sich selbst in Misskredigt bringen.
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| der Autor würde sich selbst in Misskredit bringen.
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b Zumindest die Mehrzahl der Gemeindeglieder entstammt also wohl nicht-jüdischem Milieu.
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h5.card-title Römer
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h6.card-subtitle.text-muted Was wir über die Geschichte der Christen in Rom wissen
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h5.card-title Claudius-Edikt 49 n. Chr.
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h6.card-subtitle.text-muted Ein die Gemeinde prägendes Ereignis der Vergangenheit
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br
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| zur Zeit der Abfassung des Römerbriefes – Frühjahr 56 oder Winter 56/57 – sind beide aber wieder in Rom (Röm 16,3).
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h5.card-title Schlussfolgerungen
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hr
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h6.card-title Schlussfolgerungen
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ul.card-text
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li Bereits vor 49 n. Chr. gab es in Rom erfolgreiche Heidenmission.
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li Die Gemeinde bestand demnach aus Judenchristen (= Juden, die sich zu Jesus als Messias bekennen) und Christen aus den Völkern („Heidenchristen“ = ehemaligen Heiden, die den christlichen Glauben angenommen haben).
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@ -64,9 +64,9 @@ block content
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br
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| Dies barg durchaus Konfliktpotential für die Gemeinde.
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h5.card-title Spuren im Evangelium
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h6.card-title Spuren im Evangelium
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ul.card-text
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li Diese wichtige Episode der christlichen Gemeinde in Rom erklärt recht gut Nähe und Distanz zur jüdischen Überlieferung, wie sie im Evangelium feststellbar ist.
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li Markus selbst und seine Gemeinde blicken aber auf die Probleme und Diskussionen von damals zu einem guten Teil aus einigem Abstand zurück:
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| Hervorgehoben als Abschluss und Höhepunkt des Blickes auf das jüdische Gesetz wird das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe (Mk 12,28-34).
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+footnote("Vgl. Schnelle, Einleitung 219-220.")
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h5.card-title Christenverfolgungen unter Nero 64 n. Chr.
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h6.card-subtitle.text-muted Wie umgehen mit jenen, die in der Verfolgung schwach geworden sind? – Ganz aktuell!
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@ -125,7 +125,7 @@ block content
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br
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q.bibeltext
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| Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt.
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| Doch wehe dem Menschen, durch den der Mesnchensohn ausgeliefert wird!
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| Doch wehe dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird!
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| Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.
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li
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| Eine Aussage in Richtung jener, die Glaubensbrüder und -schwestern ausgeliefert haben?
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@ -142,7 +142,7 @@ block content
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| Ein Plädoyer des Evangelisten, auch jenen, die in der Verfolgung ihren Glauben geleugnet haben, eine zweite Chance zu geben?
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h5.card-title Gesteigerte Naherwartung
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h6.card-subtitle.text-muted Durch die Ereignisse rund um jüdischen Krieg und besonders die Tempelzerstörung auch ganz aktuell!
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hr
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ul.card-text
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li Unter „Evangelium“ im christlichen Sinne verstehen wir eine Erzählung vom Leben Jesu, zumindest ab seiner Taufe (bzw. dem Wirken Johannes des Täufers) bis zu Tod und Auferstehung.
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li So nennt Markus auch sein Werk: „Anfang des Evangeliums Jesu Christi“ (Mk 1,1).
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li So nennt Markus auch sein Werk: „Anfang des <i>Evangeliums</i> Jesu Christi“ (Mk 1,1).
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li Markus – als jener, der als erster ein „Leben Jesu“ verfasst – gilt als Erfinder dieser Gattung.
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li Die anderen Evangelisten benennen ihre Werke allerdings anders:
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ul
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li Matthäus – der das Werk des Markus kannte und als eine seiner Vorlagen benutzte – nennt sein Werk in Mt 1,1 „Buch (der Abstammung/Ursprungs)“, womit er alttestamentliche Vorbilder aufgreift (vgl. z. B. Gen 5,1).
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||||
li Matthäus – der das Werk des Markus kannte und als eine seiner Vorlagen benutzte – nennt sein Werk in Mt 1,1 „Buch (der Abstammung/des Ursprungs)“, womit er alttestamentliche Vorbilder aufgreift (vgl. z. B. Gen 5,1).
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||||
li Lukas – für den das gleiche gilt wie für Matthäus – nennt sein Werk in Lk 1,1 „Erzählung“ („eine Erzählung über die Ereignisse abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben“).
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li.small Bei Johannes fehlt jede Benennung seines Werkes.
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@ -23,7 +23,7 @@ block content
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h6.card-subtitle.text-muted Warum Markus sein Werk so nennt
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h5.card-title <i>Evangelien</i> aus dem Kaiserhaus
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium vom Herrschaftswechsel
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@ -40,7 +40,7 @@ block content
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| Die Zeit ist erfüllt, das <i>Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!</i>
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span.bibelstelle Mk 1,14-15
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h5.card-title <i>Evangelium</i> im paulinischen Sinne
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu
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@ -74,7 +74,10 @@ block content
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br
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| Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesuss entpricht:
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br
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| Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave ...
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| Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
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br
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| sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave ...
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br
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| er erniedrigte sich und war gehormsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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span.bibelstelle.card-text Phil 1,27*; 2,5-11*
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@ -102,13 +105,13 @@ block content
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p.card-text.mb-3 Dies lässt als These folgendes formulieren:
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p.card-text
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| Die Nachrichten und Erzählungen rund um die Thronbesteigung des Vespasian („Evangelien“), die teils im Heiligen Land verortet sind, sind für Markus Anlass,
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| das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu (im paulinischen Sinne) narrativ – erzählend – umzusetzen.
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| das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu (→ Paulus) narrativ – erzählend – umzusetzen.
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p.card-text
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| In seinem Evangelium formuliert Markus also einerseits aus christlich Bekenntnisaussagen
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| sowie andererseits aus sich damit verbindenen ehtischen Forderungen, wie er beides bei Paulus und schon bei ihm miteinander verschlungen findet, Erzählungen
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| In seinem Evangelium formuliert Markus also vor allem aus christologisch-soteriologischen Bekenntnisaussagen
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| sowie aus sich damit verbindenen ethischen Forderungen, wie er beides bei Paulus und schon bei ihm miteinander verschlungen findet, Erzählungen
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| und gestaltet so ein „Leben Jesu“ von der Verkündigung des Täufers und der Taufe Jesu bis zum Tod Jesu in Jerusalem und der Auferstehung.
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p.card-text
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||||
| Dabei hat Markus auch ihm zugängliche Erinnerungen an das historische Wirken Jesu aufgegriffen haben, besonders in der Wort-Überlieferung;
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||||
| Dabei hat Markus auch ihm zugängliche Erinnerungen an das historische Wirken Jesu aufgegriffen, besonders in der Wort-Überlieferung;
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br
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| auch Erinnerungen an Johannes den Täufer haben ihm vorgelegen.
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@ -120,9 +123,10 @@ block content
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br
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| Beide verbindet – im Resultat – auch der Titel „Sohn (eines) Gottes“ – wobei der Weg dorthin formal-räumlich ähnlich bis gleich, inhaltlich aber gegensätlich ist:
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br
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| der eine demonstriert militärische Macht, der andere spricht vom Dienen bis hin zur Lebenshingabe;
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| der eine demonstriert militärische Macht, der andere versteht seine ganze Existenz als Dienst bis hin zur Lebenshingabe zur Befreiung anderer;
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br
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| der eine landet auf dem Gipfel irdischer Macht, der andere wird von staatlicher Macht zum Tod am Kreuz – dem niedrigsten Tod – verurteilt,
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br
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| ist aber gerade so „Sohn (eines) Gottes“ (→ Wort des römischen Hauptmanns in Mk 15,49!).
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@ -149,6 +153,10 @@ block content
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| <q>Viten</q> stellen ein erprobtes, beispielhaftes Lebensmodell vor und wollen zu dessen Nachahmung anregen.
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br
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| Das passt zur Intention des Markus: Der Lebensweg Jesu muss sich auf das Verhalten seiner Nachfolgegemeinschaft auswirken (→ Lehre <q>auf dem Weg</q>).
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p.card-text
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b Markus <q>nutzt die sinntragenden Formelemente der <i>Vita</i> zur Legitimierung des widerständigen Lebensmodells Jesu. Er bewegt sich damit im Rahmen der Plausibiltätsmöglichkeiten, die ihm die literarischen Konventionen seiner Zeit bieten.</q>
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+footnote("Ebner, Einleitung 169 (incl. Hervorhebung).")
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p.card-text
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| Inhaltlich steht der Weg Jesu natürlich quer zu dem, was man in der Kaiserzeit an Vorstellungen zu einem beispielhaften Lebensmodell hatte:
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@ -159,12 +167,7 @@ block content
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ul.card-text
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li Die Beschreibung der Herkunft und der Ausbildung ist mit Mk 1,2-3(.4-11) zwar am erwarteten Ort, aber auf ganz eigene Weise dargestellt.
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li Hinweise zur irdischen Herkunft sind eher in das Evangelium gestreut und nicht gerade positiv.
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p.card-text
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b Markus <q>nutzt die sinntragenden Formelemente der <i>Vita</i> zur Legitimierung des widerständigen Lebensmodells Jesu. Er bewegt sich damit im Rahmen der Plausibiltätsmöglichkeiten, die ihm die literarischen Konventionen seiner Zeit bieten.</q>
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+footnote("Ebner, Einleitung 169 (incl. Hervorhebung).")
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p.card-text.small
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i Man beachte allerdings: <q>Vita</q> ungleich <q>Biografie</q> in unserem heutigen Verständnis.
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@ -13,30 +13,30 @@ block content
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p.card-text Die klassische Markus-Exegese erkennt 5 Teile nach den 5 vom Evangelisten hervorgehobenen Orten:
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.slide
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.col-sm-4
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.card.mb-2.konzentr-3
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.card.mb-1.konzentr-3
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 I) In der Wüste
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,1-1,13
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.col-sm-4
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.card.mb-2.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 II) Galiläa
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,14-8,21
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.col-sm-4
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.card.mb-1.konzentr-1
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.card.mb-0.konzentr-1
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 Blindenheilung
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,22-26
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.card.mb-1.konzentr-1
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.card.mb-0.konzentr-1
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 III) Auf dem Weg (von Galiläa nach Jerusalem)
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,27-10,45
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.card.mb-2.konzentr-1
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.card.mb-1.konzentr-1
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 Blindenheilung
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 10,46-52
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.col-sm-4
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.card.mb-2.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 IV) Jerusalem
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||||
h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,1-15,47
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@ -46,7 +46,7 @@ block content
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h5.card-title.mb-0 V) Am und im Grab
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 16,1-8
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ul.card-text.slide
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||||
li Es entsteht eine konzentrische Gliederung rund den Mittelteil „Auf dem Weg“, der durch die zwei Blindenheilungen gerahmt und dadurch nochmal hervorgehoben wird.
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||||
li Es entsteht eine konzentrische Gliederung rund den Mittelteil „Auf dem Weg“, der durch die zwei Blindenheilungen gerahmt und dadurch formal hervorgehoben wird.
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||||
li.slide Allerdings ist diese Gliederung nicht ohne Probleme:
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ul.card-text
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||||
li Beim Galiläa-Teil ist nicht berücksichtigt, dass er merklich in zwei Abschnitte unterschieden werden kann:
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@ -72,43 +72,43 @@ block content
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| So entstehen insgesamt 7 Teile des Evangeliums:
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.slide
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.col-sm-4
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.card.mb-2.border-secondary
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.card.mb-1.border-secondary
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 I) In der Wüste
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,1-1,13
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.col-sm-4
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.card.mb-2.border-secondary
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.card.mb-1.border-secondary
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 II) In Galiläa
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 1,14-3,6
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.col-sm-4
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.card.mb-2.border-secondary
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.card.mb-1.border-secondary
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 III) An den beiden Ufern des Sees von Galiläa
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 3,7-8,13
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.col-sm-4
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.card.mb-1
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.card.mb-0
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 Überleitung: Auf der Überfahrt (ins Heidenland) – Aufbruch zu neuen Ufern
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,14-21
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.card.mb-1.border-secondary
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.card.mb-0.border-secondary
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.card-body.gliederung
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h5.card-title.mb-0 IV) In Galiläa „auf dem Weg“
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 8,22-9,50
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.card.mb-1.border-secondary
|
||||
.card.mb-0.border-secondary
|
||||
.card-body.gliederung
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||||
h5.card-title.mb-0 V) In Judäa „auf dem Weg“
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||||
h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 10,1-10,52
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.card.mb-2
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||||
.card.mb-1
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.card-body.gliederung
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||||
h5.card-title.mb-0 Überleitung: Einzug in Jerusalem
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h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,1-11
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.col-sm-4
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.card.mb-2.border-secondary
|
||||
.card.mb-1.border-secondary
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||||
.card-body.gliederung
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||||
h5.card-title.mb-0 VI) Jerusalem
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||||
h6.card-subtitlte.text-muted.bibelstelle.mb-0 Mk 11,12-15,47
|
||||
.col-sm-4.mb-3
|
||||
.col-sm-4.mb-2
|
||||
.card.border-secondary
|
||||
.card-body.gliederung
|
||||
h5.card-title.mb-0 VI) Am und im Grab
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|
@ -124,17 +124,17 @@ block content
|
|||
li
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||||
| Nicht in die Konzentrik einordenbar sind die Überfahrt in Mk 8,14-21 sowie der Einzug Jesu in Jerusalem in Mk 11,1-11.
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||||
ul.card-text
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||||
li Beide bilden den Rahmen um den zweiteiligen Abschnitt „Auf dem Weg“ und schnüren ihn zusammen, so dass er trotz seiner Zweiteiligkeit eine gewisse Einheit darstellt.
|
||||
li Beide bilden den Rahmen um den zweiteiligen Abschnitt „Auf dem Weg“ und schnüren ihn zusammen, so dass er trotz seiner Zweiteiligkeit eine Einheit darstellt.
|
||||
li Beide Erzählungen sind Übergangs-Erzählungen mit besonderem Gewicht.
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||||
li Die Blindenheilungen dagegen sind in die Konzentrik einbezogen.
|
||||
li
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||||
| Insofern hier Gliederungssignale auf mehreren Ebenen (Orte, Konzentrik) Beachtung finden, dürfte dies die Gliederung sein, wie der Evangelist selber sein Evangelium gegliedert haben möchte.
|
||||
| Insofern hier Gliederungssignale auf mehreren Ebenen (Orte, Konzentrik) Beachtung finden, dürfte dies die Gliederung sein, die der Evangelist selber seinem Evangelium gegeben hat.
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||||
br
|
||||
i Dabei zeigt sich eine überragende Gesamtkomposition des Evangeliums.
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||||
li
|
||||
| Die formalen und/oder inhaltlichen Bezüge zwischen den konzentrisch sich gegenüberliegenden Erzählungen
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||||
| sind für die Auslegung der einzelnen Erzählungen von großer Relevanz, weil uns der Autor so selbst eine Verstehenshilfe gibt.
|
||||
| Auch wo zwei konzentrische Abschnitte durch ein mittleres Scharnierstück verbunden sind (in den Galiläa-Teilen und im Jerusalem-Teil), sind
|
||||
| Auch wo zwei konzentrische Abschnitte durch ein mittleres Scharnierstück verbunden sind (in den Galiläa-Teilen, im Judäa- und im Jerusalem-Teil), sind
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||||
| – mit dem Scharnierstück als Mitte – zwischen den direkt und überkreuzt gegenüberliegenden Abschnitten formale und inhaltliche Bezüge festzustellen; auch das ist für die Auslegung von Relevanz.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary
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||||
|
|
@ -170,14 +170,14 @@ block content
|
|||
li
|
||||
| Teils muss eine komplette Erzählung neu hinzugefügt werden, teils ein ganzer Erzählabschnitt, teils auch nur ein Sinnabschnitt innerhalb eines Erzählbogens.
|
||||
li
|
||||
| Manchmal besteht die Mitte der konzentrischen Gliederung auch aus Teilen einer Erzählung; es wird wird also – im weiteren Fortgang – ein Erzählung
|
||||
| Manchmal besteht die Mitte der konzentrischen Gliederung auch aus Teilen einer Erzählung; es wird also – im weiteren Fortgang – ein Erzählung
|
||||
| mitunter in mehreren Stufen „verarbeitet“.
|
||||
li
|
||||
| Manchmal bilden auch zwei aufeinander folgende Erzählungen gemeinsam eine Mitte.
|
||||
li
|
||||
| Die Bezüge mögen – gerade bei viel vorhandener Textmasse zwischen Enden und Mitte der konzentrischen Gliederung – mal mehr mal weniger deutlich sein, manchmal auch vermisst werden;
|
||||
| Die Bezüge mögen – gerade bei viel vorhandener Textmasse zwischen Enden und Mitte der konzentrischen Gliederung – mal mehr, mal weniger deutlich sein, manchmal auch vermisst werden;
|
||||
br
|
||||
| von besonderer Bedeutung ist aber immer, welche Erzählung der Taufe gegenüber liegt [sobald die Taufe die Mitte passiert hat].
|
||||
| von besonderer Bedeutung ist aber immer, welche Erzählung der Taufe gegenüber liegt.
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||||
li
|
||||
| Schließlich zerfallen und verbinden sich auch Erzählungen von einer konzentrischen Gliederung zur nächsten, damit die Konzentrik aufgeht.
|
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li
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h5.card-title Übersetzungen
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h5.card-title Die Bibel. Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Gesamtausgabe.
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| Diverse Ausgaben im Buchhandel. Seit Ende 2016 ist eine überarbeitete Fassung auf dem Markt!
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| Seit dem Kirchenjahr 2019 – also ab Advent 2018 – wird diese Fassung mittels neuer Lektionare auch im Gottesdienst verwendet!
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h5.card-title Elberfelder Bibel.
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h5.card-title Einleitungen in die Evangelien bzw. die neutestamentliche Theologie
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h5.card-title Ebner, Martin; Schreiber, Stefan (Hrsg.): Einleitung in das Neue Testament. 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Stuttgart 2013. (Kohlhammer Studienbücher Theologie 6)
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| Kompakte und sehr informative Einführung in das Neue Testament.
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h5.card-title Schnelle, Udo: Einleitung in das Neue Testament. 9., durchgesehene Auflage. Göttingen 2013. (UTB 1830)
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h5.card-title Kommentare
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h5.card-title Stuttgarter Kleiner Kommentar zu den Evangelien: Einbändige Sonderausgabe. 2. Auflage. Stuttgart 2011.
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| Gute Exkurse zu Umwelt und zentralen Themen. Es rentiert sich oft, den Kommentar zu den Parallelstellen in den anderen Evangelien zu lesen,
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| da dort evtl. eine Bibelstelle grundsätzlich intensiver behandelt wird oder zusätzliche Hinweise und Verstehenshorizonte gefunden werden können.
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h5.card-title Ebner, Martin: Das Markusevangelium. Neu übersetzt und kommentiert. 4. Auflage. Stuttgart 2015.
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br
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| Zum Teil wirkt dieser Kommentar wir eine Kurzfassung des Kommentars von Schenke, aber es werden auch eigene Akzente gesetzt, vor allem was die zeitgeschitlichen Bezüge anbelangt.
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h5.card-title Schenke, Ludger: Das Markusevangelium. Literarische Eigenart – Text und Kommentierung. Stuttgart 2005.
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h5.card-title Sonstige Literatur und Hilfsmittel
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h5.card-title Das Markusevangelium. Bibel und Kirche 2/2011.
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@ -125,14 +125,14 @@ block content
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| Durchaus lesenwert ist auch der Beitrag von Wolfgang Wieland.
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h5.card-title Schmid, Josef: Synopse der drei ersten Evangelien. Mit Beifügung der Johannes-Parallelen. Regensburg 2006.
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| Die drei Evangelien nebeneinander, so dass man gut die Parallelen in den Evanglien vergleichen,
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| Gemeinsamkeit und Unterschiede finden kann.
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h5.card-title Theißen, Gerd; Merz, Annette: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch. 4. Auflage. Göttingen 2011.
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@ -142,7 +142,7 @@ block content
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|||
| werden dargestellt. Abschließend wird der Weg von seinem Selbstverständnis, in Gottes Handeln eine entscheidende Rolle zu spielen,
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| zur Verehrung seiner Peson als Messias und Gottessohn verständlich gemacht. Generell ein interessantes Buch, wenn man tiefer einsteigen möchte.
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h5.card-title Laacher Messbuch 2021. Lesejahr B.
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@ -154,8 +154,9 @@ block content
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| Daneben haben eigene Studien zu dem geführt, was ich hier zum Markus-Evangelium präsentiere.
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br
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| Vor allem das, was sich durch die zu Ende gedachte Konzentrik der Gliederung bis hin zur Gesamtgliederung sowie die „fortlaufende Konzentrik“
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| als Bezüge und Auslegungsperspektiven ergibt, entstammt aus eigenem Nachdenken.
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||||
| Vor allem das, was sich durch die zu Ende gedachte Konzentrik der Gliederung bis hin zur Gesamtgliederung als Bezüge und Auslegungsperspektiven ergibt,
|
||||
| sowie alles rund um die von entdeckte „fortlaufende Konzentrik“ mit ihren Auslegungsperspektiven
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||||
| entstammt aus eigenem Nachdenken.
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br
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| Dazu kommt als besonderes wichtiges Element der Markus-Auslegung der Gedanke des „Platztausches“ in Verbindung mit den Schweigegeboten bei Heilungen;
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||||
| Dazu kommt als besonders wichtiges Element der Markus-Auslegung der Gedanke des „Platztausches“ bei den drei Heilungen mit Schweigegeboten;
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| auch das eine Auslegungsweise, auf die ich sonst nicht gestoßen bin.
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@ -18,9 +18,9 @@ block content
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h5.card-title Rom
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p.card-text.mb-3 Für Rom spricht:
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p.card-text.mb-2 Für Rom spricht:
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h5.card-title Münzerklärung in Mk 12,41-44 (Opfer der Witwe)
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@ -35,7 +35,7 @@ block content
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| Jene Münze ist vor allem für Rom und Pompeji nachgewiesen.
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h5.card-title Unterstützend: Latinismen im Evangelium
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@ -43,18 +43,18 @@ block content
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li Latinismen sind lateinische Lehnwörter und lateinische Wendungen, die praktisch wörtlich ins Griechische übersetzt wurden.
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li Für sich genommen weisen sie zwar nur auf die Nähe zu einer römischen (Militär-)Siedlung hin, unterstützen aber den genannten Befund.
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h5.card-title „Spaltung“ des Tempelvorhangs als Begleitumstand des Todes Jesu in Mk 15,38
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li Die Erzählungen von der Taufe Jesu und vom Tod Jesu sind mehrfach aufeinander bezogen (siehe die Einzelbesprechung).
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||||
li Von Belang ist hier, dass in beiden Erzählungen vom „spalten“ die Rede ist (gleiches Verb in beiden Erzählungen):
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||||
li Von Belang ist hier, dass in beiden Erzählungen vom „Spalten“ die Rede ist (gleiches griechisches Verb in beiden Erzählungen):
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li Bei der Taufe Jesu wird der Himmel gespalten.
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li Beim Tod Jesu wird der Tempelvorhang gespalten.
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li
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| Dies ist nur verständlich, wenn man darum weiß, dass auf dem (äußeren) Tempelvorhang der Kosmos abgebildet war.
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| Was man in diesem Zusammenhang wissen muss: auf dem (äußeren) Tempelvorhang war der Kosmos abgebildet.
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| Es wird also in beiden Fällen der „Himmel“ gespalten!
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li
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@ -56,7 +56,7 @@ block content
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h5.card-title Markus
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h6.card-subtitle.text-muted Ertrag des biblischen und altkirchlichen Befundes
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h6.card-subtitle.text-muted Was der biblische bzw. altkirchliche Befund tatsächlich belegt
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p.card-text
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| Sowohl die Stellen zu Johannes Markus im Neuen Testament als auch das Zeugnis des Papias stimmen darin überein:
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@ -65,22 +65,22 @@ block content
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p.card-text
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| Das Zeugnis des Papias macht darüber hinaus deutlich:
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br
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b Der Name „Markus“ war schon zur Zeit des Papias fest mit dem zweiten Evangelium im Kanon verbunden, so dass man es nicht mehr einem Apostel oder Jünger aus dem Evangelium selbst zuschreiben konnte.
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||||
b Der Name „Markus“ war schon zur Zeit des Papias fest mit dem zweiten Evangelium im Kanon verbunden, so dass man es nicht mehr einem Apostel oder Jünger aus dem Evangelium zuschreiben konnte.
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h5.card-title Was das Werk selbst über seinen Autor verrät
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h5.card-title Mangelnde Kenntnis der Geographie Israels
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ul.card-text
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li Nach Jerusalem kommt man von Betanien über Betfage, nicht umgekehrt (Mk 11,1 ist die Reihenfolge verdreht);
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||||
li Nach Jerusalem kommt man von Betanien über Betfage, nicht umgekehrt (Mk 11,1 ist die Reihenfolge verdreht).
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||||
li Gerasa liegt nicht am See Genesaret (wie Mk 5,1 glauben machen will), sondern 50 km davon entfernt.
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h5.card-title Griechisch als Muttersprache (und nicht Aramäisch)
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@ -93,12 +93,12 @@ block content
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li Im Evangelium finden sich immer wieder Übersetzungen von aramäisch/hebräischen Begriffen ins Griechische.
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||||
li Doch diese müssen nicht vom Evangelisten stammen, sondern können auch bereits in der übernommenen Tradition enthalten sein, so dass keine derartigen Sprachkenntnisse notwendig gewesen wären.
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h5.card-title Judenchrist oder Christ aus den Völkern?
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ul.card-text
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li Einerseits ist dem Autor eine Distanz zum Judentum und seinen Bräuchen zu attestieren:
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li Einerseits ist dem Autor eine <b>Distanz zum Judentum und seinen Bräuchen</b> zu attestieren:
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li
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| Er unterscheidet in Mk 7 bei seiner Erklärung der Reinheitsvorschriften nicht zwischen den jüdischen Gruppierungen,
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@ -108,8 +108,9 @@ block content
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| In Bezug auf den Sabbat mangelt es an Respekt.
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br
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| Durchaus wurde nämlich im Judentum darüber diskutiert, welche Notfälle es erlauben, den Sabbat zu brechen.
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br
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| Die Frage war letztlich die, wie weit man dabei gehen kann, ohne den Sabbat innerlich auszuhöhlen.
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li Andererseits spielen im Markus-Evangelium alttestamentliche Stellen eine wichtige Rolle:
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||||
li Andererseits spielen im Markus-Evangelium <b>alttestamentliche Stellen eine wichtige Rolle</b>:
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ul
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li
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| Immer wieder finden sich direkte und indirekte Anspielungen auf alttestamentliche Stellen;
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@ -118,8 +119,9 @@ block content
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| Für Markus ist jedenfalls die jüdische Bibel – unser Altes Testament – eine wichtige Bezugsgröße christlichen Glaubens;
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| sein Werk speist sich in besonderer Weise auch aus alttestamentlichen Traditionen, die er auf Jesus und andere Protagonisten des Evangeliums überträgt.
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li
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| Die inhaltliche Distanz des Markus zu den Reinheitsvorschriften der Phariäuser kann entweder aus seiner Herkunft aus den Völkern rühren,
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||||
| Die inhaltliche Distanz des Markus zu den Reinheitsvorschriften der Phariäuser kann entweder aus seiner Herkunft aus den Völkern rühren
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br
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||||
| oder einer Verinnerlichung der paulinischen Theologie, für den das jüdische Gesetz in dieser Frage keinerlei Maßgabe mehr ist.
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br
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| Paulus aber war selber stets stolz, Jude zu sein ...
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li Letztlich wird es nicht möglich sein, hier eine definitive Aussage zu treffen.
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||||
p.card-text Letztlich wird es nicht möglich sein, hier eine definitive Aussage zu treffen.
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@ -38,7 +38,7 @@ block content
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br
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.small <q>vaticinium ex eventu</q> = Voraussage eines bereits eingetretenen Ereignisses
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h6.card-title Mk 14,58: Prozess Jesu vor dem Hohen Rat
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hr
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@ -80,7 +80,7 @@ block content
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li Die Ankündigung der Zerstörung des bestehenden Tempels geht nicht näher auf die Details zur Zerstörung ein, ist vielmehr eine grundsätzliche Aussage.
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li Die Aussage in Mk 14,58 scheint vor allem in der zweiten Hälfte mehr theologisch statt auf das Tempelgebäude bezogen gemeint zu sein.
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h6.card-title Mk 13,1-2
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@ -88,7 +88,7 @@ block content
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q.bibeltext
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| Als Jesus den Tempel verließ, sagte einer von seinen Jüngern zu ihm: Meister, sieh, was für Steine und was für Bauten!
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br
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| Jesus sagte zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Kein Stein wird hier auf dem anderen bleiben, der nicht niedergerissn wird.
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| Jesus sagte zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Kein Stein wird hier auf dem anderen bleiben, der nicht niedergerissen wird.
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ul.card-text
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||||
li Diese Überleitung zur Endzeitrede ist sicher von Markus selber gestaltet worden!
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li
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@ -100,11 +100,11 @@ block content
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| es ist aber wahrscheinlicher, dass er auf die tatsächliche Tempelzerstörung 70 n. Chr. zurückblickt.
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li.small
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| Unterstützt wird dies durch das Erzählen des Zerreißens des Tempelsvorhangs im Zuge des Todes Jesu:
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li Der Feldherr Titus, so ist es überliefert, zerschnitt den Tempelvorhang bei der Eroberung des Tempels mit einem Schwert.
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li
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| Die Aussageabsicht des Markus könnte sein: Nicht erst Titus hat das Ende des Tempels in Jerusalem gebracht,
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| schon Jesu Tod und Auferstehung haben vielmehr den Tempel obsolet gemacht, in einem theologischen Sinne „zerstört“.
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br
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| Der Feldherr Titus, so ist es überliefert, zerschnitt den Tempelvorhang bei der Eroberung des Tempels mit einem Schwert.
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| Die Aussageabsicht des Markus könnte sein: Nicht erst Titus hat das Ende des Tempels in Jerusalem gebracht,
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| vielmehr haben schon Jesu Tod und Auferstehung den Tempel obsolet gemacht, in einem theologischen Sinne „zerstört“.
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p.card-text.slide
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||||
b Am wahrscheinlichsten ist also, dass Markus auf die Tempelzerstörung in Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. zurückblickt und sein Evangelium in der Zeit kurz danach entstand.
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@ -122,7 +122,7 @@ block content
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li
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i 69 n. Chr.: <b>General Vespasian</b> – gerade mit seinen Truppen in Palästina (Jüdischer Krieg!) – ist von den Legionen in Ägypten, dann auch von jenen in Syrien <b>zum Kaiser ausgerufen</b> worden.
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| Diese Nachrichten, die aus dem Osten in Rom Rom eintreffen, wurden „Evangelien“ genannt – wie man Nachrichten aus dem Kaiserhaus allgemein nennt ...
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| Diese Nachrichten, die aus dem Osten in Rom eintreffen, wurden „Evangelien“ genannt – wie man Nachrichten aus dem Kaiserhaus allgemein nennt ...
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| Nach dem Sieg über die Gegner in Rom und die Anerkennung seiner Wahl durch den Senat gehen diese <i>Evangelien</i> gleichsam wie ein Echo zurück in den Osten des Reiches.
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@ -135,7 +135,7 @@ block content
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| Das war bei Vespasian zwar nicht ganz unproblematisch,
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| weil dessen Vater nicht schon selber Kaiser und also nach seinem Tod nicht vergöttlicht worden war.
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| Dennoch hat auch Vespasian diesen Titel beansprucht; viele Wunder, die die kaiserliche Propagandamaschine von Vespasian erzählte, sollten seine Nähe zu den Göttern verdeutlichen
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| Dennoch hat auch Vespasian diesen Titel beansprucht; viele Wunder, die die kaiserliche Propagandamaschinerie von Vespasian erzählte, sollten seine Nähe zu den Göttern verdeutlichen
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| und damit seinen Herrschaftsanspruch unterstreichen.
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| Der Triumphzug in Rom nach dem Jüdischen Krieg,
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