Mk/Verderben
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her!
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| Das ist zum Dämon gesprochen:
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| Um diesen ins Verderben zu stürzen, geht Jesus selber ins Verderben, d. h. den Tod am Kreuz;
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| so geht er dem Dämon <q>voraus</q>.
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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| 7 Er verkündete:
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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| Der begann zu schreien:
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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| Schweig und verlass ihn!
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Anfang vom Ende der „unreinen Geister“
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li Markus erzählt die erste Austreibung eines Dämons, eines unreinen Geistes.
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li Sehr passend dazu findet sich in der Mitte der konzentrischen Gliederung die Erzählung von der Versuchung Jesu, also seine Auseinandersetzung mit dem Satan.
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li
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| Die Frage des Dämon an Jesus: „Bist du gekommen, um uns uns Verderben zu stürzen?“ beantwortet der Fortgang der Erzählung indirekt mit Ja.
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li
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| Mit Jesus hat das Ende des Dämonischen begonnen, letztlich – nimmt man die Mitte der Konzentrik dazu – das Ende der Herrschaft Satans insgesamt.
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Im Kampf gegen die Herrschaft des Satan bzw. das Besessensein durch einen <i>unreinen</i> Geist
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li
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| Die Versuchungserzählung als Mitte der konzentrischen Gliederung macht deutlich:
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br
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| Der unreine Geist – bzw. der Mensch, der von ihm besessen ist – ist dem Bereich Satans zuzuordnen.
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li
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| Dem gegenüber steht – als Einwirkung des oberen Endes der konzentrischen Gliederung – der Ruf, sich in den Dienst Gottes zu stellen.
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li
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| Wieder wird also letzlich das Gegenüber Gott – Satan inszeniert und darin die Dämonenaustreibung verortet.
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li
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| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klare ethische Ausrichtung hat,
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| das Gegenüber Gott – Sünde in Röm 6, auf das wir in den vorhergehenden Erzählungen gestoßen sind, schon aus sich eine ethische Konnotation hat („nicht mehr Diener der Sünde“)
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| und Markus selbst dann in Mk 7,14-23 „unrein“ in einem ethischen Sinne definieren wird,
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| wird man so interpretieren müssen:
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i
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| Der mit einem unreinen Geist Besessene ist ein Mensch, dessen ethisches Verhalten ihn als „Diener Satans/der Sünde“ erweist
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| (und nicht als „Diener Gottes“).
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li
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| „Besessensein“ meint in diesem Kontext, dass der Mensch in seinem Verhalten „gefangen“ ist:
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| jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache; jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
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| jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
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| jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
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li
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| Es braucht daher ein rettendes Ereignis, eine rettende Begegnung, die so mächtig ist, dass der Mensch aus seinem Besessensein befreit wird.
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| Dieses Ereignis ist hier die Begegnung mit Jesus bzw. mit seiner Lehre.
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li.small
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| Diese Interpretation von „Besessensein mit einem unreinen Geist“ klingt fast aufgeklärt und passt auch ins 21. Jahrhundert.
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br
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| Doch muss man aufpassen, dass man das christologisch-soteriologische Element nicht übersieht und die Realität der gefangennehmenden Sünde nicht banalisiert.
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| Sonst ist man schnell bei der Nicht-Notwendkeit der Erlösung durch Christus – und hat den christlichen Glauben entleert.
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li.small
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| Es bleibt auch festzuhalten, dass man damals bestimmte Krankheiten als Besessenheit durch Dämonen deutete.
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| Zum Teil können anhand von Beschreibungen dieser Krankheiten heutige Ärzte genau sagen, um welche Krankheiten es sich
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| handelte (z. B. Epilepsie). Diese Krankheiten, denen man – anders als z. B. Brüchen
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| oder Erkältungen – nicht Herr werden konnte, deutete man als Besessensein durch
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| einen mächtigen Dämon, der einen Menschen gefangen hält und an einem normalen
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| Leben hindert.
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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li.small
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| Man könnte geneigt sein, hier an jene zu denken, die den Ruf Jesu im ganzen Gebiet von Galiläa verbreiten;
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| das wäre in gewisser Weise auch eine Analogie zu Johannes dem Täufer, der auf den kommenden Stärkeren hinweist.
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| Doch bleiben die Träger des Rufes Jesu ohne direktes Subjekt; dies fällt auf und stellt sich gegen die genannte Deutung.
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li
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| Das einzige Gegenüber im Dialog mit Jesus ist der unreine Geist (mit dem Geheilten wechselt Jesus kein Wort!).
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li
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| Dieser fragt Jesus auch, ob er gekommen sei, Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen – womit auf die Sendung Jesu Bezug genommen wird,
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| die sich mit dem Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b verbinden lässt.
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li
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| Wissend, dass Jesus tatsächlich selber ins „Verderben“ (→ Kreuz) gegangen ist, um Sünde und Satan zu vernichten, lässt sich sagen:
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i
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| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf den unreinen Geist zu beziehen:
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| Jesus geht – als göttlicher Bote – dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesen – und Seinesgleichen – um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen,
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| sie also ins Verderben zu stürzen.
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br
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| Das ist seine göttliche Sendung.
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q Du bist der Heilige Gottes – uns ins Verderben zu stürzen
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br
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q Evangelium von Jesus Christus, Sohn eines Gottes
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li Die Wendung „Sohn (eines) Gottes“ spiegelt sich im „Bekenntis“ des unreinen Geistes: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“.
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li Analog wird „Evangelium“ damit gefüllt, dass Jesus offensichtlich gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
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q Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht ...
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li Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
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li Bewusst hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders<i/>.
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li
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| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
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li
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| So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
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li
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| Die gelungene Dämonenaustreibung bestätigt jedenfalls die Vollmacht Jesu und die
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| Gültigkeit seiner Lehre.
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li Inhaltlich bleibt die Lehre Jesu unbestimmt – eine Lücke!
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li.small
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| Aus dem bisherigen Geschehen und der konzentrischen Gliederung mag man hier einges ergänzen, nicht zu letzt „Evangelium“
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| aus dem oberen Ende der konzentrischen Gliederung, oder – worauf es sich ja bezieht – Tod und Auferstehung Jesu.
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br
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| Ohne den Blick für die konzentrische Gliederung bzw. ohne das Wissen, das was im Evangelium noch kommen wird,
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| bleibt die Lücke aber bestehen. Das will beachtet sein.
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li.small
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| Hier muss uns bewusst werden, was der „unbedarfte Leser“ bisher erzählt bekommen hat:
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li Er hat von einem himmlischen Sendungsbefehl gehört, der ihn an die großen Ereignisse zum Heil Israels erinnert – das lässt Großes erahnen.
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li Ihm wird von Johannes dem Täufer uns einer Taufe erhählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
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li
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| Er wird Zeuge der Taufe Jesu. Als einziger – außer Jesus selbst – wird er Zeuge phantastischer Ereignisse rund um die Taufe Jesu;
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| die „Überschrift“ wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
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li
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| Gleich nach der Taufe wird Jesus im Versuchung geführt; über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erführt der Leser nichts;
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| er kann sich zwar manches denken, doch wird er geheimnisvoll in der Luft hängen gelassen.
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li
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| Jesus ruft zu Umkehr auf – wie schon Johannes der Täufer – und verkündet das Evangelium Gottes, das mit dem Nahegekommensein des Gottesreiches zusammenhängt.
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br
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| Inhaltlich bleibt das Evangelium aber ansonsten unbestimmt.
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li
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| Der Leser wird Zeuge der Berufung der ersten Jünger, die Jesus um sich schart und denen er einen doch etwas zwielichtigen Auftrag geben wird (→ „Menschenfischer“);
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| er wundert sich vielleicht auch über die Radikalität der Reaktion der in die Nachfolge Gerufenen.
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li
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| Schließlich erfärt er von der ersten Austreibung eines unreinen Geistes und vom Staunen der Menge, weniger über das Wunder als vielmehr über die Lehre Jesu,
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| die für ihn inhaltlich unbestimmt bleibt.
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| Dass Jesus das Wunder wirken kann, hängt für ihn wohl eher damit zusammen, dass Jesus „der Heilige Gottes“ ist;
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| er weiß ja schon, dass Jesus „Sohn Gottes“ ist.
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q Schweig!
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h6.card-subtitle.text-muted Ein erster Blick auf die Schweigegebote im Evangelium nach Markus
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li Im allen Galiläa-Teilen des Evangeliums (und nur dort!) begegnen Schweigegebote, die Jesus in bestimmten Situationen ausspricht:
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li
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i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen, wer er ist
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| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu)
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li
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i Im Hinblick auf Wunder, die nicht weitererzählt werden dürfen
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen)
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li
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| Die Aufforderung Jesu an den Dämon, zu schweigen, ist hier unmittelbar nach dessen Bekenntnis gesprochen und bezieht sich also darauf.
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br
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span.small Das Wunder selbst wird nicht mit einem Schweigegebot belegt – das es weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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li Dem korrespondiert geheimnisvoll, dass die Lehre Jesu durch den Evangelisten verschwiegen wird.
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li
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| Dies legt nahe, dass beides zusammengesehen werden muss:
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br
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i
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| Jesu – hier noch verschwiegene – Lehre enthält offenbar
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| Aussagen, die das Wissen darum, wer er ist, notwendig ergänzen; daher wird dieses Wissen bzw. die diesbezüglichen Bekenntnisse
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| mit einem Schweigegebot versehen.
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li
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| Gerade angesichts dessen, dass man sich – gerade als „unbedarfter Leser“ – sich einiges zusammenreimen kann – nicht zuletzt aus dem Stichwort „Heiliger Gottes“,
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| ist dieses Schweigegobt ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild.
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| Aus den Hoheitstiteln allein könnte man jedenfalls ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
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li
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| Man wird also sagen können:
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br
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i
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| Wo Schweigegebote sich auf Jesu Person beziehen („wer er ist“, Bekenntnisse), signalisieren sie,
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| dass diese Aussagen in den größeren Kontext der Lehre Jesu einzubinden sind.
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br
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| Dabei geht es inhaltlich um Jesu Weg ans Kreuz, durch den er zu dem geworden ist, dem die Hoheitstitel gebühren.
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li
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| Was der Dämon ‚bekennt‘, ist ‚wahr‘; und doch ist es – wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammen hängende Lehre kennt –
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| für sich allein genommen verführerisch und irreführend, verzerrend unvollständig.
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li
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| Für den „sehenden“ Leser war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
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| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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br
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| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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span.small
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| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
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| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz und ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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h5.card-title Taufe Jesu und Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu will um sich greifen
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li Beide Erzählungen waren schon als Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung verbunden.
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li
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| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
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| darauf bezieht sich der Glaube.
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li
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| Mit der Auferweckung des Gekreuzigten durch Gott verbindet sich auch die Forderung, das eigene Leben am Weg Jesu ans Kreuz auszurichten (→ Ruf zur Umkehr),
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| um das künftige Sein bei Jesus zu erlangen.
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li
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| Mit diesen beiden Punkten ist auch die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung zu füllen.
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| Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes legt Zeugnis ab, wie das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu seine Kraft entfaltet
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| zur Befreiung des Menschen aus der Hand des Satan/der Sünde.
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h5.card-title Der Vorläufer und die Nachfolger Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Beide im Dienste des Stärkeren
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li Wie Johannes der Täufer Jesus vorausging, so folgen die Jünger Jesus nach.
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| Wie die Gewandung des Johannes eine Radikalität ausdrückt in Analogie zu Elija,
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| so spricht auch eine Radikalität aus der Berufung der ersten Jünger, die nach der Berufung des Elischa – des Schülers Elijas – gestaltet ist.
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| Johannes wies auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
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| die Jünger werden diese Taufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
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| Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
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