Mk/Leben: Mk 1,1-15 und Röm 6; kleine Verbesserungen
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| Gal 4,4-5a ist also zu kombinieren mit Röm 8,2, so dass effektiv zu lesen ist:
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetz des Geistes unterstellt,
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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zumal sowohl in der aktuellen als auch in der folgenden konzentrischen Gliederung der Geist an Jesus vermittelt wird.
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Es ist auch zu beachten, dass die Verheißung der Geistgabe der Führung durch den Geist in der aktuellen Gliederung
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gegenüberstehen!
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| Welche genauen Bezüge man auch immer hernehmen will,
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| die Gabe des Geistes erscheint als Frucht der Sendung des Sohne „in die Wüste“;
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| dem entspricht, dass Jesus am Kreuz den Geist aushaucht.
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| Weiterhin wird der Freikauf vom Gesetz in allen Erzählungen getriggert – sofern inhaltich möglich (Kreuz!) –,
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| die Mk 1,14-15 in einer konzentrischen Gliederung gegenüber stehen.
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h5.card-title
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| Mk 1,1-15 und die Taufe auf den Tod Jesu nach dem Römerbrief
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h6.card-subtitle.text-muted Gesamtbetrachtung der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet die Taufe Jesu mit einem besonderen Akzent auf der Auferstehung, ohne seinen Tod zu vergessen:
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| Jesus ist – gemäß
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span.bibelstelle Röm 1,4
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| –
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q.bibeltext
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| dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten.
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li
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| Gleichzeitig ist mit dem Herreinbrechen der Herrlichkeit Gottes bei der Taufe/Auferstehung Jesu
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span.bibelstelle Röm 6,4*
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| angespielt:
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q.bibeltext
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| ... damit auch wir, so wie Christus <i>durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt</i> wurde
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.
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br
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| Dabei wird das „in der Neuheit des Lebens wandeln“ neben anderem in den zwei Schritten „nach außen“ bebildert.
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li
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| Die innere Flanke der Mitte bilden dann Mk 1,4-8 und Mk 1,12-13:
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ul.card-text
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| Im Gegenüber ist der Eine – Christus – als Heilsbringern für die Vielen in Szene gesetzt.
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li In Mk 1,12-13 wird die Sendung des Sohnes bebildert und damit sein Tod vergegegenwärtigt.
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li In Mk 1,4-8 wird einerseits der Empfang des <i>Geist</i>taufe verheißen – als Frucht des Todes Jesu.
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li
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| Gleichzeitig wird diese Geist<i>taufe</i> als Taufe auf den Tod Jesu verdeutlicht:
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q.bibeltext
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| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
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br
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| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus ...
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span.bibelstelle Röm 6,3-4*
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li
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| Jesus ist in Mk 1,12-13 – wie es
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span.bibelstelle Röm 6,10
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| ausdrückt –
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q.bibeltext
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| durch sein Sterben ... ein für alle Mal gestorben für die Sünde.
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br
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| Daher sollen sich – nach
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span.bibelstelle Röm 6,11
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| – die Christen begreifen
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q.bibeltext
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| als Menschen, die für die Sünde tot sind.
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br
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| Wie es Paulus auch einleitend in
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span.bibelstelle Röm 6,2
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| formuliert:
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q.bibeltext
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| Wie können wir, die wir für die Sünde tot sind, noch in ihr leben?
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br
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| (3 Wisst ihr denn nicht ...)
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| Entsprechend laufen die zur Taufe kommenden Menschen der Sünde davon und bekennen ihre Sünden;
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| sie vollziehen die „Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden“ als Geist-Taufe auf den Tod Jesu: sie sind selbst tot für die Sünde bzw. Satan
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| und lassen den Geist Gottes einziehen – mit Konsequenzen, die die äußere Flanke beleuchtet (als zweitem Teil der einen Umkehr).
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| Die äußere Flanke der Mitte bilden im nächsten Schritt Mk 1,1-3 und Mk 1,14-15:
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| Hier geht es dann – die entsprechenden Anti-Sünde-Formulierungen von Röm 6 weiterführend –
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| um das „leben für Gott“.
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ul.card-text
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| Mk 1,14-15 kann – in diesem Kontext – von
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span.bibelstelle Röm 6,10
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| her verstanden werden: Jesus ist
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q.bibeltext ... ein für alle Mal gestorben für die Sünde, <i>sein Leben aber lebt er für Gott</i>.
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| Dies wird durch seine Verkündigungstätigkeit bebildert.
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li
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| Der Umkehrruf Jesu in Mk 1,14-15 verbindet sich – gerade angesichts der nahegekommenen Königsherrschaft Gottes – mit dem Ruf in
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span.bibelstelle Mk 1,3
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q.bibeltext Bereitet den Weg des Herrn!
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| Es geht darum, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen.
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| Also werden die Menschen effektiv aufgerufen,
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| dass sie – wie
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span.bibelstelle Röm 6,11
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| es formuliert –,
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q.bibeltext für Gott leben in Christus Jesus,
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| so wie auch Christus für Gott lebt.
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| Paulus konkretisiert dies in
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span.bibelstelle Röm 6,13,
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| indem er die Getauften mahnt:
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q.bibeltext
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| stellt euch Gott zur Verfügung als solche, die aus Toten zu Lebenden geworden sind,
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br
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| und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.
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| Röm 6,13 lässt sich sehr gut mit dem Ruf zur Umkehr und dem diesen konkretisierenden Ruf, den Weg des Herrn zu bereiten, verbinden.
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| Im Blick auf den Ruf zum Glauben an das Evangelium
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| ist festzuhalten,
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| dass der Inhalt dieses Evangeliums – nämlich Jesu Tod und Auferstehung – in der konzentrischen Gliederung ebenso bebildert ist
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| – sowohl in der Mitte selbst (→ Zweiteiligkeit der Taufe),
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| als auch schrittweise in den Flanken (nach Röm 6: „gestorben für die Sünde“ → Tod, „leben für Gott“ → Auferstehung) –
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| wie die notwendigen Folgen für den Gläubigen nach Röm 6, ebenso schrittweise;
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| stimmig verbindet sich der Ruf nach dem Glauben mit dem Ruf zur Umkehr, der in der inneren wie der äußeren Flanke der Mitte laut wird:
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| Umkehr, Sinneswandel – ganz im Sinne von Röm 6 – dergestalt, dass der Getaufte nicht mehr Diener der Sünde (innere Flanke) ist, der er ja gestorben ist,
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| sondern Diener Gottes (äußere Flanke), Webgereiter des Herrn, nicht der Sünde.
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li.small
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| Einerseits ist die Königsherrschaft Gottes durch Tod und Auferstehung Jesu nahegekommen – Jesus ist hier selber der „Wegbereiter des Herrn“ –,
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| andererseits gilt es für die Gläubigen, sich in den Dienst dieser nahegekommenen Königsherrschaft Gottes zu stellen,
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| den Weg des Herrn zu den konreten Menschen und Situationen zu bereiten und in diesem Sinne bzw. dazu umzukehren.
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