Nachtrag "Gesetz" in Mk 1,14-28 (drei Erzählungen)
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| spiegelt sich im Dienst der Engel.
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| Das Evangelium vom Herrschaftsantritt
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| die Herrschaft Gottes zu menschlichen Herrschaftsformen
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| in ein spannungsreiches Verhältnis bis hin zum absoluten Gegenüber gesetzt – Markus wird dies an anderer Stelle eigens thematisieren.
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q.bibeltext Dein Gott ist König
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span.bibelstelle Jes 52,7
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h6.card-subtitle.text-muted Eine alttestamentlich Vorlage für Mk 1,14-15
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q.bibeltext
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| Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freundenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt
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| und Heil verheißt, der zu Zion sagt:
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| Dein Gott ist König!
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span.bibelstelle Jes 52,7
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| Die Bezüge zu Mk 1,14-15 sind nicht zu übersehen:
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| die Stichworte „Freundenbote“ und „frohe Botschaft“ verbinden sich unmittelbar mit „Evangelium“,
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| da wie dort ist das Angekommensein von Gottes Königsherrschaft Thema.
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| Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Markus Jes 52,7 im Hinterkopf hatte, als er Mk 1,14-15 formulierte.
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| Dies gilt umso mehr, als Verse im Kontext von Jes 52,7 (nämlich Jes 52,3.10) im Zusammenhang mit Mk 1,14-15
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| Bedeutung haben, wie sich noch zeigen wird.
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| Zeitgeschichtlicher Kontext ist das Ende des Exils in Babylon, aus dem Gott sein Volk „loskauft“.
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| Nicht unerheblich sind auch Bezüge zwischen Jes 52,1-15 und Jes 40,1-5.9-11 (→ Mk 1,3),
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| was der Inklusion von Mk 1,1-15 durch das Stichwort „Evangelium“ in Mk 1,1 und Mk 1,14-15 entspricht:
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h5.card-title Jes 40,1-5.9-11
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| 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.
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| 2 Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu,
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| dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld,
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| dass sie empfangen hat aus der hand des HERRN Doppeltes für alle ihre Sünden.
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| 3 Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN,
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| ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!
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| 4 Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken.
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| Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.
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| 5 Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN,
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| alles Fleisch wird sie sehen.
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| Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
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| 9 Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude!
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| Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude!
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| Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht!
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| Sag den Städten in Juda: Siehe, da ist euer Gott.
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| 10 Siehe, Gott, der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm.
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| Siehe, sein Lohn ist mit ihm und sein Ertrag geht vor ihm her.
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| 11 Wie ein Hirt weidet er seine Herde, auf seinem Arm sammelt er die Lämmer,
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| an seiner Brust trägt er sie, die Mutterschafe führt er behutsam.
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h5.card-title Jes 52,1-15
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q.bibeltext.card-text
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| 1 Wach auf, wach auf, bekleide dich mit deiner Macht, Zion!
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| Bekleide dich mit deinen Prunkgewändern, Jerusalem, du heilige Stadt!
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| Denn Unbeschnittene und Unreine werden dich nicht mehr betreten.
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| 2 Schütte den Staub von dir ab, steh auf, setze dich, Jerusalem!
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| Löse die Fesseln von deinem Hals, du gefangene Tochter Zion!
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| 3 Denn so spricht der HERR:
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| Umsonst wurdet ihr verkauft und ihr sollt nicht mit Geld losgekauft werden.
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| 4 Denn so spricht GOTTT, der Herr:
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| Nach Ägypten zog mein Volk einst hinab, um dort in der Fremde zu leben.
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| Auch Assur hat es ohne Grund unterdrückt.
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| 5 Aber was erlebe ich jetzt – Spruch des HERRN –?
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| Man nahm mein Volk, ohne zu bezahlen.
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| und nun prahlen seine Beherrscher – Spruch des HERRN –;
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| ständig, jeden Tag wird mein Name gelästert.
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| 6 Darum woll mein Volk an jenem Tag meinen Namen erkennen
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| und wissen, dass ich es bin, der sagt: Ich bin da.
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| 7 Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten,
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| der Frieden ankündigt,
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| der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt,
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| der zu Zion sagt:
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q Dein Gott ist König.
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| 8 Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen zu jubeln.
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| Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der HERR nach Zion zurückkehrt.
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| 9 Brecht in Jubel aus, jauchzt zusammen, ihr Trümmer Jerusalems!
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| Denn der HERR hat sein Volk getröstet, er hat Jerusalem erlöst.
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| 10 Der HERR hat seinen heiligen Arm vor den Augen aller Nationen entblößt,
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| und alle Enden der Erde werden das Heil unseres Gottes sehen.
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| 11 Fort, fort! Zieht aus von dort! Fasst nichts unreines an!
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| Zieht aus ihrer Mitte! Haltet euch rein, die ihr die Geräte des HERRN tragt!
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| 12 Doch zieht nicht aus in Hast, geht nicht fort in Eile;
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| denn der HERR geht vor euch her und er , Israels Gott, ist eure Nachhut!
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| 13 Siehe, mein Knecht wird Erfolg haben,
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| er wird sich erheben und erhaben und sehr hoch sein.
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| 14 Wie sich viele über dich entsetzt haben – so entstellt sah er aus,
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| nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen –,
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| 15 so wird er viele Nationen entsühnen, Könige schließen vor ihm ihren Mund.
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| Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun;
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| was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.
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| In beiden Texten wird von einem Freudenboten gesprochen: es geht um Evangelien-Verkündigung!
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| In beiden Texten geht es zunächst um Heil und Erlösung für Israel; es verbinden die Stichworte „Freude“ und „Trost“
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| in Bezug auf „Zion“/„Jerusalem“.
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| Es verbindet auch die Thematik Rückkehr: die Gottes wie die des Volkes.
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| In beiden Texten ist eine universalistische Perspektive gegeben (Jes 40,5; 52,10);
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| zumindest im paulinisch-markinischen Christentum wurde dies inklusiv als allgemeine Heilsansage
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| gedeutet (→ Jes 52,15!).
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| Jes 52 mündet in des Vierte Lied vom Gottesknecht (Jes 52,13-53,12); es ist dieser Gottesknecht
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| – so kann man interpretieren –, der mit seiner Lebenshingabe den Loskauf „nicht mit Geld“ (Jes 52,3) vollzieht.
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| Die Widersacher Israels, die hier konkrete Völker in Geschichte und Gegenwart sind,
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| sind im Sinne des Markus (und Paulus) auf Satan (bzw. die Sünde) zu übertragen;
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| dann „beißt“ sich das auch nicht mit der universalistischen Heilsperspektive.
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q.bibeltext Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn ...
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span.bibelstelle Gal 4,4
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h6.card-subtitle.text-muted Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde
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| Mit den beiden Jesja-Texten im Hintergrund muss nochmal auf das Gegenüber von Mk 1,4-9 und Mk 1,12-13 geblickt werden:
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| In Mk 1,4-9 zieht Jerusalem (→ „Zion“) zu Johannes dem Täufer, um sich taufen zulassen;
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| dies kann auf den befreienden Herrschaftswechsel Mk 1,14-15 bzw. Jes 52,7 bezogen werden: weg von der Herrschaft der Sünde (s. o.).
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| In Mk 1,12-13 ist der Gottesknecht (→ Jes 52,13-53,20) aktiv (angedeutet in der Sendung durch den Geist und die Versuchung durch Satan).
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| Angeleitet dadurch und besonders durch den sprachlichen Anklang wird
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span.bibelstelle Gal 4,4-6
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| gegenwärtig:
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q.bibeltext
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| 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt,
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| 5 damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
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| und damit wir die Sohnschaft erlangen.
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| 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
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| Gal 4,6 wird – mit Jesu „Taufe“ als Urtyp der christlichen Taufe – in der Mitte der konzentrischen Gliederung bebildert.
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| Allerdings ist Gal 4,4-5a umzuformulieren, damit es zu dem passt, was Markus tatsächlich erzählt:
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... dem Geist unterstellt,
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| damit der die freikaufe, die unter der Sünde stehen.
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| Dies steht aber nicht gegen den Bezug zu Gal 4,4-6, sondern macht vielmehr eine Stelle aus dem Römerbrief,
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| nämlich
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span.bibelstelle Röm 8,2
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| gegenwärtig:
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q.bibeltext
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| ... das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
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| Gal 4,4-5a ist also zu kombinieren mit Röm 8,2, so dass effektiv zu lesen ist:
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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| damit der die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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| Das „Freikaufen“ (Gal 4,5) von Unterdrückung ist auch in Jes 52,3 thematisiert;
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| dies unterstreicht die Beziehung von Jes 52,7 (mitsamt seines Kontextes) mit Mk 1,14-15.
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| In Mk 1,8 kündigt Johannes der Täufer die Geisttaufe des Stärkeren an;
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| dies kann von Gal 4,6 her verstanden werden,
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| aber auch – als parallele, inhaltlich effektiv identische Aussage – von
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span.bibelstelle Gal 3,13-14*
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| her (wörtlich übersetzt – EÜ ungenau!):
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q.bibeltext
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| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
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| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche;
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| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6.
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| Jedenfalls ist angedeutet, dass jene, die die Geisttaufe empfangen haben, nun – wie Jesus –
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| dem befreienden „Gesetz des Geistes“ (Röm 8,2) unterstehen.
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HINWEIS
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Die Bezüge sind in der nächsten konzentrischen Gliederung – wenn Mk 1,14-15 dann Mk 1,4-8 gegenübersteht –
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vielleicht klarer (Glaube – Verheißung des Geistes), aber Mk 1,14-15 hat als unteres Ende der konzentrischen Gliederung
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macht als „dominierende Erzählung“ (mit Mitte und oberem Ende der konz. Gl.) den Bezug möglich.
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Letztlich ist es nicht entscheidend, aber es ist doch sinnvoll, auf den Bezug schon hier hinzuweisen,
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zumal sowohl in der aktuellen als auch in der folgenden konzentrischen Gliederung der Geist an Jesus vermittelt wird.
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Es ist auch zu beachten, dass die Verheißung der Geistgabe der Führung durch den Geist in der aktuellen Gliederung
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gegenüberstehen!
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h5.card-title
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| Gesetz der Sünde und des Todes?
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h6.card-subtitle.text-muted Von einer unheilvollen Verbindung, die durch das Zeitalter des Glaubens abelöst wird
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ul.card-text
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| Die Aussagen zum jüdischen Gesetz, die sich bei Paulus finden und die Markus nun beginnt aufzunehmen,
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| müssen im größeren Kontext der Rechtfertigungslehre verstanden werden;
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| knapp gesagt geht es um die Frage, die ein Mensch gültig in den Bund mit Gott einritt:
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| durch den Glauben an Jesus Christus (der durch seinen Tod am Kreuz zum Gottesknecht nach Jes 52,13-53-12 geworden ist) oder durch
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| das Tun der Vorschriften des jüdischen Gesetzes.
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| Warum sich beide Möglichkeiten ausschließen, wird noch zu zeigen sein (dazu geben andere Stellen im Markus-Evangelium eine bessere Gelegenheit).
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| Die Zurückweisung des jüdischen Gesetzes durch Paulus machte es notwendig, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des jüdischen Gesetzes zu geben;
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| dies tut Paulus unter anderem mit folgenden Ausführungen:
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q.bibetext
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| Warum gibt es dann das Gesetz?
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| Wegen der Übertretungen wurde es hinzugefügt, bis der Nachkomme (Abrahmas; gemeint ist Jesus) käme,
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| dem die Verheißung (des Segens für alle Völker) gilt. ...
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| Wäre ein Gesetz gegeben worden, das die Kraft hat, lebendig zu machen, dann käme in der Tat die Gerechtigkeit aus dem Gesetz;
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| <i>aber die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen</i>, damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus
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| denen gegeben wird, die glauben.
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| Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte.
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| So ist das Gesetz unser Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden.
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| Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher
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span.bibelstelle Gal 4,19-25*
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| Das Gesetz hat also nicht „die Kraft, lebendig zu machen“: es kann – das ist gemeint – nicht aus der Gefangenschaft der Sünde befreien,
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| die seit Adam gilt (vgl. die Deutung Jesu als „neuer Adam“ in Tauf- und Versuchungserzählung!).
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| Daher ist zu konstatieren: „Die Schrit hat alles unter der Sünde eingeschlossen“.
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| Mit Jesu Tod und Auferstehung ist nun aber das „Zeitalter des Glaubens“ gekommen:
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| Jesu Tod am Kreuz hat – anders als das Gesetz – „die Kraft, lebendig zu machen“;
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| durch den Glauben an Jesu erlösenden Tod und seine Auferstehung und sinnenfällig vollzogen in der Taufe
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| wird dem Christen die Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde zuteil.
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| So erklärt sich auch, warum Markus in Mk 1,14-15 – mit der Taufe als Mitte der konzentrischen Gliederung –
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| zum <i>Glauben an das Evangelium</i> (von Jesu Tod und Auferstehung) aufruft.
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h5.card-title
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q.bibeltext Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen!
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span.bibelstelle Gal 5,16
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h6.card-subtitle.text-muted Der in der Taufe geschenkte Geist und die Versuchung
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| Die entdeckten Bezüge zum Galaterbrief machen sehr wahrscheinlich, dass bei der Kombination „Versuchung Jesu“
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| und „Empfang/Verheißung“ des Geistes, wie sie hier mit Mk 1,4-8 und Mk 1,12-13 als Gegenüber der
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| konzentrischen Gliederung gegenben ist,
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span.bibelstelle Gal 5,16-18.25
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| zu assoziieren ist:
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q.bibeltext
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| 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleiches nicht erfüllen!
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| 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch,
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| denn diese sind einander entgegengesetzt,
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| damit ihr nicht tut, was ihr wollt.
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| 18 Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.
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| 25 Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln.
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| „Fleisch“ meint hier nicht(!) „sexuelle Begierden“ – das ist ein Missverständnis, das eine lange und fatale Wirkungsgeschichte hat.
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| Es geht vielmehr um die Anfälligkeit des Menschen – auch das erlösten Menschen – für die Sünde;
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| sachgerecht mit also „Begehren des Fleiches“ das „Versuchtwerden durch Satan/die Sünde“ in einem allgemeinen und umfassenden Sinn.
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| Man kann sich Gal 5,17 sehr gut wie in Zeichentrickfilmen dargestellt vorstellen:
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| auf der einen Schulter sitzt der „gute Engel“ – der Geist Gottes – und will zum Guten führen,
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| auf der anderen Schulter sitzt der „böse Engel“ – Satan, die Sünde – und will zum Bösen führen.
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| Der Christ ist – wie es Christus vorgelebt hat – gerufen, dem Geist zu folgen.
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| Die Aussage „Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz“
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| passt gut zum Gegenüber Mk 1,4-8 und Mk 1,12-13 und ist wie folgt aufzuschlüsseln:
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| „Wenn ihr euch dem Gesetz des Geistes unterwerft – wie Jesus in Mk 1,12-13 – steht
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| ihr nicht unter dem Gesetz der Sünde und des Todes, seid befreit wie die Menschen in Mk 1,4-8,
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| die die Taufe zur Vergebung der Sünden empfangen.“
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