Mk/Er heilte viele: Verbesserung
parent
c289c63960
commit
52a6fdec01
|
|
@ -678,18 +678,23 @@ block content
|
|||
| von Tod und Auferstehung Jesu, das das „Evangelium Gottes“ ist, das Jesus verkündet (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
|
||||
li
|
||||
| Das Wohlgefallen, das Gott an Jesus hat, bezieht sich darauf, dass er – um den Dämon und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen –
|
||||
| selber in das Verderben gegangen ist (Taufe in seiner „negativen Hälfte“ als „in das Wasser [= Tod] Steigen“);
|
||||
| selber in das Verderben gegangen ist, was sich in der Taufe in seiner „negativen Hälfte“ als „in das Wasser [= Tod] Steigen“ spiegelt;
|
||||
br
|
||||
| so schenkt er den Vielen (→ Mk 1,34!) die Gesundheit.
|
||||
li
|
||||
| Die Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge spielt auf die Insuffizienz des Gesetzes an, zum Leben (jenseits der Sünde und des Todes) zu befreien,
|
||||
| lebendig zu machen (→ Röm 8,3; Gal 3,21);
|
||||
br
|
||||
| diese Insuffizienz ist die Ursache für die Sendung des Sohnes
|
||||
| diese Insuffizienz ist die Ursache für die Sendung des – bei der Taufe auch so titulierten – Sohnes:
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte,
|
||||
br
|
||||
| sandte Gott seinen Sohn
|
||||
| in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht,
|
||||
br
|
||||
| wegen der Sünde, um die Sünde im Fleisch zu verurteilen.
|
||||
span.bibelstelle (Röm 8,3)
|
||||
span.bibelstelle (Röm 8,3).
|
||||
br
|
||||
| Auf diese Sendung spielt die Mitte der konzentrischen Gliederung mit Rückgriff auf Gal 4,4-6 an, das mit Röm 8,2-3 verwandt ist.
|
||||
br
|
||||
|
|
@ -697,21 +702,45 @@ block content
|
|||
li
|
||||
| Auch wenn in beiden sich gegenüberliegenden Erzählungen Tod und Auferstehung Jesu präsent sind,
|
||||
| ist doch einmal die Auferstehung, einmal der Tod Jesu akzentuiert.
|
||||
li
|
||||
| Einmal ist Gott das „Gegenüber“ Jesu, das ihn aus dem Tod holt;
|
||||
br
|
||||
| Insofern es einmal der Geist ist, der Jesus lebendig macht,
|
||||
| andererseits Jesus in den Tod geht, um vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ zu befreien (→ Dtn 21,23),
|
||||
| er so vom Fluch – der effektiv ein Todesurteil ist – befreit (→ Gal 3,13-14),
|
||||
| einmal ist es der unreine Geist,
|
||||
| dem voran Jesus ins Verderben geht.
|
||||
li
|
||||
| Aufgrund seiner Insuffizienz ist das Gesetz – um mit Röm 8,2 zu sprechen – zu einem
|
||||
| „Gesetz der Sünde und des Todes“ geworden;
|
||||
| weil es nicht lebendig machen kann, tötet es (es vermitelt <i>entweder</i> Segen, <i>oder</i> Fluch, worauf Paulus auch in Gal 3,10.12 abhebt!).
|
||||
br
|
||||
| kann einem – bezogen auf Jesus –
|
||||
| Daher auch verbindet sich mit ihm der Fluch, von dem Paulus in Gal 3,10-14 spricht.
|
||||
br
|
||||
| So ist auch nicht nur die Insuffizenz des Gesetzes ausgedrückt, sondern ferner indirekt vom Gang Jesu ins Verderben erzählt,
|
||||
| der nicht nur die Insuffizenz des Gesetzes ausgleicht, sondern vom Fluch des Gesetzes freikauft,
|
||||
| indem Jesus am Kreuz „für uns zum Fluch geworden ist“ (Gal 3,13).
|
||||
br
|
||||
| Dass also das Gesetz tötet, gilt in einzigartiger Weise für Jesus selber, der damit alle anderen von diesem tödlichen Fluch des Gesetzes freikauft.
|
||||
br
|
||||
| Gegenüberliegend sieht Jesus und mit ihm der Leser den Geist in Aktion, der Jesus lebendig macht.
|
||||
br
|
||||
| So betrachtet kann einem
|
||||
span.bibelstelle 2 Kor 3,6
|
||||
| in den Sinn kommen:
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
|
||||
br
|
||||
| Paulus macht dies Aussage generell, nicht allein auf Jesus bezogen;
|
||||
br
|
||||
| diese Weitung begegnet bei Markus (besonders) dann, wenn die Heilung des Gelähmten der Auferstehung Jesu gegenüberliegt (siehe dort).
|
||||
| Von nun an gilt nicht mehr das „Gesetz der Sünde und des Todes“, sondern das davon befreiende
|
||||
| „Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus Jesus“ – sich auswirkend in der Austreibung des unreinen Geistes.
|
||||
p.card-text.small.mb-0
|
||||
| Paulus macht die Aussage in 2 Kor 3,6 generell, nicht allein auf Jesus bezogen;
|
||||
br
|
||||
| diese Weitung begegnet bei Markus (besonders) dann, wenn die Heilung des Gelähmten der Auferstehung Jesu gegenüberliegt (siehe dort).
|
||||
br
|
||||
| Sie passt mit Fokussierung auf Jesus aber bereits hier;
|
||||
| generell muss die Fokussierung auf Jesus sowohl bei der Taufe, als auch bei der Dämonenaustreibung
|
||||
| auffallen (der Geheilte spricht kein Wort, die anderen sind Zaungäste).
|
||||
br
|
||||
| Dies verbindet sich hier mit dem Gedanken des „Einen“ (→ aktuelles Gegenüber) für „die Vielen“ (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary
|
||||
.card-body
|
||||
|
|
|
|||
Loading…
Reference in New Issue