Überarbeitung Mk/Andrang
parent
e66ce6a96c
commit
74344ca66b
|
|
@ -1,6 +1,13 @@
|
||||||
extends ../layout
|
extends ../layout
|
||||||
include ../mixins
|
include ../mixins
|
||||||
|
|
||||||
|
block head
|
||||||
|
style.
|
||||||
|
.abschnitt_intern {
|
||||||
|
border: 1px solid grey;
|
||||||
|
border-radius: .5em;
|
||||||
|
}
|
||||||
|
|
||||||
block content
|
block content
|
||||||
|
|
||||||
.card.mb-1.konzentr-12
|
.card.mb-1.konzentr-12
|
||||||
|
|
@ -120,7 +127,7 @@ block content
|
||||||
|
|
||||||
.card.mb-1.konzentr-11
|
.card.mb-1.konzentr-11
|
||||||
.card-body.gliederung
|
.card-body.gliederung
|
||||||
h5.card-title Die Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand: <q>wiederhergstellt</q>
|
h5.card-title Die Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand: <q>wiederhergestellt</q>
|
||||||
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 3,1-6
|
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 3,1-6
|
||||||
|
|
||||||
.card.mb-1.konzentr-12
|
.card.mb-1.konzentr-12
|
||||||
|
|
@ -180,23 +187,24 @@ block content
|
||||||
| Der ehedem Aussätzige verkündet (seine Heilung)
|
| Der ehedem Aussätzige verkündet (seine Heilung)
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Leute kommen „von überallher“ zu Jesus (Herkommen)
|
| Leute kommen „von überallher“ zu Jesus (Herkommen)
|
||||||
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
div.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
||||||
| 7 Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück.
|
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr.abschnitt_intern.mb-0
|
||||||
br
|
| 7 Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück.
|
||||||
| Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach.
|
p.card-text.konzentr-2.bibeltextkonzentr.abschnitt_intern.mb-0
|
||||||
br
|
| Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach.
|
||||||
| Auch aus Judäa, 8 aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon
|
br
|
||||||
| kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie hörten, was er tat.
|
| Auch aus Judäa, 8 aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon
|
||||||
br
|
| kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie hörten, was er tat.
|
||||||
| 9 Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
|
p.card-text.konzentr-1.bibeltextkonzentr.abschnitt_intern.mb-0
|
||||||
br
|
| 9 Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
|
||||||
| 10 Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
|
p.card-text.konzentr-2.bibeltextkonzentr.abschnitt_intern.mb-0
|
||||||
br
|
| 10 Denn er heilte viele, sodass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
|
||||||
| 11 Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien:
|
br
|
||||||
br
|
| 11 Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien:
|
||||||
q Du bist der Sohn Gottes!
|
br
|
||||||
br
|
q Du bist der Sohn Gottes!
|
||||||
| 12 Er aber gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten.
|
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr.abschnitt_intern
|
||||||
|
| 12 Er aber gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
@ -230,17 +238,17 @@ block content
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Auch der weitere Fortschritt der fortschreitenden Konzentrik stützt dies.
|
| Auch der weitere Fortschritt der fortschreitenden Konzentrik stützt dies.
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Dann aber ist die Erzählung von der Auswahl der Zwölf „zu viel“!
|
| Dann aber wäre die Erzählung von der Auswahl der Zwölf „zu viel“!
|
||||||
p.card-text
|
p.card-text
|
||||||
| Man könnte – als Ausweg – geneigt sein, die Auswahlerzählung mit dem hinteren Teil der Aussätzigenerzählung zu verknüpfen.
|
| Man könnte – als Ausweg – geneigt sein, die Auswahlerzählung mit dem hinteren Teil der Aussätzigenerzählung zu verknüpfen.
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Doch steht dem entgegen, dass die sinnvollere konzentrische Gliederung entsteht, wenn man den Anfang für sich
|
| Doch steht dem entgegen, dass die sinnvollere konzentrische Gliederung entsteht, wenn man den Anfang der Aussätzigenerzählung für sich
|
||||||
| nimmt – und nicht das Ende –, wie oben als Anmerkungen am Text durch die aufgezeigten Gegensätzlichkeiten
|
| nimmt – und nicht das Ende –, wie oben als Anmerkungen am Text durch die aufgezeigten Gegensätzlichkeiten
|
||||||
| deutlich wird:
|
| deutlich wird:
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Der erste Teil der Aussätzigenerzählung <i>muss</i> quasi Mitte einer konzentrischen Gliederung sein.
|
| Der erste Teil der Aussätzigenerzählung <i>muss</i> quasi Mitte einer konzentrischen Gliederung sein.
|
||||||
p.card-text.mb-0
|
p.card-text.mb-0
|
||||||
| Ferner lässt sich die Erzählung von der Auswahl der Zwölf sich mit der ganzen Aussätzigenerzählung recht gut verbinden:
|
| Ferner lässt sich die Erzählung von der Auswahl der Zwölf mit der ganzen Aussätzigenerzählung recht gut verbinden:
|
||||||
ul.card-text
|
ul.card-text
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Jesus beruft seine Apostel, damit er sie aussende „zu verkünden und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben“.
|
| Jesus beruft seine Apostel, damit er sie aussende „zu verkünden und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben“.
|
||||||
|
|
@ -253,7 +261,7 @@ block content
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Hinzu kommt, als Stütze:
|
| Hinzu kommt, als Stütze:
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Die Aussätzigenerzählung bildete das Ende einer konzentrischen Gliederung, als die Berufung der ersten Jünger die Mitte bildete.
|
| Die Aussätzigenerzählung bildete das untere Ende jener konzentrischen Gliederung, als die Berufung der ersten Jünger die Mitte bildete.
|
||||||
p.card-text
|
p.card-text
|
||||||
| Als weiterer Hinweis auf die Richtigkeit der gewählten konzentrischen Gliederung kann gelten,
|
| Als weiterer Hinweis auf die Richtigkeit der gewählten konzentrischen Gliederung kann gelten,
|
||||||
| dass die Andrangserzählung mit einem Schweigegebot endet,
|
| dass die Andrangserzählung mit einem Schweigegebot endet,
|
||||||
|
|
@ -273,6 +281,211 @@ block content
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Man wird von einer erweiterten Mitte sprechen müssen/dürfen (wie sie ähnlich auch schon zuvor begegnet ist).
|
| Man wird von einer erweiterten Mitte sprechen müssen/dürfen (wie sie ähnlich auch schon zuvor begegnet ist).
|
||||||
|
|
||||||
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
|
.card-body
|
||||||
|
h5.card-title
|
||||||
|
q Jesus zog sich ... zurück
|
||||||
|
hr
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Der Rückzug Jesu erscheint als Folge des unmittelbar vorausgehenden Tötungsbeschlusses durch die Pharisäer und Anhänger des Herodes.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Gleichzeitig ist er Kontrast zur Verkündigungstätigkeit in „ganz Galiläa“ (Mk 1,39) sowie Parallele zum Rückzug nach der Heilung
|
||||||
|
| des Aussätzigen und aufgrund dessen Verkündigungstätigkeit (Mk 1,45);
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| der Rückzug Jesu steht also auch in besonderem Bezug zu den beiden gegenüberliegenden Teilen der erweiterten Mitte.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
|
.card-body
|
||||||
|
h5.card-title
|
||||||
|
q
|
||||||
|
| Jesus zog sich
|
||||||
|
i mit seinen Jüngern an den See
|
||||||
|
| zurück
|
||||||
|
hr
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Der See war Ort der Berufung der ersten Jünger (Mk 1,16-20) sowie von Verkündigung (Mk 2,13) und wieder Berufung (MK 2,14),
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| ist also – neben anderem – ein besonderer Ort für das Jüngersein;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| die Überfahrten der Jünger über den See mit ihren Schwierigkeiten und die diesbezüglichen Dialoge werden dies bestätigen.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Auch die Gleichnisrede <i>auf dem See</i> (Mk 4,1-34) mit eingeschobener Jüngerbelehrung wird dies unterstreichen.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Der Rückzug Jesu <i>mit den Jüngern</i> ist ein Motiv, das ab hier noch öfter begegnet und immer einer besonderen Unterweisung der Jünger dient,
|
||||||
|
| die zu Insidern der Lehre Jesu werden sollen, während andere „draußen“ sind (und bleiben wegen ihrer Ablehnung Jesu).
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Hierzu passt auch das Schweigegebot am Ende der Erzählung angesichts des „Bekenntnisses“ der Dämonen, das auch die Person Jesu (noch)
|
||||||
|
| mit dem Charakter des Geheimnisvollen umgibt.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Wichtig ist aber festzuhalten, dass der Rückzug Jesu allein oder mit den Jüngern meist gar nicht funktioniert
|
||||||
|
| und grundsätzlich immer nur temporär ist, nie absolut, weil das Evangelium weiter geht mit weiteren Episoden und Jesu Dasein für die Vielen.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Erst der Tod Jesu wird einen „Rückzug“ Jesu ganz eigener Art bedeuten, durch den er dann aber wirklich universell – als Auferstandener –
|
||||||
|
| da sein kann durch seine Jünger;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| dazu zieht er sich vor seinem Tod mit ihnen zurück, belehrt sie und beauftragt sie schließlich zum Stellvertreterdienst
|
||||||
|
| (→ nächste Erzählung: Berufung der Zwölf und deren perspektivische Aufgabe!).
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Für die Lehre Jesu – die bisher verschwiegen wurde, vielmehr nur indirekt für den „sehenden Leser“ erschließbar ist
|
||||||
|
| und zu der auch das „Geheimnis um die Person Jesu“ gehört –, gilt schließlich, dass sie grundsätzlich keine „Geheimlehre“ ist,
|
||||||
|
| dass sie vielmehr öffentlich verkündigt werden soll (vgl. auch Mk 4,22);
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| darin unterscheidet sich das Christentum von anderen religiösen Gruppierungen (Qumran, Mysterienkulte).
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Dennoch wird es – immer! – solche geben, die „drinnen“ sind (verstehend nachfolgen), und solche, die „draußen“ sind
|
||||||
|
| (Jesus ungläubig und ihn nicht verstehend ablehnen).
|
||||||
|
|
||||||
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
|
.card-body
|
||||||
|
h5.card-title
|
||||||
|
| Von einem Neuansatz, der über sich hinaus verweist
|
||||||
|
hr
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Bisher war das Zusammenkommen Vieler bei Jesus immer positiv und quasi Einleitung zu Verkündigung, Berufung und/oder Heilung.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Dieses Moment fehlt hier, obwohl doch gerade hier besonders viele Menschen zusammenkommen, „aus allen Landen“ könnte man sogar sagen.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Mehr noch: Der Wunsch Jesu, sich mittels eines Bootes vor dem Andrang und den Berührungen zu retten, steht in eigenwilligem Kontrast
|
||||||
|
| zum bisherigen Dasein Jesu für die Vielen einerseits und im Speziellen zur Berührung des Aussätzigen und später auch der blutflüssigen Frau
|
||||||
|
| in Mk 5,25-35 andererseits, wobei diese Berührungen – in gewissem Gegensatz zu hier – stets positiv konnotiert sind.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Auch hier können die Berührungen an sich daher nicht wirklich negativ belegt sein;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| es scheint einfach die schiere Menge zu sein,
|
||||||
|
| die hier ein Problem ist.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Die Erzählung bricht – gerade im Vergleich mit anderen – auch irgendwie ab und lässt die Menge letztlich unbefriedigt zurück.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Die nächste Erzählung geht dann auch mit einem impliziten wie radikalen Ortswechsel einher: Jesus ist nun nicht mehr am See, sondern
|
||||||
|
| steigt auf einen Berg.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Zu beachten ist aber, dass diese unmittelbar folgende Erzählung
|
||||||
|
| jene ist, in der Jesus die Zwölf bestellt, damit diese später – genau wie er –
|
||||||
|
| verkünden und Dämonen austreiben:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Jesus setzt Multiplikatoren ein!
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Die Erzählung vom Andrang der überaus Vielen scheint genau dazu die Vorbereitung zu sein,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| die Einsetzung der Multiplikatoren die Antwort auf den großen, von Jesus allein nicht zu bewältigenden Andrang.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Zu sehen ist auch, dass Jesus während der ganzen Andrangserzählung nur defensiv reagiert (Bootbereitstellung, Schweigegebot),
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| während die Berufung der Zwölf zwar im genannten Sinne auch eine Reaktion Jesu auf den Andrang ist,
|
||||||
|
| aber eine offensive, die Zukunft in den Blick nehmende.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
|
.card-body
|
||||||
|
h5.card-title
|
||||||
|
q
|
||||||
|
| Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach. Auch aus Judäa, aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan
|
||||||
|
| und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm ...
|
||||||
|
h6.card-subtitle.text-muted
|
||||||
|
| Die ganze Welt sucht das in Jesus gekommene Heil
|
||||||
|
hr
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Der Andrang übertrifft den Andrang bei Johannes dem Täufer um Längen
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| und verbindet sich mit der erweiterten Mitte der konzentrischen Gliederung:
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Die Menschen aus Galiläa sind mit dem Ziehen Jesu durch ganz Galiläa in Mk 1,39 zu verbinden – hier als „Einsammlungsbewegung“ vorgestellt;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| die Berufung der ersten Jünger <i>am See</i> zu <i>„Menschenfischern“</i> wird präsent.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Für die Menschen aus Galiläa wird explizit von „Nachfolge“ gesprochen:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| sie hat Jesus von Mk 1,39 her offenbar nicht nur im Schlepptau im Sinne des Nachlaufens, sie sind – so ist angedeutet – direkt
|
||||||
|
| in die Nachfolge im Sinne des Jüngerseins eingetreten.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Die anderen genannten Menschen und Gegenden verbinden sich mit den „Leuten von überallher“ in Mk 1,45.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Insgesamt ist festzuhalten:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Der Kreis der vielen Menschen, die zu Jesus kommen, weitet sich von deren Herkunft her:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| es sind <i>„die Vielen“</i> in einem ganz umfassenden Sinn;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| und dies ist in Beziehung zu setzen mit der Mitte der konzentrischen Gliederung:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| was in der Mitte an <i>einem</i> erzählt wird, daran wollen (sollen) die (umfassenden) <i>Vielen</i> Anteil haben.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Mit der Erwähnung von Tyrus und Sidon – also Städten, die mehrheitlich von Heiden bewohnt werden –
|
||||||
|
| als Herkunftsorte der zu Jesus strömenden Massen wird die Heiden-Thematik,
|
||||||
|
| die schon in vorherigen Erzählungen präsent gewesen ist (Apostelnamen, doppeltes Dachöffnen; Gesetzesthematik),
|
||||||
|
| explizit aufgegriffen.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Markus suggeriert damit:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
i Die ganze Welt sucht die Erlösung, das durch Jesus in die Welt gekommen ist;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| auch die Heiden gehören zu den „Vielen“ dazu, die nach Anteilhabe an der Erlösung in Christus streben.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Offenbar ist jene Heilung, die Jesus ermöglicht, – so wird implizit ausgedrückt – in niemandem anderem als Jesus zu finden.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Zu erinnern ist an dieser Stelle, dass die Heilung des „Aussätzigen“ mit der erzählerischen „Befolgung“ des jüdischen Gesetzes
|
||||||
|
| durch Jesus
|
||||||
|
span.bibelstelle Gal 4,4-5
|
||||||
|
| vergegenwärtigt:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
q.bibeltext
|
||||||
|
| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau
|
||||||
|
br
|
||||||
|
i und dem Gesetz unterstellt,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
i damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Damit ist zum einen die Befreiung vom tödlichen Fluch des Gesetzes im Kreuzestod Jesu ausgedrückt,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| zum anderen aber insgesamt das Ende des Zeitalters des jüdischen Gesetzes,
|
||||||
|
| was gesetzesfreie Heidenmission ermöglicht:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
i in Christus steht </i>allen<i> das Tor zur Gottes-Sohnschaft offen!
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| – Und es strömen die Massen herbei, auch aus dem Heidentum.
|
||||||
|
|
||||||
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
|
.card-body
|
||||||
|
h5.card-title
|
||||||
|
q ... als sie hörten, was er tat
|
||||||
|
hr
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Mit diesem Teilsatz werden die Taten Jesu bisher rekapituliert, besonders von
|
||||||
|
span.bibelstelle Mk 1,21-28
|
||||||
|
| an,
|
||||||
|
| hatte es dort nach der ersten Dämonenaustreibung doch explizit geheißen:
|
||||||
|
br
|
||||||
|
q.bibeltext
|
||||||
|
| Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Eine weitere wichtige Station im Evangelium ist die Verkündigung des ehedem Aussätzigen „bei jeder Gelegenheit“ (Mk 1,44),
|
||||||
|
| was schon in der dortigen Erzählung das Kommen der „Leute von überallher“ mit sich brachte, ohne Einschränkung auf Galiläa –
|
||||||
|
| diese Episode steht jetzt in der erweiterten Mitte der konzentrischen Gliederung.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Von den in der aktuellen Erzählung hervorgehobenen Berührungen zur Heilung her fällt natürlich bei dem, was die vielen hörten
|
||||||
|
| und was sie zum Kommen veranlassten,
|
||||||
|
| der Blick in besonderer Weise
|
||||||
|
| auf die heilende Berührung des Aussätzigen durch Jesus.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Bemerkenswert ist, dass die Verkündigung der Taten Jesu bisher durch unautorisierte Personen geschah,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| die Auswahl der Zwölf findet erst in der nächsten Erzählung statt, deren Aussendung sogar noch später.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Dahinter könnte eine gewisse Relativierung der Zwölf bzw. der explizit autorisierten Verkündiger insgesamt stehen,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| wird doch erfolgreiche Verkündigung erzählt, <i>genau bevor</i> die amtliche Beauftragung dazu in Blick kommt.
|
||||||
|
p.small
|
||||||
|
| Eine gewisse Parallele dazu findet sich in Mk 9,38-40, als die Jünger Jesus auf einen fremden Wundertäter hinweisen,
|
||||||
|
| der im Namen Jesu Dämonen austreibt, und Jesus explizit Reglementierung verbietet.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
.card-body
|
.card-body
|
||||||
h5.card-title
|
h5.card-title
|
||||||
|
|
@ -291,54 +504,128 @@ block content
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| vielmehr kommt es zu einem heilenden Austausch:
|
| vielmehr kommt es zu einem heilenden Austausch:
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| Jesus lädt die Krankheit der Menschen auf sich und gibt ihnen dafür sein Leben.
|
| Jesus lädt die Krankheit der Menschen auf sich (→ Tod am Kreuz) und gibt ihnen dafür sein Leben.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
|
||||||
.card-body
|
|
||||||
h5.card-title
|
|
||||||
q ... und aus der Gegend von Tyrus und Sidon
|
|
||||||
h6.card-subtitle.text-muted Andrang auch aus den heidnischen Gebieten
|
|
||||||
hr
|
|
||||||
ul.card-text
|
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Der Kreis der vielen Menschen, die zu Jesus kommen, weitet sich von deren Herkunft her;
|
| Dies wird auch für Heiden – in gewisser Weise, nämlich aus jüdischer Perspektive, auch „Aussätzige – gelten.
|
||||||
br
|
|
||||||
| es sind „die Vielen“ in einem ganz umfassenden Sinn:
|
|
||||||
br
|
|
||||||
| was in der Mitte an <i>einem</i> erzählt wird, daran wollen (sollen) die (umfassenden) Vielen Anteil haben.
|
|
||||||
li
|
|
||||||
| Schon in vorherigen Erzählung ist die Heiden-Thematik präsent gewesen (Apostelnamen, doppeltes Dachöffnen; Gesetzesthematik);
|
|
||||||
br
|
|
||||||
| hier nun wird mit der Herkunft von Menschen aus Tyrus und Sidon – also Städten, die mehrheitlich von Heiden bewohnt werden –
|
|
||||||
| diese Thematik explizit aufgegriffen;
|
|
||||||
br
|
|
||||||
| auch die Heiden gehören zu den „Vielen“ dazu, die an der Erlösung in Christus Anteil haben.
|
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||||
.card-body
|
.card-body
|
||||||
h5.card-title
|
h5.card-title
|
||||||
q Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
|
q Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
|
||||||
h6.card-subtitle.text-muted Vorbereitung der Wahl der Zwölf
|
h6.card-subtitle.text-muted Anspielung auf Jesu Tod zum Heil der Vielen – Vorbereitung der Wahl der Zwölf
|
||||||
hr
|
hr
|
||||||
ul.card-text
|
ul.card-text
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Während die Aussätzigenerzählung den Willen Jesu zur Heilung des Aussätzigen und sein Mitleid unterstreicht,
|
| Während die Aussätzigenerzählung den Willen Jesu zur Heilung des Aussätzigen und sein Mitleid unterstreicht,
|
||||||
| ergreift Jesus hier quasi die Flucht angesichts der unheimlichen Massen, die zu ihm kommen.
|
| ergreift Jesus hier quasi die Flucht angesichts der unheimlichen Massen, die zu ihm kommen.
|
||||||
li
|
|
||||||
| Deutlich soll wohl werden: einer allein schafft das nicht;
|
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| damit ist die Bestellung der Zwölf und ihrer perspektivischen Sendung in der nächsten Erzählung vorbereitet.
|
| Der Andrang als solcher, der Wunsch, an die durch Jesus vermittelte Heilung zu kommen, ist allerdings als legitim zu betrachten (s. o.).
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Was die Einheitsübersetzung mit „an ihn herandrängten“ übersetzt, heißt eigentlich „auf ihn stürzten“ – eine recht drastische Formulierung (Mk 3,10);
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| im Gegenzug ist das „Erdrücktwerden“ eigentlich ein „Bedrängtwerden“ (Mk 3,9);
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| der Andrang bringt Jesus also in Bedrängnis, weil man sich regelrecht auf ihn stürzt: das „Erdrücktwerden“ steht durchaus im Raum.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Es scheint dieser brachiale Andrang zu sein, der Jesus zu einem Ausweichmanöver zwingt,
|
||||||
|
| will er nicht (schon) hier sein Leben lassen.
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| Die Angst, im Dienst an den Vielen sein Leben zu lassen, muss aber auch tiefer verstanden werden;
|
| Die Angst, im Dienst an den Vielen sein Leben zu lassen, muss aber auch tiefer verstanden werden;
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| den Jesus wird ja tatsächlich – dann am Kreuz – sein Leben für die Vielen lassen;
|
| denn Jesus wird ja tatsächlich – dann am Kreuz – sein Leben für die Vielen lassen;
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| darauf soll hier sicher angespielt werden,
|
| darauf soll hier sicher angespielt werden,
|
||||||
br
|
br
|
||||||
| nur ist es dafür jetzt noch nicht der Zeitpunkt.
|
| nur ist es dafür jetzt noch nicht der Zeitpunkt – erzählerisch wird es aber angedeutet.
|
||||||
li
|
li
|
||||||
| In diesem Sinne wird es dann den Dienst der in der nächten Erzählung bestellten Zwölf
|
| Hier passt auf eigenwillige Weise auch die Szenerie „am See“,
|
||||||
| (und weiterer) nach Ostern dann auch <i>notwendig</i> brauchen.
|
| ist das Wasser doch durchaus „Ort des Todes“, wie dann auch die Überfahrten über den See zeigen;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| vgl. auch die Taufsymbolik (→ Hineinsteigen in das Wasser: Tod; Heraussteigen → (Anteil an) Auferstehung).
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Jesus steht hier quasi mit dem Rücken zum See, und es fehlt nicht mehr viel, dass man ihn im Eifer des Gefechts hineindrängt und er dabei umkommt.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Das hier bereitgestellte Boot wird Jesus erst in Mk 4 zur Gleichnisrede nutzen;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| er nutzt es, um vom See aus für die vielen Menschen da sein zu können, die alle ihn hören wollen.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Hier gibt es eine bemerkenswerte Parallele zu Tod und Auferstehung Jesu,
|
||||||
|
| denn erst dadurch wird Jesus dann in einem umfassenden Sinn für <i>alle</i> Menschen da sein können,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| erst sein Tod und seine Auferstehung eröffnen den Weg auch in die Heidenwelt, die hier bereits „anklopft“.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Zu bedenken ist hier auch: Das Boot ermöglicht ein Überleben auf dem Wasser; ohne dieses versinkt man in den Fluten und stirbt.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Vielleicht ist also das Boot auf dem See, das hier bereitgestellt und später genutzt werden wird,
|
||||||
|
| unter Berücksichtigung der Verbindung See → Wasser → Tod von tiefer Symbolik und zeigt mit seiner unmittelbaren Todesnähe an,
|
||||||
|
| dass Jesus sterben und auferstehen muss, um dann tatsächlich für alle Menschen da sein zu können.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| In diese Betrachtung passen auch andere Beobachtungen am Text:
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| In der vorausgehenden Erzählung ist der Todesbeschluss der Pharisäer und Herodesanhänger ausgesprochen.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| In der Erzählung selbst wird der Tod Jesu nicht nur durch die von Jesus erlebte Bedrängnis gegenwärtig,
|
||||||
|
| sondern auch im Schweigegebot an die Dämonen,
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| das daran erinnert, dass Jesus den Dämonen voraus ins Verderben gegangen ist,
|
||||||
|
| um diese ins Verderben zu stürzen,
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| und daran anknüpft, dass Jesus auch dem geheilten „Aussätzigen“, mit dem
|
||||||
|
| Jesus einen (für ihn tödlichen) Austausch vollzogen hat, ein Schweigegebot auferlegt hat.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Die Erzählung ist konzentrisch gegliedert um die Bootbereitstellung aufgrund der Befürchtung Jesu, erdrückt zu werden.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Wie sich die inneren Elemente um die Mitte inhaltlich entsprechen – es ist jeweils vom starken Andrang bis hin zur Bedrängnis die Rede –,
|
||||||
|
| müssen sich – den Gesetzen der Konzentrik folgend – auch die äußeren Elemente um die Mitte inhaltlich entsprechen.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Beiden – Rückzug wie Schweigegebot – wohnt ein Moment des Geheimnishaften inne, insofern beides ein Gegengeschehen
|
||||||
|
| zu einer breiten Öffentlichkeit ist.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Wie aber das Schweigegebot – wie gerade in Erinnerung gerufen – den Tod Jesu am Kreuz in der Erzählung präsent macht,
|
||||||
|
| so legt es sich auch beim Rückzug Jesu nahe, diesen mit dem Tod Jesu im Horizont zu verbinden:
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Der Rückzug Jesu kann als Reaktion auf den Todesbeschluss interpretiert werden;
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| dass er an den See (→ Wasser → Tod) geschieht, könnte die Todesbezogenheit des Rückzugs unterstreichen;
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| gleichzeitig kann – mit Blick auf die Mitte der konzentrischen Gliederung – der Rückzug in Verbindung gebracht werden mit
|
||||||
|
| dem „Aussätzig“-Gewordensein durch die heilende Berührung des „Aussätzigen“ und damit (auch) von daher den Tod Jesu im Horizont haben,
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| verstärkt noch dadurch, dass ein analoges Handeln Jesu in der erweiterten Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt wird.
|
||||||
|
| Jedenfalls ist wahrscheinlich, dass der Rückzug Jesu an den See mit dessen Tod in Verbindung zu sehen ist,
|
||||||
|
| wird der Rückzugsort doch zum Ort der von Jesus erlebten Todesbedrängnis.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Als Rahmung der Erzählung ergeben sich (also) mit Rückzug Jesu am Anfang und Schweigegebot an die Dämonen am Ende Verweise
|
||||||
|
| auf den Tod Jesu;
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| die Mitte der Erzählung stellt die Todesangst Jesu vor Augen, die ihn ein Boot – ein Überleben auf dem Wasser des Todes – für sich bereitstellen lässt.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Auch in der Mitte der konzentrischen Gliederung ist der Tod Jesu gegenwärtig im „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“,
|
||||||
|
| der auf all jene, die hier Jesus berühren, zu applizieren ist.
|
||||||
|
li.small
|
||||||
|
| Schließlich passt auch die Symbolik des Auf-den-Berg-Steigens zu Beginn der nächsten Erzählung gut dazu,
|
||||||
|
| kann man darin doch die Auferstehung Jesu angedeutet sehen; siehe dort.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Von hieraus fällt ein interessanter Blick auf die nachfolgende Bestellung der Zwölf, die später die Tätigkeit Jesu als eigene Tätigkeit übernehmen sollen:
|
||||||
|
ul.card-text
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Zum einen ist es der große Ansturm, der von Jesus allein nicht zu bewältigen ist,
|
||||||
|
| der zur Berufung der Zwölf und ihrer perspektivischen Aussendung führt.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Zum anderen ist gleichzeitig aber – vom See des Todes und vom Berg der Auferstehung her – die Zeit nach Ostern im Blick,
|
||||||
|
| in der Jesus als Auferstandener <i>durch seine Gesandten</i> in der Welt verkündigend und heilend gegenwärtig ist und bleibt.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| <i>Beides</i> liegt im Fokus des Evangelisten.
|
||||||
|
li
|
||||||
|
| Eine gewisse Analogie zum Zurückschrecken Jesu vor dem Tod aufgrund/zugunsten der Vielen in der vorliegenden Erzählung
|
||||||
|
| findet sich in der Getsemani-Erzählung, in der Jesus angesichts des nun unmittelbar vor ihm liegenden Weges ans Kreuz
|
||||||
|
| etwas zurückschreckt, sich aber doch ganz in den Willen Gottes fügt.
|
||||||
|
br
|
||||||
|
| Wie es in der Getsemani-Erzählung die sich auflösende Gegenüberstellung „mein Wille – dein Wille“ gibt,
|
||||||
|
| so wird in Mitte der aktuellen konzentrischen Gliederung der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ explizit herausgestellt.
|
||||||
|
|
||||||
|
|
||||||
Loading…
Reference in New Issue