Bearbeitung Mk/Gleichnisse
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| Da kamen Scharen von Menschen zu ihm und er lehrte sie.
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| Da kamen Scharen von Menschen zu ihm und er lehrte sie.
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b Einleitung der Gleichnisrede
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b Einleitung der Gleichnisrede
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| 1 Und wieder begann er, am Ufer des Sees zu lehren,
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| 1 Und wieder begann er, am Ufer des Sees zu lehren,
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| die Leute aber standen am Ufer.
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| die Leute aber standen am Ufer.
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| 2 Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen.
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| 2 Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen.
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b Das Gleichnis vom Sämann
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b Das Gleichnis vom Sämann
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| Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
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| Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
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| 8 Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
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| 8 Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
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| 9 Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
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| 9 Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
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b Das Geheimnis der Gottesherrschaft
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b Das Geheimnis der Gottesherrschaft
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| 10 Als er mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse.
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| 10 Als er mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse.
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| 12 denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen;
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| 12 denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen;
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| hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.
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| hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.
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b Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann
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b Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann
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| 13 Und er sagte zu ihnen:
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| 13 Und er sagte zu ihnen:
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| 18 Bei anderen fällt das Wort in die Dornen: Sie hören es zwar, 19 aber die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es und es bleibt ohne Frucht.
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| 18 Bei anderen fällt das Wort in die Dornen: Sie hören es zwar, 19 aber die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es und es bleibt ohne Frucht.
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| 20 Auf guten Boden ist das Wort bei denen gesät, die es hören und aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
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| 20 Auf guten Boden ist das Wort bei denen gesät, die es hören und aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
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b Vom rechten Hören
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b Vom rechten Hören
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| 21 Er sagte zu ihnen: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett?
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| 21 Er sagte zu ihnen: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett?
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| Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben.
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| Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben.
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| 25 Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
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| 25 Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
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b Das Gleichnis vom Wachsen der Saat
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b Das Gleichnis vom Wachsen der Saat
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| 26 Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;
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| 26 Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;
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| 32 Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige,
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| 32 Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige,
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| sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
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| sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
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p.card-text.konzentr-4.mb-0.bibeltextkonzentr.abschnitt_gleichnisrede
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b Abschlusskommentar
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b Abschlusskommentar
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| 33 Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.
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| 33 Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.
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| 34 Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.
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| 34 Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.
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h5.card-title Drinnen oder Draußen? – Wo steht ich?
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Anfragen an die Leser des Evangeliums aus der Deutung des Gleichnisses vom Sämann
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| Für Markus ist die Unterscheidung wichtig: bin ich „drinnen“ oder bin ich „draußen“?:
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| Glaube ich, dass Jesus tatsächlich von Gott gesandt ist, mit ihm das Reich Gottes
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| schon begonnen hat und seine Gleichnisse und seine Lehre etwas damit zu
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| tun haben? Dann wird sich mir – nach und nach – der tiefere Sinn der Gleichnisse
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| und der Lehre Jesu und seines Tuns insgesamt erschließen.
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| Oder lehne ich Jesus, Gott, Religion innerlich ab? Dann werde ich mit alle dem
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| nichts anfangen können; es wird mir verschlossen bleiben.
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| Die Wirklichkeit der Herrschaft Gottes ist in Jesus, in seinen Worten, seinem Wirken –
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| und dann auch in der Gemeinschaft der Glaubenden – da, aber verborgen, nicht für alle
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| ohne Zweifel sichtbar; niemand ist durch objektive und absolut eindeutige Belege gezwungen, zu glauben.
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| Mit seinen Aufrufen zum Hören ermahnt Jesus seine Hörer – und uns als die Leser des
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| Evangeliums – dazu, sich zu öffnen, tiefer zu hören und zu schauen, und die Wirklichkeit,
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| die hinter Jesus steht, zu bejahen und die Folgen daraus zu ziehen.
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h5.card-title Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann
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h6.card-subtitle.text-muted in einem geweiteten Verständnis (aus der ehem. Firmvorbereitung Rödental)
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| In 4,13-20 deutet Jesus das Gleichnis vom Sämann. Er bezieht es – was nicht verwundern kann –
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| auf seine Verkündigung vom Reich Gottes und wie sie bei den Menschen
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| „fruchtet“.
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| Er unterscheidet verschiedene Typen von Hörern und stellt damit auch uns
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| vor die Frage, zu welchem Typ wir gehören:
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b Die zu leicht Beeinflussbaren/Die Zweifler
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li Lassen sich von anderen abbringen (die das „doof“ finden etc.).
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li Geben Zweifeln zu starkes Gewicht – die andere auslösen oder die aus einem selbst kommen.
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li Können Unerwartetes nicht annehmen (siehe auch Jesus und seine Familie bzw. Jesus in seiner Heimat → Mk 6,1-6a).
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li Tun sich schwer, eingefahrene Wege zu erlassen und Neues zu wagen.
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b Die Unbeständigen
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li Zunächst Begeisterung und Freude!
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li Aber wenn es Arbeit bzw. Mühe macht – dann halt nicht.
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li Zu wenig Durchhaltevermögen.
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li Man ist nicht bereit, sich für etwas schief anschauen zu lassen oder zu akzeptieren, dass etwas Veränderungen im sozialen Umfeld mit sich bringt.
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b Die „Es gibt Wichtigeres“-Typen
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li Andere Dinge verdrängen es.
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li Es wird zugeschüttet im Alltag – man vergisst, kommt nicht dazu etc.
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| Es passt nicht zum eigenen Streben nach Reichtum, Macht etc.; es ist nach außen hin nicht prestigeträchtig –
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| dann „spar ich es mir halt“.
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b Die Fruchtbringenden
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| Erfolgreich dabei – und es zieht sogar Kreise.
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| Das Evangelium bezieht die genannten Typen natürlich auf den Glauben an Christus und sein Kreuz.
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| Jenseits davon können sie auch auf andere Bereiche übertragen und dabei noch um einen weiteren Typ ergänzt werden:
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ul.card-text
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li
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b Der „Ich bin nicht dafür gemacht“-Typ
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ul.card-text
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li Egal, wie ich mich anstrenge: es wird nichts.
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li Ich erlebe nur Frust.
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li Eigentlich will ich das nicht – es wird mir aufgezwungen.
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p.card-text
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| Diese Punkte im Hinblick auf verschiedene Tätigkeiten bzw. Dimensionen im eigenen Leben bewusst zu machen kann eine
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| echte Offenbarung und Hilfe sein.
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h5.card-title Vom rechten Hören
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p.card-text
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| Die Verse Mk 4,21-25 sind eine Verheißung und eine Ermahnung: Wer wirklich bereit ist,
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| glaubend Jesus zu hören (und ihm zu folgen), dem wird sich immer mehr und
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| immer tiefer das „Geheimnis des Reiches Gottes“ erschließen, dessen Teil er schon ge-
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| worden ist – bis hin zur ganzen Fülle, wenn das Reich Gottes für alle sichtbar und unwiderlegbar kommt
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| (am Ende dieser Zeit). Dann werden aber jene, die zwar von Jesus gehört haben,
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| aber nicht auf ihn gehört haben, leer ausgehen.
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h5.card-title Das Gleichnis von der selbstwachsenden Saat
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p.card-text
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| Dieses Gleichnis spricht zunächst von Jesu Vertrauen in Gottes Wort, das er aussät. Wie
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| der (Pflanzen-)Same alles enthält, um – in die Erde gelegt – Frucht zu bringen, so wird
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| Gottes Wort – auf die Erde gebracht – nicht ohne Wirkung bleiben.
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p.card-text
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| Dahinter steckt wohl einerseits eine Verheißung im Buch Jesaja:
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q.bibeltext
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| Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt,
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| ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen,
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| dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,
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| so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehr nicht leer zu mir zurück,
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| ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.
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span.bibelstelle Jes 55,10-11
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p.card-text
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| Andererseits drückt sich hier wohl aber auch die Erfahrung ist,
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| dass sich Menschen tatsächlich von Jesu Botschaft ansprechen lassen,
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|
| dass der „Same“ ‚einfach so‘ („automatisch“) aufgegangen ist und aufgeht.
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p.card-text
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| Der Evangelist Markus möchte das Gleichnis auch „heilsgeschichtlich“ verstanden wissen:
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| Jesus ist der, der das Reich Gottes gesät hat (durch seine Verkündigung), jetzt ist er
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| – nach seiner Auferstehung – nicht mehr auf Erden direkt präsent (Bild des „Schlafens“
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| im Gleichnis); während dieser Zeit wächst und gedeiht die Herrschaft Gottes auf Erden,
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| bis Jesus wiederkommt zum Gericht (Bild der „Ernte“).
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h5.card-title Das Gleichnis vom Senfkorn
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p.card-text
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| Um dieses Gleichnis zu verstehen, muss man wissen, dass in Israel (zumindest zur Zeit
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| Jesu) die Senfstaude tatsächlich die größte Pflanze war: sie wurde 2 – 3 Meter hoch
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| (oder gar noch größer); ganz anders als unsere europäischen Senfstauden.
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p.card-text
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| Was im Bild ausgedrückt werden soll, ist dieses:
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| Das Reich Gottes nimmt kleinen und unscheinbar mit der Verkündigung Jesu seinen
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| Anfang. Doch bei seiner Vollendung wird es eine gewaltige, unübersehbare Größe haben.
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| Auf diese Gegenüberstellung kommt es hier an: Ja, der Anfang ist klein – aber lasst
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| euch nicht täuschen! Das soll Mut machen.
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p.card-text
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| Dass es bei dieser Zielvorstellung (und dem Weg dorthin) um etwas Positives gehen
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| wird/soll, wird im Bild vom Nisten der Vögel des Himmels im Schatten dieses „Baumes“
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| ausgedrückt: Wohnung und Heimat, Geborgenheit und Sicherheit, Ruhe und Frieden
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| werden assoziiert.
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p.card-text
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| Besonders interessant ist aber, dass Jesus das Kommen des Gottesreiches überhaupt
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| mit einem (Wachstums-)Prozess vergleicht. Die allgemeine Auffassung – noch bei Johannes dem Täufer z. B. –
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| war, dass das Reich Gottes ‚mit einem großen Schlag‘ kommen würde;
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|
| in Jesu Augen hat es schon begonnen und entfaltet sich bereits! Dies Auffassung war etwas Neues,
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| typisch Jesuanisches!
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