Überarbeitung Mk/Verderben

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Peter Fischer 2021-10-01 20:08:44 +02:00
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h5.card-title
| Inhaltsangabe/Überschrift
@ -11,32 +11,32 @@ block content
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
.card.mb-3.konzentr-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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.card.mb-1.konzentr-2
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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li
| Wieder wird also letzlich das Gegenüber Gott Satan inszeniert und darin die Dämonenaustreibung verortet.
li
| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klare ethische Ausrichtung hat,
| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klar ethische Ausrichtung hat,
br
| das Gegenüber Gott Sünde in Röm 6, auf das wir in den vorhergehenden Erzählungen gestoßen sind, schon aus sich eine ethische Konnotation hat („nicht mehr Diener der Sünde“)
br
@ -181,15 +181,29 @@ block content
| (und nicht als „Diener Gottes“).
li
| „Besessensein“ meint in diesem Kontext, dass der Mensch in seinem Verhalten „gefangen“ ist:
br
| jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache; jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
| jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
br
| jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
ul.card-text
li jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache;
li jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
li jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
li jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
li
| Es braucht daher ein rettendes Ereignis, eine rettende Begegnung, die so mächtig ist, dass der Mensch aus seinem Besessensein befreit wird.
br
| Dieses Ereignis ist hier die Begegnung mit Jesus bzw. mit seiner Lehre.
li
| So kann der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ speziell in dieser Erzählung auch auf die Sendung Jesu bezogen werden,
br
| wie insgesamt diese Erzählung auf das Gekommensein Jesu einen klaren Schwerpunkt legt („Bist du gekommen ...“ als Frage des Dämon an Jesus):
br
i
| Jesu Sendung steht ganz im Dienste des Kommens Gottes zu den Menschen, das also notwendige Kehrseite das Stürzen der Dämonen und letztlich Satan selbst
| ins Verderben mit sich bringt.
br
| Dies wird in dieser Erzählung „bebildert“.
br
span.small
| Im weiteren Verlauf des Evangeliums wird deutlich werden, wie das Ausführen der Sendung Jesu auch zum ethischen Charakter
| von „Bereitet den Weg des Herrn“ passt.
li.small
| Diese Interpretation von „Besessensein mit einem unreinen Geist“ klingt fast aufgeklärt und passt auch ins 21. Jahrhundert.
br
@ -218,14 +232,17 @@ block content
| Das einzige Gegenüber im Dialog mit Jesus ist der unreine Geist (mit dem Geheilten wechselt Jesus kein Wort!).
li
| Dieser fragt Jesus auch, ob er gekommen sei, Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen womit auf die Sendung Jesu Bezug genommen wird,
| die sich mit dem Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b verbinden lässt.
| die sich (auch) mit dem Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b verbinden lässt;
br
span.small
| in der vorangehenden Erzählung, der Berufung der ersten Jünger, war jedenfalls klar Jesus der Bote Gottes nach Mal 3,1; Ex 23,20.
li
| Wissend, dass Jesus tatsächlich selber ins „Verderben“ (→ Kreuz) gegangen ist, um Sünde und Satan zu vernichten, lässt sich sagen:
br
i
| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf den unreinen Geist zu beziehen:
| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf Jesus im Hinblick auf den unreinen Geist zu beziehen:
br
| Jesus geht als göttlicher Bote dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesen und Seinesgleichen um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen,
| Jesus geht als göttlicher Bote dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesem und Seinesgleichen den Weg ins Verderben zu bahnen,
| sie also ins Verderben zu stürzen.
br
| Das ist seine göttliche Sendung.
@ -248,9 +265,10 @@ block content
hr
ul.card-text
li Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
li Bewusst hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor Jesu Lehre ist <i>anders<i/>.
li Bewusst hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor Jesu Lehre ist <i>anders</i> in Inhalt und Mächtigkeit.
li
| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
br
| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
li
| So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
@ -259,21 +277,22 @@ block content
| Gültigkeit seiner Lehre.
li Inhaltlich bleibt die Lehre Jesu unbestimmt eine Lücke!
li.small
| Aus dem bisherigen Geschehen und der konzentrischen Gliederung mag man hier einges ergänzen, nicht zu letzt „Evangelium“
| aus dem oberen Ende der konzentrischen Gliederung, oder worauf es sich ja bezieht Tod und Auferstehung Jesu.
| Aus dem bisherigen Geschehen und besonders der inhaltlich stark geladenen „fortschreitenden Konzentrik“ bis zu dieser Erzählung mag man hier einiges ergänzen.
br
| Ohne den Blick für die konzentrische Gliederung bzw. ohne das Wissen, das was im Evangelium noch kommen wird,
| Ohne diesen Blick des „sehenden Lesers“ bzw. ohne das Wissen, was im Evangelium noch kommen wird,
| bleibt die Lücke aber bestehen. Das will beachtet sein.
li.small
| Hier muss uns bewusst werden, was der „unbedarfte Leser“ bisher erzählt bekommen hat:
ul.card-text
li Er hat von einem himmlischen Sendungsbefehl gehört, der ihn an die großen Ereignisse zum Heil Israels erinnert das lässt Großes erahnen.
li Ihm wird von Johannes dem Täufer uns einer Taufe erhählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
li Ihm wird von Johannes dem Täufer und einer Taufe erzählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
li
| Er wird Zeuge der Taufe Jesu. Als einziger außer Jesus selbst wird er Zeuge phantastischer Ereignisse rund um die Taufe Jesu;
| die „Überschrift“ wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
| die „Überschrift“ des Evangeliums wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
li
| Gleich nach der Taufe wird Jesus im Versuchung geführt; über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erführt der Leser nichts;
| Gleich nach der Taufe wird Jesus in Versuchung geführt.
br
| Über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erführt der Leser aber nichts;
| er kann sich zwar manches denken, doch wird er geheimnisvoll in der Luft hängen gelassen.
li
| Jesus ruft zu Umkehr auf wie schon Johannes der Täufer und verkündet das Evangelium Gottes, das mit dem Nahegekommensein des Gottesreiches zusammenhängt.
@ -288,6 +307,10 @@ block content
br
| Dass Jesus das Wunder wirken kann, hängt für ihn wohl eher damit zusammen, dass Jesus „der Heilige Gottes“ ist;
| er weiß ja schon, dass Jesus „Sohn Gottes“ ist.
li
| Es sind also wunderbare und zugleich wundersame Dinge, die der Leser bisher erfahren hat;
br
| wie aber das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich und die „Lehre Jesu“ inhaltlich zu füllen sind das ist bisher offen!
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@ -299,43 +322,57 @@ block content
li Im allen Galiläa-Teilen des Evangeliums (und nur dort!) begegnen Schweigegebote, die Jesus in bestimmten Situationen ausspricht:
ul.card-text
li
i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen, wer er ist
i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen darum, wer er ist
br
| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu)
| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu).
li
i Im Hinblick auf Wunder, die nicht weitererzählt werden dürfen
br
| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen)
| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen).
li
| Die Aufforderung Jesu an den Dämon, zu schweigen, ist hier unmittelbar nach dessen Bekenntnis gesprochen und bezieht sich also darauf.
br
span.small Das Wunder selbst wird nicht mit einem Schweigegebot belegt das es weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
li Dem korrespondiert geheimnisvoll, dass die Lehre Jesu durch den Evangelisten verschwiegen wird.
span.small Das Wunder selbst wird nicht mit einem Schweigegebot belegt dass es weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
li Der Aufforderung zum Schweigen korrespondiert hier geheimnisvoll, dass die Lehre Jesu durch den Evangelisten verschwiegen wird.
li
| Dies legt nahe, dass beides zusammengesehen werden muss:
br
i
| Jesu hier noch verschwiegene Lehre enthält offenbar
| Aussagen, die das Wissen darum, wer er ist, notwendig ergänzen; daher wird dieses Wissen bzw. die diesbezüglichen Bekenntnisse
| Aussagen, die das Wissen darum, wer er ist, notwendig ergänzen;
br
| daher wird dieses Wissen bzw. die diesbezüglichen Bekenntnisse
| mit einem Schweigegebot versehen.
li
| Gerade angesichts dessen, dass man sich gerade als „unbedarfter Leser“ sich einiges zusammenreimen kann nicht zuletzt aus dem Stichwort „Heiliger Gottes“,
| ist dieses Schweigegobt ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild.
| Gerade angesichts dessen, dass man sich besonders als „unbedarfter Leser“ sich einiges zusammenreimen kann nicht zuletzt aus dem Stichwort „Heiliger Gottes“ ,
| ist dieses Schweigegebot ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild:
br
| Aus den Hoheitstiteln allein könnte man jedenfalls ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
i Aus den Hoheitstiteln allein die Jesus z. B. mit Kaiser Vespasian „teilt“ könnte man ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
li
| Man wird also sagen können:
br
i
| Wo Schweigegebote sich auf Jesu Person beziehen („wer er ist“, Bekenntnisse), signalisieren sie,
| dass diese Aussagen in den größeren Kontext der Lehre Jesu einzubinden sind.
br
| Dabei geht es inhaltlich um Jesu Weg ans Kreuz, durch den er zu dem geworden ist, dem die Hoheitstitel gebühren.
ul.card-text
li
| Dazu muss man sich als „sehender Leser“ bewusst manchen, dass sowohl die Aussage „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her,
| der deinen <i>Weg</i> bahnen wird“, als auch der Imperativ „Bereitet den <i>Weg</i> des Herrn!“ (→ je oberes Ende konzentrische Gliederung!)
| auf die Sendung Jesu bezogen werden kann (s. o.), auf die der Dämon mit seiner Frage anspielt:
li
| Es wird damit signalisiert, dass es bei der Lehre Jesu um seine Sendung geht, um den <i>Weg</i>, den er zur Ausführung seiner Sendung auf sich nimmt:
br
| Es geht (wie die Teile „In Galilaä/Judäa auf dem Weg“ bestätigen werden) um Jesu Weg ans Kreuz,
| allgemein den Weg ins Verderben, den Jesus dem Dämon und Seinesgleichen vorangeht,
| um diesen den Weg ins Verderben zu bahnen, und mit dem er sich
| auf einzigartige Weise in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen stellt.
li
i Durch diesen Weg ist Jesus zu dem geworden ist, dem die Hoheitstitel gebühren.
li
| Was der Dämon bekennt, ist wahr; und doch ist es wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammen hängende Lehre kennt
| Was der Dämon bekennt, ist wahr; und doch ist es wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammenhängende Lehre kennt
| für sich allein genommen verführerisch und irreführend, verzerrend unvollständig.
li
| Für den „sehenden“ Leser war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
| Für den „sehenden Leser war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
br
| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
br
@ -343,11 +380,27 @@ block content
br
span.small
| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz und ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
br
| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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h5.card-title Jesu Lehre: Das Evangelium Jesu Christi
h6.card-subtitle.text-muted Von der Kraft des Evangeliums
hr
ul.card-text
li Wie durch die obigen Ausführungen deutlich wurde, kann die „Lehre Jesu“ inhaltlich mit seinem Weg ans Kreuz gefüllt werden.
li Dieser Weg ans Kreuz ist zusammen mit der Auferstehung das „Evangelium Jesu Christi“.
li So lassen sich „Evangelium Jesu Christi“ im oberen und „Lehre Jesu“ im unteren Ende der konzentrischen Gliederung aufeinander beziehen.
li
| Dies erklärt mit Rückgriff auf
span.bibelstelle Röm 1,16
| auch die Wirkmächtigkeit der Lehre Jesu:
br
q.bibeltext
| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der glaubt
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@ -357,13 +410,15 @@ block content
ul.card-text
li Beide Erzählungen waren schon als Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung verbunden.
li
| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das in der Taufe Jesu „gegenwärtige“
| christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
| darauf bezieht sich der Glaube.
li
| Mit der Auferweckung des Gekreuzigten durch Gott verbindet sich auch die Forderung, das eigene Leben am Weg Jesu ans Kreuz auszurichten (→ Ruf zur Umkehr),
| um das künftige Sein bei Jesus zu erlangen.
li
| Mit diesen beiden Punkten ist auch die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung zu füllen.
| Diese Zusammenhänge bestätigen, dass die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung inhaltlich mit dem
| „Evangelium Gottes/Jesu Christi“ zu füllen ist und jene Erzählung dessen Auswirkungen bebildert:
br
i
| Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes legt Zeugnis ab, wie das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu seine Kraft entfaltet
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br
| so spricht auch eine Radikalität aus der Berufung der ersten Jünger, die nach der Berufung des Elischa des Schülers Elijas gestaltet ist.
li
| Johannes wies auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
| Johannes selber praktiziert eine Umkehrtaufe und weist auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
br
| die Jünger werden diese Taufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
br
| Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
| die Jünger werden diese Geisttaufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
ul.card-text
li Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
li Beide haben damit wie Jesus (Mitte!) eine Sendung, die gegen Dämonen, Satan und Sünde gerichtet ist.