Kleine Verbesserung Mk/Wer er ist

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Peter Fischer 2021-11-28 17:23:02 +01:00
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| jetzt ist in der Mitte der konzentrischen Gliederung Johannes der Täufer, der <i>Vorläufers</i> Jesu, erinnert,
| mit dem sich nicht nur eindrücklich die Askese in der Wüste verbindet, sondern auch besonders die in der Mitte erwähnte <i>„Auslieferung“,
| die auf seinen schmachvollen Tod der Erniedrigung als Opfer der Mächtigen</i> im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
| die auf sein erniedrigendes Schicksal als Opfer der Mächtigen bis hin zu seinem schmachvollen Tod</i> im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
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| Diese Beobachtungen legen nahe:
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| Johannes ist der göttliche Bote, der Jesus voraus nicht nur Entäußerung und Erniedrigung praktizierte, sondern
| auch das Schicksal des gewaltsamen, erniedrigenden Todes erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
| auch das Schicksal der Erniedrigung durch die Mächtigen bis hin zum gewaltsamen Tod erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
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i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in die Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen Tod hat („ausgeliefert“).
i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in Entäußerung und Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen, erniedrigenden Tod hat.
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| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!):
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| seit der Auferstehung von den Toten“ (→ Taufe). Daher hat er Vollmacht auch und gerade über die unreinen Geister.
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| Allerdings liegen der Tod Jesu und seine Auferstehung in der Erzählabfolge noch in der Zukunft und ist auch noch keine Leidensankündigung gesprochen,
| kann an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
| kann also an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
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| Daher setzt Markus Schweigegebote ein, die mit dem Verschweigen der Herkunft von Vollmacht und Hoheit Jesu einhergehen,
| zugleich aber zumindest für den „sehenden Leser“ die Ursache für Vollmacht und Hoheit Jesu nämlich seinen Tod am Kreuz
| zugleich aber zumindest für den „sehenden Leser“ unterstützt durch indirekte Anspielungen in den Erzählungen
| die Ursache für Vollmacht und Hoheit Jesu nämlich seinen Tod am Kreuz
| und die darin begründete Auferweckung indirekt präsent machen:
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| Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit verschwiegen wird;
| in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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| Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit verschwiegen wird;
| in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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| Insofern die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“,
| ist ein besonderer Akzent auf den Tod Jesu gelegt. Dem entspricht, dass das „Darum“ (→ Philipperhymnus) bzw. das „Deshalb“ (→ Viertes Lied vom Gottesknecht)
| Da die Schweigegebote einen Kontrapunkt zur Hoheit Jesu (→ Titel/Bekenntnisse) in den Erzählungen setzen,
| liegt ein besonderer Akzent auf „Auferstehung <i>von den Toten</i>“, also auf dem Tod Jesu.
| Dazu passt, dass die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“.
| Dem entspricht auch, dass das „Darum“ (→ Philipperhymnus) bzw. das „Deshalb“ (→ Viertes Lied vom Gottesknecht)
| der Erhöhung Jesu bzw. des Gottesknechtes gerade im auf sich genommenen Tod besteht.
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| Wie es in Mk 1,21-28 die Lehre Jesu in Vollmacht ist, die den unreinen Geist austreibt und die effektiv mit dem „Evangelium Gottes/Jesu Christi“