Verbesserung Mk/Mir Nach
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| Ist die Erzählung der Taufe Jesu als Erzählung (auch und besonders) von Tod und Auferstehung Jesu „enttarnt“, ergibt sich noch eine andere Sichtweise.
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung stehen zugleich:
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung stehen zugleich – und über das „sofort“ in Mk 1,12 engstens verbunden –:
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li die Erzählung von der Taufe Jesu mit der das Wohlgefallen Gottes äußernden „Stimme vom Himmel“;
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li die Erzählung von der Versuchung Jesu.
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| Dadurch ist diese Mitte einerseits durch das Gegenüber von Gott und Satan/Sünde ausgezeichnet,
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| der Ruf zur Nachfolge daher gleichzeitig der Ruf zur Entscheidung: für Gott oder für die Sünde;
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| was den Ruf zur Nachfolge auch zum Ruf zur Entscheidung macht: für Gott oder für die Sünde;
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| gleichzeitig kreisen beide Erzählungen um das Thema „Neue Schöpfung“ mit Jesus als „neuem Adam“.
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| Das Gegenüber Gott – Sünde und dies ausgehend von der Taufe und ihrer soteriologisch-ethischen Bedeutung („Neuheit des Lebens“),
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| Das Gegenüber Gott ↔ Sünde und dies ausgehend von der Taufe und ihrer soteriologisch-ethischen Bedeutung („Neuheit des Lebens“),
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| verbunden mit der Aufforderung zur konsequenzen Entscheidung für Gott findet sich auch in Röm 6:
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q.bibeltext
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| Wo im weiteren Verlauf „Familie Gottes“ zum Thema wird, ist auffälligerweise nie vom (menschlichen) Vater die Rede:
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| es gibt nur einen Vater, den im Himmel.
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q Tut alles ohne Murren und Bedenken ...
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span.bibelstelle Phil 2,14
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h6.card-subtitle.text-muted Die Jünger als Teil der „Insel des Lebens“ in der Wüste
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| Es fällt auf, dass die berufenen Jünger ohne Umschweife in die Nachfolge eintreten;
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| bei Petrus und Andreas wird sogar explizit ein „sogleich“ gesetzt,
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| aber auch bei den Söhnen des Zebedäus erfolgt unmittelbar auf den Ruf Jesu das Verlassen des Vaters.
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| Hier kann einem – wie schon der Versuchungserzählung, die jetzt Teil der Mitte der konzentrischen Gliederung ist –
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span.bibelstelle Phil 2,14-15
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| in den Sinn kommen:
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q.bibeltext
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i Tut alles ohne Murren und Bedenken,
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| damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel
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| mitten in einer verkehrten und verwirrten Generation,
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| unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.
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| Mit Phil 2,14 könnte man sagen: die vier treten „ohne Murren und Bedenken“ in die Nachfolge Jesu ein.
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| Dazu gibt es einen indirekten weiteren Bezug:
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| Das „Kinder Gottes“-Sein „rein und ohne Tadel“ im Zitat aus dem Philipperbrief spiegelt sich in der Tauferzählung in der Mitte
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| der konzentrischen Gliederung in der Anrede Jesu durch Gott sowie in der Wohlgefallensbekundung wieder;
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| und von dort aus im Verlassen des Vaters durch die Söhne des Zebedäus, um Kinder Gottes zu werden.
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| So werden die Jünger als zugehörig zur in Mk 1,12-13 angedeuteten „Insel des Lebens“ inmitten der Wüste der von Satan beherrschten Gottferne gekennzeichnet.
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| Als „Menschenfischer“ helfen die Jünger, Menschen auf diese „Insel des Lebens“ zu retten.
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q Sogleich
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h6.card-subtitle.text-muted Die Sendung Jesu vollzieht sich und nimmt andere in die Pflicht
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| In der Versuchungserzählung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) drückt das „sogleich“, das keinen Raum zwischen Taufe und Gang in die Wüste lässt,
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| die göttliche Sendung Jesu aus.
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| In der vorliegenden Erzählung begegnet das „sogleich“ zweimal, zwar mit unterschiedlichem Bezug, aber stets vom Gedanken der göttlichen Sendung/Berufung her verstehbar:
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| Jesus ruft Simon und Andreas – und sogleich folgen sie Jesus nach:
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| In dieser Nachfolge vollzieht sich ihre Berufung durch Gott.
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| Jesus sieht die Söhne des Zebedäus – und sogleich ruft er sie:
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| In diesem Ruf in die Nachfolge vollzieht sich ein Teil der Sendung Jesu (und später auch der Jünger im Sinne des Menschenfischerseins).
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h5.card-title Alles verlassen?
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| Auffällig ist, wie unbedingt und ohne weitere Umschweife („sogleich“!) die Berufenen in die Nachfolge eintreten:
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| Auffällig ist, wie unbedingt und ohne weitere Umschweife („sogleich“ in Mk 1,18!) die Berufenen in die Nachfolge eintreten:
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| Bon den vier erstberufenen Jüngern wird erzählt, dass sie ihren Beruf und ihre Familie hinter sich lassen, um Jesus nachzufolgen.
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| Von den vier erstberufenen Jüngern wird erzählt, dass sie ihren Beruf und ihre Familie hinter sich lassen, um Jesus nachzufolgen.
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| Als alttestamentliches Vorbild kann die Berufung des Elischa durch Elija dienen; teils klingt diese mehr als ähnlich:
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