Verbesserung Mk/Aufgerichtet
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0e8bda4a3d
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f419c71be6
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li Hier liegt – nach der Dämonenaustreibung – die erste Heilung einer „normalen“ Krankheit vor.
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li Es ist das erste Mal, dass die Jünger tätig werden: Sie stellen die Verbindung zwischen der Schwiegermutter und Jesus her, was für diese Heilung bedeutet.
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li Es ist das erste Mal, dass die Jünger tätig werden: Sie stellen die Verbindung zwischen der Kranken und Jesus her, was für diese Heilung bedeutet.
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li
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| Nach der Heilung durch Jesus beginnt die Schwiegermutter des Petrus mit dem Dienst an Jesus und seinen Jüngern;
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| ihr Heilung bedeutete für sie einen neuen Anfang.
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| ihr Heilung bedeutet für sie einen neuen Anfang.
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| Mitte
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li Die vorliegende Erzählung ist die Mitte der Gliederung „Galiläa I/A“.
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li Von daher liegt auf ihr ein ganz besonders Gewicht.
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| Zweifelsohne ist Fieber eine bekannte Krankheit, mit der jeder sofort etwas anfangen kann.
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br
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| Und traut man Jesus grundsätzlich Wunderheilungen zu, ist die Heilung eines fiebrigen Menschen durch Jesus sehr nahe im Vorstellungsbereich,
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| Und traut man Jesus grundsätzlich Wunderheilungen zu, ist die Heilung eines fiebrigen Menschen durch Jesus sicher im Vorstellungsbereich,
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| weil auch „normale Ärzte“ Fieber oft heilen können.
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li
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| Dennoch kann man Fieber hier auch im übertragenen Sinne verstehen:
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li Fieber kann tödlich sein.
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li Es bedeutet eine erhöhte Körpertemperatur bis hin zum „Glühen“.
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung liegen jene Erzählungen, die von Röm 6 her als „tot für die Sünde – für Gott leben“ verstanden werden können,
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| worauf noch mehrfach zurückzukommen zu sein.
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| worauf noch mehrfach zurückzukommen sein wird.
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| Dem Bereich der Sünde anzugehören, bedeutet, am Ende des Lebens in die Hölle geworfen zu werden, wo nach Mk 9,48
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| Dem Bereich der Sünde anzugehören bedeutet, am Ende des Lebens in die Hölle geworfen zu werden, wo nach Mk 9,48
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| „das Feuer nie erlischt“.
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li
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| Fieber kann tödlich sein.
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| Es bedeutet eine erhöhte Körpertemperatur bis hin zum „Glühen“.
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li Insofern kann die Krankheit „Fieber“ hier(!) als Bild verstanden werden: dafür, dass die Schwiegermutter des Petrus sich in den Fängen der Hölle befindet.
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| Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus von Fieber kann dann – übertragen verstanden – als Herausreißen
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| Durch die übertragene Bedeutung von Fieber und den Einbezug von Röm 6 ergibt sich ein klarer Bezug zu Jesu Auferstehung.
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| Durch die übertragene Bedeutung von Fieber und den Rückgriff auf Röm 6 (s. o.) ergibt sich ein klarer Bezug zu Jesu Auferstehung.
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i Die Erzählung bebildert, wie Jesus als Auferstandener „für Gott lebt“: Er richtet Menschen auf,
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| befreit sie also aus dem dem Verfangensein in Sünde und Tod und ermöglicht ihnen ein neues Leben im Dienst Gottes;
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| befreit sie also aus dem Verfangensein in Sünde und Tod und ermöglicht ihnen ein neues Leben im Dienst Gottes;
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| so haben sie Anteil an der Auferstehungswirklichkeit Jesu.
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
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| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
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| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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li Es sind die Jünger, die Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus aufmerksam machen und mit ihm über sie sprechen, also doch wohl um seine Zuwendung, seine Heilung bitten.
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li
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| Damit stellen sich die Jünger in den Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen;
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| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu einem kranken Menschen.
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li Auf diese Weise ergreifen die Jünger die Chance, die durch das zum Greifen nahegekommene Gottesreich gegeben ist.
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| Mitte
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li Die vorliegende Erzählung ist die Mitte der Gliederung „Galiläa I/A“.
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li Von daher liegt auf ihr ein ganz besonders Gewicht.
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q ... damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
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span.bibelstelle Phil 2,10
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| (Phil 2,10)
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| Taufe Jesu und Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung (Teil II)
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ul.card-text
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| In jener (fortschreitenden) konzentrischen Gliederung, in der die Berufung der ersten Jünger das untere Ende der bildet,
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| In jener (fortschreitenden) konzentrischen Gliederung, in der die Berufung der ersten Jünger das untere Ende der Gliederung bildet,
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| ist unter anderem die Taufe Jesu die Mitte der Gliederung.
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br
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| Bei der Betrachtung wurde der Bezug zwischen den den Vater verlassenden Söhnen des Zebedäus und den seine „Heimat“ verlassenden Jesus deutlich,
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| Bei der Betrachtung wurde der Bezug zwischen den den Vater verlassenden Söhnen des Zebedäus und dem seine „Heimat“ verlassenden Jesus deutlich,
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| wobei ein Bezug zum „Philipperhymnus“ in Phil 2,6-11 als wahrscheinlich erkannt wurde.
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li
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung dienen die Engel Jesus.
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br
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| Nach der Heilung der Schwiegermutter des Petrus dient diese Jesus (und seinen Begleitern).
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br
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| Im „Philipperhymnus“ begegnet die Aussage, dass „alle im Himmel, auf der Erde ... ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“,
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| wobei dies als ein Element des Dienstes an Jesus im Sinne von „Hochachtung“/„Ehrerbietung“ verstanden werden kann.
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li
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| Ferner ist der Kontext des „Philipperhymnus“ ein als „Christus nach!“ verstehbarer Aufruf,
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| so zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“
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| bzw. so gesinnt zu sein, „wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 1,27; 2,5).
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br
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| Dies lässt sich sowohl mit dem „Kommt her, mir nach!“ der Jüngerberufung verbinden,
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| als auch mit dem Ruf zu Umkehr angesichts der Verkündigung des „Evangelium Gottes“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung,
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| schließlich auch mit der Erzählung der Taufe (s. o.: Mit Christus für die Sünde gestorben, mit ihm für Gott leben).
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| In der nun vorliegenden konzentrischen Gliederung gibt es einige weitere Aufflälligkeiten, die an den „Philipperhymnus“ denken lassen:
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ul.card-text
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li
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung dienen die Engel Jesus.
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| Nach der Heilung der Schwiegermutter des Petrus dient diese Jesus (und seinen Begleitern).
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br
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| Im „Philipperhymnus“ begegnet die Aussage, dass „alle im Himmel, auf der Erde ... ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“,
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| wobei dies als ein Element des Dienstes an Jesus im Sinne von „Hochachtung“/„Ehrerbietung“ verstanden werden kann.
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| Ferner ist der Kontext des „Philipperhymnus“ ein als „Christus nach!“ verstehbarer Aufruf,
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| so zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“
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| bzw. so gesinnt zu sein, „wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 1,27; 2,5).
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| Dies lässt sich sowohl mit dem „Kommt her, mir nach!“ der Jüngerberufung verbinden,
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| als auch mit dem Ruf zu Umkehr angesichts der Verkündigung des „Evangelium Gottes“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung,
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| schließlich auch mit der Erzählung der Taufe (s. o.: mit Christus für die Sünde gestorben, mit ihm für Gott leben).
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li
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| Dies macht es wahrscheinlich, dass der Leser in dieser Konstellation der konzentrischen Gliederung an jenen Hymnus denken soll:
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| Dies macht es wahrscheinlich, dass der Leser in dieser Konstellation der konzentrischen Gliederung sich an jenen Hymnus erinnern soll:
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q.bibeltext
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| 6 Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
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@ -338,9 +345,9 @@ block content
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span.bibelstelle Phil 2,6-11
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| Dass Christus „gedient wird“ hat also eine „Vorgeschichte“:
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| Dass Jesus „gedient wird“ hat also eine „Vorgeschichte“:
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| er selbst ist – zuallererst! – zum Diener und Sklaven geworden und hat sein Leben hingegen für die Vielen.
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| er selbst ist – zuallererst! – zum Diener und Sklaven geworden und hat sein Leben hingegeben für die Vielen.
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| Jetzt, als „Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“ (→ „Taufe“), hat er den „Namen“, „der größer ist als alle Namen“.
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