Verbesserungen Mk/Reinigen
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| zu einem Leben als Ausgegrenzter; er gehörte zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
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| Als Aussätziger ist der Mann nicht nur von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen – nur unter Seinesgleichen konnte er sich aufhalten –
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| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
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| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit von der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
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| Dieser Erzählzug stellt aber eine Beziehung zur Austreibung des <i>unreinen</i> Geistes in der Synagoge her.
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| Dabei gilt es zu beachten, dass das Besessensein vom „unreinen Geist“ in einem ethischen Sinne gedeutet werden musste:
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| Das Besessensein vom „unreinen Geist“ in jener Erzählung wurde in einem ethischen Sinne gedeutet:
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| der Bessene ist Diener Satans, nicht Diener Gottes,
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| was sich in einem entsprechenden ethischen Verhalten ausdrückt.
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| Aussatz angesteckt hat; dennoch ist es für die Erzählung und das, was sie ausdrücken will, unbedingt notwendig, dass Jesus nun ein „Aussätziger“ ist.
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| Der bibelkundige Leser denkt dabei unweigerlich an eine Stelle im Buch Jesaja, wo vom „Gottesknecht“
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| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
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| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist:
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| „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
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| Nicht unerheblich ist, dass Jesaja die Wendung „Er hat unsere Krankheit getragen!“ in einem bildlichen,
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| die Überwindung körperlicher Leiden übersteigenden, umfassend-heilvollen Sinn versteht im Sinne einer Befreiung aus Schuld und Gottferne:
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span.bibelstelle Jes 53,2-6.8.11-12
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| Der in der Heilung des „Aussätzigen“ tragende Gedanke das „Austausches“,
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| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
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| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch dieses „Vierte Gottesknechtslied“ des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
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| Und die Beschreibung dessen, der die Krankheit des Volkes getragen hat bzw. die damit zusammenhängende Beschreibung
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| des Volkes vor der Rettung („jeder ging für sich seinen Weg“ [Jes 53,6b]), passt sehr gut zur „Krankheit“ „Aussatz“.
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| die in der (Herrschaft der) Sünde
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| gefangen sind und deren Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen daher
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| der ‚Heilung‘ bedürfen.
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| Am Kreuz tauscht Jesus mit ihnen „den Platz“:
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| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
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| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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| Am Kreuz findet einen „Austausch“ zwischen ihnen und Jesus statt:
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| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
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| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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li Im Dialog zwischen Jesus und dem Aussätzigen geht es um den Willen Jesu: „<i>Wenn du willst</i>, kannst du mich rein machen.“
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| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelden „Vielen“) herausgestellt:
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| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelnden „Vielen“) herausgestellt:
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| Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
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i Jesu Ja zu seiner Sendung, und das – angesichts des Kontextes – mit alle Konsequenzen.
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| In die Sendung durch Gott ist auch wieder das „sogleich“ einzuordnen:
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| Angesichts der bereits an Dämonen ergangenen Schweigebote ist das Schweigegebot hier aber in einen größeren Kontext einzuordnen;
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| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt.
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| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus <i>angefahren</i>, dass er schweigt.
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li
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| Während aber gegenüber den Dämonen das Wissen darum, wer Jesus ist, mit dem Schweigegebot belegt wurde,
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| Auch in der Heilung des „Aussätzigen“ wird der Tod Jesu am Kreuz gedeutet, und zwar
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| im Sinne des „Austausches“ zur Befreiung der von Satan/den Dämonen
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| Besessenen: Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
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| Besessenen:
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| Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
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i „Austausch“ (nicht „Schicksalsgemeinschaft“) – Auswirkung des Todes Jesu (nicht der Auferstehung)
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| Anders als bei den bisherigen Wundern geht es hier bei der Heilung des „Aussätzigen“
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| nicht um eine (positive) Schicksalsgemeinschaft des/der Geheilten mit Jesus
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| im Sinne einer Analogie zur Auferstehung Jesu – wie etwa bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus –,
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| die alle ohne sich auf das Wunder beziehende Schweigegebot erzählt werden,
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| die alle ohne ein sich auf das Wunder beziehendes Schweigegebot erzählt werden,
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| sondern um den „Austausch“ Jesu, der er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
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| sondern um den „Austausch“ Jesu, den er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
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li
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| Gemeinsam ist den Dämonenaustreibungen und dem „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“
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| die Verbindung des Wunders nicht mit der Auferstehung, sondern mit dem Tod Jesu am Kreuz:
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| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
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| mit dem „Aussätzigen“ tauscht er im Tod am Kreuz den Platz.
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| mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
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| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
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| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich auch künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
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| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
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| wird das Schweigegebot durch den vom „Aussatz“ Geheilten gebrochen.
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| Formal entspricht die Verkündigungstätigkeit des Geheilten dem „Austausch“ mit Jesus: von dessen Verkündigungstätigkeit
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li Jesu Gang ins Verderben den Dämonen voraus, um die Menschen von der Herrschaft der Dämonen zu befreien;
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li Jesu Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, was diesem Heilung bringt.
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| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite der gleichen Medaille – ein neues Leben.
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| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen – als Kehrseite derselben Medaille – ein neues Leben.
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li
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| Insofern das Schweigegebot hier das einzige ist, das im ganzen Evangelium gebrochen wird,
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| könnte dies ein Signal sein:
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q geht, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
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q geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis
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h6.card-subtitle.text-muted Der Tempel in Jerusalem kommt in Blick
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| Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes haben –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
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| Es ist Aufgabe der Priester – die auch die Funktion eines Arztes hatten –, die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
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| Wenn der Priester die Heilung bestätigt – die wiederhergestellte „Reinheit“ feststellt –, darf der Geheilte wieder am normalen Leben teilnehmen.
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@ -702,7 +708,7 @@ block content
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| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Platz tauscht“, befreit er ihn aus der Gottferne
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| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Austausch“ vollzieht, befreit er ihn aus der Gottferne
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| und stellt ihn neu in die geheilte Gemeinschaft mit Gott (und den anderen Menschen).
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li
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| So ist Gott (neu) im Leben dieses Menschen angekommen.
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@ -803,28 +809,29 @@ block content
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| Nicht nur durch das – auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde – Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben)
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| sind die Söhne des Zebedäus und ihr Handeln mit Jesus und seinem Handeln verbunden, sondern auch
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| sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch
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| durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“:
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| In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung.
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| Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele
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| zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst:
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| Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen,
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| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen hat.
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| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
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| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
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| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
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| sich entäußert hat.
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| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
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| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
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| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
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| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat.
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| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
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| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der – so legen es die Tagelöhner nahe – nicht zu klein gewesen sein kann.
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| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
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| sich entäußert hat.
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| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
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| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen – angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
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| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
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@ -849,7 +856,7 @@ block content
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| Jener, der eigentlich – qua Gottgleichheit – „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
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| In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes – Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft –,
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| den Platz mit einem „Aussätzigen“ tauscht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
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| mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
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| um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
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| durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
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| Auf der soteriologischen Ebene gilt:
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i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
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| – Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen.
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| Diese Reihung ist auf das zu übertragen,
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| Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
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| was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
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| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her ein „Austausch“ zu ergänzen:
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| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
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i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
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| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
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| Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht,
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| so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen:
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| Aufgerichtet zum Dienst.
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| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
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@ -968,6 +982,7 @@ block content
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| mitbedacht werden:
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| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
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@ -1025,7 +1040,7 @@ block content
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| so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf:
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| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“,
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| die der Ort seines irdischen Wirkens war und die ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin erfüllt.
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| die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin.
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li
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| Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen:
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| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
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| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung als „Menschenfischer“ ist;
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| es sei daran erinnert, dass das Reinigen der Fischernetze durch die Söhne des Zebedäus sich mit dem Reinmachen des „Aussätzigen“
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| durch einen sprachlichen Anklang verbindet.
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| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist.
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li
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| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
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| auf sich genommen hat,
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@ -1070,7 +1082,7 @@ block content
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| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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@ -1128,3 +1140,23 @@ block content
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| selber zum Diener der „Letzten“ zu werden und so selber „Letzter“, um diese „Letzten“ in
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| die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
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| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
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| Anfang des Evangeliums!
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h6.card-subtitle.text-muted Grund und Prinzip des Evangeliums
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| Das griechische Wort, das wir mit „Anfang“ übersetzen, meint nicht nur den zeitlichen Anfang,
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| sondern auch „Grund“, „Ursprung“, „Prinzip“.
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| Wenn daher hier – in einem zeitlichen Sinn – eher von einem Ende als von einem Anfang erzählt wird,
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| kann das an Anreiz sein, weiterzudenken.
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| Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus – im Tod am Kreuz – den „Austausch“ vollzieht,
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| den Grund und den Ursprung des Evangeliums,
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| zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger – gemäß Phil 2,6-11 – aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen
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| Handeln nachzuvollziehen.
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