Verbesserungen Mk/Reinigen

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Peter Fischer 2021-10-29 10:27:24 +02:00
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| zu einem Leben als Ausgegrenzter; er gehörte zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
li
| Als Aussätziger ist der Mann nicht nur von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen nur unter Seinesgleichen konnte er sich aufhalten
| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
| sondern lebt auch fern der Gemeinschaft mit Gott: als „Unreiner“ (siehe seine Heilungsbitte) ist er vom Kult und damit von der Begegnung mit Gott ausgeschlossen.
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@ -301,7 +301,8 @@ block content
li
| Dieser Erzählzug stellt aber eine Beziehung zur Austreibung des <i>unreinen</i> Geistes in der Synagoge her.
br
| Dabei gilt es zu beachten, dass das Besessensein vom „unreinen Geist“ in einem ethischen Sinne gedeutet werden musste:
| Das Besessensein vom „unreinen Geist“ in jener Erzählung wurde in einem ethischen Sinne gedeutet:
br
| der Bessene ist Diener Satans, nicht Diener Gottes,
| was sich in einem entsprechenden ethischen Verhalten ausdrückt.
li
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| Aussatz angesteckt hat; dennoch ist es für die Erzählung und das, was sie ausdrücken will, unbedingt notwendig, dass Jesus nun ein „Aussätziger“ ist.
li
| Der bibelkundige Leser denkt dabei unweigerlich an eine Stelle im Buch Jesaja, wo vom „Gottesknecht“
| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist: „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
| (Gottes besonderem Werkzeug zum Heil der Menschen) die Rede ist:
br
| „er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4).
br
| Nicht unerheblich ist, dass Jesaja die Wendung „Er hat unsere Krankheit getragen!“ in einem bildlichen,
| die Überwindung körperlicher Leiden übersteigenden, umfassend-heilvollen Sinn versteht im Sinne einer Befreiung aus Schuld und Gottferne:
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span.bibelstelle Jes 53,2-6.8.11-12
li
| Der in der Heilung des „Aussätzigen“ tragende Gedanke das „Austausches“,
| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
| der den einen belastet, um den anderen zu befreien, prägt auch dieses „Vierte Gottesknechtslied“ des Jesaja (Jes 52,13-53,12).
br
| Und die Beschreibung dessen, der die Krankheit des Volkes getragen hat bzw. die damit zusammenhängende Beschreibung
| des Volkes vor der Rettung („jeder ging für sich seinen Weg“ [Jes 53,6b]), passt sehr gut zur „Krankheit“ „Aussatz“.
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| die in der (Herrschaft der) Sünde
| gefangen sind und deren Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen daher
| der Heilung bedürfen.
br
| Am Kreuz tauscht Jesus mit ihnen „den Platz“:
br
| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
br
| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
i
br
| Am Kreuz findet einen „Austausch“ zwischen ihnen und Jesus statt:
br
| er übernimmt ihre Krankheit, sie werden geheilt;
br
| er stirbt in die Gottferne, sie werden aus der Gottferne befreit und in geheilte Gemeinschaft mit den Mitmenschen gestellt.
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@ -534,9 +538,9 @@ block content
ul.card-text
li Im Dialog zwischen Jesus und dem Aussätzigen geht es um den Willen Jesu: „<i>Wenn du willst</i>, kannst du mich rein machen.“
li
| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelden „Vielen“) herausgestellt:
| Damit wird der Wille Jesu zur Heilung des „Aussätzigen“ (bzw. der sich in ihm versammelnden „Vielen“) herausgestellt:
br
| Jesu Ja zu seiner Sendung, und das angesichts des Kontextes mit alle Konsequenzen.
i Jesu Ja zu seiner Sendung, und das angesichts des Kontextes mit alle Konsequenzen.
li
| In die Sendung durch Gott ist auch wieder das „sogleich“ einzuordnen:
br
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li
| Angesichts der bereits an Dämonen ergangenen Schweigebote ist das Schweigegebot hier aber in einen größeren Kontext einzuordnen;
br
| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus angefahren, dass er schweigt.
| auffällig auch: schon den Dämon in der Synagoge hatte Jesus <i>angefahren</i>, dass er schweigt.
li
| Während aber gegenüber den Dämonen das Wissen darum, wer Jesus ist, mit dem Schweigegebot belegt wurde,
br
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li
| Auch in der Heilung des „Aussätzigen“ wird der Tod Jesu am Kreuz gedeutet, und zwar
| im Sinne des „Austausches“ zur Befreiung der von Satan/den Dämonen
| Besessenen: Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
| Besessenen:
br
| Jesus geht in die Gottferne („Verderben“), um die Menschen daraus zu retten.
li
i „Austausch“ (nicht „Schicksalsgemeinschaft“) Auswirkung des Todes Jesu (nicht der Auferstehung)
ul.card-text
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| Anders als bei den bisherigen Wundern geht es hier bei der Heilung des „Aussätzigen“
| nicht um eine (positive) Schicksalsgemeinschaft des/der Geheilten mit Jesus
| im Sinne einer Analogie zur Auferstehung Jesu wie etwa bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus ,
| die alle ohne sich auf das Wunder beziehende Schweigegebot erzählt werden,
| die alle ohne ein sich auf das Wunder beziehendes Schweigegebot erzählt werden,
br
| sondern um den „Austausch“ Jesu, der er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
| sondern um den „Austausch“ Jesu, den er mit dem Kranken vollzieht und der anschaulich bebildert wird.
li
| Gemeinsam ist den Dämonenaustreibungen und dem „Austausch“ mit dem „Aussätzigen“
| die Verbindung des Wunders nicht mit der Auferstehung, sondern mit dem Tod Jesu am Kreuz:
br
| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
br
| mit dem „Aussätzigen“ tauscht er im Tod am Kreuz den Platz.
| mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
li
| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
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@ -625,7 +631,7 @@ block content
hr
ul.card-text
li
| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich auch künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
| Während sich die Dämonen an das Schweigegebot gehalten haben und sich künftig auch alle anderen an das Schweigegebot halten werden,
| wird das Schweigegebot durch den vom „Aussatz“ Geheilten gebrochen.
li
| Formal entspricht die Verkündigungstätigkeit des Geheilten dem „Austausch“ mit Jesus: von dessen Verkündigungstätigkeit
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li Jesu Gang ins Verderben den Dämonen voraus, um die Menschen von der Herrschaft der Dämonen zu befreien;
li Jesu Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, was diesem Heilung bringt.
li
| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen als Kehrseite der gleichen Medaille ein neues Leben.
| Den einen bringt der Tod Jesu am Kreuz den Untergang, den anderen als Kehrseite derselben Medaille ein neues Leben.
li
| Insofern das Schweigegebot hier das einzige ist, das im ganzen Evangelium gebrochen wird,
| könnte dies ein Signal sein:
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h5.card-title
q geht, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat ihnen zum Zeugnis
q geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat ihnen zum Zeugnis
h6.card-subtitle.text-muted Der Tempel in Jerusalem kommt in Blick
hr
ul.card-text
li
| Es ist Aufgabe der Priester die auch die Funktion eines Arztes haben , die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
| Es ist Aufgabe der Priester die auch die Funktion eines Arztes hatten , die Gesundung von Aussätzigen zu bestätigen.
br
| Wenn der Priester die Heilung bestätigt die wiederhergestellte „Reinheit“ feststellt , darf der Geheilte wieder am normalen Leben teilnehmen.
li
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hr
ul.card-text
li
| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Platz tauscht“, befreit er ihn aus der Gottferne
| Indem Jesus mit dem „Aussätzigen“ den „Austausch“ vollzieht, befreit er ihn aus der Gottferne
| und stellt ihn neu in die geheilte Gemeinschaft mit Gott (und den anderen Menschen).
li
| So ist Gott (neu) im Leben dieses Menschen angekommen.
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ul.card-text
li
| Nicht nur durch das auf der soteriologischen Ebene anzusiedelnde Stichwort „reinigen“ (→ Taufe; siehe oben)
| sind die Söhne des Zebedäus und ihr Handeln mit Jesus und seinem Handeln verbunden, sondern auch
| sind die Söhne des Zebedäus mit Jesus verbunden, sondern auch
| durch das Stichwort „Sohn“/„Söhne“:
br
| In der Betitelung „Söhne des Zebedäus“ spiegelt sich das „Jesus Christus, Sohn (eines) Gottes“ vom oberen Rand der konzentrischen Gliederung.
br
li
| Dabei wird mittels des in der Berufung der Söhne des Zebedäus „gegenwärtigen“ Philipperhymnus eine Parallele
| zwischen diesen und dem Gottessohn auf ethischer Ebene konstruiert, nämlich Verzicht und Dienst:
br
| Die „Söhne des Zebedäus“, die ihren Vater und ihre Stellung im väterlichen Betrieb verlassen,
| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen hat.
li
| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
br
| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der so legen es die Tagelöhner nahe nicht zu klein gewesen sein kann.
br
| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
| sich entäußert hat.
li
| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
br
| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
| sind mit dem Gottessohn parallelisiert, der seine himmlische Herrlichkeit und seine damit verbundene Stellung dort verlassen hat.
ul.card-text
li
| Der Eintritt in die Nachfolge Jesu bedeutet für sie, aus einer Welt des Habens auszubrechen:
br
| sie verlassen mit ihrem Vater auch den irdischen Besitz der Familie, der so legen es die Tagelöhner nahe nicht zu klein gewesen sein kann.
br
| Hier ist eine Analogie zum Gottessohn zu sehen, der seine himmlische Herrlichkeit verlassen,
| sich entäußert hat.
li
| Und wie der Gottessohn durch seine Entäußerung zum Diener, zum Sklaven wurde, gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
br
| so lassen sich die Jünger für die Sache Jesu in Dienst nehmen angedeutet nicht zuletzt im Gehorsam gegenüber Jesus,
| von dem sie sich ohne Umschweife in die Nachfolge rufen lassen.
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@ -849,7 +856,7 @@ block content
| Jener, der eigentlich qua Gottgleichheit „Erster“ ist, wird zum „Letzten“.
li
| In Analogie dazu erzählt die Heilung des Aussätzigen, dass Jesus, Sohn (eines) Gottes Titel des „Ersten“ in der römischen Gesellschaft ,
| den Platz mit einem „Aussätzigen“ tauscht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
| mit einem „Aussätzigen“ einen „Austausch“ vollzieht, von einem Gesunden zu einem „Kranken“ wird,
| um den Kranken gesund zu machen (→ „er hat unsere Krankheit getragen“);
br
| durch „Aussätzigsein“ aber gehört man zu den „Letzten“ der Gesellschaft.
@ -859,10 +866,11 @@ block content
| Auf der soteriologischen Ebene gilt:
br
i Der Gesunde Jesus wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
| Dies führen die Söhne des Zebedäus weiter, indem sie künftig Menschen „reinigen“ und dabei diesen „Austausch“ Jesu vergegenwärtigen.
br
| Diese Reihung ist auf das zu übertragen,
| Dazu kommt aber, dass diese Reihung auf das zu übertragen ist,
| was von den Söhnen des Zebedäus neben dem Netzreinigen (→ Ausgangspunkt für ihr späteres soteriologisches Handeln) noch erzählt wird;
| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her ein „Austausch“ zu ergänzen:
| dabei ist vom „Austausch“ Jesu her auch dort ein „Austausch“ zu ergänzen auf der ethischen Ebene:
br
i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, etwas haben.
br
@ -954,6 +962,12 @@ block content
| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
hr
ul.card-text
li
| Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht,
br
| so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen:
br
| Aufgerichtet zum Dienst.
li
| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
br
@ -968,6 +982,7 @@ block content
| mitbedacht werden:
br
| Auch sie die „unter der Erde“ „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
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@ -1025,7 +1040,7 @@ block content
| so sucht Jesus dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde auch die „Wüste“ auf:
br
| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende „Wüste der Gottferne“,
| die der Ort seines irdischen Wirkens war und die ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin erfüllt.
| die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin.
li
| Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen:
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@ -1038,10 +1053,7 @@ block content
br
| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
li
| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung als „Menschenfischer“ ist;
br
| es sei daran erinnert, dass das Reinigen der Fischernetze durch die Söhne des Zebedäus sich mit dem Reinmachen des „Aussätzigen“
| durch einen sprachlichen Anklang verbindet.
| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist.
li
| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
| auf sich genommen hat,
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| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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h5.card-title
q
@ -1128,3 +1140,23 @@ block content
| selber zum Diener der „Letzten“ zu werden und so selber „Letzter“, um diese „Letzten“ in
| die geheilte von allen trennenden und belastenden Dingen befreite Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
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h5.card-title
| Anfang des Evangeliums!
h6.card-subtitle.text-muted Grund und Prinzip des Evangeliums
hr
ul.card-text
li
| Das griechische Wort, das wir mit „Anfang“ übersetzen, meint nicht nur den zeitlichen Anfang,
| sondern auch „Grund“, „Ursprung“, „Prinzip“.
li
| Wenn daher hier in einem zeitlichen Sinn eher von einem Ende als von einem Anfang erzählt wird,
| kann das an Anreiz sein, weiterzudenken.
li
| Tatsächlich erzählt die Heilung des „Aussätzigen“, mit dem Jesus im Tod am Kreuz den „Austausch“ vollzieht,
| den Grund und den Ursprung des Evangeliums,
br
| zugleich aber auch das Prinzip des Evangeliums, das die Jünger gemäß Phil 2,6-11 aufgeruft, das Handeln Jesu im eigenen
| Handeln nachzuvollziehen.