Mk/Leben
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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| 7 Er verkündete:
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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q Anfang
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| Mit dieser kurzen Erzählung wird der <i>Anfang</i> des öffentlichen Wirkens Jesu markiert.
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| Inhaltlich geht es dabei um den <i>Anbruch</i> des Gottesreiches.
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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q ausgeliefert
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li Am Anfang der Erzählung findet sich die Notiz von der „Auslieferung“ Johannes des Täufers, des Vorläufers Jesu.
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li Damit wird auf das gewaltsame Ende des Täufers angespielt (vgl. Mk 6,17-29).
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li
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| Das „den Weg bahnen“ kann in diesem Sinne auch als „Weg vorzeichnen“ verstanden werden – geheimnisvoller Hinweis also darauf,
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| dass Johannes auch im Hinblick auf den gewaltsamen Tod durch die Mächtigen „Vorläufer Jesu“ ist.
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li Die zugrunde liegende Verb ist jedenfalls innerhalb des Neuen Testamentes „terminus technicus“ für den Tod Jesu am Kreuz (→ Mk 3,19; 1 Kor 11,23).
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li
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| Er bringt zum Ausdruck, dass Jesu Weg nicht einfach ein (dummes, zufälliges) „Schicksal“ ist, sondern dem (Heils-)Plan Gottes entspricht.
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br
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| Dieser ist das ungenannte Subjekt hinter der Passivformulierung „ausgeliefert“/„überliefert“, die nicht selten ohne Täter steht.
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li
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| Insofern es hier in gleicher Weise für Johannes den Täufer gebraucht wird, wird auch sein Wirken bis hin
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| zu seinem gewaltsamen Lebenswend als Sendung durch Gott verstanden.
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h5.card-title
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q ... ging Jesus nach Galiläa
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hr
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ul.card-text
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li Die Wirkorte von Johannes dem Täufer und Jesus haben sich grundlegend unterschieden.
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ul.card-text
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li Der eine lebte als Asket in der Wüste.
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li Der andere war eher in den Dörfern Galiläas unterwegs und lehnte das Fasten ab (→ Mk 2,18-20; vgl. auch Lk 7,34: „Fresser und Säufer“).
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li
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| Dahinter steckt sicher auch eine andere Überzeugung über das, was „jetzt“ von Gott her Gültigkeit hat.
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li
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| Der grundlegende, „alles verändernde“ Einschnitt dürfte für Jesus der Tod des Täufers gewesen sein –
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| insofern ist die Notiz in Mk 1,14a nicht nur zeitlich zu verstehen.
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li.small
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| Möglicherweise darf man so rekonstruieren:
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ul.card-text
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li Johannes der Täufer hatte das nahe Ende der Welt und das Kommen Gottes zum Gericht angekündigt.
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li Beides blieb auch nach seinem gewaltsamen Tod aus!
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li Das eröffnet zwei Denkmöglichkeiten:
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ol.card-text
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li Johannes hatte sich geirrt ...
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li Johannes hatte grundsätzlich Recht, aber Gott eröffnet eine Zeit der Gnade, die noch Umkehr ermöglicht, bevor er tatsächlich zum Gericht kommt.
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li
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| Eine Entscheidung Jesu für die zweite Denkmöglichkeit
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| würde die einladenden Predigten von Gottes Gnade und Barmherzigkeit schlüssig begründen.
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li
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| Auch für Jesus blieb das Kommen Gottes zum Gericht etwas sehr Nahes;
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br
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| aber er betonte eher den einladend-fordernden Gnadencharakter der Jetzt-Zeit und wandte sich aktiv den Sündern zu, um sie zur rettenden Umkehr zu bewegen –
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br
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| wenngleich auch bei ihm das Ende der Welt und das Kommen Gottes zum Gericht Horizont seiner Botschaft blieb.
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q Bereitet den Weg des Herrn
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q Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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| Wie schon in Mk 1,4 beim Auftreten Johannes des Täufers spiegelt sich der Ruf „Bereitet den Weg des Herrn!“ im Umkehrruf,
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| diesmal aus dem Munde Jesu.
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li
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| Ergänzt wird er hier mit dem Aufruf zum „Glauben an das Evangelium“;
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| „Glaube“ wird im weiteren Verlauf des Evangeliums eine wichtige Rolle spielen.
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h5.card-title
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q Evangelium (Gottes)
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h6.card-subtitle.text-muted Die „Taufe“ Jesu – Tod und Auferstehung Jesu – als „Mitte“ des Evangeliums.
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li Die Wendung „Evangelium Gottes“ erinnert wieder an Röm 1,1-4, von dem sich Markus für seinen Evangelienbeginn u. a. hat inspirieren lassen.
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li
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| Deutlich wird, dass das Evangelium von Gott ausgeht: <i>Gott</i> lässt diese Botschaft verkünden;
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br
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| und es ist eine <i>gute</i> Botschaft.
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li
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| Mit Mk 1,1 – „Evangelium Jesu Christi“ – entsteht eine Inklusion, die Mk 1,1-15 insgesamt einschließt.
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| Wobei „Evangelium Jesu Christi“ und „Evangelium Gottes“ sachlich identisch ist (vgl. auch wieder die Reihung in Röm 1,1-4!):
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| Jesus Christus setzt in Wort und Tat um, was Gottes Heilsplan für die Menschen ist.
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| Inhaltlich bleibt „Evangelium“ geheimnisvoll unspezifiziert.
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li
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| In dieser Gliederung bildet aber die Taufe Jesu die konzentrische Mitte,
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| die Markus ganz im Blick auf Jesu Tod und Auferstehung erzählt, ja dieses Doppelereignis gegenwärtig macht.
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li
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i
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| So legt die Konzentrik nahe, dass „Evangelium“ vor allem das christologisch-soteriologische
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| Doppelereignis von Jesu Tod und Auferstehung bezeichnet.
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br
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span.small Und nur indirekt eine Erzählung des „Lebens Jesu“. Damit steht Markus dem paulinischen Verständnis von „Evangelium“ äußerst nahe.
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q Die Zeit ist erfüllt!
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h6.card-subtitle.text-muted Vom Kairos des Evangeliums
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ul.card-text
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li Der Kairos ist die günstige, einmalige Gelegenheit, die es zu ergreifen gilt.
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li
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| Als Figur dargestellt, hat der „Kairos“ nur am Vorderkopf Haare:
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br
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| Man muss die günstige Gelegenheit erwischen,
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| ihn zu packen, es gibt ein „zu früh“ und ein „zu spät“ (wenn man dann hinten nur noch abrutscht ...).
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li
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| Es geht hier also nicht nur um eine „Zeitansage“, sondern um den Aufruf, die Chance, die sich durch das Evangelium
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| – durch Jesu Tod und Auferstehung – ergibt, zu ergreifen, bevor es dafür zu spät ist.
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p
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| Der Kommende [= Jesus] als der Stärkere, der im Kampf mit Satan [= der Starke] siegt.
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q Das Reich Gottes ist (zum Greifen) nahe!
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift das Reich Gottes, das in Tod und Auferstehung in diese Welt hereingebrochen ist!
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ul.card-text
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li
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| „basileia tou theou“ („Herrschaft Gottes“ bzw. „Reich Gottes“) ist ein für Jesus typischer Begriff.
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| Von daher hat er Eingang in die christliche Verkündigung gefunden.
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li
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| Was in der deutschen Übersetzung nicht auffällt: „Reich Gottes“ ist Subjekt des Satzes!
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| Das Reich Gottes ist also eine <i>aktive</i> Größe, analog zum Evangelium nach
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span.bibelstelle Röm 1,16
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q.bibeltext
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| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der <i>glaubt</i>
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li
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| „ist (zum Greifen) nahe“ ist hier ein Verb im Perfekt.
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ul.card-text
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li Anders als das deutsche Perfekt bezeichnet das griechische Perfekt nicht die Vergangenheit, sondern ist eine Gegenwartsform!
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li Der Akzent liegt auf der in der Gegenwart andauernden Gültigkeit der Aussage; es geht um ein Ereignis, das die Gegenwart bestimmt.
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li
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| Das Reich Gottes ist in diesem Sinne also nicht nur (punktuell) gekommen,
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br
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| es ist bleibend nahe: im Evangelium bzw. dort, wo das Evangelium als Kraft wirksam wird und Wirklichkeit verändert.
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| Das Verb bezeichnet die <i>unmittelbare</i> Nähe („zum Greifen nahe“);
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br
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| und so ist die Aussage von der Nähe der Gottesherrschaft
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| schon in sich der Aufruf, sich entsprechend zu verhalten, was hier durch den Aufruf zu Umkehr und Glaube konkretisiert wird.
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li
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| Das Reich Gottes ist also eine Größe der Gegenwart, wenn auch klein und unscheinbar – eben auf „Wachstum“ angelegt (→ Mk 4,26-32: Wachstumsgleichnisse);
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| aber ist ist klar nicht mehr nur eine Größe der Zukunft: es bricht herein in diese Welt und will sie verwandeln.
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li
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| Vom Hereinbrechen der Wirklichkeit Gottes in diese Welt erzählt Markus in der Mitte der konzentrischen Gliederung:
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i Tod und Auferstehung Jesu – die ja in der Tauferzählung bei Markus „gegenwärtig“ sind – bringen das Anbrechen der Gottesherrschaft mit sich, von dem Mk 1,14-15 spricht.
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| Darin stimmt er mit Paulus überein, der kein Interesse am „historischen Jesus“ hatte und der seine ganze christliche Theologie aus der Auferstehung des Gekreuzigten entwickelt.
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li
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| Wenn Jesus (auch) eine „präsentische Eschatologie“ im Sinne von Mk 1,14-15 vertreten haben sollte – darüber wird gestritten –,
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| war für ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit der Tod des Täufers und das Ausbleiben des Kommens Gottes dafür Anlass (s. o.).
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br
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span.small Das ist insgesamt eine komplexe, letztlich nie ganz sicher beantwortbare Frage.
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h5.card-title
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| Johannes in der Wüste – Jesus in der Wüste
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h6.card-subtitle.text-muted Dem Satan davonlaufen ...
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ul.card-text
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li
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| In der konzentrischen Gliederung stehen einerseits Botschaft und Wirken Johannes des Täufers und andererseits die Erzählung von der Versuchung Jesu gegenüber.
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li
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| <i>Beides</i> wird in der Wüste verortet.
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li
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| In <i>beiden</i> Erzählungen spielt auch der Geist Gottes eine Rolle, wie auch in der konzentrsichen Mitte:
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ul.card-text
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li Johannes kündigt die Geisttaufe des „Stärkeren“ an.
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li In der Taufe wird Jesus mit dem Geist Gottes „ausgestattet“.
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li Jesus wird vom Geist in die Wüste getrieben.
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li
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| Wie schon in der vorherigen Etappe in der fortschritenden Konzentrik begegnet das Gegenüber Jesus – die Vielen (<i>ganz</i> Judäa – <i>alle</i> Einwohner Jerusalems);
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| das Wirken des Einen für die Vielen ist zu assoziieren:
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| Jesus, der <i>Stärkere</i>, hat den Satan, den <i>Starken</i> (nach Mk 3,28) in der Versuchung besiegt – das ist hier vorauszusetzen – und hat
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| so – als der Eine <i>für</i> die Vielen – den Vielen in der Geisttaufe eine neue Wirklichkeit jenseits der Sünde ermöglicht.
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li
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| Zusammengenommen zeigt sich ein schönes Bild:
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| Nicht nur hat Jesus die Versuchung bestanden,
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br
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| auch die Vielen kehren um, wenden sich also vom Satan ab, und lassen sich taufen.
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li
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| Wie aber im Erzählzusammenhang Jesus <i>nach</i> seiner Taufe versucht wurde,
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br
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| bleibt auch der Getaufte der Versuchung ausgesetzt.
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| Es ist – wie bei Jesus – der in der Geittaufe vermittelte Geist Gottes, der auch den Christen hilft, ihre Versuchungen zu bestehen.
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h5.card-title
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| Das Evangelium vom Herrschaftsantritt
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h6.card-subtitle.text-muted Gott/Jesus vs. Vespasian
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ul.card-text
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li Markus lässt Jesus das nahegekommene, bereits angebrochene Gottesreich ausrufen und das Evangelium Gottes verkünden.
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| Der zeitliche Kontext des Markus-Evangeliums ist der Herrschaftsantritt Kaiser Vespasians in Rom –
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| eine Botschaft, die zu den „Evangelien“ aus dem Kaiserhaus gehörte.
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li
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| Damit ist ein Gegenüber hergestellt, das Markus noch an zentralen Stellen aufgreifen wird.
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li
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| Mithin ist das Gottesreich also als Gegenüber zu König- und Kaiserreichen,
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| die Herrschaft Gottes zu menschlichen Herrschaftsformen
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| in ein spannungsreiches Verhältnis bis hin zum absoluten Gegenüber gesetzt – Markus wird dies an anderer Stelle eigens thematisieren.
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