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Peter Fischer 2020-01-25 14:52:13 +01:00
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| das macht der Bezug zu 10,13-16 klar:
| Jesus sagt im Hinblick auf die Kinder: <q>Solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
| Amen, ich sage auch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie in Kind, der wird nicht hineinkommen.</q>
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| Gerade das aber ist keine Eingrenzung auf ein paar besondere Personen wie es Jakobus und Johannes für sich wollen ,
| sondern ist offen für alle; es braucht <i>nur</i> die Bereitschaft zur Jesus-Nachfolge.
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| Blickt man von der Anspielung auf die Taufe her auf die gegenüberliegende
| Formulierung 10,6-8 <q>Am Anfang der Schöpfung hat Gott sie männlich und weiblich erschaffen.
| ... und sie werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.</q>,
| ... und sie werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern <i>ein</i> Fleisch.</q>,
| kann einem Gal 3,27-28 in den Sinn kommen:
| <q>Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden
| und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid <q>einer</q> in Christus Jesus.</q>
| und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus.</q>
| Angeregt durch die Gegenüberstellung von 10,2-12 und 10,35-40 ergänzt der Paulusbriefkundige von 10,6-8 her in 10,35-40
| fast automatisch den Tauftext aus dem Galaterbrief.
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| Gerade das <q>ihr alle seid <i>einer</i> in Christus</q> in Gal 3,28 steht quer zum Ansinnen
| des Jakobus und Johannes, einmal besondere Plätze zu haben.
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| Die <q>Familie Gottes</q> soll eine integrierende sein, in der das Ansehen des Standes nicht gilt in Mk 10,13-16
| die Kinder, in Gal 3,28 die Sklaven , in der Gleichheit gilt in Mk 10,35-40 die Frage nach den besonderen Plätzen,
| in Mk 10,2-12 gleiche Regeln für Mann und Frau, in Gal 3,28 <q>nicht (mehr) männlich und weiblich</q>
| [das <q>nicht Jude noch Grieche</q> ist dem Markus auch sonst ein Anliegen] und wo es keinen Platz für
| Hartherzigkeit geben darf, die Menschen aus der Gemeinde vertreibt.
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| In 10,(2-)10-12 fällt auf, dass Markus Jesus sowohl den Fall <q>Mann entlässt Frau</q> als auch den Fall
| <q>Frau entlässt Mann</q> ansprechen lässt. Das wird allgemein daher verstanden, dass ein solcher
| Vorgang im griechisch-römischen Kulturkontext durchaus möglich war und Markus beide Fälle bedacht wissen wollte. Es könnte aber auch sein,