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feeb4827e2
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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| Indem man diesem Ruf zu Taufe und Umkehr folgt, folgt man dem Ruf „Bereitet den Weg des Herrn“;
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br
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| durch Umkehr und Taufe stellt man sich also in den Dienst des Kommens des Herrn (wird „Wegbereiter des Herrn”).
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li
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| Als „Stimme eines Rufers in der Wüste“ nach Jes 40,3 steht Johannes selbst im Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen.
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//- li
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| Johannes der Täufer ist selber „Wegbereiter des Herrn“:
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h5.card-title
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,4-8
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p.card-text
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich.
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h5.card-title Die Taufe Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,9-11
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| Du bist mein geliebter Sohn
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Kehrt um! Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung des Petrus und Andreas: <q>Auf, mir nach!</q>
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-18
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die Berufung der Söhne des Zebedäus
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,19-20
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.card.mb-3.konzentr-4
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.card.mb-1.konzentr-3
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,21-28
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p.card-text
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| ... er war lehrend sie wie ein Vollmacht Habender und nicht wie die Schriftgelehren.
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.card.mb-1.konzentr-4
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,29-31
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p.card-text
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q Jesus ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
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hr
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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br
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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br
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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br
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| und er lebte von wildem Honig.
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br
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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br
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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br
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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br
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| Der begann zu schreien:
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br
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q
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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q
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| Schweig und verlass ihn!
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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q
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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| 29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
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| 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
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br
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| Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
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| 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.
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| Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
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q Anfang
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li Hier liegt – nach der Dämonenaustreibung – die erste Heilung einer „normalen“ Krankheit vor.
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li Es ist das erste Mal, dass die Jünger tätig werden: Sie stellen die Verbindung zwischen der Schwiegermutter und Jesus her, was für diese Heilung bedeutet.
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li
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| Nach der Heilung durch Jesus beginnt die Schwiegermutter des Petrus mit dem Dienst an Jesus und seinen Jüngern;
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| ihr Heilung bedeutete für sie einen neuen Anfang.
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h5.card-title
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| Aufgerichtet aus Fieber
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h6.card-subtitle.text-muted Herausgerissen aus den Fängen der Hölle
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li
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| Zweifelsohne ist Fieber eine bekannte Krankheit, mit der jeder sofort etwas anfangen kann.
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br
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| Und traut man Jesus grundsätzlich Wunderheilungen zu, ist die Heilung eines fiebrigen Menschen durch Jesus sehr nahe im Vorstellungsbereich,
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| weil auch „normale Ärzte“ Fieber oft heilen können.
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li
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| Dennoch kann man Fieber hier auch im übertragenen Sinne verstehen:
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ul.card-text
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li Fieber kann tödlich sein.
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li Es bedeutet eine erhöhte Körpertemperatur bis hin zum „Glühen“.
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li
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung liegen jene Erzählungen, die von Röm 6 her als „tot für die Sünde – für Gott leben“ verstanden werden können,
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| worauf noch mehrfach zurückzukommen zu sein.
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li
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| Dem Bereich der Sünde anzugehören, bedeutet, am Ende des Lebens in die Hölle geworfen zu werden, wo nach Mk 9,48
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| „das Feuer nie erlischt“.
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li Insofern kann die Krankheit „Fieber“ hier(!) als Bild verstanden werden: dafür, dass die Schwiegermutter des Petrus sich in den Fängen der Hölle befindet.
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li
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| Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus von Fieber kann dann – übertragen verstanden – als Herausreißen
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| aus den Fängen der Hölle und Ermöglichung eines neuen Lebens begriffen werden.
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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h6.card-subtitle.text-muted Aufgerichtet zum Dienst
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li
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| Durch die übertragene Bedeutung von Fieber und den Einbezug von Röm 6 ergibt sich ein klarer Bezug zu Jesu Auferstehung.
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li
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i Die Erzählung bebildert, wie Jesus als Auferstandener „für Gott lebt“: Er richtet Menschen auf,
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br
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| befreit sie also aus dem dem Verfangensein in Sünde und Tod und ermöglicht ihnen ein neues Leben im Dienst Gottes;
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br
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| so haben sie Anteil an der Auferstehungswirklichkeit Jesu.
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li
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| Damit ist hier die Schwiegermutter des Petrus dazu befreit, „tot zu sein für die Sünde“ und „für Gott zu leben“ (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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li
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| Letzteres setzt sie in der Erzählung ganz plastisch um, indem sie Jesus und seinen Jünger dient.
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li
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i So vergegenwärtigt die Erzählung das Ziel der Auferstehung Jesu und das Daran-Anteilhaben der Getauften nach Röm 6:
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br
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i Aufgerichtetwerden zum Dienst für Gott, zum Dienst für die Menschen.
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li
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| Insgesamt lassen sich Jesu Geschick und das Geschick der Schwiegermutter des Petrus parallelisieren,
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| wodurch Jesus als „Bote vor der Schwiegermutter des Petrus her“ erscheint, der „ihr den Weg bahnt“:
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li
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| Wie Jesus in seiner Auferweckung dem Reich des Todes entstiegen ist,
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| so holt Jesus die Schwiegermutter des Petrus aus den Fängen der Hölle, indem er sie aufrichtet.
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li
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| Wie Jesus (als Auferstandener nach Röm 6) sein Leben für Gott lebt,
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| so dient die aufgerichtete Schwiegermutter des Petrus nun „Gott in Christus Jesus“, indem sie Jesus und den Jüngern dient.
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.card-body
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h5.card-title
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
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| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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||||
li Es sind die Jünger, die Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus aufmerksam machen und mit ihm über sie sprechen, also doch wohl um seine Zuwendung, seine Heilung bitten.
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li
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||||
| Damit stellen sich die Jünger in den Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen;
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br
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| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu einem kranken Menschen.
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||||
li Auf diese Weise ergreifen die Jünger die Chance, die durch das zum Greifen nahegekommene Gottesreich gegeben ist.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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||||
| Mitte
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hr
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ul.card-text
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||||
li Die vorliegende Erzählung ist die Mitte der Gliederung „Galiläa I/A“.
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||||
li Von daher liegt auf ihr ein ganz besonders Gewicht.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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||||
h5.card-title
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||||
q Kommt her, mir nach!
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h6.card-subtitle.text-muted Taufe Jesu und Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung (Teil I)
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hr
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ul.card-text
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li
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||||
| Mit „tot für die Sünde – leben für Gott“ als Mitte der konzentrischen Gliederung wird das „Kommt her, mir nach!“
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||||
| ganz im Sinne von Röm 6 auf das bezogen, was die Taufe inhaltlich bedeutet,
|
||||
| dass nämlich die Christen – als Getaufte auf Jesu Tod und Anteilhabende an der Auferstehung Jesu – dem Leben als Diener der Sünde gestorben sind und
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||||
| für Gott leben sollen, was sie zu einem entsprechenden Lebenswandel verpflichtet.
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||||
li
|
||||
| So in ein neues Leben im Dienste Gottes gestellt, sollen die Jünger selber als „Menschenfischer“
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||||
| Menschen für Gott und Christus gewinnen
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||||
| und sie – nicht zuletzt in der Taufe – der Macht Satans und des Todes entreißen.
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||||
li
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||||
| Dies ereignet sich auch in der Erzählung von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus:
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||||
br
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||||
| Hier wirken die Jünger und Jesus zusammen,
|
||||
| um die Schwiegermutter des Petrus im beschriebenen Sinne zu retten.
|
||||
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
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||||
h5.card-title
|
||||
q ... damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
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||||
span.bibelstelle Phil 2,10
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted
|
||||
| Taufe Jesu und Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung (Teil II)
|
||||
hr
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ul.card-text
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||||
li
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||||
| In jener (fortschreitenden) konzentrischen Gliederung, in der die Berufung der ersten Jünger das untere Ende der bildet,
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||||
| ist unter anderem die Taufe Jesu die Mitte der Gliederung.
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||||
br
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||||
| Bei der Betrachtung wurde der Bezug zwischen den den Vater verlassenden Söhnen des Zebedäus und den seine „Heimat“ verlassenden Jesus deutlich,
|
||||
| wobei ein Bezug zum „Philipperhymnus“ in Phil 2,6-11 als wahrscheinlich erkannt wurde.
|
||||
li
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||||
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung dienen die Engel Jesus.
|
||||
br
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||||
| Nach der Heilung der Schwiegermutter des Petrus dient diese Jesus (und seinen Begleitern).
|
||||
br
|
||||
| Im „Philipperhymnus“ begegnet die Aussage, dass „alle im Himmel, auf der Erde ... ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“,
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||||
| wobei dies als ein Element des Dienstes an Jesus im Sinne von „Hochachtung“/„Ehrerbietung“ verstanden werden kann.
|
||||
li
|
||||
| Ferner ist der Kontext des „Philipperhymnus“ ein als „Christus nach!“ verstehbarer Aufruf,
|
||||
| so zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“
|
||||
| bzw. so gesinnt zu sein, „wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 1,27; 2,5).
|
||||
br
|
||||
| Dies lässt sich sowohl mit dem „Kommt her, mir nach!“ der Jüngerberufung verbinden,
|
||||
| als auch mit dem Ruf zu Umkehr angesichts der Verkündigung des „Evangelium Gottes“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung,
|
||||
| schließlich auch mit der Erzählung der Taufe (s. o.: Mit Christus für die Sünde gestorben, mit ihm für Gott leben).
|
||||
li
|
||||
| Dies macht es wahrscheinlich, dass der Leser in dieser Konstellation der konzentrischen Gliederung an jenen Hymnus denken soll:
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| 6 Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
|
||||
br
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||||
| 7 sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
|
||||
br
|
||||
| Sein Leben war das eines Menschen;
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||||
br
|
||||
| 8 er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
|
||||
br
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||||
| 9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
|
||||
br
|
||||
| 10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
|
||||
br
|
||||
| 11 und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
|
||||
span.bibelstelle Phil 2,6-11
|
||||
li
|
||||
i
|
||||
| Dass Christus „gedient wird“ hat also eine „Vorgeschichte“:
|
||||
br
|
||||
| er selbst ist – zuallererst! – zum Diener und Sklaven geworden und hat sein Leben hingegen für die Vielen.
|
||||
br
|
||||
| Jetzt, als „Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“ (→ „Taufe“), hat er den „Namen“, „der größer ist als alle Namen“.
|
||||
li
|
||||
| In diesen Kontext ist besonders der Dienst der geheilten Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern einzuordnen:
|
||||
br
|
||||
| Christi erlösend-dienender Tod zieht als Analogie zur Auferstehung Jesu das Aufgerichtetwerden der Menschen nach sich;
|
||||
br
|
||||
| darauf „antwortet“ die Schwiegermutter des Petrus – ganz im Sinne von Röm 6 –, indem sie nun selber zur Dienerin wird.
|
||||
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h5.card-title
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| Jesus, der Stärkere, ist gekommen, um die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Wirken Johannes des Täufers und Dämonenaustreibung als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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li Schon das Wirken des Täufers mit seiner Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden war eine Sendung gegen die widergöttlichen Mächte wie den Dämon und Seinesgleichen.
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li Diese ins Verderben stürzen aber kann (erst) Jesus, den Johannes als den Stärkeren verkündet hat.
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li Als Gegenüber erscheinen der Heilige Geist – der Jesus zum „Heiligen Gottes“ macht – und der unreine Geist, von dem der Mann besessen war.
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li
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| Die Jesu Tod und seine Auferstehung vergegenwärtigende Geisttaufe ist dann später das Werkzeug der Jünger,
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| die unreinen Geister auszutreiben.
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//-
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BEZIEHT SICH AUF EINE GLIEDERUNG, BEI DER DIE BERUFUNG DER JÜNGER GETEILT WIRD UND DER ANFANG DES WIRKENS JESU ALLEIN IN DER MITTE STEHT
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p
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| Hier ist auch besonders das Gegenüber von Jesu Taufe und der Berufung der Söhne des Zebedäus interessant:
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//- | (hier die ganze Taufe, nicht nur der zweite Teil (<q>Auferstehung</q>) der Taufe, als jener in Mitte der Konzentrik stand)
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@ -77,7 +77,7 @@ block content
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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||||
| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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||||
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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||||
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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||||
| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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@ -91,10 +91,10 @@ block content
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br
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||||
| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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||||
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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||||
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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||||
| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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||||
| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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@ -256,6 +256,9 @@ block content
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|||
li
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||||
| So kann der Ruf zur Nachfolge in Mk 1,16-20 ganz im Sinne von Röm 6,11 verstanden werden, wobei das weitere Evangelium darlegen wird,
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||||
| was es nun heißt, „tot zu sein für die Sünde“ und „für Gott zu leben in Christus Jesus“.
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li
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||||
| Das „Mir nach!“ beinhaltet gemäß Röm 6 einerseits eine <i>„Schicksalsgemeinschaft“</i> mit Jesus (mit ihm gekreuzigt, mit ihm begraben, mit ihm Teilhaber an der Neuheit des Lebens),
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||||
| andererseits den Aufruf zur <i>„Handlungsgemeinschaft“</i> mit Jesus (mit ihm „tot für die Sünde“, mit ihm „für Gott leben“).
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li.small
|
||||
| Im Hinblick auf die Komposition des Evangeliums lässt sich somit sagen:
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br
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@ -317,17 +320,17 @@ block content
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|||
| und dabei auch ein eigener Akzent auf dem „mir nach“ ruht:
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ul.card-text
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||||
li
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||||
| Wie Jesus sollen die Jünger – von Gottes Geist gestärkt und geführt – in die Auseinandersetzung mit Satan treten zugunsten der Menschen:
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||||
| ihre eigenen Versuchungen bestehen und Menschen für Gott und Christus gewinnen.
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||||
| Wie Jesus sollen die Jünger – von Gottes Geist gestärkt und geführt – in die Wüste der von Satan beherrschten Gottferne gehen zugunsten der Menschen:
|
||||
| dabei ihre eigenen Versuchungen bestehen und Menschen für Gott und Christus gewinnen.
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||||
li
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||||
| In der Taufe sollen sie die Menschen – Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu – realsymbolisch aus der Verstrickung in Sünde und Tod lösen
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| und zu einem neuen Leben in der Nachfolge Jesu befreien – auf dass die „Neue Schöpfung“ um sich greife und der „neue Adam“ sich
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||||
| in der Menschheit auspräge.
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li
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||||
| Auf diese Weise als „Menschenfischer“ tätig, erfüllen die Jünger in der Nachfolge Jesu in besonderer Weise
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||||
| den Auftrag „Bereitet den Weg des Herrn!“ (konzentrische Gliederung oben):
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||||
| den Auftrag „Bereitet den Weg des Herrn!“ (→ konzentrische Gliederung oben):
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br
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||||
| sie stehen im Dienste des Kommens Gottes zu den Menschen.
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| sie stehen im Dienst des befreienden Kommens Gottes zu den Menschen.
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li
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| Das „mir nach“ beinhaltet in diesem Sinne Anteilhabe an der Sendung Jesu!
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li
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@ -81,7 +81,7 @@ block content
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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||||
| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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br
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||||
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
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br
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||||
| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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@ -95,10 +95,10 @@ block content
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br
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||||
| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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||||
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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||||
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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||||
| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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||||
| 17 Da sagte er zu ihnen:
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||||
| 17 Da sagte er zu ihnen:
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||||
q
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||||
| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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@ -3,7 +3,7 @@ include ../mixins
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block content
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.card.mb-3.konzentr-5
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.card.mb-1.konzentr-5
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.card-body.gliederung
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h5.card-title
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||||
| Inhaltsangabe/Überschrift
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@ -11,53 +11,342 @@ block content
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|||
| Himmlischer Sendungsbeschluss
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||||
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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.card.mb-3.konzentr-4
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.card.mb-1.konzentr-4
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,4-8
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p.card-text.mb-1
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||||
| Johannes weist auf Jesus hin, den Stärkeren
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||||
p.card-text
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||||
| Johannes ist es nicht wert, sich „zu bücken und ihm die Rimen der Sandalen zu lösen“.
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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.card.mb-3.konzentr-3
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.card.mb-1.konzentr-3
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die Taufe Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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.card.mb-3.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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.card.mb-3.konzentr-1
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.card.mb-1.konzentr-1
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.card-body.gliederung
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||||
h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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.card.mb-3.konzentr-2
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.card.mb-1.konzentr-2
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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.card.mb-3.konzentr-3
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.card.mb-1.konzentr-3
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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.card.mb-3.konzentr-4
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.card.mb-1.konzentr-4
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,29-31
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p.card-text.mb-1
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| Petrus und Andreas weisen Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus hin;
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br
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| Jesus, der Stärkere, heilt sie: Aufrichtung als Chifre für die Auferstehung (Jesu bzw. die Anteilhabe der Menschen daran)
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||||
| bzw. die <q>Taufe zur Vergebung der Sünden</q>, die <q>Geisttaufe</q>, die Johannes angekündigt hat.
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||||
p.card-text
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||||
| Jesus dient der Schwiegermutter des Petrus, die daraufhin Jesus und den Jüngern dient
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||||
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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||||
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||||
.card.mb-3.konzentr-5
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.card.mb-1.konzentr-5
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.card-body.gliederung
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür – die Dämonen wissen, wer Jesus ist
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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.slide.mb-3
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hr
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p.card-text.mb-0.konzentr-5.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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br
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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br
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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br
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
|
||||
| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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br
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||||
| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
|
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br
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||||
| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
|
||||
| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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br
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||||
| und er lebte von wildem Honig.
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br
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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br
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
|
||||
| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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||||
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
||||
| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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br
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||||
| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
|
||||
br
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||||
| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
|
||||
br
|
||||
| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
|
||||
q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
|
||||
br
|
||||
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
|
||||
br
|
||||
| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
|
||||
| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
|
||||
br
|
||||
| er verkündete das Evangelium Gottes
|
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br
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||||
| 15 und sprach:
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||||
q
|
||||
| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
|
||||
br
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||||
| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
|
||||
| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
|
||||
br
|
||||
| 17 Da sagte er zu ihnen:
|
||||
q
|
||||
| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
|
||||
br
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||||
| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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||||
br
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||||
| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
|
||||
| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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||||
| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
|
||||
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
||||
| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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||||
br
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||||
| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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br
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||||
| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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||||
br
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||||
| Der begann zu schreien:
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||||
br
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||||
q
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||||
| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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br
|
||||
| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
|
||||
br
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||||
| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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||||
| 25 Da drohte ihm Jesus:
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||||
br
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||||
q
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||||
| Schweig und verlass ihn!
|
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br
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||||
| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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br
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||||
| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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||||
br
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||||
q
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||||
| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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br
|
||||
| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
|
||||
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
|
||||
| 29 Sie verließen sogleich die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
|
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br
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||||
| 30 Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
|
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br
|
||||
| Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie
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br
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||||
| 31 und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.
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||||
br
|
||||
| Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen.
|
||||
|
||||
p.card-text.konzentr-5.bibeltextkonzentr
|
||||
| 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
|
||||
br
|
||||
| 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
|
||||
br
|
||||
| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
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||||
br
|
||||
| Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.
|
||||
|
||||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
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.card-body
|
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h5.card-title
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||||
q Anfang
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hr
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ul.card-text
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li Das erste Mal wird erzählt, dass die Massen zu Jesus kommen: „die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt“.
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||||
li Das erste Mal werden Massenheilungen erzählt.
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||||
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||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Jesus, der göttliche Bote zum Heil der Menschen
|
||||
hr
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||||
ul.card-text
|
||||
li
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||||
| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!);
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br
|
||||
| Jesus ist der göttliche Bote, der den Dämonen voraus ins Verderben geht, um sie ins Verderben zu stürzen.
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||||
li
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||||
| Die Heilung „aller möglichen Krankheiten“ erinnert an die Heilung der Schwiegermutter des Petrus (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die Mitte);
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br
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||||
| Jesus ist der göttlichen Bote, der durch seinen Tod am Kreuz den Weg ins Leben eröffnet hat: „ihm nach“ folgen die Kranken den Weg in die Gesundheit.
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||||
li
|
||||
| Da legt sich nahe, diese „Krankheiten“ – in Analogie zum Fieber der Schwiegermutter des Petrus – im übertragenen Sinne zu verstehen.
|
||||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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hr
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||||
ul.card-text
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||||
li
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||||
| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
|
||||
| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
|
||||
| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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||||
| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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||||
li
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||||
| Es wird erzählt, dass man alle Kranken und Besessenen zu Jesus brachte,
|
||||
br
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||||
| womit die Menschen in ihrem Handeln die Chance, die durch das zum Greifen nahegekommene Gottesreich gegeben ist, ergreifen;
|
||||
br
|
||||
| eine Analogie zu den Jüngern in der Erzählung von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus (Mitte Gliederung „Galiläa I/A“),
|
||||
| die Jesus auf die kranke Frau ansprechen.
|
||||
li
|
||||
| Damit stellen sich die Menschen, die die Kranken und Besessenen zu Jesus bringen, in den Dienst des heilvollen Kommens Gottes/Jesu zu den Menschen;
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||||
br
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||||
| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu den kranken und besessenen Menschen,
|
||||
br
|
||||
| diesmal nicht, indem sie Jesus zu Kranken führen, sondern indem sie Menschen zu Jesus bringen.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Evangelium Jesu Christi – Evangelium Gottes
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium entfaltet seine Kraft
|
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hr
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ul.card-text
|
||||
li Das Handeln der Menschen zeigt ihren Glauben an das Evangelium (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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||||
li
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||||
| Die Erzählung legt Zeugnis ab, wie das Evangelium seine ganze erlösende und befreiende Kraft entfaltet:
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der <i>glaubt</i>
|
||||
span.bibelstelle Röm 1,16
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf die Schweigegebote im Markus-Evangelium
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
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||||
li
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||||
| Die Schweigegebote sind eines der großen Themen rund um die Erforschung des Markus-Evangeliums.
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br
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||||
| Bahnbrechend ist das Werk von William Wrede von 1901.
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ul.card-text
|
||||
li Er erkannte, dass die Schwegegebote nicht auf den historischen Jesus zurückgehen, sondern eine „Erfindung“ des Markus sind.
|
||||
li Damit ist nicht zu fragen, was Jesus mit ihnen bezwecken wollte, sondern warum sie der Evangelist Markus einsetzt.
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||||
li
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||||
| Die Schweigegebote sind auch nicht eigentlich an das Gegenüber Jesu in den Erzählungen gerichtet,
|
||||
br
|
||||
| sondern gehören zur Kommunikation des Erzählers mit seinen Lesern: ihnen soll ein Signal gegeben werden.
|
||||
li Immer wieder gab es Wandlungen im Verständnis der Schweigegebote; sie zu verstehen, ist offenbar eine Herausforderung; und viele Erklärungsversuche „hinken“.
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||||
li Was das Verstehen der Schweigegebote besonders erschwert:
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||||
ul.card-text
|
||||
li Matthäus und Lukas übernehmen die Schweigegebote zu einem gewissen Teil, haben sie aber offenbar auch nicht verstanden.
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||||
li Nicht immer sind Schweigegebote bei Dämonenaustreibungen und Wundern gesetzt.
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||||
li
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| Die Schweigegebote haben unterschiedliche Typen:
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| manchmal geht es um die Person Jesu („Bekenntnisse“), ohne dass das Wunder selbst mit einem Schweigegebot belegt wird,
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| manchmal geht es um die Wunder selbst;
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| irritierend ist, dass Jesus auch zum Weitererzählen einer Dämonenaustreibung explizit aufrufen kann und es trotz „Bekenntnis“ des Dämon kein Schweigegebot an ihn gibt (→ Mk 5,1-20).
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| Die Einzelbetrachtung wird sich dem jeweils widmen.
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p.card-text.mb-0 Für die vorliegende Erzählung gilt:
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| In der Gliederung „Galiläa I/A“ liegt die Erzählung von der Dämonenaustreibung in der Synagoge gegenüber.
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| In beiden geht es um Dämonenaustreibung(en), in beiden findet sich ein Schweigegebot; beide Male bezieht es sich auf das Wissen um die Person Jesu.
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| Während das Schweigegebot dort – unausgesprochen – den Weg Jesu ans Kreuz gegenwärtig macht, so hier das Evangelium im Sinne von Jesu Tod und Auferstehung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung):
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| dieses christologisch-soteriologische Doppelereignis wirkt sich hier aus zum Heil der Menschen;
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| das Schweigegebot will verhindern, den „Preis“ dieses Heiles – nämlich Jesu Weg ans Kreuz – zu vergessen.
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| Jesu Vorläufer und Nachfolger in der Rettung der Menschen
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| Jesus, der Stärkere, der die Schwiegermutter des Petrus aus dem Todesverfallensein aufrichtet
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h6.card-subtitle.text-muted Das Wirken Johannes des Täufers und die Heilung der Schwiegermutter des Petrus als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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| Johannes verkündet eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden und weist die Menschen auf den nach ihm kommenden Stärkeren (= Jesus) und seine Geisttaufe hin;
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| in der Mitte der konzentrischen Gliederung ruft auch Jesus – nachdem Johannes ausgeliefert worden war – zur Umkehr auf und verkündet das nahegekommene Gottesreich,
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| als dessen Auswirkung er die Schwiegermutter des Petrus aufrichtet und so aus den Fängen der Sünde und des Todes befreit;
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| indirekt erscheint die Taufe als sakramentaler Ort dieser Aufrichtung.
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| Wie Johannes durch die Verkündigung der Umkehr(taufe) im Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen steht,
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| so stellen sich die Jünger in den Dienst des Kommens Gottes, indem sie Jesus auf die kranke Schwiegermutter des Petrus hinweisen und so die Heilung in Gang bringen.
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| Wie der Ausspruch des Johannes, dass er es nicht wert sei, sich „zu bücken und ihm [= dem Stärkeren = Jesus] die Rimen der Sandalen zu lösen“
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| die „Hoheit“ des kommenden Stärkeren verkündet,
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| so bebildet der Umstand, dass Jesus zunächst der Schwiegermutter des Petrus dient – indem er sie (durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung!) aufrichtet –
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| und sich dann(!) von ihr bedienen lässt, die Zugewandtheit dieses „Stärkeren“ zu den Menschen, erweist der Stärkere seine Hoheit in der Erniedrigung (am Kreuz!),
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| durch die der Dienst aneinander zu einer „hoheitlichen Aufgabe“ aufgewertet wird.
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| Der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzte Sohn Gottes in Macht als „Heiliger Gottes“, der die Dämonen austreibt.
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h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe Jesu und die Dämonenaustreibung als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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| Jesus ist der „Heilige Gottes“, weil er der „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt[e] Sohn Gottes in Macht“ ist (→ Röm 1,4).
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| Das erklärt auch die Vollmacht, die er hat und die die Menschen „bemerken“.
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| Die (nicht näher spezifizierte) Lehre Jesu bezieht sich auf das in der Taufe Jesu gegenwärtige christologisch-soterialogische Doppelereignis
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| von Tod und Auferstehung Jesu, das das „Evangelium Gottes“ ist, das Jesus verkündet (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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| Das Wohlgefallen, das Gott an Jesus hat, bezieht sich darauf, dass er – um den Dämon und Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen –
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| selber in das Verderben gegangen ist (Taufe in seiner „negativen Hälfte“ als „in das Wasser [= Tod] Steigen“);
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| so schenkt er den Vielen (→ Mk 1,34!) die Gesundheit.
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| Jesus nach die Versuchung bestehen
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h6.card-subtitle.text-muted Die Versuchung Jesu und die Berufung der ersten Jünger als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
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li Eine spezielle Versuchung ist – darauf wird das Evangelium noch eingehen – der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
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| Gleichzeitig ergeht mit der Bestimmung, Menschenfischer zu werden, der Auftrag, Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes zu befreien;
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| damit nimmt Jesus die Jünger in Diennst, wie ihm die Engel in der Wüste gedient haben.
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| Dazu gehört auch die Verkündigung des Evangeliums mit der Ansage des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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li Wie Jesus sollen sich die Jünger der Führung des Geistes anvertrauen und werden so auch „Wüstenzeiten“ überstehen.
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