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@ -3,7 +3,7 @@ include ../mixins
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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@ -11,59 +11,388 @@ block content
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste I: Johannes und seine Umkehrpredigt und Taufe; die Scharen kommen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-5
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste II: Johannes, der wiedergekommene Elija, der auf den Kommenden und dessen Geisttaufe hinweist
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,6-8
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| Er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich.
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h5.card-title Johannes der Täufer in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Die Taufe Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,12-13
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| Der Geist treibt Jesus in die Wüste.
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| Jesus in Auseinandersetzung mit Satan [= der Starke].
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Kehrt um! Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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.card.mb-3.konzentr-3
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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br
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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br
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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br
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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br
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p
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| <q>Als Jesus aus dem Wasser stieg ...</q> korrespondiert dem Auftrag an die Jünger,
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| Menschenfischer zu werden: die ziehen auch aus dem Wasser!
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p
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| Jakobus und Johannes werden als Söhne des Zebedäus eingeführt; sie verlassen ihren Vater.
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br
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| Sie werden – auf dem Weg der Nachfolge – zu Söhnen Gottes.
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br
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| Angespielt ist – als Hintergrundfolie – sicher auch darauf, dass Jesus seinen Vater <q>verlassen</q> hatte, um Mensch zu werden
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| und sein Leben hinzugeben: Frucht seines Todes und seiner Auferstehung ist für ihn selber, nun <q>Sohn Gottes in Macht seit der Aufestehung von den Toten</q> (→ Röm!) zu sein,
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| aber eben auch, dass Menschen zu Söhnen Gottes werden.
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h5.card-title
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Beginn einer neuen Sammlungsbewegung
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li Jesus beruft die ersten vier Jünger.
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li Im Laufe des Evangeliums werden viele dazu kommen.
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li Jesu initiiert eine neue Sammlungsbewegung, eine Erneuerungsbewegung (zunächst) innerhalb des Gottesvolkes Israel.
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li
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| In diesem Sinne sind die Stichworte „Netz“ und „Menschenfischer” (u. a.) zuverstehen:
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br
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| → Wie ein Fischernetz dazu dient, Fische zusammenzusammeln, so will Jesus – mit Hilfe seiner Jünger – Menschen zusammensammeln, mit ihm als Mitte.
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li
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| Dass Jesus eine Sammlungsbewegung losgetreten hat, kann stets neu in Erinnerung rufen:
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br
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| Christlich-jüdischer Glaube war und ist nicht nur Privatsache oder Sache einer einzelnen Familie,
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| sondern ein „Gemeinschaftsprojekt“, ein Netzwerk, das die Menschen untereinander und mit Gott/Christus verbindet,
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| gerade auch im Alltag und im (nicht nur gottesdienstlichen) gemeinsamen Feiern.
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li
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| Indem Markus hier hervorhebt, dass Jesus Brüder beruft, lässt er schon etwas vom „geschwisterlichen Geist“, der im (neuen) Gottesvolk herrschen soll, erahnen.
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li
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| Dass es immer zwei sind korrespondiert damit, dass Jesus seine Jünger später „zu zweit“ aussenden wird; dies entspricht auch dem jüdischen Zeugnisrecht,
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| wonach es für eine gültige Aussage immer zwei Personen braucht.
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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br
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q Bereitet den Weg des Herrn
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| →
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q Kommt her, mir nach!
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| Der Berufungs-Ruf „Kommt her, mir nach!“ greift unzweifelt die Ankündigung des vorausgehenden göttlichen Boten auf.
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br
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| → Jesus ist <i>der</i> göttliche Bote schlechthin, die die Existenz der ihm Nachfolgenden bestimmt, indem er ihnen „den Weg bahnen“ wird.
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li
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| Auch spiegelt sich der Imperativ „Kommt her, mir nach!“ im Imperativ „Bereitet den Weg des Herrn“.
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br
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| → Wer in die Nachfolge Jesu eintritt, bereitet den Weg des Herrn, stellt sich also in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen.
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li
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| Schon hier ist klar, dass „Nachfolge“ mehr ist, als ein Jesus „Nachlaufen“ oder das physiche „Bei Jesus sein”.
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li
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| Nachfolge meint letztlich:
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br
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i
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| Den Weg, den Jesus vorausgegangen ist, im eigenen Leben nachgehen.
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br
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| Also: so leben, wie Jesus selbst gelebt hat, in seinen Fußspuren wandeln.
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h5.card-title Blick in die Zukunft
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li
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| Die berufenen Jünger stehen am Anfang ihres Weges mit Jesus;
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| gleiches gilt für den „unbedarften“ Leser.
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li
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| Für sie ist vor allem der Blick in die Zukunft bedeutsam:
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| sie werden bei Jesus „in die Schule gehen“ und lernen, was „Nachfolge“ heißt und heißen muss.
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h5.card-title Blick nach hinten
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li
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| Ist die Erzählung der Taufe Jesu als Erzählung (auch und besonders) von Tod und Auferstehung Jesu „enttarnt“ ergibt sich noch eine andere Sichtweise.
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li
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| Dadurch, dass die Taufe Jesu mit der das Wohlgefallen Gottes äußernden „Stimme vom Himmel“ zusammen mit der Erzählung von der Versuchung Jesu
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| die konzentrische Mitte der Gliederung bildet, ist diese durch das Gegenüber von Gott und Satan/Sünde ausgezeichnet.
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li
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| Das Gegenüber Gott – Sünde und dies ausgehend von der Taufe und ihrer soteriologisch-ethische Bedeutung findet sich auch im Röm 6:
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br
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q.bibeltext
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getaufen wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
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br
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| 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters
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| von den Toten auferweckt wurde, in der Neuheit des Lebens wandeln.
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br
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| 5 Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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br
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| 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde,
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| sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sein.
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br
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| 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
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br
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| 8 Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
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br
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| 9 Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
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br
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i 10 Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
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br
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i 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
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br
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| 12 Daher soll die Sünde nicht mehr in eurem sterblihcen Leib herrschen, sodass ihr seinen Begierden gehorcht.
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br
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| 13 Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung
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| als Menschen, die aus Toten zu Lebenden geworden sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes!
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span.bibelstelle Röm 6,3-13
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li
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| Nun muss auffallen, dass der Erzählzusammenhang Mk 1,9-20 genau dem Schema Röm 6,9-11 entspricht:
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ul.card-text
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li Die Taufe – ganz im Sinne von Röm 6,3-5 – „vergegenwärtigt“ den Tod und die Auferstehung Jesu (→ Röm 6,9.10a).
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li Die Versuchung entspricht der Aussage, dass Jesus „ein für alle Mal gestorben [ist] für die Sünde“ (→ Röm 6,10b).
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li Das Auftreten Jesu in Galiläa und seine Verkündigung des Evangeliums „bebildert“, dass er „sein Leben [...] lebt für Gott“ (→ Röm 6,10c).
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li
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| Die folgende Jüngerberufung mit „Kommt her, mir nach!“ schließt sich daran absolut konsequent an, im Sinne des
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br
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q So begreift <i>auch ihr</i> euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus
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| (→ Röm 6,11).
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li
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| So kann der Ruf zur Nachfolge in Mk 1,16-20 ganz im Sinne von Röm 6,11 verstanden werden, wobei das weitere Evangelium darlegen wird,
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||||
| was es nun heißt, „tot zu sein für die Sünde“ und „für Gott zu leben in Christus Jesus“.
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li.small
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| Im Hinblick auf die Komposition des Evangeliums lässt sich somit sagen:
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br
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| In Mk 1,1-11 folgt Markus Röm 1,1-4, wobei die Taufe das „dem Geist der Heiligkeit eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit
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| der Auferstehung von den Toten“ bebildet; gleichzeitig ist die Tauferzählung der Anlass, nach Röm 6 zu springen
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| und von dort aus in die Nachfolge Jesu zu rufen, dessen neue Existenz als Auferstandener eine Analogie im Leben der Christen haben muss.
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.card-body
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h5.card-title
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q Wasser
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| –
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q Wüste
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| –
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q Geist
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h6.card-subtitle.text-muted Von der unheilvollen Gemeinsamkeit scheinbarer Gegensätze
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hr
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ul
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li In der konzentrischen Mitte stehen „Wasser“ (Jordan) und „Wüste“ nebeneinander.
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li Wasser wird oft mit „Leben“ assoziiert, Wüste dagegen mit „Tod“.
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li Wie schon an anderer Stelle erwähnt, kann aber auch das Wasser mit Untergang und Tod assoziiert werden, wie es Markus in seinem Evangelium auch immer wieder tut.
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li
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i
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| Gerade im Hinblick auf die Taufe – Hinabsteigen, Untertauchen – symbolisiert das Wasser nicht eigentlich ein „Abwaschen“ von Sünden,
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| sondern ein Sterben gegenüber dem alten Leben und ein „Neugeschaffenwerden“ zu einem neuen Leben, das nicht mehr von der Sünde beherrscht ist.
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li
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| In diesem Sinne ist die Taufe ein echter Durchgangsritus: durch den Tod hindurch zu einem neuen Leben.
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li
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| Bestimmend ist für die neue Existenz ist der Geist Gottes, der in den beiden Erzählungen der konzentrischen Mitte begegnet:
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br
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| aus ihm lebt der Christ, lässt sich von ihm führen; und er hilft auch, Versuchung zu bestehen.
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.card-body
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h5.card-title
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q Menschenfischer
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h6.card-subtitle.text-muted Nepper, Schlepper, Bauernfänger? – Durchgang zu einem neuen Leben im Dienste Gottes!
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hr
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ul.card-text
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li
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| Der Begriff <q>Menschenfischer</q> hat in der damaligen Zeit einen negativen Klang,
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| vergleichbar unserem <q>Nepper, Schlepper, Bauernfänger</q>;
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br
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| das kommt ja wohl auch davon, dass das im Fischernetz Gefangene zu Tod und Verzehr bestimmt ist ...
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li.small
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| Es ist wohl diesem Hintergrund geschuldet, dass der Evangelist Lukas den Begriff „Menschenfischer“
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| durch „Menschen (lebendig) fangen“ (= „beleben“, „wiederbeleben“) ersetzt.
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li
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| Indem die Erzählung von der Taufe eine der beiden Erzählungen der konzentrischen Mitte ist, verdeutlicht Markus, wie er „Menschenfischer“ hier besonders verstanden wissen will:
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br
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| Als Spendung des Sakramentes der Taufe!
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li
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| Dieses ist das Sakrament der Christwerdung, das in die Gemeinschaft der Christen hineinstellt; gleichsam das Netz, das alle Christen zusammenhält.
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li
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| Gleichzeitig wird deutlich, dass der negative Beiklang des Wortes „Menschenfischer“ kein „Unfall“ ist, keine „verbesserungswürdige Wortwahl“;
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| vielmehr beinhaltet „Menschenfischer“ – ganz im Sinne von Röm 6 –
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| das realsymbolische Sterben des Täuflings in der Taufe und das „aus dem Wasser steigen“ zu einer neuen Existenz, die Jesus zum Maßstab nimmt.
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li
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||||
| Indem Jesus die Jünger zu Menschenfischern machen will, nimmt er sie für sich und das Evangelium in Dienst;
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br
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| in ihnen spiegeln sich die Engel der Versuchungserzählung in der Mitte der konzentrischen Gliederung wider, die Jesus dienen.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q Söhne
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h6.card-subtitle.text-muted Eintreten in die Sohnschaft gegenüber Gott
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hr
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ul.card-text
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li In der Tauferzählung wird Jesus als Sohn Gottes angesprochen, und in der Versuchung erweist sich Jesus auch als Sohn Gottes (vgl. Mk 15,39!).
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li
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| In der ganzen christlichen Theologie ist mit der Taufe der Gedanke verbunden, dadurch selbst „Sohn Gottes“ zu werden.
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br
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span.small Wobei „Sohn“ hier als christologisch-soteriologischer Begriff zu vestehen ist und die „Töchter“ einschließt.
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li
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| Darauf spielen sicher auch die Stichworte „Sohn“ und „Vater“ im Hinblick auf die Brüder Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, an.
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br
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| → Indem sie ihren menschlichen Vater verlassen und in die Nachfolge Jesu eintreten werden sie zu Söhnen Gottes.
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li
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| Diese Notiz hat auch eine besondere inhaltliche Tiefe:
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ul.card-text
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li Es wird erwähnt, dass Zebedäus auch Tagelöhner hat.
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li Dies weist auf einen gewissen Wohlstand der Familie hin, den die beiden Söhne erben würden, wenn sie bei ihrem Vater bleiben würden.
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||||
li Indem sie Jesus nachfolgen, lassen sie dieses Erbe zurück.
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li
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||||
| Es fällt zwar nur besonders durch die konzentrische Gliederung auf, aber das Evangelium insgesamt lässt keinen Zweifel,
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||||
| dass dies für Markus ein sehr wichtiger Gedanke ist:
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br
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||||
i Jakobus und Johannes brechen durch ihre Jesus-Nachfolge aus einer Gesellschaft des Habens aus
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br
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| (auch wenn es immer wieder Rückfälle gibt, vgl. Mk 10,35-40).
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li
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||||
| Gerade darin folgen sie Jesus nach, wenn man vom „Philipperhymnus“ (Phil 2,6-11) her denkt,
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| der besingt, wie Christus seine himmlische Herrlichkeit – seinen Vater – verlassen hat, um Mensch und Diener zu werden,
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||||
| und der von Paulus überliefert wird, um den Christen zu veranschaulichen, wie auch sie gesinnt sein sollen (→ Nachfolge!).
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li
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||||
| Der „Wechsel“ des Vaters (Mensch → Gott) verdeutlicht noch ein Zweites:
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br
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i
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||||
| es geht auch um ein Ausbrechen aus der patriarchalischen (oder – je nach kulturellem Kontext – matriarchalischen) Prägung
|
||||
| menschlicher Gesellschaft, um ein Ausbrechen aus menschlichen Herrschaftsstrukturen.
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||||
br
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||||
span.small Siehe auch oben: „geschwisterlicher Geist“.
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hr
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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||||
h5.card-title Alles verlassen?
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||||
h6.card-subtitle.text-muted Fragen zur Radikalität der Jesus-Nachfolge
|
||||
hr
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||||
ul.card-text
|
||||
li Auffällig ist, wie unbedingt und ohne weitere Umschweife („sogleich“!) die Berufenen in die Nachfolge eintreten.
|
||||
li Auch wird von den vier erstberufenen Jüngern erzählt, dass sie ihren Beruf und ihre Familie hinter sich lassen, um Jesus nachzufolgen.
|
||||
li
|
||||
| Als alttestamentliches Vorbild kann die Berufung des Elischa durch Elija dienen; teils klingt dies sehr ähnlich:
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||||
br
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||||
q.bibeltext
|
||||
| ... Elija ... traf ... Elischa, den Sohn Schafats.
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||||
br
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| Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften.
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br
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| Im Vorbeigehen warf Elija seinen Mantel über ihn. Sogleich verließ Elischa die Rinder, eilte Elija nach ...
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span.bibelstelle 1 Kön 19,19-20
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ul.card-text
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li Wie die Erstberufenen gearde ihre Netze auswarfen, ist Elischa gerade beim Pflügen.
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li Wie Jakobus und Johannes über ihren Vater identifiert werden, so auch Elischa.
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li Hier wie dort ist das „sogleich“ hervorstechend.
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li Hier wie dort ist ein gewisses Vermögen der Familien vorauszusetzen: Zebedäus hat Tagelöhner, die Familie des Elischa hat nicht nur eines, sondern zwölf Gespanne.
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li Wie die Jünger Jesus nachgehen sollen, läuft Elischa Elija nach.
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li Während Elischa noch in einer größeren Aktion sich von seinen Eltern verabschiedet, ist dies bei Jakobus und Johannes klar knapper und damit dringlicher formuliert.
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li Insgesamt wird man sagen dürfen, dass die Berufungserzählung des Elischa Pate gestanden hat für die Berufungserzählung der ersten Jünger bei Markus.
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li Auffällig muss aber sein, dass man wenig später im Haus der Schwiegermutter des Petrus einkehrt (Mk 1,29-31).
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li
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| Paulus kann in 1 Kor 9,5 erwähnen, dass die übrigen Apostel, die Herrenbrüder und – eigens erwähnt – auch Petrus ihre (christlichen) Frauen
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| auf ihren Missionsreisen dabei haben.
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li
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| Petrus und auch die anderen haben also offenbar nicht einfach ihre Familien allein („im Stich“) gelassen.
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li
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| Es kommt auf die Priorisierung an: Die Nachfolge muss an oberster Stelle stehen und alles ist von ihr her zu betrachten.
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li
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| Das schließt sicher manches aus – wie das Evangelium noch verdeutlichen wird –, familiäre Bindungen aber nicht.
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li
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| Wichtig ist Markus die Unbedingtheit der Nachfolge; in diesem Sinne ist es eine radikale Nachfolge.
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h5.card-title Jesus, der Johannes „Nachfolgende“
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| Passend zur Nachfolgethematik am unteren Ende der konzentrischen Glieerung, stehen sich
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| auf der inneren Position Johannes der Täufer und Jesus gegenüber.
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li
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| Johannes hatten den Stärkeren angekündigt, der nach ihm kommt; dieser – Jesus – tritt nun auf, nachdem Johannes ausgeliefert worden war.
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li
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| Beide verbindet der Ruf zur Umkehr.
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li
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| Die Taufe der Vielen wird in Beziehung gesetzt zu „Reich Gottes“, „Evangelium“, „Umkehr“ und „Glaube“ –
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| alles Themen, die sich in der christlichen Theologie auch sonst mit der Taufe verbinden.
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li Die Taufe ist Folge der geforderten Umkehr.
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li Gleichzeitig setzt die Taufe den Glauben an das Evangelium voraus.
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li Durch die Taufe wird man Teil einer neuen Wirklichkeit, nämlich des angebrochenen Reiches Gottes.
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
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@ -41,11 +41,350 @@ block content
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her!
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| Das ist zum Dämon gesprochen:
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| Um diesen ins Verderben zu stürzen, geht Jesus selber ins Verderben, d. h. den Tod am Kreuz;
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| so geht er dem Dämon <q>voraus</q>.
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p.card-text.mb-0.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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br
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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| 7 Er verkündete:
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q
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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br
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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br
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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br
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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br
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
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| 14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
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| er verkündete das Evangelium Gottes
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| 15 und sprach:
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q
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| Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
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br
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| Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
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p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
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| 16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er simon und Andreas, den Bruder des Simon,
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| die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
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br
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| 17 Da sagte er zu ihnen:
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q
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| Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
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br
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| 18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
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br
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| 19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
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| sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
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br
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| 20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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p.card-text.konzentr-4.bibeltextkonzentr
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| 21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.
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br
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| 22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
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br
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| 23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
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br
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| Der begann zu schreien:
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br
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q
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| 24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
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br
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| Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
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br
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| Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
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| 25 Da drohte ihm Jesus:
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br
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q
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| Schweig und verlass ihn!
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br
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| 26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
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br
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| 27 Da erschraken alle und einer fragte den anderen:
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br
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q
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| Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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br
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| 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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.card-body
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h5.card-title
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Anfang vom Ende der „unreinen Geister“
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hr
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ul.card-text
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li Markus erzählt die erste Austreibung eines Dämons, eines unreinen Geistes.
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li Sehr passend dazu findet sich in der Mitte der konzentrischen Gliederung die Erzählung von der Versuchung Jesu, also seine Auseinandersetzung mit dem Satan.
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li
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||||
| Die Frage des Dämon an Jesus: „Bist du gekommen, um uns uns Verderben zu stürzen?“ beantwortet der Fortgang der Erzählung indirekt mit Ja.
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li
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||||
| Mit Jesus hat das Ende des Dämonischen begonnen, letztlich – nimmt man die Mitte der Konzentrik dazu – das Ende der Herrschaft Satans insgesamt.
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h5.card-title
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q Bereitet den Weg des Herrn
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h6.card-subtitle.text-muted Im Kampf gegen die Herrschaft des Satan bzw. das Besessensein durch einen <i>unreinen</i> Geist
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hr
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ul.card-text
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li
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||||
| Die Versuchungserzählung als Mitte der konzentrischen Gliederung macht deutlich:
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br
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||||
| Der unreine Geist – bzw. der Mensch, der von ihm besessen ist – ist dem Bereich Satans zuzuordnen.
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li
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||||
| Dem gegenüber steht – als Einwirkung des oberen Endes der konzentrischen Gliederung – der Ruf, sich in den Dienst Gottes zu stellen.
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li
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||||
| Wieder wird also letzlich das Gegenüber Gott – Satan inszeniert und darin die Dämonenaustreibung verortet.
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||||
li
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||||
| Insofern der Aufruf „Bereitet den Weg des Herrn“ bei (Deutero-)Jesaja wie bei Markus eine klare ethische Ausrichtung hat,
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||||
br
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||||
| das Gegenüber Gott – Sünde in Röm 6, auf das wir in den vorhergehenden Erzählungen gestoßen sind, schon aus sich eine ethische Konnotation hat („nicht mehr Diener der Sünde“)
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br
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||||
| und Markus selbst dann in Mk 7,14-23 „unrein“ in einem ethischen Sinne definieren wird,
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br
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||||
| wird man so interpretieren müssen:
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br
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i
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| Der mit einem unreinen Geist Besessene ist ein Mensch, dessen ethisches Verhalten ihn als „Diener Satans/der Sünde“ erweist
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| (und nicht als „Diener Gottes“).
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li
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||||
| „Besessensein“ meint in diesem Kontext, dass der Mensch in seinem Verhalten „gefangen“ ist:
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||||
br
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||||
| jemand, der ganz vernarrt ist in eine Sache; jemand, der ganz versessen ist nach Macht, Geld und Ruhm;
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||||
| jemand, der rationalen Argumenten gegenüber verschlossen ist etc;
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br
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| jemand, der auch „über Leichen geht“, das Leiden anderer blind oder willig in Kauf nimmt, und sich vielleicht auch selber zugrunde richtet.
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li
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| Es braucht daher ein rettendes Ereignis, eine rettende Begegnung, die so mächtig ist, dass der Mensch aus seinem Besessensein befreit wird.
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br
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| Dieses Ereignis ist hier die Begegnung mit Jesus bzw. mit seiner Lehre.
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li.small
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| Diese Interpretation von „Besessensein mit einem unreinen Geist“ klingt fast aufgeklärt und passt auch ins 21. Jahrhundert.
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br
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| Doch muss man aufpassen, dass man das christologisch-soteriologische Element nicht übersieht und die Realität der gefangennehmenden Sünde nicht banalisiert.
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| Sonst ist man schnell bei der Nicht-Notwendkeit der Erlösung durch Christus – und hat den christlichen Glauben entleert.
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li.small
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| Es bleibt auch festzuhalten, dass man damals bestimmte Krankheiten als Besessenheit durch Dämonen deutete.
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| Zum Teil können anhand von Beschreibungen dieser Krankheiten heutige Ärzte genau sagen, um welche Krankheiten es sich
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| handelte (z. B. Epilepsie). Diese Krankheiten, denen man – anders als z. B. Brüchen
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| oder Erkältungen – nicht Herr werden konnte, deutete man als Besessensein durch
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||||
| einen mächtigen Dämon, der einen Menschen gefangen hält und an einem normalen
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| Leben hindert.
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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hr
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ul.card-text
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li.small
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| Man könnte geneigt sein, hier an jene zu denken, die den Ruf Jesu im ganzen Gebiet von Galiläa verbreiten;
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| das wäre in gewisser Weise auch eine Analogie zu Johannes dem Täufer, der auf den kommenden Stärkeren hinweist.
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br
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| Doch bleiben die Träger des Rufes Jesu ohne direktes Subjekt; dies fällt auf und stellt sich gegen die genannte Deutung.
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li
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| Das einzige Gegenüber im Dialog mit Jesus ist der unreine Geist (mit dem Geheilten wechselt Jesus kein Wort!).
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li
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||||
| Dieser fragt Jesus auch, ob er gekommen sei, Seinesgleichen ins Verderben zu stürzen – womit auf die Sendung Jesu Bezug genommen wird,
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| die sich mit dem Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 in Mk 1,2b verbinden lässt.
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li
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| Wissend, dass Jesus tatsächlich selber ins „Verderben“ (→ Kreuz) gegangen ist, um Sünde und Satan zu vernichten, lässt sich sagen:
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br
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i
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| Das Mischzitat Mal 3,1; Ex 23,20 ist hier auf den unreinen Geist zu beziehen:
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br
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| Jesus geht – als göttlicher Bote – dem unreinen Geist ins Verderben voraus, um diesen – und Seinesgleichen – um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen,
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| sie also ins Verderben zu stürzen.
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br
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| Das ist seine göttliche Sendung.
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h5.card-title
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q Du bist der Heilige Gottes – uns ins Verderben zu stürzen
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br
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q Evangelium von Jesus Christus, Sohn eines Gottes
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hr
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ul.card-text
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li Die Wendung „Sohn (eines) Gottes“ spiegelt sich im „Bekenntis“ des unreinen Geistes: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“.
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||||
li Analog wird „Evangelium“ damit gefüllt, dass Jesus offensichtlich gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
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h5.card-title
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q Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht ...
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hr
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ul.card-text
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li Markus unterstreicht Neuheit und Vollmacht der Lehre Jesu.
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li Bewusst hebt Markus den Unterschied zu den Schriftgelehrten hervor – Jesu Lehre ist <i>anders<i/>.
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li
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||||
| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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||||
| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
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||||
li
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| So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
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li
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||||
| Die gelungene Dämonenaustreibung bestätigt jedenfalls die Vollmacht Jesu und die
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||||
| Gültigkeit seiner Lehre.
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||||
li Inhaltlich bleibt die Lehre Jesu unbestimmt – eine Lücke!
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li.small
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| Aus dem bisherigen Geschehen und der konzentrischen Gliederung mag man hier einges ergänzen, nicht zu letzt „Evangelium“
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||||
| aus dem oberen Ende der konzentrischen Gliederung, oder – worauf es sich ja bezieht – Tod und Auferstehung Jesu.
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||||
br
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||||
| Ohne den Blick für die konzentrische Gliederung bzw. ohne das Wissen, das was im Evangelium noch kommen wird,
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||||
| bleibt die Lücke aber bestehen. Das will beachtet sein.
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li.small
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||||
| Hier muss uns bewusst werden, was der „unbedarfte Leser“ bisher erzählt bekommen hat:
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ul.card-text
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li Er hat von einem himmlischen Sendungsbefehl gehört, der ihn an die großen Ereignisse zum Heil Israels erinnert – das lässt Großes erahnen.
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li Ihm wird von Johannes dem Täufer uns einer Taufe erhählt, sowie von der Erwartungshaltung, die Johannes prägt und die er verkündet.
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||||
li
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| Er wird Zeuge der Taufe Jesu. Als einziger – außer Jesus selbst – wird er Zeuge phantastischer Ereignisse rund um die Taufe Jesu;
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||||
| die „Überschrift“ wird bestätigt: Jesus ist Gottes Sohn, mit ihm verbindet sich eine frohe Botschaft, deren Inhalt der Leser noch nicht erfahren hat.
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||||
li
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||||
| Gleich nach der Taufe wird Jesus im Versuchung geführt; über Inhalt und Ergebnis der Versuchung erführt der Leser nichts;
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||||
| er kann sich zwar manches denken, doch wird er geheimnisvoll in der Luft hängen gelassen.
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||||
li
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| Jesus ruft zu Umkehr auf – wie schon Johannes der Täufer – und verkündet das Evangelium Gottes, das mit dem Nahegekommensein des Gottesreiches zusammenhängt.
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br
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| Inhaltlich bleibt das Evangelium aber ansonsten unbestimmt.
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li
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||||
| Der Leser wird Zeuge der Berufung der ersten Jünger, die Jesus um sich schart und denen er einen doch etwas zwielichtigen Auftrag geben wird (→ „Menschenfischer“);
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||||
| er wundert sich vielleicht auch über die Radikalität der Reaktion der in die Nachfolge Gerufenen.
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||||
li
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||||
| Schließlich erfärt er von der ersten Austreibung eines unreinen Geistes und vom Staunen der Menge, weniger über das Wunder als vielmehr über die Lehre Jesu,
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||||
| die für ihn inhaltlich unbestimmt bleibt.
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||||
br
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||||
| Dass Jesus das Wunder wirken kann, hängt für ihn wohl eher damit zusammen, dass Jesus „der Heilige Gottes“ ist;
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||||
| er weiß ja schon, dass Jesus „Sohn Gottes“ ist.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q Schweig!
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h6.card-subtitle.text-muted Ein erster Blick auf die Schweigegebote im Evangelium nach Markus
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hr
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ul.card-text
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li Im allen Galiläa-Teilen des Evangeliums (und nur dort!) begegnen Schweigegebote, die Jesus in bestimmten Situationen ausspricht:
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ul.card-text
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li
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i Im Hinblick auf seine Person („Bekenntnisse“) bzw. das Wissen, wer er ist
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br
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| Mk 1,21-28; Mk 1,32-34; Mk 3,7-12; 8,27-30 („Messiasbekenntnis des Petrus“); 9,2-13 (Verklärung Jesu)
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li
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i Im Hinblick auf Wunder, die nicht weitererzählt werden dürfen
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br
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen)
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li
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||||
| Die Aufforderung Jesu an den Dämon, zu schweigen, ist hier unmittelbar nach dessen Bekenntnis gesprochen und bezieht sich also darauf.
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br
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span.small Das Wunder selbst wird nicht mit einem Schweigegebot belegt – das es weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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li Dem korrespondiert geheimnisvoll, dass die Lehre Jesu durch den Evangelisten verschwiegen wird.
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li
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| Dies legt nahe, dass beides zusammengesehen werden muss:
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br
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i
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| Jesu – hier noch verschwiegene – Lehre enthält offenbar
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| Aussagen, die das Wissen darum, wer er ist, notwendig ergänzen; daher wird dieses Wissen bzw. die diesbezüglichen Bekenntnisse
|
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| mit einem Schweigegebot versehen.
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li
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| Gerade angesichts dessen, dass man sich – gerade als „unbedarfter Leser“ – sich einiges zusammenreimen kann – nicht zuletzt aus dem Stichwort „Heiliger Gottes“,
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| ist dieses Schweigegobt ein wichtiges „Achtung“-Schild, ja ein „Stopp“-Schild.
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br
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||||
| Aus den Hoheitstiteln allein könnte man jedenfalls ein völlig falsches Bild von Jesus bekommen!
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li
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| Man wird also sagen können:
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br
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i
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| Wo Schweigegebote sich auf Jesu Person beziehen („wer er ist“, Bekenntnisse), signalisieren sie,
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||||
| dass diese Aussagen in den größeren Kontext der Lehre Jesu einzubinden sind.
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br
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| Dabei geht es inhaltlich um Jesu Weg ans Kreuz, durch den er zu dem geworden ist, dem die Hoheitstitel gebühren.
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li
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| Was der Dämon ‚bekennt‘, ist ‚wahr‘; und doch ist es – wenn man den Weg Jesu und seine damit zusammen hängende Lehre kennt –
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| für sich allein genommen verführerisch und irreführend, verzerrend unvollständig.
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li
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| Für den „sehenden“ Leser war dieser Weg Jesu bisher schon omnipräsent;
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||||
br
|
||||
| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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||||
br
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||||
| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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br
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span.small
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||||
| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
|
||||
| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz und ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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br
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||||
| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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||||
h5.card-title Taufe Jesu und Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu will um sich greifen
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hr
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ul.card-text
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||||
li Beide Erzählungen waren schon als Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung verbunden.
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li
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| Inhalt des „Evangelium Gottes“ und Anbruch des Gottesreiches ist das christologisch-soterialogische Grundereignis von Tod und Auferstehung Jesu;
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| darauf bezieht sich der Glaube.
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| Mit der Auferweckung des Gekreuzigten durch Gott verbindet sich auch die Forderung, das eigene Leben am Weg Jesu ans Kreuz auszurichten (→ Ruf zur Umkehr),
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| um das künftige Sein bei Jesus zu erlangen.
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| Mit diesen beiden Punkten ist auch die nicht spezifizierte Lehre am unteren Ende der konzentrischen Gliederung zu füllen.
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| Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes legt Zeugnis ab, wie das Evangelium von Tod und Auferstehung Jesu seine Kraft entfaltet
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| zur Befreiung des Menschen aus der Hand des Satan/der Sünde.
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h5.card-title Der Vorläufer und die Nachfolger Jesu im konzentrischen Gegenüber
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h6.card-subtitle.text-muted Beide im Dienste des Stärkeren
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li Wie Johannes der Täufer Jesus vorausging, so folgen die Jünger Jesus nach.
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| Wie die Gewandung des Johannes eine Radikalität ausdrückt in Analogie zu Elija,
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| so spricht auch eine Radikalität aus der Berufung der ersten Jünger, die nach der Berufung des Elischa – des Schülers Elijas – gestaltet ist.
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| Johannes wies auf den nach ihm kommenden Stärkeren und seine Geisttaufe hin;
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| die Jünger werden diese Taufe praktizieren (→ „Menschenfischer“).
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| Beide stehen damit im Dienste des Stärkeren und der Umkehr und Erneuerung des Gottesvolkes bzw. der Menschheit.
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