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Peter Fischer 43612b0baa Mk/Propheten 2021-09-13 17:57:37 +02:00
Peter Fischer 073de029f9 Korretkuren an Gesamtgliederung 2021-09-12 15:38:55 +02:00
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@ -134,18 +134,13 @@ block content
li
| Die formalen und/oder inhaltlichen Bezüge zwischen den konzentrisch sich gegenüberliegenden Erzählungen
| sind für die Auslegung der einzelnen Erzählungen von großer Relevanz, weil uns der Autor so selbst eine Verstehenshilfe gibt.
lie
| Auch wo zwei konzentrische Abschnitte durch ein mittleres Scharnierstück verbunden sind (in den Galiläa-Teilen und im Jerusalem-Teil), sind
| mit dem Scharnierstück als Mitte zwischen den direkt und überkreuzt gegenüberliegenden Abschnitten formale und inhaltliche Bezüge festzustellen; auch das ist für die Auslegung von Relevanz.
li.small
| Hinweis am Rande: Der Teil V) In Judäa auf dem Weg lässt sich interessanterweise auf zwei unterschiedliche Arten konzentrisch gliedern
| ein Genie-Streich des Autors!
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.card-body
h5.card-title Konzentrik als genereller Lese-Schlüssel für das Markus-Evangelium
h6.card-subtitle.text-muted Der „konzentrische Fortgang“ im Markus-Evangelium
h6.card-subtitle.text-muted Die „fortschreitende Konzentrik“ im Markus-Evangelium
hr
p.card-text.mb-0
| Auf die Thematik „Konzentrik“ aufmerksam gemacht, stellt man fest:

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@ -8,7 +8,7 @@ block content
h5.card-title Inhaltsangabe/Überschrift
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,1
p.card-text
q Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, Sohn eines Gottes
q Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, (einem) Sohn eines Gottes
.card.mb-3.konzentr-2
.card-body.gliederung
@ -19,7 +19,7 @@ block content
.card.mb-3.konzentr-1
.card-body.gliederung
h5.card-title Zitat aus Mal 3 und Ex
h5.card-title Zitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,2b
p.card-text
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird.
@ -31,3 +31,375 @@ block content
p.card-text
q Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
hr
.card.slide.border-primary.mb-3
h5.card-header Inhaltsangabe
.card-body
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title „Anfang“ (gr. archä)
hr
.card.mb-1.slide
.card-body
h6.card-title Das <i>ganze</i> Evangelium als Anfang
h6.card-subtitle.text-muted unter Beachtung der „fortschreitenden Konzentrik“ im Markus-Evangelium
hr
ul.card-text
li Man könnte geneigt sein, „Anfang“ nur auf die ersten Verse des Evangeliums zu beziehen, vielleicht Mk 1,1-8 oder Mk 1,1-15.
li
| Die „fortschreitende Konzentrik“ im Markus-Evangelium (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/konzentrik">Konzentrische Gliederungen</a>)
| bringt aber mit sich, dass jede einzelne Erzählung bzw. jeder einzelne Erzählblock als „Anfang des Evangeliums“ betrachtet werden kann und soll,
br
| mithin also das ganze Werk des Markus vom „Anfang“ handelt.
li
| Gerade die Erzählung vom leeren Grab verbindet sich mit dem Thema „Anfang“:
ul.card-text
li
q.bibeltext Am <i>ersten</i> Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab
span.bibelstelle Mk 16,2a
br
| → Wochenbeginn
li
q.bibeltext ... als eben die Sonne aufging
span.bibelstelle Mk 16,2b
br
| → Erinnerung an die Erschaffung des Lichtes als erstem Werk der Schöpfung in Gen 1
li.small
| Daneben knüpft
span.bibelstelle Mk 16,7
| mit
q.bibeltext Er geht euch voraus nach Galiläa
| klar an
span.bibelstelle Mk 1,2
| an:
q.bibeltext Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her
.card.mb-1.slide
.card-body
h6.card-title „archä“ I: Zeitlicher Anfang
hr
ul.card-text
li Mit dem Leben, Wirken, Sterben und Auferstehen ist das Evangelium Gottes in diese Welt gekommen, hat es seinen Anfang genommen.
li
| Seine Fortsetzung findet es im Leben und Wirken der Christen und der Kirche,
| durch die sich das Evangelium auswirkt und auswirken soll hinein in die Geschichte der Menschheit;
br
| auf diese Zeit wird innerhalb des Evangeliums bereits geblickt (Mk 13,10; 14,9).
.card.slide
.card-body
h6.card-title „archä“ II: Grund, Ursprung, Prinzip
hr
ul.card-text
li
| Markus erzählt den <i>normativen Anfang</i>, die <i>fundierende Geschichte</i> des Evangeliums Jesu.
li
| Das Wirken des Jesus von Nazareth, das, was er gesagt und getan hat bis hin zur Kreuzigung (und zur Auferstehung),
| ist der normative Ursprung des Evangeliums.
li Wenn Christen also im Sinne Jesu leben und ihren Alltag gestalten wollen, dann müssen sie sich an diesem Grund und Ursprung messen.
li
| In diesem Sinn ist das, was Markus in seinem Evangelium von und über Jesus erzählt,
| die fundierende Geschichte, die grundlegende Erzählung des Christentums.
li
| Daher lässt Markus in seinem Evangelium Jesus auch sagen:
br
q.bibeltext Wenn einer hinter mir her gehen will, dann ...
span.bibelstelle Mk 8,34
p.card-text.slide
b Was Markus erzählt, hat für die Jünger Jesu zu allen Zeiten und an allen Orten grundlegende Bedeutung; es ist die <q>fundierende Geschichte</q> für alle, die Jesus nachfolgen wollen.
br
i Wenn jemand Jesu Jünger sein will, muss er das beherzigen, was dieses Werk über Jesu Leben und seine Botschaft erzählt.
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title „Evangelium“ „Gute Nachricht“, „Frohe Botschaft“ (gr. euangelion)
hr
p.card-text → <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>
ul.card-text
li
| Im Alten Testament (→ Jesaja [40,9]) ist von einer <i>Freudenbotin</i> die Rede
| (im Griechischen der gleiche Wortstamm wie „Evangelium“), die von Gott erlösende, befreiende, rettende Nachricht
| bringt, die dann auch tatsächlich eintrifft (Befreiung aus dem Exil des jüdischen Volkes in Babylon, 6. Jhdt. v. Chr.).
br
q.bibeltext
| Steig auf einen hohen Berg, Zion, du <i>Botin der Freude</i>!
br
| Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du <i>Botin der Freude</i>!
li
| Für uns Christen ist Jesus der ultimative Freudenbote, der dann selbst Bestandteil des Evangeliums wurde.
li
| So kann der Genitiv „Jesu Christi“ doppelt aufgelöst werden: Jesus als Bringer und dann auch Inhalt der Frohen Botschaft.
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title (von/über) Jesus <i>Christus</i>
hr
ul.card-text
li
| „Christus“ ist nicht der „Nachname“ Jesu, sondern ein Hoheitstitel: „Gesalbter“ (des Herrn)
br
| Hebräisch: maschiach; griechische Transkription: Messias
li Königstitel in Israel, der die Nähe des Königs zu Gott bzw. den Auftrag Gottes für den König ausdrückt
li
| Idealbild ist (der verklärte und wohl auch gar nicht historische) König David, der vom Hirtenfeld weg zum König gesalbt wurde
br
| → der „gute Hirte“ als Idealbild für „Herrschaft“
li
| Viele Hoffnungen Israels verbanden sich mit einem König in der Nachfolge Davids („Sohn Davids“ gemäß der Natansverheißung 2 Sam 7).
li
| Diese Hoffnung auf einen (königlichen) Messias (im Sinne eines göttlichen Retters und Befreiers) blieb auch nach Untergang des Königtums in Israel (→ Exil in Babylon, 6. Jhdt. v. Chr.) lebendig,
| nicht zuletzt angesichts der Auseinandersetzung mit der griechischen Kultur und der Besetzung durch die Römer; beides eine Herausforderung für gläubige Juden damals.
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.card-body
h5.card-title „(einem) Sohn (eines) Gottes“
hr
ul.card-text
li Die meisten Übersetzungen auch die wörtlichen schreiben hier in Mk 1,1 fast ausnahmslos: „des Sohnes Gottes“ oder „Gottes Sohn“
li
| Diese Übersetzung ist aber nicht korrekt!
br
| Dafür müsste Markus im Griechischen ausdrücklich die Artikel setzen: „<i>des</i> Sohnes <i>des</i> [einen] Gottes“.
br
.small
| Unseres monotheistischen Gottesbild und unser chrisltiches Glaubensbekenntnisses führen uns hier in die Irre.
br
| Und die Übersetzer wollen uns wohl nicht verwirren ...
li
| Der Evangelist verwendet hier sicher ganz bewusst die artikellose Form:
ul.card-text
li An anderen Stellen verwendet Markus durchaus die Form mit Artikel, z. B.
span.bibelstelle Mk 3,11
br
q.bibeltext Wenn die von unreinen Geistern besessenen ihn [= Jesus] sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist <i>der Sohn (des) Gottes</i>!
li
| Dir artikellose Form begegnet noch genau einmal im Evangelium, nämlich in Mk 15,39, als der <i>römische</i> Hauptmann angesichts des toten Jesus bekennt:
br
q.bibeltext Wahrhaftig, dieser Mensch war (ein) Sohn (eines) Gottes.
li
| Das ist ein Fingerzeig, denn im Römischen Reich ist „Sohn (eines) Gottes“ Kaisertitulatur zu Lebzeiten des Kaiseres!
li
| Im Hinblick auf die Zeit(geschichte) der Abfassung des Evangeliums lässt sich damit sagen:
br
b Markus stellt Kaiser Vespasian und Jesus Christus einander gegenüber;
br
| auch der Begriff „Evangelium“ weist in diese Richtung (→ <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>)
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title „Wie geschrieben steht ...“
hr
p.card-text
| Der Rückgriff auf das Alte Testament verdeutlicht, dass die Sendung Jesu wie auch jene Johannes des Täufers
| die zwar im folgenden Bibelzität nicht namentlich genannt sind, an die Markus aber klar denkt in Gott gründet
| und in Einklang mit den heiligen Schriften Israels steht:
br
| Jesus ist der von Gott gesandte Retter und Messias, Johannes der Täufer sein „Wegbereiter“.
p.card-text
| Was als Zitat aus dem Buch des Propheten Jesaja angekündigt ist, stammt nur in seinem
| zweiten Teil von dort (Jes 40,3); der erste Satz ist ein Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20.
p.card-text
| Dass dies nicht einfach als „unschön“ oder gar „Fehler des Markus” betrachtet werden kann, sondern einen tieferen Sinn hat,
| wurde bereits angesprochen; Stichwort <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/konzentrik">„fortschreitende Konzentrik“</a>!
.card.slide.border-primary.mb-3
h5.card-header Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20
.card-body
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title Maleachi 3,1a
hr
q.bibeltext.card-text
| Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen.
p.card-text.mb-0.mt-2 Zu lesen im Zusammenhang mit
span.bibelstelle Mal 3,1b-2.23-24
q.bibeltext.card-text
| Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes,
| den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der HERR der Heerscharen.
br
| ...
br
| Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint?
| Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag,
br
| seht, da sende ich zu euch den Propheten <i>Elija</i>.
br
| Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern,
br
| damit ich nicht komme und das Land schlage mit Bann.
ul.card-text.mt-2
li Ankündigung des Kommens Gottes (selbst) auf die Erde: <i>mein</i> Bote, Weg für <i>mich</i> Bahnen; Sprecher ist Gott.
li Verheißung, dass Elija „am Ende der Zeiten“ wiederkommt und das Volk Gottes auf die Ankunft Gottes vorbereitet, auf dass es im Gericht („Tag des Herrn“) besteht.
li
| Elija ist nach 2 Kön 2,1-18 nicht gestorben, sondern in den Himmel aufgefahren;
br
| deshalb konnte die Erwartung entstehen, dass Elija wiederkommen würde, um das Volk auf die Ankunft
| Gottes oder des Messias vorzubereiten.
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title Ex 23,20
hr
p.card-text.mb-0 Gott zum Volk Israel zu Beginn des Abschlusses des Bundesbuches:
q.bibeltext.card-text
| Siehe: Ich werde meinen Engel schicken, der dir vorausgeht.
br
span.small
| Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.
ul.card-text.mt-2
li
| Dem Volk Israel wird auf dem Weg aus der Sklaverei in Ägypten ins „gelobte Land“ angekündigt, dass Gott ihm einen Engel schicken würde, der ihm vorausgeht.
br
| So kann der Weg durch die Wüste gelingen.
li | Dieser Zuspruch kann auch besonderes als an Mose gerichtet verstanden werden, mit dem Gott gerade spricht;
br
| ihm als Gottes Werkzeug zur Leitung seines Volkes wird Beistand durch einen Engel versprochen.
.card.mb-2.border-secondary.slide
.card-body
h5.card-title Elija und Mose
hr
ul.card-text
li Diese beiden biblischen Figuren können je auf eigene Weise als Vorläufer Jesu begriffen werden.
li Im Hinblick auf Elija ist dabei besonders die Person Johannes des Täufers und die diesbezüglichen Aussagen im Evangelium wichtig.
li Elija und Mose „erscheinen“ beide bei der Verklärung Jesu.
li Dort wird auch die „Vorläuferrolle“ des Mose Thema werden.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Jes 40,3
hr
ul.card-text
li Mit Jes 40 beginnt der sogenannte „Deuterojesaja“.
li Dies ist eine Überarbeitung des Jesaja-Buches, die vor allem die Kapitel 40 bis 55 geschaffen hat.
li.small Jes 56-66 wiederum gehört der Bearbeitungsschicht „Tritojesaja“ an.
li Deuterojesaja wirkte gegen Ende des Exils in Babylon (6. Jhdt. v. Chr.) und verkündete dessen Ende und damit eine neue Heilszeit für Israel.
li Auslöser dafür war Gottes unverdiente Gnade, wie in Jes 40 bis 55 an vielen Stellen deutlich wird: Gottes unverdientes Erlöserhandeln.
.card-deck.mb-3.slide
.card
.card-body
h5.card-title Jes 40,3-5 MT
q.bibeltext.card-text
| 3 Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN,
br
| ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!
br
| 4 Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken.
br
| Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.
br
| 5 Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN,
br
| alles Fleisch wird sie sehen.
br
| Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
.card
.card-body
h5.card-title Jes 40,3-5 LXX
q.bibeltext.card-text
| 3 (Da ist) die Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn,
br
| macht gerade die Straßen unseres Gottes!
br
| 4 Jede Schlucht soll angefüllt werden, und jeder Berg und Hügel wird erniedrigt werden,
br
| und es wird alles Krumme zu geradem Weg und der raue Weg zu glatten Straßen werden.
br
| 5 Und sichtbar werden wir die Herrlichkeit des Herrn,
br
| und sehen wir alles Fleisch die Rettung durch Gott;
br
| denn der Herr hat geradet.
.card.border-secondary.mb-2.slide
.card-body
h5.card-title In der Wüste bahnt vs. Rufer in der Wüste
hr
p.card-text.mb-0 Die hebräische Fassung („masoretischer Text“) unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Position der Wendung „in der Wüste“ in V 3
ul.card-text
li
| MT ruft auf, in der Wüste den Weg des Herrn zu bahnen.
ul.card-text
li
| Wahrscheinlich ist mit „Wüste“ die Stadt Jerusalem bzw. der Tempelberg („Zion“) gemeint;
| denn es heißt in
span.bibelstelle Jes 40,2
br
q.bibeltext Redet <i>Jerusalem</i> zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld ...
br
| Auch passt dies zu Jes 40,9, wo Jerusalem bzw. Zion zur Freudenbotin werden sollen (s. o.).
li
| Jerusalem bzw. der Zion sind durch die Zerstörung im Zuge der Einnahme der Stadt durch König Nebukadnezar von Babylon zur „Wüste“ geworden als Folge des Zornes Gottes.
li
| So symbolisiert „Wüste“ die Gottferne der Menschen in Jerusalem die aber erleben soll, dass Gott sich neu heilvoll zuwendet;
br
| daher gilt es, seinen Weg zu bereiten.
li
| In der LXX wird der Rufer selbst in der Wüste lokalisiert,
br
| die Wegbereitung damit verallgemeinert und von einem konkreten Ort losgelöst.
br
| Markus und mit ihm das ganze Neue Testament ist von dieser Fassung abhängig.
.card.border-secondary.mb-2.slide
.card-body
h5.card-title „Auswirkungen“ von Jes 40,3 rund um die Zeitenwende
hr
ul.card-text
li Zum einen hat sich Johannes der Täufer einen Ort in der Wüste für sein Wirken gesucht, um dort auf Gottes Kommen hinzuweisen und zur Umkehr aufzurufen.
li Auch die Gemeinde von Qumran hat sich in die Wüste zurückgezogen, um dort ein gottgefälliges Leben zu führen.
li
| Das weist darauf hin, wie „aufgeladen“ diese Zeit war; Auslöser waren vor allem die Anfechtungen durch die griechisch-hellenistische Kultur und die Besatzung durch die Römer,
| bzw. die sich damit verbindenden Auseinandersetzungen im Volk Isreal.
.card.border-secondary.mb-2.slide
.card-body
h5.card-title „Weg des Herrn“
hr
ul.card-text
li Jes 40,3-5 denkt nicht an einen real-physischen Weg Gottes (oder an den Heimkehrweg der nach Babylon Exilierten).
li
| „Weg YHWHs“ (= „Weg des Herrn“) meint im Alten Testament
q nie einen konkret-räumlichen Weg (...), sondern immer den ehtisch-religiösen Lebenswandeln nach Maßgabe göttlicher Weisung (Gen 18,19; Ri 2,22; 2 Sam 22,22; 2 Kön 21,22; Jer 5.4.5; Hos 14,10; Ps 18,22; 138,5; Spr 10,29; 2 Chor 17,6
|)
+footnote("Berges, Ulrich: Jesaja 40-48 [HThKAT], 104")
li
| „gerade/eben/recht sein“ ist meist religiös-ethisch zu verstehen: „auf dem rechten Weg gehen/bleiben“
br
| „gerade machen“ kann daher als Aufforderung verstanden werden, auf den rechten Weg zu wechseln.
li
| Angesichts des Endes des Exils in Babylon ruft der Prophet also nicht nur eine neue Heilszeit aus,
| sonnt nimmt dazu auch seine Adressaten in die Pflicht:
br
b
| Sich neu unter Zuspruch und Anspruch des Wortes Gottes und seiner Weisung stellen:
| weg von einem <q>hügeligen</q> sprich: unsteten Leben, hin zu einem geradlinigen,
| an der Weisung Gottes orientiertem Leben.
li Denn:
br
i
| Auf dem Weg eines rechten, an Gottes Weisung orientiertem Leben kommt Gott zu den Menschen;
| wer auf seinen Wegen geht, wird seine segenspendende Nähe erfahren.
p.card-text.slide
| Wie Markus diese „Wegbereitung“ meint, das wird im Laufe des Evangeliums deutlich werden denn im Sinne der „fortschreitende Konzentrik“ wird
| jede einzelne Erzählung bzw. Erzähleinheit mit diesem Motiv verbunden auf teils ungewöhnliche Weise.
br
| Unter dem Strich lässt sich aber sagen und das sei vorab festgehalten ist Markus nicht weit von Deuterojesaja entfernt.
.card.slide.border-primary
.card-body
h5.card-title Auszug aus Ägypten und Ende des Exils in Babylon
h6.card-subtitle.text-muted ... da schwingt eine Botschaft am „Anfang des Evangeliums Jesu Christi“ mit!
hr
ul.card-text
li
| Während das Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20 Elija und Mose präsen haben werden lassen,
br
| werden mit Ex 23,20 und Jes 40,3 die beiden grundlegenden Befreiungs-Erfahrungen Israels mit seinem Gott erinnert:
br
| der Auszug aus Ägypten unter Mose,
br
| das Ende des Exils bei Deuterojesaja.
li
| Durch das Schriftzitat am Anfang des Evangeliums wird also klar:
br
| Es wird von einem
| wunderbaren und großartigen Eingreifen Gottes zum Heil der Menschen erzählt werden.

View File

@ -0,0 +1,426 @@
mixin gliederung_iiia_konzentr1
.card.konzentr-3.konzentr-inv-3.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title a) Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Abhängigen/„Kleinen“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,1-16
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a1) Aufbruch nach Judäa
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a2) Über Ehe und Ehescheidung
.small
i
q wegschicken
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,2-12
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a3) Die Segnung der Kinder
.small
i
q zurückweisen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,13-16
.card.konzentr-2.konzentr-inv-2.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title b) Belehrung zu Reichtum Armut
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,17-31
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b1) Weitere Bedingungen für das Eingehen in das ewige Leben:
br
i Von Reichtum und Nachfolge
br
span.small Negativbeispiel: Reiche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,17-27
p.card-text.small.mb-1
| Der reiche Mann ist nicht bereit, seinen Reichtum als „Lösegeld“ für die Armen zu geben.
p.card-text.small
| Für den Menschen ist es weil Gott allein gut ist nicht möglich, das ewige Leben durch sich selbst zu erlangen;
| man kann es nur „erben“ [was entgegen der Frage des Reichen etwas völlig anderes als „tun“ ist].
br
| „Für Gott ist alles möglich“: Er sendet seinen Sohn als Lösegeld für viele,
| um die Menschen aus der Gewalt der Sünde zu entreißen.
//- Achtung: Die Wirklichkeit des Geistes, der in den Gläubigen wirkt, macht deutlich,
//- dass es sich hier nicht um etwas psychologisches handelt!
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title b2) Status der Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,28-31
p.card-text.small.mb-1
| „Lohn“ für die Nachfolge:
| Leben in der „Familie Gottes“, schließlich ewiges Leben.
hr.mb-1.mt-1
p.card-text.small
q
| Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.
.card.konzentr-1.konzentr-inv-1.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title c) Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,32-34
.card.konzentr-2.konzentr-inv-2.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title b') Belehrung zu Herrschen Dienen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,35-45
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title b2') Status der Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,35-40
p.card-text.small
| Absage an besondere Rollen (in der zukünftigen Welt
| sicher auch im Hinblick auf deren Auswirkungen in dieser Welt).
br
| Taufe und Eucharistie als Sakramente der „Familie Gottes“.
hr
p.card-text.small
| Diejenigen, für die die Plätze links und rechts neben Jesus bestimmt sind
| das sind die „Letzten“, die „Erste“ sein werden wobei dies aber
| offen für alle ist; denn alle können zu „Letzten“ werden, wie
| es Jesus vorgelebt hat.
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b1') Weitere Belehrungen:
br
i Nicht unterdrücken/herrschen, sondern dienen
br
span.small Negativbeispiel: Mächtige
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,41-52
p.card-text.small
| Jesus gibt sein Leben als „Lösegeld“ für viele
.card.konzentr-3.konzentr-inv-3.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title a') Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Bedürftigen/„Kleinen“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,46-52
p.card-text.small Die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus bei Jericho
p.card-text.small
i Vom „Zurückweisen“ zum „Herrufen“.
mixin gliederung_iiia_konzentr2
.card-deck
.card(style="flex: 3 0 0%")
h5.card-header V/A
.small.text-muted Mk 10,1-16
.card-body.gliederung
.card.konzentr-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title a) In Sorge um Zusammenhalt der Ehepartner und für die Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,1-16
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Aufbruch nach Judäa
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Über Ehe und Ehescheidung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,2-12
p.card-text.small.mb-1
| „Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er [= Mose] euch dieses Gebot gegeben.“
br
| Gesetz ist machtlos gegenüber der Hartherzigkeit der Menschen!
p.card-text.small
| „Sie sind nicht mehr zwei, sondern <i>ein</i> Fleisch!“
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Die Segnung der Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,13-16
p.card-text.small
| Machtmissbrauch durch Jünger: weisen die Leute schroff zurück.
br
| Jesus aber nimmt sich der Kinder an:
| „Solchen gehört das Reich Gottes. ... Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b) Frage, wie man das ewigen Leben erben kann
br
| Positive Aussicht des Fragenden
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,17-20
p.card-text.small.mb-1 Gebote des „Alten Bundes“ (die ihre Richtigkeit und Gültigkeit behalten)
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-4.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Frage des Mannes:
q Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
br
| Antwort Jesu I:
q Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,18
p.card-text.small.mb-1
| „Tun“ vs. „Erben“
p.card-text.small „Niemand ist gut, außer der eine Gott“: Selbstverleugnung Jesu
.card.konzentr-3.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Antwort Jesu II:
| Die Zehn Gebote
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,19
p.card-text.small.mb-1 die aber nicht „reichen“, wie Mk 10,21 zeigen wird!
p.card-text.small
| „Du sollst keinen Raub begehen“ (als Zusammenfassung von 9. und 10. Gebot);
| vgl. Phil 2,6: Jesus hielt sein Gottgleichsein nicht als einen Raub fest.
br.hide_on_print
span.small.hide_on_print
| (Zwar anderes Wort für „Raub(en)“ da und dort, doch das in Phil 2,6 ist Hapaxlegomenon im NT!)
br.hide_on_print
| Konzentrische Gliederung für „Auf dem Weg“ setzt Selbstverleugung und Kreuztragen
| mit dieser Erzählung in Bezug!
.card.konzentr-2.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Freudige Zuversicht
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,20
p.card-text.small
| Die Aussage des Mannes muss verwundern, gerade auch angesichts von Mk 10,18:
| „Niemand ist gut außer der eine Gott.“
br.hide_on_print
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| Achtung: Letztes erwähntes Gebot ist entgegen der sonstigen Reihenfolge!
| das Elternehrgebot, das Markus in Mk 7 benutzt hat, um die Scheinbarkeit
| der Erfüllung der göttlichen Gebote zu bebildern.
.card.konzentr-1.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title c) Alles verkaufen, Geld den Armen geben, Jesus nachfolgen: Reichtum als „Lösegeld“ für die Armen geben
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,21
//- Nur das Wort Jesu gehört in die Mitte - korrespondierend zu 10,45!
//- Beide Sätze ergänzen sich!
//- außerdem ist die negative Antwort das Gegenüber zum richtigen Verhalten der 'Vielen'' in 10,46-49
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b') Negative Reaktion auf das Wort Jesu
br
| Frage, wer überhaupt gerettet werden kann
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22-27
p.card-text.small.mb-1 Doch es gibt Hoffnung: „Für Gott ist alles möglich.“
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-2.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Er geht betrübt weg.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22
p.card-text.small
| Dass der Mann weg geht, zeigt, dass er trotz scheinbarer(!) Geboteerfüllung
| nicht dem Willen Gottes entspricht; es fehlt eine innere Haltung,
| die das Gesetz nicht bewerkstelligen konnte.
.card.konzentr-3.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Provokation Jesu (2x):
| Von der Schwere, in das Reich Gottes zu kommen (mit Verallgemeinerung);
| es mangelt an „Selbstverleugnung und Kreuztragen“.
br
| Die jeweilige Reaktion der Jünger: Bestürzung und Schrecken
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,23-26a
p.card-text.small
| Aufgrund der Hartherzigkeit des Menschen ist das Gesetz
| konzentrisch im Gegenüber! machtlos, wenn es um die Rettung des Menschen geht;
| ein Tun, das zum ewigen Leben führt, ist ausgeschlossen.
.card.konzentr-4.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Frage der Jünger:
q Wer kann dann noch gerettet werden?
br
| Antwort Jesu:
q Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,26b-27
p.card-text.small.mb-1
| Das ewige Leben kann man nur „erben“ durch ein rettendes Eingreifen Gottes,
| denn niemand ist gut, außer der eine Gott.
//- Dass Jesus auf die Frage des Mannes tatsächlich mit einem konkreten Tun antwortet,
//- statt - wie von Paulus her - von Glauben zu sprechen, zeigt einerseits die
//- bei Markus auch sonst festzustellende Ausrichtung auf das tatsächliche Tun,
//- andererseits geht es auch bei Paulus immer wieder darum, dass der Glaube sich
//- auch tatsächlich im Tun auswirkt: Glaube, der durch die Liebe wirkt.
//- auch Röm: damit das Gesetz durch uns erfüllt wird.
p.card-text.small.mb-1.hide_on_print
| „Hoffnung“ im Kreuz-Gegenüber zu „Mächtige missbrauchen ihre Macht“:
br
| Gott der Mächtige schlechthin missbraucht im Gegensatz zu den anderen Mächtigen seine Macht <i>nicht</i>,
| sondern ist barmherzig („gut“, s. o.).
p.card-text.small.hide_on_print
| „Hoffnung“ im obigen Gegenüber:
br
| Gott ist gut.
.card.konzentr-3
.card-body.gliederung
h6.card-title a') „Lohn“ für das Verlassen von „allem“ (Familie, Besitz) und der Nachfolge: Jetzt neue Familie, dann ewiges Leben.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,28-31
.card
h5.card-header
| V/B [Scharniererzählung]
br
| Leidensankündigung
.small.text-muted Mk 10,32-34
.card-body.gliederung
.card.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Auf dem Weg nach Jerusalem geht Jesus voraus Angst der Jünger!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32a
.card
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32b-34
.card(style="flex: 2 0 0%")
h5.card-header V/C
.small.text-muted Mk 10,35-45
.card-body.gliederung
.card.konzentr-inv-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| a) „Was wollt ihr, dass ich euch tue?“: Johannes und Jakobus wollen (einmal) neben Jesus thronen
br
| Teilhabe der Jünger am Schicksal Jesu Chifren „Taufe“ und „Bechertrinken“ (→&nbsp;Eucharistie)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,35-40
p.card-text.small.mb-1
| Taufe und Eucharistie als Sakramente der „Familie Gottes“.
p.card-text.small.mb-0
| „männlich weiblich“; „<i>ein</i> Fleisch“ → „ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus“ (Gal 3,28)
br
.small
p.card-text.small
| Diese Stelle aus dem Galaterbrief <i>muss</i> einem in den Sinn kommen!
br
| Gerade sie ist Begründung dafür, dass es keine Unterschiede kein Oben und Unten in der Familie Gottes gibt.
.card.konzentr-inv-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b) Falsch und richtig I: Machtmissbruch vs. Dienen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,41-44
p.card-text.small.mb-1 (Zusätzliches) Gebot des „Neuen Bundes“
p.card-text.small.mb-1
| Der Blick auf die (Auferstehungs-)Herrlichkeit Jesu [mit dem Wunsch daneben zu thronen]
| wird umgebogen auf die Änderung des sozial-ethischen Verhaltens (vgl. Röm 6!).
hr
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Einleitung: Die anderen Jünger ärgern sich ...
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,41
.card.mb-1(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Falsch: Verhalten der Herrscher als Kontrastbeispiel: unterdrücken, missbrauchen Macht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,42
.card.mb-1(style="background-color: inherit; margin-left: 25px;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Intervention Jesu: „Bei euch soll es nicht so sein!“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43a
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Richtig: Wer Erster sein will, soll Diener, Sklave werden!
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43b-44
.card.konzentr-inv-1.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| c) Das Beispiel des Menschensohnes, der nicht gekommen ist, um zu sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,45
p.card-text.small
| Begründet gerade auch 10,21!
.card.konzentr-inv-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus I: Falsch und richtig II
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,46-49
p.card-text.small.mb-0
| Hoffnung auf „Wandlung“ erfüllt: Hören auf Jesu Wort, „Blindenheilung“ (der „Vielen“) erfolgreich
.small
p.card-text.small
| Man beachte, dass die „viele“ jetzt nicht widerwillig reagieren, notgedrungen so handeln, wie Jesus es will:
br
| sie sind komplett ausgewechselt, rufen nicht nur her, sondern machen auch Mut!
br
| Man muss eine Analogie zu den Berufungen sehen, etwa bei Levi: Der wird vom Zöllner zum Nachfolgenden, auf das berufend-neuschöpfende Wort Jesu hin.
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Einleitung: Bartimäus ruft den „Sohn Davids“ um Erbarmen an
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,46-47
.card.mb-1(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Falsch: Bartimäus wird von „vielen“ zurückgewiesen (so dass er noch lauter ruft)
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,48
.card.mb-1(style="background-color: inherit; margin-left: 25px;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Intervention Jesu: Jesus bleibt stehen, lässt Bartimäus herrufen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49a
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Richtig: Bartimäus wird herbeigerufen, ihm wird Mut gemacht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49b
.card.konzentr-inv-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| a') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus II:
br
| „Was willst du, dass ich dir tue?“ Bartimäus möchte sehen können; und er folgt Jesus auf seinem Weg
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,50-52
p.mb-0.small
| In Verbindung mit der gegenüberliegenden Erzählung werden Taufe und Eucharistie zu den Sakramenten der Nachfolge.
br
| Bartimäus verlässt alles und wird Teil der Familie Gottes. (Thema Nachfolge in Mk 10,28.52)
ul.nav.nav-tabs.card-header-tabs.hide_on_print(role="tablist")
li.nav-item(role="presentation")
a.nav-link.active(href="#iiia-konzentr1", id="iiia-konzentr1-tab", data-toggle="tab", role="tab", aria-controls="iiia-konzentr1" aria-selected="true") Einfach konzentrisch
li.nav-item(role="presentation")
a.nav-link(href="#iiia-konzentr2", id="iiia-konzentr2-tab" data-toggle="tab", role="tab", aria-controls="iiia-konzentr2" aria-selected="false") Doppelt konzentrisch
.card-body
q.card-text Jesus ... kam nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan
p.card-text
b Nachfolge Jesu II: „Gebet Gott, was Gott gehört!“ (→ 12,13-17): Gottesliebe durch Menschenliebe (→ 12,28-34)
.show_on_print
.card.pagebreak_after
h5.card-header Gliederungsvariante „Einfach konzentrisch“
+gliederung_iiia_konzentr1
.card
h5.card-header Gliederungsvariante „Doppelt konzentrisch“
+gliederung_iiia_konzentr2
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.tab-pane.active#iiia-konzentr1(role="tabpanel", aria-labelledby="iiia-konzentr1-tab")
+gliederung_iiia_konzentr1
.tab-pane#iiia-konzentr2(role="tabpanel", aria-labelledby="iiia-konzentr2-tab")
+gliederung_iiia_konzentr2
//- Herausgenommen aus Einleitung/Konzentrik (7 Teile, erstes ul nach Gliederung, letzter Punkt)
li.small
| Hinweis am Rande: Der Teil V) In Judäa auf dem Weg lässt sich interessanterweise auf zwei unterschiedliche Arten konzentrisch gliedern
| ein Genie-Streich des Autors!

View File

@ -1,399 +1,6 @@
extends ../layout
include ../mixins
mixin gliederung_iiia_konzentr1
.card.konzentr-3.konzentr-inv-3.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title a) Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Abhängigen/„Kleinen“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,1-16
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a1) Aufbruch nach Judäa
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a2) Über Ehe und Ehescheidung
.small
i
q wegschicken
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,2-12
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title a3) Die Segnung der Kinder
.small
i
q zurückweisen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,13-16
.card.konzentr-2.konzentr-inv-2.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title b) Belehrung zu Reichtum Armut
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,17-31
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b1) Weitere Bedingungen für das Eingehen in das ewige Leben:
br
i Von Reichtum und Nachfolge
br
span.small Negativbeispiel: Reiche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,17-27
p.card-text.small.mb-1
| Der reiche Mann ist nicht bereit, seinen Reichtum als „Lösegeld“ für die Armen zu geben.
p.card-text.small
| Für den Menschen ist es weil Gott allein gut ist nicht möglich, das ewige Leben durch sich selbst zu erlangen;
| man kann es nur „erben“ [was entgegen der Frage des Reichen etwas völlig anderes als „tun“ ist].
br
| „Für Gott ist alles möglich“: Er sendet seinen Sohn als Lösegeld für viele,
| um die Menschen aus der Gewalt der Sünde zu entreißen.
//- Achtung: Die Wirklichkeit des Geistes, der in den Gläubigen wirkt, macht deutlich,
//- dass es sich hier nicht um etwas psychologisches handelt!
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title b2) Status der Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,28-31
p.card-text.small.mb-1
| „Lohn“ für die Nachfolge:
| Leben in der „Familie Gottes“, schließlich ewiges Leben.
hr.mb-1.mt-1
p.card-text.small
q
| Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.
.card.konzentr-1.konzentr-inv-1.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title c) Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,32-34
.card.konzentr-2.konzentr-inv-2.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title b') Belehrung zu Herrschen Dienen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle.mb-2 Mk 10,35-45
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title b2') Status der Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,35-40
p.card-text.small
| Absage an besondere Rollen (in der zukünftigen Welt
| sicher auch im Hinblick auf deren Auswirkungen in dieser Welt).
br
| Taufe und Eucharistie als Sakramente der „Familie Gottes“.
hr
p.card-text.small
| Diejenigen, für die die Plätze links und rechts neben Jesus bestimmt sind
| das sind die „Letzten“, die „Erste“ sein werden wobei dies aber
| offen für alle ist; denn alle können zu „Letzten“ werden, wie
| es Jesus vorgelebt hat.
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b1') Weitere Belehrungen:
br
i Nicht unterdrücken/herrschen, sondern dienen
br
span.small Negativbeispiel: Mächtige
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,41-52
p.card-text.small
| Jesus gibt sein Leben als „Lösegeld“ für viele
.card.konzentr-3.konzentr-inv-3.mb-3
.card-body.gliederung
h5.card-title a') Machtmissbrauch gegenüber (materiell) Bedürftigen/„Kleinen“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,46-52
p.card-text.small Die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus bei Jericho
p.card-text.small
i Vom „Zurückweisen“ zum „Herrufen“.
mixin gliederung_iiia_konzentr2
.card-deck
.card(style="flex: 3 0 0%")
h5.card-header V/A
.small.text-muted Mk 10,1-16
.card-body.gliederung
.card.konzentr-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title a) In Sorge um Zusammenhalt der Ehepartner und für die Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,1-16
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Aufbruch nach Judäa
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Über Ehe und Ehescheidung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,2-12
p.card-text.small.mb-1
| „Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er [= Mose] euch dieses Gebot gegeben.“
br
| Gesetz ist machtlos gegenüber der Hartherzigkeit der Menschen!
p.card-text.small
| „Sie sind nicht mehr zwei, sondern <i>ein</i> Fleisch!“
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Die Segnung der Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,13-16
p.card-text.small
| Machtmissbrauch durch Jünger: weisen die Leute schroff zurück.
br
| Jesus aber nimmt sich der Kinder an:
| „Solchen gehört das Reich Gottes. ... Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b) Frage, wie man das ewigen Leben erben kann
br
| Positive Aussicht des Fragenden
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,17-20
p.card-text.small.mb-1 Gebote des „Alten Bundes“ (die ihre Richtigkeit und Gültigkeit behalten)
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-4.mb-1
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h6.card-title
| Frage des Mannes:
q Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
br
| Antwort Jesu I:
q Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,18
p.card-text.small.mb-1
| „Tun“ vs. „Erben“
p.card-text.small „Niemand ist gut, außer der eine Gott“: Selbstverleugnung Jesu
.card.konzentr-3.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Antwort Jesu II:
| Die Zehn Gebote
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,19
p.card-text.small.mb-1 die aber nicht „reichen“, wie Mk 10,21 zeigen wird!
p.card-text.small
| „Du sollst keinen Raub begehen“ (als Zusammenfassung von 9. und 10. Gebot);
| vgl. Phil 2,6: Jesus hielt sein Gottgleichsein nicht als einen Raub fest.
br.hide_on_print
span.small.hide_on_print
| (Zwar anderes Wort für „Raub(en)“ da und dort, doch das in Phil 2,6 ist Hapaxlegomenon im NT!)
br.hide_on_print
| Konzentrische Gliederung für „Auf dem Weg“ setzt Selbstverleugung und Kreuztragen
| mit dieser Erzählung in Bezug!
.card.konzentr-2.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Freudige Zuversicht
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,20
p.card-text.small
| Die Aussage des Mannes muss verwundern, gerade auch angesichts von Mk 10,18:
| „Niemand ist gut außer der eine Gott.“
br.hide_on_print
span.hide_on_print
| Achtung: Letztes erwähntes Gebot ist entgegen der sonstigen Reihenfolge!
| das Elternehrgebot, das Markus in Mk 7 benutzt hat, um die Scheinbarkeit
| der Erfüllung der göttlichen Gebote zu bebildern.
.card.konzentr-1.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title c) Alles verkaufen, Geld den Armen geben, Jesus nachfolgen: Reichtum als „Lösegeld“ für die Armen geben
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,21
//- Nur das Wort Jesu gehört in die Mitte - korrespondierend zu 10,45!
//- Beide Sätze ergänzen sich!
//- außerdem ist die negative Antwort das Gegenüber zum richtigen Verhalten der 'Vielen'' in 10,46-49
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b') Negative Reaktion auf das Wort Jesu
br
| Frage, wer überhaupt gerettet werden kann
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22-27
p.card-text.small.mb-1 Doch es gibt Hoffnung: „Für Gott ist alles möglich.“
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-2.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Er geht betrübt weg.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22
p.card-text.small
| Dass der Mann weg geht, zeigt, dass er trotz scheinbarer(!) Geboteerfüllung
| nicht dem Willen Gottes entspricht; es fehlt eine innere Haltung,
| die das Gesetz nicht bewerkstelligen konnte.
.card.konzentr-3.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Provokation Jesu (2x):
| Von der Schwere, in das Reich Gottes zu kommen (mit Verallgemeinerung);
| es mangelt an „Selbstverleugnung und Kreuztragen“.
br
| Die jeweilige Reaktion der Jünger: Bestürzung und Schrecken
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,23-26a
p.card-text.small
| Aufgrund der Hartherzigkeit des Menschen ist das Gesetz
| konzentrisch im Gegenüber! machtlos, wenn es um die Rettung des Menschen geht;
| ein Tun, das zum ewigen Leben führt, ist ausgeschlossen.
.card.konzentr-4.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Frage der Jünger:
q Wer kann dann noch gerettet werden?
br
| Antwort Jesu:
q Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,26b-27
p.card-text.small.mb-1
| Das ewige Leben kann man nur „erben“ durch ein rettendes Eingreifen Gottes,
| denn niemand ist gut, außer der eine Gott.
//- Dass Jesus auf die Frage des Mannes tatsächlich mit einem konkreten Tun antwortet,
//- statt - wie von Paulus her - von Glauben zu sprechen, zeigt einerseits die
//- bei Markus auch sonst festzustellende Ausrichtung auf das tatsächliche Tun,
//- andererseits geht es auch bei Paulus immer wieder darum, dass der Glaube sich
//- auch tatsächlich im Tun auswirkt: Glaube, der durch die Liebe wirkt.
//- auch Röm: damit das Gesetz durch uns erfüllt wird.
p.card-text.small.mb-1.hide_on_print
| „Hoffnung“ im Kreuz-Gegenüber zu „Mächtige missbrauchen ihre Macht“:
br
| Gott der Mächtige schlechthin missbraucht im Gegensatz zu den anderen Mächtigen seine Macht <i>nicht</i>,
| sondern ist barmherzig („gut“, s. o.).
p.card-text.small.hide_on_print
| „Hoffnung“ im obigen Gegenüber:
br
| Gott ist gut.
.card.konzentr-3
.card-body.gliederung
h6.card-title a') „Lohn“ für das Verlassen von „allem“ (Familie, Besitz) und der Nachfolge: Jetzt neue Familie, dann ewiges Leben.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,28-31
.card
h5.card-header
| V/B [Scharniererzählung]
br
| Leidensankündigung
.small.text-muted Mk 10,32-34
.card-body.gliederung
.card.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Auf dem Weg nach Jerusalem geht Jesus voraus Angst der Jünger!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32a
.card
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32b-34
.card(style="flex: 2 0 0%")
h5.card-header V/C
.small.text-muted Mk 10,35-45
.card-body.gliederung
.card.konzentr-inv-3.mb-2
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h6.card-title
| a) „Was wollt ihr, dass ich euch tue?“: Johannes und Jakobus wollen (einmal) neben Jesus thronen
br
| Teilhabe der Jünger am Schicksal Jesu Chifren „Taufe“ und „Bechertrinken“ (→&nbsp;Eucharistie)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,35-40
p.card-text.small.mb-1
| Taufe und Eucharistie als Sakramente der „Familie Gottes“.
p.card-text.small.mb-0
| „männlich weiblich“; „<i>ein</i> Fleisch“ → „ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus“ (Gal 3,28)
br
.small
p.card-text.small
| Diese Stelle aus dem Galaterbrief <i>muss</i> einem in den Sinn kommen!
br
| Gerade sie ist Begründung dafür, dass es keine Unterschiede kein Oben und Unten in der Familie Gottes gibt.
.card.konzentr-inv-2.mb-2
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h6.card-title
| b) Falsch und richtig I: Machtmissbruch vs. Dienen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,41-44
p.card-text.small.mb-1 (Zusätzliches) Gebot des „Neuen Bundes“
p.card-text.small.mb-1
| Der Blick auf die (Auferstehungs-)Herrlichkeit Jesu [mit dem Wunsch daneben zu thronen]
| wird umgebogen auf die Änderung des sozial-ethischen Verhaltens (vgl. Röm 6!).
hr
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
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h6.card-title Einleitung: Die anderen Jünger ärgern sich ...
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,41
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h6.card-title Falsch: Verhalten der Herrscher als Kontrastbeispiel: unterdrücken, missbrauchen Macht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,42
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h6.card-title Intervention Jesu: „Bei euch soll es nicht so sein!“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43a
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h6.card-title Richtig: Wer Erster sein will, soll Diener, Sklave werden!
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43b-44
.card.konzentr-inv-1.mb-2
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h6.card-title
| c) Das Beispiel des Menschensohnes, der nicht gekommen ist, um zu sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,45
p.card-text.small
| Begründet gerade auch 10,21!
.card.konzentr-inv-2.mb-2
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h6.card-title
| b') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus I: Falsch und richtig II
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,46-49
p.card-text.small.mb-0
| Hoffnung auf „Wandlung“ erfüllt: Hören auf Jesu Wort, „Blindenheilung“ (der „Vielen“) erfolgreich
.small
p.card-text.small
| Man beachte, dass die „viele“ jetzt nicht widerwillig reagieren, notgedrungen so handeln, wie Jesus es will:
br
| sie sind komplett ausgewechselt, rufen nicht nur her, sondern machen auch Mut!
br
| Man muss eine Analogie zu den Berufungen sehen, etwa bei Levi: Der wird vom Zöllner zum Nachfolgenden, auf das berufend-neuschöpfende Wort Jesu hin.
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h6.card-title Einleitung: Bartimäus ruft den „Sohn Davids“ um Erbarmen an
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,46-47
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h6.card-title Falsch: Bartimäus wird von „vielen“ zurückgewiesen (so dass er noch lauter ruft)
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,48
.card.mb-1(style="background-color: inherit; margin-left: 25px;")
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h6.card-title Intervention Jesu: Jesus bleibt stehen, lässt Bartimäus herrufen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49a
.card(style="background-color: inherit;")
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h6.card-title Richtig: Bartimäus wird herbeigerufen, ihm wird Mut gemacht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49b
.card.konzentr-inv-3.mb-2
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h6.card-title
| a') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus II:
br
| „Was willst du, dass ich dir tue?“ Bartimäus möchte sehen können; und er folgt Jesus auf seinem Weg
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,50-52
p.mb-0.small
| In Verbindung mit der gegenüberliegenden Erzählung werden Taufe und Eucharistie zu den Sakramenten der Nachfolge.
br
| Bartimäus verlässt alles und wird Teil der Familie Gottes. (Thema Nachfolge in Mk 10,28.52)
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.row
@ -931,33 +538,302 @@ block content
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h5 V) In Judäa „auf dem Weg“
.small.text-muted Mk 10,1-10,52
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a.nav-link.active(href="#iiia-konzentr1", id="iiia-konzentr1-tab", data-toggle="tab", role="tab", aria-controls="iiia-konzentr1" aria-selected="true") Einfach konzentrisch
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a.nav-link(href="#iiia-konzentr2", id="iiia-konzentr2-tab" data-toggle="tab", role="tab", aria-controls="iiia-konzentr2" aria-selected="false") Doppelt konzentrisch
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q.card-text Jesus ... kam nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan
p.card-text
b Nachfolge Jesu II: „Gebet Gott, was Gott gehört!“ (→ 12,13-17): Gottesliebe durch Menschenliebe (→ 12,28-34)
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h5.card-header Gliederungsvariante „Einfach konzentrisch“
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h5.card-header Gliederungsvariante „Doppelt konzentrisch“
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h5.card-header V/A
.small.text-muted Mk 10,1-16
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.card.konzentr-3.mb-2
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h6.card-title a) In Sorge um Zusammenhalt der Ehepartner und für die Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,1-16
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h6.card-title Aufbruch nach Judäa
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,1
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h6.card-title Über Ehe und Ehescheidung
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,2-12
p.card-text.small.mb-1
| „Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er [= Mose] euch dieses Gebot gegeben.“
br
| Gesetz ist machtlos gegenüber der Hartherzigkeit der Menschen!
p.card-text.small
| „Sie sind nicht mehr zwei, sondern <i>ein</i> Fleisch!“
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h6.card-title Die Segnung der Kinder
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,13-16
p.card-text.small
| Machtmissbrauch durch Jünger: weisen die Leute schroff zurück.
br
| Jesus aber nimmt sich der Kinder an:
| „Solchen gehört das Reich Gottes. ... Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
.card.konzentr-2.mb-2
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h6.card-title
| b) Frage, wie man das ewigen Leben erben kann
br
| Positive Aussicht des Fragenden
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,17-20
p.card-text.small.mb-1 Gebote des „Alten Bundes“ (die ihre Richtigkeit und Gültigkeit behalten)
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-4.mb-1
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h6.card-title
| Frage des Mannes:
q Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
br
| Antwort Jesu I:
q Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,18
p.card-text.small.mb-1
| „Tun“ vs. „Erben“
p.card-text.small „Niemand ist gut, außer der eine Gott“: Selbstverleugnung Jesu
.card.konzentr-3.mb-1
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h6.card-title
| Antwort Jesu II:
| Die Zehn Gebote
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,19
p.card-text.small.mb-1 die aber nicht „reichen“, wie Mk 10,21 zeigen wird!
p.card-text.small
| „Du sollst keinen Raub begehen“ (als Zusammenfassung von 9. und 10. Gebot);
| vgl. Phil 2,6: Jesus hielt sein Gottgleichsein nicht als einen Raub fest.
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span.small.hide_on_print
| (Zwar anderes Wort für „Raub(en)“ da und dort, doch das in Phil 2,6 ist Hapaxlegomenon im NT!)
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| Konzentrische Gliederung für „Auf dem Weg“ setzt Selbstverleugung und Kreuztragen
| mit dieser Erzählung in Bezug!
.card.konzentr-2.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Freudige Zuversicht
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,20
p.card-text.small
| Die Aussage des Mannes muss verwundern, gerade auch angesichts von Mk 10,18:
| „Niemand ist gut außer der eine Gott.“
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| Achtung: Letztes erwähntes Gebot ist entgegen der sonstigen Reihenfolge!
| das Elternehrgebot, das Markus in Mk 7 benutzt hat, um die Scheinbarkeit
| der Erfüllung der göttlichen Gebote zu bebildern.
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+gliederung_iiia_konzentr2
.card.konzentr-1.mb-2
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h6.card-title c) Alles verkaufen, Geld den Armen geben, Jesus nachfolgen: Reichtum als „Lösegeld“ für die Armen geben
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,21
//- Nur das Wort Jesu gehört in die Mitte - korrespondierend zu 10,45!
//- Beide Sätze ergänzen sich!
//- außerdem ist die negative Antwort das Gegenüber zum richtigen Verhalten der 'Vielen'' in 10,46-49
.card.konzentr-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b') Negative Reaktion auf das Wort Jesu
br
| Frage, wer überhaupt gerettet werden kann
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22-27
p.card-text.small.mb-1 Doch es gibt Hoffnung: „Für Gott ist alles möglich.“
hr.mb-1.mt-1
.card.konzentr-2.mb-1
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h6.card-title
| Die Reaktion des Mannes:
| Er geht betrübt weg.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,22
p.card-text.small
| Dass der Mann weg geht, zeigt, dass er trotz scheinbarer(!) Geboteerfüllung
| nicht dem Willen Gottes entspricht; es fehlt eine innere Haltung,
| die das Gesetz nicht bewerkstelligen konnte.
.card.konzentr-3.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Provokation Jesu (2x):
| Von der Schwere, in das Reich Gottes zu kommen (mit Verallgemeinerung);
| es mangelt an „Selbstverleugnung und Kreuztragen“.
br
| Die jeweilige Reaktion der Jünger: Bestürzung und Schrecken
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,23-26a
p.card-text.small
| Aufgrund der Hartherzigkeit des Menschen ist das Gesetz
| konzentrisch im Gegenüber! machtlos, wenn es um die Rettung des Menschen geht;
| ein Tun, das zum ewigen Leben führt, ist ausgeschlossen.
.card.konzentr-4.mb-1
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Frage der Jünger:
q Wer kann dann noch gerettet werden?
br
| Antwort Jesu:
q Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,26b-27
p.card-text.small.mb-1
| Das ewige Leben kann man nur „erben“ durch ein rettendes Eingreifen Gottes,
| denn niemand ist gut, außer der eine Gott.
//- Dass Jesus auf die Frage des Mannes tatsächlich mit einem konkreten Tun antwortet,
//- statt - wie von Paulus her - von Glauben zu sprechen, zeigt einerseits die
//- bei Markus auch sonst festzustellende Ausrichtung auf das tatsächliche Tun,
//- andererseits geht es auch bei Paulus immer wieder darum, dass der Glaube sich
//- auch tatsächlich im Tun auswirkt: Glaube, der durch die Liebe wirkt.
//- auch Röm: damit das Gesetz durch uns erfüllt wird.
p.card-text.small.mb-1.hide_on_print
| „Hoffnung“ im Kreuz-Gegenüber zu „Mächtige missbrauchen ihre Macht“:
br
| Gott der Mächtige schlechthin missbraucht im Gegensatz zu den anderen Mächtigen seine Macht <i>nicht</i>,
| sondern ist barmherzig („gut“, s. o.).
p.card-text.small.hide_on_print
| „Hoffnung“ im obigen Gegenüber:
br
| Gott ist gut.
.card.konzentr-3
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h6.card-title a') „Lohn“ für das Verlassen von „allem“ (Familie, Besitz) und der Nachfolge: Jetzt neue Familie, dann ewiges Leben.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 10,28-31
.card
h5.card-header
| V/B [Scharniererzählung]
br
| Leidensankündigung
.small.text-muted Mk 10,32-34
.card-body.gliederung
.card.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Auf dem Weg nach Jerusalem geht Jesus voraus Angst der Jünger!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32a
.card
.card-body.gliederung
h6.card-title
| Dritte Ankündigung von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-3 Mk 10,32b-34
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h5.card-header V/C
.small.text-muted Mk 10,35-45
.card-body.gliederung
.card.konzentr-inv-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| a) „Was wollt ihr, dass ich euch tue?“: Johannes und Jakobus wollen (einmal) neben Jesus thronen
br
| Teilhabe der Jünger am Schicksal Jesu Chifren „Taufe“ und „Bechertrinken“ (→&nbsp;Eucharistie)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,35-40
p.card-text.small.mb-1
| Taufe und Eucharistie als Sakramente der „Familie Gottes“.
p.card-text.small.mb-0
| „männlich weiblich“; „<i>ein</i> Fleisch“ → „ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus“ (Gal 3,28)
br
.small
p.card-text.small
| Diese Stelle aus dem Galaterbrief <i>muss</i> einem in den Sinn kommen!
br
| Gerade sie ist Begründung dafür, dass es keine Unterschiede kein Oben und Unten in der Familie Gottes gibt.
.card.konzentr-inv-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b) Falsch und richtig I: Machtmissbruch vs. Dienen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,41-44
p.card-text.small.mb-1 (Zusätzliches) Gebot des „Neuen Bundes“
p.card-text.small.mb-1
| Der Blick auf die (Auferstehungs-)Herrlichkeit Jesu [mit dem Wunsch daneben zu thronen]
| wird umgebogen auf die Änderung des sozial-ethischen Verhaltens (vgl. Röm 6!).
hr
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h6.card-title Einleitung: Die anderen Jünger ärgern sich ...
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,41
.card.mb-1(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Falsch: Verhalten der Herrscher als Kontrastbeispiel: unterdrücken, missbrauchen Macht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,42
.card.mb-1(style="background-color: inherit; margin-left: 25px;")
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h6.card-title Intervention Jesu: „Bei euch soll es nicht so sein!“
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43a
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.card-body.gliederung
h6.card-title Richtig: Wer Erster sein will, soll Diener, Sklave werden!
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,43b-44
.card.konzentr-inv-1.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| c) Das Beispiel des Menschensohnes, der nicht gekommen ist, um zu sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,45
p.card-text.small
| Begründet gerade auch 10,21!
.card.konzentr-inv-2.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| b') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus I: Falsch und richtig II
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,46-49
p.card-text.small.mb-0
| Hoffnung auf „Wandlung“ erfüllt: Hören auf Jesu Wort, „Blindenheilung“ (der „Vielen“) erfolgreich
.small
p.card-text.small
| Man beachte, dass die „viele“ jetzt nicht widerwillig reagieren, notgedrungen so handeln, wie Jesus es will:
br
| sie sind komplett ausgewechselt, rufen nicht nur her, sondern machen auch Mut!
br
| Man muss eine Analogie zu den Berufungen sehen, etwa bei Levi: Der wird vom Zöllner zum Nachfolgenden, auf das berufend-neuschöpfende Wort Jesu hin.
hr
.card.mb-2(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Einleitung: Bartimäus ruft den „Sohn Davids“ um Erbarmen an
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,46-47
.card.mb-1(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Falsch: Bartimäus wird von „vielen“ zurückgewiesen (so dass er noch lauter ruft)
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,48
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.card-body.gliederung
h6.card-title Intervention Jesu: Jesus bleibt stehen, lässt Bartimäus herrufen
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49a
.card(style="background-color: inherit;")
.card-body.gliederung
h6.card-title Richtig: Bartimäus wird herbeigerufen, ihm wird Mut gemacht
h6.card-subtitle.text-muted.bibelstelle Mk 10,49b
.card.konzentr-inv-3.mb-2
.card-body.gliederung
h6.card-title
| a') Heilung des blinden Bettlers Bartimäus II:
br
| „Was willst du, dass ich dir tue?“ Bartimäus möchte sehen können; und er folgt Jesus auf seinem Weg
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 10,50-52
p.card-text.mb-0.small
| In Verbindung mit der gegenüberliegenden Erzählung werden Taufe und Eucharistie zu den Sakramenten der Nachfolge.
br
| Bartimäus verlässt alles und wird Teil der Familie Gottes. (Thema Nachfolge in Mk 10,28.52)
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