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Gesetzesthematik
Völkerthematik
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Peter Fischer 2022-01-29 15:17:46 +01:00
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br
| Andererseits ist die Hingabe des Gottessohnes in der Mitte der konzentrischen Gliederung, näherhin in der Wüstensendung nach der Tauferzählung (→ „Sohn Gottes“), angedeutet.
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h5.card-title
q.bibeltext
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
span.bibelstelle Röm 1,5
h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
hr
ul.card-text
li
| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium.
li
| Dies lässt sich mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
li
| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass die Namen Simon und Andreas hellenistisch klingen,
| während Jakobus und Johannes jüdische Namen sind.
li
| Der erwähnte Bezug zu Röm 1,5 macht es wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist,
br
| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen „alle Völker“ Juden und Heiden angedeutet, die zum „Gehorsam des Glaubens“ gerufen werden.
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h5.card-title
q.bibeltext
| Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
span.bibelstelle Gal 4,4-5a
br
| und
q.bibeltext
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
span.bibelstelle Röm 1,5
h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf das Gegenüber von Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15
hr
ul.card-text
li
| Die befreiend-freikaufende Sendung des Sohnes wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt.
li
br
| In Mk 1,14-15 wird diese Sendung und ihre Bedeutung ins Wort gebracht und dabei Gal 4,4-6 vergegenwärtigt.
li
br
| In Mk Mk 1,4-8 werden die Auswirkungen der Sendung erzählt: Menschen sind befreit von der Herrschaft der Sünde,
| erfahren in der Taufe die Vergebung der Sünden;
br
| sie sind nun frei vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2).
| sie sind nun frei vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2).
li
| In Mk 1,8 kündigt Johannes der Täufer die Geisttaufe des Stärkeren an;
br
| dies kann von Gal 4,6 her verstanden werden,
br
| aber auch als parallele, inhaltlich effektiv identische Aussage von
span.bibelstelle Gal 3,13-14*
| her (wörtlich übersetzt EÜ ungenau!):
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung ist stimmig dazu
span.bibelstelle Gal 3,13-14
| im Hintergrund zu vergegenwärtigen:
br
q.bibeltext
| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
| Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
br
| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt.
br
| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
br
| und wir die Verheißung des Geistes empfangen durch den Glauben.
li
| Johannes hatte auf den Stärkeren hingewiesen, der nach ihm kommt und der mit dem Heiligen Geist taufen wird.
br
| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche;
| Mk 1,14-15 nimmt die zeitliche Abfolge und den Überbietungscharakter auf, indem es mit „Nachdem“ beginnt sowie
| vom Anbruch der Königsherrschaft Gottes und des Zeitalters des Glaubens erzählt.
li
| Während Johannes der Täufer in Mk 1,8 die Geisttaufe des Stärkeren ankündigt, ruft Mk 1,15 zum Glauben auf.
br
| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
| Dieses Gegenüber vergegenwärtigt aus Gal 3,13-14 unmittelbar die Aussage
br
| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
q.bibeltext
| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die <i>Verheißung des Geistes</i> empfingen durch den <i>Glauben</i>.
br
| Jedenfalls ist angedeutet, dass jene, die die Geisttaufe empfangen haben, nun wie Jesus
| dem befreienden „Gesetz des Geistes“ (Röm 8,2) unterstehen.
| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche.
br
| Ferner rückt
span.bibelstelle Gal 3,2
| in Blick:
q.bibeltext
| Dies eine möchte ich von euch wissen:
br
| Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder
| <i>durch das Hören der Glaubensbotschaft</i> empfangen?
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| Natürlich kann wie in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung auch an Gal 4,6 gedacht werden,
br
| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
br
| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
li
| Den Anbruch des Zeitalters des Glaubens und das Ende des Zeitalters des Gesetzes thematisiert Paulus insgesamt
| in Gal 3,22-25; mit der Taufe Jesu und der Sohnesbetitelung Jesu bei der Taufe in der Mitte der konzentrischen Gliederung
| und der Sohnesthematik am unteren Ende der konzentrischen Gliederung sowie mit dem Thema „(alle) Völker“
| im aktuellen Gegenüber (sowie in der Berufungserzählung, s. u.) kann aber
span.bibelstelle Gal 3,22-28
| insgesamt im Hintergrund stehen:
br
q.bibeltext
| 22 Aber die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen,
| damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus denen gegeben wird, die glauben.
br
| 23 Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte.
br
| 24 So ist das Gesetz unter Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden.
br
| 25
i Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
br
| 26 Denn alle sei ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
br
| 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
br
| 28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich;
| denn ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus.
li
| Zu Johannes dem Täufer kommen die Menschen aus „ganz Judäa“ sowie „alle Einwohner Jerusalems“,
| Jesus dagegen geht nach Galiläa;
br
| da wie dort erschallt der Umkehrruf, bei Jesus ergänzt durch den Ruf zum Glauben.
br
| Mit Judäa als jüdischem Kernland mit Jerusalem als Hauptstadt da und Galiläa das von Nichtjuden durchsetzt ist dort im Gegenüber der
| konzentrischen Gliederung sind zwei Regionen Palästinas benannt;
br
| dies kann im Sinne einer Weitung verstanden werden, wobei zu bedenken ist, dass Galiläa in Mk 1,39 siehe dort die Völkerwelt andeuten kann;
br
| dadurch wird die Aussage
q.bibeltext
| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
| aus Gal 3,14 vergegenwärtigt (wobei „Völker“ hier Israel und die Völkerwelt einschließt, wie die Segensverheißung an Abraham auch zusammenbindend ist [→ Gal 3,8: „<i>alle</i> Völker“!];
| wohl liegt aber ein gewisser Akzent auf der Völkerwelt, weil dies der Argumentationsrichtung des Paulus entspricht).
br
| Bedenkt man, dass die Menschen, die zu Johannes dem Täufer kommen, gehorsam dem Umkehrruf folgen
| und dass Jesus zum Glauben aufruft, ist auch an
span.bibelstelle Röm 1,5
| zu denken:
q.bibeltext
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
br
| (Im „allen“ ist hier dann definitiv Israel mitgemeint, auch im Bezug zu Gal 3,14 ist dies vorauszusetzen.)
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| Das „Nachdem“ zu Beginn von Mk 1,14-15 darf hier noch nicht im Sinne einer (nachösterlichen) Ablösung verstanden werden,
| da die Menschen aus „ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems“ positiv dargestellt werden: sie folgen gehorsam dem Umkehrruf;
| dies ist auch in Übereinstimmung mit anderen konzentrischen Gliederungen und dem jeweiligen Gegenüber von Mk 1,4-8 festzuhalten.
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h5.card-title
| Simon und Andreas Jakobus und Johannes
h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
hr
ul.card-text
li
| Mit Gal 3,13-14 in der Mitte sowie Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15 als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
| war der Segen für die Völker bzw. des Führen aller Völker zum Gehorsam des Glaubens in Blick geraten (s. o.).
li
| Mit diesem Gedanken im Hintergrund kann ein altes exegetisches Rätsel gelöst werden:
br
| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass Simon und Andreas griechische Namen sind (semitisch wäre „Sim<b>e</b>on“),
| Jakobus und Johannes dagegen semitische Namen.
br
| Aufgrund der obigen Feststellung ist es sehr wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist;
br
| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen deren Berufung just am unteren Ende der aktuellen konzentrischen Gliederung erzählt wird
| „alle Völker“ Juden und Völkerwelt angedeutet,
| denen der Segen Abrahams zuteilwerden soll bzw. die zum Gehorsam des Glaubens geführt werden sollen.
li
| Unterstützt wird dies durch folgende Beobachtung:
br
| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium,
br
| dies lässt sich direkt mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
li.small
| Schließlich wird diese Sichtweise auch dadurch bestätigt, dass die Berufung der ersten Jünger in der Gliederung „Galiläa I“
| (mit der Heilung des Aussätzigen als Mitte) der Heilung des Gelähmten gegenübersteht;
br
| dort ist aber definitiv die Thematik „Beschnittene und Unbeschnittene“ gegenwärtig, wie allein schon die „doppelte Dachöffnung“ zeigt,
| zusammen mit dem allein rechtfertigenden Glauben („als er ihren Glauben sah ...“).
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h5.card-title
| Von der Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten
h6.card-subtitle.text-muted Eine Problematik des Briefes des Paulus an die Galater
hr
ul.card-text
li
| Mit der Thematik „Versuchung“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung verbindet sich auch das Herrichten des „Netzes“ also des jüdischen Gesetzes
| durch die Söhne des Zebedäus (und umgekehrt).
li
| Das Wiederaufrichten des Gesetzes ist wie teils schon oben gesehen eine grundsätzliche Problematik des Briefes des Apostel Paulus an die Galater.
li
| Als nämlich judenchristliche Missionare nach dem Weiterzug des Paulus zur weiteren Mission in die galatischen Gemeinden eingedrungen waren,
| versuchen diese die Galater davon zu überzeugen, dass zur Erlangung des Heiles die Verpflichtung auf das jüdische Gesetz samt Beschneidung (für die Männer)
| unbedingt notwendig sei der Glaube an Jesus allein reiche nicht.
li
| Dem Brief an die Galater kann man entnehmen, dass die Galater im Begriff waren, sich dem zu beugen;
br
| Paulus fährt einige Argumentationsstränge auf, um dem entgegenzuwirken.
li
| Nachfolge erfordert wie in der Berufungserzählung eindrücklich bebildert das Zurücklassen und Kaputtseinlassen des „Netzes“ also des jüdischen Gesetzes ;
br
| da spielen natürlich auch im Zusammenhang mit der vorausgehenden Erzählung Mk 1,14-15 präsent gewordenen Aussagen des Galater- und Römerbriefes eine Rolle:
br
| das jüdische Gesetz hat „alles unter der Sünde eingeschlossen“ (Gal 3,22), es ist daher das „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2);
br
| das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes treibt daher in die Hände der durch das Gesetz gefangen nehmenden Sünde;
br
| denn man muss auch
span.bibelstelle Gal 5,3
| bedenken:
br
q.bibeltext Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
br
| Folglich ist das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. seine Einführung in Galatien effektiv ein Zurückkehren zur Sünde,
br
| Rückkehr bzw. Einführung des Gesetzes können daher mit der Versuchung durch Satan verbunden bzw. als Versuchung durch Satan verstanden werden.
li
| Dies scheint zunächst ein verwegener Gedanke zu sein.
br
| Allerdings kann Paulus jene, die die Einführung des jüdischen Gesetzes in Galatien betreiben, als solche bezeichnen, „die im Fleisch nach Anerkennung streben“
| quasi Anti-Typen zu den Söhnen des Zebedäus, die (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung nach dem Philipperhymnus) ihre Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb zurücklassen, um Jesus nachzufolgen.
br
| Das Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb und das Aufgeben des zerrissenen „Netzes“ ist in der Erzählung miteinander verknüpft, ist ein notwendig zusammenhängendes Handeln.
br
| Wie das Bleiben in der hoheitlichen Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb die Versuchung der Söhne des Zebedäus ist,
br
| so kann also aufgrund der beschriebenen Zusammenhänge auch das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. dessen Einführung in Galatien mit der Versuchung durch Satan verbunden werden.
li
| Zu beachten und für ein tieferes Verständnis leitend ist die Beobachtung, dass die Versuchung der Jünger, das Gesetz (wieder) aufzurichten,
| der Versuchung Jesu, das Kreuz nicht anzunehmen, parallel ist.
br
| Das Gesetz (wieder) aufzurichten, würde eine Relativierung des Kreuzes Christi bedeuten;
br
| es würde wie Paulus sich in Gal 5,11 ausdrückt das „Ärgernis des Kreuzes beseitigen“.
br
| Eine Harmonisierung des Kreuzes mit dem jüdischen Gesetz würde weder das eine noch das andere ernst nehmen,
| ist doch nach Paulus die in Gal 3,13-14 zitierte Aussage Dtn 21,23 zu bedenken:
br
| Gesetz und Kreuz schließen sich aus;
br
| ist aber der Gekreuzigte entgegen Dtn 21,23 (aber gemäß des Vierten Gottesknechtsliedes des Jesaja)! auferstanden, ist das ein göttliches Zeichen
| mit klarer Aussage, wo nun das Heil zu suchen ist, weil es nur dort gefunden weren kann.
br
| Eine Relativierung des Kreuzes bzw. von Dtn 21,23 würde Gal 3,13-14 in seiner Heilsaussage zerstören:
br
| Das Kreuz würde seiner erlösenden Kraft beraubt und in der Tat hat das Kreuz Christi in der entsprechenden Form des „Christentums“
| keine erlösende Dimension: es ist „einfach“ das „typische“ Prophetenschicksal, die Auferstehung ist „lediglich“ die Rehabilitierung des Propheten
| und seine Bestimmung zum künftigen Richter über Lebende und Tote.
br
| Wird das Kreuz nicht ernst genommen sondern relativiert, ist es zugleich auch als Richtschnur christlicher Ethik relativiert bzw. entleert:
| Sehr schön bebildert Markus (s. o.), dass die Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten, der Versuchung, weiter an weltlich-irdischen Dingen zu hängen,
| parallel ist.
br
| Dies stimmt mit den Aussagen des Galaterbriefes überein; in Gal 6,12 kann Paulus sogar soweit gehen,
| dass er das Streben nach „Anerkennung“ zur Ursache dafür macht, das Kreuz Christi zu relativieren (vgl. dazu auch Phil 3,18-19).
br
| So ist theoretisch (→ Theologie/„Erlösungslehre“) wie praktisch (→ Ethik) die Herrschaft der Sünde bzw. Satans nicht
| gebrochen bzw. neu aufgerichtet, wo das Gesetz neu aufgerichtet wird.
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante