Mk/Mir nach: Verbesserung Bartimäus
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| Und als er herausging aus Jericho und seine Jünger und eine zahlreiche Menge,
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| sah der Sohn des Timaios, Bartimaios, ein blinder Bettler, am Weg.
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| saß der Sohn des Timaios, Bartimaios, ein blinder Bettler, am Weg.
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span.bibelstelle Mk 10,46
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| und Bartimäus am Weg sitzend, dann sieht man tatsächlich ein Vorübergehen Jesu, aber – und das ist ein wichtiger Unterschied –
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| nicht nur Jesu sondern auch der Vielen, die im Laufe der Erzählung eine wichtige Rolle spielen und in ihrem Verhalten gleichsam „umswitchen“.
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| Auffälligist, dass Jesus Jericho betritt ohne dass es dort etwas gibt, das es zu erzählen gäbe.
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| Auffällig ist, dass Jesus Jericho betritt, ohne dass es dort etwas gibt, das es zu erzählen gäbe.
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| Jesus scheint Jericho nur zu betreten, um es gleich wieder zu verlassen; und die erzählten Ereignisse spielen
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| beim Herausgehen aus Jericho am Weg. Damit könnte ganz gezielt auf den Exodus (Ex-hodos; Heraus-Weg!) aus Ägypten angespielt sein –
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| was unterstreicht, dass das einen Vorübergang Jesu (9n Aufnahme der Exodus-Tradition) sehende geistige Auge recht hat.
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| was unterstreicht, dass das einen Vorübergang Jesu (→ Aufnahme der Exodus-Tradition) sehende geistige Auge recht hat.
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| Auch zum Gedanken des Augen-Öffnens scheint es sehr gut zu passen, dass der Vorübergang nicht expressis verbis erzählt wird,
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| sondern mit dem geistigen Auge gesehen werden muss.
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| Hinzu kommt, dass in der Erzählung das zweimalige Schreien des Bartimäus eine zentrale Rolle spielt,
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| wie auch in der oben zitierten Berufung des Mose:
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q.bibeltext
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| Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten <i>gesehen</i> und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört.
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| Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und sein <i>Geschrei</i> wegen seiner Antreiber habe ich gehört.
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| Ich kenne sein Leid.
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span.bibelstelle Ex 3,7
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| Sein Hören ist genauso implizit erzählt wie sein Vorbeigehen – und damit die beiden relevanten Motive aus den
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| zugezogenen Stellen zum Exodus.
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| Das Stehenbleiben Jesu ist dabei einerseits der Gegensatz zum Vorübergehen, der letzteres implizit vergegenwärtigt,
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| Das Stehenbleiben Jesu ist dabei einerseits der Gegensatz zum Vorübergehen, das letzteres implizit vergegenwärtigt,
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| andererseits Folge seines Hörens, das ebenso implizit vergegenwärtigt wird.
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| Während also bei den Erstberufenen und Levi das Sehen Jesu explizit erzählt wird, wird das Hören Jesu implizit vorausgesetzt;
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| Sie handeln nun im Sinne des Herabsteigens Gottes bzw. des Menschensohnes nach Mk 10,45, im Sinne der Zuwendung, des Herabbeugens zu den Leidenden.
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| Heilung des Bartimäus ist keine Berufungserzählung im eigentlichen Sinn. Und dennoch hat sie Berührungspunkte:
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| Die Heilung des Bartimäus ist keine Berufungserzählung im eigentlichen Sinn. Und dennoch hat sie Berührungspunkte:
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ul.card-text
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| Bartimäus wird nicht in die Nachfolge gerufen, doch die Erzählung endet damit, dass er Jesus „nachfolgte auf seinem Weg“,
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| Motive des Exodus spielen sicher eine Rolle, und sind doch anders eingetragen.
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| Schließlich geht es nicht um den Einen, der vorübergeht, nicht um den „Vorübergang“ des Herrn“,
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| Schließlich geht es nicht um den Einen, der vorübergeht, nicht um den „Vorübergang des Herrn“,
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| sondern um den „Vorübergang der Vielen“, die nicht in einem negativen Sinne achtlos vorübergehen sollen, jemanden sogar noch schelten,
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| sondern die – um dem „Vorübergang des Herrn“ nachzufolgen – wie Jesus stehen bleiben müssen, um sich dem Notleidenden heilvoll zuzuwenden.
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